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Betreffend: Frühjahrskontrollversammlungen.

Gießen, den 25. März 1904.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.

Die nachstehende Bekanntmachung wollen Sie wiederholt auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntnis bringen. J. V.: Dr. Wagner.

Bekanntmachung.

Betreffend: Frühjahrskontrollversammlungen im Landwehrbezirk Gießen 1904. Es haben ohne weiteren Befehl zu erscheinen:

1) Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve und der Landwehr I. Auf­gebots.( Kleiner Dienstanzug.)

2) Die Mannschaften der Reserve und Landwehr I. Aufgebots aller Waffen, ein­schließlich Halbinvaliden und nur Garnisondienstfähigen.

3) Die zur Disposition der Truppenteile oder Ersatzbehörden entlassenen Mann­schaften aller Waffen.

4) Die Ersaßreservisten, geübte und nicht geübte.

Kreis Gießen,

Bezirk des Hauptmeldeamts Gießen.

Gießen Land:

Für die Bewohner folgender Gemeinden, welche zum Bezirk des Hauptmeldeamts gehören.

Gemeinde einschließlich

der dazu gehörenden Mühlen und Höfe pp.

Annerod

Allendorf

Altenbused

Beuern Großenbuseck

Heuchelheim

"

Großenlinden Kleinlinden

Oppenrod Rödgen

Es wird folgendes erinnert:

1) Befreiungsgesuche sind bis spätestens 8 Tage vor dem Appell durch das Haust meldeamt einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei bezw. bei Beamten durch die vorgesezte Behörde beglaubigt sein.

Berücksichtigung fann nur in den dringendsten Fällen stattfinden.

2) Jeder Kontrollpflichtige ersieht die Jahresklasse, zu der er gehört, auf dem Dedel seines Militärpasses.

3) Die Militärpässe mit eingeflebter roter Kriegsbeorderung und Führungszeugnis sind mitzubringen.

4) Bei sämtlichen Kontrollpflichtigen werden dieses Mal Fußmessungen ver genommen, mit Ausnahme bei Ersaßreservisten.

Dementsprechend sind saubere Strümpfe anzuziehen, Stöcke, Schirme, Pfeifin und Bigarren sind vorher wegzulegen.

5) Sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen Kontrolltages bis einschließ lich Mitternacht unter dem Militärgesetz.

Demgemäß werden auch Unpünktlichkeit und Versäumnis der Kontrollversamm lung bestraft.

Gießen, den 22. März 1904.

Großherzogliches Bezirkskommando

von Mosch

Oberstleutnant und Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen.

Brotpreise

Bekanntmachung.

vom 27. März bis 10. April 1904. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, Der hiesigen Bäcker. daß die Friedhöfe vom 16. März d. J. bis 15. Mai Pfg. d. Js. von morgens 6 Uhr bis abends 8 Uhr geöffnet

Kg.

26 sind.

52

24

Die Schließung des Friedhofs wird durch Läuten der Friedhofsglocke angezeigt. Bei Beginn des Läutens 72 muß der Friedhof sofort verlassen werden. Eine Viertel 22 stunde nach dem Läuten werden die Friedhofstore ge schlossen.

1 Weißbrot

2

Drt

der Kontroll­

Plak

Tag

Stunde

1 Schwarzbrot

2

48

bersammlung

"

3

Gießen

Hof der alten Kaserne am Brand

1 Kornbrot

15. April 8 Uhr Vorm.

44

H

Der auswärtigen Bäcker:

2 Uhr Nachm.

"

1 Weißbrot bei Georg Dern II. Gr. Linden

23

16. April 82 Uhr Vorm.

2 Uhr Nachm.

Hausen

Langgöns

Leihgestern

Trohe

Burkhardsfelden

Watzenborn Wieseck

Gießen Stadt:

"

Tag

Stunde

Steinberg

Für die Bewohner der Gemeinde Gießen auf dem Hof der alten Kaserne am Brand

Jahrgänge aller Waffen

außer Erfahreservisten

Die oben unter Nr. 1 aufgeführten aller Jahr­gänge( Offiziere pp.)

außer Erfagreservisten

1891

1900

1894

1896

1892

1895

1897

außer Erfagreservisten

1898

1899

außer Erfagreservisten

1901 anßer Erfagreservisten

Nur Ersatzreservisten

1891 bis 1896

Nur Ersazreservisten

1897 bis 1903

1893

18. April

8 Uhr Vorm.

2

"

2 Uhr Nachm.

19. April

8 Uhr Vorm.

2 Uhr Nachm.

1902

20. April

8 Uhr Vorm.

"

2 Uhr Nachm.

4 Uhr Nachm.

Gießen Land:

Für die Bewohner der übrigen Gemeinden, welche zum Bezirk des Hauptmeldeamts gehören

Climbach

Heibertshausen

Lollar

am Bahnhof 21. April 9 Uhr Vorm.

"

22 Uhr Nachm.

Ort

Gemeinde einschließlich

der dazu gehörenden Mühlen und Höfe pp.

der Kontroll berfammlung

Blak

Tag

Stunde

Allendorf a. d. Lda.

Daubringen

Lollar

Mainzlar

Ruttershausen

Friedelhausen Staufenberg

Kirchberg

Treis a. d. Lumda

Alertshausen

Grünberg

Beltershain

Hattenrod

Bersrod

Harbach

Geilshausen

Kesselbach

Göbelnrod

Lindenstruth

Londorf

Odenhausen

Reinhardtshain

Rüddingshausen

Reiskirchen

Lauter

Saasen

Bollnbach

Lumda( Groß- und Klein-) Queckborn

Veitsberg

Wirberg

Stangenrod

Stodhausen

Weitershain

Albach Dorf- Gill

Arnsburg Sarbenteich Holzheim

Rolnbausen

Münster

Weichartshain Winnerod

Birklar

Eberstadt Ettingshausen Grüningen

Lich

Hof- Gill

Oberhörgern

Albacher Hof

Mühlsachsen

Muschenheim

Nieder- Bessingen

Ober- Bessingen

Grünberg

am westlichen Ausgange auf der Straße nach Gießen

W. Steinmüller Witwe( Lang­göns.)

Heinrich Weber( Heuchelh.) W. Fabel Wieseck W. Weizel Lang­göns u. 2. Stein­

24

müller Gr.- Lind. 25

Karl Post, Wieseck W. Leir: Klein­Linden

Dern II., Gr. Lind.

u. Louis Süßmuth Steinberg

26

46

M. Steinmüller Wwe. Langgön8) 48 W. Fabel( Wieseck W. Weizel, Lang­Göns JakobAppel, Krofdorf, Heinrich Weber Heuchelheim L. Steinmüller ( Gr.- Lind.)

Karl Post, Wieseck

u. W. Lein Klein­Linden

1 Schwarzbrot bei Georg Dern

2

H

50

52

II. Gr. Linden 21

W SteinmüllerWe

W. Weitzel, Lang=

Göns, Stein müller Gr. Linden Heinrich

Weber,

Heuchelheim, Ferd.

Gießen, den 24. März 1904.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.

Bekanntmachung.

Zur Beseitigung von Zweifeln wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß zu den nach§ 1 des Fleischbe schaugesetzes vom 3. Juni 1900 dem Beschauzwang unterworfenen Tieren( Rindvieh, Schweine, Schafe, 3iegen, Pferde und Hunde) auch Kälver. Spanferkel, Ferkel, Schaf- und Ziegenlämmer gehören, sobald deren Fleisch zum Genusse für Menschen verwendet werden soll.

Gießen, den 29. März 1904.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann.

Bekanntmachung.

Die Reinigung der Schornsteine betr.

Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß vom 1. April 1904 bis dahin 1905 der südöstlich der Straße von Frankfurt nach Marburg gelegene Stadtteil dem Kaminfeger Keil und der nordwestlich diefer Straße gelegene Stadtteil dem Kaminfeger 3wesch zugeteilt worden ist.

Gießen, den 24. März 1904.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen Mecum.

Verdingung

Weiß, Grüningen 22 V. Pflaster- u. Chaussierarbeit.

W. Lein Klein­

Linden

Dern II. Gr.- Lind. u. Louis Süßmuth, Steinberg

L. Steinmüller ( Gr. Linden) W. Steinmüller Wwe. Langgöns, Heinrich Weber, Heuchel­heim, W, Weigel Lang- Göns, Karl Post und Ernst Christ Wieseď, Karl Spamer, Reiskirchen und Ferdinand Weiß, Grüningen

24

42

44

J. Appel, Krofdorf46

22. April 9 Uhr Vorm.

W. Lein, Klein­Linden

48

21/2

bei Louis Süßmuth

"

Steinberg

52

3

"

W. Fabel und

E. Christ, Wiesed 66

"

"

"

1 Uhr Nachm.

Lich

Amt8­gerichtsstraße

23. April 9 Uhr Vorm.

"

"

3 Uhr Nachm.

Steinbach

Bellersheim

Hungen

Bettenhausen Inheiden Langsdorf Obbornhofen Ringelshausen

Hungen

an der Post 25. April 9 Uhr Vorm.

Langd

Nonnenroth Rabertshausen

Hof- Graß

Steinheim Utphe

Rodheim

Röthges

Trais- Horloff

Villingen

"

212 Uhr Nachm.

Karl Post, und

1 Kornbrod Karl Spamer

Reiskirchen und

Wilh. Schimmel

Kinzenb. Mühle

Jak. Appel, Krof= dorf

44

Der Brotverkäufer. Dieselben Preise, wie bet den hiesigen Bädern, außer bei Hrch. Frebel II., 1 Kg. Schwarzbrod 24 2 Kg. 44 Pfg.

Gießen, den 25. März 1904. Großh. Bolizeiamt Gießen, Hechler.

Die bei Verlegung des Klingelbachs in die Bts marck- und Keplerstraße erforderliche Pflaster- und Chaussierarbeit soll

Donnerstag, den 7. April d. Is. vormittags 10 Uhr öffentlich verdungen werden.

Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bet uns auf Zimmer Nr. 6 zur Ein­ficht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhält­lich, sind spätestens bis zum obengenannten Zeitpunkt an an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 29. März 1904.

Städtisches Tiefbauamt. J. V.: Köhler.

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2. Süß, Gießen, wettergaffe.

oder ein unsichtbares

Infeft auf und

,, Glocke" fab ihnen au ohne an etwas zu benfen; dann kam ihm mehr in den Magen, als in den stopt der Gedanke, eines dieser festen bann ihre langſame, aber nichere ruche fort. Tiere müſſe doch, auf einem Feuer von Reisigholz gebraten, Der Badante er begebe damit einen Diebstahr

recht gut schmecken.

EINST

UND JETZT

Nr. 70.

Dienstag, den 29. März

ssische Familienzein