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Die Schaufenster dieser Geschäfte sind fast größer, als die der Modewarenhäuser. Aber hier gibt es Interessantes selbst für ein verwöhntes Auge zu schauen. Nur wenige Gegenstände sind ausgestellt; sie sind aber tip- top. So kann man die neueſte Modeneuheit studieren: Einen Smoking für Damen, eine kurze schwarze Jacke, weit ausgeschnitten mit Revers, zwischen denen eine weiße oder farbige Wefte sichtbar wird. Die Mode kommt von England, und es ist selbstver­ständlich, daß man sie in Dresden kennt, da die Englände­rinnen, die in der Stadt leben, darnach fragen. In der Pragerstraße hört man fast mehr englisch als deutsch sprechen; und wenn die Damen gar nicht reden, so erkennt man die Engländerinnen doch schnell an der extravaganten Tracht, an dem offenen Haar der jungen Mädchen, an den Blumen­sträußen, die sie an der Brust tragen. Bekannte zu Fuß und Wagen, einheimische Offiziere und ihre Damen treffen sich immer wieder in der Pragerstraße in den Nachmittags­stunden. Sie kennen sich und grüßen sich, machen ihre Be­merkungen, erfassen schnell, wenn eine Verlobung zu er­warten ist. Ompteda hat das Spazierengehen in der Prager­straße in seinem amüsanten Roman:" Der Zeremonien­meister" lebhaft geschildert. Unauffällig ist es, daß es in Dresden verhältnismäßig so wenig Juweliere gibt. In Paris, London und Berlin verbreiten deren Schaufenster einen feenhaften Glanz. Sollten die Dresdener so kultiviert sein, daß sie echte Spißen den Edelsteinen vorziehen?

Ein prächtiges Bild bietet der große Garten. Dort kon­zentriert sich das Sportleben. Die Tennisplätze sind den ganzen Tag über nicht leer; Herren und Damen in Weiß ge­fleidet, schlagen den Ball mit Geschicklichkeit; auf den breiten Wegen sausen die Nadlerinnen dahin und kühne Reiter lenken ihre Rosse. Und der große Garten rechtfertigt seinen Namen in seinen prachtvollen Blumenanlagen, die tatsächlich ihres gleichen suchen. Emma Reichen.

Hus dem Gerichtssaal.

§ Die Wohltäterin". Ein häßliches Sittenbild entrollt cn Hehlereiprozeß, der die Berliner Strafkammer beschäf tigte. Die unter sittenpolizeilicher Kontrolle stehende Hannt Harnisch hatte einem auswärtigen Fabrikbesizer während einer lustigen Nacht die Summe von 20 000 Mark gestohlen Sie war trot ihres Leugnens dafür mit sieben Monater Gefängnis bestraft worden. Das Geld war aber nicht auf zufinden. Jetzt hat die Harnisch selbst ihren Stiefvater uni ihren Schwager der Hehlerei bezichtigt und zugegeben, das sie den Diebstahl ausgeführt hat. Die Angeklagten wurden trotzdem sie bestritten, von der Harnisch Geld erhalten zi haben, überführt und zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Kunft und Wissenschaft.

KR Die nächste Polarexpedition Pearys. Der amerikanische Grönlandforscher und Polarfahrer Leutnant Peary hat das Segelschiff Eagle" zu einer Fahrt gechartert, die sich nord­wärts bis zur Littletoninsel erstrecken soll. Die Ausreise ist auf den Juli, die Heimkehr auf den September festgesetzt worden. Im nächsten Jahr will dann Peary wieder auf vier Sahre ins arktische Gebiet hinaufgehen, und die jetzige Reise ist zur Vorbereitung dieser großen Expedition bestimmt.

Vermifchtes.

