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handlung der Schlafgelegenheit ihrer Kleinen zu vermeiden und zu verbieten und daran zu denken, was wohl ein Erwachsener dazu sagen würde, wenn sein Bett in dieser Weise in Bewegung gesetzt würde. Wenn ein Kind unruhig ist, so soll man den Gründen seines Unbehagens nachspüren oder es auf andere Weise zu beruhigen, nicht aber auf irgend eine Art zu betäuben suchen. Die Gesundheitspflege berlangt überhaupt, daß ein Kind von vornherein in ein feststehendes Bett und weder in eine Wiege, noch in einen Kinderwagen gelegt wird. Letzterer sollte nur zum Fahren bestimmt sein.
[ Ein kleiner Gernegroß.] In Frankreich ist der Unterricht obligatorisch, doch zwingt das Gesetz die Kinder nur, bis zum 13. Lebensjahre einschließlich in die Schule zu gehen. In der Kommunalschule eines Viertels an der Peripherie bon Paris stand dieser Tage mitten im Unterricht ein Knabe, nachdem er seine Bücher zusammengepackt, von seinem Plate auf und schickte sich an, die Schulstube zu verlassen.„ Wo willst du hin?" fragte der Lehrer.„ Mein Herr," antwortete der Schüler, ich bin jetzt 13 Jahre alt, sogar schon 4 Minuten älter, und nach dem Geseze haben Sie keine Macht mehr über mich." Damit ging er mit größter Ruhe zur Tür hinaus.
Autler- Latein. A....„ Sie haben ja letzten Sommer eine flotte Autltour nach Paris gemacht, Gnädige? Nun, wie hat Ihnen denn meine Heimat, der Schwarzwald, gefallen? Großartig, nicht wahr?"— B....„ Ach Gott, davon habe ich leider gar nichts gesehen; denken Sie sich, ich mußte gerade nießen, und da waren wir schon durch!"
In der Wut. Bahnarzt: Zum Teirel, schreien Sie doch nicht so entsetzlich, wenn mir die anderen da draußen davonlaufen, rechne ich Ihnen die verlorenen Honorare auf!"
Merkwürdig. Professor( ein neues Kissen mit der Inschrift Ruhe sanft" am Sofa erblickend): Wie kommi nur dieser Grabstein auf meinen Sofa?"
Die Feiglinge. Herr Meier, der etwas spät aus der Kneipe heimkehrt, wird in der Nähe seiner Wohnung bon einigen Strolchen angerempelt, mit denen er ins Handgemenge gerät. In diesem Augenblick stürzt seine Frau, die den unsoliden Gatten ankommen sah, wie eine Furie aus dem Haus, worauf die Strolche die Flucht ergreifen. Entrüstet ruft da Herr Meier:„ Erbärmliche Feiglinge jetzt lassen sie mich im Stich!" ( Megg. Bl.)
Lokales.
14. Januar 1904.
** Der Großherzog empfing am 13. Januar u. a. den Bourat Daudt, den Hofschreiner Schorlemmer, den Vorstand des städtischen Steuer bureaus Schmitt, den Ortsgerichtsmann Nohl, den Geheimen Kirchenrat D. Rattenbusch von Gießen.
Stadttheater Gießen. Als 12. FreitagAbonnements Vorstellung gelangt morgen Ludwig Fuldas liebenswürdiges Lustspiel„ Die wiide Jagd" zur Aufführung. Das in unserem nervösen Zeitalter eigentlich stets naturelle Werk ist sorgfältig vorbereitet und mit unseren ersten Kräften besetzt. Es wirken mit: Die Damen Hohl, Hellberg, Kellermann, Großmüller und die Herren Steingoetter, Conradi, Tamke, Linzen, Pichler, Haag, Gronert u. a. m.
** In der großen Aula der Universität findet am Sonntag, den 17. Januar 1904, abends 5 Uhr, der 2. Rammermusitabend statt unter Mitwirkung von Frl. Schweifer- Stuttgart. Programm: 1. Trio, op 92, C. Saint- Saëns; 2. Lieder am Klavier; 3. Sonate für Pfte. u. Violine, J. S. Bach 4. Lieder am Klavier. 5. Trio in C- dur, W. A. Mozart.
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Der im Jahre 1902 gegründete katholische Studien- Verein für das Großherzogtum Hessen hält am Donnerstag, 14. d., nachmittags, im großen Saale des„ Frankfurter Hof" in Mainz unter dem Vorsiße des Herrn Nicola Racke seine zweite Generalversammlung ab.
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* Die Gießener Rudergesellschaft hat für den 31. Juli eine wassersportliche Veranstaltung in Aussicht
genommen.
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** Rodheim a. B. 13. Jan. Kaisers Geburtstag wird hier in diesem Jahre durch einen Fackelzug mit anschließendem Kommers in der Wirtschaft Bender gefeiert. An dem Fackelzug beteiligen sich, Dant dem eifrigen Bemühen eines alten hier anfäßigen Beamten, alle Vereine; seit langer Zeit ist also wieder einmal eine gewisse Einigkeit im Ort zu fonstatieren. Möge es immer so bleiben, und die gemeinsame Feier sich jährlich wiederhol n, damit im Umkreis man sagt: Rodheim ist einig!
** Die zweite Gießener Bumbas Gesellschaft, eine aus 25 Studenten unserer Hochschule gebildete Zigeuner. Kapelle, veranstaltete gestern Abend im Neuen Soa bau ( Steins Garten) als erstes Debut, ein gelungenes Wohltätigkeits Konzert, welches vor rollständig ausverkauftem Hause stattfand. Der gestern Abend schon auf mindestens 500 Mt. veranschlagte Ueberschuß der Veranstaltung wird der städtischen Verwaltung für den Fond zur Verabreichung bon warmen Frühstück an dedürftige Kinder in der Volts. schule überwiesen. Die Mitglieder der Kapelle bildeten in ihren farbenprächtigen Rostümen eine überaus glänzende und malerische Gruppe. Studiosus Klein- Gießen, welcher das Zusammenspiel der Komilitonen eingeübt und das gestrige Ronzert auch leitete, lieferte den Beweis, was ein tüchtiger Dirigent mit begabten Dilettanten zu leisten vermag. Wir erfahren übrigens, daß das Konzert nicht nur in Gießen, sondern auch in Weylar und Marburg für gute Zwecke wiederholt werden wird.
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Romrod, 11. Jan. Die„ Kuh der kleinen Leute", die Ziege, tommt nach und nach zu der ihrer Bedeutung geziemenden Beachtung. Auch hier macht sich in dieser Hinsicht, besonders nach der erfolgten Gründung einer Ziegenweide, ein Fortschritt in der Ziegenzucht geltend. Mancher Einwohner hat 3-4 Biegen. Möchte man allerorts den Wert der Ziegenzucht erkennen und dieselbe fördern! < Burg- Gemünden, 12. Jan. Der hiesige Kriegerverein hielt am 9. 1. M. seine Jahresversammlung ab. Nachdem dem Rechner Entlastung erteilt worden war, schritt man zur Vorstandswahl. Der seitherige Präsident des Vereins, Kamerad Pabst, sowie die übrigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Möge der junge Berein, der vor noch nicht 3 Jahren mit 16 Mitgliedern gegründet murde, heute aber bereits 37 Kameraden zählt, unter der rührigen Leitung seines Vorstandes weiter blühen und gedeihen. Bad Nauheim, 12. Jan. Im Jahre 1903 find beim hiesigen Standesamt 125 Geburten, 28 Gheschließungen und 141 Sterbefälle angemeldet worden.
** Der Verkauf des Wiesbadener General- An= zeigerg" an den nationalen Reichstagsabg. Bartling ist nunmehr gesichert, nachdem der bisherige, in Gießen bekannte Verleger des Blattes, Emil Bommert, seine Forderungen auf 30 000(?) Mt. für Verlag und Druckerei ermäßigte.
** Hundert Mark für das beste lyrische Gedicht setzt der Deutsche Kunstverein" in Berlin in einem Preisausschreiben aus, dessen Bedingungen von der Geschäftsstelle dieses Vereins( Berlin W., Schöneberger Ufer 32) auf Verlangen an Jedermann gratis und franko gesandt werden.
