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Der Preis

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=[ Wie man sich selbst in den April schicken kann,] hat der bekannte amerikanische Humorist Mark Twain zu seinem Leidwesen erfahren müssen. Er hatte sich mit den New­horfern den Scherz gemacht, am 1. April überall zu in­serieren, daß ihm eine schwarze Kaze abhanden gekommen sei, die aber so tiefschwarz sei, daß man sie auch in der hell­sten Beleuchtung nicht finden könne. Er hatte sich aber in der Findigkeit" seiner Mitbürger gewaltig getäuscht. Von morgens früh bis abends spät ging die Klingel an seiner Tür und Hunderte von schwarzen Katzen wurden ihm mit der Bitte um freundliche Belohnung präsentiert. Mark Twain soll in Aprilscherzen ein kräftiges Haar gefunden haben.

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[ Der verkehrte" Orden.] Ein niedliches Histörchen wird von der letzten Reise des sächsischen Königs Friedrich August durch sein Band erzählt. Bei seinem Besuch in Wur­zen besichtigte der König die am Bahnhof aufgestellte Schüßengilde. Leutselig und frohgelaunt ging er auf einen besonders strammen Schüßen zu, um ihn zu fragen, wo er sich seine Auszeichnung verdient habe. Plöglich ſtuzte er aber und deutete erstaunt auf die Brust des Mannes mit der Frage: Nun, was ist denn das?" Bestürzt blickte jener auf seinen Orden nieder, faßte sich aber schnell und sagte mit echt sächsischer Gemütlichkeit: Ach Gott, Machesdät, den hat ja meine Frau vergehrt angenäht!"

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[ Der pfiffige Schneidermeister.] Auf eigenartige Weise hat ein pfiffiger Schneidermeister aus einem Dorf bei Alfeld von einem säumigen Schuldner sein Geld bekommen. Vor 15 Jahren hatte sich ein dortiger Einwohner einen schwarzen Hochzeitsanzug für 50 Mark bestellt. Der Anzug wurde abgeliefert, die Hochzeit gefeiert, aber das Bezahlen hatte der junge Ehemann offenbar vergessen. Jahre ver­gingen, die Frau des Schuldners starb. Mürzlich entschloß sich der Witwer, von neuem zu heiraten, und er besaß die Unverfrorenheit, wieder einen Hochzeitsanzug bei dem schon einmal geprellten Lieferanten zu bestellen. Dieser läßt sich nichts merken und verspricht pünktliche Lieferung. Drei Tage vor der Hochzeit erhält der Bräutigam, der jetzt in einem benachbarten Städtchen wohnt, einen Brief von dem Meister, in welchem dieser bittet, ihm doch den alten Anzug zum Vergleich zu schicken, damit der neue desto besser sitzt. Der Hochzeitsmorgen erscheint und mit ihm ein Nachnahme­paket über 50 Mark. Erfreut über die Pünktlichkeit seines Schneiders zahlt der Kunde das Geld. Aber, o Schrecken, statt des erhofften neuen findet er seinen alten, abgetragenen Anzug vor, für den auf diese Weise der Meister endlich fein Geld erhielt.

Lokales.

1. Mai 1905.

§ Die Schwurgerichtsperiode für das II. Quartal für die Provinz Oberhessen beginnt Freitag, den 2. Juni, unter dem Vorsiz des Landgerichtsrats Prätorius in Gießen.

