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Sihung der Stadtverordneten.
n Gießen, 22. April 1904.
Die Sigung wird 1/45 eröffnet; es fehlen die Stadtv. Schmall, Heichelheim, Pirr, Schaffstaedt und Helfrich. Oberbürgermeister Mecum gedachte vor Eintritt in die Tagesordnung des inzwischen verstorbenen Stadtv. Hanau in recht ehrender Weise und verlas ein von dessen Sohn Ludwig Hanau eingegangenes Dankschreiben für die dem Verstorbenen bei dessen Hinscheiden und Begräbnis erwiesene Ehre seitens des Kollegiums. Zu Punkt 1: Mitteilungen berlas der Oberbürgermeister ein Schreiben des Baumwarts Nocker für die ihm durch Beschluß gewordene Gehaltsaufbesserung und ein solches des Bautechnifer Gerbel, worin lepterer sich für seine Ernennung als Leiter des Hochbauamtes ebenfalls in danfender Form ausspricht. Nachdem gibt
spart sein. Der Einspruch des Heinrich Noll VII. gegen den in letter Sizung beschlossenen neuen Fluchtlinienplanes der Großen Mühlgasse wurde nicht ane fannt. Noll sagt in seinem zur Verlesung fommenden Schreiben, daß er inmitten der Stadt dasselbe Anwesen nicht wieder bekomme, von wo er den Verkauf seiner landwirtschaftlichen Produkte in dem Maße betreiben kann, seine Kundschaft ginge ihm dann verloren.- Die Ueberbrückung des Schoorgrabens in der Westanlage( Punkt 14) und der vorgelegte Bebauungsplan der Schwarzlach( Punkt 15) wur en genehmigt; desgleichen der Kauf zwischen Adolf Moog Eheleuten und der Stadt. Hier dreht es sich um Gartengelände, welches im neuen vorgenannten Bebauungsplan liegt, später aber zur Durchführung der Straßen benötigt wird. Es werden pro qm 2 Mart gezahlt. Von dem zum Verkauf ausgeschriebenen 3 Bauplägen an der Roon
Nachmittagen im Freien und man wartet nur auf genügend warme Abende, um die Musik auch dann im Freien spielen zu lassen. Eine wahre Lust ist es, in den grünenden und blühenden Anlagen herum zu spazieren und zu beobachten, wie die Tiere sich des wiedergekehrten Frühlings und des dadurch ermöglichten Aufenthalts in freier Natur freuen.
s. Rodheim a. d. Bieber, 21. April. Bereits im vorigen Herbste erwähnten wir an diefer Stelle, daß sich für Rodheim und Umgegend ein Gewerbeverein gebildet habe. Die allgemeine Begeisterung für das neue Unternehmen läßt sich am besten durch die Tatsache begründen, daß im Laufe des Winters die Mitgliederzahl fast auf das Doppelte gestiegen ist. Auch ist dem Antrage der hiesigen Lokalabteilung um Aufnahme in den Gewerbeverein für Nassau in der Voraussetzung willfahrt worden, daß dieselbe alle diejenigen
ge von Pocken der Oberbürgermeister Mecum Kenntnis von dem Energie- straße( Punkt 17) wird nur das Angebot des Nikolaus, Verpflichtungen übernimmt, die den Lokalgewerbevereinen worden. Es sind verbrauch des städt. Elektrizitätswerk im Jahre 1903/04. welcher für den qm 15,40 Mark zahlt, gut geheißen.- sagungsgemäß obliegen. Der junge Verein wird be
