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verlängerte Schüßenstraße( soll 6 Meter Vorgarten liegen lassen um eventuell die Straße später verbreitern zu können). Die Beschaffung von Kanalreinigungsbürsten, von Schlosser­arbeiten für die Kanalisation und eines Apparates zur Prüfung von Zementröhren wird nach Antrag der Baudeputation gut geheißen. Für die Herstellung des Bürgersteigs soll die Lieferung der Klinker an das Gailsche Tonwert zum seit­herigen Preise übertragen werden. Als Straßenkostenbei­trag für die Herstellung des Bürgersteigs der Landgrafenstraße sind die Architekten Stein& Meyer bereit, den Betrag von Mt. 3621,20 Pfg. an die Stadt zu zahlen, womit die Ver­Sammlung einverstanden sich erklärt. Stadtv. Em melius regt an die Wasserlache vor der alten Kaserne, die einen vollständigen See bildet, zu entfernen. Der Oberbürger­meister bemerkt, daß es sich hier um Staatseigentum han­delt. Er habe mit dem Finanzminister jüngst wegen der Abtretung des Brandplages an die Stadt fonferiert, aber den Bescheid erhalten, daß der Staat nichts verschenken könne, wohl aber sei man bereit gegen den üblichen Betrag von Mart 1,122 Pfg. für den Quadrat- Meter das Eigen­tum an dem Brand der Stadtgemeinde abzutreten. An der darauf folgenden Debatte beteiligten sich die Stadtv. Wallenfels, Dr. Gutfleisch und Dr. Gafffy. Oberbürger­meister Mecum bemerkt, daß derjenige Teil des Plaßes, den der Staat als sein Eigentum erklärt, etwa 4000 Quadratmeter groß ist, also ca. 5000 Mt. zu erwerben fosten würde, wenn man das Angebot des Finanzministers annehmen wolle, wozu man sich aber nicht verstehen könne, da das Terrain feinen Nugen abwerfe und der Staat wenn es der Stadt übereignet wird, die Unterhaltungspflicht los würde. Der Punkt betreffend Loebers Hof" wird aus­gefeßt. Zur Aufstellung eines Waschfessels in das der Stadt gehörende Haus Schloßgasse 9 werden Mt. 80 ver­langt und bewilligt. Für die Einrichtung der Heizung der Kapelle auf dem Friedberg am Rodberg werden 700 Mt. bewilligt und soll die Baudeputation die Einrichtung schleunigst veranlassen. Nachdem das städtische Straßen­Nachdem das städtische Straßen­nez auf 45,9 kilometer angewachsen, ist die Anstellung eines 4ten Straßenwarts nötig geworden. Ebenso bedarf es eines weiteren Vorarbeiters und zweier Arbeiter für die Straßenreinigung. Hiermit in Verbindung wird eine andere praktischere Müllabfuhr vorgeschlagen. Die Ein­stellung der verlangten Arbeitskräfte für das kommende Rechnungsjahr wird beschlossen, ebenso der Bebauungsplan der Schwarzlach. Bet den Kanalarbeiten hat man einen alten Steinfrug gefunden, auf dem der Name Ebel sich be­findet. Der Cuftos Dr. Ebel ist der Ansicht, daß der Ver­fertiger jenes Kruges einer seiner Vorfahren, der das Töpferhandwerk betrieben hat, gewesen sei und wünscht aus Er ist diesem Grunde im Besitz desselben zu kommen. bereit der Stadt dafür für sie interessante Urkunden aus den Jahren 1650, 1675, 1708, 1796 und 1611 auszu­händigen. Die Stadt ist mit diesem Tausch einverstanden, vorbehaltlich der Genehmigung des Denkmalrats der Provinz, dessen Zustimmung erforderlich ist. Die Witwe des Rendanten Carl Stroh hat der Stadt Gießen Mt. 2565 für die Armen vermacht, unter der Bedingung, daß das Legat den Namen Echternach- Stroh- Stiftung führen soll. Die Stadtverordneten nehmen die Stiftung an. Der verstorbene Rentier Hrch. Schreiber hat der Stadt ein Ver­mächtnis von 1000 Mt. hinterlassen. Die Zinsen sollen zur Verabreichung von warmen Frühstück an die bedürftigen Kinder der Volksschule verwendet werden. Auch hiermit ist die Versammlung einverstanden. Darauf wird die öffent­liche Sigung wegen der vorgerückten Zeit geschlossen und der nichterledigte Teil der Tagesordnung vertagt.

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Lokales.

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22. Januar 1904. ** Erledigt sind die Stellen eines Steueraufsehers zu Gießen und zu Offenbach.

** Ernannt. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministertums des Innern wurde der Gerichtsatzessist Karl Jann von Gießen zum Regierungsassessor ernannt.

* Geh. Medizinalrat Professor Dr. Fr. Riegel begeht zu Beginn des Sommersemesters das 25jährige Jubiläum seiner Tätigkeit als Lehrer an der hiesigen Universität und alg Direktor der Universitätsklinik. Seine ehemaligen Schüler planen aus diesem Anlaß eine Ehrung des Gelehrten. Eine Sigung des Eisenbahn- Komitees Grünberg Lich findet am Samstag unter dem Vorsit des Kreisamtmanns Dr. Kranzbühler in Grünberg im Hotel Hirsch statt.

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In dem neuen Eisenbahnetat werden für die Her­stellung eines verstärkten Ueberbaues für die Lahneisen­bahnbrücke bei Weglar 50 000 Mt. gefordert. Die Gesamt­forderung für diesen Zweck beläuft sich auf 149 000 Mt. Ferner werden Mittel verlangt für die Erweiterung der Haltestelle Großenlinden und des Bahnhofs Herborn.

* Zur Aufnahme in den Turngau Hessen haben sich gemeldet die Turnvereine zu Dorlar und Wehr da bei Marburg, sowie der akademische Turnverein Cheruskia zu Gießen.

** Die Ziehung 4. Klasse der 3. Hessisch Thüringischen( Mitteldeutschen) Staatslotterie findet bereits am 26. dieses Monats statt. Es wird hiermit an die sofortige Los- Erneuerung zu dieser Klasse erinnert. Bestern beging der Geh. * Dottor Jubiläum. Medizinalrat Dr. Wilh. Heß, in Mainz sein 50jähriges Doftorjubiläum. Dr. Heß der sein Doktor- Diplom auf der Landesuniversität erworben, erhielt von der medizinischen Fakultät ein Glückwunschschreiben und ein erneuertes Diplom übersandt. Der Großherzog hat ihm das Ritterkreuz 1. Klasse mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Der Vater von Dr. Heß war Großmütigen verliehen. Professor an der Gießener Universität und sein Sohn ist ebenfalls als Professor an der Landesuniversität doziert.

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** Ecke Brand plaß und Landgrafenstraße, in dem Neubau der Herren Birkenstock und Scheider, will ein Herr Wilhelm Schröder aus Siegen gern Schantwirt|

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schaft betreiben. Die Konzession dazu wurde s. 8t. in nicht­öffentlicher Kreisausschuß- Sißung abgelehnt, was auch in der am Samstag stattgefundenen öffentlichen Sitzung- trop wieder geschah. der geladenen Zeugen Eine landwirtschaftliche Hochschule in Darmstadt. In maßgebenden Kreisen der land­wirtschaftlichen Genossenschaft geht man mt der Absicht um, demnächst in Darmstadt eine landwirtschaftliche Hochschule ins Leben zu rufen, die in erster Linie den Zweck verfolgen soll, für die gründliche Heranbildung von Beamten für die landwirtschaftlichen Genossenschafter zu sorgen. Schulstatistisches. Im Großherzogtuu Hessen bestehen zur Zeit 986 Voitsschulen mit über 2900 Klassen. Dieselben werden von insgesamt 173 030 Schulkindern be­sucht und zwar von 166 533 evangelischen, 54 610 fatholischen und 1989 israelitischen. Verschiedenen anderen Konfessionen gehören 798 Kinder an. An sämtlichen Volksschulen mit Einschluß der Erweiterten Volksschulen zu Darmstadt, Offen­bach, Gießen, Friedberg und Seligenstadt wirken rund 3000 Lehrkräfte, darunter 295 Lehrerinnen.

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Dottorpromotionen. Wie wir einem dem Reichsanzeiger" beigelegten Verzeichnis der auf den deutschen Universitäten im Sommersemester 1903 erfolgten medizinischeu Dottorpromotionen" entnehmen, entfielen Dottorpromationen auf die deutschen Universitäten in folgender Zahl: Marburg 17, Berlin 38, Bonn 31, Bres­lau 23, Erlangen 21, Freiburg 51, Gießen 26, Göttingen 22, Greifswad 31, Halle 23, Heidelberg 16, Jena 22, Riel 84, Königsberg 20, Leipzig 91, München 99, Rostoc 21, Straßburg 23, Tübingen 18, Würzburg 63.

× Invalidenkarten. Die im Jahr 1902 ausgestellten Quittungsfarten der Landesversicherungsanstalten ausgestellten Quittungsfarten der Landesversicherungsanstalten müssen zur Vermeidung der Ungültigkeit innerhalb des Jahres 1904 der zuständigen Behörde zur Aufrechung und zum Umtausche vorgelegt werden. Für den Ablauf der Gültigkeit kommt der Datum der Ausstellung in Betracht; eine z. B. am 25. Januar 1902 ausgestellte Karte muß spätestens am 25. Januar 1904 umgetauscht werden.

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Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 19. und 20. Januar 1904 stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1237 Stück Rindvieh, 32 Schweine. Der nächste Viehmarkt findet am 9. und 10. Februar statt; am letzteren Tage hauptsächlich Schweinemarkt. Aus den angrenzenden preußischen Kreisen dürfen Schweine bis zur Aufhebung der polizeilichen Beschränkung nicht aufgetrieben werden.

Die Holzpreise im Vogelsberg sind in starkem Steigen begriffen, besonders sind die Preise in den Buchen­Steigen begriffen, besonders find die Preise in den Buchen wäldern zwischen Laubach und Freienseen gestiegen. Bau­und Werkholz hat einen guten Preis.

A Großen Linden. Morgen Samstag, den 23. Januar hält der hiesige Turnverein in seiner neu­erbauten Turnhalle sein erstes Winterfest ab. Mögen auch diesmal die Mitglieder sowie die Bürgerschaft der rührigen Verein recht unterstützen. Die früheren Be­schwerden der Mitglieder wegen Plazmangels iſt ab­geholfen worden und werden auch die Aufführungen des Vereins u. s. w. besser zur Geltung kommen.

In Großen- Linden hat Herr Wilh. Waz, Besitzer einer Holzschn iderei, zu deren Betrieb eine Dampffefselanlage aufstellen lassen, dazu aber die erforderliche Genehmigung nicht eingeholt. Es waren auch von Nachbarsleuten Be­schwerden wegen dem Geräusch und Ruß eingereicht worden. Herr Wat erhielt jetzt vom Kreisausschuß auf Nachsuchen die Genehmigung, wenn er die Anlage 105 mtr. von der Straße zurückverlegt.

X Stodhausen, 21. Jan. Gegenwärtig wird seitens der rheinischen Bergwerksgesellschaft ein neues Bergwerf_an­gelegt. Der Eisenstein wird mittels Tagbaues gewonnen und ist in ziemlicher Menge vorhanden.

+ Ruppertenrod, 21. Jan. Der Kaufvertrag, durch den im vorigen Jahre der größere Teil des Meckbachschen Hofgutes" zum Preise von 65 000 Mt. an unsere Gemeinde ging, ist genehmigt worden.

+ Mainz, 21. Jan. Im Rochusspital verübten 2 hiesigen Infanterieregiments, denen man

Unteroffiziere te eines enter port untergebrachten Prostituirten den Zutritt zu verweigerte, einen groben Erzeß. Sie zogen blank und drohten jeden, der ihnen zu nahe tam, zu erstechen. Auch beleidigten sie die Krankenschwestern. Sie wurden in Untersuchung gezogen.

Stadttheater Gießen.

Theodora.

Schauspiel in 4 Akten von Johann Bojer.

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Das Wert des neu entdeckten nordischen Sternes ge­hört gewiß auch nicht zu denen, die eine Generation über­dauern, denn es kommt wohl die Zeit, in der es keinen Raum mehr für so frankhaft empfindende Naturen wie diese Theodora giebt und man nur den Dichter lächelnd bemit­leidet, der es wagt, ein so unglaubliches Weib zur Heldin eines Dramas zu machen. Theodora liebt einen Studien­genossen, aber sie will dieser Liebe nicht ihre Wissenschaft, ihr Wert sie sißt an ihrer Doktorarbeit opfern, will dem drängenden Geliebten nicht in die Ehe folgen, möchte aber trotzdem das höchste Glück des Weibes", das Kind nicht entbehren und dieses erbettelt sie sich von dem un­glücklich Glücklichen in der Abschiedsstunde. Von nun an will sie ihren Kindern, dem leiblichen und dem geistigen allein, ganz allein leben, wenn auch die Menschen die Schleusen der Klatschsucht öffnen und das eigene Herz sich nach dem Geliebten sehnt. Aber die Welt ist größer, mächtiger als die, die ihren Geseßen zuwiderhandelt und ihrer eigenen Religion lebt. Vernichtend folgt Schlag auf Schlag: ihr alter Vater erblindet, sucht sie, gebrochen an Leib und Seele, auf und stirbt, der immer noch hoffende Geliebte wirft sich dem Trunk in die Arme und schließlich rafft der Tod auch ihr Kind, ihre ganze Stüße, um dessen Willen fie Alles erduldet hat, weg und nachdem sie noch die Doktorarbeit vernichtet hat, geht sie dem Glück" entgegen

- in den Tod.- Das Werk verrät großes technisches Können, wenn man auch den Stoff als unglücklich gewählt betrachten kann. Der Dichter hat dies wohl auch gefühlt und durch eine Vertreterin der übermodernen Frauenbewegung einen gewissen Gegensatz zur Theodora konstruieren wollen, aber im Grunde ist es doch einer lei, ob man einen der­artigen Schritt aus Prinzip" oder aus rein persönlichen Gründen unternimmt; der Autor hat sich mit dieser karri­fierten Figur überhaupt ein sehr treffendes Urteil gesprochen, denn diese Theodora ist in Wirklichkeit nichts anderes wie eine unnatürlich denkende Person- wenn auch dieser Ge­mütszustand oft mit so schönen Ausdrücken: intellektuell­genial" belegt wird und gerade das Sympathische an ihr macht ihre Anschauungen noch unlogischer und lächerlicher.- Die Titelrolle gab Frl. Dumont in ganz brillanter Weise, sie schuf troß der genannten Schwierigkeit eine durchaus ein­heitliche Figur und dürfte der Hauptbeifall ihr gegolten haben. Den psychologisch nicht besonders forrekt gezeichneten Studiengenossen Jörgen Grund verkörperte Herr Wittig mit großem Geschick, Herr Dr. Alb. Fischer als Landrat Berle gefiel durch sein reichnuancirtes Spiel und Frl. Sella zeigte als Elsa Eger ein schönes Können, wenn auch mitunter vom Ernst zur schalthaften Laune der Uebergang fehlte. Das Haus war mäßig besucht.

Holz- Versteigerungen.

H. H.

Burg- Gemünden. Montag, den 25. Januar, vormittags 9/2 Uhr werden im Saale des Gastwirt Becker zu Nieder- Gemünden aus dem Freiherrl. v. Schend'schen Revier Rülfenrod, Diftritten Buchwald, Hahnbach, Rüben­föpfel und Hebig versteigert: Scheiter Rm.: Buche 183 ( darunt. 12 Rm. Hainbuchen Rundsch.), Eiche 10, Nadelh. 12, Birte 2, Anüppel Rm.: Buche 112, Eiche 39, Aspe 2, Nadelh. 93. Reisig Rm.: Buche 356, Eiche 87, Nadel 2. Stöcke Rm. Buche 152, Eiche 12, Nadelholz 36.

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Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

Sonntag nach Epipharias, den 24. Januar Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 9,30 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markus­gemeinde. Pfarrer Schwabe.

meinde erbeten.

Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus­gemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Ge­Mittwoch den 27. Januar, vormittags 9 Uhr: Ber­einigten Civil- und Militärgottesdienst, zur Feier des Geburts­tags Sr. Majestät des Kaisers. Pfarrer Euler.

Donnerstag, den 28. Jan., abends 8 Uhr, im unteren Konfirmandensaal, der Kirchstr. Bibelstunde. Apostelgesch. Kap. 16. Pfarrer Schwabe.

In der Johannesfirche. Vormittags 9,30 Uhr: Professor Dr. Stamm. gemeinde. Pfarrer Euler.

11 Uhr Kindergottesdienst für die Lukas­Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Sonntag, Abends 8 Uhr die Versammlung und Bibel= besprechung der Johanneskirche fällt wegen des Evangelischen Bundes aus.

Montag, den 22. Januar, abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Jat. 3, 3. Pfarrer Euler.

Nächstfolgenden Sonntag, den 31. Januar Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesge­meinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Katholische Gemeinde. Samstag, den 23. Januar.

Nachmittags um 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit r hl. Beicht. Sonntag, den 24. Januar. 3. Sonntag nach Epiphanie Fest der HJ. Familie.

Borm. von 6,30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

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um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil Kommunion.

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um 8 Uhr: Die zweite hetl. Messe.

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um 9,30 Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachm. um 5,30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Mittwoch, 27. Jan., am Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers, um 92 Uhr: Militärgottesdienst.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 16. Januar 1903. Vorabend 4.30 Uhr. Samstag vorm. 8.30 Uhr. Feier des Geburtstages Sr. Majestät des deutschen Kaisers. Nachmittags 3.30 Uhr.

Sabathausgang 5.50 Uhr.

Wochengottesdienst: Morg. 7.00 Uhr, Ab. 4.30 Uhr.

Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin klein für das Lokale, den Gerichts," und" Deffentlichen Sprechjaal": Fr. Oppermann

Klasse der Die Ziehung 4 3. Hessisch= Thüringischen( Mitteldeutsche) Staatslotterie findet bereits am 26. d. Mts. statt. Es wird hiermit an die sofortige Los- Ernenerung zu dieser Klasse erinnert.

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