ihnen entsprang jedoch. Die Gendarmen schossen nach ihm, und in der Frühe wurde er dann tot in einiger Entfernung im Heu gefunden. Die beiden anderen Räuber wurden dem Gericht in Palanka eingeliefert.
Bunte Chronik. In Leipzig wurde Oberlehrer Arno Dunker vom König Albert- Gymnasium wegen fortgesetter sittlicher Verfehlungen verhaftet.
Aus Oberschlesien wird Fallen des Wassers gemeldet. Die Gefahr gilt als beseitigt.
Hessischer Landtag.
Darmstadt, 26. Februar 1903. Die Sigung wird um 10 Uhr durch Präsident Haas cröffnet. Am Regierungstische: Finanzminister Gnauth, die Ministerialräte Ewald und Rohde. Zur Besprechung steht die Interpellation Reinhart und Genossen, betr. die Entgegennahme von 33,000 Mark als Provision für Unterbringung von Wertpapieren bei dem Bahnbau Bußbach Lich seitens des Abgeordneten Jouzz. Abg. Reinhart bemerkt, daß die Anfrage nicht aus parteiischen Rücksichten erfolgt sei, sondern nur um klarzustellen, in welcher Weise die Sache entstanden sei und Gerüchten die Spize abzubrechen, die geeignet seien, das Ansehen des Hauses und der Durch seine einzelnen Abgeordneten herabzusetzen. Tätigkeit beim Bahnbau Buzbach- Lich habe der Abg. Jouz gegen das Interesse des Staates gehandelt und die Kammer sei berechtigt, Auskunft zu verlangen, in welcher Weise die Gerüchte entstanden seien. Abg. Jouk habe auch geglaubt, berechtigt zu sein, die Tätigkeit des Abgeordneten Haas bei seiner Verteidigung mit hineinzuziehen und behauptet, daß auch er im Interesse der Landwirtschaft im Hause tätig sei und zwar gegen Bezahlung, und versucht, dieses auf gleiche Stufe zu stellen mit seiner Tätigkeit im Bahnbau Buzzbach- Lich. Auch ihn( den Redner) habe Jout damit angegriffen, daß er versuchte, ihn als Aufsichtsratsmitglied der Bank für Handel und Industrie in gleiche Linie zu rücken mit der Affäre Butzbach- Lich. Er weist mit aller Entschiedenheit diese Unterstellung, Privatangelegenheiten mit denen des Staates zu vermischen, zurück. Der Abgeordnete, der sich seiner Stellung voll bewußt sei, müsse zwischen Geschäftsleben und seiner Tätigkeit als Abgeordneter die Grenze sehr scharf ziehen. Tut er das nicht, so verliere er an Wert als Abgeordneter. Abg. Gutfleisch stellt fest, daß es sich bei dieser Sache um die Ehre des Hauses handele. Daß sich Abg. Joutz bei Unterbringung von Obligationen bei den Gemeinden einen Verdienst erworben habe, sei nicht zu beanstanden, aber er habe dabei vergessen, daß er Abgeordneter der Zweiten Kammer und Vertreter eines Teiles des hessischen Volkes set. Wenn er glaube, als Geschäftsmann gehandelt zu haben, so sei diese Auffassung zu verwerfen und der Ehre eines Abgeordneten nicht würdig. Durch seine Stellung habe Jouzz die Gemeinden stigmatisiert und unter diesem Eindruck Handlungen vorgenommen, die niemand gutheißen könne. Eine Schädigung der Gemeinden habe tatsächlich stattgefunden, da Herr Jout die Obligationen von der Firma Lenz& Cie. zu 94 Prozent erhalten und zum Nennwert von 100 Prozent an die Gemeinden untergebracht. Damit habe er die Position des Abgeordneten auf die des Geschäftsmanns heruntergedrückt und das sei ihm zu verargen. Abg. Haas ist es seiner Ehre und seinem Ansehen schuldig, auf die Angriffe des Abg. Jout zu antworten. Er weist es weit von sich, auch nur einen Moment seiner Stellung als Abgeordneter in der Form wie Herr Joutz benützt zu haben. Seine Tätigkeit in der deutschen Landwirtschaft als Anwalt nehme seine ganze Kraft in Anspruch, und habe sein Ausscheiden aus dem Staatsdienst bedingt. Als Vorsitzender des landwirtschaftlichen Provinzial bereins, beziehe er feinen Pfennig, dagegen als Anwalt der Deutschen Landwirtschaft einen festbestimmten Gehalt. Wenn er in der Kammer die Interessen der Landwirtschaft vertrete, so habe dies mit seiner Berufsstellung nichts zu tun. Die Abgeordneten Ulrich, Korell und Weidner sprechen in scharfer Weise ihre Mißbilligung darüber aus, daß der Abgeordnete Jouz seine Stellung dazu benutzt habe, um sich einen so hohen Verdienst zuzuspielen, ohne daß er den Gemeinden von diesem Berdienst Kenntnis gab. Abg. Jouzz hält eine längere Verteidigungsrede. Er stellt fest, daß er zehn Jahre seines Lebens dazu benutzt habe, um den Bahnbau zu Stande zu bringen. Die Tätigkeit sei eine Privatsache gewesen und hierdurch niemand geschädigt worden. Aus innerster Ueberzeugung wisse er, daß er nichts Unrechtes getan habe. Finanzminister Gnauth gibt dem Haus Kenntnis von der ganzen Sache und erklärt, daß er mit jedem Abgeordneten des Hauses in Eisenbahnangelegenheiten auch in Zukunft verkehren werde, mit Ausnahme des Abg. Jouß. Die von dem Finanzministerium angestellten Erhebungen haben im November v J. ergeben, daß in der fraglichen Summe auch ein Betrag von 33,000 Mark für„ tursverlust bei Unterbringung der Obligationen" enthalten war, und weiterhin, daß die Firma Lenz& Comp. am 30. April 1902 diesen Betrag an den Landtagsabgeordneten Jouz für die Unterbringung der Obligationen ausgezahlt hatte. Die Großherzoglichen Kreisämter Gießen und Friedberg, zur Sache gehört, haben sich in Uebereinstimmung mit den beteiligten Gemeinden, dagegen ausgesprochen, daß der erwähnte Betrag von 33 000 Mart den Kosten des Bahnbaues zugerechnet werden, das Finanzministerium wird auch in diesem Sinne Entscheidung treffen. Keinesfalls aber könne nach Lage der Sache eine Minderung des Staatszuschusses in Frage kommen.
Hierauf wird die Beratung des Staatsbudgets mit| Element vor. Die Gesamtzahl der auf der Universität Abschnitt 7, Landeskultur und Landwirtschaft fortgesetzt. studierenden Ausländer beträgt im Winterhalbjahr 1903/04 Ohne Debatte werden die Kapitel 70-74 genehmigt. Bei 48. Davon sind mehr als die Hälfte, nämlich 26, Russen. Kapitel 74, Bodenmeliorationen und Wasserversorgungswesen,** 8igeuner. Ein Trupp von ca. 15 dieser braunen tritt Abg. Sensfelder für eine Melioration des Rieds ein. Gesellen wurden gestern Nachmittag gegen 4 Uhr von Abg. Köhler wünscht die Feldbereinigung in rascherem Lich dem Gießener Kreisamt vorgeführt und wurden später Tempo, eventuell durch Zwangsmaßregeln durchgeführt. seitens der Gendarmerie über die Grenze geschafft. Abg. Haas und Ministerialrat Braun warnen vor Zwangsmaßregeln und Ueberstürzung, deren Folgen sich später zeigen würden. Abg. Weidner tritt für eine möglichst baldige Inangriffnahme des großen Werkes der Durchführung des Generalfulturplanes für den Vogelsberg ein.
Nächste Sigung Dienstag vormittag 1/210 Uhr.
Fortwährend
werden Neubestellungen auf die mit Ausnahme der Feier
tage täglich erscheinenden
,, Giessener Deueste Nachrichten"
für den Monat März zum Preise von 60 Pfg. entgegen genommen.
Lokales.
Die Expedition.
27. Februar 1904. ** Der Telegraph meldete uns gestern Abend folgende Trauerbotschaft:
„ Kiel, 26. Febr. Der jüngste Sohn des Prinzen Heinrich, Prinz Heinrich von Preußen, ist heute nachmittag 4 Uhr sanft entschlafen."
Der Prinz ist an den Folgen einer durch einen Fall verursachten Gehirnerschütterung gestorben. Am 9. Januar vollendete er das 4. Lebensjahr. Trauernd steht mit seinem hessischen Volke der Großherzog neben seiner Schwester, Prinzessin Irene, an der Bahre des jugendlichen, allzufrüh seinen erlauchten Eltern entrissenen Prinzen.
** Zweite Kammer. Der Bericht des vierten Ausschusses über 1. die Vorstellung einer Anzahl homöopathischer Aerzte, betreffend Dispensierrecht der homöopathischen Aerzte; 2. die Vorstellung des Dr. Josef Schier in Mainz in gleichem Beteff; 3. den dringlichen Antrag der Abgeordneten Molthan, Ulrich und 38 Genossen, die Verordnung, des Verbot des Selbstdispensierrechts der homöopathischen, Aerzte betreffend; 4. die Vorstellung des ärztlichen Kreisvereins Mainz, betreffend die Dispensierfreiheit der homöopathischen Aerzte( Berichterstatter Abg. Adelung) liegt vor. Der Ausschuß beantragt: 1. die Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, die Verordnung vom 6. Dezember 1902, betreffend das Verbot des Selbstdispensierens homöopathischer Heilmittel zurückzuziehen und es beim alten Zustande bewenden zu lassen; II. a) die Vorstellung einer Anzahl homöopathischer Aerzte, betreffend Dispensierrecht der homöopathischen Aerzte, b) die Vorstellung des Dr. Josef Schier in Mainz in gleichem Betreff, c) die Vorstellung des ärztlichen Kreisvereins Mainz in gleichem Betreff, d) den dringlichen Antrag der Abgeordneten Molthan, Ülrich und 38 Genossen in gleichen Betreff- für erledigt zu erklären.
** Landtag. Wir machen unsere Leser auf unseren heutigen Landtags- Bericht, da er für Oberhessen besonders interessieren dürfte und sein Inhalt zum Tagesgespräch geworden, auch an dieser Stelle aufmerksam. Wir konstatieren ferner, trotz der Rechtfertigung und Reinwaschung des Abg. Jouzz in der„ Buzb. 3tg.", wie recht wir mit unserem Standpunkt in der Affäre Jouß hatten. Die Abfuhr die der wahre" Volksvertreter und Bahnbauer im Landtag erfahren, dürfte dem ehemals freisinnigen, dann antisemitischen und jetzt fraktionslosen( Geschäftsmann) Abgeordneten wohl vor die Konsequenz stellen, sein Mandat niederzulegen; seinen Wählern, dem Ministerium und den Abgeordneten des Landtags wird er damit gewiß einen großen Gefallen tun. Da der Herr aber von seiner Person sehr eingenommen ist, bezweifeln wir vor der Hand noch den Heroismus den er tonsequenter Weise üben müßte.
