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Lokales.

13. Mai 1904. Die Bataillons besichtigungen des Gießener Regiments finden in der Woche nach $ fingfien statt.

Das Finanzeramen II. Kategorie wird, wie wir erfahren, im November 1. Js. bestimmt abgehalten. Von einem Gießener Bürger erhalten wir heute folgendes Eingesandt:

In der letzten Nummer Ihres gesch. Blattes befindet sich eine Aufforderung des Festkomitees um Ueberlassung von Duartieren gegen Vergütung. Das beweist, daß von den Einwohnern Gießens nicht genügend Quartiere zur Ver­fügung gestellt worden sind. Es ist der erste Gesangs­wettstreit, der in Gießens Mauern abgehalten wird, und die einzelnen Ausschüsse geben sich die größte Mühe, den Fest­

Vereinslokal( Pfälzer Hof", Schanzenstraße) ab, in welcher| noch hat man feine richtige Quelle aufgefunden, welche die eine Ersatzwahl des Vorstandes vorgenommen wird.

Eine Himmelfahrts feier im Walde. Die seit einer Reihe von Jahren bei der dicken Eiche" un­weit Hof Bubenrod" veranstaltete christliche Volksversamm lung hatte sich auch gestern wieder eines überaus zahlreichen Besuches zu erfreuen. Die anwesenden Herren Geistlichen von Dorlar, Rodheim und Krofdorf hielten abwechselnd An­sprachen. Der Posaunenchor von Rodheim, vor allem aber die beiden gemischten Chöre trugen viel zur Verschönerung der würdigen Waldfeier bei.

Mittwoch, den 18. Mai d. Is., nachmittags *** Der landwirtschaftliche Bezirksverein Alsfeld hält 2 Uhr, in dem Gasthause zum Frankfurter Hof zu Hom­berg a. D. eine Generalversammlung ab. Auf der Tages­ordnung steht u. a. ein Vortrag des Herrn Generalsekretärs Dekonomierats Dr. Müller:" Welche Erfolge haben die und welche Richtung haben sie fernerhin zu nehmen?" Ferner wird über Bezug von landwirtschaftlichen Bedarfs­artikeln von der Kornhausgenossenschaft seitens der Mit­glieder des landwirtschaftlichen Bezirksvereins beraten werden.

merikanischer teilnehmern so viel wie möglich zu bieten, darum dürfen Maßregeln zur Förderung der Rindviehzucht aufzuweisen

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auch die Einwohner unserer Stadt nicht zurückstehen und die von Gießen von jeher gerühmte Gastfreundschaft dadurch be­weisen, daß sie dem Wohnungausschuß ihre freien Zimmer unentgeltlich zur Verfügung stellen. Hoffentlich verfehlen diese Beilen ihre Wirkung nicht.

N. N.

Leichenfund. Am Mittwoch Nachmittag 3 Uhr wurde hinter der Marburgerstraße in Gießen die Leiche eines unbekannten Mannes mit Schußwunde im Kopf aufgefunden. Die Beschreibung ist folgende: 40 bis 50 Jahre alt, schlanke Statur, 1,80 Mtr. groß, langes schmales Gesicht, schwarzes dichtes Haar, schwarzen, leicht melierten Voll- und Schnurr­bart, schwarze, an der Nasenwurzel zusammenstoßende Augen­braunen, hohe Stirn, hellbraune Augen, lange, etwas ge­bogene Nase, breiten Mund und defekte Zähne. Kleidung: Helbrauner Ueberzieher, brauner Sackcock und Weste, grau­und blaugestreifte Hcse, weißes Oberhemd mit Umlegekragen, schwarzer Schlips, rot und blaugestreiftes Flanell- Unterhemd, gel be Flanell Unterhose, graue Socken, hohe, frisch besohlte Schnürschuhe, Manschetten mit Perlmutterknöpfer, schwarzen weichen Filzhut. In den Taschen der Kleider befanden sich ein Portemonnaie mit 1,22 M., eine silb. Cylinder- Uhr mit filb. sog. Parisertette und Celluloidgehäuse, ein Taschenmesser, ein Tabatsbeutel, Stahl und Feuerstein, ein Rosenkranz, 3 rote und 1 blaues Taschentuch, eine Anzahl Revolver­patronen, ein Büchelchen Zigarettenpapier und eine unbe­schriebene Postkarte mit dem Firmenaufdruck: Engelbert Clever Nachf., Jagdausrüstungsgeschäft, Cöln a. Rh., am

Hof 10. Der Verlebte hatte feinerlei Schriftlichkeiten bei fich, auch ist die Wäsche nicht gezeichnet. Festgestellt wurde, daß er mit der Bahn am Vormittag hier antam, in ge­beugter Haltung mit schleppendem Gang sich an den Auf­findungsort begab, unterwegs oft stehen blieb und den Ein­druck eines Kranken machte. Er sprach westerwälder oder rheinischen Dialeft.

u erzählen und n und zu friti Gießen, 10. Mai. Die Gießener Ruder Gesell­Sein eigent Shaft 1877, resp. deren Regatta- Ausschuß, hat nun das ines Farmers Ausschreiben für die am 31. Juli geplante 12. Regatta auf der Lahn in Gießen erlassen. Als Nennungs- und Meldeschluß ist Donnerstag, der 14. Juli, bestimmt. Aus­geschrieben sind im ganzen 11 Rennen, und zwar: Junior­Einer, Großer Vierer( Stadtpreis), Vierer( Preis von der Lahn), Einer( Lahnpofal), Zweiter Vierer, Junior Achter, Doppel- Zweier ohne Steuermann, Junior- Vierer, Ata­demischer Vierer, Großer Achter( Großherzogepreis) und Ermunterungs- Vierer. Wenn sich für die sämtlichen Rennen Konkurrenz findet, was wohl zu erwarten ist, dürfte der Start am 31. Juli auf dem Gießener Wasser recht interessant

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H. Ueber das Weiße Kreuz" und seine Be­ftrebungen sprach ein Herr von Rothkirch am Dienstag Abend im Konfirmandensaal der Markusgemeinde zu Gießen. Aus fleinen Anfängen im Jahre 1883 entstanden zählt das Weiße Kreuz heute bereits 2800 Mitglieder. Die Ziele der Bereinigung, zugleich das Gelübde sind u. a. folgende: Alle Frauen und Mädchen mit Achtung zu behandeln und zu be­schüßen, alle unsittlichen Bilder und Schriften zu meiden. Der Redner sang am Schluß der von etwa 80 Personen besuchten Bersammlung ein Aufforderungslied mit der Bitte, ihn persönlich aufzusuchen, falls jemand Rat und Hilfe wünsche. Wir halten die Bestrebungen des Weißen Kreuzes für edel und unterstügungswert, wenn wir auch nicht recht erfahren können, was nach den Begriffen der Vereinigung alles unter un sittlich" fällt.

Der Eisenbahnverein Gießen veranstaltete geftern auf Textors Terrasse ein gut besuchtes Familienfest. Um 3 Uhr versammelten sich die Festteilnehmer an der Lahn­brücke, von wo sich ein stattlicher Zug nach der Terrasse be­wegte. Oben angekommen, herrschte nach furzer Zeit ein fröhliches Treiben.

Der Gesangverein Liedertafel" von Lollar weilte gestern Vormittag hier in Gießen, um im ( Steins Garten) Neuen Saalbau eine Gesangsprobe für den Nationalen Gesangswettstreit abzuhalten. Die vom Verein vorgetragenen Lieder zeigten von großem Fleiß und Aus­dauer. Wir wünschen dem Verein, daß er in diesem Jahr preisgefrönt aus unserer Stadt heimkehrt.

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Der Gem. Chor des E. A.-V. zu Gießen veranstaltete gestern einen Ausflug nach Kloster Arnsburg. Um 6 Uhr versammelten sich die Teilnehmer am Ludwigs­plag, um von da über Hausen nach Garbenteich zu marschieren. Nachdem hier bei Gastwirt Stumpf eine kleine Erfrischung eingenommen worden war, ging es weiter dem Jägerpfad entlang nach Kloster Arnsburg. Hier angekommen wurde nach kurzer Raft und nachdem man sich durch eine von den Herren der Gesellschaft gebraute Maibowle etwas gestärkt hatte, zur Besichtigung des Klosters geschritten. Gegen 1 Uhr mittags ging es weiter über Trais- Münzen­berg nach Münzenberg. Von hier fuhr die Gesellschaft nach Besichtigung der Burg per Bahn nach Buzzbach und von da zurück nach Gießen.

X Der Gießener Zither- Klub( Wohltätigkeit­berein) hält morgen Samstag, den 14. Mai, 9 Uhr abends, eine außerordntliche Generalversammlung im

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Grünberg. Die Tagesordnung für die nächste Sigung des Gemeinderates, welche kommenden Montag, abends 8 Uhr, stattfindet, ist: 1. Vergebung der zur Entwässerung der Frankfurterstraße erforderlichen Arbeiten. 2. Erledigung der Gesuche der Wirte Duchardt, Hörtermann und Repp. 3. Eingabe des Uhr­machers Hermann Pfeffer zu vorstehendem Gesuch.- 4. Ge­such des Laternenanzünders Hermann Schönhals um Renu­meration.- 5. Die Bertilgung der Blutlaus.- 6. Er­ledigung der Invalidenversicherung der Hebammen. 7. Die Errichtung einer Ackerbauschule. 8. Genehmigunng der Geländestellung zum Bau der Bahn von Lich nach Grünberg. 9. Genehmigung von Rechnungen.

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s Aus dem Biebertal, 12. Mai. Ein nicht geahnter, prächtiger, sennenbeglänzter Frühlingstag verschönte das heutige Himmelfahrtsfest; ein Tag echter und rechter Maien­Himmung, wie er bisher infolge der niedrigen Temperatur der letzten Zeit nicht zum Durchbruch gekommen, zog die Menschen mit übermächtiger Stärke hinaus in die freie, jett in voller Entwicklung prangende Gottesnatur. So zogen schon in aller Frühe ganze Scharen wanderfroher Leute in die herrlichen Waldungen unseres Tales, deren grüne Wogen sie bereitwilligst aufnahmen. In gewohnter Weise war auch Ausflüglern aus Heuchelheim schon in aller Frühe gut der angrenzende Heuchelheimer Wald" von den regelmäßigen besucht. Wie alljährlich, so war auch diesmal ein dortiger Birt mit ausgezogen, um den eingefundenen Waldgästen einen Frühtrunk zu verabreichen. Vor allem aber übten die auch sonst so beliebten Ausflugspunkte, Bubenrod", Kronenmühle" und selbst der Dünsberg, auf welch legterem heute die Wirtschaftseröffnung stattfand, für diesen Tag ihre Anziehungskraft aus. Aber auch für die tanzlustige Jugend war auf dem Abendstern bestens gesorgt, woselbst sich aus der ganzen Umgegend eine zahl­reiche Menschenmenge eingefunden hatte, um bis spät in die Nacht hinein das Tanzbein zu schwingen. Möge der herr­liche Himmelfahrtstag der Vorbote eines ebenso schönen Pfingstfestes sein.

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** Lollar. Der Veteranen- und Kriegervein Ludwig z. Treue" ernannte in der Generalversamm­lung vom 10. März sein langjähriges und treues Vereins­mitglied, Kamerad Polizeidiener Carl Schmidt III, einstim­mig zum Ehrenmitgliede. Er trat im Jahre 1864 als aktives Mitglied dem Verein bei, wurde in der Generalver­sammlung vom 20. Januar 1877 als Vereinsrechner ge­wählt und bekleidete dieses Amt über 26 Jahre. Für diese langjährige Amtstätigkeit wurde ihm durch den Bezirksvor­steher Bruchhäuser- Gießen ein von Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs gestiftetes Ehrendiplom überreicht. Möge es ihm vergönnt sein, als Ehrenmitglied noch recht lange in unserer Mitte zu weilen. Dies ist der Wunsch aller der­jenigen Kameraden, welche stets die großen Verdienste, die Kamerad Schmidt dem Vereine geopfert, anerkennen. Wir möchten hier noch anfügen, daß Kamerad Schmidt nicht nur dem Vereine, sondern auch der Gemeinde seine volle Kraft stets gewidmet hat. Als Polizeidiener unserer Ge­meinde, dieses Amt er schon über 28 Jahre bekleidet, erfreut er sich bei seinen Mitbürgern allgemeiner Beliebtheit.

―r Lüzellinden. Wie seit vielen Jahren, so versam­melten sich auch gestern am Himmelfahrtsfeste Mitglieder des Missionsvereins aus Lüzellinden, Klein- Linden und und einigen anderen Gemeinden in der sogenannten Holz­burg", einem lichten sonnigen Kiefernwäldchen, um sich an Gesangs-, Musit- und Predigtvorträgen zu erbauen. Dies­mal waren gegen tausend Zuhörer anwesend. Der erste Festredner, Pfarrer Vowinkel von Frankfurt a. M., riß die Zuhörer durch seine trefflichen Darstellungen zu großer Aufmerksamkeit hin; auch wurden die jeweiligen Pausen durch Vorträge der drei mitwirkenden Musikchöre angenehm ausgefüllt. Die gemischten Chöre waren von ansprechender Intonation und ließen nichts zu münschen übrig. Der legte Redner, Pfarrer Koch von Lüzellinden, unterließ nicht, im Schlußgebet der über zwei Stunden andauernden Andacht dem Weltenschöpfer für den so herrlichen Sonnenschein zu danken, mit dem Wunsche, im nächsten Jahre alle wieder hier zu sehen, um in vielleicht noch größerer Gemeinschaft ein solch herrliches Fest feiern zu können. Die erhobene Kollekte war eine der zahlreichen Versammlung entsprechende.

A Groß- Felda. Unser neuer Pfarrer ist bereits seit einigen Wochen hier im Amt; seine am 24. April gehaltene Antrittspredigt hat einen nachhaltig guten Eindruck hinter­lassen und es ist aller Wunsch, daß er noch recht viele Jahre hier seines Amtes walten möge.

A Groß- Felda. Für den 3. Kaminfeger- Bezirk wurde Kaminfeger Karl Römer dahier eidlich verpflichtet. ** Groß- Felda. Vor einer großen Kalamität steht der Bau unserer Wasserleitung. Derselbe ist bereits zur Hälfte fertig, auch etliche Hausleitungen sind gelegt und

Leitung speisen soll.

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** König i. D., 12. Mai. Der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin von Baden trafen heute zum Besuch des Erbprinzen zu Erbach- Schönberg ein und kehrten um 1/25 Uhr nach Zwingenberg am Neckar zurück.

** Bad Orb, 12. Mai. Vom 4.- 5. Juni tagt da­hier die Hauptversammlung des Verbandes der Gemeinde­beamten des Regierungsbezirks Raffel.

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Kastel. Hier ist in den letzten Tagen der sehr seltene Fall vorgekommen, daß ein Vater, ein Arbeiter, der richtigt, alsbald auf dem Standesamt daselbst einen Knaben schon mehrere Sprößlinge sein eigen nennt, durch die Heb­amme von der Ankunft eines neuen Weltbürgers benach­anmeldete, während sich bei der Zurückkunft herausstellte, daß der Knabe nur ein Mädchen war. Außer der Enttäuschung wird es nur verschiedene Scherereien mit den Behörden haben, wenn auch die Umwandlung von Josef Theodor Josefa Theodora keine Schwierigkeiten macht.

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Darmstadt, 8. Mai.( Ungelegte Eier") fönnen in geeigneten Fällen doch an Wert kommen, wie der nach­stehende dieser Tage in einem Mainz sehr benachbarten Orte passierte Fall, welcher nur in verbürgter Weise erzählt wird, beweist. Ein geistlicher Würdenträger kam auf einem Spaziergang, den er in Begleitung seines getreuen Caro eine Anzahl der z. Zt. fleißig eterlegenden Zweibeiner Vierfüßlers" Caro" machte, durch besagten Ort, wobei seinem Gesichtskreis entziehen konnte, etwas unsanft zauste. aufscheuchte und eines derselben, das sich nicht schnell genug Er folgte zwar bald dem Ruf seines Herrn, doch machte diesem doch der Gedanke Kummer, daß vielleicht eines der Hühner ernstlichen Schaden genommen haben sollte. Er ließ daher bei dem Hühnerbefizer in entgegenkommender Weise anfragen, worauf dieser erklärte, daß wohl feines seines einträglichen Tierchen eingegangen, aber einer seiner besten so erschreckt und frank sei, sodaß es seit dem Monate teine Eier mehr legt. Sein Schaden betrage für ca. 25. Tage pro Ei 10 Bf. berechnet, ca. Mt. 2.50. Der geistliche Herr macht hierauf furze Hand gute Miene und übermittelte dem Geschädigten Mt. 2.50 für ungelegte Eier.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 14. Mai. Meist schwachwindig, nur zeitweise wolfig. ( nachmittags), bei milder Nacht tagsüber wärmer, ſtellen­

weise Gewitter.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. Sonntag Eraudi, den 15. Mai. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Schlosser.

Zugleich Christenlehre für die Neu­fonfirmierten aus der Matthäus­gemeinde.

( Neue Testamente mitzubringen.) Vormittags 9.30 Uhr: Repetent Lic. Fuchs.

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Kinderkirche für die Marcus gemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Johannesfirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus der Johannesgemeinde.

Vormittags 9.30 Uhr Pfarrer Euler.

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11 Uhr. Kindergottesdienst für die Lukas­gemeinde. Pfarrer Euler. Nach allen Gottesdiensten Kollekte für die kirchliche Ver­sorgung evangelischer Glaubensgenossen im Ausland. Sonntag, abends 8 Uhr. Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johannestirche. Am 1. Pfingstfeiertag Beichte und Heiliges Abendmahl für die Lutas- und die Johannesgemeinde im Hauptgottes­dienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Am 1. Pfingstfeiertag nach allen Gottesdiensten Kollefte für die hessische Luther- Stiftung. Am 2. Pfingstfeiertag besondere Kollekte für die Armen.

Katholische Gemeinde. Samstag, den 14. Mat. Nachmittags um 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 15. Mai. 6. Sonntag nach Ostern. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion.

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Die zweite heil. Messe. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 2.30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag Abend um 6.30 Uhr ist Mai- Andacht.

Verantwortlich: für den politischen, vermischten und unter­haltenden Teil Albin Klein; für den lokalen Teil Karl Klose.

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