[ Stark im Leid und treu seiner Pflicht] erwies sich de berühmte Chirurg Geheimrat Vincenz Czerny in Heidelberg Er erschien wieder in seiner Klinik, seinen Operationskursus abzuhalten, trotzdem erst am Tage vorher sein Sohn Pau durch Feuer bestattet worden war, der auf traurige Weise ge endet hatte. Paul Czerny, ein begabter, vielversprechender junger Gelehrter, war in Straßburg an Netzhautablösung erkrankt und schied aus Furcht, zu erblinden, freiwillig aus dem Leben. Als nun der schwergeprüfte Vater, der sichtlich nach Fassung rang, seinem Auditorium, unter dem eine Kon dolenzliste zirkuliert hatte, gegenübertrat, sprach er ungefähr folgende Worte: Ich danke Ihnen, meine Herren, für den Beweis von Teilnahme, den ich von Ihnen erhalten habe. Ein furchtbarer Schlag hat mich getroffen, den ich nur schwer überwinden werde. Aber das muß ich sagen: eine mutige Tat war's doch! Ich werde versuchen, aus dem traurigen Begebnis zu lernen. Gelingt es mir, dann will ich es Ihnen mitteilen. Nun aber gilt es, sich nicht dem Schmerz, hinzu­geben, sondern zu arbeiten. Gehen wir ans Werf! Hier liegt, meine Herren, ein armer Mensch, der... u. s. w." In tiefer Bewegung folgte das Auditorium den Worten des ver ehrten Lehrers.

Lokales.

27. Mat 1904.

*** Das Großy. Regierungsblatt Nr. 16, ausgegeben am 25. Mai, enthält u. a ein Gesetz, wonach in Abänderung des Gesetzes vom 9. März 1878, die Ge­halte der Volksschullehrer betreffend, der zweite Absatz des Artikels 9 dieses Gesetzes aufgehoben wird.

*** Parlamentarisches. Der 2. Kommer der Stände sind folgende Vorlagen zugegangen: 1. Vorstellung des hessischen Evang. Pfarrvereins betr. die Erbschafts- und Schenkungssteuer, welche eine Beseitigung dieser Steuer wünscht. 2. Vorstellung desselben Vereins betr. das Beerdigungswesen. Hier wird eine freie und unbeschränkte Ausübung von religiösen Kultus­handlungen der staatlich anerkannten Konfeffionen auf den interfonfessionellen Friedhöfen verlangt. 3. Antrag des Abgeordneten Diehl und 23 Genossen betr. den Verkehr mit Wein, weinhaltigen, weinähnlichen Getränken nach einheitlichen Grundsäßen, sowie Ueberwachung durch besondere Landesbeamte. 4. Vorstellung der Gemeinde Bürgel a. M. betr. das Ortsbauftatut in Bürgel. Die­selbe bezweckt die Erbauung der Dehler'schen Säure­fabrit awischen Bürgel und Offenbach a. M., welche angeblich einer Bereinigung entgegenwirte.

(:) Lahntanalisation. Die Königl. Wasserbauin­spettion in Diez ist amtlich aufgefordert worden, sich bis zum 1. Auguft d. J. über das vorliegende Kanalprojekt der Lahn und dessen Kosten gutachtlich zu äußern. Damit be ginnt das Projekt greifbare Gestalt anzunehmen. *** Der Gießener Radfahrer. Verein Wanderer" veranstaltet auf dem Sportplatz an der Hardt in Gießen wieder Radrennfahrten, von denen die erste am 19. Juni geplant ist. Nationaler Gesangswettstreit. Wie verlautet, hat der Reichstagsabgeordnete Krämer dem Gesangverein

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Liederkranz" in Kirchen, der während dem Fest in Gießen weilte und in der II. Stadtklasse den 2. Preis mit 159 Buntten erhielt, ein Geschent von 600 Mt. gemacht. Auch die Direktion und die Angestellten der Fabrik, in welcher die meisten der Mitglieder des Vereins beschäftigt sind, haben einen größeren Betrag gestiftet. Wir nahmen mit um so größerer Befriedigung davon Kenntnis, weil damit wieder ein Beweis vorliegt, daß schwer errungene Erfolge doch auch anderen, Mitkollegen und Vorgesetzten, Freude machen.

