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und Bratenreste an den Kopf werfen lassen; sie wollen nicht die unbezahlten Rechnungen der Zechpreller aus ihrer eigenen Tasche bezahlen und was solcher wunderbaren Forderungen noch mehr sind. Die Hotelbesizer sind ratlos. Was in ihrer Macht steht, wollen sie ja tun, um die Kellner wieder in den Menschenstand zu erheben, aber für das Betragen der Herren Gäste fönnen sie nicht garantieren. und das läßt in Moskau alles zu wünschen übrig.
Im Wahn, falsch geschworen zu haben, hat der Bauer Markhart in Sonthofen Hand an sein Leben gelegt.: hatte vor einigen Wochen Zeugnis vor Gericht ablegen müssen und lebte seither in der Wahnvorstellung, daß er einen Meineid geleistet habe, obmohl das durchaus nicht der Fall war.
A Schwere Folgen einer Explosion. In einer in der Greifswalderstraße in Berlin belegenen Celluloid- Fabrik brach infolge einer durch einen Knaben verursachten Erplosion ein Brand aus, der so schnell um sich griff, daß die Bewohner des Hauses nur mit großer Mühe durch die Feuerwehr über Rettungsleitern ins Freie gebracht werden konnten. Es gelang, alle gefährdeten Personen zu retten, doch waren drei schwer und zwölf leicht durch Brandwunden verTetzt. Unter ihnen ist auch eine Wöchnerin, deren Kind nur als Leiche geborgen werden konnte; es war durch den Rauch erstickt.
+ Einen Gattenmord verübte der Sattler Werner in Gera. Er erschoß seine von ihm getrennt lebende Ehefrau. Darauf versuchte der Mörder sich selber zu erschießen, indessen brachte er sich nur eine unbedeutende Schußwunde bei.
Bluttat einer Wahnsinnigen. Ein furchtbares Drama spielte sich in dem Pariser Vororte Aubervillers ab. Ein Tischler, der plötzlich tobsüchtig wurde, stürzte sich auf seine frank im Bett liegende Frau und begann ihr das Bein abzusägen. Die Unglückliche konnte sich, allerdings aus furchtbaren Wunden blutend, zu Nachbarn retten. Als diese dann in die Wohnung drangen, fanden sie den Wahnsinnigen blutüberströmt vor. Er hatte seinen Hund in zwei Teile zersägt.
Eine Banik bei einem Ballenaufstieg brachte in Agram zahlreiche Menschenleben in Gefahr. Um dem Aafstieg des Ballons Turul" beizuwohnen, hatte sich um Mitternacht im Westpark eine große Menschenmenge eingefunden. Da plötzlich flammte das Magnesiumlicht eines Photographen auf, der den Ballon photographieren wollte. Die Menge, in der Meinung, der Ballon sei explodiert, stob unter Schreckensrufen aikeinander. In ihrer sinnlosen Angst stürzten viele der Flüchtenden in die den Westpark umgebenden Gräben, wobei zahlreiche Personen erhebliche Verlegungen erlitten.
3. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach.
( Protokoll Auszug.)
( Schluß.)
Gießen, 11. April 1905.
2. Voranschlag der Handelskammer für 1905. Der Voranschlag der Handelslammer für das Rechnungsjahr 1904/05 wurde vorgelegt und genehmigt. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Bewilligung des gleichen Staatszuschusses zu den Ausgaben der Handelskammer wie im Vorjahre zu beantragen.
