egelmäßige,
erdaulicher, leberladung
er Vers
Ragen:
ubildung
< machen
gefässen,
KräuterJanismus
eitet und
ilkräftig
Wein.
el, der telen Jahren el empfohlen,
nach einigen
teten) Magen en, Blähungen,
uziehen. Alle harfen, äßen
n sollte also
eins werden
and also drei
hlands porto
chen Kräuter
ipzig, Westund fleineren ch, Bad- Yau
burg, Großen
. Fronhausen.
Mt. 1.76 in es. Bräuter
1. Zahlreiche
Nerven und
hleunigt und
dauung und Impuls. fräuter- Wein ofen Hächten,
id GemütsverBei gänzlider
utbildung und
lechter Ber
tmangel,
d Gedärmen.
eichten Stub! auungssystem r- Wein belebt werden durch en in Leber, olikschmerzen,
ehme Folgen,
rnt. rich, schen
ile mische man urzel, Enzianirschsaft 320,0,
0, Glycerin eine Bestand
h:=
arbeitete
age.
ons
Bun
000'8+ 1
zig und Wien. chhandlung.
je 10 Mark.
exikon.
FÜR UNSERE JUGEND
Merksprüche.
Regt dein Herz sich dir begehrlich, Prüf', wie viel dir noch entbehrlich; Und du wirst dir selbst geständig: Mehr schon hab' ich, als notwendig!
Drei Pflanzen pfleg' in deinem Garten: navd Gott über alles vertrauen, Auf eigenes Können bauen
Und von den Menschen nichts erwarten! f
Der Dänholm bei Stralsund.
390
Männer tun? In ihren gebrechlichen Kähnen mußten ste zu dem Eiland zurück, mußten sie den Kampf noch einmal mversuchen, und wieder empfingen die Dänen sie mit Hohn, aber die Verzweiflung gab den Stralsundern, die hier und dort nichts als Verderben sahen, Riesenkräfte und endlich den Sieg. Nach langem, grausigem Gefecht, das Ströme Bluts kostet, retten sich die noch lebenden Dänen in wilder Hast in ihre Schiffe und flüchten, wie vor der Macht böser Geister. Die überlebenden Stralsunder kehren nun nach der Stadt zurück, freilich viele, viele Gefallene in den Booten mit sich führend. Da stehen die Frauen am Rande und grüßen und winken ihnen im Triumph entgegen, und die, deren Männer lebend wiederkehren, umarmen sie mit Freudentränen als die Sieger. Die aber nur die Leichen ihrer Gatten wiedererhielten, bestatteten sie feierlich und weinten heiße Tränen, aber stolz und freudig riefen sie doch: sie sind für das Vaterland und für ihre Ehre gestorben, und dieser Tod ist herrlicher, als das Leben." Keine der opfermutigen Frauen, die fühlten, daß das Höchste für das Höchste eingesetzt werden muß, und daß keine große Tat geschieht, ohne edle Opfer zu fordern, klagte das Geschick an wegen ihres Verlustes. Das Eiland Strela aber wurde zum ewigen Gedächtnis an den glorreichen Sieg der Dänholm genannt und heißt so bis auf diesen Tag. 19
Die Vaterlandsliebe, den Heroismus, den Opfermut der deutschen Frauen hat die Liebe und Dankbarkeit der Nation mit unvergänglicher Glorie umwoben, hat ihnen in den Ehrentafeln der Geschichte ein Blatt eingeräumt, welches der Nachwelt als Gedenkblatt und als Spiegel zugleich dienen soll. Diese Tugenden haben sich nicht etwa in jenen vorzugsweise gerühmten Zeiten der Franzosenkriege( 1813 bis 1815) zuerst bewährt, sondern gar viele frühere und spätere Beispiele weist die Geschichte auf, und wir wollen hier nur eins erzählen, wie durch den Mut und die Energie deutscher Frauen eine große Tat gelang, die vielleicht viel Unglück und Schmach von Deutschland abgewendet und die ungerechterweise wenig bekannt geworden ist. Die Dänen ſind von jeher eine Art Erbfeind Deutschlands gewesen, und wie sie in früheren Beiten Küstenräuber und Flußpiraten waren, so suchten sie in späteren Zeiten die Eroberer zu spielen. Es war im Jahre 1429, als sie Luſt bekamen, die mächtige und reiche Stadt Stralsund, die damals nach der See hin noch wenig befestigt war, zu erobern. Die reiche Stadt war eine lockende Beute, und unversehens, während die Nacht sich auf Stadt und Meer niedersenkte, nahten die dänischen Schiffe dem der Stadt gegenüberliegenden Eiland Strela, von dem aus die Stadt nicht nur leicht zu überrumpeln, sondern auch der gesamte Seehandel zu sper- Rätsel und Aufgaben. w
Für kleine Vogelliebhaber.bibis Kanarienvögelchens Freude. Wer von euch hat sie nicht lieb, die kleinen herzigen Tierchen im gelben Röckchen, die durch ihren fröhlichen Gesang uns so frohe Stunden bereiten? Wollt ihr auch ihnen eine Freude bereiten, so hört zu: Ihr nehmt einen mög
lichst großen Tannenzapfen und legt ihn auf den Ofen, bis sich die Schuppen auseinander sperren. Dann macht ihr aus guter rde einen sehr weichen Brei, streut etwas Vogelfutter( am besten eignen sich Rübsen und Hanf) hinein und streicht die Masse zwischen
die Schuppen. Innerhalb 10-14 Tagen gehen die Körnchen auf, und bald schlingen sich um den Zapfen zarte, grüne Ranken. Natürlich müßt ihr den Zapfen mittels eines Schnürchens aufhängen und täglich mit abgestandenem Wasser besprengen. Wohl bekomm'a euren Vöglein, und ihr selbst freut euch sicher an dem hübschen Zimmerschmuck, an dem auch die lieben Eltern ihr Gefallen finden werden.
1. Geogr. Ergänzungsrätsel. ballo
on manis( ben sind 191 all uljem
श
*
*
*
b
r*
dasd me
a
n
0
d e*
Ergänzt man die Sternchen durch die richtigen Buchstaben, sc entstehen vier Wörter, welche bezeichnen:
1. einen Strom,
2. den Gegensatz von Wasser,
3. einen Nebenfluß der Saale.
4. einen Nebenfluß der Elbe.
нәра 0 8 u B I
ren war, weil alle Schiffe, die ein- oder auslaufen wollten, in die Hände der Dänen fallen mußten. Nur einige Fischer, die draußen ihre Neze gestellt hatten, bemerkten die heimliche Landung und trieben ihre Boote an das Land zurück, um Lärm zu schlagen und einen Ueberfall zu verhindern. Maßloser Schrecken erfüllte die Bürger, welche mit einem Blicke die ganze Bedeutung des Geschehenen überschauten. „ Zu den Waffen!" tönte es überall. Gerüstet eilen sie von allen Seiten herbei, das Eiland muß zurückerobert, von den Feinden befreit werden, das ist die allgemeine Stimme; denn so lange die Dänen dasselbe innehaben, hängt wie ein Schwert an einem Faden das Verderben über der ganzen Stadt. Doch neue Schrecken! Alle Schiffe sind zum Handel in den Meeren draußen und kein einziges im Hafen, das die Gewappneten zum Eiland hinüber in den Kampf führen Die Anfangs- und Endbuchstaben, von oben nach unten ge: fönnte. Aber Stralsunds Bürger besaßen schon damals lesen, ergeben die Namen von zwei deutschen Strömen: jene Zähigkeit, an der sich zwei Jahrhunderte später Wallen- ngomo stein den harten Schädel stieß, und hatten sie keine Schiffe, so nahmen sie Boote, und als der Morgen graute, sahen die med dial mo Dänen das kleine Geschwader dem Eilande nahen und ver- Membe höhnten es. Gleich beim Landen wurden die Stralsunder 19 Streiter von dänischer Kampfeswut empfangen einds' don grausenhaftes Blutbad beginnt, aber die Dänen haben den on m Vorteil der Uebermacht und der Situation, die Stralsundersid astron vermögen nicht vorzudringen, und höher steigt unter dem wis do may Siegesbewußtsein die Wut der Dänen. Die Stralsunder werden geworfen und erreichen mit Mühe die Boote, um sich in die Stadt zurückzuretten. Doch hier hat man alles beobachte, und am Strande stehen die zürnenden Weiber und empfangen die Flüchtigen mit lautem Schelten! rüc, ihr Feigen!" rufen sie, geschlagen dürft ihr nicht landen, und nicht eher lassen wir euch an's Land, nicht eher nehmen wir euch wieder auf, als bis ihr eure Ehre gerettet und das Eiland von den Dänen gereinigt habt! Und wollt ihr die Landung mit Gewalt versuchen, so sollen unsere Steinboürfe euch und eure Boote in die Tiefe bohren!" Schreden rings unher! Was sollten die doppelt geschlagenen
OJ
2. Kreuzrätsel. 90 doing
X
1
2
di 19lbilan
malz
3
di sind And Instsor
Es legt die gute 1+ 2
mm
So manches schöne, weiße Ei; Fehlt Krug und Topf der 1+ 4, lapsist Trag' sie behutsam, rat' ich dir.
nod Recht lang und dünn ist 3+ 4, ut advilus zum Nußen mehr, als wie zur Zier; Es jodelt auf der Alp: juchhei!
Bu k
Zur Sommerszeit der 3+ 2. 181
101.
" Х
อน
นว
на
Nr. 8.
19901111 nod
Custod burde?)
Montag, den 11. Januar
1904.
Oberhessische Familienzeitung.
1307
no 9379t
Tägliche Unterhaltungs- Beilage
ber
mill die anithe silla de Gießener Neueste Gießener Neueste Nachrichten.
gund auch Berlag der Stoßener Berlagsbraderet, vorm. Wilh. Keller'sche Buchbruceret( gegr. 1783); sorento: Ibis Rota
bost
10 and nobind doit ad sho
of e
Der Beuge.
ones quodda maigsil glodalmatic Roman von Marie Bernhard.
11901
( 5. Fortsetzung.) in suo sami Und au aus dem dichten Gebüsch in unmittelbarer Nähe kam es, wie ein zögernder, süßer Laut, ein halb unterdrücktes, melodisches Schluchzen noch einmal und wieder bis es sich aufschwang zu einer Katte von Lockrufen, gemischt aus si jubelnder Lust und tiefstem, tränendurchströmtem Weh. Schmelzend klang's zwischendurch wie ein leises, schüchternes Fragen, ein flehentliches Bitten, bis es wieder die ganze Skala hinaufstürmte, so schwungvoll, so beseelt von leidvoller Klage, als töne ein zum Tode verwundetes Menschenherz zum letzten 35 mal in einer Art von triumphierender Wonne seine Qual do auf Erden aus.
5101
Beim ersten Laut hatte Roland mit flüsternder Stimme Badgesagt:„ Helene, die Nachtigall!" und hatte sich rasch zu ihr umgewendet. Aber die, zu der er sprach, hatte seiner nicht acht; Aug' im Auge stand sie mit Frizz Norden, wie von einem Bann befangen zu ihm emporsehend, während sein Blick wie verzaubert den Anblick ihrer Lieblichkeit in sich trank, die beiden verstanden es gut, was die Nachtigall sang.
Ein paar von den lustigen Kindern, mit denen Helene zuvor gespielt, kamen quer über die Wiese gelaufen, um die Drei zu Tisch zu bitten; im Gartensaal sei bereits die Abendtafel gedeckt. Die Kleinen hingen sich an Helene, wie die Kletten; sie hatten sie lieb auf ihre Art, aber quälten sie auch, was sie lachend und freundlich hinnahm. Ich habe Kinder lieb und bin so sehr an den Verkehr mit ihnen gewöhnt durch meine Brüder!" bemerkte sie, zu Friz aufsehend, der das dreiste bit kleine Volk ein wenig in seine Schranken weisen wollte.
Bei Tisch ging es sehr laut und lustig zu. Wie sollte es anders sein, wo so viel frische Jugend bei einander war? Das Lachen und Scherzen nahm kein Ende, Wiße und Neckworte flogen pfeilgeschwind hin und her, und o Wunder!- Noland von Triberg war der lebhaftesten einer! Frizz Norden fannte ihn noch gar nicht so, und den anderen mußte es ebenso gehen, denn man gewahrte verwunderte Blicke, die die Verwandten einander zuwarfen, und hörte allerlei halblaute Fragen, was denn heute mit dem Vetter Leutnant vorgefallen wäre und ob das noch derselbe stille Roland sei. Namentlich auf seinen Freund Norden schien er's abgesehen zu haben; er forderte ihn geradezu heraus und zwar in sehr geschickter Weise, er neckte ihn mit seiner offenbaren Vorliebe für ausländische Sitten und fremdes Wesen und nannte ihn einen„ Entgermanisierten". Ja, Roland wurde ordentlich spitz und schlagfertig, so daß Friz, der anfangs die ganze Sache als harmlosen Scherz gefaßt und seine Antworten in diesem Tone gegeben hi hatte, merken mußte, es sei denn doch anders gemeint, und nun feinerseits anfing, Farbe zu bekennen und seine Ansichten zu verteidigen. Was da zum Vorschein kam, war durchaus nicht alles reif durchdacht und hätte vor der scharf logischen Prüfung eines erfahrenen und geistreichen Kopfes wohl kaum stand gehalten; ein solcher aber fehlte in dieser Gesellschaft meist junger Leute, und der Hausherr hatte zwar das Alter, nicht aber einen durch weite Reisen und Vergleiche geübten Blick; er war nicht aus Deutschland herausgekommen, und, wäre es auch anders gewesen, ihm fehlte die Redegewandheit, die rasche Zunge, um sich siegreich zu behaupten. Beides besaß nun aber Frizz Nor
913
( Nachdruck verboten.))
den in hohem Grade; er sprach gut und fesselnd, und so kam es zulegt, daß die ganze Tischgesellschaft ihm andächtig zuhörte und daß seine Person zum Mittelpunkt des Kreises gewor= den war.
Spät ging man zur Ruhe; aber die beiden Freunde, die gemeinsam ein schönes, großes Zimmer mit dem Blick in den Garten inne hatten, sprachen wenig mit einander, als sie unter sich waren. Frizz stieß den Fensterflügel zurück und lehnte sich weit hinaus. In der warmen Sommernacht standen die Bäume und Gesträuche ohne jede Regung, wie in feierlicher Erwartung; ab und zu raunte ihnen der laue Nachtwind ein furzes Flüsterwort zu, das sie eilig weitergaben, um wieder stumm und still dazustehen, bis die Mondsichel am hellen Himmel aufstieg und einen weißen Schleier um die dunklen Wipfel warf. Eine märchenhafte Nacht! Und märchenhaft war's auch Friz Norden zu Sinne. Was war denn mit ihm geschehen? Er kannte ja sich selbst nicht mehr! Wer hatte es vermocht, in ſo unglaublich kurzer Zeit den fühlen, praktischen, gewiegten ,, Amerikaner" in einen so fassungslos schwärmenden Deutschen zu verwandeln, dem Nachtigallenlied und Mondschein und Wipfelrauschen die einzige Begleitung schien, die da würdig war, seines Herzens reich emporquellenden Sehnsuchtsruf zu begleiten? Ausgelöscht war das Scharmützel bei Tisch, ausgelöscht Rolands seltsames Wesen; die Menschen, unter denen er jetzt lebte, schienen ihm nichts anderes, als hölzerne Schachfiguren, sein Herz war aufgewacht, und mit wonnigem Schrecken hörte er auf die übermächtige Sprache, die es zu ihm redete.
Roland framte unterdessen geschäftig allerlei im Zimmer zusammen, holte seine Uniform hervor und warf dann und wann einen Blick auf den vertieft am Fenster Stehenden, einen Blick, der deutlich genug sagte, daß er zum Kampf, und zwar zu einem schieren, fest entschlossen sei. Sie hatten die Nollen getauscht, die beiden: Rolands träumerische Augen blickten flug und bewußt, und FrizNorden sah weich und schwärmerisch drein, wie er in die stille Mondnacht schaute.
Drittes Kapitel.
Er hatte immer ein vortreffliches Gedächtnis besessen, der Mann, der an seinem Schreibtisch in Yokohama lehnte und seiner Vergangenheit nachsann; gute Bekannte hatten ihn oft um dieses Gedächtnis beneidet, und viel, viel öfter noch war es ihm zur Qual geworden, wenn es ihm mil ätzender Schärfe alles, bis auf die geringfügigste Kleinig keit, zurückrief, und manches Erlebte wie ein langsam tötendes Gift ihm in die Seele grub.
Aber von den Tagen, die jenem ersten Abend, jener ersten Begegnung folgten, wußte ihm seine Erinnerung kein deutliches Bild mehr zu geben. Wer vermag denn bestimmte Eindrücke festzuhalten, wenn die Seele wie in einem Traum dahinlebt, der sich vom Tage zur Nacht und von der Nacht wieder zum Tag fortspinnt, wenn Sonnenschein und Vogel. lied und Waldeseinsamkeit eine ewige Melodie singen und


