Einzelbild herunterladen

n der verlangten Höhe gezahlt sei. Ueberdies gaben sie die nenschenfreundliche Absicht kund, falls das Lösegeld nicht prompt bezahlt werde, noch ein paar bekannte französische Raufleute in Tanger in Gefangenschaft zu schleppen. Drei merikanische Kriegsschiffe, die bei den Kanarischen Inseln agen, haben inzwischen Seaelordre nach Tanger erhalten. Amerika.

Endlich einmal hat eine Regierung es gewagt, die bermütigen Yankees nach Gebühr zu behandeln. Und es ist die Regierung eines Staates, der nach seinen Machtmitteln ein Zwerg gegen die Riesin Union ist: Kolumbien hat der Unionregierung den Stuhl vor die Tür gesezt. Vor aller Welt hat die kolumbische Regierung erklärt, mit einer Macht von der politischen Moral der Vereinigten Staaten wolle sie nichts zu schaffen und keinen Verkehr haben. Aus Washing­ton berichtet das Reuterbureau:

Eine dem Staatsdepartement zugegangene Meldung besagt: Die kolumbische Regierung hat dem Geschäfts­träger der Vereinigten Staaten in Bogota mitgeteilt, sie ziehe es vor, mit dem neuen Gesandten der Ver­einigten Staaten Russell nicht in Beziehungen zu treten. Ausdrücklich wurde erklärt, der Einwand gegen Russell werde nicht aus persönlichen Gründen erhoben, die kolum­bische Regierung wolle damit nur dem in der Republik ver­breiteten Unwillen gegen die Vereinigten Staaten Aus­druck geben: jede amerikanische Gesandtschaft würde gegen­wärtig Einwänden begegnen. Infolgedessen hat der amerikanische Gesandte Russell seine Reise nach Bogota unterbrochen.

Bei der Skrupellosigkeit, Hinterlist und Grobheit, mit der die Union, um den Panamakanal zustande zu bringen, den Abfall der Provinz Panama von Kolumbien herbeige­führt und protegiert hat, war die Ablehnung der Wiederauf­nahme der diplomatischen Beziehungen durch Columbien einfach eine Forderung der Selbstachtung. Ob das Vorgehen Kolumbien politisch klug war, ist eine andere Frage: Selbst­verständlich wird die Union versuchen, einen Streit mit Ko­lumbien vom Zaune zu brechen, um sich für die wohlver­diente Blamage zu rächen.

Borsan, die der mutare Jegtetter des Jerstorbenen, Oberleutnant zur See v. Arnim, am Morgen des Todestages absandte. Darin wird von Herzlähmung infolge eines Falles gesprochen.

Ein böser Fall, ein schwerer Fall, aber doch kein un­möglicher Fall. Weshalb sollte, was schon so vielfach bei Turnübungen vorgekommen ist, nicht auch einem Herzogs= finde zustoßen können, daß ein verhängnisvolles Ausgleiten einen tödlichen Sturz herbeiführt? Dagegen schützt auch die blühendste, kräftigste Stonstitution nicht, und Herzog Paul Friedrich foll, so wird weiter bekannt, seit etwa einem Jahre ein Herzleiden gehabt haben, das zwar unter gewöhn­lichen Umständen nichts bedeutete, aber bei einem derartigen Unglück sicherlich von schlimmem Einfluß sein mußte. Wes­halb sollte es also bei dem traurigen Ereignis nicht ganz natürlich zugegangen sein? Reiner weiß einen rechten Grund anzugeben, und doch, die mannigfaltigsten Gerüchte tauchen auf, die behaupten, hinter dem Tode des jungen Herzogs lauere ein furchtbares Geheimnis, das um keinen Preis ruch­bar werden solle.

Nach den neuesten Berichten über die Arbeiterent­laffungen bei den nordamerikanischen Bahnen wurden von dieser im sozialen Interesse des Landes äußerst bedenklichen Maßregel nicht weniger als 75 000 Arbeiter betroffen. Diese Zahl der Feiernden wird indessen noch erheblich überschritten werden: Die Verlader aller amerikanischen Bahnen haben sich mit den Entlassenen solidarisch erklärt und einen allge= meinen Streif beschlossen. Ihre Führer haben die Parole ausgegeben, daß der Ausstand auf alle Plätze ausgedehnt werde, an denen Eisenbahn- und Dampferdienst der New­horf- Newhaven- Connecticut- Eisenbahn besteht, die mit den Entlassungen begonnen hat, ausgedehnt werde. Die Lage wird noch ernster infolge der Weigerung auch der Heizer, die Arbeit fortzusetzen, wodurch der Verkehr zwischen New Jersey und Newyork vollständig unterbrochen ist. Ebenso ist der Verkehr zwischen Newyork und den Pläßen New Eng= lands eingestellt. Die Pennsylvania- Eisenbahn hat den Durchgangsverkehr auf der Linie nach Portage unterbrochen, Die vor zwei Jahren mit einem Kostenaufwande von fünf Millionen Dollars erbaut wurde, um den damals bei Pitts­jurg ungewöhnlich stark werdenden Verkehr zu erleichtern. Wenn die Bahnverwaltungen sich nicht entschließen wollen, Die gegenwärtig überschüssigen Arbeiter zu behalten, ist noch nicht abzusehen, wie weit der Streik der Bahnbediensteten jeine Kreise zieht.

Senfations- Sucher.

Jw. Schwerin i. M., 25. Mai.

Das ist der beklagenswerte Erfolg der Sensationsmache um jeden Preis. Der junge Herzog starb plötzlich, niemand sah seinen letzten, schweren Kampf bessere Umstände konn­ten ja gar nicht zusammentreffen, um ein kühnes Gebäude von allerlei pikanten und schaurigen Konjekturen darauf zu errichten. Anfangs begnügte man sich, darauf hinzuweisen, daß es doch höchst verdächtig sei, wenn der Herzog noch kurz bor seinem Tode mit Kameraden im Kasino fröhlich beisam­men gewesen sei. Der angebliche Sturz bei gymnastischen Uebungen sei dann höchstwahrscheinlich eine euphemistische Umschreibung für die Tatsache, daß der junge Herr beim Becher des Guten zu viel getan und in der Trunkenheit zu Schaden gekomen sei. Bald aber schien dieser tödliche Trunk­sichtsfall den Sensations haschern, viel zu nüchtern, wenn man hier so sagen darf, und banal. Der Stoff war ja zu kostbar, als daß er nicht mit allen pikanten und schaurigen Reizungen zu einem fürstlichen Kolportageroman ausstaffiert werden sollte. Nichts war leichter als das. Mutmaßungen waren wohlfeil, da keiner bei dem Tode des Herzogs zugegen ge­wesen war. Also vor allem das alte Rezept angewandt: Cherchez la femme! Eine Frau muß sicher" ihre Hand im Spiel gehabt haben. Zwar kennt sie bisher noch niemand, aber man wird schon dahinter kommen. Und nachdem ein­mal diese Hauptbedingung erfüllt war, lag es ja so nahe, daß selbst ein Blinder ins Ziel tappen mußte: Hier liegt ein Geheimnis vor, ähnlich dem vom Schloß Meyerlingt, wo Kronprinz Rudolf von Desterreich in noch nach langen Jahren nicht aufgeklärter schrecklicher Art sein Leben lassen mußte. Man sieht, der Roman ist fertig, der Phantasie sind alle Schranken geöffnet und die tollsten Variationen über das pikante Thema fönnen mit allen möglichen Verbrämungen bom Stapel gelassen werden.

Die stille Trauer, in die das Schweriner Land durch der Tod des jugendlichen Herzogs Paul Friedrich versetzt wor den ist, wird gestört durch allerlei unkontrollierbare Gerüchte die von einer geheimnisvollen Todesursache berichten, die man aber offiziell totschweigen wollte. Das Staatsministerium hatte bekanntgegeben, daß der erst 22jährige Vetter des re gierenden Herzogs, der als Leutnant zur See zu seiner ar tilleristischen Ausbildung an Bord des Schulschiffes Mars' in Kiel kommandierte Herzog Paul Friedrich, in der Nach! bom 19. 3 zum 20. d. Mts. in seiner Kieler Villa plötzlich ver­storben sei. Mit größter Wahrscheinlichkeit sei anzunehmen, daß der Tod auf einen Unglücksfall bei gymnastischen Uebun­gen, die der Herzog vor dem Schlafengehen ausgeführt habe zurückzuführen sei. Der Tod war nach dem Befund vor 2 Uhr morgens eingetreten, um 7 Uhr früh wurde die Leiche aufgefunden. Dieser amtliche Bericht deckt sich vollkommen mit der erſten telegraphischen Nachricht über den trauriaen

Der Wildhirt.

Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.)

daß Nagel ihr neugeborenes Kind fortwährend mit falter Wasser abgehärtet" habe. Sie beklagte sich auch bitter übe feineSpielereien und Verschwendungen. Er habe sich ein Villa angeschafft, eine Patentkasse, ein Klavier gekauft und in ähnlicher Weise das reichlich erworbene Geldim Mon 1500 M. und mehr noch vergeudet. Frau Meta hält ihra Mann für nicht ganz zurechnungsfähig. Auch das Natur menschenleben gefiel ihr nicht länger. Sie behauptete, def ihr Mann sie eingeschlossen, sie ihn aber mit der Ofenschaufel geschlagen habe. Aus all diesen Gründen ist die Natur menschen- Gattin nach ihrer Heimat Italien zurückgekehrt.

Und das alles, weil ein junger Fürst plötzlich und allein ins Land der Toten gehen mußte! Als ob nicht täglich und stündlich uns vor Augen geführt würde: ,, Rasch tritt der Tod den Menschen an." Wohl niemand außerhalb der Bevölke­rung Schwerins, bei der sich der Verstorbene hoher Beliebt­heit erfreute, und seiner Kameraden, die ihn seines liebens­würdigen Wesens wegen alle gern hatten, hat sich bisher viel um den jungen Herzog gefümmert gehabt, ja es ist wohl der Zweifel berechtigt, ob den meisten seine Existenz bekannt war. Jezt aber halten sich sensationslüsterne Reporter und ihr Zuhörerkreis für berechtigt, in sein Privatleben hinein­zuspähen und an dessen verborgensten Falten zu zerren, ob sie nicht irgendwo eine Blöße erblicken können, die ihrem abenteuerlichen Klatsch einen Schein von Wahrscheinlichkeit geben könne. Ob sie sie finden oder nicht finden, das Unglück ist bereits geschehen. Die stille Trauer um eine junge Hoff­nungsvolle Menschenblüte ist durch das häßliche Tamtam der Sensationslust schrill gestört worden.

Js er denn das da drüben nit?" fragte plötzlich Hannhenner, mit dem Stocke eine bestimmte Richtung angebend. Der Forstlaufer schaute der Richtung nach und gewahrte eine männliche Gestalt, die dort zwischen den Bäumen, welche die Haidefläche umgrenzten, ber­schwand.

"

Ich wette, daß er's is wer soll's anders sein? cief Wagner. Aber' s mag sein wie's will, der Kerl is mit allen Hunden g'hezt. Das aber verheiß ich mich: ich kriegen, und wenn' n der Teufel selbst in sein Schuß nimmt."

Seht Euch vor Wagner, denn der Bursch is kein Suter. Ich hab' schon manches Stückchen von ihm Jehört."

" Ich werd' mit ihm schon fertig. Uebrigens is er für Euch gar so schlimm nit gewesen, Hannhenner." Wieso?"

" Na, Eure Braut hat doch ehedem' ne Liebschaft ' habt, wie m'c erzählt worden is, und da hat der Bursche sein Teil d'rzu getan, daß sie den nit krieg1 hat."

Nab und Fern.

Ein Todesritt. Auf dem Gestüt zu Racot bei Kosten in Bosen ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. Als der Ve reiter Anton Jerzy in Begleitung des Kutschers Josef Anusi und eines anderen jungen Mannes die Hengste ausritt, stürzte der Hengst des Kutschers Knuska so unglücklich auf der Dorfstraße, daß der Reiter kopfüber auf das Straßenpflaster schlug und tot liegen blieb. Jerzy, der etwas zurückgeblieben war, jagte in vollem Galopp hinter den beiden ersteren her und auch sein Hengst stürzte. Dem unglücklichen Reiter wurd dabei durch einen Hufschlag des Tieres der Schädel einge schlagen.

+[ Gine Tage auf

Moorfleth Störche fu

mar rühre

und Gehe

bluteten.

greifer m

dings red

fonders in

Präbe den

gerade auf Störde ber

#[ Gin weltfahrten Botal bera franzöfifche hoffe, daß fehen von d besten Leut forgen hät

wahl der nett- Preis der Schä Rennwage dere Zwed verfäuflid Aufwendu Ausgaben jede der fchen Firm niger als +[ Das fraft auf

St. Loui

Dies Ge

Tichite G

gefertigt

wiegt 75

Schwerste

wurde d ist, reprä

und Sch

schmückt.

Kostüm b

[ Gi

Erfinder

8tg." be

gung der

der Sch

Leistung

Erfinde

borgesch

Sechs Kinder verschüttet. Ein furchtbarer Unglücks­sall ereignete sich bei Villegny bei Metz: Sechs Mädchen im Alter von 6-7 Jahren, die aus der Schule kamen, wur den von einem einstürzenden Haus begraben und konnten nur als Leichen hervorgezogen werden. Die ganze Einwoh nerschaft befindet sich in großer Aufregung und ist mit Recht über die Nachlässigkeit der Hauseigentümerin entrüstet, die das seit 4 Jahrzehnten baufällige Haus nicht instandsetzen ließ. Die Besitzerin war auch jetzt noch nicht zu bewegen, das Haus zu verlassen. Sie nahm aber an dem Begräbnis der Opfer teil, zu welchem sich die gesamte Einwohnerschaft und Die Nachbargemeinden zusammengefunden hatten. dem Trauergottesdienst trugen weißgekleidete Jungfrauen die kleinen mit Blumen überschütteten Särge nach dem Friedhofe, wo die beklagenswerten Opfer der Katastrophe ein gemeinsames Grab aufnahm. An der Gruft spielten sich herzzerreißende Szenen ab.

Der 15. evangelisch- soziale Kongres tagte in Breslau. Die Verhandlungen eröffnete als Vorsitzender Professor D. Harnack- Berlin, der die Bedeutung des Wortes evangelisch­jozial" auseinandersetzte. Die Einwirkung auf die Gedan­fenwelt, die Erweckung des sozialen Sinnes und der Schut der Schwächeren seien die Hauptaufgaben des Kongresses und schließlich noch die Bekämpfung der Trunksucht, der Unzucht und der materialistischen Lebensanschauung. Professor Troeltsch- Heidelberg hielt einen Vortrag über das Thema: Die christliche Ethik und die heutige Gesellschaft.

Das is richtig," versetzte der Burkhennersch. Er hat den Pierersch Hangcurt, der sonst' n ganz leidlicher Bursch g'west sein soll, so ganz und gar verführt, daß n am End' seine Mutter eimlicher Weis' nach Amerika geschafft hat, um die Schande nit zu erleben, daß er mit Gensdarmen von dem Wildhirt wegacholt wurde."

Die Frau des Naturmenschen Gustav Nagel hat über den Grund ihrer Trennung von ihm folgende Angaben ge macht. In erster Reihe habe sie es nicht vergessen können.

Ja, er is' n unheimlicher Satan, und daß er sich ezt so oft hier' cumtreibt, das hat auch' n Zweck, und um d'rhinter zu kommen, werd' ich'm aufpassen Tag und Nacht."

Nad

Ein furchtbares Verbrechen wurde in Debisfelde verübt. Die 14jährige Tochter eines Gastwirts war nach längerem Leiden gestorben. Als eine Verwandte sich am Tage vor der Beerdigung zu Bett begeben wollte, fand sie das Zimmer, in dem die Leiche lag, offen und die Tote in einer anderen Lage. Da man vermutete, daß Scheintod vorliege, holte man den Arzt und dieser konstatierte, daß die Leiche geschändel worden war. Der Verdacht fiel auf den 26jährigen Dach deckergesellen Selzner. Anfangs leugnete er die Tat, be quemte sich aber später zu einem Geständnis.

" Ich wünsch Euch Glück, Herr Wagner. Alleweil muß ich aber eilen, daß ich nach heim komm', sonst kriegt mich die Nacht noch, derweil ich im Wald bin." Die Beiden reichten sich zum Abschied die Hände und setzten dann ihre Wege 1: ach entgegengesetzter Richtung fort.

**

*

Der Rächer seiner Hausehre. In Straßburg übte dei Tagelöhner Walter schnelle und furchtbare Justiz an dem 24jährigen Tagelöhner Jäger, den er bei einem Rendezvous mit seiner Frau überraschte. Er warf sich auf den Neben buhler und tötete ihn mit fünf Messerstichen.

Frühling und Sommer waren vergangen und der Herbst wieder in's Land gekommen, damit auch die Zeit abermals eingetreten, in der die Wildhute zu Ende ging.

Kampf mit einem Neufundländer. Eine seltsame Wette die noch ein Nachspiel haben dürfte, ist in Seulingen( Unter eichsfeld) zum Austrag gekommen. Zwei Burschen hatten in einer Wirtschaft verabredet, einen Ringkampf mit dem wert vollen Neufundländer des Lehrers aufzunehmen. Sie führ ten diesen Plan auch aus, aber das mutige Tier verstani feinen Spaß und ging auf seine Angreifer tapfer los. Um [§) zu wehren, zog der eine Bursche sein Messer und stieß es dem Huni ins Herz, so daß dieser sofort tot niedersank Dieser Sieg" wird dem Helden ein schönes Stück Geli kosten.