Die
3 Feststellung des Eigengewichts von Güterwagen. Nach den Bestimmungen der Eisenbahnverkehrsordnung wird bei der vom Absender beantragten Feststellung des Eigengewichts der Güterwagen eine Gebühr bon 50 Pfg. pro Baggen erhoben, wenn die Diff renz zwischen dem durch die Nachwiegung ermittelten und dem am Wagen angeschriebenen Eigengewicht nicht mehr als 2 Prozent beträgt Von der Handelskammer zu Villingen wurde mitgeteilt, daß diese Bestimmung bei Waren, die genau nach dem Gewicht ein- und verkauft werden, zu unbilligen Härten führe. Es sei deshalb die gänzliche oder teilweise Beseitigung oder Beschränkung der Wiegegebühr zu erstreben. Handelskammer hat bei einer größeren Anzahl von Firmen ihres Bezirks eine Rundfrage veranstaltet, doch ist ihr nicht mitgeteilt worden, daß die genannte Vorschrift der Eisenbahnverkehrsordnung als eine ungerechtfert gte Härte empfunden wird. Sie beschloß daher, von einer Unterstüßung der Anregung der Handelskammer zu Villi gen abzuschen. In Er4. Ausbildung der Zollbeamten. fenntnis der höheren Anforderungen, die mit der Inkrafttretung des neuen Zolltarifs an die Zollbeamten geftelt werden, haben verschiedene Staaten Einrichtungen getroffen, um ihren Zoubeamten eine weitergehende sachliche Ausbildung als bisher zu geben. Soweit diese Ausbildung nicht in besonderen Lehranstalten der einzelnen Bundesstaaten oder durch besondere Kurse im eigenen Lande erfolgt, sind von den meisten größeren Bundesstaaten Bolbeamte an die im vorigen Jahre begründete Hauptlehranstalt für 8oll- und Steuerbeamte nach Berlin zur Information entsandt worden. Dagegen hat die Großh. hess. Regierung bis jetzt weder den einen oder anderen Weg beschritten, obwohl hier ein Bedürfnis nach einer größeren Fachbildung der Bolbeamten ebenfalls vorhanden ist. Die Handelskammer zu Worms hat deshalb bei dem Großh. Ministerium der Finanzen beantragt, einer größeren Anzahl von leitenden Beamten des Bollabfertigungsdienstes Gelegenheit zu geben, sich entsprechend den erhöhten Anforderungen rechtzeitig in einer dem Verkehr dienlichen Weise borzubereiten. Die Handelskammer beschloß, sich diesen Bestrebungen anzuschließen und sie zu befürworten.
5. Detarifierung von Mineralwasser. Der deutsche Mineral brunnen- Verband in Koblenz hat be antragt, Mineralwasser aus Spezialtarif I in Spezialtarif III zu verseßen. Die Handelskammer beschloß, den Antrag im Interesse der Konsumenten zu befürworten. 6. Eingänge:
a) Die Güterabfertertigungsstelle zu Gießen teilt mit, daß die in den letzten Jahren immer mehr zunehmenden Unregelmäßigteiten im Stüdgutverkehr nach den angestellten Beobachtungen fast ausschließlich auf mangelhafte Signierung und Verpackung, sowie darauf zurückzuführen sei, daß 75 Prozent der gesamten Tagesauflieferung sich in den Abendstunden von 5 big 7 Uhr zusammendrängen. Zur Vermeidung von Ver
zögerungen in der Beförderung und von Verlusten von| ziehen. Wir empfehlen daher den jungen Leuten sehr den Stückgütern ist es daher unbedingt erforderlich, daß Eintritt in die deutschen Turnvereine und verweisen im die Güter in jedem Fall neben Zeichen und Num- übrigen auf die Anzeige des Männer Turnvereins mer oder der Adresse mit der Bezeichnung der Beim Anzeigenteil. stimmungsstation in dauerhafter Weise vers h n werden. Außerdem ist es zur Vermeidung von Irrtümern sehr erwünscht, daß die Auflieferung der Güter, soweit als möglich son ar Vormittag erfolgt. b) Der Handelskammer ist ferner mitgeteilt worden, daß solche ausländische Erzeugnisse, die den Anschein des französischen Ursprungs erwecken fönnten, bei der Einfuhr nach Frankreich unbedingt neben dem Worte importe" noch den Namen des Ursprungslandes in deutlicher und dauerhafter Weise aufgeprägt, eingestempelt oder dergl. tragen müßten.
e) Von zuverlässiger Seite sind der Handelskammer Mitteilungen zugegangen über die Lage und Entwicklung des Bersergeschäfts in Ronstantinopel,
die Einfuhr von Pistolen nach Aegypten, die Handelsund Absagverhältnisse in Para( Brasilien),
den Absatz von deutschen Kartoffeln und Kartoffelfabifaten nach Australien, ferner über zweifelhafte Firmen in Bordeaux und Bukarest. Die Eingänge können während der üblichen Geschäftszeit im Bureau der Handelskammer eingesehen werden.
Lokales.
2. Mat 1905.
** Ernannt wurde der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Gießen Dr. Julius Friedrich zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen.
** Uebertragen wurden dem Schulamte aspiranten Philipp Jäger aus Holzheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Berstadt und dem Schulamtsaspiranten Heinrich Wegel aus Schlitz, die 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Grüningen.
? Zapfenstreich. Connerstag Abend um 9½ Uhr, findet in Gießen gelegentlich der Anwesenheit des tommandierenden Generals großer Zapfenstreich statt.
*** Gestern Morgen wurde unter großer Teilnahme der am Freitag verschiedene Professor Eckhardt, der Senior der medizinischen Fakultät unserer Landesuniversität, auf dem Gießeuer Friedhof beigesett Ebenfalls am selben Morgen wurde der so jäh aus dem Leben abberufene Rentier Ernst Balser zur letzten Ruhe getragen.
*** Der in Gießen von der Genickstarre befallene italienische Arbeiter ist verstorben. Soweit uns bekannt geworden ist, sind außerdem nur noch an einem Arbeiter Symptome der Krankheit aufgetreten.
*** Prämiiert. Auf der vom 21.- 25. pril in Nürnberg stattgefundenen großen allgemeinen Vogel- und Geflügelausstellung erhielt Herr Friedrich Becker von Gießen für seine ausgestellten Tiere einen 1. und einen 2. Preis.
§ Lohnbewegung der Gießener Schneidergehülfen. In der Samstag stattgefundenen Versammlung der Schneidergehütfen wurde beschlossen: 1. den Streit fort
zusetzen, 2. Einberufung einer Volksversammlung im Laufe dieser Woche und 3 Gründung einer Zentral- Werkstätte auf genossenschaftlichem Wege.
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Gestern Abend 28 Uhr wurde ein Gewitter ohne Schaden anzurichten schnell über unsere Gegend hin weggetrieben.
P Beanstandete Milch. Im verflossenen Monat wurde bei vorgenommenen umfangreichen Untersuchungen in einigen Fällen Milch beanstandet und behördlicherseits von ihr Stallproben erhoben.
70 Prozent Dreck. Die Kaufleute Ludwig und Arthur Benedit in Neustadt a. H. brachten„ Linsen" in den Handel, die nach dem Sachverständig- n- Gutachten 70 Prozent Dreck, Würmer, Käferlarven, Epinngewebe und völlig verdorbene Ware enthielten. Das Schöff ngerichtsurteil lautete wegen Verstoßes gegen das Nahrungsmittel gese gegen jeden der beiden Angeklagten auf 30 Mt. Geldstrafe.
** Gießener Volksbad. Im April wurden verabreicht 8477 Bäder gegen 8163 im März 1905 und 9026 im April 1904 oder im Durchschnitt pro Tag 283 Bäder gegen 263 im März 1905 und 301 im April 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 3710 Männer, darunter 1018 zu 10 Pfg. 826 Frauen, 125, 10" Wannenbäder: 1. Kl. 252 Männer, 80 Frauen 2. 1. 782
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Dampf und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 163 Männer, 23 Frauen.
Brausebäder 1956 Männer, 237 Frauen.
Die Personenwage wurde von 220 Personen benuẞt, das Bad von 9 Personen besichtigt.
§ Leihgestern. Bei einem Gemeindebullen sowie einigen Rühen dahier ist Bälschenausschlag festgestellt worden. * Azbach- Launsbach. Seit dem 1. April ist in mehreren Orten unserer Bürgermeisterei Hühnersperre durchge führt. Beschwerden von Landwirten, deren Grundstücke nahe an die Ortschaften reichen, haben diese polizeiliche Ber ordnung veranlaßt.
= Lüzellinden.( Eingesandt) Den Feld- und Gartenbesitzern unserer Gemeinde werden zur Jeztzeit, da die junge Saat kaum aus der Erde hervorsprießt, die frei umberlaufenden Hühner förmlich zur Plage. Raum, daß der Mann, die Frau oder die Kinder die ja ebenfalls sehr nüßlichen Tiere verscheucht haben, so sind sie doch ebensoschnell wieder zur Stelle, wenn die Lust rein ist. Men munkelt zwar hier und da, daß eine Hühnersperre eingeführt werden soll, allein wenn der Herbst fommt und die Saat geerntet, das Gemüse reif heimgeholt ist, dann hat eine solche Sperre feinen Wert mehr.
Wetterfeld bei Laubach, 1. Mai. Die Einweihung unseres neuen Schulhauses fand gestern Nachmittag 312 Uhr im Beisein des Patronats der Schule, Grafen Karl von Solms- Laubach, des Geh. Regierungsrats Schönefeld- Schotter, des Kreisschulinspektors Feuerbach- Schotten, des Kreisarztes des Defans Wagner Grünberg und Dr. Königer- Schotten statt. Vor dem stattlichen Neubau hielt Pfarrer Ecriba die Weiherede. Dann erfolgte die Ueberreichung des Schlüssels an Geh. Regierungsrat Schönfeld, der den Neubau zur Besichtigung öffnete. Im Schulsaale fand darauf eine besondere Feier statt. Mainzlar, 28. April. Gestern fand hier Bürgermeisterwahl statt. Von 120 stimmberechtigten Einwohnern machten 86 von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Es erhielten der bisherige Beigeordnete Vogel 67 und sein Gegenkandidat Kaufmann Schlepp 19 Stimmen.
Lich, 1. Mai. Der Kriegerbezirk Lich hielt gestern in Nieder Besfingen eine Bezirksversammlung ab. Der Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Besprechung der Anträge zum Delegiertentag der„ Hassia" in Laubach. Der Beschluß des Präsidiums, die drei Bezirke Lich, Hungen
und Laubach zu einem Bezirk„ Solms" zusammenzuschmelzen, stieß auf entschiedenen Widerstand. Allgemein wird die Beibehaltung der jeßigen Einteilung verlangt. Das Bezirks. fest erhielt für dies Jahr der Kriegerverein zu Etting 8- hausen, der sein 30jährige Befichen feiert und die Kaiserschleife befommt. Das Fest findet am 16. Juli statt. ** Kestrich, 20. pril. Dem Vorsitzenden des hiesigen Kriegervereins Weber, wurde vom Großherzog die zur Erinnerung an die Allerhöchste Vermählung gestiftete Medaille verliehen.
Marktberigte.
tekes, 2. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt foẞeten Butter per fb. 1.10-1.20 M., Hühnereier per Stück 5-6 Pfg., Enteneter St. 6-7 PfA., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg.
07. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mr. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stü 1.80-2.20, Gänse per fb. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. per Bfb. Schweinefleisch 66-76 fg. Schweine
Erjen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar
Wir freuen uns, daß vorstehende Notiz, die wir der Frankfurter Kleinen Presse" entnehmen, die Namen der Verurteilten voll ausschreibt. Bei einem derartigen Ekel fleisch gesalzen per fund 0.80$ ig., Stalbfleisch per Bfb. 70-74 erregenden, gewissenlosen Gebahren müssen solche Leute mit voller Namensnennung an den Pranger gestellt und jedermann kenntlich gemacht werden, schon um durch Abfürzungen teine Verwechselungen mit einem reellen Geschäftsmann herbeizuführen.
Wir haben bei dieser Namensverschweigung namentlich den Fall im Auge, wo vor Wochen die Vilbener Megger Adolf oldberg und Hermann Strauß von der Straffammer Gießen verurteilt wurden, weil sie mit fauftgroßen Tuberfelfnoten durchsetztes Fleisch nach Frankfurt verkauft hatten und ein Teil der Presse ihre Namen auch nur in Abbreviaturen brachte.
-k Turnerei. Mit dem Schiuff: des leßten Echul. fahres ist für manchen die schöne Beit vorbei, in der er mit gleichalterigen Schulfameraden die freie Beit beim Spiel verbringen fonnte. Jegt fommen die Lehrjahre, in denen der weitaus größte Teil des Tages in der Werkstatt, der Fabrik, der Schreibstube oder im Laden zugebracht werden muß. In dieser Zeit, die mit der Entwickelung des menschlichen Körpers so eng verbunden ist, ist es doppelt wichtig, daß die jungen Leute nach der meist einseitigen Berufstätigkeit die Feierabendstunden richtig, d. h. ihrer Gesundheit dienlich ausnutzen. Es ist deshalb eine sittliche Pflicht der Eltern und Lehrherren, dahin zu wirken, daß ihre Pflegebefohlenen durch körperliche Ubung ihre Kraft und Gesundheit sich stählen und erhalten. Mögen alle den Saz beherzigen, dessen Richtigkeit schon im Altertum erfannt worden ist:" In einem Die gesunden Körper wohnt nur ein gesunder Geist!" Gelegenheit, Kärper und Geist zu stählen bietet sich heute in allen der deutschen Turnerschaft angehörigen Turnvereinen, die es übernommen haben, junge Leute im Alter von 14-18 Jahren als Turner auszubilden und sie so einmal an Zucht und Ordnung zu gewöhnen, zum anderen aber auch den gefährlichen Lockungen schlechter Gesellschaft zu ent
Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 ile 7.00 b. 000 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Wetskraut 10-15 f. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Nepfel per Zentner 6-10 Mt. Zwetschen per Bentner 0,00.- 0.00 Nüffe 100 St. 00-00 fg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Martizeit überhaupt nicht, und während der ersten diei Stunden der Markizett im Umherziehen fetlgeboten werben. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 1. Mai 1905.
Ochsen Kälber Echweine
Höchste Schlachtviehpreise
in Frank urt a. M.
Fleischpreise in Gießen
50 kg Schlachtgewicht 72-74 m. 1/2 kg 70-80 Pf. 1/2 11 87-90 f. do. 70-74"
do. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do.
67-68
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18.40 M.
15-15.50
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do. 60-72 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f. Schwarzbr. do. 48
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K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmartt.) Man notierte: Heu 3.25-3.60 Mt. Stroh, 2,60-0,00 Rt. Alles per 50 kilo. Tendenz: Feft.
& legenes lastwirtschaftlicher Wetterdiens. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 3. Mai. Zur ächst roch trüb und Regen, später etwas ausheiternd, ziemlich warm.
( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Berantwortlich: für die Politik und den Insetetenteil Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gießen.


