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Wie Tag und Nad der land über die Größe gefahr in Asien. und heute meldet das richteten Kreisen jei m gemein der Ansicht g friedlich geregelt m tastbarer Quelle, die 3meifel gestellt, daß di gewinne, weil fich herd nicht vorbereitet sei. ich der Ansicht und Japans gelesen auf die Souveränetät Japan bestehe indes beränetät Chinas in der Angelegenheit eine beit Rußland. Ob Rußlan werde, oder ob Japan ficherung ändern werde Weniger hoffnungs fernen Osten an. hinsichtlich des russisch- j lich Java, im Falle sorgnisse. In tatsächlich
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wenn auch nicht völlig bauer auf Jaba den G lernt: die Erhaltung möglich, wenn Holland In Korea schein Inschluß ist nur natürl Aus Soul wird gemeld stände in Korea ver gemein gegen die Regi Fortschrittspartei gelar cherrscht dauernd den nache erbeten haben jo
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Nerden, eine wirklich hübsche Ueberraschung bereiten, etwas, was man in unserer nüchternen Zeit so selten haben fann, etwas, das unter zwanzig Malen gewiß neunzehnmal mißglückt! Aus dem gesetzten Ton Ihres letzten Schreibens, mit dem Sie von Mr. Ermshagens Begleiterin sprachen, glaubte ich schließen zu dürfen, Sie hätten sich irgendwie die irrige Annahme gebildet, diese Begleiterin müsse eine ältere Dame sein ein Gedanke, der wirklich, wie Sie
kein Vorwurf für dich sein, auch nicht der leiseste! Ich weiß, wie du meine Mutter geliebt, deine ganze, volle Liebe darn auf mich übertragen hast und bestrebt gewesen bist, sie mir zu ersetzen, beständig von deiner Vaterzärtlichkeit geängstigt, du könntest mich zu fest angreifen, meinem liebefordernden Gemüt nicht genug Nahrung geben! Du hast mich, mit einem Wort, grenzenlos verwöhnt, und est fast, als sollte
mir jetzt werden zugeben müſſen, außerordentlich erbetterne mir's im Leben immer so gut gehen, denn die Menschen
wirkt, wenn man sich die jugendschöne Persönlichkeit Fräulein Hildas vergegenwärtigt! So ließ ich Sie denn bei Ihrem Glauben und nun ist mir meine Ueberraschung nicht glänzend gelungen? Ihre Augen hätte ich sehen mögen, als Sie die mehrfach erwähnte Begleiterin" zum erstenmal zu sehen bekamen! Hier in Hamburg weiß ich viele, die Fräulein Ermshagen äußerst ungern scheiden sehen, und wenn es sich etwa nach einiger Zeit begeben sollte, daß in Yokohama... aber ich bin im Begriff, mich zu verplaudern! Lassen wir es genug sein, und greifen wir den Ereignissen nicht weiter vor!"
Der weitere Teil des Briefes war ernst sehr ernst! Es handelte sich um eine Familie, die auch Hellmut Norden bei seinem vorjährigen Aufenthalt in Hamburg mehrfach im Hendrichsschen Hause angetroffen hatte und die jetzt, ohne ihr Verschulden, in großes Unglück gekommen war. Das Haupt der Familie hatte für den einzigen Bruder, im vollften Vertrauen auf dessen Ehrenhaftigkeit, gut gesagt, um ihn aus schwierigen Verwickelungen zu lösen, der ver meintliche Ehrenmann hatte sich aber als Betrüger und Schwindler entpuppt, der unglückliche Bruder mußte nicht nur mit seinem gesamten Vermögen für ihn einstehen, es blieben auch noch Rückstände beträchtlicher Art zu tilgen, so daß der sechzigjährige, überdies kränkliche Mann sich gezwungen sah, von Anfang anzufangen, um sich und die Seinigen vor Entbehrungen zu schützen! Er mache, so schrieb William Hendrichs, den Eindruck eines vollständig gebrochenen Mannes, denn der Verlust seines mühsam erworbenen die furchtbare ErEigentums mache ihn unglücklich, fahrung aber, die der gänzlich Ahnungslose an seinem Bruder gemacht, habe ihn ins innerste Herz getroffen und mit einem Schlage zum Menschenfeind gemacht. Hendrichs schrieb keine direkte Erklärung, daß er sich des unglücklichen Miennes und seiner Familie tatkräftig anzunehmen gedenke, doch war dies unschwer zwischen den Zeilen herauszulesen.
