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Die Hufgaben der Sparkaffen.

Von einem Sparkassenfachmann wird uns geschrieben: Sm preußischen Abgeordnetenhause ist bei der Erörterung der Schußbestimmungen für die Staatsrentenpapiere unter anderem auch der Vorschlag gemacht worden, daß die Spar­tassen in einem höheren Maße, als es seither der Fall war, durch das Gesetz verpflichtet werden sollen, Staatspapiere anzukaufen. Dadurch würde allerdings der Staat, oder viel­mchr die Vankengruppe, welche die neuen Anleihen ausgibt, cinen festen Stamm von Abnehmern haben und den Betrag der neuen Papiere, wie ihn die Sparkassen gesetzmäßig er­irerben müßten, nicht bei dem Publikum unterzubringen haben. Es fragt sich indes, ob eine derartige Maßnahme tatsächlich im Interesse der Sparkassen liegt. Der preußische Finanzminister Freiherr v. Rheinbaben rechtfertigte diese Maßregel allerdings mit der Rücksicht auf etwaige Krisen. Bislang seien die Sparkassen lediglich darauf bedacht, ihre Gelder in Hypotheken anzulegen, die nicht leicht realisierbar seien und die im Falle von wirtschaftlichen Krisen oder eines Krieges sehr leicht Vermögensverluste herbeiführen könnten. Aus diesem Grunde sei es notwendig, daß ein höherer Betrag als heute für Inhaberpapiere angelegt werde, die dann leicht verkauft oder beliehen werden können.

Diese Beweisführung ist scheinbar einleuchtend, aber wenn man sich die Sachlage etwas näher ansieht, wird man auch bald die Schattenseite dieses Vorschlags entdecken. Dafür, daß die Sparkassen ihre festgelegten Hypotheken einschränken, und leicht realisierbare und zinstragende Depots erwerben, haben sie alle Schicksale dieser Papiere, das Auf und Nieder im Kurs, mitzutragen. Frankreich hat jedenfalls mit dieser Bestimmung bei Ausbruch des großen Krieges feine be= sonders glücklichen Erfahrungen gemacht. Die Kassen der Sparinstitute waren damals mit Inhaberpapieren der fran­zösischen Staatsrente überfüllt, und als nun die Sparer in großen Haufen ihre Einlagen zurückforderten, entstand eine solche Ueberlastung des Marktes, daß die Kurse ganz enorm sanfen und ein ungeheurer, geradezu elementarer Kurssturz eintrat. Die Misere des Krieges wurde gerade dadurch noch verschärft, daß die kleinen Sparer in jener Zeit einen großen Teil ihres in einzelnen Sousstücken aufgesammelten Ver= mögens verloren haben. In einer ganz anderen Lage befand sich England, das die Bestimmung getroffen hatte, daß die Einlagen fast ausschließlich zur Erwerbung von staatlichen Rententiteln benutzt werden müssen. Trotzdem man die Höchstsumme der zulässigen Spareinlagen auf 3000 Mark beschränkte, wuchs die Nachfrage nach Staatspapieren der­art, daß der Staat förmlich künstliche Anleihen ausgeben mußte, um die gesetzlichen Bestimmungen gegenüber den Sparkassen nur erfüllen zu können.

Aus diesen Erfahrungen ergibt sich unseres Erachtens die dringende Notwendigkeit, bei der Reform der Sparkassen­gesetzgebung äußerst vorsichtig zu verfahren. Die Aufgaben der Sparkassen sind vorzugsweise erziehlicher Natur. Sie sollen auch die kleinsten Beträge, die an sich zinslos bleiben würden, dadurch mußbringend verwerten, daß diese in einem gemeinsamen Mittelpunkt aufgesammelt und zur produktiven Kapitalbildung verwendet werden. Sparkassen unterscheiden sich also dadurch von Banken, daß sie nicht auf Erwerbszwecke und demgemäß auch nicht auf die Erzielung großer Divi­dendenüberschüsse ausgehen. Da außerdem die Sparkassen­statuten längere Rückforderungsfristen vorsehen, so eignen sich die Sparsummen hauptsächlich zur Pflege eines mündel­ficheren lokalen Hypothekenkredits und zur Gewährung eines persönlichen und gewerblichen Kredits unter Zugrunde­legung einer sicheren Realbürgschaft. In kritischen Zeiten allerdings wird es nicht angängig sein, daß die Sparkassen oder, mit anderen Worten, die kleinen Kapitalien der unteren Volksschichten dem Staate über seine Verlegenheiten hinweg­helfen, sondern umgekehrt muß der Staat für den Schutz der erwerbstätigen und sparsamen Bevölkerung eintreten. Man wird sich daher nur schwer mit dem Plane befreunden können, die Sparkassenpolitik aus ihren seitherigen Bahnen herauszudrängen.

Lokales.

20. Mai 1904. Nun schmücket mit Maien die Tür und das Haus, Damit uns're Gäste mit Freuden aufschau'n; Auch rflücket den Flieder zum duftenden Strauß Als Willkomm dem Sänger, gereicht von Jungfrau'n. Pfingsten Gesangswettstreit; im Grunde genommen awei weit voneinanderstehende Begriffe; hier Friede und dort Wettstreit. Und doch wieder ist beides eng verwandt. Die erwachende Natur, die schöne Sommerzeit läßt in des Menschen Brust vor allen Dingen mit viel größerer Lust das Verlangen zum Liede erwachen; hell und friedlich ertönen beim Marsch durch die Wälder und Fluren, in fröhlicher Gesellschaft und nicht zuletzt an heiliger Stätte die Lieder, man lobt und danket dem Schöpfer für die Herrlichkeit, die wiebererstanden allerwegen. Die Pflege des deutschen Liedes, den Wert desselben wie des Gesanges überhaupt mögen darum unsere Bürger nicht verkennen und den fremden Sängern, den aus­wärtigen Förderern des Gesanges, die während den Pfingst­feiertagen in unseren Mauern weilen, hier im friedlichen Wettstreit ihr Können untereinander messen, einen recht herzlichen Empfang zuteil werden lassen. Die Fahnen heraus, das Haus mit frischem Grün geschmückt, so zeiget den Sangesbrüdern, die im Liede mit uns vereint, unser Gießen. Beige die Bürgerschaft, daß neben den Schüßen, Turnern 2c. auch der Sänger eine gleiche offene Aufnahme hier findet.

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*** Nationaler Gesangs- Wettstreit zu Gießen. Die Königliche Eisenbahn Direktion Frankfurt a. M. hat die ihr unterstellten Stationen heute telegraphisch angewiesen, den Besuchern unseres Festes 50% Fahrpreis Ermäßigung zu gewähren, wenn mindestens je 30 Fahrkarten gemeinschaftlich spätestens am Tage vor­her- bestellt werden. Außerdem empfehlen wir den Ver­einen, größeren Gesellschaften etc., aus der Frankfurter Gegend die Benugung des Extra- Zuges am Pfingstmontag früh: Frankfurt a. M. ab 720 Uhr- Bockenheim 729- Berkers. heim 748 Friedberg 812 Gießen an 850 Uhr vormittags. ( Nationaler Gesangswettstreit.) Die Raunverhältnisse auf dem eigentlichen Festplatz- Oswalds­garten haben es erforderlich gezeigt, daß der Jux plaz etwas abseits, an der Lahn seinen Standort bekommen mußte. Die Festleitung hat aber Sorge getragen, daß der­selbe recht vielseitig den Besuchern sich präsentiert. Ein

Dampftaroussell, große Schaufeln, diverse Schaubuden und Theater, kurzum alles ist da, um den Kleinen wie auch Großen beste Gelegenheit zum ungezwungenen Amüsement zu geben.

H. K. 8um Submissionswesen in Hessen. Als ein sehr erfreulicher Fortschritt in der Umgestaltung des Submissionswesens ist die in den letzten Tagen erfolgte Be­tanntmachung des Großherzogl. Ministeriums der Finanzen, Abteilung für Bauwesen, zu betrachten, in welcher die Hand­werksmeister aufgefordert werden, sich zur Beteiligung bei Ausführung der Unterhaltungsarbeiten in staat­lichen Gebäuden zu melden. Es handelt sich hierbei um solche Arbeiten und Lieferungen, für welche mit Rücksicht auf den Kostenbetrag die freihändige Vergebung zulässig ist. Die Vergebung erfolgt nach Einlauf der Mel­dungen unter Einhaltung des hierzu neu eingeführten Ver­fahrens zu festen Preisen nach Maßgabe der nach Be­nehmen mit Vertretern des Handwerks amtlich festgestellten Preisverzeichnisse, und zwar nach einzelnen Ge­bäudelosen. Die Bedingungen für die Bewerbung um diese Unterhaltungsarbeiten, ein Verzeichnis der Gebäude der lau­fenden Unterhaltung der betr. Amtsbezirke mit ihrer Ein­teilung in Gebäudelose, die Preisverzeichnisse nebst den diesen beigegebenen besonderen technischen Ausführungsbedingungen, sowie die allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausfüh­rung der Unterhaltungsarbeiten liegen von dem von den Großherzogl. Hochbauämtern bekannt zu gebenden Zeitpunkt an bei den genannten Behörden während der Dienststunden zur Einsicht offen. Nach Prüfung der Meldungen wird unter Mitwirkung einiger bei der Aufstellung der Preisver­zeichnisse tätig gewesenen Vertrauensmänner( von der Hand­wertstammer vorgeschlagene Handwerksmeister) eine Auslosung vorgenommen, welche die Reihenfolge feststellt, wonach die Vergebung der betr. Gebäudelose an die Bewerber in den einzelnen Etatsjahren zu erfolgen hat. Diese Reihen­folge wird den Bewerbern bei der Zuschlagserteilung mitge­teilt werden. Es muß lobend anerkannt werden, daß die Hessische Regierung in dieser Sache einen großen Schritt vor­wörts im Interesse des Handwerks tut, denn die Vergebung dieser Unterhaltungsarbeiten zu fe sten Preisen, welche Mitwirkung von Handwerksmeistern festgestellt wurden, wie auch die Vergebung der Reihenfolge nach an den sich dafür interessierenden Meister bedeutet ein großes Entgegenkommen an den Handwerkerstand.

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th( Brieftaubensport.) Mit dem Monat Mai hat der Brieftauben Klub Gießen seine Tätigkeit wieder aufgenommen und wird sich um die von der Mittel­deutschen Reisevereinigung, der er mit angehört, ausgesetzten Staatspreise( 2 goldene Medaillen) bewerben. Die Gießener Tauben haben die Strecke Marburg- Gießen und Treysa­Gießen bereits zurückgelegt und werden morgen Sonntag die Reise Guntershausen- Gießen machen. Am folgenden Sonn­tag, den 29. Mai, werden die Gießener fliegenden Boten von Wabern aus das erste Mal gemeinsam mit den Tauben der gesamten der Reise- Vereinigung angehörenden Brieftauben­Vereine aufgelassen werden, um in die heimischen Schläge zurückzukehren. Am 1. Juni wird das Training auf Nord­heim ausgedehnt, um dann am 12. Juni von Hannover_aus den Preisflug anzutreten, welcher bis Gießen in der Luft­linie 220 km beträgt. Die Mitteldeutsche Reise- Vereinigung wird dann von Hannover weiter in vier Etappen die Reise mit ihren Tauben ausdehnen und zwar über Barby an der Elbe, Bossen, Sternburg( Neumark) bis Buk( Posen). Der Weg Gießen- But beträgt 560 km.

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F. C. Es fann jetzt als feststehend betrachtet werden, die geschiedene Großherzogin Viktoria Melitta mit ihrem Vetter, dem Großfürsten Kyrill von Rußland, die Ehe eingehen wird. Sie hat bereits auf die ihr vom Großherzog zustehende Apanage von 80000 Mark verzichtet.

** Dem Rhein. Kur." wird aus Gießen ge­schrieben: Die Agitation für die Lahnfanalisation greift jetzt auch auf Oberhessen über. Am 14. Mai hatte sich eine große Anzahl Interessenten des Bergbaues, des Holzhandels usw. hier versammelt, um zum Lahnfanalprojekt, wie es vom Lahnkanalverein in einer Eingabe an das preußische Staatsministerium zur Durchführung unterbreitet wurde, Stellung zu nehmen. Nachdem der Vorsitzende des Lahnkanalvereins, Herr Generaldirektor Kaiser- Weglar, einige erläuternde Bemerkungen zu dem Projekt gegeben hatte, betonten sämtliche oberhessischen Interessenten, die in die Distussion eingriffen, die Notwendigkeit der Lahn­tanalisation überhaupt und ihre Bedeutung für Ober­heffen bei ihrer Durchführung bis Gießen. Der Antrag des Oberbürgermeister Mecum- Gießen, sich an das Großh. Ministerium zu wenden mit der Bitte, dieses möge bei der preußischen Regierung die Kanalisation der Lahn befürworten und bis zur preußisch hessischen Grenze fortführen, wurde einstimmig zum Beschluß erhoben. Die Unterlagen für die Rentabilität der hessischen Strecke soll die Großh. Handels­tammer Gießen beschaffen.

+ Sommerfrischen. Der hessische gemeinnüßige Verein zur Vermittelung von Land- und Kuraufenthalten in Darmstadt hat im vorigen Monat ein Verzeichnis der Sommerwohnungen im Odenwald, Vogelsberg und benach­barten Gebieten herausgegeben, welches unentgeltlich durch den Geschäftsführer des Vereins, Herrn Rechnungs- und Rassenführer Sarth, Darmstadt Wilhelminenstraße Nr. 34 zu beziehen ist. Die lebhafte Nachfrage nach diesem umfang­reichen Heftchen zeigt, daß die Ausgabe desselben ein drin­gendes Bedürfnis war.

> Wetzlar. Herr Amtsrichter R. Bepler ist nach Elberfeld versezt.

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A Friedberg. Die im Jahre 1879 aus dem Seminar zu Friedberg entlassenen Volksschullehrer feiern am Pfingstdienstag Pfingstdienstag an der Stätte ihrer Ausbildung ihr 25jähriges Dienstjubiläum.

Frankfurt a. M., 19. Mai. Die Roubmörder Groß und Stafforst werden, wenn das Todesurteil bestätigt wird, zu ihrer Hinrichtung nach Wehlbeiden übergeführt.

Litterarisches.

Eine jede Hausfrau sollte die im Vrlage von John Henry Schwerin, Berlin W. 35, erscheinende Monats­schrift Illustrierte Wäsche Zeitung" halten. Der große praft sche Nußen dieses konkurrenz'osen Spezial­lagen für Damen-, Herren und Kinderwäsche, Babysachen, blattes besteht in seinen herrlichen, überaus zahlreichen Vor­den zur Wäsche gehörigen Häfeleien etc, in dem jeder Num­mer beigegeben großen Schnittmusterbogen, seinem orientie­renden Wäschebericht, den Köppelbriefen, abwechselnd mit vielgestaltigen Monogramm- Verschlingungen etc., sodaß da­gegen der Abonnemente preis von nur 60 Bfg. vierteljährlich gor nicht in Betracht kommt. Abonnements für nur 60 Pfg. vierteljährlich durch alle Buchhandlungen und Bostanstalten.

Großh. Kurtheater Bad Nauheim. Spielplan. Samstag, 21. Mai: Geschwister. Der zerbrochene krug. Donnerstag, 26. Mai: Herr Senator. Dienstag, 24. Mat: Tilli. Samstag, 28 Mai: Zähmung der Widerspenstigen.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sams­tag, den 21. Mai. Windig, zeitweise wolfig, tagsüber wärmer bei fühler Nacht, trocken. Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

1. Pfingstfeiertag, den 22. Mai. Kollefte für die hessische Lutherstiftung. In der Stadtkirche. Bormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für Matttäus- und Marcus­gemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 114 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- und Marcusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und die Johannes­gemeinde im Hauptgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. 2. Pfingstfeiertag, den 23. Mai. Kollette für die Armen. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Siehe Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Schulz. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Euler.

Katholische Gemeinde. Samstag, den 21. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.

Sonntag, den 22. Mai. Pfingstsonntag. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der Kommunion.

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Die zweite heil. Messe.

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um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt.

heilig.

5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur zur hl. Beicht. Nachm. um 2.30 Uhr: Fest- Andacht mit Segen, um Vorm. von 630 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Montag, den 23. Mai. Pfingstmontag. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion.

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" 84" Die zweite hl. Messe. Nachmittags 2.30 Uhr: Andacht. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt Dienstag und Freitag Abend um 6.30 Uhr ist Mai- Andacht. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. Samstag, den 21. Mai 1904. Vorabend 7.45 Uhr. Vorm. 8.00 Uhr. Nachmittag 4 Uhr, Festesausgang 9.05 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr, abends 8.55 Uhr.

Israelitische Religionsgemeinde.

In der Synagoge, Südanlage. Samstag, den 21. Mai 1904.

Vorabend: 7.45 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags 4 00 Uhr. Festesausgang 9.05 Uhr.

Methodistengemeinde, Asterweg 16.

Am 1. Pfingstfeiertag, morgens 10 Uhr und nachmittags Uhr: Predigt. Nachm. 2 Uhr: Sonntagsschule. Am 2. Feiertag abends 84 Uhr: Predigt. Mittwoch, den 25. Mai, abends 812 Uhr: Bibelstunde.

Verantwortlich: für den politischen, vermischten und unter< haltenden Teil Albin Klein; für den lokalen Teil Karl Klose