Hus dem Gerichtssaal.

3]=

englisch

Vor fur in Tschi

fern, es

Leichen

erläuter

holte sta

durchaus

findiger

fellschaft

nichts&

zu über und We

metersto

metter

der

wieder

schiedene

Gelegen

nach fe

Sturm

Küsten

heimgefu

§ Die standesgemäße" Kompetenz des falliten Bankiers. Der frühere Bankier Speidel in Tuttlingen, unter Mitnahme einer bedeutenden Barsumme flüchtig ge worden war, hatte nachträglich seine Konkursverwaltung auf Zahlung einer Entschädigung für standesgemäße" Kompe tenz verklagt. Das Landgericht in Rottweil, welches sich jetzt mit dieser merkwürdigen Klage zu beschäftigen hatte, er­kannte auf kostenpflichtige Abweisung derselben. In den Ur teilsgründen schloß sich das Gericht den Ausführungen der beklagten Konkursverwaltung an, wonach ein Schuldner, der mit einer großen Geldsumme vor der Konkurseröffnung das Weite suchte, keinerlei Anspruch darauf hat, bei der Versilbe rung der Masse für den Fall seiner Rückkehr berücksichtigt zu werden.

Der Forstlaufer Wagner hatte sich alle erdenkliche Mühe gegeben, den Wildhirten zu fangen, aber es war ihm nicht möglich gewesen. Er war daher schließlich zu der Ueberzeugung gekommen, daß Tiophel das ver­botene Handwerk des Wilderns ganz aufgegeben habe. Das war ihm, im Grunde genommen, noch nicht ein­mal willkommen. Er brannterauf, sich mit einem gefährlichen Wilddiebe zu messen und ihn unschädlich zu machen, und zwar schon aus dem Grunde, um bei seiner vorgesetzten Behörde einen Stein in's Brett" zu bekommen. Als willkommener Gegenstand für seinen Tatendurst galt ihm der Tiopbel, den man ihm ja be sonders empfohlen. Um ihn endlich einmal zu erwischen, hatte er sich ganze Nächte draußen im Walde, und zwar entweder im Lichten Holze oder in der Waldpartie um das Wolfsloch, umbergetrieben ohne den mindesten Erfolg.

Es war demnach als ge anzunehmen, daß der Wildhirtt der Wilddieberei nur so lange gelegenlich nachgegangen, als der alte be lebte Forstlaufer Dinglet die Forststelle innehatte, jetzt aber, nachdem ein kräftiger junger Mann sie bekleidete, er das Wildern an den Nagel gehängt hatte.

Nun war auch noch die Zeit da, daß die Wildhute für dieses Jahr ihr Ende fand, also konnte Wagner noch weniger als sonst darauf rechnen, den Tophel als Wilderer zu ertappen. Er nahm sich daher vor, im Lichten Holze nur selten noch nachzusehen, dagegen seine ganze Aufmerksamkeit der Gegend um das Wolfsloch zuzuwenden, weil es ihm däuchte, als könne er den Tiophel da irgend bei etwas Unerlaubtem erwischen und wenn es auch nur dabei war, daß er ein Rell" ( Raitel) Holz frevelte.

Mit dem jungen Burkhennersch' hatte sich Wagner in v rtraulichster Weise angefreundet. Wenn jener beim Elschen gewesen war und er ihn zufällig traf, was ja sehr oft geschah, so hatte er fast stets die Gelegenheit benutzt und den Burkhennersch' Gesellschaft halber auf dem Nachhausewege bis über das Wolfsloch hinaus begleitet.

So befand sich denn der junge Bräutigam aud wieder eines Tages bei seiner jungen Braut. Er saß neben dem Forstlaufer Wagner am Wirtstisch in Ge sellschaft noch etlicher Dorfbewohner. Da ging die Türe auf und es trat ein neuer Gast in die Wirtsstube, den nian hier allerdings nur dann und wann zu sehen be fam nämlich der Tiopbel.

auf beme

dazu noc

don nich

zapft we

fische G

reifte, i

zu über

teiligen

soll die

zugunst

Ausge

mittele

Sigung

bormitta

der Sta

der umpi

über die

der Jahr plans

Streifent u

fodaß au

bon etwa

prüfunge

diefer

und Me

Etwaige

Spares fter

die S

Handw

Regelun

$$ 103

Ernennu

Rammer

( Forts. folgt).

haben in

triebszeit