teilungen. Wenn es sich außerdem bewahrheiten sollte, was bisher nur von unzuverlässiger englischer Seite gemeldet wurde, daß eine 40 000 Mann starke japanische Armee his Fafumen, 75 Kilometer nördlich von Mukden und 45 Kilometer westlich von Tielin vorgedrungen ist, würde Kuropatkin auss äußerste gefährdet und vielleicht nicht mehr in der Lage sein, Mukden zur rechten Zeit zu räumen und den Nückzug anzutreten.
Das mehrfach erwähnte Tsinhötschöng liegt etwa achtzig Kilometer südöstlich von Mukden an den südlichen Abhängen des Talinrücken. Der Talinrücken zicht vom Taipilingpaß bis Schahö an die Straße Mukden- Liaojang, ist fünf bis zehn Kilometer breit, bis zum Kautulinpaß 450 bis 600 Meter, in den Sätteln mindestens 450 Meter hoch. Im Osten also dort, wo General Kurofi seine Umgebungsbewegung durchgeführt hat ist der Rücken von dichtem Gesträuch bedeckt, welches gegen Westen seltener wird und schließlich ganz aufhört; nur auf den Hängen gibt es noch mageres Strauchwerk. Je weiter gegen Westen, desto breiter und dichter bebaut und bewohnter sind die Täler. Von den südlichen Abzweigungen ist jener Rücken erwähnenswert, welcher beim Stautulinpaß zwanzig Kilometer gegen Süden zieht und sich dann in den Richtungen auf Bönnsiku und Licojang teilt. Der Talin ist an vielen Stellen überschreitbar. Ueber einige
und Wanfulin, el über demtulin
großer Höhe und Steilheit Artillerie und Train ohne besondere Schwierigkeit fortkommen. Andere werden, wie der Tschaoschanlin, nur von schlechten, für Artillerie nicht brauchbaren Saumpfaden übersetzt. Nach der Negenzeit sind die Wege ganz ausgewaschen und unbrauchbar; viele sind dann nur im Einzelmarsch und für Saumticre passierbar. Die nördlichen Vorläufer enden am breiten Hunhotal, die südlichen reichen ganz an den Taitsebo heran und bilden mit jenen des Schamuschan das Engtal des Flusses. Hier, am Taitseho, liegt auch Tsinhötschöng. Der Platz bietet überaus wichtige strategische Vorteile, denn er liegt am Knotenpunkte mehrerer Straßen, von denen eine nach Mukden, eine andere in westlicher Richtung gegen Liaojang läuft, während eine dritte durch den Ort, von Norden nach Süden ziehend, nach Saimaise führt,
Die Dolitik.
Das schon seit längerer Zeit zur Debatte stehende Projekt einer den afrikanischen Kontinent durchquerenden Zentralbahn gewinnt festere Gestalt. Die Bahn soll von Darses- Salaam in Deutsch- Ostafrika nach Libreville an der Küste von Französisch- Kongo gehen, also außer dem deutschen und französischen Gebiet den Kongostaat durchschneiden. Zunächst handelt es sich um Klarstellung der staatsrechtlichen Fragen, die bei einem derartigen großen internationalen Werke die Hauptsache ausmachen. Gelingt es, in dieser Beziehung eine Einigung herbeizuführen, so sollen die Einzelheiten der Durchführung gelegentlich der internationalen Kolonial- Konferenz festgestellt werden, die im Laufe des Sommers in Brüssel stattfindet. Falls die Bahnverbindung austande kommen sollte, so würde ein weiterer Schritt zur Erschließung des inneren Afrikas in die Wege geleitet sein.
Ueber die Vorgänge beim Tode des von den Witbois ermordeten Hauptmanns v. Burgsdorff hat die in Europa eingetroffene Gattin nähere Aufschlüsse gegeben. Danach ist die Nachricht, daß Hendrik Witboi Herrn. v. Burgsdorff eine förmliche Kriegsansage gesandt habe, als unrichtig anzusehen. Wäre eine solche erfolgt, so hätte der mit den Verhältnissen vertraute Hauptmann seinen Ritt zu Hendrik Witboi, von dem er nicht wieder zurückkehrte, sicher nicht unternommen. Gerade um ihn von einer Kriegserklärung abzuhalten, wagte Burgsdorff den verhängnisvollen Ritt. Auch die Behauptung, daß Herr v. Burgsdorff kurze Zeit bor seinem Tode, also kurz vor Ausbruch des Witboi- Aufstandes, 200 Gewehre mit Munition an Sendrik geliefert habe, weist Frau v. Burgsdorff mit Entschiedenheit zurück. Die Lieferung der Waffen ist ein ganzes Jahr früher erfolgt, damals, als Hendrik als Verbündeter der Deutschen wider die Bendelzwarts zu Felde zog.
In der Budgetfommission wurde die erste Rate für den Grunderwerb zwecks Errichtung eines Dienstgebäudes für das Reichsmilitärgericht abgelehnt. Die geforderte Summe betrug 225 000 Mark, der Gesamtpreis soll 1474 200 Mart betragen. Projektiert war ein Gebäude mit Dienstwohnung für den Präsidenten des Reichsmilitärgerichts auf einem in Charlottenburg an der Ecke der Bismarck- und Grolmanstraße ( an der neuen Heerstraße nach Döberitz) belegenen Grundtück. Die Ablehnung erfolgte wegen des sehr hohen Breises für den Baugrund( 189 Mark für den Qu.- Meter).
Balkan- Staaten.
Ein in der serbischen Stupschtina eingebrachter Gesetzentivurf bezweckt die Erhebung der in Belgrad bestehenden Hochschule zu einer serbischen Universität. Bislang gingen die bildungsbedürftigen jungen Serben ins Ausland, nach der Schweiz, nach Paris oder Berlin, da ihnen eine heimische Universität fehlte. Die Anstalt in Belgrad war ein Mittelding zwischen Gymnasium und Universität. Die aus dem Auslande in die Heimat zurückkehrenden Literaten blieben meist in Belgrad, da ihnen der Aufenthalt in den serbischen Provinzialstädten nicht genügte. Es erscheint daher im Interesse des Staates geboten, eine volle Universität im Lande zu errichten.
Dof und Gesellschaft.
Der Kaiser und die Kaiserin empfingen die ausländische cvangelische Geistlichkeit, die zur Einweihung des neuen Domes nach Berlin gekommen war. Die Geistlichen wurden durch die Gesandten ihrer Länder vorgestellt. Der Seaiser sprach zunächst mit dem englischen Bischof von Ripon, begrüßte sodann den Domprobst der norwegischen Stadt Drontheim, sowie die niederländischen, belgischen, österreichischen, russischen Geistlichen. Längere Zeit unterhielt er sich mit dem italienischen Waldenser- Pastor Kolvino und dem Präsidenten der deutschen lutherischen Synode in Amerika, der die Grüße der Deutschen dort drüben überbrachte. Am 12. März vollendet der Prinzregent Luitpold von Bayern sein 84. Lebensjahr. Noch im borigen Jahre nahm der greise Fürst die herkömmliche Parade über die Münchener Garnison an seinem Geburtstage persönlich ab. Diesmal hat er seinen ältesten Sohn, den Prinzen Ludwig. mit seiner Vertretuna beauftragt. Der
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Prinzregent kanit das lange Stehen nicht mehr vertragen, auch das Reiten wird ihm schwer. Auch zur Jagd fährt der Prinzregent im Schlitten oder im Korbwagen und schießt sitzend vom Anstande aus.
Deutfcher Reichstag.
( 151. Sigung.) CB Berlin, 28. Februar. Die heutige Sigung begann, wie die gestrige schloß, mit langen akademischen Erörterungen zum Etat für das Reichsamt des Innern über allerhand Fragen, die mit dem Etat nur in einem losen Zusammenhange stehen. Der erste Redner, der konservative Abg. Pauli- Potsdam, ging zwar auf die zwanzig Resolutionen nicht ein, beschäftigte sich aber ausführlich mit der Lage des Handwerks, das besonders unter der Belastung durch die soziale Gesetzgebung, unter der Konkurrenz der Gefängnisarbeit, unter der Lehrlingszüchterei leide. Der Abg. Eickhoff von der freisinnigen Volkspartei begründete eine von ihm in Gemeinschaft mit dem Nationalliberalen Dr. Beumer eingebrachte Resolution, die für Zulassung der Oberrealschulabiturienten zum medizinischen Studium eintritt. Der Staatssekretär des Innern erklärte, daß er persönlich dieser Forderung freundlich gegenüberstehe, die auch von der preußischen Regierung für berechtigt gehalten werde; wie aber der Bundesrat sich dazu stellen würde, wisse er nicht. Graf Posa= dowsky, der dann noch andere im Laufe der Debatte erwähnte Gegenstände berührte, richtete dabei eine bemerkensmerte allgemeine Mahnung an die Abgeordneten. Er bat sie, sich in ihren Wünschen nach immer neuen Statistiken Zurückhaltung aufzuerlegen. Der Bogen dürfe nicht überspannt werden, unter der Last der statistischen Anforderungen verlören die Beamten die Frische für die praktische Verwaltungsarbeit. Nach weiterer Debatte wurde entgegen einem Antrage Miller- Sagan, der morgen einen Schwerinstag ab= gehalten wissen wollte, die heutige Debatte auf morgen vertagt.
Preufsifcher Landta
Haus oct Avgeoronce.n.
( 150. Sigung.) KR Berlin, 28. Februar. Lebhafter Kampf entbrannte um einen von mehreren Vertretern östlicher Wahlkreise eingebrachten Antrag, die Ost marfen zulagen der Lehrer vom 5. Jahre ab auf 300 Mark zu erhöhen. Die Offiziere in Kampfe für das Deutschtum nannte Abg. Ga mp( frkons.) die Lehrer im Osten; als die Träger der Kultur bezeichnete sie der Abg. Rzesnief( frkons.), daß sie im Interesse der gesamten Bevölkerung, der polnischen wie der deutschen, arbeiten, stellte Dr. Friedberg( natl.) fest; und gegen die Verdäch tigungen, die der polnische Abg. Korfanty gegen die Lehrer im Osten vorbrachte, traten nicht nur die Mitglieder des Hauses, sondern auch Minister Dr. Studt energisch entgegen. Aber die Erhöhung der Zulagen für die Lehrer konnte der Minister doch nicht gutheißen, da sie unendliche Reklamationen aus anderen Beamtenklassen nach sich ziehen würden. Der Antrag wurde denn auch allerdings mit schwacher Mehrheit abgelehnt. Eine andere Episode, die in die sonst recht eintönige Debatte etwas Leben brachte, war die Erwähnung des Kreuznacher Mädchenschul- Lesebuchs und der in ihm vorgenommenen Gedichtveränderungen. Dem Abgeordneten D. Hackenberg gegenüber stellte Ministerialdirektor Dr. Schwarzkopff fest, daß der Minister keine Gedichtveränderungen angeordnet habe, wie er überhaupt grundsätzlich gegen derartige Verstümmelungen sei. Im Kreuznacher Fall habe der Verleger selbständig die Veränderungen vorgenommen, nachdem er die von dem Sachverständigen beanstandeten Stellen erfahren hatte. Der Minister habe einfach ein anderes Lesebuch einführen wollen.
Abgelehnt wurde auch ein Antrag, der die Gleichlegung der Ferien in den Volksschulen und höheren Schulen verlangte, nachdem die Regierungsvertreter die Unzweckmäßigkeit dieser Forderung nachgewiesen hatten. Einige mehr persönliche Erklärungen über das Schulkompromiß, das immer wieder zwischenein in den Verhandlungen auftaucht, beschlossen die Sigung. Morgen wieder Fortsetzung des Kultusetats.
Nah und fern.
Die Gräfin Montignoso des Plagiats beschuldigt. Eine furiose Geschichte ist in den kürzlich veröffentlichten Gedichten der Gräfin Montignoso passiert. Der Schriftsteller und Komponist Alfred Brandt- Caspari aus Leer teilt einem Oldenburger Blatte mit: Das Gedicht Nun geht das Glück zu Ende( abgedruckt im Faksimile auf Seite 26 und 27 der Sammlung) stammt nicht von der Prinzessin Luise, sondern einige trabestierende Umstellungen abgerechnet- von dem Oldenburger Redakteur Biermann. Ich las und komponierte es vor zehn Jahren in Dresden, vor acht Jahren etwa wurde es gedruckt im neunten Hefte meiner Sechsundzwanzig Lieder und Gesänge. Es heißt bei Biermann und mir Abschied im Salon. Das Faksimile beweist, daß die Gräfin ein fremdes Gedicht abgeschrieben hat. Ein Plagiat würde das natürlich nur dann sein, wenn es mit ihrem Wissen als ihre eigene Leistung gedruckt worden wäre.
Die Obstruktion der italienischen Bahnbeamten hat zu unhaltsamen Zuständen geführt. Allein vom Bahnhof Rom mußte die Abfahrt von 31 Personen- und Schnellzügen eingestellt werden. Die abgehenden Züge werden nur von menigen Reisenden benutzt. Die Beförderung von Frachtgut ist bis zum 2. März eingestellt. Da der Eisenbahnverkehr mit den Orten der Campagna fast aufgehört hat, wird der Verkehr durch Postkutschen aufrechterhalten. Die Entriistung des Publikums über das Verhalten der Eisenbahner ist ständig im Wachsen und macht sich in Schmähworten und Drohungen Luft. Die Bahnbeamten haben allerorten Anzeigen wegen Beamtenbeleidigung erstattet. Doch wird ihnen diesmal kein Recht gegeben werden.
† Das Geständnis des sterbenden Mörders. Nach fast fünf Jahren ist endlich Licht über den am 22. März 1900 im Walde bei Schmöckwitz an der Schifferfrau Graznick verübten Mord verbreitet worden. Der damals als der Tat berdächtig für kurze Zeit verhaftet gewesene Schlächtergeselle Teichmann hat jetzt auf dem Totenbette eingestanden, daß er wirklich der Mörder war. Er hatte die Frau vergewaltigt und dann ihrer geringen Barschaft beraubt.
Ein schweres Verbrechen wurde bei Waldhut entdeckt. Dort wurde die Leiche der sechzehnjährigen Karoline Reinholdt mit mehreren Stichwunden aufgefunden. Es liegt zweifellos ein Lustmord vor. Es wurden bereits mehrere Verhaftungen vorgenommen.
* Englischer Neid gegen die„ Kieler Woche". Der großartige Aufschwung des deutschen Segelsports, der in der ,, Kieler Woche" seinen prägnanten Ausdruck findet, hat bei den Engländern böses Blut gemacht. Mehrere bedeutende Jachtklubs haben sich zusammengetan und für dieselbe Zeit, wo die Kieler Woche beginnt, den 22. Juni, eine große internationale Seeregatta angesetzt, die bei Cowes beginnen und am Clyde endigen soll. Als Preis ist ein Pokal im Werte von 2250 Mark bestimmt.
Gin ärztliches Gutachten über die Prinzessin Luise von Koburg ist jetzt von den Pariser Professoren Magner und
Die Sigung
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mit Rap. 10, Staa Gnauth besprich beffifchen Ludwige beiträgen. Er ert non Benfione beiträ
baues im Obent
Garnier erstattet worden. Die Prinzessin sei so weit zurech- Abg. Heidenre ihrer auf 6000 Francs bemessenen Monatsbezüge überlassen Erwerbe quellen z
nungsfähig, daß man ihr imbedenklich die Selbstverwaltung könne. Ihre Unüberlegtheit umd Verschwendungssucht hätten starf nachgelassen.
Der Ueberfall auf einen Berliner Kassenboten scheint die Tat eines Wahnsinnigen zu sein. Der Verhaftete ist der 32 Jahre alte Bauunternehmer Georg Jahn aus Fürstenwalde, ein vermögender Mann. Er bestritt bisher die Tat; doch gilt er als überführt. Den Beweggrund kann man nur in geistiger Störung suchen.
Bahnhofsverhält
torgefommenen plädiert für die während Abg. Alefeld und ein befürwortet. Eir Geffen fei bring Spricht den Frac Abg. Stöpler amla- Slip in während der Ab pifchen Friedberg die Errichtung ein
Ein Eisenbahnunfall, der leicht von verhängnisvollen Folgen häite begleitet sein können, fand bei Blumau ( Tirol) statt. Infolge Steinsturzes entgleisten sämtliche Wagen des Expreßzuges Berlin- Neapel. Wunderbarerweise wurde aber niemand vom Zugpersonal und von den Reisenden verlegt.
Der Expreßzug Cannes- Wien stieß mit einem Güterzug auf dem Bahnhofe in Rogondo zusammen. Die Lokomotive stürzte um, drei Waggons des Güterzuges wurden zertrümmert. Auch hier blieben aber Personal und Reisende unbeschädigt.
Vermifchtes.
=[ Die Opfer der russischen Revolutionäre.] Ein Petersburger Blatt stellt anläßlich des Attentats auf den Großfürsten Sergius eine Liste der von den russischen Revolutionären seit 25 Jahren ermordeten hohen Beamten und Fürstlichkeiten auf: 16. August 1878 General Mesenzew, Chef der geheimen Polizei. 22. Februar 1879 Fürst Krapotkin, Polizeichef in Charkow. 13. März 1881 Kaiser Alexander II. 30. März 1882 General Strelnikow, Staatsanwalt in Odessa. 27. Dezember 1883 Sudeikin. Chef der geheimen Polizei und sein Neffe Sadowski. 11. Januar 1890 Hauptmann Solotuschin, Chef der Moskauer geheimen Polizei. 27. Februar 1902 Bogoljepow, Minister der Volksaufklärung. 15. April 1902 Sipjagin, Minister des Innern. 19. Mai 1903 General Bogdonowisch, Gouverneur von Ufa. 17. Juli 1904 Plehwe, Minister des Innern. 17. Juli 1904 Andrejew, VizeGouverneur von Jelisawetpol. 1. August 1904 Oberst Boguslawski, Haupt- Administrator des Distrikts Sormalin im Kaukasus. 17. Februar 1905 Großfürst Sergei. Die Ermordung des General- Gouverneurs von Finnland, Bobrikom, und des finnländischen Senats prokurators Johnsson ist nicht auf dasjenige der russischen Revolutionäre zu setzen. Dagegen haben diese in den letzten Jahren noch eine ganze Anzahl Attentate ausgeführt, die gar nicht oder nur zum Teil erfolgreich waren: so auf Pobjedonoszew, auf den Genetal Wahl in Wilna, den Fürsten Obolenski in Charkow, den Fürsten Galizin, Generalgouverneur des Kaukasus, den Polizeimeister Metlenko in Bjelostok und Baron Korff.
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[ Das Geschenk der St. Louiser Möbelfabrikanten für das Hohenzollernmuseum] in Berlin wurde dem Reichskommissar Lewald feierlich überreicht. Es ist ein Spazierſtock, der zur Erinnerung an die Weltausstellung dienen soll. Der Stock ist von dem Holzschnitzer Bahner aus Material hergestellt, das von dem ersten bei den Vorarbeiten für die große Weltmesse auf dem Ausstellungsgelände gefällten, ( Wildkirschen-) Baume stammt. Er zeigt die vortrefflich ausgeführten Bildnisse des heiligen Ludwig, dem die Weltausstellungsstadt ihren Namen verdankt, Friedrichs des Großen, Georg Washingtons und des Ausstellungspräsidenten Francis.
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[ Schlechte Zähne.] Von den Nürnberger Schulfindern haben nur 0,56 Prozent gesunde Zähne. Es sind 4576 Anaben und 4981 Mädchen schulärztlich untersucht worden. Schlechte Pflege vor allem, dann aber auch mangelhafte Ernährung wurde als Ursache dieses betrübenden Gesundheitsstandes erkannt.
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[ Ein kleiner Schlankopf.] Aus Mittelfranken wird folgendes hübsche Schulerlebnis mitgeteilt: In Ermazzhofen hatte der Lehrer angeordnet, daß die kleinen Schüler am Montag früh in der Schule frische Taschentlicher vorzeigen müssen; er hatte seine leicht begreiflichen Gründe dazu. Da bringt nun ein Junge ein altes und ein frisches Sacktücherl zum Vorschein. Auf die Frage des Herrn Lehrers, was es denn mit dem alten Taschentuche für eine Bewandtnis habe, antwortete der kleine Knirps, dem der Unterschied von„ Sie" und„ Du" bisher nicht beizubringen war, schlagfertig:„ Dös weis i dir, unn da nei schneuz i mi, vasteast?"
Kunft und Wiffenfchaft.
PS Gin neues Krebsheilmittel will der italienische Arzt Depace ce aus Lecce entdeckt haben. Er fand das neue Mittel rein zufällig, als er einer Patientin wegen eines anderen Leidens Injektionen mit Chinin und gewissen anderen Subſtanzen machte, die er vorläufig noch geheim hält. In der Gesellschaft der römischen Spitalärzte wurde dem neuen Verfahren ein günstiges Prognostikum gestellt.
FP Die Bekämpfung des Zwergwuchses. Der Wiener Prof. v. Wagner erprobt derzeit die Wirksamkeit der bekannten Schilddrüsentabletten bei Kretinismus. In seiner letzten flinischen Vorlesung führte er seinen Hörern eine 27jährige Patientin vor, welche ein hervorragendes Symptom des Kretinismus, nämlich Zwergwuchs, aufwies. Die Patientin hatte trotz ihres Alters kaum die Größe eines zehnjährigen Kindes erreicht. Bei ihrer im September vorigen Jahres erfolgten Aufnahme in die Klinik maß sie bloß 116 Zentimeter Körperlänge. Die Patientin war nun einer Kur mit Schilddrüsentabletten unterzogen worden und trotz der kurzen Dauer der Behandlung hat sie bereits 3½ Zentimeter an Körperlänge gewonnen. Unter der Behandlung wurde auch ihr Temperament lebhafter, sie wurde geistig viel regsamer und ihre Auffassungsfähigkeit hat zugenommen. Auch dieser Jall beweist nur die Richtigkeit des von Professor Wagner propagierten Verfahrens bei der Behandlung dieser schweren Krankheit.
Fahrgelegenheit für fagt eine Berbeffer zu, wenn man m Bensheim im flare ftelle Dienheim wer des Abg. Dann Direttion in Frant nadh Nebenbahnen
Wichtigkeit des E teinem anderen Finanzminifter üffe man eben mfände zubill Mutwoch Morge
> Das Gießen gibt d folgendes bekannt:
1. Die Aus angen und Paß 25. März d. Js. 2. Die bis jet brachten Wohnung fel bwebel zu meld 25. März d. J. notiz erhalten hat, lich seinem Bezirk nicht mehr gültig die weißen Baßn Saaften felbft orderungen, bez diesem Lage in Die Au bareine der V
Ausstellung in beendet und z preußischen Zud
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