Ausgabe 
26.3.1904 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Mr. 73.

Erstes Blatt.

Bornementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50- Pfg., Saus gebracht 60 fs., durch die Poft bezogen viertel­jährlich Mt. 1.50.

tobellagen: Oberheffliche Familienzeitung( täglich) und die Stekener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erfchetat an allen Werktagen nachmittags.

Samstag, den 26. März 1904.

Gießener

13. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz hefsen, die Kreise Wehlar und Marburg 10 Pfg. sonst 16 Reklamen die Betitzelle 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungslifte No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg Fernsprechanschluß Nr. 362.

Neueste Nachrichten

( Gießener Eageßluft)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kretse Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Der Krieg in Oftafien. leber neue Vorgänge auf dem Kriegsschauplatz liegen eine Berichte vor. Eine Meldung aus englisch- amerikanischer Durelle, daß die deutsche Regierung angebliche Unruhen im Bobiet der deutschen Schantungeisenbahn als willkommenen Band zum Eingreifen benußen wolle, ist nicht ernst zu tes men. Der Berliner Direktion der Schantungeisenbahn iegen Nachrichten über einen Aufstand im Bereich der Bahn tit vor.

Eine weitere Nachricht, die sich mit Deutschland beschäf­igt, steht auf festeren Füßen. Es wird behauptet, daß

deutsche Schnelldampfer von Rußland angekauft Darden seien, so der bekannte Hamburger Riesendampfer First Bismarck". Dies trifft allerdings in dieser Form nicht u Zum Anfauf ist es bisher nicht gekommen. Aber Ruß­and hat tatsächlich bei der Hamburg- Amerifalinie wegen des Inkaufs von Schnelldampfern angefragt. Der geforderte Bureis erschien jedoch der russischen Regierung so hoch, daß ie: von dem Ankauf Abstand nahm. Ob aber nicht schließ­icht doch etwas aus dem Geschäft wird, ist vorläufig nicht 1bousehen.

Die Situation am Jalu.

Nach japanischen Meldungen haben bisher 4500 Mann cussischer Truppen, Kosaken und Infanterie, den Jalu bei Aratung überschritten. 1000 Mann davon marschieren in isticher Richtung, die übrigen sind am nördlichen Ufer des ei Andichu vorbeiſtrömenden Flusses versammelt. Am Süd­ufer stehen die Japaner in Erdwerken verschanzt; zwischen beiden Parteien werden gelegentlich Schüsse gewechselt.

Auf russischer Seite wurde wieder eine ganze Reihe von Berjonalveränderungen in hohen Kommandostellen vor­genommen. Der bisherige Generalstabschef Ssacharow, der jeit der Ernennung Kuropatkins zum Befehlshaber der Mand­schrei- Armee vertretungsweise das Kriegsministerium Teilete, ist, wie man uns aus Petersburg telegraphiert, jetzt enigültig zum Kriegsminister ernannt worden. Der Groß­ün Kyrill Wladimirowitsch, der kürzlich in Port Arthur ingetroffen ist, wurde Chef der Marine- Abteilung im Stabe De Rommandierenden der Flotte im Stillen Dzean, Admi­all Matarow.

Ein neues Gefecht mit den Herero. Eine gestern in der Reichshauptstadt eingetroffene amt chMeldung des Gouverneurs Leutwein berichtet über in Gefecht der Kolonne v. E storff mit Hererc m Omatakoberg. Die Meldung lautet:

Am 16. März sind am Omatakoberg Herero mit dies seitigem Verlust von zwei Toten und zwei Verwun Soeten zurückgeworfen worden. Verlust des Feindes etwe 1 Tote. Am 19. März wurde eine Herero- Werft über raft, 355 Rinder und 530 Stück Kleinvieh erbeutet. Die Wegend nördlich Okahandja bis zum Omuramba ist frei boom Feind, große Massen desselben befinden sich am Water­berg, am unteren Omuramba und am oberen Swakop. Die in dem hier erwähnten Gefecht Gefallenen sind nac einem weiteren Telegramm des Gouverneurs die Gefreiten Franz Kaiser und Otto Schultta. Schwer verwunde ist der Reiter Johann Weidner( zwei Oberschenkelschüsse). eicht verwundet der Unteroffizier Karl Hiege, 3. Komp. Des Seebataillons, aus Kreuzberg, Ostpreußen( Streifschuf im rechten Arm). Beide Verwundete sind im Lazarett Oka

Jan Dia.

Dort ist nach einer dritten Depesche des Gouverneurs die Polome Estorff am 24. März eingetroffen. on dem neuen

Verstärkungstransport

t gestern ein Teil von Hamburg aus in See gegangen. Di Offiziere und Mannschaften trafen gestern früh von Berlin 1 Shamburg ein und begaben sich direkt an Bord des anapers Feldmarschall", wo das Frühstück eingenommer urde. Hauptmann Sauer begrüßte die Truppen im tammen des Senats und überreichte gefüllte Zigarrentascher nd Ansichtskarten. Nachdem Oberstleutnant Ohnesorg da: Schiff und die Truppen inspiziert hatte, hielt General vor Jock und Polach eine Begrüßungsansprache, brachte ein Hock uf den Kaiser aus und rief den Truppen Behüt euch Gott Cameraden!" zu. Die Kapelle spielte die Nationalhymne Im 210 Uhr setzte sich der Dampfer in Bewegung. Cleber die demnächst abgehenden weiteren Verstärkungs ransporte erfährt unser Berliner CB.- Mitarbeiter: Am 30 ts. vormittags treffen 1200 Pferde mit entsprechenden Jeg liftommandos am Petersenquai in Hamburg ein. Der Dampfer ,, Markgraf" nimmt 7 Offiziere, 125 Mann und 50C 3feude an Bord und verläßt an demselben Tage nachmittags Whr den Hamburger Hafen. Der Dampfer Entrerios" timmt 8 Offiziere, 175 Mann und 700 Pferde an Bord und jehtiam 31. d. Mts. nachts 2 Uhr in See. Transportführe nuf dem Markgraf" ist Hauptmann Stahl, auf dem Entrerios" Hauptmann Rem be, beide Batteriechefs in der

südwestafrikanischen Schutztruppe. Der Postdampfer ,, Lucie Woermann" wird am 7. April abends 7 Uhr mit elf Offizieren und 373 Mann unter Führung des Hauptmanns i I- helmi ebenfalls den Hamburger Hafen verlassen, um wie die obengenannten Dampfer nach Swakopmund zu gehen. Der kommandierende General des IX. Armeekorps, Generalleutnant v. Bock und Polach und der Oberstleutnant Ohnesorg vom Schußtruppen- Oberkommando werden die Truppen an Bord der Schiffe besichtigen und sie verabschieden.

Die für die Expedition nach China Angeworbenen, welche nach Einschränkung der Chinatruppen auf eine Bri­gade in die Heimat entlassen wurden, haben, soweit die An­werbung sich auf den Zeitraum bis zum 1. April 1905 er­streckte, von den Bezirkskommandos die Anweisung erhalten, sich zum Wiedereintritt vom 31. d. Mts. bis dahin 1905 für den Fall bereit zu halten, daß eine Verstärkung der für Südwest afrika nötigen deutschen Truppen erforderlich wird, jedoch unbeschadet einer etwa einzubringenden Rekla­mation gegen diese Kriegsorder".

Die Politik.

A Ein Berliner Sensationsblatt wußte gestern zu melden, vom Londoner Kabinett sei im Januar der deutschen Regie­rung die Anregung unterbreitet worden, beiderseits vorberei­tende Schritte zuni Abschluß eines deutsch- englischen Schieds­gerichtsvertrages zu treffen. Dieser Vertrag sollte in erster Linie die kolonialen Interessen der beiden Länder betreffen. Wie unser Berliner CB.- Mitarbeiter an zuständiger Stelle hört, ist an der Meldung kein wahres Wort. Es handelt sich vielmehr lediglich um eine leere Kombination.

Die fürzlich im Reichsjustizamt zur Beratung über die Entlastung des Reichsgerichts zusammengetretene Konferenz hat sich, wie aus sicherer Quelle verlautet, nur mit der Frage der Entlastung der Zivilsenate beschäftigt. Die Konferenz, an der außer den Regierungsjuristen eine Anzahl Abgeord= nete teilnahmen, entschied sich für eine Heraussetzung der sogen. Revisionssumme von 1500 auf 3000 Mart. Das heißt: Nur für Zivilprozesse bei denen es sich um ein Wertobjekt von mindestens 3000 Mark handelt, soll das Reichsgericht Revisionsinstanz sein. Dadurch würde die Zahl der beim Reichsgericht anhängig gemachten Prozesse sich um ein Viertel bis ein Drittel vermindern. Bekanntlich hat die Reichsregierung schon früher wiederholt diese Maßnahme vor­geschlagen, aber bisher beim Reichstag keine Gegenliebe da= für gefunden.

Vor der Beuthener Straffammer hat jetzt die Verhandlung gegen den Redakteur v. Wolski vom Katto­wizer radikal- polnischen Gornoslazak" stattgefunden, der der Beleidigung des Kardinalfürstbischofs Kopp und der oberschlesischen katholischen Geistlichkeit angeklagt war. b. Wolski hatte behauptet, der Fürsterzbischof halte die Geist­lichen zur Germanisierung an, und hatte an diese Behauptung grimmige Angriffe gegen den Kardinal und den Klerus ge­richtet. In der Beweisaufnahme wurde festgestellt, daß in der Tat einzelne Geistliche radikalpolnischen Hezern die Saframente verweigert hatten. Als Zeuge wurde u. a. auch der Abg. Korfanty vernommen, dem bekanntlich die kirch­liche Trauung verweigert worden ist. Der als Sachverstän­diger geladene erzbischöfliche Generalvikariatsamtsrat Buch­mann erklärte u. a., die Verweigerung der Trauung Kor­fantys sei in Breslauer kirchlichen Kreisen für sehr unklug erklärt worden.

Der deutsche Handelstag stellte am zweiten Tage seiner Beratungen in einer Resolution die Forderung an die Re­gierung, fie möge die neuen Handelsverträge nicht von heute auf morgen, sondern erst ein Jahr nach ihrer Genehmigung durch den Reichstag in Geltung treten lassen. Ferner nahm der Handelstag eine Resolution an, die sich für die An­gliederung der Kaufmannsgerichte an die Amtsgerichte, nicht, wie die Regierungsvorlage will, an die Gewerbegerichte erklärt.

Die Leipziger Kassenärzte geben den Kampf gegen die Ortskrankenkasse noch nicht auf. Sie hoffen, daß der Kasse am 1. April die erforderlichen 75 Distriktsärzte nicht zur Ver­fügung stehen werden. In Dresden hat eine Versammlung zahlreicher Aerzte den Leipziger Kollegen eine Sympathie­fundgebung zugehen lassen, in der sie sich mit den für den ganzen Stand kämpfenden Berufsgenossen solidarisch er­klären und ihnen ein Glück auf!" entbieten. Beteiligt an der Kundgebung ist auch die Vereinigung der Dresdner Ortsfrankenkassenärzte. Wahrscheinlich wird es nun auch einen Krankenkassenstreit in Dresden geben! Die Leipziger Ortsfrankenkasse, die größte in Deutschland, um­faßt 132 444 Mitglieder. Nach dem letzten Jahresbericht wurde ausgegeben für ärztliche Behandlung 843 664 Mart, für Arznei und sonstige Heilmittel 552 982 Mark, Kranken­gelder an Mitglieder 1599 713 Marf, an Angehörige der Mitglieder 62 987 M., Sterbegelder 114 378 M., Kur- und Verpflegungskosten an Krankenanstalten 338 857 M., Ver­waltungsfoften 355 015 Mark. Die Gesamtausgabe betrug

nicht weniger als 4 053 419 Mark, die Einnahme 4 169 952 Mark. Dem Reservefonds wurden 116 983 Mart zugeführt. Sehr hoch erscheinen übrigens in dieser Bilanz die Verwal­tungskosten.

Afrika.

Aus dem Kongostaat werden immer erbaulichere Dinge bekannt. Jetzt veröffentlicht ein Brüsseler Blatt eine un­geheures Aufsehen erregende Notiz über den Kongostaat. Da­nach wären englische Missionare, die Arumimi bereisten, zu einer Militärstation gekommen, wo unter den Augen eines italienischen Offiziers und eines belgischen Unteroffiziers Sol­daten ein Festgelage von Menschenfleisch abhielten, während sie Weiber und vier andere Schwarze umtanzten, die ebenfalls dem Tode geweiht waren. Der italienische Offizier erklärte, als er von den Missionaren zur Rede gestellt wurde, bei der Rückkehr von einer Expedition gegen Eingeborene habe er die Soldaten nicht hindern können, Gefangene a u f= zufressen. Ein Missionar eilte nach Boma, wo er dem englischen Konsul Mitteilung machte. Man würde die Er= zählung der Missionare für unglaublich halten, wenn man nicht urkundliche Beweise dafür hätte, daß bereits in früheren Fällen Kongosoldaten Kannibalismus getrieben haben.

* **

Hof und Gesellschaft.

Der Kaiser unternahm gestern bei prächtigem Wetter mit Gefolge sowie dem Botschafter Grafen Monts, dem Generalkonsul v. Rekowski und dem Marineattaché Koch auf dem Depeschenboot Sleipner" eine Fahrt nach Capri, um die Insel zu besichtigen und der Kronprinzessin von Schweden und Norwegen einen Besuch abzustatten. Das zweite Früh­stück wurde auf dem Sleipner" eingenommen. Nachmittags fuhr der Kaiser nach Sorrent weiter und kehrte dann auf die Hohenzollern" zurück. Des Abends sind die italienischen Kriegsschiffe glänzend illuminiert.

Aus dem Gerichtsfaal.

Gine Giftmischerin. Wie aus Paris gemeldet wird, ist das Verfahren gegen die Frau Rachel Galtier aus Saint­Clar, die wegen des durch zahlreiche Indizien gestützten Ver­dachtes, ihren Gatten, den Friedensrichter der Stadt, ihren Bruder, ihre Großmutter und vielleich noch mehrere andere Personen mit Arsenik vergiftet zu haben, verhaftet worden war, gerät jetzt endlich in Fluß. Die Untersuchung ist näm­lich abgeschlossen und hat die Schuld dieser für die Psycho­logen so interessanten Verbrecherin bis zur vollen Klarheit ergeben. In den Resten der Körper der Vergifteten wurden Arsenifmassen festgestellt, die zwischen zwei und drei Gramm schwanken, während schon Gaben von 10 bis 25 3entigramm tödlich wirken. In dem Glase, in dem Frau Galtier für ihren unglücklichen Bruder den letzten Trank bereitet hatte, wurden gegen 50 Zentigramm Arsenik gefunden. Auch in den Betttüchern, die von den Auswürfen des Unglücklichen durchtränkt waren, sind starke Arsenikmassen ermittelt wor­den. Trotz dieser erdrückenden Feststellungen leugnet Frau Galtier mit erstaunlicher Kaltblütigkeit und Geistesgegen­wart alle ihr zur Last gelegten Untaten. Sie legte eine Sorglosigkeit an den Tag, die entweder auf völligen Mangel an moralischem Bewußtsein, wahrscheinlicher aber auf Be­rechnung zurückzuführen ist.

§ Die Erbschaft des amerikanischen Millionärs Fair beschäf­tigte die Pariser Gerichte. Fair war mit seiner Frau im vorigen Jahre bei Trouville im Automobil verunglückt und beide hatten dabei den Tod gefunden. Da niemand dem Un­fall beigewohnt hatte, wurde angenommen, daß die Ehegatten gleichzeitig gestorben waren. Die Verwandten der Frau Fair brachten aber mehrere Monate später zwei Zeugen bei, die Franzosen Mas und Moranne, die behaupteten, auf Fahr­rädern kurz nach dem Unfall an der Unglücksstätte vorüberge­fommen zu sein und Frau Fair noch atmend gesehen zu haben. Diese Aussage hätte, wenn sie sich als richtig herausstellte, zur Folge gehabt, daß das riesige Vermögen Fairs der überleben­den" Gattin und damit deren Verwandten zugefallen wäre. Die Familie des Mannes focht aber die von vornherein ver­dächtigen Aussagen der beiden Radfahrer an, und das Gericht hat ihr recht gegeben, indem es durch Abwesenheitsurteil Mas und Moranne wegen falschen Zeugnisses und Meineids 311 drei Jahren Gefängnis und 150 Franken Geldstrafe ver­urteilte.

Cine Naturdoktorin vor Gericht.

Sh. Berlin, 25. März. Vor der 7. Straffammer des Landgerichts I begannen die Verhandlungen in einem Kurpfuscherprozesse, der sich ge­wissermaßen als ein Nachspiel zu dem Riesenprozesse gegen den Magnetopathen Mar Schröter in Tilsit darstellt, da ein in jenem Verfahren als medizinischer Sachverständiger benannter praktischer Arzt als Angeklagter in den gegenwär­tigen Prozeß verwickelt ist. Es ist dies der prakt. Arzt Dr. med. Schlesinger- Berlin, der sich im Verein mit noch einem Mediziner, dem praft. Arzt Dr. Colemann- Berlin als Mit­täter bei dem Vergehen der fahrlässigen Körperverletzung bez. der fahrlässigen Tötung zu verantworten hat, die der be­fannten Berliner Naturärztin Minna Kube zur Last gelegt sind. Frl. Kube ist seit Jahren Leiterin zweier großartig

ber mit seinem Freunde eintrat, was uns hierher führt, ge­

Du wirft entfchuldigen, Onkel," unterbrach Adolph ihn,

ftattet feinen Aufschub."

Sind wir hier vor unberufenen Horchern ficher?" nahm Beit, fasse dich furz, so kurz wie möglich.

der Diener fich wieder entfernt hatte. Ich habe nur wenig Nun, was ist es?" fragte Spangenberg unwillig, als

Martin mi

Armbandgeschichte ist auch noch

bach

Peter

im Museum gefunden worden."

aus der Fensternische hersie send und die geballte Faust

das Armband ſelbſt iſt unter sehr eigentümlichen Umständen behauptet, er habe diesen Diebstahl nicht begangen, und nicht aufgeflärt, Schön Was unterstehen Sie sich?" braufte Spangenberg auf,

gegen Martin erhebend

Was

Nicht immer umflattern euch Falter; Ats wärt ihr der Schönheit Bild? Weil schmeichelnde Lüfte euch kosen? Weil Schmetterlings Sehnsucht ihr stillt?

prangt ihr so stolz, ihr Rosen,

reichte

Was

zum Geftade trägt die Flut,

Und edles Silber als Berstört zu neuem Leben dringen!". Soll durch lodernden Feuers Glut Der Königin aber nahm er vom goldenen Haar und Lohn erringen.