Ausgabe 
30.1.1904 Zweites Blatt
 
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in Gieben, abgeholt menatiid 50 fs., fg., Sung ble Poft bezogen stertel hrlich Mr. 1.50.

Bradi@ bellegen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Caffe Bettschrift für Landwirtschaft, Sbst- und Bartenbas, sowie Sie Sickener Seifenblasen( webchentlich). Das Blat riddat en allen Berlingen sedmitaes

Samstag, den 2. Januar 1904

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Bofzeitungslie No. 3938.

Rebastion und Syvebition: Gießen Reuenweg 96 Peralteseist Re. 368.

B 1486/10 fol. max.- 13,1-151

Nenelle Nachrichten

GIESSEN

( Gießener EngeBlat!)

abhängige Tageszeitung

Mr Ar Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lofalanzeiger für Gießen und Umgebung Guthit alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhen

Die Brandkatastrophe in Chicago.

Die Lueftattung folcher alia mit den antinnachander

Die furchtbare Kunde, die der Draht über den Ozean

dungsschulwesen mehr und mehr zu vervollkommnen. U. a. wird für die Fortbildungsschule in Stettin die Errichtung einer ersten Klasse für Maschinenwesen gefordert wer­

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In Barcelona, wo seit Jahren kein Tag ohne Streitgfeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ver­

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Leutwein ist dieser in ziemlich großer Besorgnis, daß der auf weitzerstreute Gebiete ausgebreitete Aufstand lange dauern und seine völlige Niederwerfung sehr schwer sein werde. Den Bondel zwarts ist offenbar durch die Witboois im Karasgebirge keine entscheidende Niederlage beigebracht worden. Allem Anscheine nach wollne sich die Flüchtigen im Karasgbirge festsetzen. Da ihnen hier, mitten im Schutz­gebiete, die Zufuhr von Waffen und Munition und auch von Lebensmitteln völlig abgeschnitten ist, wird man hoffen dürfen, daß die Befürchtungen des Gouverneurs sich nicht bestätigen.

Die amtliche Einberufung des preußischen Landtages ist nun erfolgt: Als Termin des Zusammentritts der beiden Häuser des Landtages wird der 16. Januar bestimmt. Diesen Tag hatten wir, wie erinnerlich, bereits vor einiger Beit als den Zeitpunkt der Eröffnung des Landtages ge=

nannt.

Auch der neue preußische Etat wird, wenn auch in ge= messenen Grenzen, den Beweis liefern, wie die Staats­regierung unablässig bemüht ist, das gewerbliche Fortbil­

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Oefterreich- Ungarn.

Das provisorische Handelsvertrags- Uebereinkommen zwischen Desterreich und Italien, über das in den letzten Wochen so eifrig verhandelt wurde, ist jetzt zu Stande ge­kommen. Es verlängert den am 1. Januar ablaufenden Handelsvertag zwischen beiden Ländern um sechs Monate.

Italien.

Einige katholische Mächte besigen bekanntlich bei einer Papst wahl das sogenannte Vetorecht", d. h. sie können durch ihre Kardinäle gegen die Wahl eines bestimmten Papa­bile Einspruch erheben, dem stattgegeben werden muß. Desterreich hat dieses Recht bekanntlich bei der letzten Bapst­wahl ausgeübt und damit Rampollas Wahl unmöglich ge­macht. Jetzt sind im Vatikan Bemühungen im Gange, die Aus­übung des Vetorechts im Kontlave für die Zukunft zu ver­hindern. Diese Bestrebungen haben indessen wenig Aussicht auf Erfolg, da die beteiligten Mächte auf dies Recht kaum werden verzichten wollen.

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chr. v. Larisch und Groß­

zier des Train depots des r des Traindepots des 16. or und Kommandeur des claubnis zum Tragen der 16 und mit der gesez­25 igt; Bandel, Rittmeister

mit der gesetzlichen Ben­Oberleutnant, beauftragt

mit der Wahrnehmung der Stelle eines ersten Offiziers des Traindepots des 16. Korps ist als Halbinvalide mit der ge­seglichen Bension ausgeschieden und zu den Offizieren der Landwehr des Trains übergeführt worden; Habenicht, Ober­leutnant des Trainbataiqons Nr. 16 wurde mit der gesez­lichen Bension zur Disposition gestellt.

Punktum!

[ Politische Wochenschau.]

Leider hat die segenspendende und gnadenbringende Weihnachtszeit in Crimmitschau nicht mit einem versöhnen den Abschluß geendigt. Die Vermittelungsversuche sind ge­scheitert und schroffer als je stehen sich die Parteien gegen­über. Neuerdings verlautet sogar, daß auch solche Unter­nehmer, deren Betriebe der Textilindustrie fernstehen, die Mittel zur vollständigen Unterwerfung der Arbeiterschaft ge­währen wollen. Eine derartige Lösung der Krisis ist ir die soziale Entwickelung in Deutschland außerordentlich schädlich, denn au wesien Gunsten der Streit auch entschieden