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( Dorfbarbier.)

Lokales.

19. Januar 1904.

* Die Tagesordnung für die nächste Sißung der Stadt­verordnet n am Donnerstag, den 21. Januar nach­mittags 3 Uhr ist Folgende: 1. Mitte lungen. 2. Vor­schriften für die Hausanschlüsse an die Kanalisation. 3. Auslosung der auf 15. Mai 1904 zur Rückzahlung kommen­den Schuldverschreibungen des 1896'er Anlebens. 4. Des­gleichen des 1897'er Anlehens. 5. Desgleichen des 1899'.r Anlehens. 6. Die Holzversteigerungen vom 11. und 18. Januar 1904. 7. Baugesuch des Heinrich Carlé für die Blockstraße; hier: Dispens 8. Baugesuch der Agathe und Minna Körner für die Weftanlage; hier: Dispenz. 9. Bau­gesuch des Wilhelm Möser für seine Mühle an der Lahn; hier: Dispens. 10. Baugesuch des Christian Inderthal für die Diezstraße. 11. Baugesuch des Philipp Schwan für die Rodheimerstraße. 13. Stanalisation; hier: a Beschaffung von Kanalreinigungsbürften. b Vergebung von Schlosser­arbeiten. c Beschaffung eines Apparats zur Prüfung von Zementröhren. 14. Herstellung eines Bürgersteigs auf der südlichen Seite der Rodheimerstraße; hier: Vergebung der Alinterlieferung. 15. Chauſſierung der Landgrafenstraße bezw. Uebernahme derselben durch die Stadt. 16. Ueber­rahme der Straße In Löbers Hof" in das Eigentum der Stadt. 17. Aufstellung eines Waschtessels im vormals Löwenstein'schen Hause Schloßgasse Nr. 9. 18. Heizung der Kapelle des Friedhofs am Rodtberg. 19. Anstellung eines vierten Straßenwarts. 20. Bebauungsplan für die Schwarz lach. 21. Gesuch des Kustos Dr. Ebel dahier um Ueber­laffung eines gelegentlich der Kanalisationsarbeiten gefundenen Kruges. 22 Veröffentlichung der Gießener Jahrmärkte für 23.

betrieb mit Kellnerinnen betreffend. 24. Gesuch des Wilhelm Amend dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Bahnhofstraße 66. 25. Voranschlag des städt. Elektrizitäts­werks für 1904/5. 26. Der Verkehr der Radfahrer auf öffentlichen Wegen 2c. 27. Voranschlag des Gr. Polizeiamts für 1904/5. 28. Vermächtnis des Rendanten Karl Stroh von Gießen. 29. Stiftung des Heinrich Schreiber von Gießen. 30. Voranchlag der Plock'schen Stiftung für 1904/5.

× Nationaler Gesangswett streit zu Gießen. Im unteren Saale des Café Ebel hatten sich gestern Abend die Herren versammelt, welche der bis jetzt provisorisch tätig gewesene Festausschuß für die einzelnen Unter- Ausschüsse vorgeschlagen und ge­wählt hatte. Der Saal war dicht besegt, trotzdem noch eine Anzahl Herren mit Entschuldigung fehlten, die aber in ihren darunter sehr liebendswürdigen Schreiben volle Unterstützung zugesagt hatten. Herr Stadtver­ordneter Kirch leitete die Versammlung und begrüßte den erschienenen Ehrenpräsidenten des Festes, Herrn Provinzialdirektor Dr. Breidert, das Oberhaupt der Stadt, Herrn Oberbürgermeister Mecum und die miterschienenen Stadtverordneten; sicherlich ein Beweis, baß man in allen Kreisen für das Fest, welches der Pflege des deutschen Männergesanges dienen soll, reges Interesse bekunde. Herr Kirch teilte dann weiter mit, daß der vorbereitende Festausschuß auch neben dem Ehrenpräsidenten bereits ein Ehrenpräsidium ge­wonnen habe, dem neben dem Herrn Provinzialdi­rektor als Vorsitzender noch angehören die Herren

Dr. Brauns, Rektor der Landesun versität, von Graewenig, Regiments fommandeur, Kullmann, Landgerichte präsident, Mecum, Oberbürgermeister.

Der vorbere tende Ausschuß hat aber auch bereits die beiden Vorsitzenden des Festausschusses, es sind dies Herr Oberbürgermeister Mecum, 1. Vorsitzender und Herr Weinhändler Helm, erwählt. Die Versammlung war mit diesem Vorschlage gern einverstanden und die genannten Herrn nahmen die auf sie entfallene Wahl an. Es wurde hiernach die Konstituierung der einzelnen Ausschüsse vorge­nommen und ebenfalls hier die Vorschläge des vorbereitenden Ausschusses akzeptiert. Des Raumes wegen seien nur die 1. Borsigenden hier aufgeführt.

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Finanzausschuß: Meggermeister Louis Pirr; Wirtschaftsausschuß: Kaufmann Emil Fischbach; Breßausschuß: Fabrifant Eichenauer; Wohnungsausschuß: Ratsdiener Ochs; Bauausschuß: Stadtverordneter Huhn;

Gesang, Musif- u. Vergnügungsausschuß: Louis Frech; Empfangs-, Bug- u. Ordnungsaussch.: Kaufm. W. Homberger. Diefe fieben 1. Vorsigenden mit den beiden Vorsitzenden des Festausschusses, dem Herrn Linker als 1. Vorsißenden des Maschinenbauer- Gesangvereins und 10 weitere Mitglieder des Vereins bilden den geschäftsführenden Ausschuß. Damit war der Wahlaft beendet und Herr Stadtver ordneter Kirch teilte den Anwesenden noch mit, daß ein Voranschlag des Festes auch provisorisch aufgestellt sei, der in Einnahme und Ausgabe mit 13 500 Mark balanziere. Zum Schluß erfreute der Gesangverein die Versammlung durch einige Gesänge, die mit Beifall angehört wurden.

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Grundbuchs für die Gemarkung Angen rod; hier: Aufsteinung der Kreisstraßen. 3. Reklamation gegen die Bürgermeisterwahl zu Vockenrod; hier: die Kosten des Beanstandungsverfahrens.

Eisenbahn Hersfeld- Alsfeld. Seiteas der Gemeindevertretung von Alsfeld wurde eine Petition, die auch seitens der Gemeindevertretung von Breitenbach a. H. unterzeichnet wurde, dem Reichstagsabgeordn ten des Kreises, Dr. Wallau, sowie allen hessischen Vertretern im Reichstage übersandt.

Die erste diesjährige Schlußprüfung der Kandidaten der evangelischen Theologie hat in Darmstadt ihren Anfang genommen. Es beteiligen sich daran 12 Examinanden( eine seit Jahren nicht erreichte Bahl), von denen 6 aus Oberhessen sind.

*** Ja der leßten Sißung des Ortsgewerbever eins Gießen waren u. a. auch die Mitglieder des Prü­fungsausschusses für die diesjährigen Gesellenprüfungen gewählt worden, im ganzen 84, aus jedem Gewerbe drei. Die betreffenden Herren hatten sich nun gestern Montag nachmittag 5 Uhr auf Einladung des Vorsiz nd r des Prü fungs- Ausschusses, Herrn Baumeister Traber im Restaurant Feidel versammelt, um in ihrer ersten Sizung wieder einen engeren Ausschuß, zu dem von jedem Gewerbe ein Herr ge­hört, zu bestimmen. Dieser engere Ausschuß arbeitet mit dem Vorstand der Prüfungskommission( derselbe setzt sich zu sammen aus den Herren Traber, 1. Vorsigend., Schlosser m ister Martin Dörr, 2. Vors. und Architekt Schramm Schriftführer) in erster Linie; diese Einteilung hat sich näm­lich in den letzten Jahren bestens bewährt. Ueber die Art und Ausführung der einzelnen Gesellenstücke selbst werden sich die Mitglieder innerhalb ihres eigenen Gewerbes

eine Richtschnur geben. Nach Beendigung dieses Wahlattes richtete Herr Baumeister Traber noch die Bitte an die Herrn, daß, wenn er an einen oder den anderen Meister im Laufe der nächsten Wochen einmal die Bitte richte, bei dem Vor­bereitungskursus für die diesjährige Meisterprüfungen ihn, was Praxis anbelangt, zu unterstüßen, er keine Fehlbitte stelle. Die Anwesenden sagten zu Der sich mit eingefundene 1. Vorsitzende des Ortsgewerbevereins, Herr Stadtverordnete Petri, wie auch Herr Dörr tamen nach Beendigung der Tagesordnung auf die Sterbekasse des Landesgewerbevereins zu sprechen und empfahlen diese Einrichtung als sehr vorteil­haft für die Handwerksmeister. Auch das Submissionswesen wurde wieder angeschnitten, eine größere Aussprache darüber aber für den nächsten Diskussionsabend des Gewerbevereins vorgesehen. Die Sigung verlief sehr anregend.

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* Stadttheater Gießen. Für die 7. Volts. vorstellung am Mittwoch den 20. Januar ist Schönthan u. Koppel- Elfeld hier überaus beliebtes, liebenswürdiges Lust­spiel Renaissance" mit Frl. Hellberg in der Hosenrolle des Vittorino gewählt worden. Zweifellos dürfte diese Wahl ein volles Haus zur Folge haben. Zu dem am 21. Januar stattfindenden einmaligen Gastspiel der Gustav Lindemann Tourneée wird uns geschrieben: Direktor Bustav Lindemann, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Meisterwerke des greisen Dichters Henrik Ibsen in vollendetster Weise zur Darstellung zu bringen, wird uns demnächst mit einem neu entdeckten nordischen Dramatiker bekannt machen. Johann Bojer heißt dieser neue Dichter, auf den ganz Skandinavien mit Stolz blickt. Das neueste Werk dieses vielversprechenden Poeten, das Schauspiel Theodora", hat Direktor Lindemann für ganz Deutschland erworben, um es mit einer auserlesenen Künstlerschar zur Aufführung zu bringen. Direktor Lindemann hat ein Ensemble von seltener Vollendung vereinigt. Die besten Namen deutscher Bühnen­Künstlerinnen und Künstler sind vertreten. Wir nennen nur Louise Dumont vom deutschen Theater in Berlin, Asta Hitler vom Neuen Theater in Berlin, Clara Setler vom Schauspielhaus in Frankfurt a. M., Dr. Albert Fischer vom Züricher Stadttheater, ein Darsteller, der zu den aller­größten Hoffnungen berechtigt, Theodor Kipler von München und andere erstklassige Kräfte. Ein Hauptvorzug des Linde­mann Ensembles bildet wohl auch nicht zuletzt den Umstand, daß auch die weniger hervortretenden Rollen von durchaus erſten, bewährten Künstlern dargestellt werden. Als Regisseur für dies neue nordische Drama ist Herr Richard Valentin, vom Neuen und Kleinen" Theater in Berlin gewonnenen, ein äußerst feinsinniger Stimmungskünstler, der bereits die herrlichsten Proben seines außerordentlichen Talents gezeigt hat. Unserm tunstsinnigen Publikum wird also ein selten eigenartiger Genuß bevorstehen, so daß man diesem neuen Gastspiel der Lindemann'schen Tourn ée mit großer Spannung entgegensehen darf.

** Der Gernhardt'sche Zither- und Man­dolinen- Chor feierte am letzten Samstag Abend in der Turnhalle des Turnvereins Gießen sein erstes Stiftungsfest. Der Verein ist mit dieser Festlich­keit wohl eigentlich das erste Mal vor das große Pub­lifum getreten, um zu zeigen, was seine strebsamen Mitglieder nach des Tages Arbeit im Laufe des Jahres der Musik an Fertigkeit abgewonnen haben. Konzert, welches der Göttin Terpsichore voranging, hörten wir einige recht schön zum Vortrag gebrachten Musik­** Morgen Mittwoch, den 20. Januar findet vor- stücke von Beethoven, Burgstaller und Swoboda. Herr mittags 10 Uhr eine öffentliche Provinzial- Gernhardt wußte seine Schüler im Zaum zu halten Ausschußsigung im Regierungsgebäude zu Gießen und die leichten Mandolinen- und Zither- Töne kamen statt. Es wird verhandelt über 1. Unterhaltung der in der großen Halle bei recht aufmerksam lauschendem in der großen Halle bei recht aufmerksam lauschendem Kreisstraßen; hier: einer Böschung der Lautelerstraße Publikum sehr gefällig zu Gehör. Hervorgehoben sei in der Ortsdurchfahrt zu Alsfeld. 2. Anlegung des noch, daß speziell für das Fest auch ein kleines Männer­

Innere Röhrchen

Aeussere Kapsel

MAGGI's Bouillon- Kapseln

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Man achte genau auf den Namen ,, MAGGI".

quartett sich in dankenswerter Weise dem Verein zur Verfügung gestellt hatte, und mit der von ihm über­nommenen legten Programm- Nummer Gruß aus Ober- Inntal" dem offiziellen Teil einen dankbaren Ab­schluß verschaffte. Die Zitherbegleitung dazu gab dem Vortrag den südländischen Anstrich. Eine Saalpost zwischen den einzelnen Tänzen brachte auch im gemüt lichen Teile Abwechslung, so daß die Anwesenden ziem= lich lange beisammen blieben.

Der erste Ausbildungskursus einer freiwilligen Sanitäts- Rolonne in Gießen hat nach einer in 12 Doppel- Stunden durchgeführten Uebungs­zeit seinen Abschluß in einer Prüfung gefunden, die die Mannschaften vor Vertretern des Kreisamts, der Bürger­meisterei, der Militärs und des Vorstandes des Vereins vom Roten Kreuz ablegten. Die Uebung zeigte, daß die Kolonne im Stande ist, im Ernstfalle, im Kriege, wie bei Unglücksfällen, die vor Eingreifen des Arztes nötige Hilfe zu leisten. Demnächst wird für die Kolonne ein Depot eingerichtet, in dem Tragen, Verbandsmaterial u. s. w. für vorkommenden Bedarf aufbewahrt wird. Als Abzeichen erhalten die Mitglieder der Kolon e Armbinden mit dem Genfer Kreuz und Müßen. Die nächste Uebung findet an einem Sanitätszug auf dem Gießener Bahnhofe statt.

Ein Zeichen, daß die Schweine zucht im Vogelsberg sehr in Blüte steht, liefern die zahlreichen Schlachtschweine, die ein ganz enormes Gewicht erreichen; so urden in Lichenrod zwei Tiere geschlachter, von denen das eine 410 Pfd., das andere sogar 535 Pfd. wog. Durch

Aus dem Kreise Wezlar, 7. Jan. Gewährung einer Beihülfe seitens der Landwirtschaftskammer für Rheinpreußen zur Anpflanzung von Obstbäumen ist der

seinen Mitgliedern Hochstämmen zu ermäßigten Preisen zu beschaffen. Es können folgende empfehlenswerte Sorten geliefert werden: 1. Alepfel: Wintergoldparmaine, Landsberger Rainette, Großer rhein scher Bohnapfel, Bakenapfel, Baumanns Rainette, Schöner von Boostoop, Roter Trierscher Wein­apfel. 2. Birnen: Gute Louise von Avrenches, Gellerts Butterbirne, Deils Butterbirne, Pastorenbirne. meinsame Bezug von Obstbäumen seitens der Mitglieder des Vereins betrug im verflossenen Jahre bereits 577 Stück. Bestellungen auf Obstbäumen sind bis spätestens 10. Februar bei den Vertrauensmännern des Vereins oder an Herrn Kilp- Weglar zu richten.

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Romrod, 16 Jan. Gestern abend fand hice eine Versammlung statt zweds Besprechung über E- richtung eines Getreidelagerhauses für den Kreis Alsfeld. Nachdem die Vorteile einer derartigen Einrichtung flar­gelegt, trat die Mehrzahl der Anwesenden bet.

XHungen. Hier hat sich ein gemeinnütziger Verein" gebildet, der eine Förderung der allgemeinen Interessen der Stadt erſtrebt.

< Fronhousen, 18. Jan. Die bekannte Kaisereiche bei Hassenhausen wurde in vergangener Nacht von frevel­hafter Hand angezündet. Heute morgen gegen 7 Uhr brach dieselbe in sich zusammen. Hoffentlich gelingt es, des Täters habhaft zu werden, damit er seiner ver­dienten Strafe nicht entgeht.

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Frankfurt a. M., 18. Jan. In dem benachbarten Orte Heusenstamm wurde heute nacht der Nachtwächter Johann Jacob von dem Knecht Friedrich Grimm er­stochen. Der Mörder wurde verhaftet. Wetterbericht.

( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Voraussichtliche Witterung für

Dienstag und Mittwoch milder, meist trüb, geringe Niederschläge,( Schree, dann Regen) schwachwindia.

Marktberichte.

Gießen, 19. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Pfd. 085-0.95 M., Hühnereier 2 Stüd 16-20 Bfg., Enteneler St. 8 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linien per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar Sr. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.30-140, Hahnen, per Stüd C.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse per Pid. 65-70 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Pfd. 66--76 Pfc. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch per Bfd. 70-76 Pfg., Hammelfleisch der Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 5.50 6.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 4.50-5.00, Aepfel per Centner 16-20 Mt. Milch per Liter 18 Vfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden:

1 landwirtschaftliche Magd, 1 Schlosser, 1 jüngerer Schmied, 1 Rüfer, 1 Megger, 1 Fahrbursche von 16 bis 17 Jahren, 1 Friseur, 12 Dienstmädchen gegen hohen Lohn für hier und auswärts, 1 Kindermädchen, í Lauffrau.

Lehrlinge: 1 Buchbinder, 2 Schreiner, 1

Bäcker.

Es suchen Arbeit:

2 Schlosser, 2 Buchbinder, 1 Küfer, 1 Bäcker, 1 Schneider, 1 Wäscherin, 2 Lackierer, 1 Schriftseger, 1 Kassierer, 8 Hausburschen, 5 Jahrburschen, 1 Köchin, 2 Bureauge­

hilfen.

Verantwortlich: für den politischen und Injerateniei: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Eprechsaal": Fr. Oppermann 1 Taffe vorzüglicher

1 Tasse extrastar fer

Fleischbrühe 5 Pfg.

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Kraftbrühe zu 7' Pfg.

je 2 Portionen in Kapseln zu 10 und 15 Pig.