Einzelbild herunterladen

irlanden aus

ittene Taille fie mit einem einen Zufi ner Strohhui Haupt. omate, ein Rod wird aus r fällt ein

natenfarbenen usgeschnitten mel aufweist Taille. J rd, die mi gehalten wer reisende Eng zu erhalten dhnitten. Zu Bolero, hejte tragen darauf tte zusammen s, schwarz uni

derin befinde Ansichtskarter Hand trägt si Bt dieses Reise Ball zur Last es, im Koſtün itschrift zu er r Settüre zun ( ter zu wirken Coßmutter aus le leisten dabe nz und gar ir zupuzen. Di n geben gut Neichen.

Deutschen Strow jee statt. Der litten, alle mit en, die Schwä Sollweg ab. We Art Winter nier in Berlin Friedrich Leo­

Erzherzogs Fer um Trotz dod oll sogar schon räulein Czuber m 13. Februar

Ot Moundsvill Sämtliche Ge

wurden ber

endant Schert i Jahren nad chgebrannt ist, flein". Durch Ein in Trans mat zu Besuch Transvaal mit mpft habe und alte. Nunmehr ie Auslieferung haft hatte f. 3. man eine vor schon in Ver Lers bezeichnete.

ernichtet. Von egen die ganze schen wohnten, ten Schiffsver edfundes. Das Lichen Teil der asenden Ortan ne verheerende

falten, da die omit die Lösch

schenleben sin et sich aber

en sind Hilf

gesandt wordm

nstadt wird tom t. Am 16. Ja des kaiserlichen ellung von Inti det sich in dem Kronstadt und n Infel befindet en Bestfuturen

1 ärztlichen Gin ungen mit Anti einer Ungebung

den. Der zum

major Orbeliani eine völlige fo H. brannte di

enrats Mezenti

i von einer ein

Gärtner Ehrid Gastwirt Lieba

lebensgefährlid es Gouvernemen

nachdem die dre

deutscher Bäder

Polizei mitteilte

1. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach.

Gießen, den 20. Januar 1904. ( Schluß.)

2. Vorstandswahl. Zum Vorstand der Handels­fammer für das Jahr 1904 wurden die Herren Kommerzien. rat F. C. B. Koch- Gießen als erster Vorsitzender und Kom­merzienrat S. Heichelheim- Gießen als zweiter Vorsitzender wiedergewählt.

3. Der Ausschuß zur Erledigung eiliger Sachen seht sich nach der vorgenommenen Neuwahl auch im Jahre 1904 wieder aus den Vorstandsmitgliedern zu­sammen, die je nach Bedürfnis noch andere Mitglieder der Rammer tooptieren können.

4. Lahnkanalisierung. Nachdem die Interessenten für die Bahnkanalisierung nunmehr von dem früheren Projekte, der Kanalisierung für 600 Tonnenschiffe, Abstand genommen haben und Herr Baurat Röder in Dieß mit der Ausarbeitung eines Projektes für 300 Tonnen- Schiffe beauftragt worden ist, beschloß die Kammer, auch für ihren Bezirk Erhebungen darüber zu veranstalten, ob und wie weit diesseits ein In­teresse an einer Ranalisierung der Lahn bis Gießen vorliegt.

5. Intrafttreten der neuen Handelsver= träge. Auf Veranlassung des Deutschen Handelstages hat die Handelskammer bei den am Auslandsverkehr beteiligten Firmen ihres Bezirks eine Umfrage veranstaltet, um zu er­mitteln, ob für das Inkrafttreten der neuen Handelsverträge die in den alten Handelsverträgen für die Kündigung vor­gesehene Frist von einem Jahre verkürzt werden könne. Die Rammer erklärte sich in Uebereinstimmung mit den einge­gangenen Antworten gegen eine Verkürzung der einjährigen Kündigungsfrist.

