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artig tiefeingreifende Verfassungsänderungsfrage ohne Mit wirfung der Regierung auch nicht einmal vorschlagsweise der Gerechtigkeit entsprechend gelöst werden, weil sich bei parteipolitischen Erwägungen die Machtfragen unabweisbar in den Vordergrund drängen, wie dies bei der Entscheidung des Wahlgefeßausschusses leider in erfolgreicher Weise der Fall war. Hieraus ergeben sich für uns folgende Thesen: 1) In Uebereinstimmung mit dem Landesausschusse der nationalliberalen Partei ist die Versammlung entschieden der Ansicht, daß eine eventuell geplante neue Wahlkreis­einteilung nur durch Gesez zu verabschieden ist. 2) Die Versammlung erblickt in der Zugrundelegung der Bevöl­ferungsziffer unter gleichzeitiger tunlichster Berücksichtigung der fonfessionellen Verhältnisse sowie der Steuerleistung die Basis einer gerechten Wahlkreiseinteilung. 3) Es ist selbst. verständlich, daß aus diesen Gründen bei einer Neugestaltung der Wahlkreise die Rücksicht auf die alten Wahlkreisprivile­gien der kleinen Städte Alsfeld, Friedberg und Bingen wegzufallen hat. 4) Im Interesse der Gerechtigkeit wird entschieden dagegen Verwahrung eingelegt, daß Oberhessen mit 282,000 Einwohnern und einer Steuerleistung von Mt. 2,318,171 die gleiche Anzahl von Abgeordneten zugedacht ist wie Rheinhessen mit 348,000 Einwohnern und einer Steuerleistung von Mt. 4,748,780. 5) Auf das Aller­entschiedendste protestiert die Versammlung gegen die von dem Wahlrechtsausschuß beliebte Wahlkreis geometrie, die sich bei genauer Prüfung darstellt als eine einseitige Interessen­politik, insbesondere als eine fonfessionelle Wahltreiseinteilung im Interesse des Zentrums, sowie zugunsten der Sozialdemo­fratie. Von diesen Gesichtspunkten ausgehend, richtet die Versammlung rheinhessischer Bürger an die beiden Kammern der Stände das dringende Ersuchen, dem von dem Wahl­gefeßausschusse der Zweiten Rammer beschlossenen Entwurf einer Wahlkreiseinteilung die Zustimmung zu versagen." Morgen beginnen vor dem Plenum der II. Hess. Ständekammer die Beratungen über diese Gesetzesvorlage und man ist allgemein gespannt, was herauskommt.

** Die Studenten der Gießener juristischen Fakultät besuchten am vorigen Sonntag unter Leitung ihrer Profes­soren die hiesige Bellenstrafanstalt.

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§ Nach Blättermeldungen besteht die Absicht, den Rechtsanwalt Sanemann in Hungen, früherer Bürger­meister in Friedberg, bei der nächsten Wahl als Landtags­fandidaten für den Kreis Büdingen aufzustellen.

* In letzter Zeit wimmelt es von Versammlungen, die über neue Eisenbahnprojekte beraten. So sollte auch am Sonntag eine solche Versammlung in Ober­mörlen stattfinden, die aber wegen den verschiedenen Festen in der Umgegend an diesem Tage auf einen späteren Sonn­tag verschoben worden ist.

*** 8ur Lahnkanalisation. Bei der am Sonn­tag in Limburg abgehaltenen Hauptversammlung des Lahn­Kanalvereins, die zahlreich besucht war, gelangte eine Resolution zur Annahme, in der es u. a. heißt: Die heutigen Aus­führungen in der Hauptversammlung haben allen Beteiligten aufs neue nachdrücklich vor Augen geführt, daß bei Verab­schiedung der wasserwirtschaftlichen Vorlage und bei Ge­nehmigung der Mosel- und Saar- Kanalisation der wirtschaft­lichen Existenz der Jahrhunderte alten Berg- und Hüttenin­dustrie im Lahngebiet und der damit im engsten Zusammen­hang stehenden Tätigkeit in Handel und Gewerbe in abseh­barer Zeit der Todesstoß verseßt und die seßhafte, treu an der von den Vätern ererbten Scholle hängende Arbeiterschaft des Lahntals gezwungen wird, nach den Industriezentren auszuwandern. Solche Wirkungen dürfen staatliche Maß­nahmen nicht haben, und deshalb erwartet die Versammlung von der Weisheit der Regierung rechtzeitigen und wirkungs­vollen Schutz der aufs höchste bedrohten Lebensbedingungen des Lahngebiets, der nur in der Ausführung der Lahnkanali­sation erblickt werden kann. Die Hauptversammlung be­schließt, die Resolution ohne Zögern zur Kenntnis der preußischer Zentralbehörde, der Landesbehörden, des Abge­ordnetenhauses und aller der Kreise zu bringen, die bei der Lahnkanalisation beteiligt sind.". Bei der Ergänzungs­wahl des Vorstandes wurden u. a. mit gewählt: Ober­Bürgermeister Mecum und Kommerzienrat Koch- Gießen.

