sehr erschwert. Der Polizist Tooney rettete zwölf Menschen; indem er ebenso oft ins Wasser spreng; er ertrant beim drei. zehnten Versuch, einen Menschen zu retten,
Vor dem Gordon Bennett- Rennen.
( Von unserem Spezialberichterstatter.)
O Homburg v. d. Höhe, 16. Juni.
Im Taunus, der von dem Rhein, dem Main und der Bahn eingeschlossen wird, spielt sich augenblicklich ein sportliches Schauspiel für die ganze Welt ab. Von allen Nationen sinden sich die besten Rennfahrer zusammen, um auf der Strecke von der Saalburg durch das Lahntal, den fog. goldenen Grund und die Höhen des Taunus ihre Leistungsfähig feit als Wagenführer und die Brauchbarkeit der Fahrzeuge miteinander zu messen. Noch niemals ist auf so mächtig fupiertem Gebiet ein solches Rennen veranstaltet worden. In Weilburg beispielsweise steigt der Weg mit einer sonst nur im Hochgebirge vorkommenden Steilheit von der Flußsohle bis zum Stadtinnern empor und bei dem Dorfe Esch, wo die alte zum Teil schon von den Römern erbaute Heeresstraße von Köln nach Frankfurt schroff aus dem goldenen Grund zu dem Glaskopf aufsteigt, werden die örtlichen Schwierigkeiten der steilen Höhe noch durch zahlreiche Biegungen vermehrt.
So bietet das Terrain die höchsten Gefahren und alle Teilnehmer müssen sich ihrer Steuerung sehr sicher sein, wenn jie ohne Schaden alle diese Schwierigkeiten überwinden wollen. Für die deutsche Automobilindustrie hat gerade dieses Rennen noch eine besondere Bedeutung deshalb, weil unsere Produfte besser, als ein anderes Fabrikat auf die Höhenschwierig. feiten zugeschnitten sind. Macht ein deutscher Wagen das Rennen, dann dürfte unserer Automobilindustrie ein bedeutender Aufschwung revorstehen. Auch heute schon beschäftigt diese Industrie mehr als eine Million Menschen. Ste ist also ein Erwerbszweig, der durchaus nicht zu unterschätzen ist. Sic ist aber noch außerordentlich ausdehnungsfähig, weil sie mit ihren Personenfahrzeugen einstweilen fast nur noch für die Ausfuhr arbeitet. Amerika, Frankreich und neuerdings auch England haben uns in der Verwendung dieses neuesten aller Verkehrsmittel bei weitem überflügelt; dafür aber sind wir den fremden Nationen in der Verwendung von Lastfahrzeugen überlegen.
Wenn nun das Gordon Bennett- Rennen auch tatsächlich nicht zugunsten eines unserer Industrieprodukte ausfallen sollte, so wird doch der Binnenverbrauch von Automobilfahrzeugen hierdurch bedeutend gefördert werden. Ein Effekt bleibt aber vor allen Dingen gesichert. Dem lieblichen Zahntal und der zarten Romantik des Tounusgebirges werden Der internatiozahlreiche Verehrer neugeworben werden.
nale Fremdenzuzug nach der Rennstrecke ist geradezu enorm. In Homburg erregt es besondere Befriedigung, daß seit dem Ariege von 1870 zum ersten Mal wieder Franzosen in größerer Zahl das in früheren Jahren so sehr von ihnen begünstigte Bad wieder aufgesucht haben. Wie der Verlauf auch sein mag, das Gordon Bennett- Rennen wird nicht ohne Spuren an unserem Erwerbsleben vorübergehen.
Eine große Anziehungskraft übte natürlich die Teilnahme bes Kaiserpaares an dem Rennen aus, das gestern eintraf und heute die Saalburg sowie die wiederhergestellten altrömischen Feldgeschütze besichtigte, die Ballisten, die nichts anderes als, pas auch ihr griechischer Name besagt, große Steinschleudern sind.
