Vorschau zum Gordon- Bennet- Rennen.
( Sonderbericht unseres Sportberichterstatters.)
Homburg v. d. Höhe, 11. Juni.
Die Welt des Töff- Töff steht schon seit Wochen und Monaten förmlich auf dem Kopf, denn im Taunus angesichts des historischen Saalburgcastells wird sich am 17. Juni ein Automobilrennen abspielen, wie seinesgleichen nie dagewesen ist. Der Kampf von sieben Nationen um den Gordon- Bennetpreis. Mr. Gordon Bennett, der Besitzer des„ Newyork Herald", hat im Jahre 1899 dem Automobilklub de France den Wanderpreis gestiftet, den die beiden ersten Male Frankreich, das dritte Mal England und das vierte Mal Deutschland( Jenazi auf einem sechzigpferdigen Mercedes- Wagen der Daimler- Werke, Cannstatt) gewann. Da nach den Bestim= mungen der Ausschreibung der Preis immer in demjenigen Lande verteidigt werden muß, das ihn gewonnen hat, so kommt eben das diesjährige Gordon- Bennett- Rennen in Deutschland zum Austrage. Nach vielen Erwägungen und Probefahrten entschloß man sich für die Taunusstrecke, unterftüßt von dem Entgegenkommen der Regierung und dem Interesse, das der Kaiser der Sache entgegenbrachte. Start und Ziel liegen direkt an der Saalburg, zwischen den zu beiden Seiten der Straße amphitheatralisch errichteten Tribünen; die Wegstrecke beträgt 137,5 Kilometer, und führt über Wehrheim, Usingen, Weilburg, Limburg, Idstein, Esch, Königstein, Oberursel und Homburg. Da nach den Bestimmungen die Entfernung mindestens 550 Kilometer betragen soll, so muß die Taunusstrecke demnach viermal abgefahren werden.
Gemeldet haben 8 Länder: Deutschland, England, Frankreich, Desterreich, Belgien, Italien und die Schweiz, so daß, da von jedem Lande 3 Wagen( nur die Schweiz stellt einen) in das Rennen kommen, im ganzen 19 Wagen, in Zwischenräumen von 5 Minuten starten werden. Zwei Wagen der Daimler- Werke in Cannstatt und einer der Firma Adam Opel, Rüsselsheim, werden den Preis für Deutschland verteidigen. Dadurch, daß der Kaiser sein Erscheinen bestimmt zugesagt hat und daß auch Prinz Heinrich von Preußen, der Kronprinz, der König von Württemberg, die Großherzöge von Hessen und Mecklenburg- Schwerin und noch weitere Fürstlichfeiten erwartet werden, erhält der 17. Juni ein ganz anderes Gepräge. Ein elegantes internationales Leben und Treiben wird sich um die Saalburg konzentrieren, wo vom Geheimen Baurat Jacobi zwei große Tribünen zu beiden Seiten der Straße zu 2500 Sigplätzen errichtet werden, die durch einen Tunnel miteinander verbunden sind. Durch Telephon und drahtlose Telegraphic wird man auf der Saalburg anhaltend über den Stand des Rennens in jeder Phase offiziell unterrichtet sein. Was die Geschwindigkeit der Wagen betrifft, so ist anzunehmen, daß die Wagen die Saalburgstraße hinauf ein Tempo von ca. 90 Kilometer erreichen werden, daß dies aber zwischen den Tribünen auf ca. 100 bis 120, und in der Nähe des letzten Podiums wohl auf 140 oder mehr kommen dürfte. Vergleichsweise sei nur hier erwähnt, daß es in Deutschland nur wenige Schnellzüge gibt, die eine Geschwindigkeit von 90 Kilometer erreichen, und das nur stellenweise. Es ist natürlich begreiflich, daß man bei diesem Tempo und bei der geringsten Staubentwickelung keinen Wagen mehr von dem anderen unterscheiden kann, es ist daher jedem der beteiligten Länder eine Farbe für ihre Wagen vorgeschrieben, und so fährt Deutschland, weiß", Desterreich schwarzgelb", Italien schwarz", England„ grün", Frankreich„ hellblau", Belgien gelb" und die Schweiz„ rotgelb".