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Das gestohlene" Deckbett Eine am Seltersweg wohnende Frau R. ließ vorgestern durch ihr Dienstmädchen ein Federbett auf dem flachen Holzzementdach ihres Hauses ausklopfen. Der Wind erlaubte sich nun, als das Mädchen nach getanem Ausklopfen das Bett noch liegen ließ, den harmlosen Spaß, das Deckbett auf das um 2 Stock­werke tiefer gelegene Kontorgebäude eines anliegenden Ge­schäftshauses zu tragen. Große Bestürzung herrschte, als das Mäochen das Deckbett holen wollte. Alles Suchen war vergebens und man hatte nichts eiligeres zu tun, as die Polizei zu benachrichtigen, da man einen Diebstahl vermutete. Erst als bei einbrechender Dunkelheit der benachbarte Hausbesitzer unter seiner Mietern recherchierte, wem wohl das Bett ge­hören könne, erklärte sich die Sache zum Gaudium der Nachbarn auf.

*** Im hessischen Landtag hat der Abg. Köhler­Langsdorf eine Anfrage eingebracht betr. das Vorgehen der Staatsbehörden bei Untersuchung über den Kindesmord zu Eberstadt. Der Anfrage liegt folgender Tatbestand zugrunde: Am 23. April wurde auf dem Friedhofe zu Eberstadt die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden. Infolge anonymer Denunziation ist am 30. April an der Tochter eines Eberstadter Maurermeisters Minna Görlach als des Kindesmords verdächtig eine Leibes­untersuchung vorgenommen worden, die dann wenige Tage darauf zur Verhaftung des Mädchens führte. Inzwischen hatte sich die Görlach freiwillig bei dem praktischen Arzt Dr. Schaad in Lich untersuchen lassen, der ihre Schuldlosig­keit feststellte. In der Anfrage des Abg. Köhler heißt es

nun u. a.:

Welche Maßregeln gedenkt die Regierung zu ergreifen gegen diejenigen Beamten, die die empörenden ärztlichen Eingriffe angeordnet und ausgeführt haben, die in der Meinung aller Vorurteilslosen als Verbrechen gegen die persönliche Freiheit und die allgemeine Sittlichkeit sich charakterisieren?

Macht die Regierung sich ffar, zu welchen schrecklichen Konsequenzen es führen würde, wenn allgemein, einzig und allein auf anonyme Denunziationen hin jedes ehrbare Mädchen, jede ehrbare Frau von Staatsanwalt und Gericht gezwungen werden könnte, sich ohne Weiteres den Untersuchungen und Versuchen der Gerichtsärzte preiszugeben?

Ist die Regierung gewillt, die ihr untergeordneten Be hörden, Staatsanwälte und anderen Behörden, insonderheit auch die Untersuchungsrichter anzuweisen, so wie es ein jeder edeldenkende Mensch wünscht und wie dies in schäzens­werter Weise seitens des Kreisamts Gießen bereits ange­ordnet ist, anonymen Zuschriften teine Beachtung zu schenken? Warum hält der Untersuchungsrichter beim Landgericht der Provinz Oberhessen die Minna Görlach troßdem immer noch in Untersuchungshaft, obgleich der praktische Arzt Dr. Schaad zu Lich die gänzliche Schuldlosigkeit der Minna Görlach als seine wissenschaftliche Erkenntnis zu beschwören sich erbietet und auch der Borsteher der Universitäts­Frauenklinik zu Gießen, Professor Dr. Pfannenstiel, von der Schuld der Minna Görlach nicht absolut überzeugt zu sein scheint?

In dieser Angelegenheit wird der Kl. Presse" aus Gießen geschrieben:

Die Anfrage des Abgeordneten Köhler, die, bevor sie in der Zweiten Kammer zur Verhandlung gestellt ist, in der " Hungener Landpost," offenbar auf Veranlassung des An­fragenden, ihrem ganzen Wortlaut nach bekannt gegeben wurde, ist ihrem Inhalte noch geeignet, die Bevölkerung zu beunruhigen und das Gefühl der Rechtssicherheit weitere Kreise zu erschüttern. Köhler ist offenbar falsch berichtet, wenn er angibt, daß Prof. Dr. Pfannenstiel- Gießen von der Schuld der verhafteten Minna Görlach nicht überzeugt ist. Ein Urteil über die Schuld oder Unschuld der des Kindesmordes verdächtigen Görlach steht nicht dem Arzt, sondern dem Gericht und in diesem Fall dem Schwurgericht zu. Soviel steht aber fest, daß Pfannenstiel sowohl wie der Gerichtsarzt Medizinalrat Haberkorn übereinstimmend ihr Gutachten dahin abgaben, daß die Görlach einem Kinde das Leben gegeben, und daß die Geburt zeitlich mit dem Ableben des auf dem Friedhof vergraben gefundenen Kindes zusammenfällt. Die Görlach hat sich übrigens über ihre vom Untersuchungsrichter angeordnete Verhaftung beruhigt. Die gegen den Staatsanwalt Reuß erhobenen Anschuldigungen des Abgeordneten Köhler sind nach unserer Information unwahr, und es wird wegen derselben, weil sie in der Presse erhoben wurden, Strafverfolgung wegen Beleidigung erfolgen. Man weiß ja, Köhler macht gern von sich reden, aber die vorliegende Angelegenheit ist doch viel zu ernst, als daß sie zu diesem Zweck ausgebeutet werden sollte. Die Jahreshauptversammlung des Verbandes­hessischer Finanzbeamten tagt nächsten Sonn­tag in Darmstadt.

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Die Landeskonferenz der Sozialdemo fraten Hessens findet nach der ,, Mainzer Volksztg." am Samstag, 30. und Sonntag 31. Juli in Pfung­stadt statt.

*** Die Freisinhige Volkspartei veranstaltet in Wies­baden und andern Orten Nassau's Protestversammlungen gegen den konservativnationalliberalen Schulantrag. *** Teuere Fleischpreise. Ueberall in den Deischaften des Rodgaus schlagen die Mezger mit dem Preise des Rindfleisches um 6 bis 8 Pfg. pro Pfd. auf. Lich. Im Kloster Arnsburg fand wie alljährlich am 3. Pfingstfeiertage so auch gestern das Jahresfest des Arnsburger Rettungshauses statt. Die Feier wurde im Buchenwald an der Wetter abgehalten und war von etwa 3000 Menschen besucht. Festprediger waren Hof

prediger a. D. D. Stöcker- Berlin und Professor Dr. Wurster- Friedberg. Die hohe Bahl der Festgäste läßt sich nur durch die neue Bahnverbindung der Strecke Lich­Buzzbach erklären.

** Eberstadt. Der hiesige Gesangverein ,, Liederkranz" begeht in diesem Sommer und zwar am 3. und 4. Juli sein 50 jähriges Etiftungsfest verbunden mit Fahnen­weihe. Die von den Frauen und Jungfrauen Über­stadts gestiftete Fahne nebst Fahnenschleife wurden von der Firma Hiesgen in Lich geliefert und sind zur größten Zufriedenheit der Bestellenden ausgefallen.

+ Bad Nauheim. Rechtsanwalt Dr. Brücher aus Gießen läßt sich dahier als Anwalt nieder.

[:] Aus dem Vogelsberg. Das Pfingst- Samstag stattge­hable Regenwetter war wohl den Touristen und Ausflüglern gar nicht gelegen, um so erwünschter war es der Landwirt­schaft. Besonders wohl tat es den Obstbäumen. Ebenfalls haben dadurch die Saatfelder einen überraschend schönen Aufwuchs schon in den wenigen Tagen gezeigt.

+ Marburg, 24. Mai. Eine von weit über 100 Bau­arbeitern besuchte Versammlung des christlichen und des allgemeinen deutschen Maurerverbandes, in der deren Vor­standsmitglieder Becker und Hüttmann- Frankfurt a. M. sprachen, beschloß wegen der gestellten Forderungen der Meister, die übrigens noch gar nicht geantwortet haben, bis zum 28. Mai zu warten und dann in einer auf nachmittags anzuberaumenden Versammlung unter Umständen die Arbeits­niederlegung zu beschließen. Auch die Maler und Weiß­binder haben einen Lohntarif eingereicht.

Wetter, 25. Mai. Während der Feiertage wurde hier in einem Walde von Epaziergängern ein Naturmenschen­Paar angetroffen, das sich im Kostüm Adam's und Eva's im Walde herumtrieb und anscheinend ein Luftbad nahm. Beim Herannahen der Spaziergänger ergriff das Paar die Flucht. Am 20. Juni findet hierselbst ein Gefechtsschießen des Marburger Jägerbataillons Nr. 11 statt.

Biedenkopf, 26. Mai. Die Enthüllung des Kreis­Krieger- Dentmals verbunden mit dem 5. Kreis Krieger- Ver­bandsfeste findet am 18., 19. und 20. Juni statt.

* Aus Kurhessen, 26. Mai. Heute feiern ihren vor 50 Jahren erfolgten Eintritt in die Armez folgende ehe­malige furhessische Difiziere: Generalleutnant Harnickell ( Kassel), Oberst von Bardeleben( Kassel), Oberstleutnant von Troit( Oberurff), Major von Lengerfa( Marburg), Mojor von Dr. Malsburg( Eichenberg), Major von Stockhausen ( Eisenach).

Frankfurt a. M., 25. Mai. Der Gesamtver­band der evangelischen Arbeitervereine, der zur Zeit hier seine Tagung unter dem Vorsitz des Pfarrers Weber aus München- Gladbach abhält, nahm heute nach einem Vortrage des Herrn Hofmann- Höchst über die Vorteile der Ortskrankenkassen, der Betriebs- und eingeschriebenen Hilsstassen eine Resolution an, welche sich für die Bildung zentralisierter Ortsfrankenkassen ausspricht. Als Ort der nächsten jährigen Tagung wurde Breslau bestimmt.

Mainz, 26. Mai. Zu Anfang des nächsten Monats findet hier eine Zusammenkunft von Ver­tretern zahlreicher deutscher Städte statt, welche sich wiederum mit der Frage befassen wird, wie den Schwierigkeiten zu begegnen ist, die durch die neue 3ollgesetzgebung, welche eine Aufhebung des städtischen Oktroits bedingt, hervorgerufen worden sind. Es werden bei dieser Zusammenkunft Vertreter von drei Städten als Referenten auftreten.

*** Wiesbaden, 26. Mai. Der Vorstand des hiesigen Rennvereins beschloß, 195 Morgen Land bei Erbenheim zum Preise von 515000 Mt. zur Herstellung einer Rennbahn anzukaufen.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den stellenweise Gewitteregen, besonders im Westen und Norden. 28. Mai. Zeitweise windig, zeitweise wolfig, etwas fühler,

Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

Trinitatis, den 29. Mai. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäus­

gemeinde.

Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer Schwabe.

In der Johanneskirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde.

Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Schulz. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde Pfarrassistent Schulz.

Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche Ephes. 1,3-10. Batholische Gemeinde. Samstag, den 28. Mat. Nachmittags um 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.

Sonntag, den 29. Mai. Dreifalligkeitssonntag. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion.

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8" Die zweite heil. Messe. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 2.30 Uhr: Christenlehre; Andacht mit Segen Dienstag Abend um 630 Uhr ist Mai- Andacht.

Berantwortlich: für den politischen, vermischten und unter­haltenden Teil Albin Klein Gießen; für den lokalen Teil Karl Klose, Grünberg.