+ Gesangswettstreit. Auf dem am vergangenen Sonntag in Hamm a. d. Sieg stattgefundenen Gesangs­wettstreit errang der Gesangverein Liederkranz" von Kirchen in Klasse I von 7 wettstreitenden Vereinen den 4. Preis und den 2. Eyrenpreis. Derselbe Verein erhielt s. 8t. in Gießen in Klasse I auch den 2. Preis. Ebenso erhielt der Gesangverein Daaden in Klasse Illa den 1. Preis und den 2. Ehrenpreis; in Gießen erhielt er in Klasse Ib den 4. Preis.

> Erste Hessische Eintaufsvereinigung. In den Vormittagsstunden des vergangenen Sonntags fand im Restaurant Jesberg zu Marburg ein Einkaufstag der Hessischen Konsumvereine statt. Ein Vertreter der Großeinkaufsgesellschaft vom Zentrallager in Mannheim war anwesend, um die Aufträge der Vereine entgegenzunehmen. Er hatte eine kleine Ausstellung von Proben der verschieden­artigsten Kolonial- und sonstiger Waren veranstaltet, welche von den Anwesenden eingehend besichtigt wurden. Vertreten waren die Kosumvereine von Kassel, Melsungen, Lollar, Stauffenberg und Marburg, während sich der Gießener Verein hatte entschuldigen lassen.

* Eine Verordnung über die Arbeits­dauer im Fleischer gewerbe steht in Sicht. Im Bundesrat wird eine Verordnung über die Arbeitsdauer

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im Fleischer gewerbe, giltig für das ganze deutsche Reich| vorbereitet, welche derjenigen für das Bäckereigewerbe unge fähr entspricht. Nach den vielen Anfechtungen, welche die leßtere erfuhr, wird jede neue einschlägige Verordnung natür­lich erst die Genehmigung durch den Reichstag erhalten.

> Die Lehrer veteranen, welche in den Jahren 1854 und 1855 das Friedberger Lehrerseminar besuchten, also unmittelbar vor ihrem goldenen Berufsjubiläum stehen oder den Schulstab bereits niederlegten, sind vom sehnlichsten Wunsche beseelt, sich am Abend ihres Lebens noch einmal an dem Ort wiederzusehen, wo sie einst ihre Berufsbildung empfingen. Der größte Teil der damaligen Kursgenossen ist bereits in die Ewigkeit gegangen; aber die wenigen noch zurückgebliebenen Freunde bestimmten den 25. August d. I., das Namensfeft des Landesherrn, zu einem Stelldichein in Friedberg, dem Orte iherer ersten Begegnung zur goldenen Jugendzeit. Diese von Darmstadt ausgegangene Idee begegnet allenthalben in Lehrerkreisen der wärmsten Sympathie und zahlreiche jüngere Kollegen dürften sich am 25. August gleichfalls zum Jubelfeste in Friedberg einfinden, um die greisen Jubilare angemessen zu begrüßen.

< Ein Opfer des Submissionswesens. Bei der Erweiterung des Kasseler Güterbahnhofes wurden die Arbeiten in üblicher Weise ausgeschrieben, und die Erd­arbeiten einem in Worbis auf dem Eichsfelde wohnenden Unternehmer übertragen, dessen Submissionsangebot sich als das billigste herausstellte, da es gerade an die Hälfte der Summe des Voranschlages heranreichte. Der Unternehmer nahm auch die Arbeiten sofort auf; als er aber ein Drittel davon ausgeführt hatte, fam er zu der Einsicht, daß er sich gründlich verechnet habe und daß er wollte er die Bes bingungen der Submission erfüllen- ungefähr eine seinem Angebot gleichkommende Summe darauflegen müsse. Er entließ seine Arbeiter und zog sich nach Worbis zurück, der Eisenbahndirektion die Vollendung der angefangenen Arbeit überlassend. Diese hat die Arbeit auf Kosten des Sub­mittenden durch einen Dritten ausführen lassen. Der Schaden, der dem ersten Unternehmer erwächst, wird auf ca. 100 000 Mart geschäßt.