Um die Staubentwickelung zu mildern, die für die in furzen Zwischenräumen folgenden Wagen eine Gefahr und für die Zuschauer und die Bewohner der zu passierenden Ortschaften eine Plage bildet, werden sämtliche Orte, Kurven und die Straßen im Saalburggelände mit Del- Westrumit besprengt, ein Verfahren, das sich jetzt an der Reviera bewährt hat. Die Absperrungsmaßregeln werden äußerst streng gehandhabt werden. Bei der Lärge der Strecke bedarf es hierzu begreiflicherweise eines ungeheuren Personals. Alle 100 Meter wird ein Bosten stehen, jede Ortschaft wird über Ablösungsmaterial verfügen und alle Zufahrtstraßen werden von morgens 4 Uhr ab gesperrt sein, ausgenommen einige ,, neutralisierte" Städte und die direkten Zufahrtstraßen nach der Saalburg. Es darf am 17. Juni außer den Rennwagen und den Funktionären kein Mensch die Rennstrecke betreten, ausgenommen eventuell Werzte, die aber dann nur in der Fahrtrichtung an ihren Bestimmungsort gelangen dürfen. Bleibt zu hoffen, daß Deutschland wieder den Bokal gewinnt und damit unserer Industrie unberechenbare Vorteile einiträgt.
Der Wildhirt.
Eine oberhe ssische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortse hung) ( Nachdruck verboten.)
Im Gesicht des Wildhirten kam das Raubtier wieder zum Ausdruck. Das Messer warf er fort. Er mochte sich wohl denken, daß er jetzt einen Gegner hatte, bei dem teine Hoffnung mehr zu heaen war.
" Ich kenne Did), Eursche," sagie Wagner, immer noch mit seiner Büchse im Anschlag, ,, und ich weiß, daß Du' n gefährliches Subjekt bist. Ich möcht' Dich aber gern mit ganzen Knochen in's Doi kriegen, und barum ist's besser, Du hast kein Messer. Nun Marsch! Vor mir her!"
Wie auf Kommando sezte sich Tophel in Bewegung und schritt nach der Lehmkaute hin, über welche der Weg in's Dorf ging. Wagner folgte mit geschulterter Büchse.
" Jezt hast Du fein Messer, und da hat's keine Gefahr mehr," sagte der Forstlaufer spöttisch.
Im Innern Tiophel's fochte es. Hätte er nur seine Büchse zur Hand gehabt, er hätte es auf ein Duell mit dem Forstlaufer ankommen lassen. Dort links im Lichten Holze lag die Wildhütte, welche er nun jedenfalls auch nicht wieder bewohnen würde. Das war tym noch das Aergerlichste, die Wildhute zu verlieren, an der er mit Leib und Seele hing.
Unterwegs begegneten den Beiden auch schon etliche Bewohner des Dorfes, die hinaus in's Feld wollten. Einer blieb stehen, während Tiophel vorüberschritt, und cief ihm zu:
Die Million der Karthäufer.
R Paris, 11. Juni. Selbst für die Pariser Deputiertenkammer, die an aufregenSen Szenen, an leberraschungen und Enthüllungen gewöhnt ist, war der gestrige Verhandlungstag eine Sensation ersten Ranges. Ein Handstreich wider das Kabinet Combes, geführt von dem ehemaligen sozialistischen Minister Millerand als dem Vorfechter der Ministerclique aus dem Kabinet Waldeck- Rousseau, gab dem Tage seine Signatur. Aber wie überraschend der Angriff nicht nur dem Hause selbst, sondern auch dem Ministerium fam, er blieb erfolglos vermöge der Integrität des greisen Combes, die durch alle Verdächtigungen Millerands hell hindurch leuchtete.
Millerand hatte sich bei einer Debatte über das Gerichtsfostengesetz eine schwere Niederlage von seiten Combes zugezogen. Dieser hob hervor, daß Millerand dieses Gesetz, Sas er als eine Ausbeurt ng des Publikums hinstelle, selbst unterzeichnet habe. Aus Wu darüber beschimpfte er Combes durch die Behauptung, er habe den Karthäusern eine Begünstigung gegenüber den übrigen Kongregationen in Aussicht gestellt, wenn sie ihm eine Million Francs zahlten. Ungeheuere Sensation erregte diese schimpfliche Beschuldigung des leitenden Staatsmannes in der Kammer. Alles fah auf Combes, der mit mühsam verhaltener Erregung dastand, als wollte er sich auf den höhnisch seine Beschuldigung vorbringenden Angreifer stürzen. Aber Combes gewann die Herrschaft über sich selbst bald zurück. Mit einer Miene, in der sich Zorn und Verachtung gegen Millerand deutlich widerspiegelten, unternahm er seine Rechtfertigung.
Und sie gelang glänzend. In die Grube, die Millerand Combes gegraben hatte, fiel er selbst hinein. Combes erflärte: Zwe Monate, bevor man ihn und seinen Sohn beschuldigte, von den Karthäusern eine Million erhalten zu haben, sei eines Tages bei dem Generalsekretär des Ministeriums( Combes Sohn Edgar), eine Persönlichkeit er
ienen, die zwei Millionen angeboten habe, wenn dein Parlament ein den Karthäusern günstiger Gesezentwurf Fargelegt werde. Der Generalsekretär hatte dieser Persönfeit geraten, die Schwelle des Arbeitszimmers seines Baters nicht zu überschreiten, es könne sonst geschehen, daß er das Zimmer durch das Fenster wieder verlassen müsse. Später habe man dann Combes Sohn beschuldigt, eine Million von den Karthäusern erhalten zu haben. Eine Untersuchung sei eröffnet worden, die Persönlichkeit, welche Combes Sohn aufgesucht habe, habe sich aber geweigert, den Namen desjenigen zu nennen, in dessen Auftrage er den Schritt unternommen habe. Diese Persönlichkeit, die bei Combes Sohn tregen der 2 Willionen sondiert hatte, sei der französische Kommissar für die Weltausstellung in St. Louis. Während noch die Untersuchung schwebte, sei eines Tages illerand, derselbe Millerand, der ihn jetzt wider besseres Wissen beschimpfe und verleumde, zu ihm, Combes Vater, gekommen und habe ihn gebeten, im höheren Interesse des Landes über die ganze Geschichte zu schweigen. Er, Combes, habe ebenfalls von einer öffentlichen Klarlegung der Sache cine Schädigung wichtiger Landesinteressen befürchtet und i Einvernehmen mit dem Ministerrat auf die Flucht in die effentlichkeit verzichtet. Die Kammer möge jetzt über die Honorigkeit des Angriffs Millerands urteilen.
Kaum hatte Combes geendet, da riefen Millerands Freunde immer wieder: Namen nennen! Combes weigerte sich dessen und erklärte, den Namen des Urhebers des Bestechungsversuches zu nennen, sei Sache desjenigen, der diese ganze Geschichte hier wieder aufgerührt habe. Aber Millerand machte Winkelzüge, er erklärte, er werde das Geheimnis, das ihm aus seiner amtlichen Tätigkeit bekannt geworden sei, nicht enthüllen." Damit hatte er nun freilich ver pielt. Blamiert räumte er das Feld, und das Haus beschloß in Uebereinstimmung mit Comles eine Kommission zu ernennen, die über den Bestechungsversuch eine Unterfchung anstellen soll. Ob sie mehr Klarheit schaffen wird. steht noch dahin. Wohl aber wird auch sie nur erweisen können, daß Combes als Charufter intakt St.
Vermischtes.
