Entree. Auf Grund vo der Hungerfini otheaters fontratt n das Lotal nicht gaben fich drei Bo often die Verschraut Dem Hungerfinitler es sich heraus, dai
at heißt und nicht Südamerika, je mmt, wo er 1867 wird er als Arti
*
Lokales.
20. April 1904. Der Großherzog hat gestern nach gewordener legraphischer Mitteilung Athen verlassen und wird, über Stalien heimkehrend, voraussichtlich nächsten Samstag Mittag bieber in Darmstadt eintreffen.
t. Seine angebliche mma Blättry aus der Flasche" ergab en Hinterwand eine ier Finger steden for rch einen Gummist fonnten ihm durch rungsmittel zugested t bot. Die eine Hol
**
Die Feier der Vermählung Sr. H. des Prinzen ch lodwig von Hessen- Philippsthal- Barchfeld mit der Prinffin Karoline zu Solms- Hohensolms- Lich wird am 10. Mai in der Schloßkirche zu Lich stattfinden.
Die Stadt Lich hat zur Errichtung des zweiten hessischen Lehrerseminars 250 000 Mt. bewilligt, fals dasselbe Lich als seinen Bestimmungsort erhält.
** Von oberhessischen Behörden werden_steckbrieflich verfolgt: Friseur Georg Bensch aus
legung der Umschn Berlin wegen Diebstahls vom Großh. Amtsanwalt zu
entfernen.
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in dem Kissen und
nicht so ungemütlich esen Enthüllungen kheit] wurde der
Gießen; Maurer Adam Graf III. aus Villingen wegen Meimeids von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Wirt f. Fischbach aus Wenings wegen Betrugs vom Großh. Mintsanwalt zu Gießen; Heinrich Haumann aus Appentod wegen Betrugs und Diebstahls von Großh. Staats
eine Fahrt an anwaltschaft Gießen und Konrad Haumann aus Appen
Uebel faßte ihn jo
es Deforums halber Minister an Bron and fennt man. nbank- Direktoren w
soll, hat ein dramati Straffammer des ie ehemaligen Diret Kommerzienrat Jo ich Romeid plötzlich Maßnahme des G
wd wegen Betrugs und Urkundenfälschung von Großh Staatsanwaltschaft Gießen.
× Der Kriegerverein Gießen hielt gestern Abemd im Restaurant Feidel eine Monatsversammlung ab. Der Vorsitzende, Amtsgerichtsrat
g des Pommernbau Biener, leitete dieselbe und gab Kenntnis von den eingegangenen Einladungen zu Festlichkeiten des Gardeberei ns Gießen und zweier benachbarter Kriegervereine. Es wurden dann die vom Hassia- Präsidium ausgehenden Anträge für den diesjährigen velegiertentag, welcher befanntlich in Groß- Umstadt stattfindet, in einer recht der Angeklagten. ausführlichen Diskussion besprochen. Von denselben sei für die Angeklagte besonders der hervorgehoben, daß in Zukunft pro Mitglied 10 Pfg. mehr an die Centralfasse nach Darmstadt nnersdorf bei Land abzuliefern sei, wofür 32 Pfg. als erhöhter Vereinsm Blitz erschlagen. beitrag und 6 Pfennig für die Unfallversicherung rengiols wurden 20bestimmt sind. Die Anwesenden waren in ihrer Mehrheit für die Anträge.
Ene begraben. rbrücken erschoß ein
Schwester mit einem n Verbrechern, die Staatsbahngleises lohnung von 1000
er Händler Won hi n Streit mit eina Zwickau stürzte St. Auf einem ansmisjion erfa hen Massen zer habten mitte Einwohnern das g
ndwirt. Tracht für Spargel. Spargel und Pilze lichen Spargelzeit de gebeten. Wie m
derjenigen Pilarten, stellt. Die deute an
en Betrieb, deſſen Gaye
igt wird, daß dem
* In Frankfurt a. M. fand am vergangenen Samstag eine aus allen Teilen Hessens gut besuchte VersammMung hessischer Zeitungsverleger statt, um gegen Das jezige Kreisblattwesen Stellung zu nehmen. Nach ehende Resolution gelangte einstimmig zur Annahme: Die heutige Verlegerversammlung ist der Ansicht, daß der durch den Antrag Ulrich und Gen. bezüglich des KreisBblatt wesens erstrebte Zweck am praktischsten durchzuführen uwäre auf Grund des zweiten Teiles dieses Antrages, mit Dem die Versammlung sich in folgender Fassung einverstanden lärt: Zwecks besserer Verbreitung aller behördlichen Beanntmachungen wird die Großh. Regierung untersucht, sämtüchen Zentral- und Lokalbehörden aufzugeben, für jeden Preis ein besonderes Amtsblatt herauszugeben, welches alle untligen Bekanntmachungen enthält, jedoch keinerlei poliischen oder unterhaltenden Inhalt haben dürfte und auf Werlangen jedem im Erscheinungskreis verbreiteten Blatte gegen Zahlung der Selbstkosten als Beilage überlassen werden wollte. Die Versammlung ersucht die Mitglieder des vierten Musschusses, Hrn. Pennrich und Damm, in diesem Sinne
bitten zu wollen."
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Indigen entpreden weiter auf Grundlage des in dem badischen Landtage Fich große Mans in ngebrachten Geſeßentwurfes in der hessischen Kammer Gegenüber mehrfachen, größtenteils unzutreffenden Beitungsnachrichten über Stand und Richtung von Verhandangen, welche zur Zeit in Lotterie- Angelegenheiten Benefigner for und di D. Ztg.", in der Lage, zur Beruhigung der hessischen beamblung bei dem Stereoſſenten mitzuteilen, daß feitens der Großherzoglichen ban der Spargel gerung ein Aufgeben der ſelbſtändigen Heſſiſchen Thürin= gſten Tarifen beförd gülen Staatslotterie nicht in Aussicht genommen iſt.
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** Wieseck, 19. April. Unsere Postagentur ist nun endlich in ein Po stamt umgewandelt worden. Fremde, die hier durchkamen, hatten schon längst sich darüber verandert, daß unser Ort das größte Dorf in OberhessenDe Agentur hatte.
Grünberg, 20. April. Im Bezirke des hiesigen ait abgibt, is daarbevereins unterziehen sich, bezw. haben sich zur Genehmen kann." Ille mprüfung in dieſem Jahre unterzogen: 1 Buch; uut längſt verkomm drauder, 1 Maurer, 2 Mezger, 4 Schloffer, 1 Schmied, ich Amerika ſchidan) 1 gler, 3 Schreiner, 1 Schuhmacher, 1 Wagner, 2 Beikbidder und 1 Zimmermann, im ganzen also 18 junge Leute, n Besten für ihn welche ihre Lehrzeit beendeten. Grünberg, 20. April. Wie uns mitgeteilt wird,
10
er die Schulstelle zu Meylos im Kreise Lauterbach und wurde zu Anfang des Jahres 1860 nach Groß- Felda versetzt, wo er sich als Lehrer der Kleinen während einer 44 jährigen, reichgesegneten Lehrtätigkeit nicht nur die volle Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, sondern auch die Liebe und Wertschäßung der ganzen Gemeinde in hohem Maße zu erwerben und dauernd zu erhalten verstanden hat. Auch an gemeinnüßigen Bestrebungen und Unternehmungen verschiedener Art nahm er regen Anteil. Insbesondere hat er sich als Rechner der unter seiner tatkräftigen Mitwirkung im Jahre 1864 ins Leben getretenen und von ihm seit dieser Zeit mit so großer Umsicht und Gewissenhaftigkeit verwalteten Spar- und Vorschußkasse um die wirtschaftliche Entwicklung des ganzen Bezirks ein bleibendes Verdienst erworben.
Offenbach a. M., 19. April. In Bern wurde der 17 jährige Handlungslehrling Schwedler, der einer hiesigen Portefeuille firma mit 5000 Mt. durchgebrannt war, verhaftet. In New- York, wohin er sich zunächst begeben hatte, wurde er bekanntlich bei Ankunft des Schiffes festge= nommen und nachdem man ihm den Rest des unterschlagenen Geldes( 3800 Mt.) abgenommen hatte, einfach mit dem nächsten Schiffe nach Europa zurückgeschickt. Von England aus hatte sich der jugendliche Ausreißer über Frankreich nach der Schweiz begeben. Er wird hierher ausgeliefert werden. V Frankfurt a. M., 19. April. Heute Abend um 8 Uhr schnitt der in der Rotekreuzgasse 17 wohnhafte Arbeiter Bender seinem 6 Monate alten Kind den Hals durch, welches sofort tot war. Sodann versuchte er sein 8 Jahr altes Kind und seine Frau zu töten. Dem Kind schnitt er in den Hals, während er die Frau in den Arm stach. Durch das Hilferufen drang ein Herr in die verschlossene Wohnung ein, schlug Bender von hinten zusammen und half ihm mit Hilfe eines Schußmanns nach dem 9. Polizeirevier transportieren. Auf dem Wege bis zum Revier schrie Bender fürchterlich, da ein handfester Mezger, der sich als Transporteur hinzugefellt hatte. Als er auf der Wache gefesselt werden sollte, wehrte er sich noch gegen 6 Schußleute, welche ihn jedoch bewältigten. Schon um 5 Uhr abends soll er in seiner Wohnung getcbt haben. Heute Morgen hat er sich um 5 Uhr von seiner Wohnung entfernt, fam um 8 Uhr abends wieder, worauf er die Wohnung verschloß und die Tat begang. Man nimmt an, daß er geiftestrant ist.
-- Aus dem Odenwald, 19. April. Die landespolizeiliche Abnahme der neuen Bahnstrecke Hezbach- Beerfelden findet am 26. April statt.
§ Aus dem Taunus, 19. April. Die Bezirkskommission zur Erforschung und Erhaltung der Denkmäler im Regierungsbezirk Wiesbaden beschloß, den 1336 erbauten Torturm in Altweilnau, den letzten Rest der Stadtbefeſtigung, den die Gemeinde umlegen wollte, zu erhalten; ebenso die malerische, funstgeschichtlich wie historisch wertvolle Burg Cleeberg bei Butzbach. Der Kaiser übernahm die Pathenstelle bei dem 7. Jungen des Bäckers Karl Enders in Stein fischbach.
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Etwas über Baumzucht.
( Von unserem Mitarbeiter G. R., Grünberg.)
In Nr. 88 hatten wir versprochen, den Versuch zu machen, dem Uebel der Baumfrankheiten nachzuspüren. Da müssen wir etwas weit ausholen. Noch vor etwa 40 Jahren fand man infolge behördlichen Befehls in fast allen Orten Gemeindebaumschulen. Die Knaben lernten in den letzten
zwei Schuljahren an den„ Wildlingen" oder aus„ Kernen" gezüchteten Pflanzen das Propfen und Ofulieren, begabtere fogar das Kopulieren. Die Leitung der Baumschule stand unter einem Lehrer der Schule. Diese selbstgezüchteten Stämmchen hatten eine große Widerstandskraft. Von Brand oder Krebs der Bäume hörte man nur selten. Solche ausgeschnittene fand man haupt nicht. Die schönen Kronen, welche jetzt so viele Setlinge als Schmuck tragen, hatte man damals nicht immer, dagegen aber mehr und besseres Obst. Im heimatlichen Boden gewachsen war das Klima für die jungen Stämmchen nicht ungewohnt. Am Klimafieber gingen teine zugrunde. Auch wurden teine tot gekalkt oder gephuhlt. Die alten Bauern tannten ihre Bäume, ließen sich auch nicht irre machen. Wir kannten einen Apfelbaum( jezt existiert er nicht mehr), gar nicht weit von Grünberg, welcher im zehnjährigen Durchschnitt pro Jahr für 75 Mt. Aepfel lieferte. Dieser Baum war vom Vater des Besizers selbst
gezüchtet. Der Sohn war nicht ſo, er kaufte Stämme, aber- nur sie kranken. Die ſelbſtgezüchteten Stämmchen brauchten 10 Jahre, bevor ſie ſe z fähig waren. Unfere heutigen großen Züchter bringen durch Trieb" schon in fünf und sechs Jahren ihre Kunstprodukte in den Handel. Es ist ein großer Verkaufe artikel geworden. Diese Treib
Es saß hinter den fool auf dem Tannenkopf, wo der geplante Luftkurort| hauspflanzen fommen hier in unsere Gegend, werden gefeßt,
Augen, bei den
Bi gerkreisen will man dann dem Feſtausschuß des Sänger
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die Lust am Leben verloren haben und
jefen fontem, un eingebeft. daraus hervorbrachenfelden Wunsch äußern, den am 3. Festtage in Aussicht Viele der in den letzten 20 Jahren gesetzten Bäume, welche Seit, da es einit migelten gemeinschaftlichen Spaziergang dorthin zu unterlernt unter dem Apnemen. Selbstverständlich soll auch für Wirtschaftsbetrieb solange frank, bis es eines Frühjahres heißt: Heraus mit wie war es jegt? Bergt werden. Es ist außer Zweifel, daß durch diesen, von rstand mit dem be größeren Anzahl Bewohner gelegentlich des Sänger
fe
veranstalteten Spaztergang auf den Tannenkopf das Sessie für den geplanten Luftkurort bedeutend gefördert wird. Auch von der hiesigen Seftion des VogelsBalversammlung zu dem bereits vorhandenen Kapital zur
er war zum Dorfni Fluch der Eltern auf nur ein Weg, wenn
zu der schönsten Hoffnung berechtigten, franken. Sie sind ihm, er ist faput.
- daß er nach Amerib Pesager Höhenklubs wurde in der lezzthin stattgefundenen Diese neue Bucht kommt auf den Markt, ist aus der Züchterei
to
Btng von 25 Mart gestiftet. Die Errichtung der Schuß
Gerede gewesen, ung einer Schußhalle auf dem Tannenkopf ein Nun fommt das große„ Aber". Für unsere Gegend haben nen zwei behelmte bedürfte also wohl nicht mehr lange auf sich warten Boden gefunden. Ber de Blank, Perle von Orleans und
afen.
die Daheim nichts armen angezeigt hatte des Bürgermeifte Jütte Tiophels, oben Allein es fand fi ie denn die Frucht bracht, fonnte die egende Auskunft geb , die ihr Sohn für
( Fort
§ Wetterfeld. 20. April. Bei der am Dienstag, den 26..., ftattfindenden Bürgermeister wahl kandidiert Jeggen der seitherigen Bürgermeister Luckert, Georg Krauß III. L. Groß- Felda. Zu dem Ende Mai stattfindenden 500hrigen Dienstjubiläum des Lehrers Schmirmund schreibt Die Alif. Oberh. 8tg," noch folgendes: Der Jubilar bezaman seine Lehrerlaufbahn in Zeilbach im Kreise Alsfeld und Die daselbst von 1854-1857. Von 1857-1860 versah
Auch glauben wir auf einen anderen Fehler aufmerksam machen zu müssen. Die großen Züchtereien haben selbstverständlich immer neue Sorten auf den Markt zu bringen. Da müssen neue Versuche zur Züchtung gemacht werden. als eine föstliche Birne oder Apfel 2c. hervorgebracht. augenscheinlich diese neugezüchteten Bäumchen nicht den rechten andere Sorten sind hier zugrunde gegangen, dagegen die alten Sorten auf den alten Bäumen bleiben. Vergleichen wir die Obsterträge und die Qualität der fünfziger und sechziger Jahre des verflossenen Jahrhunderts mit den jezigen, da muß man sich unwillkürlich fragen, wo eigentlich diese guten Sorten geblieben sind. Kleine zierliche" Sorten sind jezt mehr vorhanden, aber wo sind die stönen, großen, kostbaren Sommer- und Winteräpfel und Birnen? Sie sind alle, sagt der Norddeutsche. Allerdings erzielt man südlich
und westlich von Grünberg, Lauter bis Oppenrod Rödgen nicht nur größere Quantitäten( im Durchschnitt), sondern auch bessere Qualitäten. Dagegen die Nordund Ostseite steht mit uns so ziemlich gleich. Wir meinen deshalb, unseren Bedarf an neuen Anpflanzungen wieder mehr hier selbst zu züchten und dann auch wieder mehr zu den alten Sorten, gewöhnliche sowohl als Rainette, zurückzukommen.( Einen schönen Anfang hat Herr Gärtner U. schon gemacht.) Besonders aber gehört den Bäumen mehr Ruhe; man soll sie also weniger beschnißen", weniger falken" und weniger mit Pfuhl düngen". Dieser lette Grundsatz ist ein uralter und gerade hier in Grünberg hat das Sündigen gegen denselben uns um viele gute und lebensfähige Bäume gebracht.
"
( Anmerkung der Redaktion: Vorstehenden Artikel veröffentlichen wir besonders aus dem Grund, um einmal über dieses für unsere ländlichen Kreise so hochwichtige Thema eine Stimme aus dem Volke zu Worte kommen zu lassen. Aus dem Gerichts[ aal.
Straffammer.
Gießen, 19. April 1904.
Der Fuhrknecht Johannes Gebhardt in Gießen erhielt beim Geldeinfassieren versehentlich statt eines Einmarkstückes ein Zwanzigmarfstück, das er für sich behielt und auf Befragen den Besiz leugnete. Das Schöffengericht Gießen verurteilte ihn dieserhalb zu drei Wochen Gefängnis wegen Unterschlagung. Die von dem Angeklagten eingelegte Berufung wurde mit der Maßgabe verworfen, als daß die Strafe nicht aus dem Gesichtspunkte der Unterschlagung, sondern wegen Betrugs zu erkennen sei. Die Schüler Richard Rühl, Franz Veith und Paul Rühl von Gießen beschädigten eine Bretterhütte und entwendeten daraus einige Säde. Da Einbruchsdiebstahl vorliegt, wurde trotz der Jugend der Angeklagten auf je 5 Tage Gefängnis erkannt.- Der Maurer Heinrich Helm von Storndorf verletzte den Maurer Karl Gundrum nach einem Wirtshausstreit mit einem Messer so, daß dieser etwa 20 Tage arbeitsunfähig wurde. Urteil: 1 Jahr Gefängnis, sofortige Verhaftung des Angeklagten und Einziehung des zur Tat benutzten Messers. Taglöhner Emil Hertrich, ein vielfach bestrafter, dem Trunk ergebener Mensch, hat seine Ehefrau mißhandelt und sich seinem Hauswirt gegenüber eines Hausfriedensbruchs schuldig gemacht. Urteil: Gesamtstrafe von neun Monaten.
Der Arbeiter Wilhelm Hofmann aus Hanau war angeflagt, in einer Wirtschaft zu Heldenbergen ein paar Handschuhe entwendet zu haben. Da rechtswidrige Absicht nicht festgestellt werden konnte, erfolgte Freisprechung. Unter der Anflage der Körperverlegung hatten sich die Maurer Kari Reis, Heinrich Müller und Friedrich Müller von Staden zu verantworten. Sie haben den Polizeidiener, welcher ihnen Feierabend bot, mißhandelt und ihm Widerstand geleistet. Friedrich Müller, welcher mit einem Dresser hantierte, erhielt 13 Monate Gefängnis, während Heinrich Müller mit 3 und Reis mit 5 Monaten davonkommen. Die Berufung des Peter Klein von Siegburg, welcher vom Schöffengericht wegen Uebertretung der Meldeordnung zu 2 Mt. Geldstrafe verurteilt worden war, wurde wegen rufung des Konrad Lang von Bezenrod, welcher vom Gericht Ausbleibens des Angeklagten verworfen; desgleichen die BeSchotten in eine Geldstrafe von 90 Pf. genommen war.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Tonnerstag, den 21. April 1904. Schwachwindig, meist heiter, bei etwas tälterer Nacht tagsüber wärmer, trocken.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
Marktberichte.
E8
Frankfurt a. M., 18. April Fruchtmarkt, notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr. 17.50-17.60, furhessischer Mr. 17.50-17.60 Roggen, hiesiger Mr. 13.75-14.00, russischer Mr. 14.30-14.60. Gerste, hiesige Mt. 14.65 bis 14 90, Pfälzer Mt. 14.65 bis 14.90, fränkische Mt. 14 75-15.00, Riedgerste Mt. 14.75 bis 15.00, Hafer, hiesiger und rischer Mt. 13.25-14 50, Mais, Wired Mt. 11.75-12.10. Alles Wetterauer Mt. 13.00-14.50, furhessischer Mt. 13.25-14,50, baypro 100 Kilo ab hier. Mehl unverändert. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hief. O, Mt. 26.75-27.25, feinere Marken wtf. 29.50-30.00, hiesiges Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mt. 26.00-26.50, hiesiges Nr. 2, Mt. 23 75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.25-20.75, feiner Marken 20.75-21.25, Roggenmehl, hiesiges, 0, f. 22.5023.00, do. 1, Mt. 20.00-20.50, do. 2, Mt. 15.50-16.00, Alles per 100 Kilo inkl. Sad. Futterartikel rubig. Weizenschalen Mr. 4.45-4.50, Weizenkleie Mt 4.35-4.45, Roggenkleie Mt. 4.80-5.00 Weizenfuttermehl Mt. 6.00-7.00, Biertreber, getrocknet M. 5.40 b. 5.50, Malzteime 5,25-5.40, Rapskuchen 5.50-5,75, Palmfuchen 5.60-5.70 Mt. Alles per 50 Kilo.
Für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein. Geschäftliches.
Nichts erschöpft die Pflanze in ihrem Werdeprozesse mehr, als die Bildung von Samen. Willst du also Samen nicht ernten, willst du deinen Pflanzen man denke an die Rosen nur schöne Blumen erzielen, so verhindere, daß die Pflanze Samen bilde. Schneide also, sobald die Blumen verblüht, sorgsam alle abgeblühten Blumen ab. Auf diese Weise bleibt der Pflanze viel, sehr viel Kraft erhalten. Sie wird sich von jezt ab besser entwickeln und wird im kommenden Jahre noch einmal so schön und so reichlich blühen. Im übrigen sieht es unordentlich aus, wenn die abgewelften Blüten an den Pflanzen bleiben. ( M. Peterseim's Blumengärtnereien.)
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