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Abg. Reinhardt( natl.) gibt eine Erklärung ab im Namen einer größeren Bahl seiner Parteifreunde. In erster Linie stehen wir auf dem Standpunkt der Regierungsvorlage. Benn diese aber fallen sollte, werden wir geschlossen für die Ausschußanträge im Sinne des Dr. Gutfleisch chen Kompromiß­antrages eintreten. Sodann verwahrt sich Reinhardt entschie­den gegen die unerhörten Angriffe einer Presse der eigenen Bartei, die der Wahrheit ins Gesicht zu schlagen pflege, die gegen Männer, die ihr Bestes taten, die giftigsten feile absendet. Ich lasse mir von niemand nach sagen, ich hätte außer dem Hause meiner Partei gegenüber die Pflicht ver­säumt, aber ich lasse mir ebensowenig vorschreiben, wie ich meine Schuldigkeit im Ausschuß aufzufassen habe. Mon unterflellt mir, weil ich Katholik bin, hätte ich im Interesse katholischer Bestrebungen meinen Einfluß bei der Wahlkreis­einteilung geltend gemacht. Ich frage jeden der Herren im Ausschuß, ob das wahr ist.( Laute Zurufe: Nein.) Gine folche hinterliftige und frivole Kampfesweise wird von Leuten beliebt, die eben nicht offen gegen das direkte Wahlrecht agitieren mögen.( Abg. Wolf( Antisemit) ruft: Das sind Heuchler.) Abg. Reinhardt gibt für einen Teil seiner Freunde die Erklärung ab, daß sie für die Regierungsvorlage und im Falle der Ablehnung derselben in Bezug auf die Vermehrung der städtischen Mandate für den Antrag Gut fleisch stimmen würden. Abg. Dr. Heidenreich erklärt sich namens eines Teils seiner Freunde gegen die Vorlage, da fie Gegner des direkten Wahlrechts seien. Ein anderer Teil werde für die Vorlage stimmen, wenn die Wahlpflicht An­nahme finde.

aber die Bevölkerungsziffer ist seitdem ganz bedeutend ge-| auslief. Der 2. Schuß des Wilderes verwundete den Forst­wachsen. Die wirtschaftlichen Verhältnisse haben sich voll- wart am Rinn und Wange. Zugleich aber ergab sich auch ständig gewendet und so entspricht die Vermehrung der der Angreifer, da ihm die Munition ausgegangen war. städtischen Sige nur dein wohlverstandenen Interesse des Beide wurden nach Würzburg in die Klinik gebracht. Der Bilddieb war der 27 jährige Maurer Englert von Wiestal. ganzen Landes. ** Ein Wort zur Anti- Alkoholbewegung. Die Entartungen im Alkoholkonsum, die niemand verteidigen wird, wie man jede Unmäßigkeit verwerfen wird, auf welchen Gebiete es auch sei, haben die Aerzte oder wenigstens viele von ihnen zu dem anderen Extrem geführt. Hier Unmäßigkeit, dort völlige Abstinenz! Es ist das auch so eine Art Mode, eine Zeitströmung, wie man sie im Leben der Völler häufig findet. So eine Mode" kommt und geht auch wieder. So wird man es heute kaum glauben, daß auf das harmlose Raffeetrinten einmal Zuchthausstrafe gesetzt war. Und doch ift's wahr. Am 23. Dezember 1766 erließ die turfürstliche Regierung von Bonn aus, auf Antrag der Landstände des Herzogtums Weftfalen, das zu Köln gehörte, eine Verordnung, dergemäß der Handel mit Kaffee, sowie der Genuß dieses Getränkes allen Bürgers, Bauers- und Arbeitsleuten bei Vermeidung harter Strafen verboten ward. Desgleichen wurde die Abschaffung alles Kaffeegeschirrs strenge anbefohlen. Nur den höheren Ständen ward der Bezug von Kaffee aus dem Ausland und ein mäßiger Genuß gestattet. Am 6. Oftober 1770 erlaubte man, um den Ankauf im Ausland zu hintertreiben, den Verkauf im Inlande, auch den Genuß, aber es mußten die Wohlhabenden dafür jährlich 4 Taler, jede andere Haus­haltung vierteljährlich 1 Taler bezahlen. Als aber dann das Kaffeetrinken sehr stark zunahm, tam am 17. Februar 1781 ein neuer Erlaß, der nicht nur allen Handel mit rohem und gebranntem Kaffee und alles Kaffeeschenken unter schweren Geldstrafen und Zuchthaussteafen verbot, sondern auch untersagte, daß Kaffee vom Ausland in weniger als 50 Pfund bezogen werde. Diese 50 Bfund durften aber nicht verteilt, nicht verschenkt, sondern nur von einem einzigen gebraucht werden. Hausfrauen, die den Dienstboten Kaffee gaben, wurden ebenfalls schwer bestraft. Man ist heute, über ein Jahrhundert nach dieser unglaublichen Historie, auf dem besten Wege, in Bezug auf den Alkohol zu ähnlichen drafonischen Strasbestimmungen zu gelangen. Wie gesagt: Der Unmäßigkeit wird niemand das Wort reden, aber was gegenwärtig in der Alkoholbewegung geschieht, ist ein unge­sunder Radikalismus und geht über das Ziel wit hinaus. Das Richtige liegt in der Mitte: feine Unmäßigkeit, aber auch keine altjüngferliche Abstinenz!