* Die Wahlrechtsvorlage in der ersten Kammer. Der Ausschuß, der wohl seiten so lang ausgedehnte Sigungen über einen Gesezentwurf abhielt, hat, wie man der ,, Wormser Zeitung" aus Darmstadt mitteilt, nicht nur energ schen Widerspruch gegen eine Reihe der neuen Wahl­rechte bestimmungen selber erhoben, sondern auch der Regierung gegenüber eine straffe, selbständige Haltung angenommen. Er begann die Beratung am Mittwoch Vormittag um 10 Uhr und setzte sie mit furzer Mittagspause bis in die späte Abend­flunde fort. Dann wurde die Beratung Freitag früh schon um halb 9 Uhr wieder aufgenommen und vier volle Stunden fortgesetzt, die endlich nach einer dreiftündigen Nachmittage Ueber das Er­sigung abends 6 Uhr zum Abschluß fam. Gesetz gebnis der Beratung und die Umgestaltung, die der Gesch entwurf im Ausschuß der Ersten Kammer erfahren hat, wird natürlich von den vier Ansschußmitgliedern strengftes Still­schweigen beobachtet. Man darf indessen schon aus dem Um stand, daß Freitag in der sechsten Abendstunde die Regierunge vertreter zur Teilnahme an der Beratung eingeladen wurden und darauf die Herren Staatsminister Rothe, Geh. Staats­rat rug zu Nidda und Ministerialrat Weber erschienen und der ganzen Beratung beiwohnten, den Schluß ziehen, daß es harte Arbeit fostete, die Vor­lage zum Abschluß zu bringen. Ob Meinungsdifferenzen wirklich vorhanden sind, müssen wir dahingestellt sein lassen. Es darf als sicher gelten, daß die Regierung alles daran sezt, eine Verständigung zwischen den divergi erenden Anschauungen der beiden Häuser des Landtags über die Ein­führung des direkten Wahlrechts noch vor Ablauf der laufenden Tagung herbeizuführen und die vielumstrittene Vorlage unter Dach und Fach zu bringen. Aber ebenso sicher er­scheint uns nach dem ganzen Verlauf der jzigen Ausschuß­beratung, daß sich die Erste Kammer in dieser Frage nicht als slummer Kopfnicker erweisen, sondern ihre Interessen in ebenso nachdrucksvoller Weise zu vertreten gewillt sein wird, wie dies auch in der Ersten Kammer unseres badischen Nach barlandes bei Beratung desselben Gegenstandes geschehen ist.

** Infolge der Genickstarre sind in Gießen ver. schiedene Straßen und Wirtschaften für das Militär gesperrt worden. In den betr. Straßen patrouillieren Posten.

e Bon der projektierten Bahn Lich- Grünberg hat man in letzter Zeit faft gar nichts oder nur unzutreffendes er­fahren, und doch schreiten die Vorarbeiten bezgl. Ausarbeitung der Pläne 2c. im stillen vorwärts. Soweit wir vernehmen fonnten, findet in nächster Zeit eine Versammlung der von den einzelnen Gemeinden gewählten Delegierten statt.

( Eingesandt.) Sollte es nicht möglich sein, daß Sonn- und Feiertags über am Bahnhof resp. in den an den Bahnhofsplat anstoßenden Gärten Wäsche nicht auf­gehängt bleibt. Es wird nicht verkannt, daß so manche Hausfrau gerade Samstags gern waschen und am selben Abend noch die nasse Wasche aushängen läßt, damit sie am folgenden Ruhetag schön trocken wird. Hier in diesem Falle, wo so viele Tausend Leute vorübergehen, wird aber um etwas Rücksicht gebeten, damit der Fremde von Gießen nicht gleich beim Eintritt in die Stadt einen flatterhaften" Ein­druck bekommt.

S.

*** Schwarze Pferde vor einem Leichenwagen, das hat man überall, selbst auf dem kleinsten Dorfe, wo solche

zur Beförderung Verstorbener eingeschirrt werden und man geht von diesem Afte der Pietät nicht ab. Es wird uns von zuverlässiger Seite nun mitgeteilt, daß in Gießen in der letzten Zeit mehrfach das nicht der Fall gewesen ist. Sollte es nicht möglich sein, passende Tiere hier zu haben, so darf man wohl erwarten, daß helle, braune Pferde mit einer schwarzen Decke verhängt werden.

