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um das alljährliche Stiftungsfest zu feiern. Etwa 50 Vereinsangehörige fanden sich ein. Nach Schluß einzelner Beratungen und Vorschläge verlief die Diskussion in eine recht gemütliche, wobei aus dem bestehenden Vereinsheft mehrere Lieder unter Klavierbegleitung abgesungen wurden. Die jeweiligen Pausen wurden durch ansprechende Klaviervorträge und Kuplets ausgefüllt, auch einige sehr ansprechende Gesangsvorträge erhöhten die heitere Stimmung der Anwesenden. Leider mußten um 9 Uhr die meisten Teilnehmer mit der Bahn die Heimreise antreten.
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** Gießen. Anläßlich der diesjährigen Herbstmanöver findet vom 27. August ab bei Steinbach das Brigadeererzieren der 49. Infanteriebrigade statt. Die 115er und 168er werden in und um Steinbach einquartiert, die 116er bleiben in der hiesigen Kaserne. Die Entlaffung der Reservisten ist ant 26. September.
§ Die Freiwillige Gail'sche Feuerwehr hielt gestern Abend auf Oswaldsgarten in Gießen eine lebung ab, welche sehr eraft ausgeführt wurde.
A Unfug. In der Nacht auf Montag gegen 3 Uhr früh wurden zu Gießen von 2 Schußleuten 5 junge Leute( Megger und Schlosser 2c.) betroffen, daß sie am Bahnübergang am Schiffenbergerweg die dort befindlichen Schlagbäume in unbefugter Weise mehrmals auf und herunterzogen.
** Zwei Fremde, welche sich schon mehrere Tage in auffallender Weise in Gießen umhertrieben, wurden gestern von einem Schuhmann auf die Polizeifistiert, wo festgestellt wurde, daß einer von denselben, ein Franzose, gebettelt hatte. Dieselben hatten eine größere Anzahl erbettelte Pfennige im Besize. Dem Begleiter des Franzosen und Besitzer der gemeinschaftlichen Kasse fonnte leider das Betteln nicht nachgewiesen werden.
** Der Täter, der am Donnerstag im Schiffenbergerwald eine Dame in unfittlicher Weise anfaßte, wurde gestern Abend verhaftet. Derselbe ist von Ruppertenrod gebürtig, seit einem Jahre hier wohnhaft und bereits mit 1 Jahr Zuchthaus vorbestraft.
§§ Ein junger Mensch, Arbeiter von Beruf, gedachte die Stunden eines beim städtischen Kanalbau beschäftigten Wächters, dadurch etwas abwechselungsvoller zu gestalten, daß er den Mann insultierte. Außerdem störte er die Nachtruhe derart, daß die Nachbarschaft an den Fenstern erschien. Den ihn zurechtweisenden Schußleuten gegenüber benahm er sich äußerst renitent.
H. Das gestrige Rittershaus- Konzert war leider nicht ganz so gut besucht, wie es die Veranstalter und der fünstlerische Wert des Gebotenen eigentlich verdient hätten. Herr Rittershaus ist ein vollendeter Sänger und das bei aller sieghaften Stärke und hinreißenden Kraft so weiche und wohlflingende Organ des Künstlers tam gestern Abend, trotzdem er mit einer Indisposition zu kämpfen hatte, schön zur Geltung. Die Biegsamkeit seiner Stimme gestattet es ihm, sowohl die von südlichem Feuer durchglühten Lieder Mascagnis und Verdis, wie auch die meist von wuchtigem Ausbruck getragenen Arien aus Wagner- Opern gleich wirtungsvoll vorzubringen, er versteht seinen Gesang zu beseelen und der Erfolg war denn auch ein voller und ehrlicher. Als ebenbürtig stand ihm Frl. Marie Kleinhanns am Flügel zur Seite. Sie begleitete die Lieder ebenso feinsinnig wie verständnisvoll und erwies sich auch in der Ausübung ihrer Programmnummern, welche die Künstlerin Sämtlich ohne Noten spielte, als reichbegabte Pianistin. Eine brillante Technik, graziöse Auffassung nehmen sofort für fie ein und die mitunter schwierigen Aufgaben, wie Andante favori( F- dur) von Beethoven, bewältigte sie scheinbar spies lend. Auch Frl. Kleinhanns erntete herzlichen Beifall. Leider sah unser Musentempel gestern geradezu prosaisch aus, dazu fror man wie in einem Eisfeller und mancher Besucher wird gleich Herrn Rittershaus eine Indisposition" davongetragen haben.