Ein Schintenwettbewerb. Ein Preiswett­bewerb um die Herstellung befter deutscher Schinken wird von der Allgemeinen Fleischer- Zeitung" in Berlin für die deutschen Schweinemäster, Fleischermeister und Fleischwaren­fabrifanten veranstaltet. Der Landwirtschaftsminister v. Podbielski, der der Sache lebhaftes Interesse ent­gegenbringt, hat die Bestimmungen über die Ausführung des Schinkenwettbewerbs nach erfolgter Prüfung bereits genehmigt und je vier silberne und bronzene Staatsmedaillen als Preise geftiftet. Außerdem sind für Preise größere Geldsummen schon überwiesen und weitere in Aussicht gestellt; ferner gelangen goldene Medaillen und Ehrendiplome zur Schweinemäster, Fleischermeister und Wurstfabrikanten, sowie Verteilung. Das Preisrichterkollegium, dem die namhaftesten Röche angehören werden, unterliegt der Ernennung bezw. Bestätigung des Landwirtschaftsministers. Die Anmeldung zur Teilnahme am Wettbewerb hat bis zum 15. No­vember d. Js. bei der Allgemeinen Fleischer- Zeitung", Berlin S. 19, die Einlieferung der Schinten vom 7.- 14. Februar 1905 bei der Direktion des Hotel Kaiserhof", Berlin W., zu erfolgen. Am 16. Februar tritt das Preisrichterfollegium zusammen. Nach der Entscheidung werden die Schinken in einer im Hotel Kaiserhof zu errichtenden Kost halle für das Publikum ausge­schnitten, das dadurch Gelegenheit erhalten soll, selbst die Schinken zu prüfen und auf ihren Werth zu vergleichen. Der Erlös aus dem Schinkenausschnitt und die verbleibenden Schinken werden an Wohltätigkeitsanstalten oder Arme überwiesen. Die Bestimmungen über den Preiswettbewerb werden von der Allgemeinen Fleischer- Zeitung", Berlin SW. 19, an Interessenten auf deren Verlangen kostenfrei

versandt.

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§ Krofdorf. Bei einem verendeten Schweine des Johannes Schmidt zu Launsbach ist die Schweinefeuche amtlich festgestellt und ist über das Gehöft des p. Schmidt die Sperre verhängt worden.

* Aus Oberhessen. Den Arbeitern der Glasfabrik in in Büdingen wurde eröffnet, daß sie in nächster Zeit ihrer Entlassung gewärtig sein müßten. Die Fabrik hat im vorigen Jahre schon eine bedeutende Betriebsreduktion eintreten lassen.

Oberursel, 26. Juni. Von hier aus wird ein junger Mann steckbrieflich verfolgt, der Mt. 60 000 unter­schlagen haben soll.

+ Bad- Nauheim, 27. Juni. Das Hotel Kaiserhof" ging für die Summe von Mt. 1,650,000 an Herrn Hotelier Haberland, früherem Besizer des Hotel National in Frankfurt a. M., über.

Marburg, 27. Juni. In gemeinschaftlicher Sizung des Magistrats und der Stadtverordneten- Versammlung wurden Regierungsbaumeister Sardemann als unbesoideter Beigeordneter, und Prof. Dr Fr. Schenk als Magistrats­mitglied eingeführt und verpflichtet. Die Kommission, der die Eingabe des Frankfurter Vereins wegen Unterstützung der Bestrebungen zur Heranziehung der gelehrten Berufe zu der Gewerbesteuer usw. übertragen ist, hat beschlossen, die Sache auf dem Städtetag einzubringen und anzuregen, ofb nicht die Gewerbesteuer gänzlich abzuschaffen und durch einen Zuschlag zur Einkommensteuer zu er­gänzen sei.

MAGGI Würze

erhielt 5 Gross- Preise folgende 30 Goldene Medaillen

Auszeichnungen:

6 Ehrendiplome 5 Ehrenpreise

× Vom Odenwald, 26. Juni. Die Heidelbeerernte ist in vollem ange. Die Preise sind von 16 Pfg. pro Pfund auf 10 und 9 Bfg. gesunken.

