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Tun laßt uns

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Und der Liebe

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Und der Lebe Beeint und Erschließen wi Und wie im j

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Also auch Werfen wir h Der Seele Pfor Sanimelt euch,

Jungblühender

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Die Seele

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Und in li

Wandelt der Heut durch di

weinte Gesicht, die schwarze Kreppkleidung Blick und Hal­tung, alles gab Kunde davon, daß sie in letzter Beit ein schweres Leid erfahren hatte.

Ab und zu warf ich einen verstohlenen Blid auf sie. Sie konnte höchstens neunzehn oder zwanzig Jahre alt sein, und ihr Aeußeres zeugte von feiner Erziehung und sorgfältiger Pflege. Trotz des findlichen Eindruces, den sie machte, be­wiesen die Züge um den Mund bereits Festigkeit und Ent­schlossenheit, ihre dunklen Augenbrauen waren schön ge­schwungen, die Augen fast schwarz mit jenem grünlichen Achatschimmer, welcher der irischen Rasse eigentümlich ist. Und ihre Gestalt war des Gesichtes würdig: leicht und an­mutig, vom Fuße bis zu den zarten Fingerspigen.

Mein Interesse hat sich in Verwunderung verwandelt- ich fonnte nur sehen und staunen.

Es war bereits Nachmittag geworden, und noch immer rollte der Zug nach Westen, den Wassern des Atlantischen Ozeans zu. An Athlone waren wir bereits vorübergefahren. Mit jeder weiteren Meile nahm die Landschaft einen trau­rigeren Charakter an. Anstelle der schönen grünen Wal­dungen, die im ersten Teile meiner Reise zu sehen ge­wesen waren, traten jezt öde, unbebaute Höhen, weite Strecken Moorlandes und seichte, mit Schilf bestandene Seen und Teiche. Ich war von neuem eingeschlafen und merkte ganz plöblich, daß der Zug langsam in eine einsam gelegene Sta­tion einfuhr und meine Gefährtin sich erhoben hatte und ihr Handgebäck und verschiedene Packete, die neben ihr auf dem Site lagen, zusammennahm.

Der Zug hielt, und bevor ich noch Zeit fand, ihr meine Dienste anzubieten, hatte die Dame bereits die Tür geöffnet Ein bäueriſch aussehender Bursche in der und stieg aus. Tracht eines Grooms schritt auf sie zu und begrüßte sie ehr­furchtsvoll. Sie sprach mit ihm, überreichte ihm das Gepäck und ging rasch weiter. Ich sah ihr nach, bis sie meinen Blicken entschwunden war- und dann, kaum wissend, was ich tat, und von dem unwiderstehlichen Verlangen getrieben, sie nur nicht aus den Augen zu verlieren, raffte ich meine paar Gepäckstücke zusammen und sprang auf den Bahnsteig. Noch eine bis zwei Sefunden, dann gab's ein Zuschlagen von fort war der Türen, einen Pfiff von der Maschine und Bug. Ohne mich erst lange nach einem Gepäckträger umzu sehen, schritt ich über den Bahnsteig, gab mein Gepäck ab und trat gerade noch rechtzeitig zum Bahnhofe hinaus, um sehen zu können, wie meine geheimnisvolle Unbekannte in einem eleganten, leichten, mit zwei Braunen bespannten Wagen davonfuhr. Sie schien mich nicht zu bemerken; ihre Augen waren ins Leere oder, was hier dasselbe besagt, in die nebelige Ferne gerichtet.

Ganz verwundert schaute ich um mich, und ich will es gern glauben, daß ich kein besonders geistreiches Gesicht gemacht haben mag. Eine kleine Anzahl ärmlicher Häuser und dazu ein paar dürftige Läden, von beiden Seiten von großen Strecken Moorlandes und weiten Wasserflächen umschlossen: das war der Anblick der sich meinen Augen bot. Auf der Straße stand unter der Obhut eines unsauber gekleideten Kutschers, der zu schlafen schien, ein einspänniges Fuhrwerk. Ich rief den Kutscher an, warf meine Taschen und Decken in den Wagen und sprang selbst hinein.

Nun vorwärts! So machen Sie doch ein bischen rasch!" rief ich dem Kutscher zu.

Wohin soll ich Eurer Gnaden fahren?" fragte der Kut­scher, der mich nicht ohne Grund für einen Verrückten halten mochte.

Wohin? Das möchte ich selber wissen. Fahren Sie der Dame nach!"

Ja, aber einem Schatten kann ich nicht nachfahren. Wo ist denn die Dame, hinter der ich her soll?"

Na, der Dame, die eben hier in einem Wagen wegfuhr! Behalten Sie sie nur gut im Auge und wenn Sie ihr immer auf den Fersen bleiben, soll es mir auf einen Sovereign Trinkgeld nicht ankommen."

Das zog. Mit bligartiger Geschwindigkeit kletterte der Kutscher auf den Bock; mit einem lauten Hüh", das er mit einem fräftigen Peitschenschlage begleitete, trieb er seinen abgemagerten Klepper zu einem Galopp an, und so schnell ging es vorwärts, daß ich während der nächsten Minuten bollauf damit zu tun hatte, mich festzuhalten, um nicht aus dem Wagen zu stürzen.

Der Weg war erbärmlich, voller ausgefahrener Geleise, und mitten darauf lagen große Steine, und wenn der Wagen darüber fuhr, sprang er hin und her. als ob er ein Gummi­

ball wäre, und ich mußte

mich festhalten, um nicht aus

dem

Wagen hinaus in den Schmuz zu fallen. Es glückte mir indessen, mich auf meinem Siz zu behaupten, und als der Gaul seinen Lauf etwas mäßigte und der Wagen nicht mehr so schüttelte, konnte ich mich auch etwas in der Gegend um­sehen.

Zuerst sah ich nach vorn. Der Wagen mit den beiden Braunen war jetzt zu sehen und bewegte sich in einem ziem­lich raschen, aber regelmäßigen Tempo vorwärts, Seine Insassin nahm seine linke Seite ein. Zufrieden darüber, daß der Gegenstand, dem meine Fahrt galt, in Sicht war, richtete ich nun auch meinen Blick nach rückwärts auf das Dorf, bei dem ich ausgestiegen war.

Wie heißt diese Ortschaft?"

Meinen Sie das Dorf, Euer Gnaden?" ,, Ganz recht, das Dorf!"

Ballycroy, Herr. Es ist aber doch komisch, daß Sie nicht einmal wissen, wie es heißt und doch direkt mit der Bahn hergekommen sind!"

Kennen Sie vielleicht auch die Dame?" fragte ich weiter, indem ich auf die Insassin des Wagens vor uns zeigte. ,, Na freilich, Herr."

,, Schön, wie heißt sie?"

" Sie ist das Fräulein Ellen Craig auf Schloß Craig." Dabei sah er mich mit einem Blicke an, als ob er an meinem Verſtande zweifle.

Fräulein Ellen Craig auf Schloß Craig! Der Name flang recht romantisch und erregte meine Neugier noch mehr. Sie hieß Ellen, bewohnte ein Schloß und war unverheiratet! Ich muß jedoch ausdrücklich erklären, daß lettere Eigenschaft mich nicht aus sentimentalen Gründen interessierte, ich hatte mich nicht auf den ersten Blick verliebt; doch mag andererseits mein Beruf mir nicht alle Schwärmerei für das andere Ge­schlecht genommen haben. Ueberdies sehnte ich mich nach einem kleinen Abenteuer, und alles, was ich in der jüngsten Zeit, von meinem Traume anfangend, erlebt hatte, schien darauf hinzudeuten, daß das Abenteuer nicht ausbleiben würde.

Wie würde ich noch vor wenigen Tagen gelacht haben, wenn jemand mir vorhergesagt hätte, daß ich, ein gesetzter Mann in gereiften Jahren, der einen ihn voll in Anspruch nehmenden Beruf zu verfolgen hatte, einem Schatten durch die Moore der grünen Insel" nachlaufen würde. Ja, ich mußte sogar jetzt selbst über meine eigene Dummheit lachen, daß ich einem plötzlichen Einfalle nachgegeben, ohne auch nur einen Augenblick darüber nachzudenken, was daraus ent­stehen könnte, und jetzt auf einem wackeligen Fuhrwerk saß, das mich wer weiß wohin brachte.

Mein Kutscher schien sich über den letzteren Umstand wenig Kopfzerbrechen zu machen. Bald pfeifend, bald ein Lied vor sich hinſummend, trieb er seinen abgemagerten Klepper zur Verfolgung des vor uns fahrenden Wagens an. Die Gegend, durch die unser Weg führte, war ganz eben und uninteres­sant, und meilenweit war faum eine menschliche Nieder­lassung zu erblicken. Nur hier und da graste mageres Vieh auf einem Stückchen Wiese, das als Dase inmitten weiter Strecken unfruchtbaren Moorlandes, verkrüppelter Baum­gruppen und trüber Wassertümpel lag. Die Gegend war, gelinde gesagt, recht langweilig, und ehe wir noch die ersten paar Meilen zurückgelegt hatten, sehnte ich mich nach einem bischen Abwechslung.

Ein gewisses Gefühl in meinem Innern mahnte mich plöß­lich daran, daß schon eine geraume Zeit vergangen war, seit­dem ich den letzten Bissen zu mir genommen hatte. Ich zog meine Uhr heraus; sie zeigte auf halb vier. Der Tag war beinahe vorbei, bald mußte es dunkel werden, und ich saß nun hier und fuhr durch ein trauriges und fremdes Land. Und warum? Im höchsten Grade ärgerlich, rief ich den Kutscher an und wollte ihm befehlen, sofort umzukehren und mich wieder dorthin zu fahren, woher wir gekommen waren; aber bevor ich es ihm noch bemerklich gemacht hatte, hatte ich auch schon meinen Sinn geändert.

Und warum, fragte ich mich, sollte ich umkehren? Hatte ich denn nicht London verlassen, um zerstreuung und Aben­teuer zu finden, und konnte ich denn diese nicht aller Wahr­scheinlichkeit nach ebenso gut hier in dieser Gegend haben als in Ballina, wohin ich eigentlich hatte gehen wollen? Diese Frage beantwortete ich damit, daß ich über meine Butterbrote herfiel und dazu meine Flasche austrank. Die frische Gebirgsluft, die über der Ebene wehte, hatte mir Appetit gemacht, und ich ließ mir mein Mahl gut schmecken. ( Fortsetzung folgt.),

Ein junges Mädchen besikt eine Macht, An die sie bisher noch gar nicht gedacht, Und die sich doch von ihr entfernt, Sobald sie solche kennen lernt.

es

Amerikanische Department- Stores. Vortrefflichkeit, ganz amerikaniſch, praktiſch demonstriert

Von Erwin Carlé.

( Nachdrud verboten.) Das intensive Geschäftsleben im Lande des immerwäh­rend rollenden Dollars jenseits des großen Wassers, das Bestreben, der großen Masse des kaufkräftigen Mittelstandes durch billige Preise entgegenzukommen und Verdienst nur in dem auf das Aeußerste gesteigerten Warenumsatzes zu suchen die Folge lebhafter Konkurrenz hat nach und nach aus kleinen Anfängen den amerikanischen department store der Jetzeit ins Leben gerufen.

Wie schon sein Name andeutet, ist derselbe eine kauf­männische Unternehmung, welche eine Reihe der verschieden ſten Branchen in sich vereinigt, ein Detailgeſchäft im aller­größten Maßstabe, in dem der Kauflustige seinen Bedarf decken kann von der Stecknadel bis zum neuesten Motor wagen, von einem Teller bis zur kompletten Hauseinrich­tung, vom Taschentuch bis zur vollständigen Ausstattung. Diese Riesengeschäfte, welche eine kleine kaufmännische Welt für sich bilden, sind in jeder der größten amerikanischen Städte zu finden; ihre größte Vervollkommnung aber haben sie erreicht in den Geschäftscentren des Ostens, New- York und Philadelphia.

Sehen wir uns einen solchen department store näher an. Das Gebäude, eine gewaltige Eisenkonſtruktur, imponierend durch Höhe und Masse, in der belebtesten Geschäftsstraße ge­legen, hat eine Frontausdehnung von einem ganzen Block, das heißt, von einer Querstraße bis zur anderen. Unser In­teresse erregen vor allem die künstlerisch dekorierten Schau­fenster, welche sowohl den ersten wie den zweiten Stock zieren, und uns durch eine gewisse raffinierte Einfachheit verblüffen. Das erste Schaufenster rechs vom Eingang, den ein elegant livrierter Negerportier von unheimlicher Größe bewacht, ist mit glänzend weißem Sammet drapiert, von dem sich die aus gestellten weinroten, weiß gemusterten Krawatten- höch stens ein paar Duyend, um die verschiedenen Facons zur Geltung zu bringen effektvoll abheben. Im nächsten Fenster, auf einem Hintergrunde voll grellroter Seide, stehen ein halbes Dutzend Damen- und Herrenschuhe, deren Preis ein elegant im Jugendstil gehaltenes Kärtchen uns anzeigt, ebenso wie bei den Kravatten. Dann im Metallglanz glän­zend, ein elektrischer Motorwagen einer berühmten Fabrik, im Hintergrunde Puppen mit den veschiedenen für diesen Sport adaptierten Kostümen. Weiter sehen wir eine ent­zückende Balltoilette aus einem schillernden cremefarbenen Seidenstoff, deren Schleppe von winzigen goldenen Stern­chen funkelt, ausgebreitet auf einer schrägen Fläche, mit tief­rotem Plüsch als Hintergrund. Ein weiteres Schaufenster bringt eine Wäscheausstellung; ein anderes, vor dem sich eine Schaar von Kindern drängt, zeigt Puppen und Spiel­zeug in hübschem Arrangement; das nächste stellt ein ge­schmackvoll eingerichtetes Schlafzimmer dar, während die großen Schaufenster des ersten Stockes der Herven- und Damenkonfektion gewidmet sind.

Im allgemeinen scheint Prinzip des amerikanischen Schaufensterdekorateurs zu sein, jegliche Ueberladung zu vermeiden und die Gegenstände, an deren Verkauf dem be­treffenden Geſchäfte ſpeziell gelegen ist, oder solche, welche in besonderer Nachfrage stehen, durch effektvolle Sonderaus­stellungen in das beste Licht zu setzen; ein Prinzip, deſſen Durchführung die große Zahl der Schaufenster, über welche die Etablissements verfügen, leicht möglich macht. Allerdings ist ein häufiger Wechsel der Auslagen Bedingung. Und zweifellos ist dies Hervorheben eines speziellen Artikels, wie zum Beispiel der oben erwähnten bordeauxfarbenen Sera­watten, von Erfolg begleitet.

Beim Betreten des Geschäftes frägt uns ein Angestellter nach unſeren Wünschen und auf unsere Bitte, das Etablisse­ment besichtigen zu dürfen, erbietet sich der Manager selbst mit der zuvorkommendsten Liebenswürdigkeit, uns Führer­dienste zu leisten. Einer der Elevatoren, deren sechs im be­ständigen Hinauf- und Herabsteigen begriffen sind, führt uns

zuerst in das Kellergeschoß, wo aller mögliche Hausrat auf­gestapelt liegt: Liegel, Pfannen, Kochtöpfe und sonstige schöne Sachen, deren Zweck und Bedeutung der männliche Unver­stand nicht zu würdigen weiß: Geschirre vom einfachen irde­nen Teller bis zu den Erzeugnissen berühmter europäischer Porzellanmanufakturen, vom englischen Zwiebelservice bis zu den reizendsten Kunstwerken chinesischer Herkunft. In einem Nebenraum ist eine Ausstellung von Kochöfen, deren wird, indem eine Köchin in blendend weißer Schürze, mit fleidsamem Häubchen, an einem der Defen kleine Pfann­kuchen bäckt, die dem Besucher zum Kosten angeboten werden. Uebrigens zwei Fliegen mit einer Klappe, denn ein zierliches Plakat macht uns darauf aufmerksam, daß zum Backen der Pfannkuchen eine gewisse Sorte Kuchenpulver- natürlich das non plus ultra aller Kuchenpulver! verwendet wird. Von dem Werte dieses Präparates tief durchdrungen, wen­den wir uns nach rechts einer großen Halle zu, der Ver­faufsstelle von Fahrrädern und Motorwagen. In langen Reihen stehen Fahrräder der verschiedensten Standard". Marken, deren Eigenheiten und Vorzüge uns von dem Vor­ſtand dieser Abteilung erläutert werden. Die gebotene Aus­wahl ist eine gute und ungemein reichhaltige, und wir über­zeugen uns, daß vom Fahrradkostüm bis zur neuesten Rück­trittbremse, vom praktischen Werkzeugtäschchen bis zu einer neu erfundenen Luftpumpe, alles zu haben ist, was zu diesem Sport gehört. Sogar eine Reparaturwerkstätte, welche Kun­den zur Verfügung steht, fehlt nicht. Sonderbar berühren den Deutschen die billigen Preise, welche zu Vergleichen her­ausfordern. Ein Jahrrad der besten Marke kostet 170--200 Mark, eine um so erstaunlichere Billigkeit, wenn wir den Wertunterschied des Geldes in Amerika und hier in Betracht ziehen.

Der Elevator bringt uns nun zurück in das Erdgeschoß, welches hauptsächlich dem Kleinverkauf gewidmet ist. Ein hübsches Bild entrollt sich vor unsern Augen. Lachend, sich schiebend und drängend, besichtigt das schöne Geschlecht die ausgestellten Herrlichkeiten, bald hier, bald dort eine Kleinig­keit einkaufend. Die schönen Besucherinnen zäulen nach Hun­derten- für die Amerikanerinnen ist es eben shopping", in diesen großen Magazinen, dort nach Entdeckungen auszu­gehen und nach bargains zu fahnden, ein Bergnügen, auf welches sie gerne einen halben Tag verwendet. Diese bar­gains, ein Wort, das der amerikanische Ehemann mur mit Schaudern hört, sind billige Gelegenheitskäuse, oft unter dem Kostenpreise, welche angeſetzt werden, entiveder um am Ende der Saison einen Artikel zu räumen, oder aber um vielſad) nur als Lockſpeiſe" zu dienen, denn der schlaue Mankee rechnet darauf, daß seine reizend arrangierten Warenaus­stellungen zu weiteren Einkäufen verleiten. Sobald eine Kolossal- Annonce die Mitteilung bringt, daß dieſer oder jener department store nur heute zweihundert seidene Blusen zu 1,99 Dollars statt zu 3,00 Dollars" verkauft, drängt sich die bargain erſehnende Damenwelt schon um 8 Uhr morgens vor den Türen des Magazins, mit Schmerzen auf deren Oeff­nung wartend. Und dann läuft die kaufluſtige Schar förm­lich Sturm auf die erwähnten ſeidenen Bluſen; es wird ge­prüft und besichtigt und der eroberte bargain im Triumph heimgetragen.

Doch zurück zu unserem Paradies der Damen". Die große Halle im Erdgeschoß, einige Nebenräume ausgenom­men, ist fast ausschließlich den Bedürfnissen der Damen geweiht. Kleiderſtoffe, Seidenzeug, Wäsche, hübsch mit blauen und roſa Schleifen verziert, ſind die ausgeſtellten Spezialitäten. In der Mitte der Halle befinden sich kleine, budenartige Abteilungen, die dem Verkaufe von allerlei Kleinigkeiten, wie Nadeln, Seife, Parfümerien u. s. w. dienen. Auch für Erfrischung ist gesorgt. Eine hübsch aus­gestattete bar lädt zu sodawater und icecream, d. h. Sodawasser und Gefrorenem, ein. Diese beiden Näschereien sind äußerst beliebt bei den Amerikanerinnen, und es ist er­staunlich, wie viele Variationen der eiskalten Sodawasser als Getränke zu haben sind. Wir finden Schokoladen- Soda­wasser mit Gefrorenem, ein Nervura"-Sodawasser, wenn ich mich des Namens recht erinnere, dem irgend eine wunder­bar nervenberuhigende Wirkung zugeschrieben wird, ein heißes Bouillon( 1)-Sodawaſſer, der unzähligen Fruchtsäfte gar nicht zu gedenken. Daß Konfitüren und Backwerk nicht ( Schluß folgt.) fehlen, iſt ſelbſtverſtändlich.

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