Schrecklich schrecklich!" Hellmut ließ den Brief sinken, er sah ganz erschüttert aus.„ Ich sehe im Geist den Mann vor mir- glücklich, allgemein geachtet, gut fituiert, und nun- und nun! Hendrichs hat recht: den Schlag fann er nun und nimmermehr verwinden, der geht ihm ans Leben! Das ist ja die fürchterlichste Erfahrung, die das Leben uns bringen kann, wenn wir uns in dem Menschen, dem wir am meisten vertrauten, den wir von ganzer Seele liebten und hochhielten, getäuscht sehen müssen! Das ist so grausam, so unbarmherzig, ich kann es nicht ausdenken, was aus mir würde, wenn mich ein solches Schicksal ereilte! Vielleicht bin ich zu weich, zu ſehr Idealist in dieser Hinsicht das aber weiß ich eine solche Erfahrung würde mich hoffnungslos auf immer vernichten! Was sagst du, Vater? Du bist so still! Nicht wahr, auch du könntest das nicht er tragen?"
Friz Norden sah empor in seines Sohnes beredte Augen, aus denen das ganze reiche Gefühlsleben, die volle Empfindungswelt seiner Mutter zu ihm sprach, und er fühlte es deutlich: nein, sie hätte es nie ertragen können, und Hellmut würde es ebensowenig, er war wehrlos gegen einen so gewaltigen Seelenschmerz!
„ Man muß im Leben manches durchsetzen, lieber Sohn, was man, in der Theorie betrachtet, für unmöglich hielt!" erwiderte er endlich mit gepreßter Stimme.
,, Aber nicht dies! Nur dieses eine nicht! Nimm den undenkbaren, völlig unmöglichen Fall, Vater, daß du, oder ich... aber wozu sich mit solchen Ungeheuerlichkeiten auf regen? Von dir könnte ich es mir allenfalls vorstellen, daß du mit deiner eisernen Energie und Selbstdisziplin selbst das überwinden würdest, dich hat das Leben, wie du mir oft gesagt hast und ich es ja auch zum Teil aus eigener Anschauung weiß, hart angefaßt und in manchem Kampf gefestigt,... aber mich hat deine Liebe allezeit so zart behütet, so weich gebettet, fast meine ich manchmal, zu weich- daß ich einem so wuchtigen Schicksalsschlag waffenlos gegenüberstehen würde. Sieh nicht so kummervoll aus! Was ich soeben zu dir gesagt habe, soll um Gottes willen
verwöhnen mich eigentlich alle! Zuweilen hab' ich förmlich meine Not, mich dessen zu erwehren, ich werde am Ende noch ein ganz weichlicher Mensch! Auch mein prächtiger Hendrichs! Was in aller Welt hab' ich denn getan, um mir scirc Liebe und Freundschaft in solch hohem Grade zu verdienen? Ich kann sie nur hinnehmen wie ein unverdientes Geschenk, dessen ich mich würdig zu erweisen habe, sowie sich irgend die Gelegenheit dazu bietet!- Auch dieser Brief wieder! Wie charakteristisch ist er für diesen edlen Menschen!- Er sagt kein einziges Wort von seiner Hilfe für den armen Betrogenen, und doch bin ich fest überzeugt, daß er sie ihm in umfassendster Weise gewährt! Ich will von meinen Einfünften eine Summe hinüberschicken, Hendrichs ist ebenso klug, wie gut, er wird schon Mittel und Wege finden, das Geld an die richtige Adresse zu befördern, ohne daß dic Familie es als eine peinigende Wohltat ansieht. Ich soll auch von dir die gleiche Summe senden? Wie gut du mur bist, Vater! Wer dich oberflächlich kennt, sieht gewiß nur in dir den klugen, vorsichtigen Geschäftsmann, empfindendes Herz trauen dir wohl die wenigsten zu! In vollstem Maß bist du das, was Hendrichs ist, ja, mehr noch, denn ihn haben Reichtum und Ansehen schon von der Wiege an umgeben, du aber hast dich aus eigener Kraft emporgerungen, hast sicher so mancher Versuchung, die ja an jeden herantritt, widerstanden und bildest so in jeder Beziehung das Ideal, zu welchem ich, als zu einem makellosen Ehrenmann, einem...
- ein warm
Du überschäßest mich, Hellmut!" unterbrach ihn sein Vater in mattem Ton, er machte eine abwehrende Handbewegung und atmete tief.