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Hierauf wird die weitere Beratung auf Donnerstag früh 9 Uhr vertagt.

Lokales.

30. Junt 1904.

> Das Großh. Regierungsblatt Nr. 21, ausgegeben am 29. Juni d. I., enthält die Bekanntmachung, die Abänderung der Ausführungsbestimmungen D zum Schlachivieh- und Fleischbeschaugesez betreffend. Dieselbe besagt in ihrer neuen Fassung:

§ 10.

( 1) Die unmittelbare Durchfuhr ist als Einfuhr im Sinne des Gesetzes nicht zu betrachten.

( 2) Unter unmittelbarer Durchfuhr ist derjenige Waren­durchgang zu verstehen, bei dem die Ware wieder ausgeführt wird, ohne im Inlande eine Bearbeitung zu erfahren und ohne aus der zollamtlichen Kontrolle oder

verkehr aus dem Gewahrsam der Poftverwaltung zu treten.

( 3) Bei der Ueberführung von Fleisch auf ein Zoll­lager gilt der Fall der unmittelbaren Durchfuhr nur dann als vorliegend, wenn, abgesehen von den im Abs. 2 be= zeichneten Voraussetzungen, bereits bei der Anmeldung des Fleisches zur Niederlage sichergestellt wird, daß eine Ab­fertigung des Fleisches in den freien Verkehr ausge­schlossen ist.

* Der für dieses Sommersemester ar unserer Universität eingerichtete Fortbildungskursus für Volksschullehrer fand gestern seinen Abschluß. Die Zahl der Teilnehmer betrug 150.

** Der Verein Hundesport für Sießen und Umgegend veranstaltet kommenden Sonntag, am 3. Juli, auf dem neuen Schliefplage am Mittelwege nahe Philosophenwald und Liebigshöhe- sein erstes diesjähriges öffentliches Preisschliefen für Teckel und Forterriers, zu dem zahlreiche Meldungen eingelaufen sind. Der Besuch dieser Veranstaltung, zu dem der Vorstand durch Amoncen Ein­ladungen ergehen läßt, fann allen Freunden unserer Bier­füßler nur bestens empfohlen werben, insbesondere aber allen denjenigen, die solchen notwendigen Vorübungen zur Jagd bisher mit einem gar nicht berechtigten Mißtrauen gegenübergestanden haben. Das Schliefen beginnt vor­mittags 8 Uhr und dauert mit einstündiger Mittagspause bis gegen Abend.

Junger Seefahrer. Der seitherige Schüler des Gießener Gymnasiums, Unterprimaner Harald Mathes aus Klein- Linden, ist heute nach Bremerhaven abgereift, um als Kadett zur See beim Norddeutschen Lloyd einzutreten. Am 1. Juli fährt er mit einem Schulschiff, dem Biermast­fegler Sophie Charlotte" nach den Sandwich- Inseln im Stil­len Dzean ab.

* Groß und Stafforst. Die Revision der zum Tode verurteilten Raubmörder Groß und Stafforst tommt am Samstag den 2. Juli vor dem Reichsgericht zur Ver­handlung.

*

** Wie man der Frfftr. 3tg." berichtet, hatte die Universität Gießen in diesem Semester wie in den früheren an die Universität Klausenburg ihren Bersonalbestand eingeschickt. Die Sendung ist mit dem Ver­mert ,, Vissza!" zurückgekommen und auf der Rückseite be­fand sich folgende amtliche Bemerkung des Reftorats:

"

Vissza! Zurück! Es gibt kein Klausenburg in Ungarn. Der offizielle und historische Name ist Kolozsvár. Bitte nach Kolozsvár, Ungarn, zu adressieren.

Stempel

des Rettorats.

Rettorat ber Universität Kolozsvár."

Der gegenwärtige Rektor der Universität Gießen Prof. Brauns hat dazu verfügt: ,, Kolozsvár ist mir unbekannt. Eine Sendung bahin erfolgt nicht! Brauns, 25. Juni 1904."

> Einen Kampf mit einem Wilderer hat der Forstwart Günder von Neuhütten, Forstamts Lohr a. M., am Samstag Abend gehabt. Der Wilderer feuerte auf den Beamten und traf ihn am Finger. Jetzt feuerte der Forstwart und schoß dem Wilderer ein Auge aus, das sofort

A Grünberg, 30. Juni. Nächsten Montag, den 4. Juli, abends 8 Uhr, findet schon wieder eine Gemeinderats­Sigung statt und zwar liegt folgende Tagesordnung vor: 1) Erledigung der freisamtlichen Verfügung betr. Bahnbau Grünberg- Lich. 2) Mitteilung des Musifvereins, insbe­sondere§ 11 ihrer Statuten. 3) Anschaffung des Hydranten­wagens und von Schläuchen.

Δ Grünberg, 30. Juni. Einem Mitgliede der Wegebau- Kommission und des Gemeinderats ist es auch endlich gelungen, in einer von ihm in der Wirtschaft Hofmann für den verflossenen Montag einberufenen Ver­sammlung der Interessenten, die Pflasterung des grünen Meeres"( hinter den Hofraiten Dreyling, Seim, Hofmann einerseits und Frank andererseits), durchzuseßen. Hierdurch wird einem, wenn auch nicht zum Himmel schreienden, jedoch stinkenden Zustand endlich einmal abgeholfen. Es bleibt der Wege- Kommission vorbehalten, noch weitere Schmugpläßchen" in unserer sonst so schönen und sauberen Stadt zu beseitigen und daß sie hierzu den Willen hat, zeigte das schneidige Vorgehen am verflossenen Sonntag.

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A Grünberg, 30. Junt. Bezugnehmend auf das gestrige Eingesandt", welchem allgemein zugestimmt wird, sollen nach dem Beschluß des Gemeinderats nicht allein die städtischen Plätze geräumt und gereinigt werden, sondern es sind die sämtlichen Straßen von der Wegekommission am verflossenen Sonntag besichtigt worden und die Besitzer der Hofraiten, an welchen die Miststätten sich dem Auge der Passanten unverhüllt präsentieren, aufgefordert worden, bis zum Sonntag, den 3. Juli dieselben durch eine ordnungsmäßig her­gerichtete Umzäunung, ob in Gestalt einer Mauer oder einer das Schönheitsgefühl nicht verlegenden Bretter­wand( à la S. in der Bahnhofstraße) zu versehen. Kommt man dieser Aufforderung nicht nach, sollen dem Vernehmen nach, vom darauffolgenden Montag ab diese Arbeiten auf Kosten der Besizer durch die Wegekom mission bezw. der von derselben Beauftragten ausgeführt werden. Es ist auch die höchste Zeit, daß der Ge­meinderat seinem vor 10 Jahren einstimmig gefaßten Beschluß Nachdruck verleiht und diese Mißstände mit Energie anfaßt und beseitigt. Der Dank der einsichtigen Bewohner ist ihnen sicher.

A Großen- Linden.( Auszeichnung) Herr Dr. Hugo Hepding in Gießen, Sohn des hiesigen Pfarrers Hepding, ist von der Zentraldirektion des faiserlichen Archäologischen Instituts als Stipendiat in der Abteilung für klassische Ar­chäologie für das Studienjahr 1904/05 erwählt worden.

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Friedberg. Zu den beiden Bahnprojekten Friedberg Florstadt- Ranstadt und Friedberg- Rockenberg- Holzheim- Gießen ift jetzt noch ein drittes getreten, Friedberg- Bad Nauheim Usingen. Die Bahn soll dem Usatal folgen und von Nauheim über Nieder- Mörlen, Ober- Mörlen, Boden­rod und Ziegenberg nach Usingen führen.

× Bad Nauheim, 27. Juni. Der hiesige Kaiser­hof"( Besizer A. Seethaler) wurde nach dem Gieß. Anz." für 1630 000 W. an eine Frankfurter Gesellschaft.

verkauft

× Eberstadt. Am nächsten Sonntag und Montag wird der hiesige Gesangverein Germania" sein 50 jähriges Stiftungsfest feiern und sind aus diesem Anlaß die weit­gehendsten Vorbereitungen getroffen, so daß den zahlreich zu erwartenden Festgästen ein genußreicher und angenehmer Aufenthalt bevorsteht.

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Biedenkopf. Am 10. Juli d. J. wird hier der Verbandstag der nassauischen landwirtschaft­lichen Genossenschaften abgehalten, zum ersten Male seit Bestehen des Verbands. Die Tagesordnung bietet zwar nichts außergewöhnliches, doch sind Veranstaltungen projek­tiert, die den Genossenschaften den Aufenthalt hier angenehm zu machen geeignet sind.

V Darmstadt. Hier streiken die Zimmerer. Wie wir dazu hören, beabsichtigen die 3 mmermeister, falls in Kürze feine Ginigung der streitenden Parteien zu Stande kommt, in den ersten Tagen des Juli ihre Betriebe zu schließen.

Mainz, 29. Juni. Die wegen Unterschlagungen festgenommene Ese Fretwurst hat jeßt ein umfassendes Ge­ständnis abgelegt. Die bei ihr gefundenen 36 000 Mt. wurden der bestohlenen Firma wieder eingehändigt. Ihr Bräutigam in Antwerpen hatte von den Ünterschlagungen feine Kenntniß.

< Aus Rheinhessen. Von einem Landwirt wird folgendes erzählt: Dieser mochte sich nie mit den üblichen Preisen für Getreide zufrieden geben und ließ so 7 volle Jahre hindurch seinen gesamten Vorrat von Gerste liegen, im ganzen 600 Sack. Dieser Tage erst verkaufte er seinen aufgespeicherten Vorrat, der aber infolge Eintrocknens auf 300 Sack zusammengeschmolzen war! Dazu tam noch, daß sich in dem Getreide das Ungeziefer in großer Menge einge­nistet hatte, so daß die Frucht nur noch als sog. Futterkorn in Betracht kam. Der Schaden soll einige Tausend Mart betragen.( Wer glaubt es? D. Red.)

Litterarisches.

Der Untergang des Erdenlebens gibt den Stoff zu einem hochinteressanten Aufsatz aus der Feder eines bekannten Astronomen, der in der neuesten Nummer des un­übertrefflichen Moden- und Familienblattes Mode und Haus", Verlag von John Henry Schwerin, Berlin W 35, enthalten ist. Außerdem findet man in diesem wundervollen Blatte alles, was die Hauswirtschaft und die Familie be­trifft. Da werden uns in zahlreichen fünstlerischen Abbil­bungen prächtige Moden- Genrebilder für Erwachsene, wie für Kinder vorgeführt, Haus, Gesellschafts und Straßen­fostüme, ferner Wäsche, Handarbeiten, Kindererziehung, ärzt­liche und juristische Ratschläge, vorzügliche geistige Unter­haltung, Aktuelles aus der Zeit, wie aus dem Leben der Frau. Schon die große Anzahl der Beilagen gewährt einen Begriff von dem Reichtum des Blattes. Da sehen wir die reich illustrierte Belletristische Beilage, ein farbenprächtiges Moden- resp. Handarbeiten- Kolorit," Illustrierte Kinderwelt", die große Romanbeilage Aus besten Federn"," Humor", Aerztlichen Jiatgeber", eine Musikbeilage und viele andere noch. Ganz speziell machen wir auf den jeder Nummer beiliegenden mustergiltigen Schnittbogen auf­merksam, außerdem liefert der Verlag Extraschnitte nach eingesandtem Körpermaßfeine sogenannten Normalschnitte

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Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 1. Juli. Zunächst noch heiter, später moltig und stellenweise Gewitteregen, bei erheblich milderer Nacht tags. über etwas fühler. Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Marktberichte.

Sießen. 30. Juni Aus dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Pfd 0.90-1.10 wt., Hühnereler per Stüd 5-6 Bfg., Enteneter

St. 7 Btg Käje per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linjen per tier 32 Brg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Huhner per Stüd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per, Stud 0.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänje per Pfd 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 70-80 Big., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. Der Pft Schweineflench 60-72 fg. Someine fletsch gesalzen per fund 0.76 fg., albfleisch per sfd. 68--76 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 M., Zwiebeln per 3t War 7.00-10.00, Kirschen 15-20 Pf. per Pfd. Aepfel per Gentner 20-25 Mt. Wilch per Liter 18 Bfg. Dauer der Markizen von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Gegen

flände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhant nicht, und während der ersten drei Stunden der Markt­

eit im Umberziehen feilgeboten werden.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14.

Es können eingestellt werden:

2 landw. Arbeiter, 1 Spengler, 6 Wagner, 1 Metall­dreher, 2 Schreiner, 4 Schneider, 2 Glaser, mehrere Arbeiter, 10 Dienstmädchen, 1 Laufmädchen, 2 Bauf­frauen.

Es suchen Arbeit:

1 Gartenarbeiter, 1 Maschinenschlosser, oder Heizer, 1 Wäscherin, 1 Flickerin1 Bureaudiener, 1 Kindermäd­chen, 1 Bauffrau.

Berantwortlich: für den politischen, vermischten und unte:- haltenden Teil Albin Klein Gießen; für den lokalen Teil Karl Klose, Grünberg.

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