[ Der Hofstaat des Kaisers der Sahara.] Wie erinnerlich, hat Jacques I., Kaiser der Sahara, aus dem Hause der Lebaudy augenblicklich in Brüssel sein Hofzelt aufgeschlagen. Wenn er auch seine kaiserliche Würde bescheiden unter einem Herzogstitel verbirgt, so ist er doch von den Großen seines fünftigen Reiches umgeben. Der Chef seines Militär- und Zivilkabinetts" ist Guigues, der als Anwerber und Verteidiger der Matrosen der Frasquita" eine so heroische Role in dem bekannten Brozeß spielte. Guiaues heißt jekt„ Graf
Na, habense Dich endlich erwischt? Wo habensen benn friegt, Herr Wagner?"
,, Dort hinten im Breiten Grund.' s hat mir höllische Müh' qefost', aber ich hab' ihn nun wenigstens! Darauf geb' ich heut' Abend' was zum Besten."
jonst
" Forstlaufer, Ihr braucht Euch nit so zu freuen," sagte der Wildhirt, indem er sich umwandte und stehen ,, in's Loch bringt Ihr mich wahrhaftig nit." " Das lass meine Sorge sein! Nun vorwärts, Der Forstlaufer hob die Büchse, Tiophel marschierte. " Hast keinen Dingler vor Dir," fuhr Wagner fort, und mich triebst Du auch nit in's Wolfsloch, wie den jungen Burkhennersch! Das glaubste doch wohl auch, nit?"
-
Tiophel erwiderte nichts. Das Gesicht gesenkt, den Blick zu Boden geheftet, so ging er schweigend vor dem Forstlaufer her in's Dorf hinein.
"
Die Leute, welche die Beiden so die Dorfstraße herkommen sahen, dachten sich schon, was vorgegangen sei. Wagner ging mit seinem Gefangenen zum Bürgermeister. Der bestimmte, daß man ihn so lange in den Pfandstall", der auch zugleich als Dorfgefängnis diente, einsperrte, bis ein Bote die Gendarmen geholt, welche den Wilddieb sofort in's Gefängnis transportieren sollten, denn man durfte ihn, seiner Gefährlichkeit halber, nicht so lange fret herumlaufen lassen, bis ihm der Prozeß gemacht wurde.
Man schaffte ihn also sofort in den Pfandstall. Dieser befand sich bei einem Bauern und war weiter nichts, als die Tenne einer noch neuen Scheune, also eines in gutem Zustande befindlichen Gebäudes, aus dem so leicht Niemand entweichen konnte.
bon Jouy". Der Sekretär Benoit heißt jetzt Graf Ludes". Hidour, alias Graf von Chigny", ist Vorsteher b Intendanz Seiner tropischen Majestät. Ein Spezialgesant des Monarchen eigenster Mache, ein gewisser Beausy, zo ohne Grafentitel, unterhandelt augenblicklich in Afrika gewissen Scheifs; er soll sie mürbe machen. Herr Guigne " Graf Jouy", sucht mit Hilfe eines Güterschlächters in I nières Lebaudys Liegenschaften in Frankreich an den Ma zu bringen.
[ Auf die Form kommi es an.] In den Tagebuchbis tern des früheren preußischen Kultusministers Dr. Robert Bosse, die jetzt veröffentlicht werden, findet sich folgende hübsche Bismarck- Anekdote: Eines Tages kam der vortre gende Rat beim Staatsministerium, Geheimrat Bitelmann, mit dem ablehnenden Bescheid auf irgend eine Eingabe Bismarck. Nachdem der Fürst den Bescheid gelesen hatte, sagte er zu Bitelmann:„ Wie können Sie eine Ablehnung i mhöflich fassen? Sie müssen bei der Abfassung von Be scheiden immer an Franz I. und Karl V. denken. Kenner Sie den Vorgang?" Bitelmann: Nein, Durchlaucht." Bismark:„ Wenn Franz I. ein Gesuch ablehnte, so geschah dies in so bezaubernd gütiger und liebenswürdiger Form, daß jeder, der einen ablehnenden Bescheid erhielt, entzückt und glücklich darüber war. Karl V. dagegen faßte seine Gnaden bezeigungen und die Gewährung von Gesuchen in so bod lederne, steife, verklausulierte Formen, daß jeder, dem er seine Gunst gewährte, sich darüber ärgerte. Daran müssen sie denken, wenn Sie Bescheide entwerfen."
Kampf mit Zigeunern. Die Bewohner des Dorte Undenheim a. Rh. wollten mehrere Zigeunerwagen nicht in den Ort hineinlassen. Es entspann sich infolgedessen ein Kampf, wobei die Zigeuner schossen. Eine Person wurde ge tötet und vier Personen wurden schwer verlegt.
Einen gefährlichen Kampf mit einem Schmuggler hatte ein italienischer Gendarm bei Cuneo zu bestehen. Er bemerkte in der Abenddämmerung einen Mann, der, mit einem schweren Sack beladen, auf der Alpenstraße daberfam. Er schöpfte Verdacht und fragte den Wanderer, was da trüge; jener antwortete: Kartoffeln. Der Gendarm aber befühlte ungläubig den Sack und erwiderte sofort: Da hast du was ganz anderes drin, als Kartoffeln, du hast Salz! Auf die Worte warf der Unbekannte die Last flink zu Boden und führte mit seinem Stocke einen Hieb nach dem Kopfe des Gendarmen. Dieser verlor jedoch dadurch nicht die Fassung, sondern zog sein Seitengewehr und versetzte dem Schmuggler einen Hieb auf den Kopf, und, als dieser abermals zuschlug, einen zweiten Hieb gegen das Bein. Jezt warf sich der Schmuggler, da er sich in so verzweifelter Lage sah, auf den Gendarmen, packte ihn um den Leib und versuchte ihn in den tiefen Abgrund zu stürzen, der sich zur Seite der Straße befand. Der Gendarm indes widerstand, und nun entwickelte sich zwischen den beiden stämmigen Männern im tiefen Schweigen der Nacht ein grimmiger Kampf, der damit endete, daß beide Ringer den jähen Abhang in die Schlucht hinabstürzten. Im Falle lösten sie sich von der Umarmung, und während es dem Gendarmen gelang, sich am Gestrüpp festzuhalten und sich so zu retten, stürzte der Schmuggler bis in den Grund der Schlucht, wo er mit zerschmettertem Schädel tot liegen blieb. Der Gendarm war so glücklich davongekommen, daß er wieder zur Straße hinaufflettern fonnte.
A[ Das verflirte Latein.] Der Streit der Aerzte mit den Krankenkassen hat eine sonderbare Erscheinung gezeitigt. Bekanntlich las man zeitweilig in den Tagesblättern Anzeigen, die die Aerzte warnten, in gewisse Orte zu ziehen und dort angebotene Kassenarztstellen anzunehmen. Diese An zeigen wurden regelmäßig zur Erregung der Aufmerksamkeit mit einer besonderen lateinischen Formel Cavete, d. h. Hütet Euch! und dahinter der Ortsname eingeleitet. Jetzt liest man in einem Anzeigenblatte:„ Gutgehende Bäckerei teilungshalber zu verkaufen. Neu eingerichtet. Eifeler Kornbrot. Knotenpunkt Eifel- Mosel. 3200 Einwohner. Zentrallage". Und oben darüber prangt einladend" in fetter Schrift: Cavete Ehrang! Das verflirte Latein! Es putt ja ungemein, das muß jeder zugeben, aber in diesem Falle wäre es doch besser gewesen, wenn die Annonce weniger ge lehrt, aber dafür zweckentsprechender gewesen wäre.
[ Die Folgen eines Brandes.]. Die norwegischen Feuerversicherungsgesellschaften haben sich gezwungen gesehen, die Versicherungsprämie für die aus Holzbauten bestehenden Ort schaften um durchschnittlich 12 v. H. zu erhöhen. Das ist eine Nachwirkung des großen Brandes von Aalesund. Dieser hat nämlich den privaten Versicherungsgesellschaften des Landes mehr als 6 Millionen Mark gekostet, über dreimal soviel wie die Versicherungsprämien aus ganz Norwegen mit Ausnahme der drei Städte Christiania, Bergen und Drontheim.
„ Ich werde sofort bei der Oberförsterei und dem Amt Anzeige machen," sagte Wagner zum Bürger meister, und dafür sorgen, daß er bis heute Mittag geholt wird. Aber gebt Acht, daß er nichts anfängt es is ihm nit zu trauen."
Der Bürgermeister ließ mehrere junge Burschen herbeiholen, welche den Pfandstall" bewachen mußten Etliche waren im Hof vor der Türe postiert, während andere im Garten, an der Rückseite des Gebäudes Aufstellung genommen hatten.
Tiophel berhielt sich Anfangs ganz ruhig. Allein er hatte schon seinen Plan gefaßt. Er begann ein Untersuchung seines Gefängnisses. In der Hinterwand befand sich ein Schalterloch, das in den Garten hinaus ging, in dem aber die Wächter standen. Das sehr massive Schalter war von innen und außen durch starke Riegel geschlossen. Aber das Fachwerk der einen Tennenwand reichte nur bis zur halben Gebäudehöhe, während der obere Teil aus einzelnen Balken bestand welche das Dach trugen. Da, wo das Fachwerk auf hörte, befand sich nämlich nebenan ein Boden. auf dem leergedroschenes Stroh' agerte. Es war Tiophel ein Leichtes, an der Wand hinaufzuklettern und diesen Boden zu erreichen. Eine Umschau in dem ganzen Ge bäude, dachte er, würde wohl nicht schaden.
Er überstieg das hoch aufgeschichtete Stroh und kletterte an der anderen Seite des Lagerbodens in einen Futterstall hinab. Hier besah er sich erst genau die Lokalbeschaffenheit. In dem Stalle war es, da die Türe verschlossen, ziemlich dunkel. Aber es befanden sich allerlei Gerätschaften darin, welche in einer Ecke standen: Spaten, Rechen, Hacken und auch eine Art Forts. folgt
** Der
der Prinzeffin
Wohnung, um befuchen.
Der
Obstbaube Bießen im Fe feffor Reichelt
früheren Borfi Dbftbau des R
Areis amtmann nahm die Wahl ben Obstbaubere er auf das Bo die Bürgermei
ben Gemeinden Friedberg bie Die Befämpf Infeften, wie
Apfelblütwid durch Kallen
Schuf der Gi
beshalb befcht
Meifen, Fliege wurde das ma läufe in diefem
widelung gün Reichelt befche Jahre 1904 erzieherischer, beffere Verwer
Abfabgebiete. Vorausstellun ftatt, legtere hofft auf eine
X Sta Operette des
Steingötter.) baron" find fich das Abor Weitere Abon in der Mufit bereits befan als Spieltage find vorgefel
mit hervorra Der
bolinend Selters höhe Verschiedene daß die M Das Feft, n recht schönen
2
welches geft heffen eine fich errunge welche bis
Deutschland
erhielten u
Karl S
Karl M
Louis
Louis
Jean 5
*
**
8 mehreren Ba ftehen.
*
Der
ift gesichert. war in Raf genossenscha abgeschloff n diefe Nachri
** Der
*
die heffi Gartenb
an der dort
zu unterstü
fenden Kost
obft zul
AG
unternahm
A Gr
nach Münz hielt die F im Gasthof
leider fehr f
Kornhaus- G
wird, da die
A Gri
hielt die h
interplag
Jahre neu h
A Qu
ftürzte beim
zusammen,
Arbeiter 23
zur Stelle.
AG
daß er beim
Bettler ein
Es gelang,
exemplarifd
A G
jetzt auch
beraten un
Dorf über d etwas fürze