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Der Bedarf für Licht hat im Vergleich zum vorhergehenden Bunft 2: Baugesuch des Gärtner Balthasar Keil von Heuchelheim wird genehmigt. Keil erhielt vor einigen Jahren die Erlaubnis, außerhalb des Bebauungsplanes an der Straße nach Heuchelheim ein Wohnhaus mit Gärtnerei zu nig werden jettertide will er auf dieſem ſeinem Grundſtück noch ein mig, Albert", ben vechten, estichten. – Bunft 3: Baugesuch des Wilhelm aben nach Neapel Seipp III. für den Gr. Steinweg wird ebenfalls gut ge heißen. Seipp will an seinem dort erbauten Wohnhause nachträglich 2 Ballons anbringen.- Punkt 4: Bäcker Reuß hat das am Seltersweg 56 gelegene Wohnhaus fäuflich erworben und sein Geschäft aus der Wolkengasse, weil dort der Absatz zu wenig, nach dem erworbenen Hause berlegt. Für das dazu gehörende aus Fachwerk bestehende Hinterhaus hat er seiner Zeit die Erlaubnis zum Bau des Backofens erhalten, hierbei aber, nachdem er gesehen hat, daß der Raum nicht ausreicht, die vordere Längswand herausgerückt. Die Stadtv. erteilten hierzu nachträglich Dispens. Punkt 5 betraf die Umgestaltung des Plages an der Gabelung der Licher- und Grünbergerstraße. Es hat sich ergeben, daß Fuhrwerte, besonders solche mit Langholz beladen, die Einfahrt nach dem Schiffenbergerweg nicht nehmen fönnen, weil eben die Anlage zu weit nach vorn reicht und die Fuhrleute deswegen sehr oft über das Trottoir weg fahren. Der Platz wird entsprechend gekürzt, was 1100 Mart erfordert. Die Versammlung ist damit einverstanden.- Bei Bunft 6: Uebernahme der Harthallee seitens der Stadt entspann sich eine längere Debatte. Die Feldbereinigungsfomission hat diesen Weg, welcher Eigentum des Herrn Bichler ist, als Zufahrtsstraße zu den einzelnen Aeckern etc. vorgesehen; sie übernimmt den Grunderwerb und die Chaussierung. Es dreht sich für die Stadt nur um die Uebernahme der am Wege stehenden 110 Ulmen, welche, abgeschäßt à 4 Mark, einen Wert von 440 Mark haben, und des dort stehenden Wegeweisers. Die Stadtv. Löber, Petri, Beigeordnete Georgi und Oberbürgermeister Mecum sind gegen die Uebernahme, während die Sadtv. Kirch, Wallenfels, Brück und Jann für Uebernahme der Bäume sind, da hier ein Interesse unserer Spaziergänger vorliege und man die Steuerkraft des Herrn Bichler nicht unterschätzen darf, der stets auch für gemeinnüßige Zwecke seine Untestüßung nicht versagt. Der Uebernahme wurde schließlich zugestimmt. Die Punkte 7-9 betrafen Beschwerden über den Fuhrwerksverkehr in dem Gäßchen nach den Häusern in der Westanlage 17 und 19, in der Wolkengasse und in dem alten schmalen Teil der Dammstraße am Wallthor, weil selbige zu eng sind, fich begegnende Fuhrwerke nicht ausweichen fönnen und es dabei sehr oft zu Rolissionen gekommen ist oder, wie das an der Dammstraße der Fall ist, dem Anwohner Semmler wiederholt das Haus beschädigt wird. Um diesen Uebelständen abzuhelfen sollen Polizeiverordnungen erlassen werden, wonach das Gäßchen nach der Weftanlage nur mit solchem Fuhrwerk befahren werden darf, welche einschließlich der Ladung nur 1,7 m breit sind; die Wolfengasse nur zur Durchfahrt benutzt werden kann, in der Richtung vom Seltersweg nach der Bahnhofstraße und die Dammstraße nur in der Richtung nach der Nordanlage. Dem wird zugestimmt, nach dem gleichzeitig von seiten des Stadtv. Leib auf die fehr miserablen Pflasterzustände am Wallthor und dem vorgen. Teil der Dammstraße hingewiesen worden war und Stadtv. Huhn vorschlägt, man solle doch bei Beseitigung dieser Mißstände endlich einmal etwas radikaler vorgehen und im Osten wie im Westen die Verbreiterung von wenigstens einer Straße vornehmen und selbst wenn die Anlieger zu hohe Preise für ihre fleinen Häuschen und das Gelände fordern, vor der Enteignung nicht zurückschrecken. Der Verkehr von Osten nach Westen nimmt ständig zu und es ist zur Zeit feine Straße inmitten der Stadt, melche gut zu befahren ist. Punkt 10 betraf die vom Staat ausgeführte Anlage der Fernsprechleitung vom Bahnhof nach der Privatwohnung des Herrn Eisenbahn- Betriebs- Ingenieurs Enzeroth, damit des Nachts bei vorkommenden Unglücksfällen der auf Station Gießen jederzeit bereit stehende Hülfszug schnell abfahren tann. Die Anlage geht über städtisches Eigentum resp. deren Stügen sind dort angebracht worden, wozu um nachträgliche Genehmigung nachgesucht ist. Derselben wurde gegen Entrichtung einer jährlichen Anerkennungsgebühr von 50 Pfg. zugestimmt.- Puntt 11: Verlängerung des Vertrages betreffend Unterhaltung der Anlagen vor der Universität an der Ludwigstraße seitens der Stadt um 1 Jahr, fand ebenfalls Genehmigung. Desgleichen wurde die Anlage einer Riesgrube an der 7. Schneise des Gießener Stadtwaldes nördlich der Licherstraße( Punkt 12) und die damit verbundene Anschaffung einer 500 m langen Feldbahn zum Preise von 1700 Mt. beschlossen. Der für unsere Stadt benötigte Kies, welcher bisher aus der Lahn gewonnen wurde, muß jetzt vom Main und aus dem preußischen Teil der Lahn herangeholt werden, weshalb der Preis dafür ein weit höherer ist. Aus der schon früher einmal im Betrieb gewefenen Grube fönnen 10000 kbm ies gewonnen werden; der Ankaufspreis der Feldbahn würde durch die um 1 Mt. pro Rubikmeter billiger stehenden Anfuhrkosten sehr bald wieder ge
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Eine gründliche Verbesserung des Viehmarktes hat sich als notwendig erwiesen, nachdem die fortwährenden teueren Reparaturen feine dauernde Abhilfe schaffen. Es soll darum der von der Rodheimerstraße aus links gelegene Teil( 700 qm) mit Betonpflaster belegt werden. Die Kosten hierzu, 1200 Mt., werden genehmigt. Die Sielbauarbeiten für die Frankfurterstage, ellersberg und Viceftraße mit ane ſchließenden Rebenstraßen wurden dem Windeſt fordernden
Heinr. Winn mit rund 370 000 Mt. übertragen. Bei Punkt 20: Vergebung der für 1904 erforderlichen Schreibmaterialen und Drucksachen gibt Herr Oberbürgermeister Mecum bekannt, daß alle hier in Frage kommenden Geschäfte der Stadt berücksichtigt werden, nicht 3 nach auswärts vergeben ist.- Punkt 21; Errichtung einer Kapelle für die Israeliten auf dem neuen Friedhof für 36,000 Mark wurde gegen die Stimmen der Stadtv. Krumm und Orbig nach erfolgter Debatte angenommen, nachdem auch noch die Stadtv. Haubach und Petri im Brinzip sich gegen die besondere Einrichtung ausgesprochen hatten. Die Mehrzahl war aber der Ueberzeugung, man solle des im vorigen Jahre geführten Streites wegen, der mehr wie genug erörtert worden sei, einfach die Summe bewilligen. Die nicht angestellten Bureaugehilfen waren bisher nicht in der Krankenversicherung; in Krankheitsfällen mußten also für die gesetzlich vorgeschriebenen 13 Wochen die Gehälter ausbezahlt werden. Durch eine Novelle zum Krankenkassengesetz sind die 13 Wochen jezt auf 26 erweitert worden und es empfiehlt sich darum die Versicherung der jungen Beamten. Die Versammlung beschloß demgemäß. Der Zuschuß zu den Vorarbeiten für eine Bahn von Brandoberndorf nach Gießen im Anschluß an die Bahn Frankfurt- Usingen- Wezlar wurde genehmigt. Es dreht sich hier um das in unsrer Zeitung schon wiederholt besprochene Eisenbahnprojekt durch das Kleebachta l. Für Neue Zeichnungen seitens der Stadt Gießen für die Hessische Landeshypothekenbank, welche ihre Kapital von 4 auf 9 Millionen vergrößern will, liegt gegenwärtig kein Bedürf nis vor; die Stadt ist bereits mit 10 000 Mt. an der Bank interressiert. Die Wirtschaftsgesuche( Punkt 25-28) des Albert Rahnefeld, derselbe will bei gutem Wettter im Hof mit verzapfen, der Wwe. Friese für Kleinhandel mit Branntwein in der Bleichstraße 21( früher Bräutigam), des Franz Maas für den Sächsischen Hof" im Afterweg und des früheren Wirtes Kalbfleisch, welcher das Haus der Frau Zipp in der Ostanlage käuflich übernommen hat, werden genehmigt. Nach Erledigung der Tagesordnung fragt Stadtv. Krumm an, ob die Verwaltung der Biebertalbahn zur Einfriedigung des Geländes am Neustädter- Tor ein Recht habe. Oberbürgermeister Mecum bejaht dies. Zum Schluß fam Oberbürgermeister Mecum auf die Theaterfrage und dem jüngsten Polizeibefehl betr. Feuersicherheit zu sprechen. Es sei in der Stadt das Gespräch, daß er( Mecum) diesen Befehl demnächst wieder zurücknehmen müßte. Hierzu habe er zu bemerken, daß dieser Polizeibefehl nicht von ihm, sondern vom Kreisamt ausgegangen sei, und wenn der Befehl zurückgenommen würde, nicht er reftifiziert werde, sondern das Kreisamt sich selbst Damit war die öffentliche Sigung zu Ende. reftifiziert.
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Lokales.
22. April 1904.
R. B. Am 9. Mai wird in Langendreer( Kreis Bochum) eine von der Reichsbankstelle in Bochum abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet und zugleich ermächtigt worden, auch Wechsel auf Werne einzuziehen.
** Es gibt noch Helden! Vor Kurzem gab ein hiesiger junger Mann einem seiner Bekannten„ haarsträubende" Veranlassung zu einem Wortwechsel( er ruinierte ihm nämlich die Frisur) in dessen Verlauf der Aermste alle Ursache hatte, sich durch die handgreifliche" Beweisführung des Gegners in seiner Wanneswürde gekränkt zu fühlen. Man trennte schließlich die Beiden, um dem Gedemütigten weitere Schicksalsschläge" zu ersparen; über Nacht muß sich aber in dessen Brust ein stilles Heldentum ausgebaut haben, denn am anderen Tage erzählte er zornschnaubend die Geschichte und fügte wörtlich hinzu:„ Siwwe Mann hawwe mich halte misse, siwwe Mann, ich hätt' en sonst umgebracht, den Kerl!" Wie wir hören, ist der Gegner dieses Salongewaltigen sofort in eine Lebensversicherung gegangen, während sich die„ siwwe Mann" um die Rettungsmedaille bewerben wollen.
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Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 19. und 20 April. stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1276 Stück Rindvieh, 826 Schweine. Der nächste Markt findet am 10. und 11. Mai statt; am letzten Tage auch Krämermarkt.
** Im Zoologischen Garten zu Frankfurt a. M. wird am Sonntag, den 24. April, zum erstenmal in diesem Jahre der Eintrittspreis während des ganzen Tages auf 50 Pfg.( Kinder 25 Pfg.) und für das Aquarium auf 20 Bfg. ermäßigt sein. Die Einrichtungen für den Sommerbetrieb sind vollendet, die Konzerte sind bereits an den
reits zu der am 30 und 31. Mai in der Stadt Nassau a. d. Lahn stattfindenden diesjährigen Generalversammlung der nassauischen Gewerbevereine einen Deputierten entsenden. Die hiesige neu gegründete Sonntagszeichenschule erfreut sich eines regen Besuches und hat der Zentralvorstand für die im Herbst zur Errichtung Bemmenben newerblichen Fortbildungsschule gleichfang einen zuschuß in Aussicht geſtellt.
A Grünberg, 22 April. Gestern Abend hielt der hiesige Radfahrerverein„ Grünberg 1904" in der Wirtschaft des Herrn Theiß eine Sihung ab. Außer der Aufahme neuer Mitglieder wurde für nächsten Dienstag Abend 7 Uhr eine Ausfahrt festgesetzt. Der hiesige Radfahrerverein„ Wanderlust" hält am nächsten Sonntag, nachmittags 3 Uhr, im„ Wilden Mann" eine Sigung ab.
A Göbelnrod, 22. April. Vorgestern Abend in später Stunde wurde ein hiesiger Bewohner auf dem Nachhausewege aus der Wirtschaft tüchtig durchgeprügelt. Gensdarmerie und Arzt von Grünberg beordert sollen worden sein, auch will man die Täter erkannt haben.
** Saasen, 20. April. Ein hiesiger 8jähriger Snabe wollte sich eine Pfeife aus Weidenrinde machen. Hterbet glitt ihm das Messer aus und er verlegte sich die Hand. Es stellte sich eine Blutvergiftung ein, an deren Folgen der arme Junge starb.
*** Crumbach, 21. April. In diesen Tagen kamen die für die hiesige Schule schon längere Zeit vorgesehenen Subsellien zur Aufstellung. Dank der von Königl. Regierung gewährten Beihülfe war es der hiesigen Gemeinde möglich, die neuen Bänke anzuschaffen. Dieselben sind ja äußerst praktisch eingerichtet und was die Hauptsache, sie bieten unsern Kindern auch einen bequemen Sih, jedoch wäre ein anderer Anstrich, eine etwas lebhaftere Farbe an denselben zu wünschen gewesen.
+ Frankfurt a. M., 21. April. Die Nachricht, daß auch der 6 jährige Gustav Bender an den ihm von seinem Vater zugeführten Stichwunden gestorben sei, bestätigt sich zum Glück nicht. Dem Kleinen geht es im Gegenteil etwas besser. Die unglückliche Mutter weiß bis jetzt noch nichts von dem schrecklichen Tode ihrer beiden jüngsten Rinder.
▲ Ans dem Odenwald, 21. April. Die Zahl der auf den großen Guts höfen beschäftigten polnischen Arbeiter ist in diesem Jahre besonders groß, da es den Gutsbesitzern trog der hohen Löhne nicht möglich war, die erforderlichen Arbeiter im G birae zu finden.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Samstag, den 23. April 1904. Zeitweise windig, zeitweise heiter, etwas wärmer, besonders Nachts.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
In der Stadtkirche. Jubilate, Sonntag, den 24. April. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe.
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11 Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Die Vereinigung der fonfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde fällt aus.
In der Johanneskirche. Sonntag, den 24. April.
Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
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11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. Samstag, den 23. April. Nachmittags um 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit
Sonntag, den 24. April. 3. Sonntag n. Ostern. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion.
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Die zweite heil. Messe. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachm. um 2.30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Methodistengemeinde, Asterweg 16.
Sonntag, den 24. April, vormittags 10 Uhr und nachmittags 4.30 Uhr: Predigt; nachm. 2 Uhr: Sonntagsschule. Mittwoch, den 27. April, abends 8 ½ Uhr: Bibelstunde.
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Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 23. April 1904. Borabend 7.00 Uhr. Samstag vorm. 8.00 Uhr. Nachmittags 4 00 Uhr.
Sabathausgang 8.15 Uhr.
Wochengottesdienst: Morg. 6.30 Uhr, Ab. 8.15 U8r.
Für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein.