Marburg, 13. Jan. Bei der hiesigen städtischen Sparkasse wurde heute das 14 000. Sparkassenbuch ausgegeben. Im Jahre 1899 befanden sich 10 000 Bücher im Umlauf, mithin ist seit dieser Zei eine Zunahme von 3600 Büchern zu verzeichnen.
** Es gehen uns folgende Zeilen zu:„ Geehrte Nedaktion! Die Notiz aus Steinbach in Nr. 8 Ihrer geschäßten Zeitung hat auch in Lich und Umgegend großen n- tang gefunden. Als geborener Steinbacher flingen mir stets noch die Worte unseres braven Lehrers Praetorius in den Ohren, welcher alljährlich die edlen Handlungen und Wohltaten des Fürsten Ludwig in der Schule unter Tränen von dem damaligen Brande in Steinbach vorbrachte."
▷ Kirchhain, 12. Jan. Zum heutigen Kindvichmarkt waren 456 Stück Großvieh und 82 Kälber angetrieben. Der Handel war sehr lebhaft und es wurden Surchweg gute Preise erzielt.- Zum Schweinemarkt waren ca. 600 Tiere angefahren. Es waren sehr viel Käufer erschienen, doch waren die Preise im allgemeinen niedrig. Es wurden bezahlt für Saugferkel 18-25 M. pro Paar, für Läuferschweine 32-40 Mark pro Stück. Offenbach, 13. Jan. Unser Stadttheater wurde gestern abend während der Vorstellung nochmals auf seine Feuersicherheit hin besichtigt. Eine Sachverständigen fommission wohnte der Besichtigung bei.
Fechenheim, 13. Jan. Vor 2 Jahren wußte ein hiesiger Einwohner Namens Römer als geistestrant nach Marburg und später nach Haina gebracht werden, wo er starb. Jezt mußte seine Witwe wegen Geistesumnachtung ins Krankenhaus aufgenommen werden.
Vom Main, 13. Jan. Beim Eintreten des dünnen Maineises fiel das 8 jährige Söhnchen des Rangiermeisters Full in Schweinfurt in den Fluß und ertrant.
▷ Vom Odenwald, 12. Jan. Bei der gestern in Wald- Michelbach stattgehabten Holzversteigerung wurden für Stamm- und Brennholz so niedere Preise erzielt, daß der Buschlag nicht erteilt wurde.
Oeffentlicher Sprechsaal.
Der am legten Samstag in den„ G. N. N." abgedruckte Artikel betr. des Bahnprojekt Gießen Using en hat wie vorausgesehen wurde- fein freudiges Echo in Weglar erweckt. Lesen wir was die dortigen Herren entgegnen:
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Wie man sieht, sind die Vorfämpfer der Gießener Interessen nicht gerade blöde mit ihren Behauptungen. Wie würden sie sonst darauf bestehen bleiben können, die 6 in Sperrdruck aufgeführten Orte seien alle näher bei Gießen gelegen als bei Wetzlar. Tatsächlich ist dies doch nur bei Lüzellinden, Hochelheim, Hörnsheim der Fall( aber auch hier sind die Unterschiede ganz minimal), alle anderen Drte liegen näher bei ihrer Kreisstadt als bei Gießen. Dabei ist aber noch zu berücksichtigen, daß die„ Gießener Handelskammerbahn" doch nicht allein für die obengenannten 6 Drte gebaut werden soll und kann, sondern daß sie noch weiter bis in den Kreis Usingen geführt werden soll. Nun wohl, mit jedem Kilometer Länge, den die projektierte Bahn zunimmt, wird die räumliche Differenz für Bezlar günstiger. Wer das nicht sehen will, dem ist einfach nicht zu helfen.
Daß auch die näher bei Weglar gelegenen Octe des Hüttenbergs eine Bahnverbindung mit Gießen wünschen, da sie Wetzlar ohnedies bequem erreichen können", näre doch erst zu beweisen. Jedenfalls haben sie zunächst ein Interesse daran, daß ihnen der Verkehr mit der Kreisstadt, wohin Beziehungen aller Art sie täglich führen, erleichtert wird. Und daß es mit dem„ ohnedies bequem erreichen können" seine gute Wege hot, wird man ohne weiteres begreifen, wenn man weiß, daß der nächstaelegene Hüttenberger Ort„ Volpertshausen" immer noch 6 Kilometer von Wetzlar entfernt ist. Woher wissen die mehrere Bewohner des Kleebachtals übrigens, daß„ das Wezbachtalprojekt keine Aussicht auf Verwirklichung hat?" Thre Handelskammer- Bahn ist doch auch vorläufiz noch ein Blan, dessen Aussichten durch die Tatsache wahrlich nicht verstärkt werden, daß die projektierte Linie eine ganze Zeit long auf geringe Entfernung neben der Matnweserbahn herläuft.
Ersichtlich sehr unangenehm berührt sind die mehrere Bewohner des Kleebachtales" durch die Feststellung der Tatsache, daß die Bewohner derjenigen Orte, welche für die Gießener Handelsfaminerbahn gewonnen werden sollen, ihre meisten Produkte in Wetzlar abseßen und daß sie dafür in Wezlar bessere Bezahlung erhalten, als in Gießen. Man sucht diese Tatsache zu leugnen, und soweit man sie nicht leugnen kann, will man sie einschränken. Das hilft nun aber nichts. Was man zwei Mal in jeder Woche mit gesunden Augen sehen und hören fann, tas läßt sich auch durch kein noch so heftiges Leugren aus der Welt schaffen. Uebrigens möge bei dieser Gelegenheit neben der Tatsache,
daß die Stadt Wetzlar der größte Konsument für die Erzeugnisse der Landwirtschaft des Hüttenbergs ist und bleibt, auch noch ein anderer Umstand beleuchtet werden. Die mächtige Industrie Weglars, die in den letzten Jahren ganz außerordentlich in die Höhe gegangen ist, bildet für die überschüssigen Kräfte des Landes zugleich die Quelle einer stetig wachsenden Arbeitsgelegenheit. Die Stadt Gießen hat dem auch nicht annähernd ähnliches entg.genzustellen.
Ganz charakteristisch ist endlich die Art, wie die„, mehreren Bewohner des Kleebachtals" sich mit der in Nr. 4 festgenagelten Tatsache abfinden, daß alle Behörden, mit welchen die Bevölkerung des Hüttenbergs zu tun hat, ihren Sitz in Weglar haben. Sie behandeln diesen Punkt als ganz nebensächlich, obwohl er eine Hauptsache darstellt, auf die bei der vorjährigen eingehenden Erörterung der Eisenbahnfragen im W. A." von allen Seiten das größte Gewicht gel gt worden ist. Je nun, unbequem mag diese Tatsache zwar sein, aber sie besteht und sie wird nach wie vor als einer der Hauptgründe dafür gelten, daß, wenn einmal eine Eisenbahnverbindung mit dem Hüttenberg geschaffen wird, ihr Ausgangspunft nicht Gießen, sondern Weglar werden muß."
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Wir wollten uns ja eigentlich auf lange ZeitungsBolemik nicht einlassen, da die Allgemein Interessen soйte es zum Bahnbau kommen doch für die Linte Gießen bis Usingen sprechen. Herausgefordert zu einer Antwort geben wir die unsrige hiermit zur öffentlichen Kenntnisnahme.
Der Verfasser obigen Artikels bedient sich einer nicht gerade schönen Kampfesweise. Mit dem Ausdruck„ Handelskammerbahn", den er dem in Frage stehenden Projekt gegenüber gebraucht, versucht er dasselbe in seinem Wert für die Hüttenbergorte herabzusehen, als ob Sonderinteressen der Gießener Kaufmannschaft dieses Projekt geboren hätten. Man sucht eben andere hinter dem Busch, wo man selber sigt; dafür ist grade der Hauptgrund, der nach dem Verfasser, zu einer Verbindung zwischen Weglar und den Hüttenbergorten führen mußte, ein schlagender Beweis. Wir lassen ja die Tatsache gelten, daß die Behörden, mit denen man da alles zu tun hat, ihren Sitz in Wetzlar haben. Es ist aber einfach lächerlich und sieht ganz wie Sonderinteresse im Auge habend aus, dieses als Hauptgrund für ein Bahnbauprojekt hinzustellen. Wir haben nun aber auch nicht behauptet, daß die in Sperrdruck aufgeführten Orte, alle näher bei Gießen, sondern bei Gießen oder Bußbach als bei Wetzlar gelegen seien; das ist doch zweifellos der Fall. Soviel wie wir die Hüttenbergorte fennen, ist man auch dort für das Projekt. Man stellt es nun als Tatsache hin und bezichtigt uns des Leugnens derselben, daß die Bewohner des Kleebachtals ihre Produkte meistens nach Wetzlar bringen. Schreiber obigen Artikels möge einmal in die Dörfer kommen, und sich durch Rücksprache mit den Bewohnern überzeugen, statt auf die Weglarer Wochenmärkte sich stüßend, ein voreiliges, nicht zutreffendes Urteil abzugeben. Wer auf Mehreinnahme rechnet, dem steht ja immerhin der Weg nach Wetzlar offen. Wir wünschen unsrer Kreisstadt ja alles gute, daß aber solche Hauptgründe, wie man sie in obigem Artikel dem in Frage stehenden Projeft gegenüber ausspielt, bei einer Bahnfrage nicht ausschlaggebend sein fönnen und dürfen, wird jeder vorurteilsfreie Mensch zugeben. Solche Fragen müssen von einem ganz andern Gesichtspunkt betrachtet und beurteilt werden.
Mehrere Einwohner des Kleebachtals.
Eingesandt.
Für die unter dieser Rubrik gebrachten Artikel übernehmen wir dem Publikum gegenüber keine Verantwortung.
Aus Rodheim a. B. geht uns folgende öffent= liche Anfrage mit der Bitte um Abdruck zu:
„ Hier hielt am Montag der christlich- soziale Agitator Behrens eine Versammlung ab, die meisiens von Antisemiten besucht war. Herr Behrens erntete von diesen ebenfalls Beifall. Was wird nun Herr Reuter sagen, wenn er wieder seine Genossen aufsucht und findet anstatt DeutschSoziale Christlich- Soziale. Um Antwort wird gebeten."
Wetterbericht.
( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Verlauf der Witterung vom Dienstag bis Mittwoch. Während das gestern nördlich Schottland lagernde TIEF nordostwärts nach Mittelskandinavien gezogen ist, ist wiederum ein TIEF westlich Irland erschienen. Infolgedessen wehen lebhafte südliche Winde, welche Niederschläge und milden Regen in ganz Deutschland hervorrufen. Das neue TIEF scheint dem vorangegangenen zu folgen. Es würden also die nördlichen Winde und mit ihnen die Regenfälle andauern. Daher voraussichtliche Witterung für boraussichtliche Witterung für
Donnerstag und Freitag: Wind, trüb, windig, Regenfälle. Für einige Zeit keine Aussicht auf Frost.
Marktberichte.
Steken, 14 Januar. Auf dem heutigen Wochenmart to eten Butter per Pfd. 080-0.90 r., uhneveier 2 Stüd 16-20 Big., Enteneter St. 8 fg, Käse per St. 6-8 Pfg.. äjematte 2 St. 5-6 Pfg.. Erbsen der Liter 21 Bfg., Linien per Liter 32 Big., Tauben per Baar ST. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mr. 1.30-1.40, Hahnen, per Ghid C.80-1.70, Enten per Stild 1.70-2.20, Gänse per Pid.
65-72 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Big. Schweinefleisch per Bfo. 66-76 Pig. Schweinefleisch gesalzen per funt 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Bfd. 70-76 Big., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln pio 100 Kilo 550-6.00 mt., 8miebeln per 3t. f 4.50-5.00, Aevfel per Centner 16-20 Mt. Milch der Liter 18 Pfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp nicht, und während der ersten diei Stunden der Marktzeit im Umherziehen seilgeboten werden.
Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: A16 in Klein für das Lokale, den„ Gerichts." und„ Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann