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** Menagerie und Raubtier- Karawane. Eine ungemein große Reichhaltigkeit an Tierbestand bietet die gegen­wärtig in Gießen auf Dewaldsgarten aufgeschlagene Menagerie von J. Ehlbecks Ww., Hamburg. In langer Reihe ziehen sich die Käfige durch das stattliche, 120 Meter lange Riesenzelt hin. Beim Eintritt überrascht zunächst die gute Be­leuchtung( das Unternehmen besißt eine eigene elektrische Licht­quelle) angenehm, der man denn auch nebst der sach­verständigen Fütterung die ungemeine Munterfeit und Lebendig­keit der Tiere zuschreiben muß. Nachdem man den ersten Eindruck auf sich hat wirken lassen, schreitet man zur ein­gehenden Besichtigung der Tiere die lange Käfigreihe ab, wobei denn erst das richtige Bild von der Reichhaltigkeit entsteht, da die meisten der gezeigten Spezies durch mehrere Exemplare vertreten sind. Da gewahrt man eine ganze Gesellschaft von Affen, unter der sich sogar ein Pavian be­findet, eine Anzahl Löwen, Eiskären und andere Bären, nebenan Tiger, Wölfe, Hyänen, Leoparden Panther und weitere Raubtiere. Von den pflanzenfressenden Tieren ver­dienen besonders das Gnu( gehörntes Pferd), die Gazelle und die Giraffe hervorgehoben zu werden und ebenfalls ist die Vogelwelt verschiedentlich vertreten. Einen auserlesenen Cercle hält Fräulein Jenny" aus dem Geschlechte der Elefanten, die jung und alt durch ihre Possierlichkeiten stets auf das amüsanteste zu fesseln weiß. Einen niedlichen An­blick bieten auch zwei junge, erst 2 Monate alte Löwen mit ihrer Mutter. Einige Käfige weiter fallen noch besonders das Nilpferd, das Stachelschwein und der Tapir auf. Das Hauptinteresse fonzentriert sich natürlich auf die Produktionen der dressierten Tiere, u. A. stellen Löwen und Eisbären hübsche, wirkungsvolle Bilder, Pyramideu und lebende Wappen dar. Die Vorführung einer noch nicht völlig gezähmten Königstigerin ist sogar reich an aufregenden Momenten. Originell ist auch der Abgarg des Lieblingslöwen, der sich seiner favoriten Stellung bewußt, ruhig die anderen Tiere abtreten läßt, um dann im Vertrauen noch schleunigst eine Gratifitation zu erhaschen. Vollbefriedigt verläßt man das Belt wieder. Einen sehr günstigen Eindruck nimmt der Be­schauer auch aus dem gut genährten und reinlichen Aussehen ber Tiere mit heim. Niemand versäume, der Ehlbeck'schen Menagerie einen Besuch abzustatten.

?? Grünberg. Mit dem 1. Mai wird die im umge­bauten Bahr hofsgebäude mit untergebrachte Bahnhofs­wirtschaft eröffnet. Dieselbe hat der mit eigener Wirt schaft nahebei wohnende Herr Allendorf übernommen.

Die Räumlichkeiten hier, besonders die Warteräume, sind jetzt weit freundlicher und der Fremde empfindet es sehr an­genehm, wenn ihm auf weißgedecktem Tisch im Warteraum 1. und 2. Klasse das bestelte Essen oder Getränk vorge­sezt wird.

*** Weitershain, 30. April. Unser Bürgermeister Sann ist weit und breit bekannt als Künstler in der Hand­schmiederei und er hat dadurch schon manchen hohen Käufer betemmen. Die 1. 8t. in Gießen beim Eisenhändler Kröll ausgestellte aus einem Eisenblock geschmiedete Büfte Kaiser nachdem sie in letzter Zeit auf Friedrich III. ift jest nachdem sie in letzter Zeit auf mehreren Ausstellungen viel bewundert wurde, durch Kauf in den Besit unseres Landesherrn übergegangen. Morgen Montag wird Bürgermeister Sann wieder eine große Ladung fertiger fünstlerischen Waren nach Marburg trans­portieren.

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Weitershain. Unser neues Schulhaus ist im Bau fertig, es wird nunmehr die innere Ausstattung vorge­nommen. Dem Fremden fällt dieses im sog. Hofmann- Stil ausgeführte Gebäude sehr gefällig in die Augen. Vorteil­haft für den Unterricht selbst ist der große Schulraum, in welchem 3 mächtige Fenster für reichlich Licht sorgen; ferner steht es weit zurück von der Straßenfront, sobaß auch event. Straßenlärm feinen Einfluß auf den Unterricht haben kann. Der hierdurch erforderlich gewordene große Borgarten wird dem Lehrer, welcher in dem neuen Unterrichtsgebäude eine wunderschöne 6 Zimmer- Wohnung erhält, nur Freude be­reiten fönnen. Der ganze Romply wird von einem massiv stilvollen Eisengitter eingefaßt.

