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Hastig steht sie auf,

und nimmt Hilda in seine Arme. Hellmut, den alle lieb haben müssen, tritt er über die Schwelle mehr als früher, aber immer der gewinnende, anziehende schärften und verfeinerten Zügen, die Augen nicht so glänzend Da ist er! Mit von innerem Herzensweh etwas ge­

Blick durchschaut. Aber wie soll sie anders sein? eine fünstlich angenommene Haltung, die er auf den ersten heim, und immer findet er ein mühsam erzwungenes Lächeln, Müde und abgespannt von allem Rechnen und Zählen kommt er sie nicht so leidend und verstört finden! Armer Hellmut!

blieben? Es ist ein solch' drückende Hize draußen, jede Be­Mein liebes Herz, warum bist du nicht still liegen ge­

rahmten Spiegel, ordnet ihren Anzug, ihr Haar, geht zu dem großen, silbereinge=

in Schluchzen sprecht nur." ein Gebetbüchlein" uns doch niemand?" ich bin seiner Müze hervor. Ach, gute Frau, jungen Menschen mitleidig. haben gewiß ein menschliches Herz mir. Ich weiß, sehen kann ich ihn nicht gute Frau, hier in dem Päckelchen habe ich ein Amulet und ten seine Augen und blondes Lockengeringel drängte sich unter ,, möchtet Ihr's nicht dem Armen geben? ,, Ach, wenn Sie ein Herz in der Brust haben, dabei brach die Stimme des Burschen der Hoßbach ist ein naher Verwandter von ich hab' eine so große Bitt'. Nein, nein, ich bin ganz allein, Was wollen Sie?" fragte sie den aber Sie sehen ja so gut es hört Sie

stand der Bursch vor ihr im Licht des Mondes, hell glänz­

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Es wird ihm ein Trost sein in seinem Unglück, gewiß, und

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komm' Schrei Ahnung gemordet!" aufeinander, wirft Frau Verwalterin Anton", sie sich über ihn: geschlossenen Augen gleicht er einem Toten. die Treppe herab in langen Säßen bach! Franzi steht wie angewurzelt, Blute; aus tiefer Stirnwunde fließt es, und regungslos, mit steigt sie die Treppe hinan, der Fall, der dumpfe Fall Hoßbach liegt ihr Mann, ihr braver guter Anton, in seinem zu dir, hab' Erbarmen, Gott im Himmel, ich hab' ihn ist Wahrheit. Halb im Flur, halb in der Zelle entflohen! Franzi zittert und bebt, die Zähne schlagen ihr tür hinter der wüsten Gestalt zu der edle" Räuber ist gebrochen!" Ein lautes rohes Gelächter, dann fällt die Haus­brecher, in seiner Hand blizzt ein offenes Messer, stoßbereit dann ruft er höhnisch:" Schön' Dank für das Amulet, Schein der Flurlampe. Einen Augenblick stuzzt der Ver­bor Angst tritt Franzi in die Küchentür da stürmt jemand es hat Wunder getan, hat die ruft sie und mit zitternden Knieen um Gott Anton, wach' auf, Anton, hell beleuchtet vom Mit wildem der Hoß­des ihre