am
** Eine Mitgliederversammlung des 279 Mitglieder zählenden Giekener Verkehrs- Verein fand Mittwoch im Café Ebel bei sehr mäßigem Besuch statt. Den Jahresbericht erstattete der Vorsitzende, Herr Homberger, indem er die wichtigsten Angelegenheiten der letzten Jahres Revue poffieren ließ. Die Geschäfte des Vereins sind in 6 Vorstands- und 3 Ausschuß- Sizungen erledigt; der Kasse sind aus Mitgliedsbeiträgen 1041 Mt. zugeflossen und besteht der Kassenbestand gegenwärtig aus 855 Mt. Für Propaganda stehen dem Verein nach Eingang der Betträge 1800 Mk. zur Verfügung. Auf Antrag wurde beschlossen aus den Mitteln des Vereins einen illustrierten Führer der Stadt Gießen und Ansichten- Plakate Gießens zu beschaffen. Der bisherige Ausschuß des Vereins wurde ohne wesentliche Veränderungen wiedergewählt.
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Die Kommissionen zu den Vorarbeiten für den Gesang- Wettstreit des Maschinenbauer- Gesangvereins sind in voller Tätigkeit. Dieser Tage tagte der Wohnungsausschuß im Schiptapaß, der Empfangsausschuß im Pfälzer Hof und der geschäftsführende Ausschuß am Donnerstag im Schipfapaß.
** Russen. Nicht allein auf der Technischen Hochschule in Darmstadt, sondern auch auf der Landesuniversität in Gießen herrscht unter den Ausländern das russische
** Eine Schwindlerin ergaunerte sich in einem Schirmgeschäft auf dem Seltersweg in Gießen zwei neue Schirme. Bis jetzt ist die Ech vindlerin noch nicht ermittelt. * Salvatorbier. Das weltberühmte Münchener Bier aus der Großbrauerei zum Paulanerbräu kommt wie alljährlich auch heuer wieder Anfangs März zum Versandt!
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** Wezlar, 26. Febr. Der Kaufmann Hermann Jakob, der im vorigen Jahre nach Wechselfälschungen im Betrage von 4700 Mt. und anderen Vergehen nach Amerika geflüchtet, dann aber wieder zurückgekehrt war und sich den Behörden gestellt hatte, wurde von der hiesigen Straffammer wegen einfachen Bankerotts, Urkundenfälschung und Betrugs zu 3 Jahren und 1 Monat Zuchthaus verurteilt.
Friedberg, 26. Febr. Unter dem Vorsitz des Herrn Oberschulrates Dr. Scheuermann aus Darmstadt wurde am gestrigen Tage die Abgangsprüfung am hiesigen Lehrerseminar Abiturienten für bestanden erklärt wurden. Am heutigen beendet und hatte dieselbe das freudige Ergebnis, daß alle 36 Nachmittag fand in der Turnhalle des Seminars unter überaus zahlreicher Beteiligung die Entlassungsfeier statt, wozu sich Eltern und Verwandten der Abiturienten sowie zahlreiche Freunde der Anstalt eingefunden hatten. Eingeleitet wurde dieselbe durch ein vortreffliches Orchester, dem mehrere wohlgeschulte Chöre folgten. Ein Vortrag eines Abiturienten, vor allem aber die Ansprache des Herrn Direktors Schäfer bildete den Glanzpunkt der erhebenden Feier. Am Abend fand unter ebenfalls zahlreicher Beteiligung ein gemütlicher Kommers zu den Drei Schwertern statt. ** Aus dem Feldatale, 26. Febr. Außergewöhnlich tief sind zur Zeit die Preise für fette Schweine geworden; sie find heruntergegangen bis auf 35 und sogar 34 Pfg. pro Pfund.
† Frankfurt a. M., 26. Febr. Heute Nachmittag 1/22 Uhr wurde der Inhaber des Klavierlagers Hermann Lichtenstein in seinem Bureau Zeil 69 ermordet aufgefunden. Aus dem erbrochenen Bureautassenschranke fehlen 850 Mt. Baargeld. Von den Tätern
es sind nach Lage der Umstände mindestens zwei gewesen hatte man bis Abends 8 Uhr noch feine Spur. Die Behörden haben eine Belohnung von 1000 m. auf ihre Ergreifung gesezt. Man will furz, bevor die Mordtat begangen sein muß, 2 elegant gekleidete Leute in den Laden haben gehen sehen.
** Darmstadt, 26. Febr. Die Ortsgruppe Darmstadt der Antiduelliga beschloß in ihrer gestern im Kaisersaal" dahier unter dem Vorsitz des Grafen zu Erbach Fürstenau abgehaltenen Mitgliederversammlung, die Ortsgruppe zu einer hessischen Gruppe zu erweitern. Die Jahresversammlungen der hessischen Gruppe sollen abwechselnd in den 3 Provinzen abgehalten werden. Wie in der Versammlung mitgeteilt wurde, wird die Hauptversammlung der deutschen Liga im September d. J. hier stattfinden.
Neueste Nachrichten.
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Ueber Berlin wird uns folgendes gemeldet: New- York, 26. Febr. Wie aus Rochester gemeldet wird, wütet sett heute eine verheerende Feuersbrunst im Geschäftsviertel. Die Feuerwehr fängt an, mittels Dynamit die einzelnen Gebäude niederzulegen, um ein Umsichgreifen der Flammen zu verhindern. Es wurde von Buffalo und Syracuse Hilfe erbeten.
Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.
Aufgebotene.
Am 19. Febr. Karl Ewald Theis, Heizer dah. m. Ida Becker in Würgendorf. Am 20. Friedr. Körbächer, Schneidermstr. in Allertshausen m. Emma Klara Seifert dah. Am 21. Gust. Herm. Mosig, Finanz- Aspirant dah. m. Maria Christiana Kath. Aufdermauer in Buzbach. Am 23. Peter Margolf, Fuhrm. dah. m. Margar. Wirth hiers. Gust. Kullmann, Bankbeamter in München m. Clothilde von Kreß dah. Am 24. Adam Rohn, Postbote dah. m. Kathar. Gertr. Wolff hiers. Aug. Gottschalt, Gefangenaufseh. in Butzbach m. Johanna Belloff dah. Am 25. Gust. Franz Hennig, Schriftsetzer dah. m. Elisab. Eich in Frankf. a. M. Hermann Deuster, Schreiner dah. m. Marie Honig in Appenrod. Friedr. Wilh. Christ. Kurz, Damenschneider dah. m. Kath. Christina Jäger hiers. Friedr. Gust. Wittmann, Gärtner dah. m. Anna Röhrig hiers.
Eheschließungen.
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Wilhelm. Kunz hiers. Am 20. Febr. Heinrich Euler, Zuschneider dah. mit Karl Lang, Wärter dah. m. Anna Christina Heuß in Beuern.
eine Tocht., Elisas.
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Geborene.
Am 16. Febr. Dem Sanitäts- Feldwebel Karl Bender Dem Weichensteller Angelin Keller eine Tocht., Anna Maria. Am 17. Dem Feldwebel Heinr. Mari ein Sohn. Am 20. Dem Schlosser Heinr. Stord ein Sohn, Heinr. Dem Fabrikanten Carl Georgi ein Dem Kutscher Joseph Emil Georg ein Sohn, Sohn. With. Emil. Am 21. Dem Kaufm. Hesekiel Rothschild eine Dem Postboten Hrch. Schöck ein Sohn, Tocht., Flora. Dem stud. phil. Theod. Maisch ein Sohn, Hrch. Karl. Wadin. Am 22. Dem Fabrikarb. Karl Schäfer ein Sohn, Willy Fritz Konr. Am 24. Dem Meggermstr. Phil. Braun ein Sohn.
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Gestorbene.
Am 20. Febr. Walter Riehl, 11 Mte. alt, Sohn des Kellners Ludw. Riehl dah. Am 21. Mathilde Gros geb. Silbereisen, 66 I. alt, Ehefr. des Gr. Ortsgerichtsvorsteh.
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