Schon jetzt hat man einen Vorgeschmack von dem Rennen. Denn die ganze Rennstrecke ist bereits„ präpariert". Riesige Drahtbälle versperren die Wegkreuzungen, die Dorfstraßen find eingezäunt, und hinter dem Zaune fläffen, gereizt durch bie ungewohnte Unruhe, die Hunde noch etwas bissiger als jonst. Die ganze Rennstrecke ist mit„ Westrumit", einem Gemisch aus Wasser, Petroleum und Teer, das die Staubentvickelung hemmt, von dem aber sein Fabrikant behauptet, baß man es trinken könne, besprengt und riecht- buchstäb ich zum Himmel. Die Rennfahrer trainieren- wohl ein halb Dußend Mal rast Baron de Caters( Belgien) über die Strecke, um sie sich anzusehen". Das Getöse ist so groß, daß die Vögel im Walde das Singen verlernt haben. Bestartet wird morgen in einem Zwischenraum von fün Minuten in folgender Reihenfolge: Jenazzy- Deutschland, Edge- England, Warden- Desterreich, Cagno- Italien, Théry. Frankreich, Hautvast- Belgien, Baron de Caters- Deutschland, Werner- Desterreich, Birling- England, Storero- Italien, Salleron- Frankreich, Augières- Belgien, Opel- Deutschland, Jarrott- England, Braun- Desterreich, Lancia- Italien, Rou zier- Frankreich, Baron de Crawhez- Belgien; der Vertreter her Schweiz, Dufaur, startet nicht. Das Schlußergebnis is nicht vor 6 Uhr abends zu erwarten.
( Schluß.)
Der Wildhirt.
Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Nachdruck verboten.) Mutter Elschen!" stammelte er, indem er mit ausgebreiteten Armen auf beide zueilte.
"
-
" Hangcurt", erklang es von beider Lippen, endlich haben wir Dich wieder."
Es wurden jetzt nicht viel Worte gewechselt. Die Herzen waren übervoll. Nur leises Schluchzen war vernehmlich. Elschen stand neben ihm, schön wie eine Blume, und sein Arm ruhte auf des Mädchens Schulter, das liebvoll zu ihm emporsah. Aber auch der Pierer stand anfangs wie eine Bildsäule, in welche endlich Leben fam. Das Herz des harten Mannes war ebenfalls tief erschüttert. Er nahm seines Sohnes Hand, legte seine Rechte auf dessen Schulter und sagte:„ Du bist wieder unser, Hangcurt."
Die Stube füllte sich mit den Ankommenden und alles, was da war, mußte um die Tische Plaz nehmen, um die man sich endlich niederließ. Im Dorfe war es in einer halben Stunde schon herum, daß der Pierersch Hangcurt wieder da sei und es tamen immer noch mehr Leute hinzu, die ihn sehen und begrüßen wollten. Alles, was fam, mußte an dem Freudenmahl teilnehmen, für welches Frau Glohr und Elschen in ausreichender Weise Sorge getragen.
Endlich kam denn auch der Hangcurt an's Grzählen. Er war eines Tages in New York in einer Hafenwirtschaft gewesen und wen hatte er getroffen? den Tiophel. Der hatte ihm alles erzählt, was seit seiner Abreise vorgegangen, und so wußte er auch
Nab und Fern.
Eine Schießübung mit altrömischen Geschützen fand in Gegenwart des Kaiserpaares gestern auf dem Wall der Saal. burg, dem Startort des Gordon Bennett- Rennens, statt. Bei der Porta decumana des alten Römerlagers waren einige Nachbildungen alter römischer Wurfgeschütze aufgestellt, die bom Grafen Zeppelin als Geschenk für die Saalburg seitens der Gesellschaft für lothringische Geschichte und Altertumsfunde in Metz übergeben wurden. Die Geschüße wurden durch Major Schramm vom sächsischen Infanterieregiment Nr. 12 praktisch vorgeführt, es wurden Pfeile und Kugeln abge. schossen und recht ansehnliche Resultate erzielt.
Eisenbahnzusammenstoß. Wie aus Aachen gemeldel wird, sind in der Nähe der Station Montjoie zwei Güter züge aufeinander gestoßen, wobei ein Zugführer schwer, ein Zugführer, drei Bremser und ein Heizer anscheinend leicht verletzt wurden. Beide Lokomotiven mit Packwagen und sechs Wagen wurden stark beschädigt.
Ein furchtbares Verbrechen wurde in Altgersdorf bei Glatz von einem durchwandernden Handwerksburschen ver übt. Dieser kam in das Haus der Witwe Gröger, während diese zu Besuch im Nachbardorf weilte und überredete die neunjährige Tochter der Witwe, mit ihm auf den Heuboden zu gehen. Bald darauf geriet dieser in Brand und mit ihm das ganze Gehöft. Das Kind wurde in den Trümmern ver fohlt aufgefunden. Sämtliches Vieh ist verbrannt. Der Fremde, der entflohen war, wurde eingeholt und verhaftet.
O Die Mobilisierung der streikenden ungarischen Eisenbahner hat jetzt ihr Ende erreicht. Die anläßlich des großen Eisenbahnerstreiks zur aktiven militärischen Dienstleistung einberufenen Eisenbahner wurden in das nichtaktive Ver hältnis zurückversetzt. Die Mobolisierung" hatte sich auf nicht weniger als achttausend Mann erstreckt, die durch volle fünfzig Tage in militärischer Uniform den Eisenbahndienst bersahen. Es gab darunter Offiziere sowie Unteroffiziere und sonstige Mannschaften. Im übrigen ist es den„ Mobi lisierten" nicht schlecht ergangen; denn abgesehen davon, daß ihnen dieser Eisenbahndienst als Waffenübung eingerechnet wird, haben sie während der ganzen Zeit auch die militärischen Mobilisierungsbezüge erhalten, was bei der letzten Sold. klasse des Heeres 99 Heller, bei jener der Honvedtruppe 77 Heller täglich betrug. Außerdem erhielten sie selbstverständ. lich ihre regulären Bezine als Eisenbahnanacitellte.
Der„ Tellschuß". Ein gefahrliches Spiel tostete einem Schulknaben in dem fränkischen Städtchen Volkach das Leben. Er wollte mit einem anderen Kameraden den„ Tellschuß" probieren. Gegenseitig zielten sie mit Terzerolen nach ihren Hüten. Der Kamerad zielte zu tief und traf den Unglück. lichen in den Kopf, so daß er nach kurzer Zeit starb.
Der Mörder der kleinen Lucie Berlin scheint nunmehr virklich in die Hände der Berliner Kriminalpolizei gefallen zu sein. Sie verhaftete einen Zuhälter namens Berger, der im selben Hause, in dem die Eltern der kleinen Lucie wohnen, jei seiner Geliebten unangemeldet wohnte. In dem Zimmer purde in blutiger Wäsche versteckt ein langes Schlächter. messer gefunden, mit dem wahrscheinlich der Mord ausgeführt worden ist. Berger kannte die Ermordete und soll jur kritischen Zeit mit ihr gesehen worden sein. Die in. zwischen aufgefundenen fehlenden Zeichenteile zeigen zerfetzte Schnittflächen, nicht, wie bei dem neulichen Mord, glatte,
Aus dem Gerichtssaal.
§ Eine Entschädigungsklage des Erleutnants Bilse geger seinen Verleger ist bei dem Braunschweiger Gericht anhängiç gemacht worden. Bilse flagt gegen den dortigen Verlags buchhändler Sattler auf Entschädigung wegen vertrags widrigen Nachdrucks seines Romans Aus einer kleinen Gar nison", ferner auf Entschädigung wegen des Verkaufs des Verlagsrechts nach Wien.
§ Ein Musterschuhmann. Vor der Straffammer zu Kölr hatte sich ein Schußmann wegen Freiheitsberaubung uni Mißhandlung seiner eigenen, von ihm getrennt lebender Frau zu verantworten. Diese hatte ihren Mann eines Tages aufgesucht, da sie sich in großer Not befand. Sie traf den Schußmann in Gesellschaft einer anderen Frauensperson, ge riet hierüber in Aufregung und beschimpfte ihren Mann Dieser erwiderte die Schimpfworte, schlug auf die Frau mis der Faust ein, nahm sie fest und führte sie zum Polizeigefäng nis. Die Straffammer verurteilte den Musterschuhmann zu 2½ Monaten Gefängnis.
§ Ein eigenartiger grober Unfua trua dem Schlosserlehr,
alles; den Hergang beim Tode des Burkhennersch, des Wildhirten Verhaftung durch den neuen Forstlaufer und seine Entweichung, schließlich seine Flucht nach Amerika, zu der ihm seine Mutter, die Gänsehannessin, alles Geld, das sie sich in den letzten Jahren gemacht", mitgegeben. Der Tiophel hatte den Hangcurt gebeten, nach Europa zurückzukehren und das Elschen zu freien, da jetzt kein Hinderniß mehr vorhanden sei. Er hatte dabei hinzugefügt:
" Weißt doch noch, daß ich Dir mal bei den Hecken an dem Abend, als die Kirmeß war, versprach, d'r Burkhennersch Jung friegt's Elsche n't?"
Er hatte allerdings Wort gehalten, wobei der arme Bursche aus dem fremden Dorfe sein Leben ein gebüßt.
Und macht er sich da kein Gewissen?" fragte
Elschen.
Er setzt sich drüber weg", erwiderte der Hangcurt, ,, weil er meint, das der Burkhennersch ja von selbst hinabgestürzt sei. Er habe den nur mal durchprügeln wollen. Aber bei all' dem mag es sein, wie es will, ' n schlechtes Herz hat er nit, denn er hat mich gebeten, an seine Mutter doch' n bischen zu denken, wenn ich ' causfäm' und sie nit im Armut verkommen zu lassen. Ich werd' morgen zu ihr gehen.
,, Sie soll keine Not leiden", sagte Glohr, dem auch das Elschen zustimmte.
M'r sieht, daß Du noch'n bischen Anhänglichkeit an ihn hast", meinte der Pierer.
„ Ja,' s war seltsam", versezte Hangcurt ,,, was er ' ne Gewalt über mich ausübte. Ich glaub', das kam von seinem verwegenen Willen, dem ich nit widerstreben konnt', so lang ich bei ihm war.""
*
ling Wachtler zu Bamberg eine Woche Haft ein. Der p. testantische Lehrling ging zur Osterbeichte, sowie zur Ko. munion in die katholische Pfarrkirche in Kronach und wur den Apalan über seine Religionszugehörigkeit völlig täuschen. Die Anklage lautete auf Religionsvergehen, und der Staatsanwalt hatte vier Wochen Gefängnis beantrat Das Gericht erblickte in dem Fall aber nur einen grob Unfug.
Sigung
Anwesend find Stabto. Goffly, Decum eröffnet bie biefesmal weniger, m folgt zuerst die Au 1892er Anlebens; Bictenftod& Sane im Reustädter Feld; Kreisfraße nach Heu die Weftanlage und Uhrmacher Heinrich Firmenuhr an feine Die b Bumpwerf Qued Lag weg) wird dem dafür pro Tag 20 Tore der Architekte wird. Es sollen z und danach erst
TL3u einem Feste seltener Art] rüstet sich das königlige Gymnasium Carolinum zu Osnabrück. Es wird am 23 24. und 25. Auguſt d. J. die Erinnerung an die Gründung bor clfhundert Jahren durch Karl den Großen feiern, i Schulbehörde hat schon im vorigen Herbst das Fest genehmigt und die Vorbereitungen werden eifrig betrieben. Eine Fet schrift, welche die Geschichte der Anstalt darbieten wird, st dem Abschlusse nahe, und einen besonderen Glanz wird das Fest erhalten durch die Aufführung lebender Bilder aus der Geschichte und dem Sagenkreise Karls des Großen.
§ Der falsche Referendar. In einer Dresdener Sus fammerverhandlung kamen sonderbare Dinge zur Sprache Unter den Augen der Richter und der Polizei hat in Dresden ein Schwindler eine Zeitlang sein Wesen treiben können, das alle bisher dagewesenen Frechheiten weit in den Schatten stellt. Im Monat Februar d. Is. war der aus Breslau gebürtige 22jährige Bäckergehilfe Franz Paul Glauch ein ständiger Besucher der Gerichtsverhandlungen im Dresdener Landgericht. In der augenfälligsten Weise machte er sich an die Angeklagten heran, stellte sich als Referendar Dr. Kohler" oder als einer der angesehenſten Dresdener Rechts. anwälte vor und erbot sich, die Beschuldigten zu verteidigen. Diejenigen, die auf den Leim gingen, erhielten am folgenden Tage ein Vollmachtsformular zur Unterzeichnung mit dem Ersuchen, 40 Mk. Zeugengebühren und 20 Mt. Kostenvor. schuß einzuzahlen. Das Geld holte sich der Herr Referen dar" dann in der Regel selbst zusammen. Nach kurzer Zeil erhielten die„ Klienten" die Vorladun zum Verhandlungs. termin. Die Ladung ging vom„ Kgl. andgericht, 3. Straf fammer" aus und war natürlich gefälscht. Sie enthielt gleichzeitig die Aufforderung, an der Gerichtskasse 30 Mt. für zu ladende Zeugen zu deponieren. Aber schon am fol genden Tage holte sich der Gauner auch dieses Geld. Aus diese Weise wurde eine einzelne Person um 90 Mk. betrogen und, als der Verhandlungstermin" heranrückte, der Schwin del aufgedeckt. Noch andere Tricks kommen auf das Konto des Betrügers. Er lernte auf einem Balle eine Kellnerin kennen, welche dem Herrn Referendar" ihre Not klagte, daß sie so viele Außenstände bei jungen Leuten habe. Flugs notierte er sich die Adressen der saumseligen Zahler, ging folgenden Tages in deren Wohnungen, stellte sich als Referen. dar des Rechtsanwalts Dr. Kayser vor, verlangte Zahlung und drohte, wenn das nicht geschah, mit sofortiger Verhaf tung. Mit diesen Manövern hatte der Schwindler stets Glück. Das also erlangte Geld war dann bald verpraßt. Als ihm der Boden dann zu heiß wurde, verschwand er nad der Schweiz, wurde aber in Zürich erwischt und verhaftet. Die 3. Straffammer, die er selbst in solch frecher Weise bei seinen betrügerischen Manipulationen mißbraucht hatte, ver urteilte den falschen Referendarius zu 1 Jahr 8 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrenrechtsverlust.
Der Landwirt.
nehmigt.
einem Brunnen follen. Als Bohrm Bohrmeifter Men ungen sollen von welche einen Credi nötigen Bohrwerty fordern rund 1000 Die Befchaffung eine Roften incl. des do D.-B. Mecum er neuen Mädchensch find und da die lagern hat und bo pflafterung der ga daß die Anschaffu Ein kbm. Steine die Berkleinerung ungünstigsten Fal Stunde) auf nur per Stunde eine Löber bezweifelt Unternehmer verge von 90 m Schläu für die Steigerma Anschaffung von Mügen für die st erfte einmalige Un rat Gail hat d auf die schon 18 legt, wonach er d Unterhaltung de 4990 Mart zur über reichen will. die Hälfte der Bin Friedhofes am S
rd Verwertung des Stickstoffs der Luft zu Düngezwecken. Der norwegische Physiker Professor Birkeland, der in den letzten Jahren durch seine Erfindung einer elektromagnetischen Kanone viel von sich hat reden machen, hat jetzt ein neues Verfahren zur Verwertung des Luftstickstoffs entdeckt. E wird erinnerlich sein, daß bereits Mittel zu diesem Zwed vorliegen und auch in gewissem Umfang benutzt werden, zu nächst in einem Kraftwerk am Niagarafall. Die Aufgabe, die man sich dabei gestellt hat, ist von einer Bedeutung, die kaum überschätzt werden kann. Die natürlichen Stickstofflager der Erde, also namentlich die Salpeterschätze von Chile, gehen ihrer Erschöpfung entgegen, und es wäre danach von größter Wichtigkeit, wenn der Stickstoff der Luft in Verbindungen übergeführt werden könnte, die seine Benutzung als Dünge mittel in der Landwirtschaft gestatteten. Professor Birkeland arbeitet mit elektrischen Bogen von viel größerer Leistungsfähigkeit, als sie bisher je angewandt worden sind. Es hat sich bereits eine Gesellschaft zur Ausnutzung seiner Erfindung gebildet und einen großen norwegischen Wasserfall erworben, dessen Kraft die nätige Elektrizität zu liefern berufen ist.
Es waren mehrere Jahre vergangen. Hangcurt hatte das Elschen geheiratet und er war einer von denen, die sich gut standen." Denn Elschens Werf war gut im Stand, behaftet mit wenig Schulden, und die Wirtschaft ging flott. Hangcurts zweitem Bruder Hannes hatte der Pierer den Hof angeschlagen.
Da fam eines Tages auch wieder einer aus dem Dorfe, der längere Jahre in Amerika gewesen, zu Be such in die Heimat. Derselbe besuchte während seiner Anwesenheit auch die Wirtschaft. Hangcurt unterhielt sich natürlich mit ihm über die amerikanischen Verhält nisse.
" Sag' doch mal", fragte er endlich, haste da nie was von dem Gänsetiophel g'hört oder g'fehn drüben, der damals heimlich nach Amerika durchg'gangen war, weil sie ihn wegen Wilddieberei einsperr'n wollten?" Gewiß! Der is, well's ihm in New- York nit gefallen wollt, mit' nem Herdenbefizer in die südwest lichen Prairtestaaten abgereist, um Viehhirt zu werden. Drüben nennt man sie Cowboy's".
„ Ah, da is er unter die richtige Gesellschaft geraten! Bet die paßt er vortrefflich. Wenn er noch lebt', möcht ich'n etzt wirklich mal sehn".
Schade nur, daß uns von Tiophels Lebenslauf in der Naturromantik des fernen Weftens teine Kunde ges worden er hätte sich jedenfalls vorzüglich geeignet zur Ausgestaltung eines zweiten Teits unser Erzählung: „ Der Wildhirt."
Ende.
zu Anlagen umgen Hälfte foll folan die Gail'schen& Begräbnisstätten zu diesem Vertra sehr pietätvollen andere Gießener verordnetenverfar zuwenden, auf juristischen Kom gräbnisstätte des
Filmann, welche hat, befindet sich D.-B. bemerkt h sei derartige fümmern, felbft erfordere 125
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1902/03 und 1901/02.
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