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Möbelgeschäfte, die Waren auf Leihvertrag gegen monat, liche Abschlagszahlungen abgeben, die Firma Becker u. Co., ist in Konkurs geraten. Nachträglich stellte sich heraus, daß der Geschäftsinhaber es auch verstanden hatte, von einigen hundert Kunden über die noch ausstehenden Summen Wechsel­akzepte zu erlangen. Meist waren die Unterschriften von Frauen geleistet, die keine Ahnung davon hatten, daß sie ihren Namen auf einen Wechsel setzten. Becker hat diese Wechsel verkauft, und ihr Käufer läßt nun die Wechselsummen beitreiben. Die Leute, meist Arbeiterfamilien, würden aus diese Weise zweimal zahlen müssen; der Konkursverwalter erklärt aber, er werde die Wechselfumme auf die noch aus dem Leihvertrage sich ergebende Schuld anrechnen, auch wer den Ratenzahlungen gestattet. Wer allerdings in letzter Zeit Abschlagszahlungen geleistet hat und nicht mehr soviel schul. det, als die Wechselsumme ausmacht, kann die Differenz zur Konkursmasse anmelden, einiges erhält er dann noch zurück. § Ein Unteroffizier als Tintenbube". Wegen Bespritens bon Damenkleidern mit Tinte u. s. w. war, wie seinerzeit gemeldet, der Unteroffizier Siegel der 2. Kompagnie des in Metz garnisonierenden Infanterieregiments Nr. 98 vom dortigen Oberkriegsgericht zu achtzehn Monaten Gefängnis und zur Degradation verurteilt worden. Die gegen das Urteil beim Reichsmilitärgericht in Berlin eingelegte Revision ist jetzt verworfen und Siegel zur Strafverbüßung einer Anstalt zugeführt worden.

Lokales.

22. Februar 1904. Militärdienst nachrichten. Dr. Ruckert ( Gießen), Assistenzarzt der Reserve wurde zum Oberarzt

befördert.

** Die Wahl des Herrn Domkapitulars und Seminar­Regens Dr. Kirstein zum Bischof von Mainz ist durch päpst­liche Breve bestätigt.

X Zu den diesjährigen Gesellenprüfungen im Bezirk Gießen haben sich 72 junge Leute gemeldet.

** Bahnprojekt Gießen- Laubach. In einer am Samstag in Gießen stattgehabten Besprechung wurde eine Kommission bestehend aus den Herren: Oberbürgermeister Mecum- Gießen, Kommerzienrat Koch­Gießen, Bürgermeister Krämer- Steinbach und Bürger­meister Neil Ettingshausen gewählt, welche Schritte in der Sache beim Großh. Ministerium tun soll.

Stadttheater Gießen. Daß das Renomee der Gießener Bühne in Fachkreisen im Wachsen begriffen ist, geht daraus hervor, daß jeßt häufiger Leiter auswärtiger

So wohnte den beiden

Bühnen nach Gießen fommen. gestrigen Vorstellungen Hofrat Bassermann, der Jutendant des Mannheimer Hoftheaters, mit Gemahlin bei um einige

Mitglieder unseres Stadttheaters fennen zu lernen.

** Das Stadttheater war gestern Sonntag sehr gut besucht. Die Aufführung von Wilhelin Tell" war eine geschickte.

** Konzert. Eine ungarische Geigertruppe wird demnächst auf ihrer Weltreise auch Gießen am Sonntag, den 28 Febr. Nachnittags 4 Uhr u. Abends 8 Uhr im neuen Saalbau( früher Steins Garten) gaftieren. Große Abwech felung in Mufit, Solo und Chorgesang, außerdem choreogra­

phische Genüsse werden uns geboten. Bezaubernd rich an Lichteffekten und Berwandlungen ist die Aufführung: Ein Traum von Licht und Schönheit,( mit 3 Scheinwerfer eigener Anlage). Die Landestrachten, besonders die der Damen sind schmuckvoll und volkstümlich. Die Truppe hielt einen wahren Triumphzug durch die Schweiz, die Niederlanden, Frankreich 2c. Alles Nähere später.

Der Gießener Lesehalle- Verein hält Dienstag Abend im Cafè Ebel eine General- Versammlung ab auf die wir auch an dieser Stelle mit dem Bemerken hinweisen, daß die Wichtigkeit der Tagesordnung( Vorstands­wahl, Geschäftsbericht) ein allseitiges Erscheinen der Mit­glieder erwünscht.

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Die Generalversammlung des Vogelsberger Geflügel und Vogelzuchtvereing, welche gestern in Hamels Garten in rünberg stattfand, war besonders von der Sektion Ulrichstein gut besucht, während im übrigen, wohl infolge des schlechten Wetters, der Besuch zu wünschen übrig ließ. Nach Besichtigung und Auswahl des Geflügels, welches in Offenbach ausgestellt werden soll, wurde die Lofalausstellung zu Ulrichstein, die am 4., 5. und 6 Juni stattfinden soll, beraten. Den Ehrenvorsiz hat der Kreisrat des Kreises Schotten, Geheimrat Schönfeld, übernommen. Weiter wurde mitgeteilt, daß eine Anzahl Ehrenpreise be= reits vorgesehen seien, so u. a. von der Stadt Ulrichstein und den beiden dortigen Kassen, der Verein beschloß 6 Preise zu stiften. Für die Musikleistung am Samstag und Montag haben sich Ulrichsteiner Herren bereit erklärt, während für den Sonntag eine Militärkapelle gewonnen werden soll. Die zur Ausstellung zu veranstaltende Verlosung hat die Genehmigung des Großh. Ministeriums des Innern für die Kreise Gießer, Alsfeld und Schotten gefunden und werden 60 pCt. des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen verwandt. Zum Preisrichter wurde Herr Knaup- Klein Karben gewählt. Die Kommission zum Ankauf der Verlosungsgegenstande sezt sich aus den Herren Södler- Nieder Gemünden, Bürgermstr. Schmidt. Odenhausen, Schmelz- Ulrichstein und Usinger- Ulrichstein zusammen. Im übrigen sind die Vorarbeiten im ganzen Umpfang aufgenommen, so daß etwas gutes mit der Aus­stellung zu erwarten ist.

* Die karnevalistische Abend unterhaltung der Bürgergesellschaft am letzten Samstag hat die Erwartungen der so zahlreich erschienenen Mitglieder und Gönner des Vereins in bester Weise befriedigt. Neben einigen Musikstücken wurden drei kleine Theaterstücke gegeben, wobei die Regie eine sehr flotte war und die Mitwirkenden ihr Können bestens zur Geltung brachten. Auf dem Wochen­martt," ein Singspiel für 8 Damen, fand infolge der sehr lebhaften Wiedergabe viel Anklang. Recht schön gefiel der am Schluß gegebene Liederfer". Dieses tomische Singspiel, von etwa 30 Spielern vorgeführt, hat in seinem Text echt

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originelle Stellen und auch die Melodie ist eine dankbare. I daselbst in den tiefen Schacht eingestiegen, als er von

Möchten z. B. die Strophen:

Wenn die Kunde zu uns dringt, Und der Dirigent uns winkt Finden wir uns fröhlich ein, Singen lustig im Verein. allerwärts beachtet werden, um die Pflege der Deutschen Lieder stände es noch bei weitem besser. Aber auch für das Leben im Allgemeinen und seine Vergänglichkeit hat der Dichter Mengewein freundliche Worte der Mahnung zu finden und in das Stück hineinzulegen gewußt.

Seht nur, wie leuchtet der Mond so schön, Schade nur, daß er muß untergeh'n. Ach, grad so geht es im Leben uns auch, Jugend und Freude verschwinden wie Hauch, Kommt das beschwerliche Alter heran Wird dann zum grämlichen Greise der Mann. Stüzet drum weise die fliehende Zeit,

Bald sind die Tage der Jugend so weit!

Die beiden letzten Strophen, gleichsam als hätten sie durch ihr Zurückrufen ins Gedächtnis die Versammlung angefeuert, famen nach Beendigung des offiziellen Teiles auch sichtlich zur Geltung, Jung wie Alt beteiligte sich rege am Tanz und sehr früh" war es als man sich anschickte nach Hause zu gehen.

Das Rheinische Technikum Bingen wird abermals eine Vergrößerung erfahren. Die Stadt beabsich tigt, ein Maschinenlaboratorium zu errichten, in dem zur Ergänzung des Unterrichts praktische Versuche an fertigen Maschinen, Dampftesseln usw. vorgenommen werden können. Voraussichtlich wird sich dann eine Verlängerung der Studienzeit von 5 auf 6 Semester notwendig machen, doch ist darüber eine endgiltige Entscheidung noch vorbehalten. Die Anstalt wird zur Beit von etwa 700 Studierenden besucht.

Ein Patengeschenk für das Linien­schiff Hessen"." Die zufünftige deutsche Flotte, zusammengesetzt aus den gepanzerten Vertretern aller deutschen Stämme, getauft von ihren angeſtammten Landesfürsten, erfüllt von dem Geist echt patriotischer Gesinnung, wird, so Gott will, wie die Armee der Stolz, der Hort und die Zuversicht sein für Kaiser und Reich." Mit diesen Worten sprach Seine Majestät der deutsche Kaiſer ſeinen Dank aus, als ihm Seine König­liche Hoheit der Großherzog von Hessen am 18. Sep­tember v. Js die Mitteilung zugehen ließ, daß ein neues stolzes Fahrzeug unserer deutschen Flotte vom Stapel gelaufen und bei der von ihm vollzogenen Taufe den Namen Hessen", den Namen unserer engeren Heimat, erhalten habe. Es ist ein alter schöner Brauch, dem Patenkinde bei seiner Taufe ein Geschenk zu widmen als Zeichen der Erinnerung an diese wichtige Stunde und als Beweis der dauernden Anteilnahme an seinem Geschick für alle Zukunft. gebenem Beispiel folgend, glaubt ein Kreis patriotisch sollen, auch dem Patenkinde Hessens ein solches Baten­gesinnter Männer daher den Vorschlag machen zu geschenk mitzugeben auf seine Bahn in ferne Weere.

Anderwärts ge=

Eine eherne Glocke soll es sein, funstvoll gearbeitet, mit Hessens Abzeichen geschmückt. Die Glocke des Schiffes zeigt die Stunden des Tages, der Arbeit wie der Ruhe an; sie danten wie dem Schiffsjungen. Der Besagung des Fahrzeugs ruft in den Stunden der Gefahr; ihr Ton gilt dem Komman­aber soll sie auch mit jedem ihrer Schläge einen Gruß bringen aus der Heimat, eine Erinnerung an das Hessenland. An alle Hessen, innerhalb wie außerhalb der Landesgrenzen, ergeht darum der Ruf, ein Scherflein zur Beschaf= fung dieser Glocke beizusteuern Jeder Beitrag, auch der kleinste, wird dankbar angenommen. Ein Ueberschuß der Sammlung wird in Form einer Stiftung zugunsten hülfsbedürftiger Familien unserer in der deutschen Kriegsflotte dienenden hessischen Landsleute und der Besatzung des Linienschiffes Hessen" verwendet werden. Freundliche Gaben werden erbeten an Herrn Marine- Stabszahlmeiſter a. D. Schad in Darmstadt( Roßdörf rstraße 72).

A Bieber,( bei Rodheim) 19. Febr. Daß die Bewohner einer Gemeinde ab und zu nur zur Hälfte zu beson eren Kommunallaften und sonstigen Verpflichtungen herangezogen werden, während der andere Teil völlig verschont bleibt, und dem gegenüber auch namchmal wieder nur die eine Hälfte unit besonderen Begünstigungen bedacht wird, dürfte eine Seltenheit sein in einem geordneten Staatswesen und dennoch macht die kleine Gemeinde Bieber hierin eine rühmliche Aus­nahme. So wurde beispielsweise im vorigen Herbst bei Gel egenheit der Einquartierung wiederholt nur die Hälfte Teil leer ausging. Nunmehr ist in diesen Tagen auch wieder des Dorfes mit Truppenteilen bedacht, während der andere nur für einen Teil des Lörfchens Straßenbeleuchtung an= gelegt worden, während für den übrigen Teil vorerst wohl nicht an eine solche zu denken ist. Diese verschiedenen Um­stände werden dadurch veranlaßt, daß Bieber keine selbständige Geme inde bildet, sondern in seiner Verwaltung den beiden Nachbargemeinden Rodheim und Fellingshausen je zur Hälfte zugeteilt ist. Daher auch ab und zu die Bewohner nur zur Hälfte mit den Pflichten und Rechten bedacht werden, wozu auch die größeren Gemeindebände herangezogen werden.

Frankenbach hat man einen Waldläufer wegen Wild­Rodheim a. d. Bieber, 20. Febr. Im nahen diebereien, die er im Jagdgebiet des Fürsten von Lich begangen haben soll, verhaftet. In lezter Zeit streifen im Bieberthal wieder überaus häufig starke Banden von Zigeunern herum und machen das ganze Thal unsicher.

Fellingshausen, 20. Febr. Rasch tritt der Tod den Menschen on, ja es ist ihm keine Frist gegeben." Dieses alte Mahnwort hat sich auch in diesen Tagen hier wieder bewahrheitet. Ein verheirateter Bergmann unserer Gemeinde berließ morgens gesund und frisch die Seinigen, um in der Eisensteingrube im benachbarten Bieber seiner Veschäftigung obzuliegen; kaum war er

einem Herzschlage betroffen wurde. Allgemein bedauert man diesen Trauerfall zumal bei einem noch jugend­lichen Alter einer Familie der Ernährer so jählings der Ernährer entrissen worden ist.

Nieder- Ohmen, 18. Febr. Am vergangenen Mittwoch beehrte eine Zigeunerbande Nieder- Ohmen mit ihrem unwillkommenen Besuch. Da sie der polizeilichen Aufforderung, den Ort zu verlassen, nicht Folge leistete, so wurde die Feuerwehr allarmiert. Dies wirkte vor­züglich. Bevor die Feuerspritze in Tätigkeit treten konnte berließ das lästige Gesindel seinen Lagerplatz und zog sich eiligst in der Richtung nach Bernsfeld zurück.

> Ilsdorf, 19. Febr. Bei der Bürgermeisterwahl wurde Bürgermeister Chr. Kühn einstimmig wieder­gewählt.

Marburg, 19. Febr. Der ordentliche Professor Dr. Ernst Heymann zu Königsberg wurde in gleicher Eigen­schaft an die juristische Fakultät der hiesigen Univer­sität versetzt.

X Kirchhain, 19. Februar. Mit dem 1. April bezw. 1. Mai d. Js. werden die Züge der Ohmtalbahn, die jetzt von Niederofleiden abgehen, bis zur hiesigen Station durch­geführt werden. Zur Unterbringung der Lokomotiven etc. wird auf dem Gelände des Ohmtalbahnhofes ein Schuppen errichtet, zu dem die Arbeiter wohl schon in nächster Zeit aufgeschrieben werden. Auch das Betriebspersonal wird seinen Wohnsiz in Kirchhain nehmen.

A Frankfurt, 21. Febr. Jm preuß. Landtag stellte der Handelsminister Möller die Errichtung einer Bau­gewerkschule in Frankfurt in Aussicht, während er über die Errichtung einer Maschinenbauschule sich die Ent­scheidung noch vorbehalten müsse, da auch andere Städte sich darum bewerben. Ferner versprach der Minister, die obligatorischen Fortbildungsschulen allmälich weiter auszudehnen. Eine Erhöhung des Zuschusses für die Frankfurter Schulen stellte Minister Möller in Aussicht. in unserem sonst so stillen Odenwaldflecken, der sein schönstes König i. O, 21. Febr. Viel Leben herrschte heute Festgewand angelegt hatte. Vormittags trafen der König Extrazug von Frankfurt Königin Wilhelmine von Holland und die Königin von Württemberg ein und nachmittags mit und Prinzgemahl Heinrich, der holländische Marineuniform hatten sich der Fürst und der Erbprinz von Erbach Schönberg Zum Empfang, der sich überaus herzlich gestaltete, am Bahnhof eingefunden. Um 4,15 Uhr fand in der " Halle" des Graf Christiansbaus der Taufakt des am 4.

Januar geborenen Prinzen statt. Derselbe erhielt die Namen " Wilhelm Ernst" Heinrich Alfred. Taufpaten sind: der Gemahl, der( am Erscheinen verhinderte) Großherzog von König von Württemberg, die Königin Wilhelmine und ihr Hessen und die Gräfin- Mutter von Erbach- Fürstenau. Die Taufpaten hielten während des Aftes den jungen Brinzen, wobei Königin Wilhelmine den Täufling, als er Das besonders wertvolle Patengeschent des Großherzogs Miene machte, zu weinen, in geschickter Weise beruhigte. hatte die Fürstin- Mutter mitgebracht. Es sei bemerkt, daß

ſehr ſtrenge Polizeimaßregeln ergriffen worden sind, und zwar auf Wunsch der niederländischen Regierung im Hin­blick auf die vielen im Odenwald beschäftigten italienischen Arbeiter.

Mombach, 19. Febr. Bei einer Revision der der wegen Unterschlagung bereits bestrafte Gemeinde­Ortsfrankenkasse hat sich gestern herausgestellt, daß schreiber Anntweiler seit längerer Zeit Kassengelder im Betrage von mehreren 100 Mt., die in die Gemeinde­fasse fließen sollten, unterschlagen hat. Anntweiler wurde berhaftet.

Fehl- Nighausen- Westerburg( das ist der westliche Teil Vom Westerwald, 20. Febr. Das Bahnprojekt der neuen Westerwaldquerbahn) hat nunmehr in allen Teilen die ministerielle Genehmigung erhalten.

Geschäftliches.

Die nächste Geldlotterie zu 1 Mt. ist die Badische ist, sie ist dies auch mit vollem Rechte. Ist doch das Rote Rote Kreuz Lotterie, die auch eine der beliebtesten Lotterien Kreuz in allen Notlagen des Lebens im Krieg und Frieden zur Unterstügung stets bereit und betätigt dies in umfang­welche das Rote Kreuz sich erworben hat und des großen reichstem Maße. In Anerkennung der großen Verdienste, Bedürfnisses haben die Regierungen von Baden, Hessen und Braunschweig diese Lotterie bewilligt. Da die Ziehung schon am 5. März cr. garantiert stattfindet, so ist es zu empfehlen, sich rechtzeitig mit Losen zu versehen. Es kommen 3388 Geldgewinne mit 44 000 Mt. bar ohne Abzug zur Lose kosten nur 1 Mt., 11 Lose für 10 Mt., Porto und Verlosung, wovon der Haupttreffer 15 000 Mf. ist. Die Generalagenten J. Stürmer, Straßburg i./Els., Langstr. 107, Liste 25 Pfg. und sind solche, solange Vorrat reicht, beim und in allen Losverkaufstellen zu haben.

Kirchliche Nachrichten für Gießen.

In der Johannes firche. Montag, den 22. Febr., abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Jafob. 4, 11. Pfarrer Euler.

Mittwoch, den 24. Febr., ab. 6 Uhr: 2. Passions. and acht in der Johanneskirche. Pfarrer Euler.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann

Bekanntmachung.

Wir bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß die dem Dienstmann Gotthard Krug zugewiesene Nr. 13 zurückgenommen worden ist und Krug an ihrer Stelle die Nr. 6 erhalten hat.

Gießen, den 20. Februar 1904. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler.