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Vorverge ein. Dahinter aber erblickt man in stundenTanger Fahrt das grandiose Panorama der Sierra Nevada, die sich im langen Hochgebirgszuge ungefähr parallel der Küste er­streckt. Es ist eine vollkommene Alpenlandschaft mit stets in den Formen wechselnden gewaltigen Kuppen und Zacken, die bis in den tiefen Sommer hinein mit Schnee und Eis bedeckt sind. Vom Cap de Palos lenkt der Kurs auf hohe See und nach kurzer Fahrt erreicht man die Pitiusen und Balearen, Inselgruppen, die wohl nur ganz selten von Reisenden besucht werden. Von See aus betrachtet, machen sie einen freundlichen und anmutigen Eindruck, etwa wie die rebenbestandenen Ufer des mittleren Rheins. Von Port- Mahon dürfte wahrschein­lich der Kurs südlich von der Insel Sardinien genommen wer­den, da die nördliche Passage zwischen Korsika und Sardinien bon großen Schiffen gern vermieden wird, weil die Durch­fahrt bei ungünstigem Wetter, mit dem man ja immerhin rechnen muß, nicht ganz leicht ist. In Neapel wird die Jacht Hohenzollern" ihren kaiserlichen Herrn erwarten, um mit ihm weitere Kreuzerfahrten im Mittelländischen Meere an­zutreten.

Die Ausfahrt des König Albert" wurde durch dichten Nebel gestört. Das Schiff mußte der Sicherheit wegen für ehrere Stunden an einer engen Stelle des Weserfahrwassers bei Meyerleyde vor Anker gehen. Der junge König von Spanien reist am Montag zum Empfang des Kaisers nach Vigo ab, wo er an Bord der Giralda" Wohnimg nimmt. Auch der Panzer Pelayo" ist dorthin beordert. Ferner werden der Generalfapitän von Galizien und der Kommandant der Marinestation Ferrol dort erwartet. Die Militär- und Marinebehörden von Vigo wollen dem Kaiser­Schiff entgegenfahren. Lotsen sind nach den Dusinseln be­ordert.

Die Politik.

Der vom Gouverneur Leutwein erbetene Truppen­Nachschub für Deutsch- Südwestafrika ist bereits be= schlossene Sache: An 1000 Mann sollen in die Kolonie entsandt werden. Die Genehmigung des Kaisers zur Ent­sendung der Truppen steht vor der Tür.

Aus guter Quelle erfährt unser Berliner CB.- Mitarbeiter, der Reichskanzler habe in Bezug auf die Meldung des Vorwärts" von der Reichstagsauflösung geäußert: Für ein Regierungsdementi zu dum in!"

*

Auf das Gesuch des Lahn- Kanalvereins um Einbezieh­ung der Lahnkanalisation in die große wasserwirtschaftliche Vorlage hat Minister Bud de erwidert, daß er vorläufig nicht in der Lage sei, zu der Frage der Kanalisierung der Lahn entscheidend Stellung zu nehmen. Er werde indessen nicht verfehlen, eine Prüfung der Angelegenheit einzuleiten. Oefterreich- Ungarn.

So erfreulich der Sieg Tiszas über die Opposition im Interesse der Donaumonarchie und des Dreibundes ist, so fomisch muten die Ueberschwänglichkeiten an, mit denen die eben noch so grimmigen Gegner ihren Friedensschluß be­gleiten. Franz Kossuth, der Hauptmatador der Obstruktion und der hitzigste Gegner Tiszas, richtete auf die Kunde von der Beilegung des parlamentarischen Kriegszustandes einen Brief an den Ministerpräsidenten, in welchem er den Grafen Tisza zu seinem Erfolge beglückwünscht, ihm für seinen Ent­schluß dankt und bedauert, daß er durch seine Krankheit_ver­hindert war, an der letzten Sigung teilzunehmen. Tisza besuchte den kranken Kossuth am nächsten Nachmittag. Das fann man verstehen. Unverständlich und unwiderstehlich komisch ist es aber, wenn die ungarischen Abgeordneten, ohne Unterschied der Partei, dem Kossuthianer Thaly zur Erinne­rung an die Versöhnung mit dem Ministerium eine Ehren­gabe stiften wollen! Als wenn Thaly wirklich der Friedens­stifter, als wenn er nicht ein Strohmann Kossuths und seine Mahnung zur Einigkeit nicht eine vom Ministerium und den Parteien bestellte Arbeit gewesen wäre! Der Ueberschwang der Ungarn trit: auch in den vielen Telegrammen zutage, die aus allen Teilen Ungarns beim Abgeordnetenhause ein­gehen. U. a. erflärten 400 in Wien lebende Ungarn am Schlusse eines dithyrambischen Glückwunschtelegrammes, sie hätten unter sich eine Sammlung veranstaltet, um als blei­bendes sichtbares Zeichen zur Erinnerung an dieses Ereig­nis, wahrscheinlich einen Friedensbrunnen in Bu= dapest zu errichten.

Türkei.

Sultan Abdul- Hamid soll nicht unbedenklich erkrankt sein. Kränklich war der Beherrscher der Gläubigen schon immer, jezt gesellt sich dazu, wie vertrauliche Berichte der am Goldenen Horn tätigen Diplomaten besagen, zunehmende Schwäche und eine hochgradige nervöse Ueberreizung. Diese soll so stark sein, daß seiner Umgebung jeder Verkehr mit ihm oft tagelang unmöglich wird. Der Sultan sperrt sich hart­näckig gegen die von den Ententemächten dringend geforderte Bollziehung des Reformentwurfs für die mazedonische Gen­darmerie und des Abkommens mit Bulgarien. Sollten diese Gerüchte über den Zustand des Sultans nicht lediglich Aus­streuungen der türkischen Diplomatie sein, um für die Saum­seligkeit der Pforte in Sachen der mazedonischen Reform ein Deckmäntelchen zu schaffen?

Afrika.

Die Engländer haben den Feldzug gegen den tollen Mullah anscheinend schon herzlich satt. Sie beginnen ihm bereits gut zuzureden, er möchte sich doch unterwerfen. Selbst­verständlich ist dieses Zureden diplomatisch mit Drohungen verbrämt: General Egerton, der Leiter der britischen Ope­rationen gegen den Mullah, hat diesen wissen lassen, daß der Krieg nicht eher aufhören werde, als bis der Mullah tot oder gefangen sei, es sei denn, daß er sich unter Auslieferung einer angenommenen Anzahl Gewehre den Engländern unterwerfe. Wir vermuten, diese Mitteilung wird den Mullah fühl bis ans Herz hinan lassen. Der gegenwärtige Moment, wo die britischen und abessynischen Truppen in ihre Standquartiere haben zurückgehen müssen, weil der Mullah es vorzieht, in der Wüste sich seines Lebens zu freuen, ist schlecht gewählt, um ihm ins Gewissen zu reden. Ihn wird es auch nicht weiter stören, wenn die Engländer kleine Trupps seiner Anhänger niedermachen, wie es dem General Manning fürzlich mit 150 Mullahleuten geglückt ist.

Hus den Parlamenten.

* Die Kommission des Abgeordnetenhauses hat den Gesetz­entwurf betreffend Abänderung des Gesetzes über ärztliche

Ehrengerichte, das Umlagerecht und die Kassen der Aerztekammern nach den Beschlüssen erster Lesung ohne irgend welche Abänderungen in zweiter Lesung angenommen und den Bericht festgestellt.

Deutfcher Reichstag.

( 56. Sizung.) CB. Berlin, 12. März. Die end giltige Annahme der Unteroffiziersvorlage ist im letzten Augenblick noch hinausgeschoben worden; das Haus war nämlich nicht beschlußfähig, was durch den Hammelsprung" festgestellt wurde, der zum erstenmal in der neuen Legislaturperiode zur Anwendung kam. In­folgedessen mußte die Sitzung abgebrochen und auf Montag vertagt werden.

Vorher gab es noch eine kurze Debatte, die vom Grafen Kanit( kons.) eingeleitet wurde. Redner tritt für volle Bewilligung der Regierungsvorlage ein. Gerade mit Rück­sicht auf die im nächsten Jahre kommende Militärvorlage wollten seine Freunde von den Forderungen der verbündeten Regierungen nichts abbröckeln lassen. An Geld werde es nicht fehlen, wenn man nur den neuen Zolltarif ohne Rücksicht auf die Handelsverträge in Kraft setzen wolle. Abg. Lede­bour( Soz.) spricht offen aus, daß das Zentrum durch Auf­hebung des§ 2 des Jesuitengesetzes zu seinem Entgegen­kommen veranlaßt worden sei. Redner erklärt, daß seine Fraktion nichts bewilligen werde. Abgg. Stockmann ( Rp.) und Schrader( frs. Vgg.) sind für Bewilligung der ganzen Forderung. Abg. Bebel( Soz.) findet, daß schon jett Unteroffiziere genug im Heere vorhanden seien: immer einer auf sechs Mann, während in der Volksschule oft nur ein Lehrer auf achtzig Kinder komme. Aus der sonstigen De­batte ist zu erwähnen, daß Kriegsminister v. Einem an­erkennt, daß für die Gemeinden hinsichtlich der Einquartie­rungslasten etwas geschehen müsse. Doch lasse sich die Sache besser in der Kommission erörtern. Daraufhin beantragte Abg. Gröber die Verweisung seiner bezüglichen Resolution an die Budgetkommission. Die hierauf folgende Abstimmung ergab das im Eingang des Berichts erwähnte Resultat.

Preussischer Landtag.

( 40. Sigung.)

Haus der Abgeordneten.

RK, Berlin, 12. März. Auch der zweite Tag der Beratung des Etats des Mi­nisteriums des Innern brachte eine Debatte über die Russen debatte. Von der rechten Seite des Hauses her wiederholten eine ganze Anzahl Redner den schon gestern Herrn v. Hammerstein vom Abg. v. Heydebrand gemachten Vorwurf, er habe unrecht getan, dem Reichstage wegen der Behandlung der russischen Studenten durch unsere Behörden Rede und Antwort zu stehen. Nationalliberale und Frei­sinnige Volkspartei verteidigte demgegenüber dies Verfahren des Ministers als taktisch klug, schon dehalb, weil es eine schwere moralische Niederlage für die Sozial­demokratie bedeutet habe. In der Debatte betonte ins­besondere der volksparteiliche Redner, die Freisinnige Volks­partei werde jederzeit an der Seite der übrigen bürgerlichen Parteien zu finden sein, wenn es den Kampf gegen die Sozialdemokratie gelte. Nur Ausnahmegesetze gegen diese mache sie nicht mit. Sonst war an der Debatte von einigem Interesse noch eine Erklärung des Ministers über die welfische Bewegungin Hannover, die er um ihres Zieles, der Rosreißung Hannovers von Preußen, willen als staatsfeindlich" charakterisierte. Dann wurde dem Minister sein Gehalt bewilligt, und das Haus vertagte sich auf Montag.

Intimes aus dem Vatikan.

Rom, 12. März.

Als der jetzige Träger der dreifachen Krone den Stuhl Petri bestieg, sprach er das Wort von dem religiösen Papst, der mit ihm dem politischen Papste Leo XIII. folge. Wer daraus damals schließen wollte, Pius X. werde alle politische Betätigung aus seinem Wirken an der Spitze der katholischen Christenheit ausscheiden, der hat sich, wie jeder neue Tag jetzt mit größerer Deutlichkeit lehrt, gründlich geirrt. Nur ist Pius X. Politik ganz anders als die seiner beiden Vor­gänger, sie ist ihr cbsolutes Widerspiel. Krieg wider das neue Königreich Italien, Krieg wider das Haus Savoyen war die Losung Pius IX, Leos XIII. Pius X, der als Giuseppe Sarto, Kardinal von Venedig, in guten Beziehungen zum römischen Königshause stand, befolgt die entgegengesetzte Taktik: Die Aussöhnung mit dem Königreich und der Dynastie gedenkt er zur Basis seiner Politik zu machen.

Das haben schon eine Reihe kleiner Symptome seit seinem Regierungsantritt mehr oder minder deutlich verraten, das hat er jetzt mit klaren Worten in einer Versammlung der Kardinäle erklärt. Es sei seine Absicht, sagte er, allen Kirchen­fürsten klar zu machen, daß die römisch- katholische Kirche nicht weiter wie eine Feindin auf Feindesboden leben könne. Das hieß in drei Worten: Aussöhnung mit Italien!

Selbstverständlich macht sich gegen solche Absichten des Papstes der entschiedene Widerspruch der älteren Kardinäle aus der Schule Rampollas geltend. Dieser selbst ist die Seele der Agitation gegen die Versöhnungspolitik des Papstes. Sein Werk war es auch, daß Papst Pius mit seinem ersten Versuch, seinen Frieden mit dem Staate zu machen, nicht durch­drang: Dieser Tage versammelte der Papst sämtliche Kurien­kardinäle zu einer Beratung darüber, ob angesichts der finan­ziellen Lage des Heiligen Stuhles nicht die jährliche Apanage von 3 Millionen Lire, welche im italienischen Gesetz festgesetzt ist, von der italienischen Regierung anzunehmen wäre. Die Majorität der Kardinäle sprach sich auf Rampollas Betreiben dagegen aus. Die Annahme des Geldes hätte nämlich nicht mehr und nicht minder als die offizielle Anerkennung des ita­lienischen Staates durch den Vatikan, die Pius IX. und Leo XIII. stets verweigert hatten, bedeutet.

Nicht hindern läßt sich indessen der Papst an der Wieder­anbahnung guter persönlicher Beziehungen zur Dynastie Savoyen. So sind neuerdings auf Betreiben des Papstes zwischen ihm und der Königin- Mutter Verhand­lungen über einen Besuch der Königin bei Pius X. geführt worden, der zunächst freilich inkognito erfolgen soll. Die Verhandlungen sind nahezu abgeschlossen, und mit einem nahen Besuch der Königin im Vatikan kann man mit Sicher­heit rechnen.

Erfreulicherweise kommt die italienische Königsfamilie den Bemühungen des Papstes auf halbem Wege entgegen. So hatte Pius X. dieser Tage einige Zöglinge des Klosters Sacré coeur, darunter zwei Töchter einer Hofdame der Königin Helena, empfangen. Der Papst fragte die beiden

Mädchen, warum ihre Mutter ihn nicht mehr so oft wie früher besuche, und empfahl ihnen, ihrer Mutter eine Fortsetzung ihrer Besuche nahezulegen. Die Bevölkerung begrüßt diese Erscheinungen mit um so größerer Befriedigung, als bisher nicht recht wußte, an wen sie sich halten sollte. A den König oder an den Papst...

Hus dem Gerichtsfaal.

Privat

Biehung der Heffife folgende Gewinne 10000 M. auf M 8016, 8183, 68 697 Der Brof den Geheimen Schu fager Neumann b hilfen Schüler und Gife von Schotten

§ Das Urteil im Zwickauer Kellerwechselprozeß lautete für den Hauptangeklagten Händel auf drei Jahre Gefängnis un drei Jahre Ehrverlust. Reuter- Leipzig wurde zu drei Jahre neun Monaten Gefängnis und vier Jahren Ehrverlust, Eppler- Zwickau zu ein Jahr acht Monaten Gefängnis und zwei Jahren Ehrverlust und Keller- Leipzig zu ein Jahr drei Monaten Gefängnis verurteilt. Die übrigen zehn Angeklag ten erhielten Gefängnisstrafen von zwei bis elf Monaten

§ Zuchthaus- Rekruten. Wegen Meuterei und Körperver legung hatten sich gestern acht Fürsorgezöglinge der Pro vinzial- und Erziehungsanstalt zu Zeit vor dem Schwur. gericht in Neuenburg zu verantworten. Wie wohl noch er. innerlich, überfielen die im Alter von 15-18 Jahren stehen. den Burschen einen Aufseher, knebelten und mißhandelten ihn und entrissen ihm sodann die Schlüssel, worauf sie ungehindert aus der Anstalt flüchteten. Sie wurden jedoch schon nach einigen Tagen wieder ergriffen, nachdem sie in der Umgegend ber schiedene Diebstähle verübt hatten. Die Angeklagten er hielten Strafen von 6 Monate Gefängnis bis 4 Jahr 1 Mo nat Zuchthaus.

§ Im Kischinewer Prozeß gegen Rußnak und 52 andere Angeklagte wegen der gegen die Juden begangenen Aus. schreitungen fällte der Gerichtshof nach zweiwöchentlicher Ver­handlung gestern das Urteil. Achtzehn der Angeklagten waren des Mordes, die übrigen der Teilnahme daran beschuldigt. Rußnak und Bordian wurden der Ermordung des Ehepaares Fonarschi schuldig befunden und zu vier Jahren bezw. acht Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Fünfzehn andere Angeklagte wurden zu Freiheitsstrafen von vier Monaten bis zu einem Jahre verurteilt, 36 freigesprochen.

Nab und Fern.

Neue Hochwassergefahren. Infolge schnellen Schmelzens der in den Bergen liegenden Schneemassen während der letzten warmen Lage ist vielfach wieder Hochwasser eingetreten. J Ratibor ist die Oder seit Mittwoch um 172 Zentimeter ge stiegen, die Neiße von gestern bis heute um 108 Zentimeter; auch andere Flüsse Schlesiens steigen schnell. Die Höhe des Rheins beträgt bei Köln bereits 3,26 Meter; die Neben flüsse sind stark im Steigen begriffen.

Mordlust oder Rache? Ein eigenartiges blutiges Drama beschäftigt die Wiener öffentliche Meinung in hohem Grade. Der Ministerialsekretär Graf Georg Napoleon Czaky feuert abends in der Nähe der Radekkybrücke, einem sehr belebten Punkt, auf die Gattin eines Reisenden, Amalie Brabenez, fünf Revolverschüsse ab und verlegte sie schwer. Der Graf wurde festgenommen. Er erklärte, er kenne die Frau nicht, er habe nur jemand erschießen müssen. Auch die Frau er klärte, den Grafen nicht zu kennen. Doch hegt man an dieser Darstellung große Zweifel. Die Brabeneß ist eine bekannte Schönheit. Ein Wachmann sah, daß Czaky von der Trambahn sprang und der Frau nacheilte, die sofort vor ihm die Flucht ergriff. Man mutmaßt, daß zwischen den beiden ein Liebes verhältnis bestanden und der Graf das Revolverattentat aus Rache begangen habe.

bach.

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Samstag

im Residenzschloffe bon Mainz Herrn des Staatsminister nommen.

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Der 8 we gegangen, welche f Intereffe und weitg trag vom Abg. UI offentligung Derfelbe lautet: Die Kammer Regierung zu

* Ein Dynamitanschlag, der gegen das Dewey- Theater in Salt Lake City( Utah) geplant war, wurde noch recht­zeitig entdeckt. Im Erdgeschoß wurde eine große Menge Dynamit gefunden. An dem Sprengstoff war eine mecha= nische Vorrichtung angebracht, die ihn in einem bestimmten Zeitraum zum Explodieren gebracht hätte. Die Polizei­behörden erklären, daß zweifellos ein Anschlag, das Theater­gebäude während einer Vorstellung zu zertrümmern und einen großen Verlust von Menschenleben herbeizuführen, bestanden habe. Eine Spur der Unholde, die den teuflischen Plan ersonnen haben, soll bereits entdeckt sein.

Dem irdischen Richter entzogen. Der wegen zahlreicher Eisenbahndiebstähle verhaftete Zugführer Böhning war vor einigen Tagen aus dem Gerichtsgefängnis in Herford ent wichen, doch konnte der Flüchtige bald darauf auf dem Bahn­hofe in Osnabrück wieder dingfest gemacht werden. Er hat sich jetzt in der Gefängniszelle erhängt. Böhning galt als überführt, seit Jahren die Effekten der Reisenden erbrochen und sie ihres Inhalts an Wertgegenständen beraubt zu haben. Gattenmord. In Kostschin( Posen) erschoß der Wirt Brüger seine Ehefrau, mit der er in Unfrieden lebte, und nahm sich darauf selbst das Leben. Seinen alten Eltern jatte er zuvor von seinem unseligen Entschule Mitteilung jemacht.

Die deutschfeindlichen Ruhestörungen in Prag wollen trop aller polizeilichen Maßregeln noch immer kein Ende nehmen. Die Ruhestörer sind organisiert und werden von gut gekleideten Männern geführt, die sich abseits von der Menge halten. Auf deren Anweisung wurden deutsche Ruleurstudenten wiederholt von der Menge eingeschlossen, an

breitung

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aufzugeben, ihre machungen al gleichzeitig jeden Kreis zugeben, welche eventuell auch fönnte, jedoch Inhalt haben

fcheinungsfreis Selbstfoften als Der zweite Antro betrifft die Großhe Wir beantrag Großherzogliche mit dem Landt insbesondere do der Großherzog zum größten gelangen. handlungen im Beilage Nr. 15 Militär

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Die frühere Kronprinzessin von Sachsen, jezige Gräfin Montignoso, wird in der nächsten Zeit die Insel Wight ver Aufenthalt nehmen.

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lassen und in der Nähe von Lindau am Bodensee dauernden legen bereits vor, 1

A Vitriolattentat. Die KapstädterGoldminenaristokratie isl durch einen furchtbaren Vorgang in große Aufregung ber setzt worden. Die Schwiegertochter des Millionärs Marais machte im offenen Speisesaal des Lord Nelson- Hotels auf ihren Schwiegervater ein Vitriolattentat. Marais schwebt in Gefahr, zu erblinden.

um die Siegespalm augeren Rahmen wi wahrend das eigent Gesellschaftsbe Des Cafe Leib u Richterfollegium vor plages foll fidh die S bon 32 Meter Lange fich rechts und lints

bäude für Bierwirt