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Lokales.

27. Januar 1904. * Die Feier des Kaisersgeburtstages wurde gestern Abend in Gießen durch einen Zapfenstreich der Regimentskapelle eingeleitet, heute früh war Revaille und nach dem Gottesdienst hatten die 116ner Parade auf Dewaldsgarten. Alle öffentlichen Gebäuden haben geflaggt.

Zweite Kammer. An die Kammer gelangte eine Vorstellung des Pächters Jacobi in Utphe und Genossen als Antrag überreicht vom Abg. Köhler betreffend die Feldbereinigungsgeometer.

Aus Darmstadt geht uns folgendes Tele­gramm zu: In der Kochschule des Alice- Frauen­Vereins sind am Samstag mehrere Personen nach dem Genuß von Bohnensalat schwer erkrankt. Frl. Bermann ist gestorben, Lehrerin Frl. Göring ist hoffnungslos frank.

** In vergangener Nacht fand in der Bahnhofstraße in Gießen zwischen jungen Leuten eine Schlägerei statt. Die Beteiligten verübten hierbei große Ruheftörung, sie wurden zur Anzeige gebracht.

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Durch brenner. Gestern Nachmittag gingen in der Bahnhofstraße in Gießen 2 Pferde mit einem großen Leiterwagen durch. Nachdem sie ohne größeren Schaden anzurichten die Kaplansgasse und Neuenweg durchgerast waren, wurden sie in der Gartenstraße wieder aufgegriffen. Auf dem Neuenweg wurde ein Wägelchen leicht beschäoigt. ** Von Grünberger Frauen und Jungfrauen soll dem Grünberger Gesangverein zu seinem 60jährigen Jubiläum, welches in Verbindung mit dem Lahnthalsänger­Bundesf ft gefeiert wird, etne neue Fahne gestiftet werden.

** Ueberfahren wurde am Montag abend in Gießen von seinem eignen Fuhrwert der Fuhrunternehmer 2. Bolt aus Allendorf. Der mit Steinen beladene Wagen ging ihm über beide Beine, so daß er in die Klinik ver­bracht werden mußte.

** 50 Höhrer der Friedberger Gewerbe- Akademie unternahmen dieser Tage eine Exkursion nach den größten Gießener Industrie- Werken. Besichtigt wurde u. a. die Maschinenfabrit des Kommerzienrats Heyligenstaedt, das Braunsteinbergwert Fernie und die Werkstatt der oberhessischen Eisenbahn.

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* Eine Revision der oberhessischen Bahn wurde gestern mittels Sonderzug vom Präsidenten der Kgl. Eisenbahndirektion, Thomé, und drei Regierungsräten vor­

genommen.

Von einem Leser unserer Zeitung in Frankfurt a. M. wird uns ein Ausschnitt aus der Osservat. Romano" zugesandt, welcher uns die freudige Runde bringt, daß unser oberhessische Landsmann und strebsame Sattlermeister Louis Völzing in Groß- Felda auf der fürzlich in Rom stattgefundenen Internationalen Ausstellung sich wieder eine hohe Auszeichnung für seine Kuinmete erworben hat. Völzing erhielt die goldene Medaille und das goldene Ehrenkreuz ( sog. Insigne) dazu. Es seien ihm darum hiermit öffentlich die besten Glückwünsche dargebracht.

* Der Verein für das Großherzogtum Hessen und die Provinz Hessen- Nassau zur Beschäftigung Arbeits­loser hält eine Mitgliederversammlung am Donnerstag, 11. Februar nachm. 3 Uhr, in dem Magistratssaal im Römer" zu Frankfurt a. M. ab. An demselben Tage, vorm. 11 Uhr, findet in demselben Lokale die Versammlung des Verbandes der Verpflegungsstationen statt.

* Daß Schläger feine tödtlichen Waffen find im Sinne des Gesezes, das haben jüngst 2 deutsche Gerichtshöfe( Dresden und Hannover) im Gegensatz zum Reichsgericht anerkannt. Bemerkenswert ist, daß auch der Staatsanwalt Zapf, der in dem Verfahren gegen den Forstkandidaten Lorenz vor dem Schwurgericht zu Würzburg die Anklagebehörde vertrat, nach der Augsg. Abend- 3tg." die studentischen Schlägermensuren und Fechtübungen durchaus nicht verurteilte, sie im Ge­genteil als ein Kampfspiel bezeichnete, das zur Kräftigung förperlicher Rüftigkeit und zur Förderung des Mutes dienen kann.

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Wiesed, 25. Jan. Feuer brach heute im Hofe der Ww. Döringer aus, wurde jedoch schnell durch das Eingreifen einiger Frauen gelöscht.

Die

Rodheim a. d. B. 27. Jan. Der gestern Abend von 5 Vereinen, als Turn, Krieger- und Flo'ten- Verein, sowie von den beiden Gesangvereinen gemeinschaftlich ver­anftaltete Kaiser- Kommers ist glänzend ausgefallen. Feier fand in dem ueuerbauten Saale des Herrn Bender statt. Etwas nach 8 Uhr wurde am Bahnhof Aufstellung genommen und war es ein stattlicher Zug mit über 200 Lampions. Die Krofdorfer Kapelle spielte zum Festzug auf und spielte auch später in anerkennenswerter Weise beim Kommers. Der Kommers wurde von Herrn Dr. Klingelhöffer eröffnet und darauf Herrn Rechnungsrat Keuche das Wort zu einer Ansprache erteilt. Nachdem das Kaiserhoch ausgebracht, unterhielten die beiden Gesangvereine, sowie die Musik die Teilnehmer aufs Beste.

+ Büdingen, 26. Jan. Hier wird noch im Laufe dieses Jahres elektrische Beleuchtung eingeführt werden, vor­ausgefeßt, daß die Anschlußerklärungen in der erforderlichen Bahl erfolgen.

+ Buzbach, 25. Jan. Die Herstellungsarbeiten an unserer Stadtkirche sind so weit vorgeschritten, daß die Ein­weihung der renovierten Kirche zu Ostern d. Is. erfolgen kann.

Mainz, 25. Jan. Ueber die neue Eisenbahnbrücke über den Rhein bewegt sich bereits ein recht lebhafter Materialverfehr. Die Brücke ist nicht allein für den Eisen­bahnverkehr eingerichtet, sondern dieselbe kann auch im Bedarfsfall eventuell bei einer Mobilmachung mit schweren Geschüßen befahren werden. Der mit der Brücke verbundene Fußsteig ist bereits vollendet.

+ Kassel, 25. Jan. Heute Mittag wurde bei Wolfs. anger die Leiche eines gut gekleidet gewesenen jungen Mäd­chens aus der Fulda gelandet.

Stadttheater Gießen.

Othello, der Mohr von Venedig. Trauerspiel in 5 Aufzügeu von William Shakespeare.

Gestern Abend kam nach längerer Pause auch Sadkespeare wieder einmal durch seinen Othello bei uns zu Worte und das Werk erfuhr eine für die hiesigen Verhältnisse ziem­lich gute Wiedergabe. Herr Sandorff zeigte sich in der Titelrolle wieder als reichbegabter Künstler, sein Othello war von echter, glühender Leidenschaft und frei von jener an das Tierische grenzenden Blutdurst, die der Figur alles Mensch­Tierische grenzenden Blutdurst, die der Figur alles Mensch lich- sympatische nimmt. Schade nur, daß durch allzu rasches Sprechen die Deutlichkeit der Sprache mitunter litt und die Schlußszene mißglückte. Hier war Herr S. zu hastig und blieb vollkommen wirkungslos. Uneingeschränktes Lob kann man wohl Herrn Telety als Jago zollen; mit großem Geschick zeichnete er diese Schandseele, ohne auf die vielen naheliegenden Fehler zu rerfallen und seinen Jago mit den abgeleierten Dugendbewegungen des landläufigen Intriganten auszustatten, wie es bei Herrn T. überhaupt anzuerkennen ist, daß er alle von ihm verkörperte Gestalten erft entwickelt, psychologisch zu rechtfertigen sucht und nicht von vornherein den fix und fertigen Spizbuben auf die Bühne stellt. Als Desdemona gab Frl. Hohl wieder Proben ihres schönen Könnens und Frau Kellermann war als Emilia ganz ansprechend. Herr Lingen konnte als Brabantlio im An­fang den rechten Ton nicht finden, in den ersten Szenen war er etwas schwerfällig, später wurde er besser; recht ein­tönig spielte auch Herr Haag den Herzog von Venedig, tönig spielte auch Herr Haag den Herzog von Venedig, während Herr Aterberg einen temperamentvollen Cario schuf, an dem nur die allzu schnelle Trunkenheit in der Wachtszene auffiel. Schön durchgedacht und dargestellt hatte Herr Pichler den Rodrigo, er spielte, auch wenn er nicht sprach und erzielte dadurch für die eigentlich fleine Rolle ein größeresJn teresse, wie man dies sonst gewohnt ist. Herr Heermann sollte versuchen seine Bewegungen mehr mit dem Spiel in Ein­tlang zu bringen, er sucht noch zu absichtlich Stellung, flang zu bringen, er sucht noch zu absichtlich Stellung, wenn er auch seiner Aufgabe als Statthalter Montano gestern Abend größtenteils gerecht wurde. Die Regie war gut, nur hätte sie bei den dramatisch bewegten Szenen für etwas mehr Leben sorgen sollen; diese teilnahmslosen Gesichter der nicht handelnden Personen störten mitunter sehr. Der Inspizent dürfte, solange der Vorhang oben ist, auf größere Ruhe hinter den Koulissen sehen, sonst müssen wie am Dienstag die Schauspieler auf der Bühne, um verstanden zu werden, diese selbst durch Zisch­laute herzustellen suchen und das hört sich doch nicht gut an.

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H. H

Holz Versteigerungen. Burg- Gemüden. Montag, 1. Febr., vorm. 91/2 Uhr beginnend, werden aus den Domanialwalddistrikten Eichwäldchen, Frauenberg und Hainzenberg versteigert: Stämme: Eiche 3 Stück 2,28 Fstm., Birke 1 Stück 0,92 Fstm., Kiefern 65 Stüd 87,86 ftm.,( meist Schnittholz). Fichten

Eichen- Schetter, 2 Rm. Aspen- Scheiter, 16. Rm. Nadelholz­14 Stüd 14,38 Fftm. 25 Rm. Buchen- Scheiter, 102 Rm. Scheiter. 9 Rm. Buchen- Knüppel, 68 Rm. Eichen- Knüppel, 5 Rm Birken- Knüppel, 2 Km. Aspen- Knüppel, 90 Rm. Nadelholz- Knüppel. 22 Rm. Buchen- Reisig, 268 Rm. Eichen- Reisig, 10 Rm. Aspen- Reisig 73 Rm. Nadelholz­Reisig,( Kiefern ausgebengelt.) 6 Rm. Buchen- Stöcke, 78 Rm. Eichen- Stöcke, 46 Rm. Nadelholz- Stöcke. Zusammen­funft vormittags 91/2 Uhr auf der Kreisstraße Nieder- Ge­münden Elpenrod am Distrikt Eichwäldchen. Die Forst­warte Nahrgang zu Hainbach und Jäger zu Elpenrod ers tetlen nähere Auskunft.

Litterarisches.

Meyers Großes Konversations- Lexikon. Ein Nach schlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 148,000 Artikel und Verweisungen auf über 18,240 Seiten Tert mit mehr als 11,000 Abbildungen, Karten und Plänen im Text und auf über 1400 Jau­ftrationstafeln( darunter etwa 190 Farbendrucktafeln und 300 selbständige Kartenbeilagen) sowie 130 Tert­beilagen. 20 Bände in Halbleder gebunden zu je 10 Mark.( Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.) Vielseitigkeit ist das Charakteristische jedes enzyklopädischen Werkes; aber damit eine Gründ­lichkeit und bis in die neueste Gegenwart reichende Genauigkeit in allen Fragen zu verbinden, ist eine sehr schwere Aufgabe, zumal wenn es sich um Materien handelt, die fast täglich neue U- berraschunger bringen und Gelehrte und Prakt ker in Atem halten, um das gewonnene Wissen in lichter Weise den neuen Er­rungenschaften anzupassen und damit den Anforderungen des praktischen Lebens gerecht werden zu können. So ist es mit der Elektrizität, die in den letzten

Jahren eine Fülle von neuen Erfahrungen fast in jeder Richtung aufweist, wie kaum ein anderes Gebiet. Um über diese Materie einen klaren Ginblick zu bekommen, in allen praktischen Anwendungen vertraut zu werden, dafür ist der vorliegende, soeben erschienene V. Band von Meyers Großem Konversations- Leri­fon trefflich geeignet. Wir stehen im Zeitalter der Technik und Naturwissenschaften, deshalb ist es wohl berechtigt, auf die diesen Gebieten angehörenden Artikel in erster Linie hinzuweisen, denn tagtäglich treten un­bewußt und bewußt Hunderte von Fragen über all die technischen Einrichtungen im praktischen Leben an uns heran, die durch eine sachgemäße furze Orientierung im Großen Meyer völlig erklärt werden, wobei ein gerade­zu flänzender Jllustrationsapparat, der gerade in diesem Band für die Verständlichung des technischen Gebietes besonders reich ausgebildet ist, und bestens unterstützt. Das elektrische Licht. die mannigfache Anwendung der Elektrizität in der Maschinentechnik, die Elektrolyse, die hervorragenden Grrungenschaften auf dem Gebiet der elektrischen Schnellbahnen und der drahtlosen Telegraphie, das Eisenbahnwesen 2c. 2c., darauf werfen wir nur Streiflichter, die in der Fülle des Gebotenen nur zur Orientierung dienen sollen. Geographie, Städte und Länderkunde sind gleichfalls hervorragend vertreten durch die Artikel ,, Donau"," Elbe"," Ecuador", Erde"," Dres­den", Elberfeld"," England" ,,, Edinburg"," Dortmund", Artikel, die sowohl rein geographisch- naturwissenschaftlich als wissenschaftlich Gediegenes bringen. Sehr interessant sind auch die dem Gebiet der Wirtschaftskunde ange­hörigen Artikel über das Eisenbahnwesen, das Verkehrs­wesen, die Versicherung, Verwaltung, die Hygiene 2c. Auch der Landwirt zieht seinen Vorteil aus dem Werk durch Studium der Artikel, Drainage"," Dresch­maschine", Düngung"," Düngerstreumaschinen"," Elek­tromotoren"," England"( Ackerbau, Viehzucht), Enten", Entwässerung"," Erdarbeiten", während die Artikel " Eigentum", Erbrecht"," Erbpacht"," Domäne"," Enteig­nung"," Einkommensteuer"," Ehe"," Cherecht" 2c. für alle sozialen klassen von größtem Interesse sind, zumal gerade hierüber durch Einführung des bürgerlichen Gesez­buches und andrer G. sebe noch im Volt große Unklarheit herrscht. Daß die Illustrierung auch dieses Bandes eine mustergültige ist, ließ sich nach den bisherigen Erfahrungen nicht anders erwarten. Brächtig und meisterhaft hergestellt sind z. B. die Kunstblätter zum Artikel Entwickelungsgeschichte". Sie gehören zu den feinsten Druckerzeugnissen, die bisher geliefert wurden. Alles in allem, der V. Band ist wiederum ein prächtiges Wert, auf das die deutsche Literatur stolz sein darf.

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Marktberichte.

Frankfurt a. M., 25. Januar. Fruchtmarkt. E8 notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt. 16.00-16.10, kurhessischer Mt. 16.60-16.75, norddeutsch. Mr. Kansas Mt. 17.70-17.90, Roggen, hiesiger Mk. 13.50 bis 13.60, russischer Mt. 14.40-14.75. Amerikaner Mt. 14.50 bis 14.75, Gerste, hiesige Mt. 15.50 bis 15.80, Pfälzer, Mk. 15.75 bis 16.00, fränkische Mt. 15 80, Riedgerste Mt. 15.80 bis 16 00, un­garische Mt. 17.50-18.50. Hafer, hiesiger Mt. 12.50-13.75, fur­Hessischer Mt. 12.50-1 00, Württemberger Mt. bis bayerischer Mt. 12.50-14.00, russischer Mt. 13.50-14.00, Mais Mired Mr. 12.20-12.30, La Plata Mt. 11.40-11.70, weißer Mais Mr. 12 50-12.75, russischer Mt. 13.25-13.50. Alles pro 100 Kilo ab hier.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts." und Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann

Was soll ich trinken?

Wer Kathreiners Malzkaffee trinkt, führt seinem Körper etwas außerordentlich Wohlbekömmliches zu. Kathreiners Malzkaffee vereinigt mit dem Wohlgeschmack und Aroma des Bohnenkaffees die vortrefflichen Eigen­schaften des Malzes. Er ist im Gegensaz zum Bohnen­taffee für jede Natur, auch für die schwächlichste und für Kinder, nicht nur vollkommen unschädlich, sondern nach ärztlicher Ansicht der Gesundheit sehr zuträg­lich. Mit Rücksicht auf diese Eigenschaften haben be sonders Familien, in denen Kinder vorhanden sind, Kathreiners Malzkaffee schon längst zu ihrem ständigen Frühstücks- und Vespergetränk gemacht. So leb denn wohl du stilles Haus, Ich zieh' betrübt von Dir hinaus. Doch einen Trost nehm ich mit fort, Eureka"

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giebts an jedem Ort. Ja, wenn Eureka" heut nicht wär, Wär's Waschen noch wie einft so schwer, Gurefa" macht es spielend leicht, Drum hats den größten Ruhm erreicht.-

( ,, Eureka hat sich überall sehr schnell beliebt gemacht und ist in allen besseren Geschäften, vro Backet 15 Bfa. zu haben.

Verdingung.

Die zur Herstellung eines Glasabschlusses im Dachge schoß der vorm. Güngerich'schen Hofraite( Frankfurterstraße Nr. 63) erforderliche Schlofferarbeit soll Mittwoch, den 3. Februar d. Js. Vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden.

Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienſtſtunden bei uns zur Einsicht offen. An­gebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum ge­nannten Termin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 26. Januar 1904. Städtisches Hochbauamt

J. V.: Gerbel.

Würze,

In der Küche sparen hilft MAGGI's ware,

Man verlange auch beim Nachfüllen ausdrücklich nur MAGGI's Würze!

denn sie giebt den einfachsten Wassersuppen, schwacher Bouillon, allen Saucen, Fleischspeisen, Gemüsen 2c. sofort kräftigen Wohlgeschmack.

Sehr ausgiebig! Nicht zuviel nehmen!