Weitershein. In unserem vom Verkehr bis jetzt noch ziemlich abgelegenen Dertchen regt man sich nach der schiedenen Seiten. Für die Durchführung der Marburger Kreisbahn nach Mücke ist der hiesige Gemeinderat sehr weit entgegengefommen und unser Bürgermeister Sann ist erst vergangene Woche in Marburg am Landratsamt gewesen und ist dort bei Vorlage der fämilichen Akten von allen interessierten Gemeinden für recht schnellen Weiterbau der Bahn eingetreten. Denn würde jetzt die Bahn nicht g baut, wo unsere Gemeinde gerade in der Feldbereinigung ist, würde sie später auf Schwierigkeiten stoßen. Man kann sich leicht denken, nachdem eine Parzellierung geschehen, will der einzelne Landwirt sich seine Acker durch die Bahn nicht mehr zerschneiden lassen. Unser Landtagsabgeordneter Brauer wird hoffentlich bei nächster passender Gelegenheit im hessischen Landtag für Bewilligung eines Etaatszuschusses plädieren.

** Nieder- Ohmen. Die Raumverhältnisse auf unserer Station sind sehr oft unzureichend für eine Abwickelung der Kontrolle des reisenden Publikums. Auch dadurch, daß von Nieder- Ohmen aus sehr viel Froch stücke versandt werden, wäre es an der Beit, wenn die Eisenbahndirektion an eine recht baldige Vergrößerung unseres ganzen Stationsgebäudes heranginge.

A Lich, Der Andrang zur Präparandenanstalt ist dies Frühjahr wiederum sehr groß. Zur Aufnahme haben sich bereits 82 gemeldet. Die zweite Klasse muß des­halb wieder wie die erfte in zwei Paralleltlassen geteilt werden.

Die Anstalt erhält dadurch vier Klassen, d H. je zwei Parallelllassen.

A Bad Nauheim, 30. pril. Wie bestimmt verlautet, trifft im Sommer König Eduard von England zur Kur ein und nimmt in der Villa Heinemann nahe dem Kurhaus Wohnung.

Oeffentlicher Sprechsaal.

In der letzten Stadtverordnetenversammlung hat Herr Oberbürgermeister Mecum gefagt: meine Zahlen­angabe in der Bürgerversammlung vom 27. v. M. sei un­richtig und zwar, daß bei event. Erhöhung des Oftrois von rund 6000 Steuerzahlern 170 ca. 17 000 Mt., also mehr als ein Drittel des angegebenen Defizits aufbringen müßten. Ich stimme Herrn O.-B. Mecum gern zu, denn ich muß annehmen, daß er meine Angaben als zu niedrig betrachtet. Es sind in Gießen rund 170 fonzessionierte Wirtschaften, in denen je nach Ausdehnung 120-500 hl Bier pro Jahr verzapft werden; in einzelnen ist der Verbrauch noch größer. Nimmt man nun einen Durchschnitt von 180 hl an, so ergibt dies bei einem Bierausschlag von 47 Pfg., wie er von den Brauereien in Aussicht gestellt wurde, pro Jahr und Wirtschaft 84,60 Mt., für 170 Wirtschaften 14 382 Mt. In den Wirtschaften wird bis zu 20 kg Fleisch pro Tag gebraucht. Rechnet man durchschnittlich nur pro Wirtschaft 3 kg Fleisch mit beabsichtigtem Aufschlag von 4 Pfg. pro kg, so ergibt dies pro Jahr und Wutschaft den Betrag von 43,20 t. oder auf 170 Betriebe 7344 Mt. Hiermit ist die von mir angegebene Summe schon erreicht bezw. überschritten. Hinzu kommt noch der Verbrauch an Brod, das in einzelnen Wirtschaften bis zu 20 kg pro Tag beträgt, mit der event. Erhöhung von 2 Pfg. pro kg. Da bei en eventuell be­absichtigten Preiserhöhungen der Waren ein Preisausschlag bei den Verkaufe preisen nicht erfolgen fann, so dürfte meine Max Jaskowsky. Bahlenangabe nicht unrichtig sein. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Geborene.

Um 15. Apel. Dem Kaufmann Georg Karl Hütten. berger eine Tochter; 16. Bürgermeistereigehilfen, Finanz­aspiranten Kail Treser eine Tochter, Luise Ottilie; 18. Birt und Spezereihändler Johannes Mart eine Tochter, Hedwig Karola; Schlosser Jakobus Sigesmund ein Sohn, Friedrich August Wilhelm; 19. Fabrikanten Ernst Bleh eine Tochter, Ecna; 20. Straßenfebrer Johann Theodor Löber eine Tochter; D.fonomen Heinrich Bölzer ein Sohn, Karl Wilhelm; 21. Kellner Ludwig Riehl ein Sohn, Hans Friß Justus Ludwig; 22. Eisenbahnschaffner Adam Zinn ein Sohn; 24. Bahninvaliden Friedrich Försterling eine Tochter, Elise; Schlosser Franz Bepler ein Sohn; 25. Spenglermeister Emil Dörr ein Sohn, Wilhelm Georg; Kellner Martin Stockert eine Tochter, Anna Eva. Aufgebote.

Am 20. April. Adam Hettche, Postbote dahier mit Margarete Frizz in Treis a. Loa. 22. Franz Stein, Lehr­amtsassessor in Dieburg mit Emma Hanstein dahier. 26. Wilhelm Klein, Heizer dahier mit Henriette Tröller hierselbst. 27. Heinrich Prescher, Schuhmacher dahier mit Marie Schöz Müller hier selbst. 26. Ludwig Beck, Kaufmann dahier mit hierselbst. August Wehrheim, Lehrer dahier mit Karolina Fema Schuster in Mannheim. Kari Johann Konrad Heck­mann, Megger dahier mit Elisabethe Häuser in Waßenborn. 27. Heymann Süskind, Kaufmann in Fürstenau mit Frieda Reßler dahier.

Eheschließungen.

Am 22. April. Hermann Wörner, Lehrer in Waller­städten mit Lina Franz hier seibst. August Rück, Kutscher dahier mit Augufte Hermine Kunz hierselbst. Karl Huber, Sergeant in Lahr mit Katharine Donges dahier. 27. Kari Schnell, Bäcker dahier mit Anna Opper hierselbst. Gestorbene.

Am 22. April. Valentin Ludwig Konrad Heinrich Pfeifer, 2 Jahre alt, Sohn des Taglöhners Ludwig Pfeifer dahier. Georg Schneider, 61 Jahre alt, Gendarm i. P. dahier. 25. Helene Schmidt, geb. Schmidt, 51 Jahre alt, Ehefrau des Tanzlehrers und Barbiers Ferdinand Schmidt dahier. Luise Best, geb. Klog, 22 Jahre alt, Ehefrau des Bahlmeisteraspiranten Wilhelm Best dahier. Sophie Menz, geb. Rranig, 44 Jahre alt, Ehefrau des Maurers Adam Menz dahier. 26. Christian Mai, 46 Jahre alt, Kutscher dahier. 27. Anna Katharine Thomas, geb. Schlosser, 77 Jahre alt, Ehefrau des Straßenfehrers Nikolaus Thomas dahier. Heinrich Hornfeck, 56 Jahre alt, Mahnbote dahier. Julius Paul, 27 Jahre alt, Gärtner dahier. 28. Émil Weißbäcker, 38 Jahre alt, Siebmacher dahier. Wilhelmine Schwan, geb. Yburg, 77 Jahre alt, Rentnerin dahier.

Sießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Bitterung in Hessen für Dienstag, den 2. Mai. Meift trüb, windig, Regenfälle, etwas fühler. ( Näheres durch die Gießener Wetterfaite.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gieken.

Gegründet 1883.

Jean Dern& Co. Giessen

Telephon No. 21. Inh. Oskar Gutmann. Westanlage 31,

Kanalisations- Artikel

für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. Ia. Portland- Cement. Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Baumaterialien für Hoch- und Tiefbau.