„ Nicht doch!" Der Sohn rief es fast unwillig.„ Frage alle deine Geschäftsfreunde in Yokohama, in Tokio, in Kioto -frage selbst unsere Konkurrenten, deine Neider und Feinde,
denn solche hast du, eben weil du ein ganzer Mann bist, der da weiß, was er will! Sie werden dir manches nachsagen, was nicht zutrifft, sie können dich vielleicht kühl, unnahbar, unzugänglich nennen aber in dem einen Punkt sollst du sie alle einig finden: daß Frederic Norden ein Ehrenmann von lauterstem Golde ist, daß auch das schärfste Auge keinen Hauch auf seinem reinen, geachteten Namen findet... und, siehst du, Vater, ich bin wahrhaftig nicht stolz, nicht auf unsern Reichtum, nicht auf die Stellung, die wir in der kaufmännischen Welt einnehmen aber dies ist mein Stolz, und ein berechtigter dazu, den nichts im Leben mir jemals rauben soll! Aber du siehst müde und verstimmt aus ist's dein Augenleiden, das dir Sorge macht? Gewiß willst du es mir verheimlichen, aber das kennen wir schon! Ich gehe sofort und schicke dir unsern Doktor! Nein, nein, da hilft kein Abwehren, ich schicke ihn dir!"
Fort war er, und als Frizz Norden allein war, sah er sich furchtsam im Zimmer um, schauerte zusammen' und begrub, tief auffeufzend, sein Antlitz in beiden Händen.
Fünftes Kapitel.
Der April, dieser in Deutschland mit Recht so gefürchtete launische Gesell, hatte sonnig und leuchtend seinen Einzug in Yokohama gehalten. Zuweilen gab es des Nachts ein paar heftige Regenschauer, dann war die Luft von so lauwarmer Feuchtigkeit durchsättigt, daß Stiefel und Sättel und Zäume, sämtliches Lederzeug im Hause und in den Ställen mit einem dicken, weißlichen Niederschlag innerhalb einer kurzen Stunde bedeckt wurden und gar nicht oft genug abgerieben werden konnten. Meistens aber war das Wetter schön und beständig, und es begann nun jenes überraschend schnelle Keimen, Knospen und Entfalten, das dem frisch von Europa Herübergekommenen wie ein unfaßbares Wunder erscheint und ihn, der zum erstenmal einen Frühling in Japan erlebt, beinahe der Meinung werden läßt, hier könne man in der Tat die Blätter und Blüten, wenn man sie scharf im Auge behalte, wachsen sehen!
Die japanische Sonne, die schon jetzt sehr intensiv zu wärmen verstand, lugte verstohlen durch die herabgelassenen hellen Stores in Hilda Ermshagens Wohnzimmer. Es war um die Stunde, da man in Deutschland in gut bürgerlichen
Familien das Mittagessen einzunehmen pflegt. Hier vereinigte das Diner erst um sechs Uhr alle Mitglieder des Hauses im geräumigen Nordenschen Speisesaal. Die Zeit vom Gabelfrühstück bis zur Dinerstunde pflegte Hilda mit Lektüre, Musik, Malerei oder Handarbeit hinzubringen. Sie wußte sich immer gut zu beschäftigen und langweilte sich nie. Ich habe ja so viele Talente!" pflegte sie zuweilen mit einem Lächeln zu sagen, das ein wenig bitter ausfiel, und die eifrigen Versicherungen ihrer Verehrer in San Franzisko und in Hamburg, sie sei auf dem Gebiet der Musik und Malerei eine Künstlerin, eine wirkliche, echte Künſtlerin, hatte sie jedesmal ungeduldig abgewehrt, sie wisse ganz genau, was zu einer Künstlerin gehöre, und leider ebenso genau, daß es in ihr nicht stecke.
auch nicht abhelfen, fand den Gedanken daran unbequem, weil er gewohnt war, alles in regelrechte Formen zu bringen, und so kami und hierfür eine passende Form nicht fand, es, daß die beiden Geschwister sehr gute Kameraden waren, einander achteten und auch wohl auf ihre Weise liebten, standen sie doch, seit dem vor einigen Jahren erfolgten Tode ihrer Pflegeeltern so allein im Leben da, waren sie doch völlig auf einander angewiesen!- daß aber ein wahrhaft inniges geschwisterliches Band zwischen ihnen nicht bestand!- Zuweilen wunderte sich Walter Ermshagen auch im stillen darüber, was sich seine Schwester Hilda wohl in Bezug auf ihren fünftigen Gatten denke! Daß sie früher oder später einmal heiraten werde, stand für ihn außer aller Frage, warum also wies sie ohne weiteres die besten Partien von der Hand, mit einem Gesicht, so gleichmütig und gelassen, als werfe ſie taube Nüsse fort?
