Ausgabe 
25.6.1904 Zweites Blatt
 
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GIUSIOSIOSIS

Nr. 147.

Zweites Blatt.

onnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., Haus gebracht 60 Bfs., burch die Doft bezogen viertel­fährlich Mt. 1.50.

etibetlagen: Oberheffthe Samilienzeitung( täglich) und die Stekener Geifenblasen( wöchentlich). Bas Blatt erscheint an allen Berttagen nachmittags.

Samstag, den 25. Juni 1904.

Gießener

13. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Ober heffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fenit 15 kg. Reklamen bie Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Boftzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluß Kr. 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Eindrücke vom frauenkongress.

( Von unserem Spezialberichterstatter.)

Rn Berlin, 18. Juni. Der Frauenfongreß hat heute seine Sigungen beendet und ist nach einem glänzenden Empfange im Rathause durch die Stadt Berlin auseinandergegangen. Der Kongreß hat in der Woche vom 13. bis 18. Juni der Reichshauptstadt das Gepräge aufgedrückt. Man mochte hinhören, wo man wollte, in den Straßen, in den elektrischen Bahnen, selbst in Gesell­schaft wurde nur von dem Frauenfongreß gesprochen, von den Rednerinnen, von den Gegenständen, die diskutiert wur­den. Die Berlinerin, die Anspruch auf Bildung erhebt, hielt es für ganz selbstverständlich, daß sie dem einen oder dem anderen Vortrag beiwohnte. Viele kamen freilich aus Neu­gier, denn die Damen, welche man in den Hauptstraßen der Stadt traf, hatten zumeist ein so eigenartiges Aussehen, waren so markante Erscheinungen, daß es lockte, wenigstens auf Turze Zeit dieselbe Luft mit ihnen zu atmen. Und sie laten recht daran; denn jeder, der den Kongreß besuchte, brachte neue Eindrücke, Anregungen heim.

Geradezu wundervoll war die Ausstattung der Philhar­monie. Man hatte alles getan, um das große Haus zu einern angenehmen Aufenthaltsort der Mitglieder auszu­statten. Alle Treppen, alle Gäng waren mit echten Tep­pichen belegt. Wohin man schaute, grüßten Blumen in leuchtendster Farbenpracht. Die Anordnung und Gruppie­rung der Blumen muß von Künstlerhänden geschaffen fein, und sie bot den Berlinerinnen wie den vielen Frauen aus der Provinz reiche Gelegenheit, zu lernen, wie man mit einfachsten Mitteln schöne Wirkungen erzielen kann. Der Tunnel, der zum Restaurationsraum eingerichtet war, trug primen und roten Blumenschmuck. Birken in großen Kübeln stan den in allen Ecken, an der Decke hingen grüne Laubkränze, bon denen rote Wolbänder die neueste Art in Berlin, Blumen zusammenzuhalten herabflatterten. Jeder der weiß gedeckten Tische trug eine Heine oder größere Vase aus Ton, die mit Sträußen roter Mohnblumen gefüllt war. Jede der verschiedenen Erfrischungsräume war in einer anderen Farbe gehalten. Der eine zeigte weiße Möbel, auf denen rosa Bissen Tagen. Auf den Tischen standen in weißen Glasvasen hohe rosa Glockenblumen. Ein anderer großer Raum hatte hellgrüne, seltsam karierte Seidenkissen, auf den Tischen prangten prachtvolle weiße Rosensträuße in grünem Laub. In einem kleinen Salon wurden unentgeltlich Limonade und Cafes geboten. Auf farbigen Kacheltischen standen kleine bunte Töpfe, in denen Farnen wuchsen. In dem mit allem Komfort, mit allem Material versehenen Lesezimmer prangten blaue Sträuße und gelbe Lilien. Die Salons, die Toiletten­zimmer, die Informationsräume, sie alle bekundeten, daß in jeder Beziehung Berlin bestrebt war, geschmackvoll, vornehm und großartig seine Gäste aufzunehmen. Ein besonderes Bostamt war für den Zweck eingerichtet, und in den Presse­Einwohner von immern wurden die Schreibmaschinen getippt, daß die Bresse schnellstens von den Tagungen des Kongresses unter­richtet würde.

mittags 12.35 Uhr

Kommando.

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Das war ein Kommen und ein Gehen in den Gängen, in den Sälen. Da in vier verschiedenen Sälen, in vier Sef­fionen gearbeitet wurde, war ein großer Teil der Zuhörer beständig in Bewegung, weil man die verschiedenen Rednerin­nen zu hören wünschte. Es läßt sich begreifen, daß es für die Vorsitzenden nicht leicht war, die Ordnung aufrecht zu rhalten. Und so kam einem erst dort eine Vorstellung, wie­biel Energie dazu gehört, eine Versammlung zu leiten. Die Damen auf der Tribüne hatten aber das Heft in Händen. Mit Ausnahme von dem noch jugendlichen Fräulein Alice Salomon hatten den Vorsitz zumeist reife Frauen, die manch­mal recht männlich wirkten, deren Stimmen mitten durch den Saal drangen, deren Augen überall waren und nament­lich auf dem Zeiger der Uhr ruhten, damit auch mit keiner Minute die Zeit von einer Rednerin überschritten wurde. Stand das zu befürchten, so ergriff die Vorsitzende sogleich die Klingel. Die meisten Rednerinnen hielten genau die fest­gefeßte Frist inne; manche aber ließen sich doch von ihrem Thema und ihrem Temperament fortreißen; und der Beifall fette des Publikums machte sie noch begeisterter. Aber selbst auch Fräulein Salomon beiläufig eine der beliebtesten Frauen­rechtlerinnen mahnte dann streng, mehr die Tagesord. nung zu beobachten.

Den lebhaftesten Beifall ernteten durchschnittlich die Wie­nerinnen. Die jungen durch ihr fesches, kühnes Auftreten, durch ihr hübsches Aussehen, durch das Bezwingende in der Rede; die älteren durch ihren Humor und durch ihre Liebenswürdig. feit, die selbst dem statistischen Material die Trockenheit nahm. Man kann aber nicht behaupten, daß man den Auslände­rinnen freundlicher entgegengekommen wäre, als den Ein­heimischen. Von den Engländerinnen bestridte Lady Mar­jorie Gordon, die neunzehnjährige Tochter der Gräfin Aber­been, ehemaligen Vizekönigin von Indien, durch ihre Be. famgenheit, durch ihr reizvolles, pikantes Gesichtchen, aber auch durch den geistigen Gehalt ihres Vortrages. Frau Sierta- Regius- Schweden, welche in ihrem Vortrage die schweren Schäden des frühzeitigen Unterrichts der Kinder auf ihre körperliche Entwickelung nachwies, gefiel besonders, weil fie so eindringlich und frauenhaft weich sprach. Frau von Bülow, eine ehemaliae Schauspielerin, die vor dem Beruf

der Schauspielerin warnte, sprach rhetorisch bieuercht am besten. Wir müssen es uns versagen, die einzelnen inter essanten Erscheinungen auf der Tribüne und im Zuschauer. raum weiter herauszuheben. Auf allen Gesichtern lag tiefer Ernst. Und es ist ein großer Fortschritt, daß jetzt öffentlich Fragen behandelt werden dürfen, die früher nicht mit Frauen besprochen werden konnten.

Olympische Spiele der Gegenwart.

Politisches Vorwort zur Wieler Woche. Unmittelbar nach dem großen internationalen Rendez­bous im Taunus aus Anlaß der Gordon Bennett- Fahrt findet in Kiel ein großes Wassersportfest statt, von dem das Wort des Dichters gilt: Wer zählt die Völker, kennt die Namen, die gastlich hier zusammen kamen?" Diese Anziehungs­fraft sportlicher Veranstaltungen beweist durch die Praxis mehr für die wachsende Bedeutung solcher modernen olym­pischen Spiele, als die Theoretiker dagegen zu sagen ber­mögen. Es ist freilich wahr, daß der Sport in jeder Form, wie er auch geübt werden mag, ebenso fanatische Gegner wie Anhänger hat. Sobald er zum Selbstzweck wird, ist er ent­schieden auch unsympathisch, denn der Kampfplatz für die mo­derne Welt ruht auf geistigem Gebiet und nicht auf mate­tiellem. Aber als Mittel zum Zweck sind sportliche Veranstal­tungen jedenfalls wertvolle Faktoren der Volkserziehung.

Wir glauben auch, daß kaum ein Sport soviel Sympathien genießt und verdient, wie der Ruder- und Segelsport. Der Rennbetrieb bei Rädern und Motorwagen erzieht deshalb so viele Gegner, weil er vielfach dem Publikum lästig und gefährlich wird, während der Wassersport alle diese Schatten­Seiten nicht aufweist. Außerdem nimmt er in weit höherem Maße als die anderen Zweige die geistigen Fähigkeiten des Menschen und seine Persönlichkeit in Anspruch, und da er sich auf jener Straße betätigt, welche die Völker mit einander berbindet, so ist er mehr als jeder andere Sportszweig ein Mittel zur Annäherung der Nationen und zum Ausgleich der Verschiedenheiten unter den Völkern. Bei dem Auto­mobilrennen im Taunus war es die Schönheit der Land­schaft, die nicht weniger, wie das Rennen selbst, ihre An­ziehungskraft ausübte. Bei der Kieler Woche ist es einzig und allein das Interesse an den gebotenen Leistungen, das die Zuschauer anlockt und ihr Interesse wachhält. Die große Regatta ist gewissermaßen ein Schattenspiel von jenem stillen, aber gewaltigen Ringen, das um die Herrschaft der See und um die Weltherrschaft stattfindet. Wenn es tatsäch­lich wahr ist, daß die Zukunft der Völker auf dem Wasser liegt, dann erfüllt die Kieler Regatta durch ihre erziehliche Be deutung für das wachsende Interesse an dem Meere und den Wasserfahrzeugen einen hohen nationalen Zweck, und der Siegerpreis ist mehr, als bei jeder anderen sportlichen Ver. anstaltung, tatsächlich eine Trophäe, die nicht dem einzelnen, sondern der Nation zufällt. Denn nur eine, für das See. wesen begeisterte nationale Gemeinschaft vermag auch die siegenden Kräfte bei diesem internationalen Kampf zu produ zieren.

Angesichts dieser Sachlage kann man es begreifen, daß zwei Monarchen von großen Staaten mit gespanntester Auf. merksamkeit dem Wettkampf der Segeljachten in Kiel ent gegensehen, und es ist ganz gewiß kein Zufall, daß einer dieser hohen Gäste der Monarch eines seebeherrschenden Volkes und der andere der Monarch einer aufstrebenden jungen seemännischen Nation ist. In Kaiser Wilhelm und König Eduard repräsentieren sich gewissermaßen die welt. politischen Tendenzen unserer Zeit. Diese Tatsache gibt, auch wenn politische Fragen bei dieser Zusammenkunft nicht erörtert würden, wie es aber doch wohl der Fall sein dürfte, der Kieler Woche unverkennbar eine gewisse politische Be­deutung. Hatten die olympischen Spiele des Altertums eine merkliche nationale Wichtigkeit, so sind die modernen olym­pischen Spiele der Widerschein der ins Große aewachsenen internationalen intereffen.

Vermischtes.

[ Der Kaiser und die Norweger.] Eine reizende Szene, die Zeugnis davon ablegt, in welch hohem Maße sich der Deutsche Kaiser durch seine großartige Hilfeleistung bei dem Brande von Aalesund die Sympathien der Norweger errun. gen hat, spielte sich auf der Neede von Cuxhaven ab. Aus See nach Hamburg bestimmt, lief der norwegische Fracht­dampfer Sigurd Jarl" in die Elbe ein. Als er weiter­fahrend auf der Curhabener Neede die Hohenzollern" mit der Kaiserstandarte sichtete, setzte er sofort volle Flaggengala, und in diesem festlichen Schmuck passierte er dicht an der Hohenzollern" vorbei. Auch die Mannschaft des norwegi­schen Dampfers bewies durch Zurufen und Mützenschwenken beim Passieren der Hohenzollern" ihre Verehrung des Deut­jchen Kaisers.

[ 70 000 Rosen in Blüte] wird man auf der Rosenaus­stellung in Düsseldorf sehen, die am 25. d. Mts. im Gebäude ber dortigen Kunst- und Gartenbauausstellung eröffnet wird. Die Blüte hat schon seit einigen Tagen begonnen, hunderte Relche sind bereits erschlossen, aber was sich heute dem Auge bietet, ist nur ein kleines Vorspiel deffen. was ibm die

Sonderausstellung selbst bevorsteht. Mit ihr läßt Düssel­dorf selbst die Weltausstellungsstadt St. Louis hinter sich, Ipo ja eine ähnliche, aber nicht ganz so umfangreiche Veran­staltung stattfindet.

[ Echt russisch.] Ein reizendes Idyll von einer rus­sischen Eisenbahn ist in einer kleinen Notiz enthalten, die sich in russischen Blättern findet. Danach sollen nach Ausweis des russischen Verkehrsministeriums im vorigen Jahre auf der transkaukasischen Bahn nicht weniger als 35 264 blinde Vassagiere, d. h. Reisende ohne Fahrkarten, angehalten wor­den sein, die meisten davon auf der Sabunischinskier Zweig­bahn, wo 19 681 solcher Fahrgäste betroffen wurden.

[ Die gepfändeten Kanonen.] Tiefe Trauer und Niedergeschlagenheit herrschen in den Festräumen der Schüßengesellschaft zu Biedlach bei Gera. Die Kanonen der Gilde sind fort, aber nicht etwa von einem Dieb in der Nacht gestohlen das ließe sich noch verschmerzen- nein, bei hellichtem Tage fortgeschleppt und fortgeschleppt noch dazu bom Gerichtsvollzieher. Und das inmitten des Festjubels coram publico! Und auch das Trinkhorn der Gilde hat diese unerbittliche Schicksalsmacht, mit der nicht gut Kirschen effen ist, als gute Beute mitgenommen! Kanonen und Trink­horn kommen nun unter den Hammer, und von dem Erlös wird der frühere Kanonier(!) der Gilde, ein Milchhändler, befriedigt werden, der bei einer Explosion des schüßengesell­schaftlichen Pulverfasses seinerzeit schwer zu Schaden kam, aber mit seinen Entschädigungsansprüchen bei den Mit­gliedern vergeblich anklopfte.

Kunft und Wiffenfchaft.

RB Ein japanisches Gelehrtengehirn. Kürzlich ist das Ge hirn des Professors Taguchi, eines berühmten japanischen Anatomen, auf Grund der leztwilligen Anordnung des Ver. storbenen untersucht worden. Es stellte sich heraus, daß sein Gehirn ein Gewicht besessen hat, wie es nicht nur unter den Japanern, sondern auch unter allen daraufhin untersuchten Gelehrten der Erde fast ohne Beispiel ist. Während die schwersten bisher bekannten japanischen Gehirne nur 1790 Gramm gewogen haben, wurde das des genannten japa nischen Gelehrten auf 1920 Gramm ermittelt. Es ist in der Liste hervorragender Männer aller Länder überhaupt nur ein Gehirn bekannt geworden, das ein noch schwereres Ge­wicht aufwies. Das Körpergewicht des Japaners betrug dabei nur 49 Kilogramm.

Der Landwirt.

rd Die Notwendigkeit eines vermehrten Obstbaues in Deutschland, auf die schon wiederholt von Fachleuten hinge­wiesen wurde, wird jetzt wieder in einem interessanten Auf­faz des bekannten Dekonomierats Gark hervorgehoben. ,, Könn­ten die Amerikaner", so schreibt er, den Schönen von Bos­foop oder die Pariser Rambour-( deinade) Reinette in der Qualität herstellen wie wir, sie hätten längst einen Welt­handelsartikel daraus gemacht. Bei uns fennt sie kaum je­mand, obwohl wir gerade diese Früchte in hervorragender Schönheit und unerreichtem Wohlgeschmack erzeugen. Hätte man in Amerika einen dem norddeutschen Gravensteiner ebenbürtigen Apfel, man würde Flächen wie Schleswig­Holstein und die beiden Mecklenburgs zusammen damit be­pflanzt haben. So bauen wir aber Jahr um Jahr dasselbe Getreide und dieselben Kartoffeln weiter, und dabei geht das viele deutsche Geld für schlechte Aepfel ins Ausland, weil wir keine haben. Daß das auf die Dauer nicht so weiter gehen kann, haben viele verständige Landwirte eingesehen, sie lassen endlich den Obstbau zu seinem Recht kommen und sorgen für die Zukunft vor." Dasselbe Thema findet sich auch in den Arbeiten der Deutschen Landwirtschaftlichen Ge­sellschaft behandelt. Dort wird noch im einzelnen ausgeführt: ,, Weit mehr als durch die Zahl der Bäume zeichnen sich die amerikanischen Obstanlagen gegenüber den deutschen durch ihre Beschaffenheit aus. Bis auf eine Anzahl gutgepflegter einheitlicher Obſtanlagen an Chausseen und anderen öffent­lichen Wegen finden wir in Deutschland nur sehr vereinzelt größere Bestände gut gepflegten Obstes. Meist sehen wir in den Gärten unserer Bauern eine Anzahl Bäume der 4 Haupt­arten. Aepfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen, und von jeder Art wieder verschiedene Sorten vertreten. Die Bäume sind häufig schlecht gepflegt. Moos und allerlei Flechten über­ziehen den Stamm: die wilden Triebe werden nur selten ent­fernt, und allerhand Insekten und pflanzliche Schmarotzer fönnen ungestört ihr vernichtendes Wert an Blättern und Blüten ausüben und jahrelang den Ertrag einzelner Bäume, ja ganzer Bestände in Frage stellen. Diese Schilderung trifft zwar nicht überall, aber doch in sehr vielen Fällen zu. Die Obsternte reicht gewöhnlich kaum für den Bedarf des Be­sitzers, und ist einmal zufällig eine der Obstarten gut ge­raten, so können für die geringere, zu Markte gebrachten Mengen, die womöglich noch mehrere Sorten enthalten, doch teine lohnenden Preise erzielt werden." Hierbei ist noch die meist schlechte Behandlung des geernteten Obstes vergessen worden, die eine längere Aufbewahrung in der Regel unmög­lich macht.