Frankfurt a. M., 26. Juni. Die Trauerfeier für Dr. Wilhelm Jordan findet am Mittwoch Vormittag 9 Uhr in der Paulskirch statt.

+ Schwanheim a. M., 26. Juni. In der hiesigen Gemarkung wurden bereits die ersten Frühfartoffeln geerntet. Sie sind außergewöhnlich dick.

Mainz, 26. Juni. Hier sind große Unterschlagungen der in Untersuchungshaft genommenen Else Fretwurst feft­gestellt worden; dieselben belaufen sich auf etwa 45-50000 Morf, 36000 Mark wurden noch in ihrer Wohnung ge= funden.

Offenbach, 27. Juni. Die hiesige Portefeuiller­firma Bosen leh dem Arzt Dr. Karl Schulz in Frankfurt a. M. 205 000 Mt. Nach Empfang dieser Summe ist der Arzt verschwunden.

Wiesbaden, 27. Juni. In der Nähe von Holz­Hausen an der Heide bei Nastätten verunglückte ein Automobil, in dem sich der 20jährige Prinz Morig von Schaumburg­Lippe befand. Ans dem mittleren Rheinhessen, 26. Juni. Der Heuwurm tritt hier stark auf. Die Aussichten auf einen guten Herbst, zu dem der Stand der Weinberge berechtigte, sind infolg der Heuwnrmblage fehr gefunken.

Marktberichte.

Gekes, 28. Junt Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per fb 090-1.10 ct., Hübnereter per Stüd 5-6 Bfg., Enteneier St. 7 Big.. Räie per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Etter 32 Pig.. Tauben per Paar 01. 0.80-1.00, sübner per Stitd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per, Stid 0.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänje per Pfd 65-70 fg., chsenfleisch per Pf. 70-80$ f., Rindfleisch per f. 62-68 Pfg. per Pf Scte nefleri 60-72. Sd eine fleisch gefalzen per fund 0.76 fg., Halbfleisch per fb. 68-76 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-74 Bfa. Kartoffeln pro 100 Kilo 6.00 Mit., Zwiebeln per 31. Mr 7.00-10.00, Kirschen 15-20 Bf. per Pfd. Aepfel per Centner 20-25 Mr. Milch der Liter 18 Vfa. Dauer

der Marktzen von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Gegen slände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhanzt nicht, und während der ersten drei Stunden der Markt­zeit im Umherziehen feilgeboten werden.

Frankfurter Vichmarkt. Zum Verkauf standen 614 Ochsen, 59 Bullen, 557 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 207 Kälber, 186 Schafe und Hämmel, 1496 Schweine, 1 Ziege, 2 Biegen­lämmer. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige aus= gemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mt. 71-73, b) bis 68, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mr. 60-63, funge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mt 66 d) gering genährte jeden Altecs Mt.-. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mt. 63-65, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mr. 60-62, c) gering genährte Mr., ühe und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes mt 70-72 b) boll­fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Mr. 65-67, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte

füngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. 60-2, d. mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mk. 47-49,

e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-( Vollm.- Mast und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 84-87 Bfg.( Lebendgewicht) 50-52 fg., b) mittlere aft- und gute Saugfälber( Schlachtge= wich) 77-82 fg.,( Lebendgewicht) 46-49 Pfg., c) geringe Saug­fälber 60-65 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Bfg., Schafe: a) Mastlämmer und füngere Mastbämmel 68-70 Bfg., b) ältere Masthämmel 60-62 Pfa., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) Pfa. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu Jahren ( Schlachtgewicht) 56 Pfg.,( Lebendgewicht) 43 Pfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 54-55 Pfg.,( Lebendgewicht) 42 Pfg. c) gering ent­wickelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 48-50 Pfg., Lebendgewicht- d) ausländ. Schweine unter Angabe der Her­funft Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut. Ueber stand unbedeutend, Kleinvieh gut, Markt geräumt.

stepener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 29. Juni. Heiter, erheblich wärmer bei etwas milderer Nacht, trocken.

Näheres durch die Gießener Wetterfarte. Verantwortlich: für den politischen, vermischten und unter­haltenden Teil Albin Klein Gießen; für den lokalen Teil Karl Klose, Grünberg.

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