Einzelbild herunterladen

Nr. 65

Saus gebracht 6

onnementprei

wab bie Othe

attobellagen: Ob

Das Bladt erdein

G

Enth

Kailer Wilh

AA

Heute nachmittag b Die Molen des S Bard Kaiser Wilhelm Vorbereitungen zu je bis. Neapel zurüdlegt, tiffe Panzerfre Enthusiastischer als noch Gibraltar, wo emregten

wir

auf

unserem

Gute, wenn

Menge, als einidmeidenden begleitende

Dee Stadt, die sich a

liegenden

Schiffe,

au

aufbaut und von zm von blendendem Son herten über die Teppe Bord des König A Der spanische General

Friedrich

Sano" und die be

добит

der Kaiser sich d

Um 4% Uhr traf der

ern. Er fuhr mit

Stadt

Nachdem der Kai Siruppen zur Kirche, zum Besuche des Kai der ernpfangen Säufer

Jahmentuch behanger

Sönigs,

Si

hatte, ern der, Girald

Dönig Albert" statt. Uniform

feines

ad

und des trug, om Fallreep. einander gegenüber. dis Kaisers und

in Madrid

attachee in

reife mitmacht

Seiterreiſe

Stadt

wurde ein gl

Der Verlauf der ahrt quer über den Vielfach herrichte S far, und das Wasser nr mild, und häufig See eine Meeresfahr Tempen, abgesehen von Folgenden Kreuzer

Saiser wechselte mit herzliche Telegramme

Cochiffe, die Sta Tifer

bizel auf Deď und wa

mit

Papier

Für die begeister

en martet begünſtigten

fich des Kaisers lege Beitungen

das beste

mit folgenden Worte

Souveräne Deutschl Friedensgruß!

te erzlich gehalten.

Shuldigung einem

Zur La

CB. Es war ein der Kolonialdirektor ideen Reichstag gem im: Aufstand und

Der beste Beweis de

Sand borbereitet wa

gen eigt, der Regierun

in der Entwickelung

berden

brentet,

wonach vor a gsverordnung festg denn auch in Le Schuldforderungen dinem Aufſtand ſei.

Einem halben Jahre er

if ſelbſtverſtändlich ein

ein

C

Lange nicht

Vorg die Ausgle

ngen.

einer Verminderun

en Schuldner eine gen

Dird wohl bei den

ben,

daß der Geri

der richterlichen

Ampeliebtheit erfreut,

Serer gesamte Regi

Pero wird

noch viel

maige Statalige

gebildeten

der

Sie berlautet, ha gegen die Maßregel de

Dnein, das Duell würde nicht stattgefunden haben, hätte ich gewußt, was ich heute weiß. Spricht man in der Stadt darüber?"

,, Nein, die Polizei hat Kenntnis davon, aber es scheint Be­fehl von oben gekommen zu sein, daß die Geschichte totge­schwiegen werden soll."

Er nahm mit einem Handdruck Abschied, aber er hatte sich noch nicht lange entfernt, als der Hofrat mit umwölfter Miene bei seinem Sohne eintrat.

,, Du kommst von ihr?" fragte Ottokar.

Der alte Herr befahl dem Wärter durch einen Wink, das Zimmer zu verlassen, aber diesem Befehle wurde nicht sofort Folge geleistet.

Der Herr Doktor hat befohlen, daß der Patient sich ruhig verhalten soll," sagte der Wärter, ich bin verpflichtet, Sie darauf aufmerksam zu machen."

,, Schon gut!" erwiderte der Hofrat zerstreut, der inzwischen am Bette seines Sohnes Plaz genommen hatte. Gehen Sie nur, ich werde Sie sogleich wieder rufen."

Der Wärter hatte seine Pflicht getan, er mußte sich nun zu­rückziehen, voll ungeduldiger Erwartung ruhte der Blick Ottokar's auf dem düsteren Antlitz des Vaters.

,, Du bringst keine gute Nachrichten?" sagte er. " Nein," antwortete der Hofrat, seinem Groll Luft machend, ich wollte, die Baronin v. Gagern säße auf dem Blocksberge!"

Frau v. Gagern?" spottete Ottokar. dich ärgern!"

Wenn die Null sich mit einer Eins Behn daraus."

Wie kann diese Null

verbindet, wird eine

,, Deine Worte sind sehr dunkel." " Sie werden dir schon klar werden! Die Baronin gilt selbst am Hofe nichts, aber sie ist aus alter Beit her mit dem Hofmarschall befreundet, nun steckt sie sich hinter ihn, um die Verlobung ihrer Nichte mit dir zu durchkreuzen. Fräulein v. Derendorf scheint der Tante gegenüber zu aufrichtig gewesen zu sein, die Baronin mag dich nicht leiden, überdies weiß sie auch, daß sie auf vieles verzichten muß, sobald Sabine ver­heiratet ist. Für sie ist dann kein Plaz mehr im Hause, sie muß weichen und sich auf ihren Wittwensitz zurückziehen, um dort in aller Bescheidenheit den Rest ihres Lebens einsam zu verbringen. Daß sie unter solchen Verhältnissen alle Hebel in Bewegung setzt, um dich aus dem Sattel zu heben, läßt sich be­greifen, aber ich hätte doch nicht geglaubt, daß der Fürst ihr so bereitwill darin beistehen würde."

Der Fürst?" warf Ottokar ein. Was geht denn ihn die ganze Geschichte an?"

Er scheint noch immer den Direktor Spangenberg zu protegieren, es war sein Wunsch, daß Fräulein v. Derendorf diesen heiraten sollte, und jede Durchkreuzung seiner Wünsche wedt seinen Jähzorn. Man muß dich noch ganz besonders verleumdet haben, sonst könnte ich mir den ungnädigen Em­pfang nicht erklären, den ich vorhin fand. Durchlaucht fragten mich sofort, wann Spangenberg sich verloben werde, ich mußte ihm der Wahrheit gemäß antworten, daß das Projekt ge­scheitert sei. Dann kam die Anspielung auf dich, der Fürst wollte vernommen haben, daß du dir Hoffnungen auf die Hand Sabinens machtest, und als ich dies nicht verneinte, fielen sehr scharfe Bemerkungen, die hauptsächlich mir galten, und aus denen ich entnehmen konnte, daß ich am Tage deiner Verlobung in Ungnade fallen werde. So liegen die Dinge augenblicklich, und ich kann nichts daran ändern; der Hof­marschall, der mir im Herzen niemals grün gewesen ist, be­nußt diese willkommene Gelegenheit, um den Boden unter meinen Füßen zu unterminieren."

Und was hast du mir von Sabine zu berichten?" " Nichts. Sie hat sich nach deinem Befinden erkundigt und läßt dir baldige Genesung wünschen." Das ist alles?"

" Kannst du mehr erwarten? Soll sie dir vielleicht durch mich ihre Hand anbieten lassen? Sie liebt dich, und es ist nun an dir, die entscheidende Frage an sie zu richten. Daß ihre Antwort nicht ablehnend lauten wird, will ich dir ver­bürgen."

Wenn ich nur erst wieder ausgehen kann!" sagte Ottokar, in dessen Augen es freudig aufleuchtete. Was den Fürsten betrifft, so haben wir nicht nötig, auf seine Wünsche Rück sicht zu nehmen; wie Sabine darüber denkt, weiß ich, sie fühlt feine Sehnsucht nach den Hofkreisen. Wir werden der Ver­lobung die Hochzeit sehr bald folgen lassen und dann nach

Italien reisen, später leben wir überhaupt in der Heimat bleiben wollen." Und ich?" fragte der Hofrat, der in sichtbarer Erregung mehrere Prisen rasch nacheinander genommen hatte.

Du bleibst bei uns," fuhr Ottokar fort, willst du das nicht, so sehen wir Dir eine Jahresrente aus. Sei ohne Sorge, lasse die Dinge kommen, wie sie wollen, wenn Sabine meine Gattin ist, dann bist du auch bis an dein Ende ge­borgen."

Der Hofrat erhob sich, der Ausdruck seines Gesichts ließ nun statt der Besorgnis innere Befriedigung erkennen.

Ich weiß, daß ich auf dich vertrauen darf," sagte er, ſeine Hand leicht auf die Stirne des Sohnes legend, sorge nur, daß du bald wieder gesund bist, das Weitere wird sich dann finden."

Er verließ auf den Fußspitzen das Zimmer, und als der Wärter bald darauf mit besorgter Miene eintrat, fand er den Patienten schon in ruhigem Schlummer.

Dreizehntes Kapitel.

Einige Wochen waren seit dem Münzendiebstahl verstrichen, Baron v. Friedenstein weilte noch immer in der Residenz. Er hatte den Juwelier oft besucht und Ida nun genügend kennen gelernt, um sich ein Urteil über ihren vortrefflichen Charakter bilden zu können, mit den Wünschen seines Neffen war er nun völlig einverstanden.

Ich will nun hingehen und in deinem Namen um die Kleine werben," sagte er eines Morgens in seiner heiteren Weise, ich glaube nicht, daß sie dir das Jawort verweigern wird.

Und wenn sie es dennoch täte?" fragte Alfred, der vor seinem Schreibtisch saß, während der alte Herr auf und nieder wanderte. Wir hoffen und glauben immer, was wir wünschen, und in dem vorliegenden Falle könnten wir uns doch geirrt haben."

Ich teile deine Zweifel nicht; ich glaube Fräulein Kassel sehr scharf beobachtet zu haben und meiner Sache sicher zu sein. Wenn du den Mut hättest, selbst zu werben"

Das kann ich nicht," unterbrach Alfred ihn, ich brächte die Worte nicht über die Lippen. Lieber will ich mit dem Säbel in der Faust eine Batterie stürmen-"

,, Na, dann nicht, mein Junge! Es bleibt also bei unserer Absprache? Wenn Fräulein Kassel dir das Jawort gibt, ſo nimmst du deinen Abschied und begleitest mich."

Sehr gern," sagte Alfred, indem er eine Schublade öffnete und ein versiegeltes Schreiben herausnahm, hier liegt mein Abschiedsgesuch, es wird sofort nach meiner Ver­lobung abgeschickt. Mein alter Verwalter schreibt mir in seinem letzten Briefe, er wünsche sich zur Ruhe zu setzen, er könne mir einen tüchtigen Mann als Nachfolger empfehlen, jedenfalls werde ich hinreisen, um mich persönlich umzu­schauen."

Das hätte schon längst geschehen müssen," sagte der Baron, während er eine Bigarre anzündete, es wäre viel Geld dadurch gespart worden. Und sollte der Fürst sich weigern, dein Abschiedsgesuch anzunehmen, dann mußt du diesen Punkt geltend machen, ihm beweisen, wie notwendig es ist, daß du selbst die Verwaltung deiner Güter übernimmst, solchen Gründen muß er nachgeben."

" Ich glaube nicht, daß seine Antwort ablehnend lauten wird," erwiderte Alfred kopfschüttelnd, schon meine Ver­lobung mit einer bürgerlichen Dame wird ihm ein genügen­der Grund sein, mir den Abschied zu geben. Mein Duell mit dem Maler v. Weisweiler scheint ihm auch mißfallen zu haben, er ist seit jenem Tage abstoßend gegen mich, obgleich er kein Wort über die Sache selbst verloren hat. Und ich gestehe offen, ich habe dieses langweilige Leben, dieses ewige Einerlei satt, mich widert dieses Kriechen und Heucheln, dieses stete Intriguieren an, ich sehe mich von Menschen umgeben, denen ich keine Achtung schenken kann, die Luft, in der ich lebe, beengt mir den Atem."

,, Gottlob, daß es so ist," sagte der Baron erfreut. Du hast dir ein reines Gemüt und gesunde Anschauungen bewahrt, hast dich nicht blenden und betören lassen, du wirst nichts vermissen, wenn du auf deinem Gute lebst."

Wenn ich Ida habe, so habe ich alles, ihre Liebe wird mich so glücklich machen, daß alle Wünsche schweigen müssen." ( Fortsetzung folgt)

Folge nicht den guten Reden,

Gibt man sie dir auch mit Lust. Folge du dem besten Rate, Er entspringt der eignen Brust.

Der gelbe Bismarck".

bespannten großen Bambusrahmen-, bersteckte

sie den Geliebten, stellte vor der Doppelwand ihr Bad hin und begann Toilette zu machen. Als die Verfolger kamen, erklärte sie, to habe das Haus längst verlassen, und die Bande zog ab. Die Geisha von damals ist die jetzige Marquise to. Fluchtartig war die darauffolgende Ab­reise Itos und seiner Genossen nach Tokio. Aber die anfäng­lich fremdenfeindliche wurde zu einer japanisch- nationalistischen Revolution, die zum Sturze des Shogun und zur Wieder­herstellung des Mikado führte, wobei to als Gouverneur von Kobe schon eine bedeutende Rolle spielte.

Es hieße die ganze Geschichte Japans in den letzten dreißig Jahren erzählen, wollte man mitteilen, was alles to ſeit jenem Tage getan, da ihm die Geisha das Leben rettete. Daß das japanische Volk imstande war, den siegreichen Krieg gegen China zu führen, daß es dem mächtigen Barenreich mit unver­kennbarer Ebenbürtigkeit entgegentreten konnte, das alles dankt es einzig und allein dem staatsmännischen Geschick und dem weitschauenden Blick seines gelben Bismarck".

Die Diebin.

Wenn sich in den unruhevollen Tagen vor dem Ausbruch des Krieges mit Rußland in Tokio der Rat der älteren Staatsmänner" versammelte, da war es die Meinung des Marquis to, auf die die kundigen fremdländischen Diplo. maten am meisten begierig waren. Marquis Ito, der ,, gelbe Bismarck", wie er gleich dem verstorbenen Chinesen Lihungtschang von seinen Volksgenossen ehrend genannt wurde, ist ohne Zweifel die markanteſte und einflußreichste Persönlichkeit in der japanischen Diplomatie. Daß auch er, das erklärte Haupt der japanischen Friedenspartei, dessen Wünsche in einer friedlichen Kulturmission Japans im fernen Often gipfeln, seine gewichtige Stimme für den Krieg mit Rußland erhob, stellt es außer allen Zweifel, daß die Japaner sich durch Rußlands Maßregeln in eine Zwangslage versezt sehen, die nur noch einen gewaltsamen Ausweg gestattete. Marquis to ist der eigentliche Schöpfer des modernen Nach dem Japanischen von Wilhelm Thal. Japan. Ito Hirobumi wurde als kleiner Vasall des Feudal. herrn von Choschu im September 1841 geboren. Es gab da­mals kaum etwas Komplizierteres als die Staatsmaschinerie Japans, an deren Spitze zwei Kaiser standen, der allmächtige weltliche Shogun und der seit Jahrhunderten nur auf geist. lichen Einfluß beschränkte, weltlich machtlose Mikado. Die Dynastie der Mikados ist die älteste der Welt; sie zieht sich in ununterbrochener Reihe durch 27 Jahrhunderte, und in dieser Reihe ist Mutso sito, der jeßige Kaiser von Japan, der 121. Die Jugend Itos nun fiel in die Zeit, wo sich in Japan die große Revolution, die Abschaffung des Shogunats und die Wiederherstellung der alleinigen Regierung des Mikado vorbereitete, die im Jahre 1890 durch die Aktivierung der von to ausgearbeiteten parlamentarischen Verfassung ihren Abschluß fand. Um jene Zeit nun geriet tos Lehens­herr zunächst mit den Engländern und Amerikanern in Kon­flikt, indem er die ihnen vom Shogun gewährte Handels­freiheit nicht respektieren wollte. to machte ihm begreif­lich, daß er mit seinen mit Pfeil und Bogen ausgerüsteten Truppen gegen die mächtigen Fremden nichts ausrichten werde, und daß es deshalb notwendig sei, zunächst in die fremde Welt der Weißen zu gehen, um dort zu lernen, wie man eine moderne Armee schafft. Allein den Japanern war durch Gesetz des Shoguns das Reisen ins Ausland bei Todesstrafe verboten, und so wagten es ihrer fünf, lauter junge, mutige Leute, und an ihrer Spitze der heutige Marquis Ito, in einer Verkleidung in Yokohama um Mitternacht sich an Bord eines nach Shanghai abgehenden englischen Dampfers zu schmuggeln; alle fünf sind seither in Japan zu großer Berühmtheit gelangt. Sie machten die Reise nach Shanghai als Kohlenkulis, to und Inuye Kaoru von Shanghai aus sogar an Bord eines Segelschiffes auf dem Umwege über Kapstadt als gemeine Matrosen, die Geheim­nisse der europäischen Schiffahrtkunst studierend. In Eng­land fanden sie von ihrem Lehensherrn angewiesene Geld­mittel, die sie in die Lage versetzten, eingehende Studien auf allen Gebieten und Reisen nach Holland und Frankreich zu machen.

( Nachdruck verboten.) Afi war ein junges Mädchen von 17 Jahren. Ihre Eltern hatten sie verzogen. Wie alle Kinder, die von den Eltern ver­zogen werden, war sie launenhaft, jähzornig und ungezogen. Leider aber hatte sie außerdem noch einen Fehler: sie war diebisch. Sie stahl überall und fortwährend. Und was das merkwürdigste war, sie wurde bei ihren Diebstählen nie ab­gefaßt.

Sie blieben ein Jahr aus, da Nachrichten aus der Heimat ihre Rückkehr beschleunigten. Die Katastrophe von Simono­seki bereitete sich vor, das Bombardement, mit welchem im Sahre 1864 die Flotten Englands, Hollands, Frankreichs und Nordamerikas das feindselige Verhalten des Lehensherrn von Choschu gegen die Fremdenkolonie beantworteten. Die fünf aus Europa zurückgekehrten jungen Leute befanden sich schon in der bombardierten Stadt. Ein Volksaufruhr folgte der Beschießung, und die zum Wahnsinne aufgestachelte Menge machte to und seine Genossen für das nationale Unglück verantwortlich. Die Häuser, in denen die fünf wohnten, wurden gestürmt. Ito war nicht zu Hause, und der Mob stürmte nun zum Wohnhause seiner Geliebten, einer Geisha, bei der man ihn vermutete. Er war wirklich dort, aber es war seinen Freunden geglückt, der Verfolgern mit einer Bot­schaft zuvorzukommen, und es gelang der Geisha, den Ver­folgten zu retten. Zwischen zwei der verschiebbaren Wände, wie japanische Häuser sie haben diese Wände bestehen aus

Eines schönen morgens nahm sie einen Korb, füllte ihn mit schönen Fischen und ging von Hause fort, ohne etwas zu sagen. Leider ließen sie ihre Eltern überall hin gehen, und man fragte sie nie, zu wem sie ging und woher sie kam. Da­rum fragte man sie an diesem Morgen nicht einmal, wo sie mit dem Korb Fische Hinwollte.

Afi ging ein Stück die Straße hinunter, wandte sich dann rechts, ging über einen breiten Platz und blieb vor einem schönen und stattlichen Hause stehen. In diesem Hause wohnte der angesehene und edle Minister San- jo.

Das junge Mädchen ging in die Küche, wo D- sau- dou, die würdige und ehrliche Köchin des Ministers, gerade im Begriff war, das Frühstück für seine Ercellenz zuzubreiten.

Guten Tag, Frau D- sau- dou," sagte Aki und knirte. Ich bin die Tochter des Herrn Ta- key- oshi, und Herr Ta- key- oshi ist der hochgeachtete Mann, der in der Hougo- Straße mit Seidengarn handelt. Gestern abend hat dein Herr meinem Vater einen sehr großen Dienſt erwiesen, und nun schickt mich mein Vater, um in seinem Namen zu danken. Später wird er ſelbſt noch kommen, aber jetzt sollte ich diesen Korb mit Fischen hier abliefern. Es ist nur eine Bagatelle, aber mein teurer Vater bittet Ercellenz doch, sie als einen geringen Beweis ſeiner Erkenntlichkeit entgegennehmen zu wollen."

Die brave Köchin nahm den Korb mit den Fischen an sich und ging dann hinein und erzählte alles, was Aki gesagt, dem Minister, der gerade im Begriff stand, Toilette zu machen.

Der Minister hörte sie einen Augenblick an, dann sagte er: Ich kenne keinen Ta- key- oshi. Ich weiß auch nicht, ob in der Hougo- Straße ein Mann dieses Namens wohnt. Ich habe gestern niemand einen Dienst erwiesen. Ich war gar nicht aus der Tür. Das junge Mädchen irrt sich, gib ihr die Fische zurück."

Während dieses Gespräch stattfand, war Aki allein in der Küche geblieben. Mit größter Geschwindigkeit ließ sie eine kleine Silbertasse in ihrer Tasche verschwinden, doch eigent­lich gehörte das nicht in ihr Programm, wie wir gleich sehen werden.

D- sau- dou kam zurück und erzählte, was der Herr gesagt hatte.

" Das ist aber ganz merkwürdig, meinte Aki und nahm ihren Fischforb. Sollte es wirklich nicht hier sein? Ja, ich kann mich ja geirrt haben. Ich bin manchmal sehr zerstreut! Ach, sei doch so gut und laß den Korb stehen, bis ich wieder­komme. Dann brauch' ich ihn nicht mit mir herumzuschleppen. Darf ich?"

Gewiß, gewiß, Fräuleinchen," sagte die liebenswürdige