Sie war viel auf sich selbst angewiesen, viel allein; daran war sie schon seit Jahren gewöhnt.„ Ich bin ein richtiger Wandervogel, ich habe mich davor zu hüten, sehr innige Be-______ Sie war ohne nennenswertes Vermögen, er, Walter, hatte, ziehungen zu knüpfen und zärtliche Freundschaften zu schließen!" sagte sie oft. Freilich hatten manche schon sehr ernstliche Versuche gemacht, den schönen„ Wandervogel" seß haft zu machen, aber eben diese Versuche waren es dann zumeist gewesen, die sie fortgetrieben, die sie jetzt so weit fort, bis nach dem fernen Japan verschlagen hatten!
Und doch lebte in dem Mädchen, das mit der kühlen, klaren Sicherheit einer Amerikanerin auftrat und sich die Art und Weise dieſer ſelbſtändigen Damen, als die bequemſte Fasson, im Leben fortzukommen, so ganz angeeignet hatte, daß man sie in fremden Kreisen nie für eine Deutsche gehalten hätte, viel weiches, weibliches Gefühl, und wer sie so ruhig und besonnen disponieren und gebieten sah, der ahnte nicht, welch tiefe Sehnsucht oft in ihr lebte, sich unterzuordnen, sich leiten zu lassen,- freilich nur da, wo sie liebte!
Das aber war ihr versagt geblieben! Die Geschwister maren früh verwaist und der Obhut von Verwandten anheinigefallen. Diese, ein kinderloses Ehepaar, waren brave, rechtschaffene Menschen: sie pflegten und kleideten die Kinder gut, behandelten sie freundlich, ließen ihnen den besten Unterricht angedeihen und verwalteten gewissenhaft das kleine Vermögen, welches ihnen von den Eltern vererbt worden mar. Aber im ganzen Zuschnitt des Hauses lag etwas Nüchternes, Alltägliches, das die hundert kleinen Freuden, die auch das Alltagsleben bringen kann, ausschloß. Dies genügte dem Knaben Walter, der, ernsthaft, strebsam, ein ehrgeiziger Schüler, vollständig in seinen Arbeiten, seinen Pflichten aufging und unablässig den Blick auf die Zukunft gerichtet hielt, die ihn zum angesehenen, geachteten Mann machen sollte es genügte entschieden nicht dem Mädchen Hilda, einem phantasievollen, warm empfindenden Kinde, das es aber früh lernte, ſein Innenleben zu verschließen und nur so viel davon an die Oberfläche und in den täglichen Verkehr mit ihren Angehörigen treten zu lassen, als man von ihr forderte, und das war wenig! E genügte, wenn sie ihre Pflicht in der Schule tat und daheim freundlich und willig war, man versagte ihr fast nie ein Geschenk, ein Vergnügen, um welches sie bat, aber von selbst gewährte man ihr niemals eines! Spontane Liebkosungen oder Zärtlichkeiten gar wären in dem Hause, in dem Hilda lebte, nie am Playe gewesen, das Kind fühlte dies auch richtig heraus und fam niemand damit. Dazu trat noch der Umstand, daß ihr Onkel, cin Beamter im Intendanturwesen, mehrfach den Wohnort wechselte, so daß auch ein jahrelanger intimer Verkehr mit etwaigen Freundinnen gänzlich ausgeschlossen blieb, und so nuchs Hilda Ermshagen au eine schöne, streng verschlossene Menschenblüte, der es an Luft und Licht zum gedeihlichen Wachstum nicht gebrach, der aber der volle, leuchtende Sonnenschein fehlte, um all die Kräfte, die in ihr schlumverten, zur Entfaltung zu bringen!
Das Verhältnis zu ihrem Bruder war immer ein gutes. Walter zeigte neben seinem strebsamen Fleiß viel Gesinnungstichtigkeit und jenen schlichten Edelsinn, der als etwas Selbsteerständliches dasjenige tut, was andere mit vielen Worten u einer großen Tat stempeln. Er freute sich seiner schönen and gescheiten Schwester, er hielt es für auf der Hand liegend, daß er stets für sie zu sorgen, und zwar gut zu sorgen, habe. ebenso, wie er jederzeit unbedenklich für einen Sameraden einfstand, der dessen bedurfte, aber für Hildas cigentiches Meier fehlte ihm der rechte Schlüssel. Instinktiv fübite et becaus, daß sie, troß ihrer äußern Sicherheit and Alible nders geartet sei, als er selber, daß sie mehr und anderes von den Menschen forderte, als er es tat; er 1 nicht, was dies eigentlich war, konnte dem
wegen des häufigen Stellenwechsels, trotz seiner guten Einnahmen, noch keine großen Ersparnisse machen können, auf wen oder was in aller Welt wartete denn das Mädchen? Er hütete sich, sie das zu fragen, denn er hatte Hilde, die ihm stets und überall eine hübsche, behagliche Häuslichkeit zu bereiten wußte, gern um sich, es fiel ihm leicht, für sie zu sorgen, und er hätte sie, da er gar nicht für ſeine Person ans Heiraten dachte, schwer entbehrt. Sie wäre imſtande, nehmen und sich irgendwo eine Stellung zu suchen, was ihr, eine solche offene Frage für eine versteckte Anspielung zu vermöge ihrer guten Manieren, ihrer Sprachkenntnisse und Fertigkeiten in den schönen Künſten, ohne Zweifel bald gelungen wäre. Walter wünschte, sie zu behalten, daher fragte er nicht, sondern wunderte sich im stillen und brach ohne weiteres in Hamburg seine Zelte ab, als die Bewerbung eines sehr exzentrischen Ungarn, der die schöne Hilda mit seinen Huldigungen bestürmte und arg kompromittierte, das längere Verweilen des Geschwisterpaares in jener Stadt pein( Fortsetzung folgt.) lich werden ließ.
Renige Sünder.
Londoner Skizze von Dr. M. Wolff.
( Nachdruck verboten. Der Londoner Einschätzungskommiſſion ist fürzlich ein großer Wurf gelungen, der der Kasse des Lord Schazkanzlers eine volle Million Mark zugeführt hat. Um dieses Sümmchen hatten nämlich die Beamten, auf gewissen Vermutungen und Informationen fußend, die Einkommensteuer einer bekannten Großfirma gesteigert, und siehe da
der kleinen Erhöhung wurde stillschweigend, von jenem Hause Folge geleistet, das Geld wurde ohne eine Silbe des Murrens prompt ausbezahlt.
Es erinnert dies wahrhafte Geschichtchen, das des Humors nicht entbehrt, an einen anderen staatlichen Zuwachs, den die Steuerkasse, diesmal ganz unerwartet, vor einiger Zeit erhielt. Er kam von einem reuigen Diebe, einem chrlichen Schmuggler, dem das Gewissen plötzlich zu schlagen begann. Dieser schrieb dem Schatzkanzler einen längeren Brief und legte ihm die Kleinigkeit von 280 000 Mark bei. Es sei dies der Ertrag eines drei Jahre umfassenden profitablen Schmuggelhandels, dessen Sündhaftigkeit der Schmuggler eingesehen und hiermit zu sühnen begehrte.
Man muß nun nicht glauben, daß diese Fälle eines plötzlichen Ehrlichkeitsanfalles in England vereinzelt dastehen. Solche„ Gewissensgelder" laufen bei der Kasse des Schatzamtes beständig ein, größere und kleinere Summen, oft nur ein paar Mark, mit denen Sünder frühere Vergehen und Hinterziehungen wieder gut machen wollen. Die SenDungen sind immer anonym, und der Inhalt der Begleitbriefe ist fast stets der gleiche. Der vom Gewissenswurm Gepeinigte erklärt einfach), der eingesendete Betrag komme dieser oder jener Behörde zu; er repräsentiere eine unbezahlt gebliebene Steuer, eine kleine Schmuggelsünde und dergleichen mehr. Vielfach betrifft die Zahlungsunterlassung eine nicht versteuerte Wappenführung, das nicht liquidierte Halten von Dienstboten, von Wagen und Hunden und dergleichen mehr, sämtlich Quyusgenüsse, die in England steuerpflichtig sind. Woher kommen diese plötzlichen Reueparorismen?
Da hat z. B. einer, der auf wirklichem oder vermutlichem Totenbette liegt und in Erwartung der großen Abrechnung im Jenseits noch erst seine kleinen Konti in dieser
[ Politi
Mit feltener Harm terhandlungen über Parteien ihre Zustimm
gesprochen. Am zwei Allerdings die Bedente grundsäglicher Schärfe Dingen, daß die Einh iden fönnte, wenn mi lergerichten noch weite fatte eine durchgreif fahrens wohl am liebs liche Zustimmung, die gesprochen wurde, nic Ausdruck der vollsten des Schnecenganges i
gelingen wird, au gebnis hervorzubring
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