fernten geliebt Nur Belle eine Räuber ihr allein! Und er Dankerfüllten bach verüben in zit das nicht vor einem Mord wußtsein vor ihr lie haben Feile Wenn auch die Kob in der ihr zugerufen. liegt. gefunden nicht, nur das nicht! Freiheit, ord zurückſchredt. um den Verstand zu verlieren, o, kön weitern drei Tagen erklären die Aerzte den Anton für ge­iſt. Eine Sorge iſt gehoben, er hat kein Blut vergoſſen. Nach grimmige Kälte in ein Wirtshaus getrieben, in einem ent­Heilung brauchen wird, so ist doch keine Gefahr für Nach drei Tagen kommt die Nachricht, daß der Hoßbach, den Teil des Ländchens aufs neue festgenommen worden Verbrecher den Anton zu Boden geschlage liebten gesellt sich die quälende Sorge: Was wird der Hoß­Gott, wenn er noch mehr Blut vergießt, so ist sie schuld, sie junge Frau. Zu der marternden Todesangst um den Ge­fie muß den Gatten pflegen, den Gatten, den sie nie inniger von den Augen gefallen, schon bei den Worten, worden sich werfen! Aber sie darf nicht, sie muß gut zu machen suchen, er hat gezeigt, der Räuber, daß er im Notfall Kopfwunde noch einige Zeit zur völ­Anton stirbt, dann ist sie die Mörderin des Gatten! O, es sie, sie allein ist schuld an dem Schrecklichen, und wenn der Furchtbare er nicht gebraucht. Die Feile geschlagen, das Messer hat meint, als nun, da er blaß und ohne Be­den Anton untersucht und die Achseln gezuckt haben, wie in der immer wieder hat Fragen beantworten müssen, wie die Aerzte die Magd gekommen, die Gerichtsherren, die Aerzte, wie sie geschehen, nachdem sie ihn in seinem Blut gefunden. Wie Gatten. Nur undeutlich kann sie sich erinnern, was weiter In später Nacht sitzt Franzi am Bett des bewußtlosen Die Feile, das war das Amulet könnte zu der sie ihm verholfen? Doch Gott ist ihr gnädig. sie das Ha, wie Schuppen ist ihr's ist. Mit der Kette hat der age verbringt die das Leben von die der iſt

ligen

rettet.

sein Leben mehr vorhanden.

friet die junge Frau am Lager

des Gatten und beichtet ihm alles und fleht ihn um Ver­

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innerlich hte mich

wäre sie

doch auch ein förpert erschienen. Da fängnisvertoalter zu sein, das Familienerbstück, das neue die quälenden Eindrücke Brieflein oben fam er, und gleich darauf ein dumpfer Fall zitternd der Person ihr alle die idealen Räubergestalten ver Neuzeit ver­rung an das Gute, was sie dem Hoßbach getan, in dessen Gedanken daran, was für ein schreckliches Amt es sei, Hoßbach reichen Trost gebracht, gewiß hatte ihm sein Weib Gefühl war befriedigt von ihrem Tun, hatte sie doch sicher dem Amulet, ihm etwas, zu holen, und Anton machte eben die Runde. Franzi in der stuce desaftigt, one wage war ausgegangen, welch' ein entsetzlicher Schrei! Von und versuchte sich imm Gabe versüßen durch die ihm eine Wohltat war, war immer noch in gedrückter Stimmung. Ihr mitleidiges geschrieben, yes. und wenn Erinne wann das Franzi r heftig aufs illes ge= Ge­mun, das war dem Armen wohl zu gönnen. Franzi seufzte

in

zu

tiefen

Er

Mutter geworden. darin bei. Als nach ein Von fett Und wenn Beue feiner venn sie Das Amulet" hat also doch Segen gevracht. Schwärmerei ins wirkliche Leben zurückzuführen. angehauchten Wesen eine frische, willenskräftige Frau und Mädchen, sie umspielen, da ist aus dem zarten, poetisch über Antons Stirn zieht, um sie aus dem Land weichherziger alten Fehler, dann genügt ein Blick auf die Narbe, die sich Gatten, der treu seine Pflicht tut, und sie steht ihm unentwegt hat ſich geſchärft und sie ist fürder ſtolz auf ihren braven brechertum mehr Raum im Herzen der Franzi, ihr Blick ein paar Jahren zwei kleine Moor's, ein Bub der Zeit an hat kein törichtes Mitleid mit dem Ver­Franzi. gewährt dieselbe aus vollem Herzen, aus einmal zurückfallen will in ihren des Genesenden heraus und ergriffen

ein

die

verschiedner Diebereien eine Strafe in der Froufeſte zu ver­Franzi der Feile gekommen ist. hat niemals gestanden, auf welche Art er damals in den Besitz ritterliches" Räuberblut in seinen Adern haben, denn er Anhang gehörte. Der Hoßbach muß jedoch in der Tat etwas mit dem hübschen jungen Burschen, der jedenfalls zu ihrem büßen hatte. Nicht die mindeste Aehnlichkeit hatte das Weib schwarz' Hoßbachn", wie diese im Volksmund hieß, wegen Daß der Fidelio" nicht des Räubers Weib gewesen, hat erfahren, als ungefähr ein Jahr nach seiner Flucht