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Zur Gemeindesteuerreform in Hessen.

Der dem Landtage zugegangene Ergänzungsent wurf der Regierung zur Gemeindesteuerreform fieht be­fanntlich auch eine Billetsteuer und eine Tanz­steuer vor. Die Billetsteuer soll erhoben werden von Eintrittskarten für theatralische Vorstellungen aller Art, sowie für Schaustellungen von Sunstreitern und zwar mit fünf Pfennig von je einer Mart. Eintrittskarten von weniger als 50 Pfennig find abgabenfrei. Ferner sollen der Billetsteuer nicht unterliegen: Aufführ ungen im Hoftheater zu Darmstadt und solche, die auf öffentlichen Straßen und Plägen, sowie während Messen, Märkten und Volksfesten auf den hierfür bestimmten Pläzen abgehalten werden. Vorstellungen, deren Reinertrag für einen wohltätigen oder gemeinnüßigen Zwed bestimmt ist, kann die Billet­Die steuer durch die Bürgermeisterei erlassen werden. Die Tanzsteuer darf bei Tanzbeluftigungen, die bei bezahlter Musik stattfinden( seien sie von Einzelpersonen oder Personenvereinigungen irgend welcher Art veranstaltet) neben der staatlichen Stempelabgabe erhoben werden und zwar soll sie den Betrag der Stempeltage nicht überschreiten. Nicht abgabenpflichtig sind Tanzbeluftig­ungen, die in Privatwohnungen oder im Freien ohne besondere Herrichtung eines Tanzbodens abgehalten

werden.

Bei

Von vornherein müssen beiden Steuern gegenüber Zweifel ausgedrückt werden, ob die Gemeinden über­haupt davon Gebrauch machen. Einerseits, weil die Billetsteuer zumeist nichts einbringen und andererseits, weil eine weitere Belastung der Tanzluftbarkeiten die Gemeinden selbst nicht unerheblich schädigen würde. Wir haben schon bei der Ankündigung dieser neuen Steuern darauf hingewiesen, daß eine Billet steuer nur zu sehr geeignet sei, das Bildungsbedürfnis des Volkes zu hemmen. Um so merkwürdiger muß es darum auch berühren, in der Begründung der Regter­ungsvorlage von einer Rücksichtnahme auf das minder­bemittelte Publikum zu lesen. Ja, wenn die Regierung auf diesem Standtpunkt steht, so schreibt die Neue Friedb. 3tg.", dann durfte sie überhaupt nicht mit etner Billet- oder Tanzsteuer fommen. Warum denn nur Rücksicht, wenn es sich um ein Kasperletheater oder um arme, vagirende Turn- und Seilfünstler handelt und nicht um Rücksicht, wenn irgend ein Theaterdirektor ( und sei es selbst der einer Schmiere) riskiert, den Bandbewohnern im Gasthofe Soundso Komödie vorzu­spielen. Wir sind gewiß die Lezien in Kunstdingen nachsichtig zu sein. Aber ein Residenztheater Ensemble geht nun mal nicht in den Odenwalt oder Vogelsberg. Man darf nur froh sein, wenn in weltabgeschiedenen Landorten die Bewohner etwas von Kunst( und sei es auch nur ein Schein davon) zu sehen und zu hören be­tommen. Warum diesem Publifum einen so seltenen Genuß auch noch zu verteuern, das ohne dies nur dürftig mit den geistigen Interessen der Nation verbunden ist. Man wende nicht ein, daß ja die billigeren Pläge unter 50 Pfg. steuerfrei bleiben sollen. Dann wird eben Die Steuer nichts einbringen.

Für die Städte liegt die Sache nicht viel anders. Das Hoftheater in Darmstadt ist von der Steuer befreit. Es fämen dann noch in Betracht die Theater in Mainz, Worms, Bad- Nauheim, Gießen und Offenbach. Hier wird die Steuerfreiheit für Pläge von weniger als 50 Pfg. nur einem ganz geringen Teil des Publikums zu Gute kommen. Die Billetsteuer gehört deshalb zu den Steuern, welche die Mittel zur Geistesbildung ver­teuern; ihre Nachteile find so einleuchtend, daß sie all­gemeine Ablehnung verdient.

Was die Tanzsteuer betrifft, so bedarf es nicht vieler Worte, um eine Ablehnung zu motivieren. Die staatlicherseits zur Wirkung gelangende Stempeltage auf Tanzbeluftigungen hat in verkehre wirtschaftlicher Hinsicht bereits ungünstig gewirkt. Eine weitere Tanz­Steuer wird den Zuzug noch mehr abhalten. Und auch aus sozialethischen Gesichtspunkten muß diese Verkehrs­fteuer abgelehnt werden.

Der Streit im Ruhrrevier.*),

Eine kritische Betrachtung

bon R. Goebel, Dipl Berg- Ingenieur zu Gießen.

Die Bergarbeiter im Ruhrkohlenbezirk sind aus den verschiedensten Elementen zusammengesetzt. So finden fich außer Italienern vorzugsweise Polen vor. Wie zahlreich diese auftreten, ergibt sich daraus, daß das nördliche und nordöstliche Biertel von Dortmund fast ausschließlich polnisch spricht. Wenn man nun die in Dortmund so häufig Nachts ausgeführten Nohheitsdelikte berichtet, so wird man bei der großen Aufgeklärtheit der dortigen Bergleute, die in dieser Beziehung mit feiner anderen Berufsklasse zu vergleichen sind, das Märchen von der schlechten Behandlung der Leute nur lächerlich finden. Das bei der großen Zahl von Menschen auch einmal über die Schnur gehauen wird, ift erklärlich. Deshalb braucht man aber nicht zu ver­allgemeinern, daß die Berglente von Seiten der Beamten schlecht behandelt würden. Die einheimischen Arbeiter beklagen fich ja selbst über die sog." Bolacken", die ihnen die Löhne verderben. Diese fingierten lagen find nur ein Mittel zu einem anderen Zweck.

Wenn die Lohnfcage im Prinzip nicht mitspielt, so muß das Motiv zu diesem Streit auf einem and.cen Gebiet liegen. Ein Zug der Zeit ist es, daß sich Ver­einigungen bilden, um ihre Rechte mit größerem Nach­brud bertreten zu können. Ueberall bilden sich Arbeiter­bereine, soziale, christlich- soziale und sozialdemokratische usw., die alle den entgültigen Zweck verfolgen, durch Organisation als geschlossene Wasse einen größeren Druck ausüben zu fönnen. Nach dem Streid 1889 zeigte sich dieses Vertreten und bildete sich in jüngster

Zeit in ungeahntem Maaße aus. Besonderen Anteil| Erscheinen. Nicht selten werden gange Familien daran be­hieran bat felbstverständlich die Sozialdemokratie, welche in der Arbeiterorganisation einen Machtfaktor ersten Ranges schuf. Und dieses Streben nach völliger Organisation ist es, was nur noch eine staatliche Sanktion erhalten will, um auch noch außer mit recht­

lichen Mitteln ausgestattet und als selbstständiger Stand gebilligt, nun als Gesegegebender, Verordnung erlassender Faktor, der mit allen Rechten des Einspruchs gegen eine Verfügung von oben ausgerüstet ist, aufzutreten. Dies ist die Veranlassung zu dem Streit, der zu ungeahnten Folgerungen Anlaß gibt. Schon seit längerer Zeit besteht dieser prinzipielle Gegensatz zwischen Arbeitgebern und-nehmern und wir wollen sehen, ob diese Kluft jemals auch nur in gemildeter Form gutwillig über­brückt werden kann. Nehmen wir an, die Arbeiterschaft ist völlig organisiert und deren Ausschuß als stimmbe­rechtigtes Mitglied bei den Zechenverwaltungen zuge= lassen. Zur grassen Beleuchtung der Sachlage werde nun von Seiten der Verwaltung vorgeschlagen, es solle, da die Produktion im Sommer im Gegensatz zur Winter­produktion bedeutend geringer ist, eine Einschränkung der Förderung stattfinden und demzufolge auch eine Arbeiterveränderung eintreten. Wird dieser Notwendig­feit der Verminderung der Bergleute den Genossen der Arbeitervertreter nicht stattgegeben, so muß die Zeche mit unverminderter Produktion auf Stapel arbeiten und die Kohlen verlieren durch Entgasung an Heizkraft, sie müssen billiger verkauft werden als sie gefördert wurden. Oder es solle eine Herabseßung der Löhne infolge sehr ungünstiger Konjunktur der Industrie ein­treten. Es ist nach Lage der Dinge vorauszusehen, daß von seiten der Arbeiterschaft auch nicht die geringste Lohneinbuße auf sich genommen werden wird. Sofort wird, und dies gerade im Ruhrbezirk, die sozial demokratische Presse gegen die Kohlenbarone Stellung nehmen.

Ist dieser Streit mit Erfolg durchgeführt d. H. hat die Arbeiterschaft das Recht, mit zu beraten und mit zu beschließen, und letzteres ist dort wohl der End­zweck der ganzen Bewegung, so wird, wie die Zechen­verwaltungen eine den Arbeitern unbequeme Maßnahme treffen, ein erneuter Streif die Antwort sein. Fragen wir, ist dieser Zustand so beneidenswert, seine mit Mühe und großen Kosten in's Leben gerufene und in Stand gehaltene Zeche durch derartige Gewaltatte ber­nichtet zu sehen? Wo glaube, jeder Fabrikherr wird sich energisch dagegen verrechnen, daß er andere in seine Angelegenheit hereinsprechen läßt. Selbst der Landwirt verzichtet darauf. ng folgt.)

( Fortsetzung folgt.)

Lokales.

2. Februar 1905. *** Zu Ehren der Vermählung unseres Groß herzogs mit der Prinzessin Eleonore zu Solms- Hohensolms- Lich haben heute die öffentlichen zahlreiche private Gelände Flaggenschmud angelegt. 12 Uhr ertönte von den Türmen der Stadt- und Johannis­firche in Gießen Choralmusik.

Um

** Uebertragen wurde am 25. Januar dem Schul­lehrer Otto Müller zu Schlitz, eine Lehrerstelle an der Ge meind schule zu Groß- Gerau.

** Der Finanz- Ausschuß der Zweiten Kammer der Stäude ist am Dienstag zur Beratung einiger spruchreifer Fragen zusammengetreten, auch der Sonder- Ausschuß für die Vorlage betreffend Bildung einer Landwirtschafts­tammer tagte vorgestern unter dem Vorsiz des Präsidenten Herrn Geheimen Regierungsrat Haas gemeinsam mit der Regierung und setzte gestern seine Beratungen fort.

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*

* Die Festvorstellung im Stadttheater teßen morgen Freitag beginnt ausnahmsweise nicht um 8 Uhr, sondern um Uhr pünktlich. Es sei hierauf nochmals hingewiesen, damit Störungen durch Zu­Der Autor der Anna spättommen vermieden werden.

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von Hessen" Herr Professor Birt aus Marburg wird der Vorstellung beiwohnen.

*

Wie ungezwungen und Verurteilslos der Verkehr der Glieder des fürstlichen Hauses, aus dem unsere Groß­herzogin Eleonore stammt, mit der Bevölkerung ist, geht aus folgender fleinen Begebenheit hervor. Ein Reisender, der jedes Jahr zu wiederholten Malen nach Lich kommt, war von einigen seiner Kunden eingeladen worden, einer abendlichen Regelpartie beizuwohnen. Er kam etwas später als die anderen, fand dort einen älteren Herrn in Jäger­tracht, dem er sich vorstellte, dessen Namen er aber, wie es bei Borstellungen meistens geht, nicht verstand. Er unter­hielt sich lebhaft mit ihm, erzählte im Reisewiße und suchte ihm den Gewinn( der Einsaß betrug 10 Pfennig) nach Kräften streitig zu machen. Die beiden hatten sich schon recht angefreundet, als um die späte Abendstunde ein Diener erschien, und dem Herrn im Forstrock die Meldung brachte, Als für Durchlaucht" sei ein Telegramm angekommen. der erstaunte Reiseontel ein halbes Jahr später wieder nach Lich fam, wurde er vom Fürsten, den er auf der Straße traf, angeredet, und aufgefordert, abends doch wieder zur Regelbahn zu tommen, und ihm neue Wze zu erzählen! Daß unter diesen Umständen sich in allen Schichten eine unbegrenzte Anhänglichkeit bemerfbar macht, braucht dann wohl nicht wunder zu nehmen.

u Klein Linden. 1. Februar. Heute Morgen gegen 7 Uhr warf sich hier ein 17jähriger Bursche vor den Per­sonenzug Gießen Köln. Der Bug ging über den Lebens­müden hinweg und zermalmte ihm den Kopf. Ueber die Persönlichkeit des Getöteten, der hier unbekannt ist, fehlt jeglicher Anhalt, da er feinerlei Papiere bei sich trug.

§§ Ruppertenrod, 1. Feb. Die Influenza tritt hier in einem Umfang auf wie ähnlich bei ihrem erstmaligen

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troffen; in der Oberklasse der Schule fehlen 30 Prozent der Schüler. Die Symptome der Krankheit sind heftiges Kopf­weh, Husten, Auswurf, Heiserfeit, Schwäche in den Gliedern, deprimerte Stimmung.

** Groß- Felda. Nächsten Sonntag nachmittags 3 Uhr wird perr Ober- Bergrat Prof. Dr. Thelius einen Vor­trag hier im Saale des H. Völzing halten über: Unsere Brennstoffe, geologisch und wirtschaftlich".

** Friedberg, 30. Jan. Der vor turzem verstorbene Geh. Kirchenrat D. Diegel hat der Kleinkinderschule 300 Mt. testamentarisch vermacht. Die Stadt hat um Anschluß an das vom Staate für Bad Nauheim geplante Wasserwert nachgesucht.

Mainz. Zum Direktor des Stadttheaters wurde in

nichtöffentlicher Sigung der Stadtverordnete Marx Behrend­London gewählt.

**

worden.

Darmstadt, 1. Feb. Prinz Heinrich von Preußen ist heute Vormittag, eingetroffen und von Seiner Durchlaucht dem Prinzen Ludwig von Battenberg am Bahnhof empfangen Heute mittag 5.23 Uhr werden Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen hier erwartet. Mannheim, 1. Febr. Heute Abend ist hier der Geh. Kommerzentat Heinrich Lanz, Besizer und Begründer der bekannten Maschinenfabrik, gestorben.

**

Aus dem Gerichtssaal.

Strafkammer.

Gießen, den 31. Januar 1905. Die Staatsanwaltschaft hat gegen ein Erkenntnis Heinrich Henkel daselbst von der Anflage des Ber­des Schöffengerichts teßen, wonach der Metzger n, wonach der Metzger gehens gegen das Nahrungsmittelgesetz freigesprochen wurde, Berufung eingelegt. Der Angeklagte ist be schuldigt, daß er der Fleischwurst Stärtemehl zugesezt und solche in den Veifehr gebracht hat. Das Urtetl wurde aufgehoben und auf 20 Mt. Geldstrafe anerkannt.

Die Haustererin Marie Klein aus Frankfurt a. M. hat gelegentlich des Ortenberger Marktes ohne obrigkeitliche Erlaubnis Bilder ausgelost. Das Gericht erkannte wegen verbotenen Glückssptels auf eine Geld­strafe von 3 Mt. Der Schlosser Theodor Held von Offenbach hat zu Nidda und Mitchelna u gebettelt und in legterem Orte ein Portemonnaie mit geringem Inhalt gestohlen. Bei seiner Festnahme widersezte er sich und schlug um sich. Wegen Diebstahls und Wider­stands wurde auf 4 Monate Gefängnis und wegen Ruheſtörung und Bettelns auf je 3 Wochen Haft, die durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt

zu erachten ist, erkannt. Der Hausbursche Karl Hof von Usenborn, der auf dem Bingenheimer Forsthaus beschäftigt war, hat an einer technung eine Alenderung vorgenommen und solche quittiert. Wegen Ucfundenfälschung und Betrugsversuchs erhtelt er eine Gefängnisstrafe von 2 Monaten, die durch die seither erlittene Untersuchungshaft als verbüßt erachtet wird.

Der Landwirt Karl Pfannstiel von Dauernheim hat gegen ein Urteil des Schöffengerichts Nidda, das den von ihm wegen Beleidigung verfiagten Bürgermeister Wolf fretsprach, Berufung eingelegt. Das Rechtsmittel war ohne Erfolg, da das Urteil bestätigt wurde. Gegen etn fretsprechendes Urteil des Schöffengerichts Bad­Nauheim hat die Konrad Hartmann II Witwe bon Rödgen Berufung eingelegt. Ihrer, Berufung, die auf Bestrafung des von ihr wegen Beleidigung ver­flagten Georg Hensel III. abztelte, wurde stattgegeben und auf 10 Mt. Geldstrafe erfannt.

Literarisches.

*** Bilder auf ingeinägen ist der neueste Fingerschmuck überspannter junger Damen in Amerika, wie das" Buch für Alle" erzählt. auf den Nägeln der Miß Stella Beardsley, einer be Gin Zeitungsreporter bemerfte derartige Bilder auch fannten Operettensängerin in New York, und konnte

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sich nicht enthalten zu fragen, ob diese Bilder nun immer auf den Nägeln blieben?, nein," erwiderte die Künstlerin lächelnd, selbstverständlich verändern sich die Bilder, wenn der Nagel wächst, und es ist sehr amüsant zu sehen, wie zuerst die Haare verschwinden, dann die Stien, dann die Augen, die Nase und schließ= lich das Kinn. Es ist äußerst interessant, seine Verehrer auf solche Weise Stück für Stück zu verlieren. Die Nägel wachsen ziemlich schnell, besonders wenn man nicht mit den Händen arbeitet, und in ungefähr vier bis fünf Monaten ist das ganze Bild spurlos ver­schwunden."

Marttberigte.

Gießen, 31. Januar. Aus dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per Pfb. 0.80-0.90 wt., Huhnereter per Stite 8-9 Bfg., Enteneter St. 7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Etter 32 Pts., Tauben per Paar Dt. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänje per Pfd. 55-65 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 fg., Rindfletsch per fb. 62-68 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 60-72 1g. Schweine

fletsch gesalzen per fund 0.76 19., stalbfleisch per fb. 70-74 Pfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 6.00 b. 6 50 W., Zwiebeln per 3t. Mt. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 Mr Zwetschen per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden.

Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide Verantworila. für die Politik und den Inferatentett:

zu Bieben

NAUMANNIA- SEIFE

mit dem Bala Seilenah undarn!