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Lokales.
** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu befeßende 1. Lehr rstelle an der Gemeindeschule zu Laubach. Mit der Stelle tann Organiftendienst verbunden werden. Dem Grafen zu Solms- Laubach steht das Präsentationsrecht zu ihr zu.
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** Mittelstandsvereinigung im Hessischen gebender Stelle bedürfenden Meldung beabsichtigt man, im ächsten Landtag die Parteten: Nationalliberale, Bauern= bändler und Zentrum zu einem„ Block" zu vereinigen, der zur Beratung wichtiger Fragen gemeinsame Sigungen veranstalten und geschlossen gegen Freifinn und Sozialdemokratie torgehen soll.
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Das Schwurgericht der Provinz Oberhessen tritt Montag, den 4. Dezember in Gießen zu seiner Seffton pro 4. Duartal 1905 zusammen und verhandelt am ersten Sigungstage gegen Heinrich Berg- Bad Nauheim wegen Raubes; die Anklage vertritt Oberstaatsanwalt Theobald, die Berteidigung führt Rechtsanwalt Arnold. Dienstag, den 5. Dezember gegen Katharine Riemenschneider Räddingshausen wegen Meineids; die Anklage vertritt Gerichtsoffor Dr. Hezel, die Berteidigung führt Rechtsanwalt -Mittwoch, 6 Dezember, gegen Margarethe horni- Birtlar wegen Rindestötung; die Anklage bertritt Staatsanwalt Hoos, die Verteidung führt Rechtsanwalt Fischer.
Grunewald.
Dem Musketier Leo Miesch vom InfanterieRegiment Kaiser Wilhelm II. Nr. 116 wurde vom Kaiser die Rettungsmedaille am Bande verliehen.
* Bom 11. bis 23. Dezember wird in Darmstadt ein Ausbildungskursus für Lehrer der Handwerterschulen abgehaltbn. Anmeldungen sind an die Großh. Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt zu richten.
* Hessisches Heimatpflege. and Bolketrachtenfet. Bie schon mehrfach in öffentlichen Blättern mitgeteilt wurbe, soll im Sommer 1906 und zwar am 17. Juni zu Bubach in der Wetterau ein großes Volksfest abgehalten werben. Die Vorbereitungen dazu sind bereits im Gange. Es soll dies geschehen, um das, was in Sitte und Tracht uns von unseren Altvorderen an Schönem und Ehrwürdigem berkommen ist, zur Anschauung zu bringen und zur Er. haltung desselben anzuregen. Insbesondere sollen die kleid famen Trachten, die in Oberhessen und den angrenzenden Gebieten noch vorhanden sind, zur Anschauung gebracht werden. Eine Ausstellung soll das hessische Bauernhaus in Blam und Bild uns zeigen, wobei namentlich auf den Wandhmud Rücksicht genommen werden soll. In einem Festge sollen in Form von Gruppenbildern die biederen Sitten und Gebräuche bei ernsten und freudigen Gelegenheiten vorgeführt werden. Die dadurch gewonnenen Eindrücke sollen durch ein Wetterauer Volksschauspiel vervollständigt und vers theft werden. Die Absicht, ein solches Voltsfest in dem freundlichen Städtchen Buzbach in der Wetterau abzuhalten, in Buzbach wie seiner näheren und weiteren Umgebung bereits freudig begrüßt worden. Man hofft nun, daß Dorf und Stadt in bestem Wetteifer gemeinsam um das Zustande men gedachter Veranstaltung bemüht sein werden. Die Freundliche Bitte ergeht darum an die Bewohner Oberbeffens and ber angrenzenden Gebiete, durch Rat und Tat mithelfen wollen. Sütigst möge man dem gessäftsführenden usFusse, an dessen Spize Professor Wamser si ht, mitteilen, wer gewillt ist, durch Herleihen von Gegenständen die AusFellung zu bereichern, welche Gruppe man etwa im Festzug stellen wünscht. Der Ausschuß wendet sich in erster Brie an die Ortsvorstände, Geistlichen, Lehrer und Vorlube von Vereinen. Vorschläge, M tieilungen, Anregungen mhmen außer Professor Bamser entgegen die nachstehenden in Bußbach mit der geschäftlichen Leit ng betrauten Herren: , bem bereits breediginalrat Dr. Vogt, Lehrer Weide, Kreisstraßenmeister Diger, Hauptlehrer Storch.
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cus finit 23rfnung verschwunden und nicht zurückgekehrt. Cemmer rau hinterließ er einen Brter, worin er, wie der " Frff. Generalanz." erfährt, die Absicht fundgibt, fich das Leben zu nehmen; auch der Polizei teilte er brieflich diese Absicht mit. Beider ist wohl faum daran zu zweifeln, daß der Unglüdliche in geistiger Geftörtheit in den Tod ge gangen ist.
Die Bevölkerung des Großherzogtums Hessen am 1. Dezember 1905.
( Nachdruck verboten.)
Die neue Bolkszählung am 1. Dezember wird nach fünfjähriger Bause wieder einmal die Bilanz des Volksbestandes ziehen und, bas tann schon heute mit Sicherheit unschwer vorausgesagt werden, mit einem bedeutenden Gewinnüberschuß gegenüber dem Jahre 1900 abschließen. Nicht nur das Moment der natürlichen Bolts vermehrung( Ueberschuß der Geburten über die Sterbefälle während der fünfjährigen Periode) wird sich entscheidend geltend machen, sondern auch die Vermehrung durch äußeren Zuzug) Ueberschuß der deutschen Binnenwanderung, Zug nach dem Besten) ftart in Frage tommen. Es erscheint eine müßige Frage, sich schon heute über das in furzem zu erwartende Bahlenergebnis den Kopf zu zerbrechen. Nicht ganz ohne Recht tönnte man darauf hinweisen, daß es doch ganz gleichgültig sein müsse, was für eine Bevölkerungsziffer am 1. Dezember festgestellt werden wird. Und doch kommt dem Versuse, den rechnerisch erwartungsgemäßen Bevölkerungsstand am neuen Zählungstage schon vorher zu ersparen, eine erhebliche Bedeutung zu. So wie nämlich in der Proxis des heute wunderbar ausgebauten Lebensverſicherungswesens die Wahrscheinlichkeitsberechnungen der Ver. sicherungsmathematit eine entscheidende Rolle spielen, ganz genau so hat der Boltswirtschaftler festzustellen und es bann weiter zu verwerten, ob die Bevölkerungsbewegung einer be. ftimmten Periode auf Grund der vorliegenden bisherigen Erfahrungen sich in sogenannter„ normaler" Beise abgewickeit hat, oder ob bemerkenswerte Abweichungen zu vernach den Ursachen nahe und weiter nach der Behandlung zeichnen sind. Tritt das lettere etn, so liegt die Frage dieser Ursachen durch entsprechende Maßnahmen seitens der öffentlichen und nichtöffentlichen Gewalten.
Es liegt durchaus im Sinne und im Wunsche einer gesunden Kulturentwicklung, daß eine Nation ständig ein mäßiges- nicht mehr! Anwachsen der Kopfzahl zu verzeichnen hat. Jeder absolute wie relative Rückgang der Boltszahl, wie letterer in Frankreich zu verzeichnen ist, muß dieselben sozialphilosophischen Bedenken erwecken, wie der unmäßige Hang zu einer Uebervölkerung, bei der einer dem anderen im Wege ist und einer dem anderen Licht, Luft und Brot streitig macht. So führt uns diese Borbetrachtung der neuen Volkszählung ganz von selbst auf das noch immer strittige Gebiet des Malthusianismus, und das will schon an sich genug sagen.
Im Nachstehenden soll versucht werden, die Volkszahl Hessens, die von Rechts.oegen" am 1. Dezember zu erwarten sein sollte, zu berechnen, wobei ein paar Tausende teine Rolle spielen. Das wirkliche Ergebnis des 1. Dezbr. wird zeigen, ob die hessische Bevölkerungsentwicklung seit 1900 normal gewesen ist. Die bevölkerungspolitischen Folgerungen ergeben sich für den Staatsmann, wenn mehr ist als bloßer Berwaltungsbureaukrat, von selbst.
