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g) Zur Begutachtung in einem Streitfalle wurde ein Sachverständiger aus der Gärtnereibranche in Vorschlag gebracht.

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2. Berichterstattung über die Vollver­sammlung des deutschen Handelstages. An der Vollversammlung des deutschen Handelstages, die am 24. und 25. März in Berlin stattgefunden hat, hat der Borsigende der Handelskammer, Herr Kommerzienrat Koch, teilgenommen. In seiner Abwesenheit erstattete der Syndikus den Bericht über das Resultat der Verhandlungen, deren

Man vernichte Wiedergabe schon früher in der Presse erfolgt ist.

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**( Militärdienst nachrichten.) Graf zu Solms- Laubach, Leutnant der Reserve des Leib- Garde- Hus.­Regts.( Rendsburg), zur Oberleutnant befördert. Schäfer, ( Gießen), Vizefeldw. des Inf.- Rgts. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum Leutnant der Reserve befördert. Matthaei, Oberleutnant der Reseve des Inf. Regts. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116( Kiel), diesem mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw. Armee Uniform, Kirchner ( Friedberg), Drude, Kretschmar( Gießen), Oberleutnants der Landw. Inf. 2. Aufgebote, der Abschied bewilligt.

*** Submission. Für die demnächst mit dem Bau in Angriff zu nehmenden chirurgischen und ophtamo­logischen Kliniken zu Gießen wurden gestern u. A. folgende Offerten abgegeben: die Kanalbaugesellschaft Jäger& Rumpf­Hanau Mt. 282000, von der Baufirma Abermann& Kling in Gemeinschaft mit der Baufirma Birkenstock& Schneider Mt 293450 und von dem Bauunternehmer Heinrich Winn Mt. 321000.

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Stachelbeere blüht reichlich und wenn noch die Obstbaum­blüte und die der Heidelbeere, die jetzt beginnt, die aber wegen des hier um diese Zeit gewöhnlich eintretenden schlech­ten Wetters nur selten von den Bienen ausgenügt werden fann, benutzt werden kann, dann kann sich der Imfer freuen auf Schwärme und Honig.

A Grünberg, 29. April. Heute Abend 8 Uhr findet hierselbst eine Gemeinderats sißung statt zu der­selben ist folgende Tagesordnung aufgestellt: 1. Vorlage des Veranschlags der Entwässerungsanlage in der Frankfurter­Straße. 2. die Vertilgung der Maifäfer. 3. Gesuch von W. Duchardt und Fr. Repp um Erlaubnis zur Errichtung eines Bretterbodens vor ihren Häusern. 4. Feuerlöschgerät­schaften; Beschaffung eines Hydrantenwagens.

3. Aerztliche Untersuchung des Viehes vor dem Auftrieb auf die Gießener Vieh­märkte: Die ärztliche Untersutung des zu den Gießener Märkten aufzutreibenden Viehes erfolgt jezt am Morgen R. Grünberg, 28. April. Kürzlich brachten wir eine des Markttages. Da diese Untersuchung nur von zwei Tier­t'eine Notiz über das bald vollendete Sägewerf der Herren ärzten vorgenommen wird, so erfordert sie zweifellos zwei Haas hier. Heute hatten wir Gelegenheit, dasselbe in Be­Stunden Zeit. Infolgedessen würden diejenigen Händler, trieb zu sehen. Es ist eine ganz ausgezeichnete Einrichtung deren Tiere erst spät zur Untersuchung fommen fönnen, gegen­Die Spar- und Leihkasse Gießen, jest mit Gatterwert neuester Konstruktion. Für Grünberg und über den anderen benachteiligt. da die Nachfrage schon zu Bezirkssparkasse Gießen, ist durch Entschließung Großh. Umgegend ist damit voraussichtlich ein rentables Werk ge­Alsfeld und einem erheblichen Zeile gebedt ist, wenn sie mit ihren Lieren Ministeriums des Innern vom 23. 1. Mts. als of fentschaffen. Behn Gügen des Gatterrerts und eine Brennholz­an den Markt kommen. Der Oberhessische Biehhändlervereinliche Sparkasse gemäß des Sparkassengeseßes anerkannt fäge gehen gleichzeitig. Die Firma Kreuß& Röber­zu Alsfeld hat daher die Kammer ersucht, dafür einzutreten, Chemnitz haben das Gatterwerk 2c. geliefert. daß entweder die Zahl der untersuchenden Tierärzte erhöht, Der Hessische Hauptverein der Gustav Adolf= oder die Untersuchung zum Teil schon am Vorabend des Markt- Stiftung wird seine 60. Jahresversammlung tages vorgenommen werde. Die Handelskammer erkannte die am 5 und 6. Juli in Groß- Gerau halten. Berechtigung der Beschwerden an nnd beschloß die Eingabe des genannten Bereins zu unterstützen.

7. April 1904. rat Heichelheim, , Jhring, Ras, Die der Syndifus

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4. Revision des Vereins zolla e sezes. Am 25. April fand in Frankfurt a. M. eine Konferenz von Bertretern der Hessischen Handelskammern statt, in der man sich auf eine Reihe von Abänderungsvorschlägen für die be­vorstehende Revision des Vereinszollgesetzes einigte, die dem nächst dem Großh. Ministerium des Innern unterbreitet werden sollen. Die vorgeschlagenen Abänderungen des Ver­eimszollgefeßes betreffen insbesondere: die Abkürzung der den Interessanten Berjährung bei Forderungen und Nachforderungen von Rollge­fallen, desgleichen bei Ansprüchen auf Ersaz wegen zu viel oder zur Ungebühr entrichteter Gefälle von einem Jahre auf drei Monate, die Vereinfachung der speziellen Deklaration bei der Ueberweisung unverzollter Waren an eine Hebestelle im Innern zur schließlichen Bollabfertigung oder bei der Zu­laffung zur unmittelbaren Durchfuhr mit Begleitschein I, die Herabsehung der Höchstsätze für das Lagergeld, die Gleich­stellung der Haftung der Riederlage- Verwaltung mit der im Handelsgesetzbuch für den Lagerhalter vorgesehenen Haftung, die Erweiterung der Haftung der Zollverwaltung auf die Zeit von der Ablieferung der Ware durch die Eisenbahn an die Zollhalle bis zu deren Aufnahme in die Zollhalle, die Sicherung gegen Vertauschung bei Versendungen aus dem Vereinsgebiet durch das Ausland nach dem Vereinsgebiet, die Zollfreiheit des aktiven Veredelungsverkehrs, die Ver­zollung der im Ausland veredelten Waren bei der Wieder­einfuhr nach Makgabe ihres Mehrwertes. Die Handels­fammer erklärte ihre Zustimmung zu diesen Vorschlägen.

Darfaviehzug 6126 Gießener Vieh­m 12.44 mittags zu legen, damit geladen werde gen oft S i der Agl. tet.

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5. Voranschlag der Handelskammer für das Etatsjahr 1904/05. Der Voranschlag der Kammer wurde genehmigt und es wurde beschlossen, die Be­willigung des gleichen Staatszuschusses wie im vorigen Jahre zu beantragen.

6. Eingänge.

a) Da in Brasilien ein neuer Zolltarif vorbereitet wird, so ersucht der deutsche Handelstag um Uebermittlung etwaiger Wünsche. Die Interessenten unseres Bezirkes werden ersucht, der Rammer etwaige Anträge zur weiteren Veranlassung zu übersenden.

b) Von dem Handelsvertragsverein wird eine Ueber­segung des niederländischen Zolltarifentwurfs herausgegeben. Interessenten fönnen vom Sekretariate der Handelskammer Auskunft über die neuen Zollfäße erhalten.

c) Bericht über die Versammlung der Rheinschiffahrts­interessen in Mainz, betreffend Erhebung von Schiffahrts­abgaben.

d) Flechtner, die Neuregulierung des Feuerversicherungs­

worden.

