Ausgabe 
30.4.1904 Erstes Blatt
 
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hinzog, war die Rede des konservativen Abg. v. Arnim, der das vollständige Einverständnis seiner Partei mit dieser Vor­lage erklärte und um Beschleunigung der Beratung bat. Auch alle übrigen Parteien ließen sich ähnlich vernehmen, dann ging der Entwurf an die Kommission. Das gleiche ge­schah nach kurzer Debatte mit dem Gesetzentwurf betr. Maß­nahmen zur Regelung der Hochwasser-, Deich- und Vorflut­verhältnisse an der oberen und mittleren Oder.

Sihung der Stadtverordneten.

n Gießen, 30. April 1904.

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Absicht: billigeres Brod der Einwohnerschaft Gießens damit zu schaffen, ist nicht eingetreten. Oberbürgermeister Mecum ersuchte, einen diesbezüglichen Beschluß jetzt noch nicht zu fassen, der nur für wenige Wochen Anwendung fände, da er ja die Reform des Ottrois in der Ausarbeitung habe. Stadtv. Schmall sprach dem entgegen und war ebenfalls für Aufhebung des Oftrois. Er legte auf den Tisch des Hauses 1 Brödchen eines Gießener und ein halbes Bröd chen eines Rodheimer Bäckers nieder und wollte an der Hand derselben nur zeigen, daß auch die Backwaren hinsicht lich ihrer Größe und Schwere den von auswärts eingeführten Waren gegenüber nachstehen. Den mit Aufhebung des Oftrois gemachten Fehier habe selbst der frühere Oberbür­germeister Gnauth in einer seiner leßten Finanzkommis fionen zug geben. Ebenfalls für Einführung des Oftrois waren noch die Stadtv. Brück, Kirch, Heichelheim und Haubach, während die Stadtv. Löber, Wallen fels, Krumm und Leib, sowie Beigeordneter Georgi sich mit der Einführung desselben nicht befreunden können. Tatsache ist gewesen, wie Oberbürgermeister Mecum zu dieser in sehr lebhafter, ja mitunter recht scharf geführten Oftroi Debat te bemerkte, daß 2 Monate vor Aufhebung des Oftrois der Brodpreis gestiegen si, um am Tage der Aufhebung rapid zu fallen, nach einigen Monaten sei es aber wieder wie vorher gewesen. Stadtv. Wallenfels führte die dabei auszuübende Kontrolle ins Feld, welche eine weit größere werden müßte als es der Fall war. Stadtv. Krumm verwahrte sich in entschiedener Form gegen die Wiedereinführung, lieber sollte man dann die direkten Steuern etwas erhöhen. Er kam im Anschluß daran dann auf den Voranschlag zu sprechen und bemängelte die Vermehrung des Beamtenheeres( z. B. sei der Hallenmeister im Schlachthaus nicht notwendig, desgleichen der neue Oberlehrerposten). Nach einigen sehr spißen Gegenreden zwischen den Stadtv. Krumm und Löber ging man zur Abstimmung des Voranschlages. Derselbe wurde, so wie er vorlag, angenommen; nur bei Titel 69: Erbauung gemeinheitlicher Gebäude wurde, da die schon früher für den Neubau der Höheren Mädchenschule bewilligte erste und zweite Baurate mit zusammen 257274 Mt. noch gar nicht auszugeben gewesen sind, die mit eingesetzte dritte Rate in Höhe von 150000 Mt. auf Antrag des Beigeord neten Georgi gestrichen. Der gesamte Abschluß des Vor­anschlages beträgt darnach 3914 761 Mt. 61 Pfg. Damit war dieser Punkt erledigt und es folgten nur noch die Be­ratungen über einige fleine Dispensgesuche, worüber wir in nächster Nummer berichten werden.

Lokales.

30. April 1904.

Feuerwehrwache am Turmhaus in Gießen. Die seit Jahren in den Sommermonaten eingeführten Sonntags­wachen im Turmhaus am Brand werden nunmehr jeden Sonntag Nachmittag von 3 bis 8 Uhr abends von je 1 Obmann und 5 Feuerwehrleuten bezogen. Somit fann die Gießener Einwohnerschaft wieder beruhigt ihre Ausflüge unternehmen, dern im Falle eines ausbrechenden Brandes, an einem Sonntagnachmittage in unserer um diese Zeit fast menschenleeren Stadt, wird durch die sofortige Bereitschaft und Eingreifen dieser Mannschaften, einer größeren Aus­dehnung eines Feuers vorgebeugt.

Der Voranschlag der Stadt für das Rechnungs­jahr 1904( 1. April 1904 bis 31. März 1905) stand als wichtigster Bunft auf der Beratung; die Stadtverordneten waren in Anbetracht dessen auch, man kann sagen, vollzählig erschienen, es fehlten nur die Stadtv. Pirr, derselbe ist bekanntlich schon seit längeren Wochen frank und Stadtv. Gaffy; Beigeordneter Curschmann ist gegenwärtig zu einer 8 wöchigen militärischen Uebung eingezogen. Der Boranschlag war den einzelnen Herren gedruckt schon vorher zugegangen, die Beratungen beschäftigten sich darum in der Hauptsache nicht mit den einzelnen Positionen, sondern es wurde über die einzelnen Titel und ihre Endsummen abge­stimmt. Bei Eintritt in die Budget- Beratung gab Herr Oberbürgermeister Mecum noch verschiedene Erklärungen zu den Haupt Einnahmen und-Ausgaben, führte dabei Ver­gleiche an mit den anderen vier großen hessischen Städten Darmstadt, Mainz, Worms und Offenbach und das Ende war, daß die städtischen Einnahmen größere geworden sind, aber noch größere Ausgaben der Stadt nahe bevorstehen und andere Einnahmequellen dem Stadtsäckel zugeführt werden müßten. Ist die Kanalisation erst vorüber, dann muß die ganze Stadt neu gepflastert werden, die elektrische Straßenbahn muß erbaut werden und noch Verschiedenes andere; sei einigen Wochen sei er darum schon mit einer Reform des Ottrois beschäftigt. Ferner erwähnte der Oberbürgermeister eine nach Fertigstellung der Kanalisation einzuführende Kanalsteuer, und wie es z. B. auch in Worms sei, die Kehrichtabfuhrgebühr. Mit den Ausgaben würde versucht zu sparen, wo es nur ginge und angebracht wäre; hierbei tam er auf die von der Stadt zu leiftenden Kreistagssteuern und forderte alle in Gießen woh nenden Kreistagsmitglieder auf, dem nächsten Kreistag mit beizuwohnen, damit gegen diese hohen Steuern Front ge­macht werden könne. Die Gemeindeumlagen dürften über die 114 Prozent nicht hinausgehen und darum ist es sehr notwendig, daß gespart oder neue Einnahme­quellen geschaffen werden müssen.- Stadtv. Haubach nahın als erster Redner das Wort, dankte dem Oberbürger­meister für die Mittelungen und stellte dann einen Vergleich zwischen den Einnahmen zu den Ausgaben im Jahre 1898 bis 1899 und denen im Jahre 1902/03, er zeigte, wie so manche Einnahme geringer und wieder wie die Ausgaben ganz bedeutend höher geworden sind in den 5 Jahren. Im Nachstehenden, was Stadtverordneter Haubach anführte: Günstiger sind die Einnahmen geworden bei den Ge­bäuden um 