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Das Großherzogtum hatte 1895 einen Bevölkerungsbestand von 1039 020 und 1900 einen Bestand von 1119 893 Röpfen. In dieser fünfjährigen Periode vermehrte sich also die Bevölkerung um 80 873 Seelen oder um 7,8%. Der jährliche Dursschnittszuwachs betrug also 1,56%. In den 29 Jahren von 1871-1900 betrug die Vermehrung 31,3% oder jährlich im Durchschnitt 1,08%. Dieser Durchschnittsat stellte sich für den Zeitraum von 1816 bis 1855 auf nur 0,90% und für 1855-1900 auf 0,76%. Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts ist also eine entschieden ansteigenbe Tendenz zu verzeichnen. Angesichts der hessischen Geburten- und Sterbeziffern der letter sowie der der anhaltenden obstelbeschen Landflucht und der unaushaltsam zunehmenden Industriealisierung des Großherzogtums besteht nun absolut feine Veranlassung, eine Schwächung dieser Bevölkerungstendenz anzunehmen. Das gerabe Gegenteil dürfte das richtige sein, umsomehr, als die Bevölkerungsdichtigkeit Hessens als westdeutsches Land eine verhältnismäßig noch bescheidene ist. Wenn sie auch seit 1871 von 111 auf 145,8 Röpfe pro qkm angewachsen ist, so reicht sie doch bei weitem weder an die
Feuer geraten. Aber boltbauleher Kilp wird in der Beit vom 4. bis 7. Dezbr. fünfjährigen Periode, apoleon vor der berthier einen Unterrichtskursus im Obstbau abhalten.
eizt worden war. G Rußland persönlich in on verstand es febr m er den Minifter Reutralität Preußens
A Lich, 30. Nov. Seit dem 1. Oktober hat unsere Stadt nun auch eine Höhere Mädchenschule erhalten, tvom 20 Mädchen besucht wird. Die Schule ist Privat- Institut. * Wörrstadt, 30. Nov. Wahl- Anfechtung. Die Inhanger des in der Landtagswahl unterlegenen Kandidaten htenstein entgegenzus tg.", die Wahlmännerwahlen in 4 Gemeinden anzufechten.
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uffen unter Rutusom Bolf- Stadecken( Bauernbund) beabsichtigten, laut ,, Darmst.
eten Heere, Napoleon ich ihrer Ansicht seien Gesetzesübertretungen vor und nach rheinländische( 1900 bereits 213,4) noch an das Königreich
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Bahlmännerwahl vorgekommen.
Marburg, 30. November. Beleidigung eines Tutsrichters. Der schon mehrfach vorbestrafte Maurer
Sachsen heran. Demnach spricht alles für die Zulässigkeit einer Schäzungsziffer, bie mit 1,80% jährlichen Zuwachses pro 1900-1905, also insgesamt mit 9% für die ganze
Die zur Niederlage des-Schaumburg aus Schredsbach im Kreise Ziegenhain hatte 5jährige Beriode nicht zu niedrig angesezt sein dürfte. Die nadhbem bie Ruffen in Amtsrichter Hoffmann in Biegenhain wegen einer ihm erwartungsgemäße Bevölkerungsziffer Heffens vom 1. Dezbr.
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eichter gewesen, nur an leifteten bie Berblindeter hier zurüdweichen, a Rüden fam. Der Frid
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hogenen Vormundschaft einen Brirf beleidigenden Inhalts bit. Schaumburg wurde von der Straffammer in Farburg zu 6 Bochen Gefängnis verurteilt.
Nieder- Wöllstadt, 30. Nov. Ungetrener Beamter.
e auf der hiesigen Eisenbahnstation tätige Esenbahnlent Schneider wurde wegen Fälschungen und anderen regelmäßigkeiten vom Dienste suspendiert und später haftet.
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Offenbach, 30. November. Traurige Folgen Ueberfalls. Wie man sich erinnern wird, wurde 25. August der Kassenbote der Offenbacher Zementfabrit, ber, am Baldrand in der Nähe der Fabrit von vier hen angefallen und troß seines heftigen Widerstandes eine große Summe Geldes, im ganzen 3200 Mt., beraubt. teilung vor dem Schwurgericht. Gruber, ber in Sachsen
gerade in dem Staate Burschen wurden bald ergriffen und harren ihrer Abtrimmert rourde. Go en wehnte, nahm fich aber den Vorfall so zu Herzen,
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J. Langenbed
er in letter Beit ganz tiefsinnig geworden war. Er i dete fich ein, alle Leute sähen ihn darum an", daß er baimals habe berauben lassen. Seit Sonntag ist Gruber
dürfte also rund 1220 000 betragen, das bedeutet eine Zunahme von ca. 100 000 Köpfen. Und nun hat die Zählungszentrale, das statistische Landesamt, das Wort. Alfred Moeglich.
Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
Am 1. Advent, den 3. Dezember. Gottesdienst.
In der Stadttire. Bormittags 9.30 Uhr: Profeffor D. Drews.
Beichte und heiliges Abendmahl für Mathäus- und Markusgemeinde gemeinsam. Anmeldungen dazu vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11 Uhr: Rinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe." Abends 8 Uhr: Vereinigung der tonfirmierten männl. Jugend der Matthäusgemeinde.
, S. Dezember, okends 8 ur. Bereinigung der konficmierten weibl. Jugend der Markusgemeinde. Donnerstag, den 7. Dezember, abends 8 Uhr, im Matthäussal, Kirchstr. 9. Bibelstunde. Offenb. Joh. 1, 7-20. Pfarrer D. Schlosser.
Weitere Abendmahlsfeiern finden statt: am 2. Advent für Matthäusgemeinde, am 3. Advent für die Martusgemeinde, jedesmal im Abendgottesdienst. Dazu wird besonders die for firmierte Jugend jeder Gemeinde eingeladen. In der Johannesfirche. Vormittage 9.30 Uhr: Pfarrassistent Sattler.
Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11% Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Bfarrassistent Sattler. Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler.
Die Bibelstunde am Montag fällt aus. Nächstfolgenden Sonntag, 2. Advent, den 10. Dezember, Beichte und heiliges Abendmahl für die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten.
Sonntag, 3. Advent, den 17. Dezember Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukasgemeinde im Abendgottes dienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten. Zu diesen Abendmahlsfeiern werden besonders die Neufor firmierten aus den letzten Jahren eingeladen.
Sonntag, den 3. Dezember, abends 8 Uhr: Versammlung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde im Konfirmandensaal, Liebigftr. 56. Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde. Samstag, den 2. Dezember. Rachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hi. Beichte. Sonntag, den 3. Dezember. 1. Adventsonntag. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7.00 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiliges Kommunion. Borm. um 8 Uhr: die zweite heil. Meffe. Vorm. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Criftenlehre; barauf Andacht.
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Siebener landwirtschaftlicher Wetterbienk Boraussichtige Wtterusg in Hessen für Samstag, den 2 Dezember. Vielfach nebelig, Temperatur wenig verändert, zunächst noch trocken.
( Näheres durd die Gießener Wetterkarte.)
Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.
Die Ziehung I. Klasse der 7. und letzten HessischThüringischen Staatslotterie steht unmittelbar bevor; sie beginnt am 5. Dezember ds. Js. Einlegung und Mischung der Lose und Gewinne erfolgen öffentlich am 4. Dezember, nachmittags 3 Uhr, im Ziehungssaale zu Darmstadt, Bismardsstraße 19.
Oeffentlicher Dank
dem Herra Franz Wilhelm. Apotheker, t. u. t. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, Erfinder bes antizbeumatischen und antiarthritischen Blutreinigungs Tees. Blutreinigend für Gicht und Rheumatismus.
Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es desholb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigften Dank auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Blutreinigungstee in meinem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete und sodann, um auch andere, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Tee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die marternden Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch de: Schwefelbäder in Baden bei Wien befreien fonnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Ausieben trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach 4 Wochen longem Gebrauch oven genannten Tees wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jest, nachdem ich schon seit 6 Wochen feinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer förperlicher Zustand hat sich gebeffert. Ich bin fest überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden feine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich, segnen wild.
In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Butschin- Streitfeld, Oberstleutnants- Gattin. Preis: 1 Paket Mk, 2.-, 1/2 Paket Mk. 1.
Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Wallnußschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 1.50, rotes Sandelyolz 75, Bardannawurzel 44, Carurwurzel 3.50, Radic. Cariophyll. 3.50, Shinarinde 3 50, Eryngitwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißer Senf 3.50, Nachtschattenstengel 75.
Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten Nicht und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. ,, Vorsicht beim Einkauf". Man weise minderwertige Nachahmungen entschieden zurück und beachte Namen und die Schugmarken des Tees.
Wo nicht erhältlich, direkter Versandt.