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** Der Bezirk Gießen der Kriegertame- radschaft, Hassia" hielt am vorigen Sonntag, nachmittags von 3 Uhr ab, im Saale des Lenz'schen Felsenkellers zu Gießen unter der Leitung des Bezirksvorstehers Bruchhäuser den Frühbezirkstag ab. Dazu waren die Präsidialmitglieder vom Hassiaverband, Landgerichtsrat SandmannGießen und Medizinalrat Dr. Vogt- Gußbach, die Vertreter von 34 Bezirksvereinen und eine Anzah Vereinsmitglieder erschienen. Die Verhandlungen drehten sich hauptsächlich um den in diesem Sommer in Groß- Umstadt stattfindenden Verbandstag. Einem Antrag über Erhöhung der Beiträge von den Vereinen zum Landesverband wurde zugestimmt. Als Delegierter wurde der Bezirkevorsteher Bruchhäuser- Gießen und als Stellvertreter Bürgermeister Leun- Gr. Linden gewählt.
*** Körtermine zwecks Aufnahme der Zuchttiere in das Provinzial- Herdbuch finden statt: Donnerstag, den 28. April in Lauter vormittags 10 Uhr, in Queckborn mittags 12 Uhr, in Göbeln rod nachmittags 3 Uhr, in Belters hair nachmittags 1/25 Uhr; Freitag, den 29. April in Grünberg vormittags 8 Uhr, in Weickartshain vormittags 1211 Uhr und in Stockhausen mittags 12 Uhr. Vorsitzender der Körkommission ist Herr Dekonomierat Hoffmann Hof- Güll, Geschäftsführer: Herr Landwirtschaftslehrer Schwarz in Alsfeld.
*** Die Organisation der genossenschaftlichen Getreideberwertung im Großherzogtum Hessen macht neuerdings Fortschritte. Nachdem der Verband der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften bei der Feier seines 25 jährigen Bestehens die Frage des genossenschaftlichen Verkaufs der landwirtschaftlichen Felderzeugnisse, insbesondere des Getreides, als seine Hauptaufgabe bezeichnet und in verschiedenen Be zirksversammlungen hierfür Bropaganda gemacht hatte, sind in Oberhessen neben der bereits seit 1900 bestehenden, aber noch nicht in Betrieb befindlichen Kornhausgenossenschaft zu Grünberg in diesem Jahre weitere derartige Genossenschaften in der Wetterau und zwar in Alsfeld, Wohnbach, Muschenheim und Hungen unter Mitwirkung des Verbandes ins Leben gerufen worden. Auch in anderen
Orten der Provinz Oberhessen sind die vorbereitenden Schritte für weitere Gründung derartiger Genossenschaften im Gange. Bei Errichtung der Lagerhäuser wird der Kostenersparnis halber gemeinsam vorgegangen werden und veranstaltet der Verband in dieser Hinsicht genaue Feststellungen über die von den Mitgliedern der einzelnen Genossenschaft mit Getreide bestellte Gesamtfläche und die hiermit verwandten Fragen, um die Lagerhäuser den wirklichen Größenverhältnissen entsprechend ausführen zu können.
** Besizwechsel. Die Firma Stein& Meyer verkaufte am vorigen Samstag das frühere Kazenstein'sche bezw. F. Löber'sche Anwesen an der Verlängerung der Ludwigstraße in Gießen in der Nähe der Attienbrauerei für den Preis von 155 000 Mt. an die Firma Abermann & Kling. Das Gelände hat einen Flächenraum von 48 000 Quadratmeter. Vor ca. 8 Jahren ging dasselbe Anwesen für den Preis von nur 46000 Mt. in anderen Besitz über.
*** Zur Brückeneinweihung in Mainz. Im Laufe dieser Woche wird in Mainz eine fieberhafte Tätigkeit sich entwickeln. Das Ufer wird geschmückt, Fahnenmasten werden an dem lang hingestreckten Ufer aufgestellt, die wahrscheinlich durch Guirlanden verbunden werden. Es steht jetzt fest, daß die Fahrt der Festschiffe bis zur alten Eisenbahnbrücke, also der ganzen Stadt entlang, geht. An der Brücke wenden die Schiffe und fahren bis Biebrich zu Tal, wo der Kaiser an Land geht, um per Wagen nach Wiesbaden zu fahren. Die Einladungen zur Einweihungsfeier gehen von der Einladungen zur Einweihungsfeier gehen von der Cisenbahndirektion aus. Es werden nur sehr beschränkte, streng personale Einlaßkarten zum Festplag am Brückentopf ausgegeben werden, von denen schon ein Teil nebst einem Situationsplan zur Versendung gekommen ist. Die geladenen Herren fahren im Extrazug vom Zentralbahnhof nach dem Brückenkopf, während die Damen das eine Festschiff nicht verlassen, sondern von dort aus dem Einweihungsakte beiwohnen. Die Kaiserin trifft am Samstag in Karlsruhe mit ihrem am gleichen Tage per Gotthardbahn aus Italien zurückkehrenden Gemahl zusammen. Die Ankunft erfolgt am Sonntag zur Einweihungszeit, nachdem der Großherzog sich in Bischofsheim angeschlossen hat, der auch von seiner Aegyptenreise am Samstag heimgekehrt ist.
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Zur Ausübung eines Bubenstreiches der gewöhnlichsten Art glaubten zwei Gießener hoffnungsvolle Früchtchen die Nacht vom vorigen Samstag auf Sonntag ausnüßen zu müssen. Die Burschen drangen in eine am Ludwigsplatz gelegene Hofraithe ein und machten dort ihrem Zerstörungsdrang dadurch Luft, daß sie die eisernen Deckel zweier im Durchgang zwischen Wohn- und Wirtschaftsräumen befindlichen, 4/2 Meter tiefen Schächte aushoben. In den einen der Schächte warfen sie einen Lorbeerstrauch nebst Kübel, mährend sie dem anderen einen der Deckel einverleibten und dadurch ein im Schacht befindliches Abzugsrohr zerstörten. Glücklicherweise wurden die Herrchen von zwei den betr. Bezirk abpatrouillierenden Schußleuten erwischt und dürften, in Anbetracht der Folgen, welche dieser leichtsinnige Streich hätte haben fönnen, wohl einer exemplarischen Strafe entgegensehen.
A Grünberg, 26. April. Der hiesige Musikverein wird am nächsten Sonntag, den 1. Mai, eine Parthie nach dem Stadtwald( Distrikt Bobenhäuser Kopf) unternehmen. Der Abmarsch mit Musik soll um 1/23 Uhr erfolgen und ist bei günstigem Wetter eine starke Beteiligung, die dem Verein nur Ehre macht, vorauszusehen. Ist doch der junge Verein bestrebt, die Teilnehmer im Wald durch Veranstaltung eines Konzertes aufs beste zu erfreuen. Es soll dies gewissermaßen ein Beweis der Dankbarkeit sein für die dem Verein seitens der Grünberger Bewohner entgegengebrachte Sympathie. Auch die tanzlustige Jugend soll auf ihre Rechnung tommen, und zwar wird zu diesem Tärzchen die Weickartshainer Musikkapelle ihre fröhlichen Weisen erklingeu lassen.
A Grünberg, 26. April. Nächsten Sonntag, den 1. Mai, veranstaltet der hiesige Kirchengesangverein in der Turnhalle eine Abend Unterhaltung, verbunden mit der 25 jährigen Stiftungsfeier. Das Arrangement liegt wieder in bewährten Händen, sodaß den Besuchern ein gennßreicher Abend bevorsteht. Außer dem Vortrag von einigen gemischten Chören, Frauenchören, Sologesängen und Musikvorträgen gelangt auch das reizende Singspiel Das Lorle" zur Aufführung. Wir wünschen dem Verein ein volles Haus.
▲ Grünberg, 26. April. Der„ Gasthof am Bahnhof" ( früher Dr. Diefenbach'sche Grundstück) ist gestern durch Kauf in den Besitz des bisherigen Bächters, Herrn A. Allendorf, übergegangen. Als Kaufpreis werden uns 36000 Mart genannt.
> Homberg a. d. Ohm. Letzten Sonntag Vormittag fand in der Sonntagszeichenschule die Verteilung der Gesellenbriefe an die diesjährigen Prüflinge statt. An der Prüfung hatten 12 Lehrlinge teilgenommen, nämlich 2 Schmiede, 1 Schlosser, 1 Weißbinder, 1 Mezger, 1 Wagner, 1 Maurer, 1 Schuhmacher, 1 Spengler und 3 Schreiner. Hiervon erhielten 2 die Note sehr gut", 7„ gut“ und 3 genügend".
A Weidartshain, 26. April.( Plößlicher Todes. fall.) Am Sonntag Abend wurde die in den 60er Jahren stehende Frau des Landwirts Melchior vom Schlage getroffen und war am Montag Morgen eine Leiche. Der Familie wird die größte Teilnahme entgegengebracht.
* Kirch- Göus. Lehrer Diehl wurde von hier nach Worms versetzt.
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Aßlar( Kr. Wetzlar). Eine Kuh des Landwirts Löll warf 3 lebende Kälber. Braves Vieh!
Eberstadt, 26. April. Einen gräßlichen Fund machte vorgestern Mittag eine hiesige Frau. Beim Aufschmücken eines Grabes auf hiesigem Friedhofe ententdeckte sie auf demselben die Leiche eines neugeborenen Kindes, das etwa 10 Zentimeter unter der Erde verscharrt war. Die gestern hier gewesene Untersuchungsfommission fonstatierte, daß das Kind erst seit wenigen Tagen dort liege und lebend zur Welt gekommen sei.
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** Wezlar, 24. April. Der Gastwirt Bersch fing in der Lahn eine Barbe von 11 Pfd. Eine Seltenheit. Frankfurt, a. M. 25. April. Der Frff. 3tg." wird mitgeteilt, daß die Verhandlungen gegen die Raubmörder Groß und Stafforst am 17. Mai stattfinden sollen.
** Darmstadt, 25. April. Der nach gemachten Unterschlagungen flüchtig gewordene Bankier Schade ist heute morgen bei St. Goarshausen als Leiche aus dem Rhein gelandet worden.
*** Vom Rhein. Der Salmfang oberhalb der Loreley war in letzter Zeit sehr ergiebig. Bei der Versteigerung wurden unter Anderen 3 Salme, ein Gesamtgewicht von 70, Pfd., mit 169.75 Mt. bezahlt.
Aus Franken, 25. April.( Kluge Bayern.) Die Straffammer in Schweinfurt hatte die Kaufmannsehefrau Betty Stein aus Flatow, die während ihres Kuraufenthaltes in Bad Kissingen bei ihren Einkäufen in den Geschäften der Badestadt lange Finger gemacht hatte, zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Auf ihr Gnadengesuch an den Prinzregenten von Bayern wurde der ostelbischen Diebin der Bescheid, daß sie die Freiheitsstrafe abwenden könne, wenn sie dem bayerischen Staatsfäckel 12000 Mt. preußisch Courant einverleibe.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Mittwoch, 27. April 1904. Beitweise windig, zeitweise wolkig, etwas wärmer, trocken.
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Näheres durch die Gießener Wetterfarte.
Marktberichte.
Gießen, 26. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 1.00-1.20 wt., Hühnereier 2 Stüd 12-12Pfg., Enteneter St. 7 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar r. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd C.80-1.70, Enten per Stid 1.70-2.20, Gänse per Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 60-72 Bfg. Schweinefletsch gesalzen per fund 0.76 Bfa., Kalbfleisch per Pfd. 62-74 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-74 Pfa., Kartoffeln pro 100 Kilo 6.00 Mr., Zwiebeln per 3t. mf. 7.00-10.00, Aepfel per Centner 20-25 Mr. Milch per Liter 18 Vfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhanpt nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Um
herziehen feilgeboten werden.
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Frankfurt a. M., 25. April Fruchtmarkt, notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiaer und Wetterauer Mt. 17.00-17.10, furhessischer Mr. 17.10-17.20 Roggen, hiesiger Mt. 13.75-14 00, russischer Mt. 14.30-14.60. Gerste, hiesige Mr. 15.50 bis 15 75, Pfälzer Mr. 15.75 bis 16.00, fränkische Mr. 15.70-15.90, Riedgerste Mt. 15.70 bis 16 00, Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 12.75-14.00, furhessischer Mt. 13.00-14,25, bayrischer Mr. 12.75-14 25, Mais, Mixed Mt. 11.50-12.10. Alles pro 100 Kilo ab hier. Mehl unverändert. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hies. O, Mt. 26.00-26.50, feinere Marken f. 28.50-30.00, hiesiges Nr. 1, Mr. 24.00 bis 24.50, feinere Marken Mr. 26.00-26.50, hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 25.25-25.75, hiesiges Nr. 4, Mr. 20.25-20.75, feiner Marken 20.00-20 50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22.0022.50, do. 1, Mr. 19.50-20.00, do. 2, Mt. 15.00-16.00, Alles per 100 kilo inkl. Sac. Futterartikel rubig. Weizenschalen Mr. 450-455, Weizenkleie Mt. 4.40-4.50, Roggenkleie Mt. 4.80-5.00 Weizenfuttermehl Mt. 6.50-7.25, Biertreber, getrocknet M. 4.40 b. 4.50, Malzkeime 4,10-4.20, Rapskuchen 5.30-5,70, Palmkuchen 5.10-5.20 mt. Alles per 50 Kilo.
Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 483 Ochsen, 49 Bullen, 680 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 210 Kälber, 149 Schafe und Hämmel, 1628 Schweine, 1 Ziegen, 5 Ziegenlämmer. Bezahlt wurde für 50 kilo Ochsen: a) vollfleischige ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mr. 71-73, b) funge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mr. 64 bis 67, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mt. 59-62, d) gering genährte jeden Altecs Mr. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mt. 61-63, b) mäßig genährte jüngere und Kühe gut genährte ältere Mr. 58-60, c) gering genährte Mt. und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes mr 61-63, b) bolls fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Mf. 58-60, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mr. 45-47, d. mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 42-44, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt.-. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-'( Vollm.- Mast) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 85-88 Pfg.( Lebendgewicht) 51-53 fg., b) mittlere Maft- und gute Saugfälber( Schlachtgewicht) 80-84 Bfg.,( Lebendgewicht) 48-50 Pfg., c) geringe Saugfälber 64-66 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Bfg., Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthämmel 70-72 Pfg., b) ältere Masthämmel 58-62 Pfg., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) Pfg. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1½ Jahren ( Schlachtgewicht) 53 Pfg.,( Lebendgewicht) 42 Pfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 51 Pfg.,( Lebendgewicht) 41 Bfg. c) gering entwickelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 44-46 Pfg., Lebendgewicht, d) ausländ. Schweine unter Angabe der Herfunft Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend, Kleinvieh gut, Markt geräumt.
Für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein.
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