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Gut herausgeredet.„ Na, bei der gestrigen Maria Stuart"-Aufführung haben Sie' was nettes geliefert, Herr Direktor; Sie ließen ja die unglückliche Königin ouf ihrem letzten Gange ein grünkarriertes Kleid tragen!" Schmierendirektor:„ Das hab' ich absichtlich getan, um anzudeuten, wie der Mensch in seinem größten Schmerze nicht weiß, was er tut."
Undank. Sie sind auch so einer! Am Tage schimpfen Sie über die Gasbeleuchtung unseres Städtchens und möchten elektrisches Licht eingeführt haben, aber nachts, wenn Sie aus dem Wirtshaus kommen, sind Sie froh, wenn Sie sich an einer Gaslaterne festhalten können."
Renommage.„ Neulich soll Ihnen ja auf einem Baldspaziergang Ihr Banknotenportefeuille geraubt worden sein?" Parvenu: Ja, hat dem Räuber aber nichts genüßt, denn als er ins Portefeuille schaute, ist er vor Freude berrückt geworden."
Ein Glücksbogel. Was macht denn Ihr Freund Suber?", dem geht's gut; der hat fürzlich in eine Herde von zweihundert Schweinen eingeheiratet!"
Hessischer Landtag.
Erfte Kammer der Stände.
Darmstadt, 23. März 1903.
Die Hauptabteilungen: 1. Reſte aus früheren Jahren, 2. Domänen des Großh. Hauses, 3. Staatsdomänen, 4. Lotterie, 5. Direkte Steuern, 6. Landstände werden debattelos entsprechend den Beschlüssen der Zweiten Kammer angenommen.
Bei Kapitel„ Staatsministerium" tritt das Haus dem Ersuchen der Zweiten Kammer an die Regierung, im Bundesrat einen Antrag auf Gewährung von Anwesenheitsgeldern für die Reichstagsabgeordneten einzubringen, gegen 6 Stimmen nicht bei.
Auch dem Beschluss:, die Beiträge für die Gehalte der Offiziere des Großh. Gendarmerieforps nur für die der= maligen Inhaber zu bewilligen, trat das Haus nicht bei.
Bei Kapitel„ Denkmalpflege" tritt Geheimerat Schmidt dafür ein, daß die Regierung auf die Erhaltung der im Besitze von Private und Gemeinden befindlichen Urkunden auch noch mehr wie dies bis jetzt geschehen sei, ihr Augenmerk richten sollte, was von seiten des Herrn Ministerialrats b. Biegeleben zugesagt wird.
Frhr. v. Heyl rechtfertigt sich gegen mehrere, ihm in Sachen der Rirdviehzucht gemachten Vorwürfe.
Bei den Abteilungen: Ministerium der Justiz und der Finanzen, Ausleihungen und Staatsschuld, Pensionen, Verhältnis zum Reich, Indisponible und reservierte Fonds, tritt das Haus den Beschlüssen der Zweiten Kammer bei. Es erfolgte Beratung des Teiles Vermögen".
Die Abteilungen: Reste aus früheren Jahren und Domänen des Großh. Hauses, Staatsdomänen werden debattelos erledigt.
Die übrigen Abteilungen werden den Anträgen der Ausschüsse entsprechend erledigt.
Nächste Sigung Donnerstag, 24. März.
Zweite Kammer der Stände. Erster Präsident Haas eröffnet die Situng.
Es erfolgt zunächst die Besprechung der Anfrage des Abg. Weidner, die Kosten für tierärztliche Ueberwachung der Viehmärkte betreffend. Abg. Weidner legt in längeren Ausführungen dar, daß er von der Antwort der Regierung nicht befriedigt sei. Weiter sprechen noch Obermedizinalrat Dr. Lorenz und Abg. Köhler.
Es folgt der dringliche Antrag des Abg. Breimer, Besteuerung der auf hessischem Gebiet im Rhein und Main gebaggerten Baumaterialien betreffend. Für den Antrag, bezw. dessen Rückverweisung an den Ausschuß sprechen die Abgg. Breimer, Reinhart und Molthan, dagegen Abg. Dr. David.
An der weiteren Debatte beteiligen sich Ministerialrat Freiherr v. Biegeleben, Geh. Oberbaurat Imroth, die Abgg. Reinhart, Breimer, Molthan, Ulrich und Adelung, worauf Burückverweisung an den Ausschuß beschlossen wird.
Der zur vorläufigen Beratung stehende Antrag des Abg. Ulrich, betreffend Veröffentlichung amtlicher Bekanntmachungen, wird nach Debatte an den 4. Ausschuß verwiesen, der um 2 Mitglieder verstärkt werden wird.
Hierauf tritt Vertagung auf Donnerstag ein.
Lokales.
24. März 1904. ** Privattelegramm. Bei der heutigen Ziehung der Hessisch- Thüringischen Landeslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 5000 Mt. auf Nr. 5176, 6394, 61905, 71864, 3000 M. auf 3765, 4531, 28 384, 40 368, 50 989, 61 500, 87 710, 90 792, 97779.
** Der Großherzog stattete gestern Mittag der Internationalen Automobil- Ausstellung in Frankfurt a. M. einen längeren Besuch ab. Gestern Abend 11 Uhr 52 Min. hat der Großherzog die schon gemeldete Reise nach Italien, zunächst nach Florenz, angetreten; in Begleitung befindet fich Flügeladjutant Rittmeister Kraemer.
* Zweite Kammer. Eine dringliche Anfrage des| Abg. Noack besagt:„ Nach den in der Presse veröffentlichten Mitteilungen soll bei der Abstimmung im Bundesrat über Aufhebung des§ 2 des Jesuitengeseßes sich die Großh. Regierung der Abstimmung enthalten haben. Ich beehre mich, an Großh. Regierung die Anfrage zu stellen, ob diese Mitteilung sich bewahrheitet, und welche Gründe für die Haltung der Regierung in dieser Frage maßgebend waren."
|| Die Eröffnung der Buzbach- Licher Bahn ist auf Montag den 28. d. Mts. verschoben.
** Die juristische Fakultät der Landesuniversität hat zum heutigen 50jährigen Doktorjubiläum des Großherzoglich Hessischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Königlich Preußischen Hofe, Bevollmächtigter zum Bundesrat, wirklicher Geheimerat Dr. von Neidhardt in Berlin dessen DoktorDiplom erneuert und ein Glückwunschschreiben überreichen Lassen.
** Oberrealschule Gießen. Bei der am Dienstag unter dem Vorfiz des Herrn Direktors Geheimer Schulrat Dr. Rausch stattgefundenen Einjährigen- FreiwilligenBrüfung bestanden folgende Schüler: Berlin, Bernhardt, Dominick, Ecb, Feiling, Fiebig, Frank, Franz, Geißler, Grünstein, Hansult, Hofmann, Phil. Jung, Wilh. Jung, Kaz, Klinge, Neumann, Oppenheimer, Peppler, Pfaff, Schäfer, Schlandraff und Wallenfels.
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Bufolge Verfügung Gr. Ministeriums des Innern ist u. a. nachstehenden, dem Landesverband der Kriegerfameradschaft Hassia" angehörenden Kriegervereinen die Erlaubnis erteilt worden, das Großherzogliche Landeswappen in ihren Fahnen zu führen. Groß- Felda, kest rich, Windhausen, Rommelhausen, Büdingen, Rinderbügen, Stangenrod, Hungen, Almenrod, Bobenhausen, Amöneburg und Heßloch. Bei der Unfall- und Haftpflicht Versicherungs- Gesellschaft Zürich" beträgt der nunmehr gleichfalls festgelegte Anteil des Verbandes für das Jahr 1903 2693 Mt. 69 Pfg. ( etwa 700 Mt. mehr wie im Vorjahre), wovon die Hälfte an die Vereine im Verhältnis zu ihrer Beteiligung auf dem Delegiertentag zur Auszahlung gelangt. An Mitglieder Fällen in Beträgen von 5 Mt. bis 45 Mt. Unterſtüßungen von Verbandsvereinen wurden in leßter Zeit wieder in 50 im Gesamtbetrage von 1105 Mark bewilligt.
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Besizwechsel. Weißbindermeister Konr. Dörr taufte vom Rentner Aug. Montanus dessen am Großen Steinweg in Gießen gelegenes 1000 Quadratmeter großes Baugelände für 20 Mt. pro Meter.
** Wiederholt ist es vorgekommen, daß im Frühjahre unsere Gastwirtschaften auf dem Lande von angeblichen Reisenden für den Deutschen Radfahrerbund besucht wurden. Sie spielten sich als Beauftragte dieses Bundes auf und boten Utensilienfästen zur Errichtung einer Radfahrer Hilfsstation im Preise von 16 Mt. gegen 3 Mt. Anzahlung an. Dabei wurde den Wirten versichert, daß sie vom Deutschen Radfahrerbunde viele Vergünstigungen erfahren würden. Viele Wirte ließen sich zur Annahme der Rästen bewegen, obgleich diese nur einen reellen Wert von 8 Mr. hatten. Der erhoffte Besuch der Radfahrer blieb natürlich aus. Wie die„ Deutsche Radfahrer- Zeitung" mitteilt, sind dieser Tage drei solcher Reisenden von der 3. Straffammer des Königl. Landgerichts zu Dresden zu empfindlichen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Es sei hiermit vor derartigen Verkäufern gewarnt.
+ Wißmar. Der Maurer Heinrich Stroh, welcher am legten Sonntag abend auf eine 60 Jahre alte Frau einen unsittlichen Angriff gemacht haben soll, wurde verhaftet und ins Untersuchungsgefängnis nach Weßlar abgeführt.
× Wezlar. Das Restaurant Bur alten Reichsstadt" ( Inhaber Wilh. Will) ging durch Kauf an Restaurateur Franz Kornder von hier über. Die Uebernahme erfolgt am 1. April.
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() Marburg, 23. März. In öffentlichem Versteigerungstermine ging heute das kommunalständische Chausseehaus ( Straßenmeister- Dienstwohngebäude) an der Nähbrücke um den Preis von 9350 Mt. in den Besiz des Gastwirts und Bierverlegers Braun in Hestem über. Dieser Verkauf ist deshalb sehr bemerkenswert- jedenfalls auch für Gießen- weil es einer der reizendften Punkte der an Naturschönheiten so reichen Ungebung Marburgs und beispielsweise von der Station Niederweimar aus in einer guten Viertelstunde zu erreichen ist. Es liegt 11/2 Stunden südlich von Marburg und wurde s. 8t. von der kurhessischen Regierung als Wohnung eines Brückenzollmeisters erbaut. Bis vor etwa 30 Jahren wurde Wirtschaft darin betrieben und es bildete damals ein lebhaft frequentierter Ausflugsort für die Marburger. Man hofft, daß jezt wieder ein Wirtschaftsbetrieb darin eröffnet wird und das die früheren Glanzzeiten dieses herrlichen Punktes von Neuem erstehen.
Theater- Verein Gießen.
Die geftrige Vorstellung machte uns mit Frl. Talianski vom Hoftheater in Wiesbaden bekannt, die sich zuerst als Marianne in Goethe's, Geschwister" recht vorteilhaft präsentierte. Frl. Hellberg, die wir leider in dieser Saison wohl faum noch einmal sehen werden, gab diese Rolle mehr findlich- unschuldig, die Liebe zu ihrem Pseudo- Bruder hatte durchweg etwas Schwesterliches und sie blieb rührend- naiv bis zum Schlusse. Frl. Talianski schuf eine reifere Marianne; in ihrem Wesen glühte es schon wie verhaltene Leidenschaft und als sie sich in der Schlußszene Wilhelm in die Arme wirft, da ist sie kein Kind mehr, da ist sie Weib geworden. Unserem Empfinden will die erstere Auffassung besser zusagen. Sodann folgte:„ Die Schule der Frauen" von Molière, dem großen Meister der Komödie. Die Schule der Frauen ist die Liebe und ein Mädchen, welches von einem alten Sonderling, der sich in den Kopf gesezt hat, nur eine dumme Frau zu nehmen, extra zu diesem Zweck unwissend erzogen ist, wird durch die Liebe zu Horace, einem blondgelockten Jüngling, flug und schlau. Es gelingt ihr immer wieder den Alten hinters Licht zu führen und dem Geliebten Zeichen ihrer unveränderten
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Zuneigung zu geben. Schließlich führt der Zufall die beiden liebeglühenden Leutchen endgültig zusammen, well Agnes gerade das Mädchen ist, welches für Horace beftimmt war, da sie sich plötzlich als die Verwandte eines Freundes erweist die von Arnolph, dem heiratslustigen Alten, ohne Kenntnis des richtigen Namens erzogen wurde. Natürlich muß der auf das Vergnügen, sein eigener Schwiegersohn zu werden, nunmehr verzichten.- Daß Molière zum Schluß auf das abgegriffene Mittel der rasch entdeckten Verwandtschaft kommt, ist ja kein Vorteil, aber das Ganze ist so geschickt aufgebaut, die Figuren sind so gelungen gezeichnet, daß man an den mitunter ja etwas gesuchten Verwickelungen seine Freude hat. Frl. Talianski als Agnes gab ein beredtes Zeugnis ihrer liebenswürdigen Kunst. So schalthaft und gemütvoll haben wir das" dumme" Mädchen noch nicht gesehen und besonders als sie die Eheparagraphen verlas, war sie hinreißend drollig und niedlich. Herr Teleky verstand aus dem bejahrten Ehestandskandidaten etwas zu machen, ohne ihn übertrieben fomisch zu geben, Herr Achterberg als Horace stellte einen temperamentvollen Liebhaber hin, den sein Feuer nur hin und wieder zu etwas allzu großem Schwung verleitete, der ihm aber nichtsdestoweniger gut stand. Hat man übrigens damals in Frankreich so sehr unmännliche Beinkleider getragen? Im ersten Moment hielten wir den ganzen Anzug des Herrn Achterberg überhaupt für ein energisch durchgeführtes weibliches Reformkostüm später bemerkten wir den Irrtum. Herr Gronert und Frau Jenny waren ein pußiges Ehepaar und Herr Linzen und Herr Hertwich genügten. Warum die Darsteller, wenn sie sich für den Beifall bedanken wollten, immer durch unsern sehnsuchte blauen Zwischenakts vorhang friechen mußten ist uns zwar nicht erklärlich, wird aber ganz gewiß seinen Grund haben. H. H.
Marktberichte.
Gießen, 24. März Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per Pfd. 090-1.00 M., Hühnereier 2 Stüd 12-14 Pfg., Enteneter St. 8 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar
. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mr. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd 0.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse per Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Pig., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. Schweinefleisch per Pfb. 60-72 Bfg. SchweinePfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-74 Pfg.. Kartoffeln pro 100 Kilo 6.00 Mr., 3miebeln per 3t. Mr. 7.00-10.00, Aepfel per Centner 20-25 Mr. Milch per Liter 18 Pfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.
fleisch gefalzen per fund 0.76 Bfg., Kalbfleisch per Bfd. 62-74
Weylar, 23. März. Auf dem heutigen hiesigen Viehmarkte wurden aufgetrieben: 500 Schweine und 175 Stück Kindvieh.
A Kirchhain, 23. März. Zum geftrigen Kindviehmarkte waren 434 Stück Großvieh und 77 Kälber aufgetrieben. Der Handel war sehr lebhaft und die Preise hoch. Zum Schweinemarkt waren zirka 500 Tiere aufgefahren, die Preise waren etwas höher als bei dem letzten Markt und der Handel deshalb flott.
X Fulda, 22. März. Am heutigen Frühjahrs- Pferdemarkt betrug der Auftrieb 199 Stück aller Sorten. Der Handel war schleppend, die Preise gedrückt.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Es können eingestellt werden: 2 landwirtsch. Knechte, 1 Taglöhner, 1 Viehschweizer, 2 Schmiede, 1 Spengler, 1 Tapezier, 2 Holzbildhauer, für eine Zigarrenfabrik, 2 jüng. Hausburschen, 14 Dienst2 Möbelschreiner, 1 Schneider, 1 Glaser, 1 Bereiferin mädchen, 1 Putzfrau, 1 Laufmädchen, 2 Lauffrauen.
Buchbinder, 1 Tapezierer, 3 Schreiner, 2 Drechsler, Lehrlinge: 3 Schlosser, 2 Installateure 2 3 Bäcker, 1 Metzger, 1 Friseur, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 2 Glaser, 1 Weißbinder und Lackierer.
Es suchen Arbeit:
1 Schlosser, 1 Installateur, 1 Küfer, 3 Schreiner, 1 Flickerin, 1 Packer, 1 Stassierer( fautionsfähig), 1 Buchhalter, 2 Laufburschen, 1 Putzfrau, 3 Bureaugehilfen, 1 Wochenpflegerin.
Lehrlinge: 1 Elektrotechnifer, 3 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Friseur, 1 Kaufmann.
Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Alein für das Lokale, den„ Gerichts-" und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann
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Freiherr von Steinsch einen neuen Roman, der, hochdramaAusgestoßen" betitelt der bekannte Autor Jost tischen Inhaltes, von Anfang bis zu Ende spannend, selbst den verwöhntesten Leser überraschen wird. Die Neu- Einführung erstklassiger Romane in der Großen Modewelt, von denen der obengenannte in der in ca. 4 Million Auflage erscheinenden ersten Nummer des neuen Quartals beginnt, ist eine neue weitere Bereicherung dieses vorzüglichen Fournals. Große Modewelt" mit bunter Fächervignette,( man achte genau auf den Titel) Verlag von John Henry Schwerin, Berlin W. 35 16 Seiten Riesenformat bietet jede 14 täg. Nummer ist jetzt die verbreitetste Moden- Zeitung Deutschlands.( Vierteljahrspreis nur 1 Mt.) bietet sie die chikesten Moren in zahlreichen herrlichen Bildern, darunter farbenprächtige Rolorits, elegante Hüte. Damenkostüme und Kindergardrobe, Reform- und Sportkostüme etc. tann sich jetzt jebe Dame mit Hilfe des großen Riesen- Schnittbogens spielend leicht selbst anfertigen. Die Lieferung von Extraschnitten, genau passend nach Körpermaß, ist besonders nugbringend( nur Auslagefoften) Abonnements nehmen sämtliche Buchhandlungen und Postanstalten entgegen. GratisProbenummern bei allen Buchhandlungen und dem Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 35. Im übrigen machen wir unsere Leser aufmerksam ouf den der heutigen Nummer beiliegenden reich illustrierten, farbigen Prospekt.