5000 Mt., Grundstücken 6000 Mt., Gaswerk 10500 Mt., Wassermett 7500 Mt., Höhere Mädchenschule 3000 Mt., Armenpfl.ge 3600 Mt., Ottroi 8000 Mt. und Hundesteuer 3000 Dif., das sind im Ganzen 46 600 Mt; ungünstiger in ihren Einnahmen sind geworden die Waldungen mit 26000 Mt., ungünstiger durch Mehrausgaben die Märkte mit 400 Mt.; die Fort­bildungsschule mit 42 000 Mt., die Realschule mit 13000 Mt., sie für gemeinnüßige Zwecke vorausgabten Gelder um 3000 Mt., die Straßenunterhaltung mit 19000 Mt., die Straßenreinigung mit 14000 Mt., die Straßenbeleuchtung mit 6000 Mt., die öff ntlichen Anlagen mit 5000 wt., dte Bäche und Kanäle mit 2000 Mt., die Parzellenvermes fung mit 2000 Mt., die Versicherung der Arbeiter mit 1100 Mt., für Zwecke des Kreises und der Provinz 41000 Mt., die Polizei mit 15000 Mt., die allgemeine Ver­waltung mit 24000 Mt. und die Schlachthausanlage mit 4000 Mt.; das sind zusammen 217 500 Wit., wovon die Gehälter allein mit 128030 Mt. an erster Stelle stehen. Die Kommunalsteuern haben sich in diesen 5 Jahren um 218000 Mt. vermehrt, die Schuldentilgung ist von 65000 Mt. auf 154800 Mt. gestiegen und die Kapitalzinsen von 236 400 Mt. auf 335 600 Mt. Meine Herren, so er­mahnte Stadtv. Haubach, die Zahlen geben alle Veran­lassung zu sparen dort, wo es angeht und mit Mehrausgaben sehr zurückzuhalten. Wir müssen so sparsam wie nur möglich sein( Rufe: Sehr richtig!); die Steuern fönnen wir unmöglich höher hinauffeßen, es lönnte sonst zu leicht eine Vermögenskonfistation eintreten. Daß wir unter solchen Umständen auf neue Einnahmequellen, wie schon der Herr Oberbürgermeister anführte, bedacht zu sein ver­pflichtet sind, ist klar und er verweise in erster Linie auf die Steigerung von Grund und Boden hin, das wäre noch seiner Ansicht eine der besten Einnahmequellen. Auf der anderen Seite müßten, wie schon gesagt, die Aus­gaben reduziert werden, wobei die von der Stadt zu leisten. den Kosten für Straßenbauten in erster Linie in Betracht tämen resp. zu beseitigen seien. Die Anlieger, die den Nußen und die Vorteile der Straße haben, sollen auch die Herstellungskosten tragen. Oberbürgermeister Mecum ver­suchte die einzelnen vom Stadtv. Haubach angeführten Positionen zu begründen und glaubt nicht, daß schlecht ge­wirtschaftet werde. Was die Mehrausgaben an­betrifft, so sind es meistens die Gehälter, die die ungünstige Verschiebung verursacht haben. Die Kosten der Straßenbauten von sich abzuschütteln, sei man schon seit längerer Zeit bemüht, die Bauordnung müsse dann aber ähnlich geschaffen werden wie in Preußen. Einen Wertzuwachs des Grund und Bodens herbeizuführen, wurde als anerkannte Einnahmequelle bezeichnet. Stadtv. Petri bedauerte, daß s. 3t. am 16 Juli 1899 das Oftroi auf Mehl- und Backwaren aufgehoben worden sei, der Stadt wären seit dieser Zeit nahe 100 000 Mt. verloren gegangen und wünsche, daß dieser damals für vorüber gehend gefaßte Beschluß wieder aufgehoben werde. Die

A. Die erste diesjähriche Uebung der Gießener Fretw. Feuerwehr findet am kommenden Montag, den 2. Mai, abends 812 Uhr statt.

Schwarze Punkte über Launsbach durch den Krof­dorfer Wald, Schmelz im Salzbödetal nach Fronhausen, ca. 4 Stunden, eine sehr genuß- und abwechslungsreiche Wald­wanderung. Rote Kreuze über Wieseck, Hangelstein, Lollar, Ruttershausen, Forsthaus, Waldhaus auf dem Düng­berg, ca. 4 Stunden.- Rothe Striche über Krofdorf, Fellingshausen auf den Dünsberg, von dort schwarze Punkte nach Hohensolms, ca. 4 Stunden. Rote Striche üder Hausen, Garbenteich, Jägerpfad nach Kloster Arnsburg, von dort tote Punkte oder schwarze Striche nach Lich, ca. 4 Stunden. Schwarze Dreiecke über Kinzenbach und Him­berg, rote Punkte nach Hof Bubenrod, ca. 2 Stunden. Gelbe Punkte von Klein- Linden durch die Lindner Mark auf den Schiffenberg, von hier rote Kreuze auf die Hohe Warte und blaue Punkte zurück in die Stadt, ca. 312 Stunden. Sehr gute Dienste leistet bei diesen Ausflügen, welche abge= türzt oder auch mit noch weiterem Ziel verlängert und aus­gedehnt werden können, die im Verlag des Taunus- Clubs" erschienene neue Farbenkarte der bezeichneten Wege, welche in allen Buch- und Papierhandlungen auf feinem Papier gedruckt zu Mt. 1,25 Pfg. pro Stück erhältlich ist.

*** In dem Schaufenster der Firma Schulze in Gießen, Kreuzplatz, ist die Fahne des Gesangvereins Concordia" in Münchholzhausen ausgestellt.

Der Aufbau der Festhalle für den Nationalen Gesangswettstreit in Gußen ist begonnen und schreitet schnell vorwärts. Die Halle ist von Constanz i. 8. eingetroffen und wird nach Beendigung des Festes nach dem Niederwald weitergesandt.

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En in der Krofdorferstraße zu Gießen wohn­hafter Wirt wurde gestern von seinen Angehörigen in der Wohnung, durch Messerstiche am Kopfe verlegt, aufgefunden. Cas Motiv zu dieſer Tat iſt unbekannt. Der Verletzte wurde in die Klinit geschafft.

Grünberg, 30. April. Herr Dr. Winheim von hier hat in einer Grünberger Familie Scharlach fonstatiert. Wir wollen hoffen, daß diese böse Krankheit nicht weiter um sich greift.

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X Gelnhausen, 29. April. Am 1. Mai wird das Soolbad Geinhausen" eröffnet.

1904, findet die diesjährige Theatersaison der vereinigten + Weilburg, 28. April. Mit Montag, dem 2. Mai F. A. Steingoetter ihren Abschluß. Es gerreicht uns zur Stadttheater Gießen- Marburg unter Direktor großen Gerugtuung, fonstatieren zu können, daß wir seit Jahren ein solch gutes und vornehmes Ensemble in unseren Mauern nicht beherbergten. Die Vorstellungen trugen durchweg einen tünstlerischen Stempel und ist der stets wachsende Besuch wohl der beste Beweis dafür, daß die hiesige Einwohnerschaft das Gebotene in vollem Maße zu würdigen verstand. Erfolge, wie die Direktion mit den Stücken Heimat"," Ueber den Wassern"," Dorneweg", Glück im Winkel" 2c. hatte, dürfte zu seltenen Ereignissen der Stadt gehören.- Las Repertoir der ablaufenden Theatersaison setzte sich zusammen aus den Stücken Wohl­tater der wenschheit, Raub der Sabine­rinnen", Better" mit dem entzückenden Einatter Zum Einsiedler" und hoffen wir, daß auch der pefuntäre Erfolg dieser Vorstellungen die Direktion ermutigt und uns zu der Hoffnung berechtigt, daß wir ihr und ihrem scheidenden Ensemble ein herzliches Lebewohl und auf Wiedersehen zu­rufen können. W. T.

Unglücksfall. Gestern Abend gegen 8 Uhr ist der Bergmann Jakob Schmidt aus Günterod auf dem Gießner Braunfte nbergwerf verunglückt. Derselbe war damit be­schäftigt, im Stollen geladene Grubenwagen zu einem Zuge zusammen zu fuppeln. Auf seinen Zuruf hin mußte der Führer der Benzinlokomotive nach vollzogener Verbindung je eines der Wagen ein kleines Stück vorfahren. Dies war ordnungsmäßig mehrere Male geschehen. Dann blieben die Zurufe aus. Als der Lokomotivführer, um nach der Ver= zögerung zu forschen, nach dem Ende des Zuges ging, fand er den Schmidt aufrecht stehend zwischen einem Türstock und einem Wagen eingeklemmt, er hatte zweifellos dem Lokomotiv führer das Zeichen zum Anziehen zu früh, bevor er sich zurückgezogen hatte, gegeben. Der Tod war sofort einge= treten. Schmidt hinterläßt eine Frau und sechs Kinder im Alter von 13 bis 2 Jahren.

+ Der Gesangverein Concordia" in Gießen feiert morgen Samstag, den 30. April, im Neuen Saalbau sein 40 jähriges Stiftungsfest.

XZum stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes der Verpflegungsstationen im Großherzogtum Hessen und der Provinz Hessen- Nassau wurde der Landrat, v. Gröning ernannt.

Die Wege mit Farben zeichen in der schönen Umgebung Gießens sind vermehrt, die Markierungen da, wo es fehlte, ergänzt und aufgefrischt, was den zahlreichen Lesern unseres Blattes, welche in der schönen Jahreszeit Touren über Berg und Tal unternehmen, gewiß angenehm ist, zu erfahren. Freunde schöner Fußwanderungen sind auf folgende besonders schöne Wege aufmerksam gemacht.

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Am 23, mit Ratharine Friedrich Augu mierfelbft.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Sonntag, den 1. Mai 1904. Windig, im Norden wolkig und stellen­weise geringer Regen, im Süden zeitweise heiter, tagsüber ein wenig fühler.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Geborene.

Am 19. April. Dem Dachdeker Theodor Rohrbach ein Sohn, Georg Heinrich. 20. Buchbinder Ludwig Schlau­braff ein Sohn. Witwe des Taglöhners Christoph Ludwig Henß eine Tochter, Marie. 21. Taglöhner Georg Prinz ein Sohn, Wilhelm. 22. Taglöhner Heinrich Hansel eine Tochter, Anna Katharine Auguste. 23. Schußmann Richard Reinhardt eine Tochter, Elisabeth Katharina Toni. Lage­risten Friedrich Bach ein Sohn, Friedrich Adam Christian. 24. Sparfassediener Karl Zinßer eine Tochter, Luise. Hilfs­bahnsteigschaffner Alfred Keller ein Sohn. 26. Rechtsanwalt Dr. Curt Spohr ein Sohn, Johannes Friedrich Joachim. Postschaffner Franz Wisniewski eine Tochter, Sophie. Aufgebote.

Am 23. April. Heinrich Kaiser, Schuhmacher in Wieseck mit Margarete Schnabel daselbst. Rudolph Peter Johannes Rieße, Architekt in Elberfeld mit Elsa Regina Franziska Steinhäuser hierselbst. 26. Karl Schultheis, Handlungs­gehilfe in Köln mit Lydia Sergeewa dahier. Adolf Kalten­bach, Ingenieur dahier mit Berta Alma Modeß in Mitt­weida. Enno Johannes Dertel, Brauer dahier mit Emilie Henriette Friederike Margarete Appel hierselbst. 27. Fer­dinand Friedrich Karl Hermann Werner, Gr. Lehramts. assessor in Laubach mit Emma Elise Johanna Krauße dahier. 28. Georg Joseph Etz, Feldwebel dahier mit Margarete Bayer hierselbst.

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