6. Ter Oberhessische Viehhändlerverein in Alsfeld hatte die Handelskammer ersucht, für einen Zusammenschluß des Güterzuges 7524 Fulda Gießen( Burg- und Niedergemünden an 11,31 vormittags) mit dem Zuge 1343 Burg- und Niedergemünden Kirchhain( Burg­und Niedergemünden ab 11.5 vormittags) einzutreten. Die Kammer beschloß, diesem Ersuchen zu entsprechen, da jetzt der Viehtransport nach den Märkten in Kirchhain außer ordentlich verzögert wird und es den oberhessischen Händlern nicht ermöglicht ist, schon auf dem Vormarkte Verkäufe ab­zuschließen.

7. Polizeiverordnung betr. Ausmelten der Kühe vor dem Auftriebe auf die Gießener Vieh­märkte. Von den Viehhändlern werden fortgesetzt Klagen über die genannte Polizeiverordnung erhoben. Nachdem das Großh. Kreisamt zu Gießen nach Anhörung des Kreisaus­schusses erklärt hat, zur Zeit von einer Aenderung der Poli­zeiverordnung Abstand zu nehmen, beschloß dic Handelskammer, nochmals in einer Eingabe auf die Schäden der Polizeiver­ordnung hinzuweisen und eine baldige Abänderung zu erbitten.

8. Verkehr mit Kleie. Gegenüber den zuweitgehen­den Ansprüchen der Landwirte an die Beschaffenheit der von ihnen einzukaufenden Kleie hat der Ausschuß des Deutschen Handelstages an seine Mitglieder die Aufforderung gerichtet, dahin zu wirken, daß durchweg die folgende von dem Verein deutscher Handelsmüller und dem Verein deutscher Großhändler in Dünge- und Kraftfuttermitteln eingeführte Begriffsbe­stimmung zur Geltung gelange: Kleie ist der Rückstand aus dem Reinigungs- und Vermehlungsver­fahren des Getreides behufs Gewinnung von Mehl. Fremde nicht im Getreide enthaltene Sub­stanzen dürfen der Kleie nicht beigemischt werden." Die Handelskammer ersucht die Kleinhändler und Müller ihres Bezirks, in dem Sinne einzuwirken, daß durchweg diese Begriffsbestimmung in Anwendung tommt.

Lokales.

25. Januar 1904. ** Der Großherzog hat die gemeldete Reise nach London zum Besuch der Prinzessin Ludwig von Battenberg angetreten.

** Der Großherzog hat am 23. 1. Mts. den Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Lich, Heinrich Giller zu Lich, unter Verleihung des Titels Regier­ungsrat" mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an zum Vorstand des Erbschaftssteueramts ernannt. ** Der Kaiser hat an die Blumengärtnereien von M. Peterseim ein Telegramm gesandt, in welchem er seine Anerkennung ausspricht über eine Blumensendung. Zur Besichtigung von Lagerhäusern werden sich unter Leitung des Herrn Dekonomierat Schlente ca. 30 Herren aus Oberhessen am Donnerstag nach Baden begeben.

*

* Die Rezitation zum Besten des Theater­Neubaues am fommenden Mittwoch beginnt auf Wunsch des Fräulein Tries a um 6 Uhr( siehe Anzeipenteil), nicht um 7 Uhr, wie anfänglich bestimmt war.

*

** Vor kurzem hat sich, wie hess. Blätter berichten, eine Anzahl hessischer Anhänger des Prinzips der Gleichberechtigung der höheren Schulen zu einem Verein zusammengeschlossen, der unter der Führung der Professoren Geheimrat Kittler und Geh. Baurat Landsberg sowie des Geh. Kommerzienrats Dr. 2. Merck in Darmstadt steht und sich Verein für die Gleichstellung der höheren Schulen" nennt. Die Zahl der Mitglieder des neuen Vereins, der sich bereits über das ganze Großherzogtum erstreckt, soll im raschem Zunehmen begriffen sein. Er setzt sich zum Ziel, die Freunde der Schulreform zu sammeln, in der Deffen­lichkeit auf die Bedeutung seiner Bestrebungen hinzu. weisen und in geeigneter Form bei den maßgebenden Stellen für die Durchführung seiner Ziele zu wirken. Es liegt ihm durchaus fern, wie es heißt, aggressiv nach irgend einer Seite vorzugehen insbesondere lehnt es der neue Verein ab, gegen das Gymnasium und die in ihm betriebenen Studien eine feindliche Stellung einzunehmen.

* Auf dem Bahnhof Grünberg sind nunmehr, wie vor einiger Zeit schon gemeldet, die Lampen aufgestellt und spenden ihr Licht gleich elektr. Bogenlampen.

*

*

Gegen die Einführung des Ottroi in Grünberg wendet sich eine Eingabe die die Wirte an das Kreisamt planen. Wie wir hören, will die Brauerei Denninghof, die sich um die Bierlieferung zum Sängerfest beworben, das Oftroi tragen.

** Die Vorbereitungen für das Sängerfest des Lahntal- Sängerbundes, welches in diesem Jahre in Grünberg stattfindet, sind in Angriff genommen. Die auf Samstag Abend vom Grünberger Gesangverein in den Hirsch" ein­berufene Versammlung, die sich mit der Wahl der einzelnen Ausschüsse b.faßte, war außerordentlich gut besucht, ein Beweis, daß ein reges Interesse für das Fest schon jetzt vorhanden ist. Die für die einzelnen Ausschüsse vorge= schlagenen Wahlen gingen durch die Bereitwilligkeit der Vor­geschlagenen schnell von statten. In das Ehrenpräsidium wurden einstimmig die Herren Regierungs- Assessor Vezberger, Amtsgerichtsrat Hörle und Gemeinderat Moll gewählt. Hierauf wählten die einzelnen Ausschüsse je einen Vorsitzenden, einen stellvert. Vorsißenden und einen Schriftführer. Des Raumes wegen seien nur diese hier genannt: Empfangs­Ausschuß: Ferd. Schott, Gg. Stammler, Ant. Leonhardt; Ausschuß: Ferd. Schott, Gg. Stammler, Ant. Leonhardt; Wohnungs- Ausschuß: H. Roth, Jaf. Queckbörner, Kari Repp; Finanz- Kommission: Rechner Jöckel, Hrch. Sehrt, Rechner Karl; Bau- und Dekorations- Ausschuß: Forstmeister Schneider, Bahnmeister Stein, Wachtmeister Jöckel; Zug­und Ordnungs- Ausschuß: Gg. Stammler, Chr. Wagner, Wahl; Preß- Ausschuß: Rektor Bernius, Lehrer Roth Lehrer Schmidt; Musik- und Vergnügungs- Ausschuß: H. Kaiser, Karl Gieß, Karl Schott; Wirtschafts- Ausschuß: K. H. Jöckel, Hrch. Sehrt, H. Schmidt sen. Die Vor­sizenden der acht Ausschüsse und der Vorstand des Gesang­vereins unter dem Vorsitz des Herrn Möller bilden den geschäftsführenden Ausschuß. Das Feft soll am 9., 10. und 11. Juli auf der Käs- Wiese gefeiert werden und wird es nicht zum wenigften an den Ausschüssen, den Kommissionen und der Leitung des Ganzen liegen, ein der Stadt Grünberg würdiges Feft in die Wege zu leiten und wenn auch der Himmel ein Einsehen hat, werden die Tage des Festes nicht nur ein richtiges Fest, sondern auch den Sängern Ehre und den Geschäftsleuten eine Einnahme bringen. Nachdem der Leiter der Versammlung, Herr Moll, die Versammlung aeschlossen, trugen die Sänger noch einige Lieder vor, die mit Beifall aufgenommen wurden.

*

*

Der Kriegerverein Gießen feierte am ver= gangenen Samstag Kaisers Geburtstag und zugleich auch fein 30. Stiftungsfest im neuen Saalbau. Wie gewöhnt, wo ehemalige Soldaten zu fröhlichem Treiben beisammen tommen, war auch dieses Mal der Saal dicht besetzt von einer Festversammlung, welche nach jeder Richtung hin un­gezwungen, aber doch des Festes entsprechend, dem Humor freien Lauf ließ. Die Regimentskapelle sorgte für den nötigen musikalischen Genuß und unsere Theaterkünstler waren bei Vorführung des Bettelstudent"," Es lebe der Kaiser" und ,, Alte Liebe rostet nicht" recht bei der Sache. Ein Ball mit an­erkennenswerter Ordnung hielt die Vereinsmitglieder noch lange beisammen.

** Die 1. große Kanarien Ausstellung, welche am 22., 23. und 24. Januar in Gießen im Postfeller stattfand, hatte sich sowohl seitens der Aussteller wie in Bezug auf Besuch eines regen Interesses zu erfreuen. Die Prämiierung fand am Freitag statt und die Verlosung, zu der alle Lose abgesetzt sind, wird heute Mittag vorgenommen. Brämien erhielten die Kanarien der Herren: Herm. Birkholz, Lichtenberg- Berlin drei 2. u. einen 1. Preis; Friedr. Bohn­wagner, Leipzig- Kl. Zschocher zwei 1. u. zw. 2. Pr.; Georg Breithecker, Höchst a. M. drei 2. u. einen 1. Pr.; Hermann Efarius, Homburg v. d. H. vier 2. Pr.; Jean Erb, Gießen drei 2. u. vier 3. Pr.; Richard Flügel, Hannover einen 2. u. drei 1. Pr.; August Felsing, Gießen neun 2. u. drei 1. Br.; Franz Heck, Kesselstadt a. M. drei 2. u. einen 1. Pr.; Anton Hamel, Frankfurt a. M. sieben 2. u. einen 1. Br.; Gg. Haubach, Gießen drei 2. u. einen 3. Pr.; Otto Kattenbusch, Fechenheim a. M. zwei 1. u. zwei 2. Pr.; Heinrich Keil, Gießen acht 2. Pr.; Jakob Koch, Gießen einen 2. u. drei 3. Pr.; Bernhard Kerst, Hannover einen 1. u. drei 2. Pr.; Wilhelm Leichtweis, Gießen acht 2. Pr.; Peter Meyer, Köln a. Rh. zwei 1. u. zwei 2. Pc.; Joseph Nolde, Altena i. W. zwei 1. und zwei 2. Pr.; Louis Petri, Gießen vier 2. u. vier 3. Pr.; Jul. Richard, Frankfurt a. M. drei 2. Preise; Rudolf Ritter, Grünberg, vier 2. Preise; Louis Roloff, Gießen drei 2. u. einen 3. Pr. Karl Schneider, Gießen vier 1. und vier 2. Preise; H. Schnacke, Hannover, einen 1. u. drei 2. Pr.; Wilhelm Seiz, Gießen zwei 2. u. zwet 3. Pr.; August Töpfer, Linden- Hannover vier 2. Pr.; Karl Viertelhausen, Klein- Linden drei 2. u. einen 3. Pr.; Franz Völkel, Hanau vier 2. Pr.; Karl Walter, Frißlar einen 1. u. drei 2. Pr.; Ernst Wente, Hildesheim vier 2. Pr.; Ludwig Zorbach, Preungesheim einen 1. u. drei 2. Pr.; Hermann Bauer, Altena i. W. zwei 1. u. zwei 2. Pr.; Wilh. Mayer, Gießen vier 3. Pr.

+ 3wischen Himmel und Erde zu schweben ist keine Kleinigkeit, wenn man an einem Tür­pfosten hängt. Das mußte dieser Tage ein Dienstmädchen in Gießen erfahren. Die Gute hatte die Absicht, die über einer sehr großen Hanstüre befindliche Glasscheibe zu reinigen, zu diesem Zwecke war von ihr eine lange Leiter angelegt worden, welche sie mutig erstieg. Aber - das Unglück nahte! Kaum war sie glücklich oben, da öffnete Jemand von Außen die Türe, die Leiter stürzte hinunter und die Reinigungsfee blieb droben. Sie hatte sich an die schmale Querleiste geklammert und baumelte wehmütig mit den Beinen. Als alle Reize dieser Stellung" durchgekostet waren, wagte die Mutige endlich den Sprung in die Tiefe und landete, zu namenloser Erleichterung der bereits zahlreich herbei­geeilter Zuschauer, glücklich auf ebener Ecde.

*

Nachtdienst im Telephonberkehr. Das Reichspostamt ordnete mit Wirkung vom 1.

Februar ab die allgemeine Einführung des Nachtdienstes im Fernsprechverkehr des Telegraphengebietes unterein­ander und mit Bayern, Württenberg und Desterreich an.

H. R. Fernsprechbereich von Gießen. Dem Antrage der Großh. Handelskammer zufolge ist der Fern­sprechbereich von Gießen auf die Orte Beßdorf, Tuisburg, Oberhausen, Hamborn, Paderborn, Lippstadt, Soest, Trier, St. Johann, Saarbrücken, Göppingen, Kircheim und Teck, Rigingen, Neustadt a. Aisch und Erlangen, sowie auf die Orte Battenberg, Biedenkopf, Haßfeld, Gladenbach, Wilhelms­hütte und Weidenhausen des Kreises Biedenkopf ausgedehnt worden.

** Fürsorge für Feuerwehrleute. Dem neu zusammengetretenen Reichstage ist folgender Antrag Dietrich und Genossen zugegangen:" Dem Reichstage tunlichst bald einen Gesezentwurf vorzulegen betr. Unfall- Fürsorge für die bei Rettung oder Bergung von Personen oder Sachen verunglückten Feuerwehrleute, ins­besondere auch der Mitglieder der freiwilligen Feuer­wehren und Wasserwehren."

** Die Gesamtverwaltung des Bundes Deutscher Gastwirte wird in den Tagen vom 2.- 4. August in Darmstadt eine Versammlung abhalten, in welcher wichtige gewerbl. Fragen des Gastwirtestandes insbe sondere auch Vorbesprechungen über den Anfangs Juli d. J. in Dresden stattfindenden Bundestag deutscher Gastwirte erledigt werden sollen. Am 2. Tage wird eine Sigung des Aufsichtsrates der Sterbefasse des Bundes Deutscher Gastwirte stattfinden, deren Gebiete sich nach Genehmigung des Kaiserl. Aufsichtsamtes in Berlin über ganz Deutschland erstreckt. Das Vermögen der Kasse beträgt ca. 1 Million Mark das zum großen Teil in ersten Hypotheken in Darmstadt angelegt ist. Nachmittags findet dann eine Sigung der Kohlensäure- Kommission start. Bekanntlich hat der Deutsche Gastwirte- Bund um den Machenschaften des Kohlensäure- Rings zu begegnen eigne Mineralbrunnen erworben, welche mit mehreren Millionen Mark Wert investirt sind. Einer derselben ist der Selters­Sprudel Augusta- Vittoria- Brunnen bei Selters a. d. Lahn, welcher jährlich ca. 1 Million Kilo Kohlensäure produziert und das als vorzüglich anerkannte Wasser in mehreren Millionen Gefäßen jährlich versendet.

× Garbenteich. Der hiesige Gesangverein Vittoria" feiert am 10. und 11. Jult sein 25jähriges Bestehen durch ein größeres Fest. Die einzelnen Gesangvereine der Um­gegend werden dazu eingeladen.

= Rodheim, 24. Jan. Die vielen Festlichkeiten, welche in der angebrochenen Festeswoche zu Ehren des Kaisers Geburtstag überall begangen werden, haben hierselbst bereits ihren Anfang genommen. Den Reigen derselben eröffnete der Höhn'sche Gesangverein" durch sein am geftrigen Abend abgehaltenes Stiftungsfest. Früher pflegte der Verein diese Feier stets auf den 27. Januar zu verlegen, da aber am Vorabend für alle hiesigen Vereine ein gemein­samer Festaktus geplant ist, daher diese frühere Verlegung. Für heute Abend findet im Flottenverein der angekündigte Vortrag mit Vorführung von Lichtbildern statt. Den Glanzpunkt unter den Festlichkeiten aber wird der für Dienstag Abend von den Vereinen angekündigte Fackelzug mit darauf folgendem Kommers bilden.

Aus Franken, 24. Jan. In einem Steinbruch bei Stetten wurde der 48 Jahre alte Bauer Johann Völker durch berabſtürzende Erdmaſſen getödtet.

Aus dem Gerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, 22. Januar 1904. Der Landwirt Karl Engel von Großen Buseck wurde vom Schöffengericht Gießen wegen Beleidigung des Arresthausverwalters und mehrere Bewohner von Großen­Buseck, zu einer Gefängnisstrafe von zwei Monaten verurteilt. Die von dem Angeklagten eingelegte Berufung wird heute tostenpflichtig zurügewiesen, derjenigen der Staatsanwaltschaft stattgegeben und die Strafe auf vier Monate erhöht.- Eugen Müller von Friedberg hat gegen ein Urteil des dortigeu Schöffengerichts wonach er wegen Beleidigung eines Ersen­bahnschaffners und wegen Widerstands zu einem Monat Gefängnis verurteilt worden war, Berufung verfolgt. Da er unentschuldigt ausbleibt, wird seine Berufung verworfen. - Der Taglöhner Johannes Gebhardt zu Gießen wurde durch das Schöffengericht wegen einer dem Knecht Heinrich Brück zugefügten Körperverlegung mit zwei Wochen Gefängnis bedacht. Auf seine Verufung wird diese Strafe in eine Geldstrafe von 15 Mt. abgeändert. Die Berufung des Heinrich Karl Weller zu Gießen welcher wegen Sach­beschädigung in Strafe genommen war, wird vor Eintritt in die Hauptverhandlung zurückgenommen.- Den Schluß bildet die Verhandlung über die Berufung des Forstwarts Friedrich König von Glauberg, welcher wegen Fischereiübertretung zu einer Mark Geldstrate verurteilt worden war. Das Gricht hält die erkannte Strafe mit der Mascabe aufrecht, daß dieselbe aus einem anderen Gefeßes paragraphen zu erkennen ſei.

Geschäftliches.

In der Hauptstadt des gewaltigen Zarenlandes ent­faltet die Friedensarbeit ihre zartesten Blüten durch die namentlich dem Wohlergehen der Kinderw It gewidmete inter­nationale wissenschaftliche Ausstellung, die unter dem Pro­teftorat der Kaiserin- Mutter ein glänzendes Bild entrollt von der umfassenden Fürsorge, welche der Russe seinem jungen Nachwuchs angedeihen läßt.- Unter der hohen Protektorin haben sich die hervorragendsten Kräfte des Landes vereinigt, um die Leistungen der Humanität zu veranschau­lichen. Auch das Ausland, namentlich die preußischen Ministerien, haben umfassende Ausstellungen veranstaltet. Einen ganz besonderen Erfolg trug das Sana to gen da­von, das als gewaltiger Fortschritt auf dem Gebiete der Erzeugung fünstlicher Nährpräparate von einer Jury der klangvollsten Namen russischer Aerzte mit der großen goldenen Staats- Medaille ausgezeichnet wurde.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts." und" Ceffentlichen Gorechiaal": r. Obbermann