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mehr als früher, Da ist er! und nimmt Hilda in seine Arme. Blick durchschaut. Aber wie soll sie anders sein? Hellmut, den alle lieb haben müssen, tritt er über die Schwelle schärften und verfeinerten Zügen, die Augen nicht so glänzend eine fünstlich angenommene Haltung, die er auf den ersten heim, und immer findet er ein mühsam erzwungenes Lächeln, Müde und abgespannt von allem Rechnen und Zählen kommt er sie nicht so leidend und verstört finden! Armer Hellmut! aber immer der gewinnende, anziehende Mit von innerem Herzensweh etwas ge­er soll

blieben? Es ist ein solch' drückende Hize draußen, jede Be­Mein liebes Herz, warum bist du nicht still liegen ge­

rahmten Spiegel, ordnet ihren Anzug, ihr Haar,

outl

in Schluchzen sprecht nur.' ein Gebetbüchlein" uns doch niemand?" ich bin seiner Müze hervor. jungen Menschen mitleidig. haben gewiß ein menschliches Herz mir. Ich weiß, sehen kann ich ihn nicht gute Frau, hier in dem Päckelchen habe ich ein Amulet und ,, Ach, gute Frau, ich hab' eine so große Bitt'. ten seine Augen und blondes Lockengeringel drängte sich unter But we una ves wconoes, yell glanz­,, Ach, wenn Sie ein Herz in der Brust haben, ,, möchtet Ihr's nicht dem Armen geben? der Hoßbach ist ein naher Verwandter von dabei brach die Stimme des Burschen ,, Nein, nein, ich bin ganz allein, Was wollen Sie?" fragte sie den aber Sie sehen ja so es hört gut Sie

aus

Es wird ihm ein Trost sein in seinem Unglück, gewiß, und

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und breit! erbstück egte einen Euch Gott Imulet ihn ,, auf dem

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Gedanken do förpert erschienen. Da Person ihr alle die idealen Räubergestalten der Neuzeit ver­rung an das Gute, was sie dem Hoßbach getan, in dessen neue die quälenden Eindrücke zu versüßen durch die Erinne­fängnisvertoalter zu sein, und versuchte sich immer aufs mun, das war dem Armen wohl zu gönnen. Franzi seufzté das Familienerbstück, das Amulet, ihm eine Wohltat war, doch auch ein Brieflein zu der Gabe geschrieben, und wenn Hoßbach reichen Trost gebracht, gewiß hatte ihm sein Weib Gefühl war befriedigt von ihrem Tun, hatte sie doch sicher dem war immer noch in gedrückter Stimmung. Ihr mitleidiges zu holen, und Anton machte eben die Runde. Franzi daran, was für ein schreckliches Amt es sei, welch' ein entsetzlicher Schrei! Von me, one wenge wa uusgegangen, zitternd Ge­

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oben fam er, und gleich darauf ein dumpfer Fall

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Schrei gemordet!" Magd entflohen! Belle eine Feile Frau Verwalterin aufeinander, Anton", foirft ſie ſich über ihn: tür hinter der wüsten Geſtalt zu die Treppe herab in langen Säßen geschehen, nachdem sie ihn in seinem Blut gefunden. den Anton untersucht und die Achseln gezuckt haben, wie in der Ahnung ist Wahrheit. Halb im Flur, halb in der immer wieder hat Fragen beantworten müssen, wie die Aerzte Gaffen. Atur undeutlich fann sie sich erinnern, was weiter steigt sie die Treppe hinan, der Fall, der dumpfe Fall geschlossenen Augen gleicht er einem Toten. Mit wildem Blute; aus tiefer Stirnwunde fließt es, und regungslos, mit gekommen, die Gerichtsherren, die Aerzte, wie sie später Nacht sitzt Franzi am Bett des bewußtlosen Hoßbach liegt ihr Mann, ihr braver guter Anton, in seinem zu dir, hab' Erbarmen, Gott im Himmel, ich hab' ihn gebrochen!" Ein lautes rohes Gelächter, dann fällt die Haus­brecher, in seiner Hand blitt ein offenes Messer, stoßzbereit dann ruft er höhnisch:" Schön' Dank für das Amulet, Schein der Flurlampe. Einen Augenblick stuzzt der Ver­bach! Franzi steht wie angewurzelt, hell beleuchtet vom Franzi zittert und bebt, die Zähne schlagen ihr dor Angst tritt Franzi in die Küchentür- da stürmt jemand ruft sie und mit zitternden Knieen hat Wunder getan, hat die Ketten ,, Anton, wach' auf, Anton, um Gott der edle" Räuber ist Belle Wie der Hoß­thre des ihre

die

Rerbrecher den Anton worden ist. Mit der Kette hat der

zu

D.

es ist

fie muß sein Leben mehr Dankerfüllten bach verüben ist. Eine Sorge iſt Gott, wenn geliebt zu haben fernten Teil des Ländchens wußtsein vor ihr liegt. enn er noch mehr Herzens meint, als gehoben, Nur das nicht, nur das nicht! nicht vor einem Mord zurückschreckt. in der Freiheit, sich werfen! Aber sie darf nicht, sie muß gut ligen Heilung brauchen wird, so ist doch keine Gefahr für rettet. Wenn auch die Kopfwunde noch einige Zeit zur völ­weitern drei Tagen erklären die Aerzte den Anton für ge­er nicht gebraucht. Die Feile! Ha, wie grimmige Kälte in ein Wirtshaus getrieben, in einem ent­Nach drei Tagen kommt die Nachricht, daß der Hoßbach, den Blut Anton stirbt, dann ist sie die Mörderin des Gatten! allein! Und er hat gezeigt, der Räuber, daß er im Notfall liebten geſellt ſich die quälende Sorge: Was wird der Hoß­junge Frau. Zu der marternden Todesangst um den Ge­hens aufs neue feſtgenommen worden um den Verstand zu verlieren, o, könnte sie das Leben von muß den Gatten pflegen, den Gatten, den sie nie inniger sie, sie allein ist schuld an dem Schrecklichen, und wenn der Räuber ihr zugerufen. Die Feile, das war das Amulet von den Augen gefallen, schon bei den Worten, die der er hat kein Blut vergossen. Nach als nun, da er blaß und ohne Be­Furchtbare Tage verbringt die bergießt, Boden geschlagen, das Messer hat zu der sie ihm verholfen? so Doch Gott ist ihr gnädig. Schuppen ist sie schuld, sie machen suchen, ist ihr's

des Gatten und

vorhand

brechertum mehr Raum Stimmung Neue des im seiner Franzi. Von der Zeit an hat kein törichtes Mitleid mit dem Ver­zeihung an. Er gewährt dieselbe aus vollem Herzen, aus tten und beichtet ihm alles und fleht ihn um Ver­Genesenden heraus und ergriffen fniet die junge Frau am Lager

der weichen

von der tiefen

sie ist fürder stolz auf ihren braven Herzen der Franzi, ihr Blick

hat sich geschärft und sie

wenn Gatten, der tren seine Pflicht tut, und sie steht ihm unentwegt einmal zurückfallen will in ihren

alten darin bei.

Und

fie

Mädchen, angehauchten Wesen eine frische, willenskräftige Frau und Als nach ein paar Jahren zwei kleine Moor's, ein Bub sie umspielen, da ist aus dem zarten, poetisch

Schwärmerei ins wirkliche Leben zurückzuführen. über Antons Stirn zieht, um sie aus dem Land weichherziger Fehler, dann genügt ein Blick auf die Narbe, die sich

ein

Mutter mulet" hat also doch Segen gebracht.

Das

verschiedner Dak der Feile gekommen ist. hat niemals gestanden, auf welche Art er damals in den Besitz ritterliches" Räuberblut in seinen Adern haben, denn er Anhang gehörte. Der Hoßbach muß jedoch in der Tat etwas mit dem hübschen jungen Burschen, der jedenfalls zu ihrem büßen hatte. Nicht die mindeste Aehnlichkeit hatte das Weib die schwarz' Hoßbachn", wie diese im Volksmund hieß, wegen erfahren, als ungefähr ein Jahr nach seiner Flucht Diebereien eine Strafe in der Fronfeste zu ver­

Franzi der Fidelio" nicht des Räubers Weib gewesen, hat