*** Vom hessischen gemeinnüßigen Verein zur Vermittelung von Land- und Kuraufenthalten ist erstmalig ein Verzeichnis der Sommerwohnungen im Odenwald, Vogelsberg und benachbarten Gebieten erschienen, das Interessenten unentgeltlich( durch den Ge­schäftsführer, Rechnungs- und Kassenführer Harth in Darm­ſtadt, Wilhelminenstraße 94), abgegeben wird. Nach einer solchen Busammenstellung bestand bis ißt ein wirkliches Bedürfnis. Das Büchlein ist sehr reichhaltig, es weist an nicht weniger als 154 Orten Sommerwohnungen nach und wird Erholungsbedürftigen und Touristen jedenfalls die wertvollsten Dienste bei der Auswahl ihrer Sommerfrischen und Touren leisten, insbesondere auch denen, die mit ihren Mitteln rechnen müssen. Eine Uebersichtskarte erhöht die Brauchbarkeit des Verzeichnisses wesentlich.

** Der aus Großen- Linden gebürtige Fuhr­mann Otto Bauer hat am 29. Februar das Pferd seines Dienstherrn, eines Fuhrunternehmers in Budenheim, vom Sandwagen weg, für 62 Mart an einen Mainzer Pferde­megger verkauft und das Geld in einem Tage platt ge schlagen". Das Pferd hatte einen Wert von 900 Wt. Die hiesige Straffammer verurteilte den Bauer für seinen Streich zu 15 Monaten Gefängnis. Der Zimmermann Georg Feller aus Breßenhein, der ihn bei dem Handel behilflich gewesen war, erhielt 6 Monate Gefängnis.

Aus dem Geschäftsbericht der Zentralstelle für Obstverwertung und über die Obstmärkte in Frankfurt a. M. aus dem Jahr 1903 ist folgendes zu be­richten: Obgleich das Jahr 1903 eine sehr geringe Obsternte brachte, betrug das Angebot bei der Zentralftelle für Obst­verwertung doch 14937 380 Stilo, dem aber die bedeutende Nachfrage von 28854408 Rilo gegenüberstand. Die An­gebote verteilen sich auf die einzelnen Obstsorten wie folgt: Himbeeren 235000 Kilo, Heidelbeeren 809 200 Kilo, Johannisbeeren 127 835 Kilo, Preißelbeeren 106 500 Kilo, Kirschen 476050 Kilo, Alepfel 6349593 Rilo, Birnen 737097 Rilo, Zwetschen 5662 830 Kilo 2c. Verlangt wurden u. a. Himbeeren 295 825 Kilo, Heidelbeeren 247050 Kilo, Stachelbeeren 221 285 Kilo, Johannisbeeren 304210 Kilo, Kirschen 934 150 Kilo, Mirabellen 332 245 Kilo, Reineklauden 290 200 Kilo, epfel 19038 073 Rilo, Birnen 983 175 Kilo, Zwetschen 5240225 Kilo. Die durch Vermittelung des Komitees erzielten Abschlüsse beziffern sich, soweit sie bekanntgegeben wurden, auf 4712339 kilo. Auf den am 21. und 28. September und 5. Oftober abgehaltenen Kelterobst- Märkten waren angeboten 114 Waggon Kelter­äpfel nnd zwei Waggon Zwetschen, von denen 29 Waggon Kelteräpfel verkauft wurden. Die Nachfrage nach Kelterobst der hohen Preise äußerst zurückhaltend. Der Obstmarkt für alle Obstsorten erfreute sich wie gewöhnlich starken Be­suches. Ausgestellt waren ca. 500 Proben. Das Angebot betrug 423235 Kilo, verkauft wurden 226793 Kilo. Das Gesamtangebot betrug demnach: a) bei der Zentralstelle 15047 380 Rilo, b) auf dem Kelterobẞtmarkt 1160000 kilo, c) auf dem Tafelobstmarkt 423235 Kilo, Summa 16630615 Kilo. Der durch die unentgeltliche Vermittelung des Komitees erzielte Gesamtumsak beträgt: a) bei der Zentral­ftelle 4712339 Kilo, b) auf dem Kelterobstmarkt 290000 Kilo, c) auf dem Tafelobstmarkt 229793 kilo. Summa 5229 132 Rilo. Das Komitee hofft, daß seine Bestre­bungen in allen Kreisen, namentlich aber bei den Obstpro­duzenten, immer mehr Anerkennung und Unterstützung finden, damit es seiner Aufgabe, den deutschen Obstbau und -Handel zu fördern und zu heben, in immer höherem Maße

von den Teil belen durch den Geſetzentwurf über den Versicherungs- war eine sehr starke, doch verhielten sich die Käufer wegen

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vertrag.

e) Mitteilungen des Berg- und Hüttenmännischen Ver­eins für die Lahn-, Dill- und benachbarten Reviere. f) Belgische Zolltarifänderungen, herausgegeben von der deutschen Handelskammer in Brüssel.

g) Jahresberichte des Gymnasiums, des Realgymnasiums und der Realschule zu Gießen, des Realgymnasiums, der Ober- Realschule und der Höheren Handelsschule, der kauf­männischen Fortbildungsschule und des Vereins Mainzer Kaufleute zu Mainz, des Verbandes deutscher Handlungsge­hülfen zu Leipzig, des Verbandes reisender Kaufleute Deutschlands, Leipzig, der Landwirtschaftlichen Genossen­Shaftsbank und der Bank für Handel und Industrie in Darmstadt.

Die Eingänge fönnen während der üblichen Geschäfts­eit im Bureau der Handelskammer eingesehen werden.

Lokales.

29. April 1904. ** Der Großherzog hat dem Direktor des evange­

gerecht werden kann.

Verdacht, die schen Predigerseminars und zweiten Pfarrer zu Friedberg zu treiben, hier und da kommen auch schon einige Birnblüten

+ Aus dem nordöstlichen Oberhessen, 25. April. Das schöne Wetter der letzten 14 Tage lockt auch in unserer talten Gegend so allmählig die Vegetation hervor. Die Wiesen werden nach und nach grün, die Bäume beginnen en. Er war Dr. Wilhelm Weiffenbach auf erfolgtes Nachsuchen zum Vorschein, das Steinobſt iſt nahe am blühen, nur die ommen; denn unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und ersprieß- Schlehenhecke( Schwarzdorn) ist schon vollständig im weißen mit Gensdarme lichen Dienste mit Wirkung vom 1. Mai 1904 in den Ruhe- Blütengewand. Die fast jede Nacht herrschende Kälte hält bedenkliches waand versetzt. ng Hangcurt's Burster wurde zum Direktor und ersten Professor und elen, daß andet der dritte Professor Lic. theol. Karl Eger zum zweiten wir auf eine gute Obsternte hoffen, soweit Obstbäume vor­er Streiche wille Brofessor, mit Wirfung vom 1. Mai 1904, ernannt.

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**

Der bisherige zweite Professor Dr. Paul

die Blüten sehr zurück, was gerade für unsere Gegend sehr von Vorteil ist; kommen jezt feine Maifröste mehr, so dürften

t und Verfommer Bürttembergischen Staatsangehörigen Professor C. B. F. gemeinen haben die Bienenvölker gut überwintert; man hört

* Der König von Württemberg hat dem übel, Großh. Hessischen Direktor der Kunstgewerbeschule in Mainz, die nachgesuchte Erlaubnis zur Annahme und Anlegung des vom Großherzog demselben verliehenen Ritterfreuzes 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Broßmütigen erteilt.

handen sind, woran es hier noch viel mangelt. Auch für die Bienen ist das Frühlingswetter gut gewesen. Im All­nur wenig von Verlusten durch Erfrieren oder Verhungern, sogar Schwärme sollen schon gefallen sein; doch dürften dies sog. Hungerschwärmer gewesen sein, bei denen das ganze Volk seine Wohnung verläßt, und die dem Imfer kein Ge­fallen sind. Die Salweide fonnte gut beflogen werden, die

fonferenz der Lehrer für den Bezirk Grünberg A Grünberg, 29. April. Die diesjährige Frühjahrs­wurde heute hier abgehalten. Herr Kreisarzt Medizinalrat Dr. Haberkorn hielt einen Vortrag über Kinderkrankheiten". Darauf fand Musterlektion im Schreiben statt, gehalten von Herrn Kreisschulinspektor Kleinschmidt. Zum Schluß brachte derselbe noch verschiedene Mitteilungen und Verfügungen des Ministeriums zur Kenntnis. Ebenso gelangte der jetzt in ganz Hessen gültige Lehrgang für den Zeichenunterricht zur Verteilung an die Lehrer.

Wetterfeld, 59. April. In der am vorigen Diens­tag stattgefundenen Bürgermeister wahl wurde Herr kandidierte gegen den bisherigen Bürgermeister Herrn Lunke Landwirt Georg Krauß einstimmig gewählt. Der Gewählte

von hier.

Thermometer unter 0°. Auf den Bergen konnte man viel­*** Oberlahnsteim, 28. April. Heute früh stand das fach starkes Eis finden.

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** Aus dem Kreise Usingen, 28. April. Die Zigeuner­plage nimmt hier in lezter Zeit wieder überhand. Besonders werden Usingen und Wehrheim von dem Gesindel heimgesucht. in Stuttgart, Dozent an her dortigen Technischen Hochschule, Mainz, 28. April. Der Architekt Paul Bonaz wurde vom Justizministerium auf Grund seines mit dem 1. Preise gekrönten Entwurfs mit der Ausarbeitung aller Pläne für das neue Justizgebäude beauftragt. Mit dem Bau, der 3 Jahre erfordern dürfte, soll im Sommer 1905 begonnen werden.

*** Boppard, 28. April. Der hier weilende Besizer von Bläsers Theater" aus Worms, H. Bläser, öffnete, als die Dampfmaschine nicht funktionieren wollte, siedendes Wasser über den Körper. Namentlich an der Brust das Dampfventil. Sofort strömten ihm Dampf und und den Beinen wurde Bläser schwer verbrüht.

** Wiesbaden, 28. April. Staatsminister a. D. von Thielen, der hier zur Kur weilt, hat vom Kaiser eine Einladung zur Teilnahme an der Einweihung der neuen Brücke in Mainz erhalten.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Sams­tag, den 30. April 1904. Zeitweise windig, zeitweise heiter, Temperatur nur wenig verändert, höchstens im Norden et­was Regen.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

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In der Stadtkirche. Cantate, Sonntag, den 1. Mai Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Schulz. Militärgottesdienst Pfarrer Euler. Nachmittags 130 Uhr: Kinderkirche für die Marcus­gemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Sonntag, den 1. Mai. Vormittags 9.30 Uhr: Professor Dr. Drews. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas­gemeinde. Pfarrer Euler. Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Bibel­besprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Batholische Gemeinde. Samstag, den 30. April. Nachmittags um 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 1. Mai. 4. Sonntag n. Ostern. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion.

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Die zweite heil. Messe.

um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachm. um 2.30 Uhr: Chriſtenlehre; darauf Andacht. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.

In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 30. April 1904.

Freitag Abend 7.15 Uhr. Samstag vorm. 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr.

Sabathausgang 8.30 Uhr.

Wochengottesdienst: Morg. 630 Uhr, Ab. 8.30 Uhr.

Methodistengemeinde, Asterweg 16.

Sonntag, den 1. Mai, nachmittags 2 Uhr: Sonn­tagsschule; abends 84 Uhr: Predigt. Mittwoch, den 4. Mai, abends 8 12 Uhr: Bibelstunde

Für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein.