Einzelbild herunterladen

1

B

2442RESSURE

n

b

D

h

b

A

T Amerikanische Blätter wollen wissen, den amerikanischen Katholiken würden neuerdings große Schwierigkeiten ge­macht, vom Papst empfangen zu werden. Der Grund dafür sei, daß der Papst neulich von einer Gesellschaft nichtkatho­lischer Amerikaner, die sich in den Vatikan eingeschmuggelt hatten, beleidigt worden sei: sie hätten sich geweigert, ihm die Hand zu küssen. Persönlich fühlt sich Pius X. zwar nicht verlegt, wohl aber ist man in vatikanischen Kreisen darüber entrüstet. Infolgedessen ist strenger Befehl gegeben worden, daß von jetzt an zu den päpstlichen Audienzen nur solche Amerikaner zugelassen werden sollen, die von ihren Bischöfen Ausweispapiere über ihre Eigenschaft als Katholiken bei­bringen.

In des flüchtigen Ministers Haus wurde eine genaue Durchsuchung vorgenommen, nachdem die Deputiertenfammer die Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung gegeben hatte. Dabei wurde ein Brief gefunden, indem Nasi versichert, er sei nur das Opfer seiner politischen Gegner, und seine dem­nächstige Rückkehr verspricht. Nur shade, daß niemand dem glauben will.

frankreich.

Zwischen dem Kabinett Combes und dem Vatikan ist der Kriegszustand jetzt sozusagen offen proklamiert worden. Es bestätigt sich, daß der französische Botschafter beim päpstlichen Stuhl, Nisard, den Auftrag erhalten hat, dem vatikanischen Staatssekretär Merry del Val mitzuteilen, daß Frankreich den päpstlichen Einspruch gegen die Reise des Präsi­benten Loubet nach Rom als null und nichtig( ,, nul et non avenu") erachte. In politischen Kreisen sieht man dieses diplomatische Renkontre als die fast sichere Bürgschaft für eine über kurz oder lang folgende Kündigung des Kon­for dats an.

Auf den Wunsch der russischen Botschaft hat die franzö­fische Regierung zwei russische Revolutionäre, namens Burt­sew und Vorakow, aus Paris ausgewiesen, weil sie Anstifter eines Anschlages gegen das Leben des Zaren waren. Vor einigen Wochen waren sie wegen Veröffentlichung zahlreicher Schriften, die gegen den Kaiser gerichtet waren, aus der Schweiz ausgewiesen worden. In Frankreich, dem Lande der Revolution, träht kein Hahn nach einer solchen Ausweisung revolutionärer Wordbuben.

de

ea

бе

ge

Ei

mi

AL

b.

Ei

bas

Sd

str

br

we

ben

De

8e

rhe

sta

den

fön

mei

δας

ihr

frü

mer

neh

Uni

Gro

Abg liche offe

Alien.

Wenn die Engländer geglaubt haben, die Tibetaner würden ihnen nach den ersten kleinen Scharmügeln feinen Widerstand mehr entgegensezen, so waren sie auf dem Holz­mege. Nach einer Meldung aus Simla machten etwa 800 Tibetaner am Donnerstag bei Tagesanbruch einen An­griff auf die englische Mission in Gyangtse, wurden aber unter großen Verlusten zurückgeschlagen; auf englischer Seite wurden nur zwei Sepoys verwundet. Nichtsdestoweniger dürfte es den Briten schwer werden, Lhassa ohne große Ver­lufte zu erreichen.

Amerika.

verstanden erklären, für die im Hause eine starke Majorität borhanden war. Nur die Sozialdemokratie und die frei­jinnige Volkspartei machten Opposition, denn sie erblicken, wie der Abg. Richter, der nach langer Zeit wieder einmal im Hause erschien, sagte, in dem Geseß ein Attentat auf das Budgetrecht des Reichstags, und sie können sich eine wirk­liche Finanzreform ohne Einführung direkter Steuern über­haupt nicht denken. Allein ihre Gründe hatten nicht die Kraft, die Freunde der Vorlage zu bekehren, diese wurde vielmehr unverändert nach den Kommissionsbeschlüssen an­genommen. Geborgen ist das Gesetz damit allerdings noch nicht. Unter den an dem Regierungsentwurf beliebten Aen derungen befindet sich nämlich auch die Streichung einer Be­stimmung, nach der die Einzelstaaten in der Regel an das Reich nicht mehr zahlen sollen, als sie durchschnittlich in den fünf voraufgegangenen Jahren erhalten haben. Dazu wird der Bundesrat erst bis zur dritten Lesung Stellung nehmen.

Recht erbauliche Dinge sind in der Untersuchung ans Licht gekommen, die von den amerikanischen Behörden über die neuesten Unfälle in der amerikanischen Marine angestellt wurden. Bekanntlich sind in letzter Zeit auf amerikanischen Schiffen mehrfach große Geschüße geplatzt. Die Untersuchung ergab nun, daß die Firma, die diese Geschüße geliefert hatte, die Midivale Steel Company", durch Bestechung die Abnahme schlecht geschmiedeter achtzölliger Kanonen durch gesetzt hat. Brave Patrioten, diese amerikanischen Geschäfts. leute! Brave Patrioten aber auch die Mitglieder der Ab. nahmekommission, die doch zum großen Teil Marineoffiziere find!

Deutfcher Reichstag.

( 86. Sizung.)

CB Berlin, 7. Mai. Einen kürzeren und deshalb erbaulicheren Verlauf, als man erwartet hatte, nahm heute die zweite Lesung des Ge­setzentwurfs betreffend Aenderungen im Finanzwesen des Reichs, der sogenannten fleinen Finanzreform, die bestimmt ist, dem Reiche größere Bewegungsfreiheit, den Einzelstaaten größere Sicherheit für die Aufstellung des Etats zu bringen. Der Staatssekretär des Reichsschazamts, Frei­herr v. Stengel, der sein Amt übernommen hat, um die Re­form durchzuführen, und der in der Budgetkommission er­klärte, er werde es niederlegen, wenn er für sein Werk nicht die Mehrheit gewinne, braucht seinen Posten nicht zu ver­lassen. Die Budgetkommission hat seinen Plan allerdings etwas verkürzt, aber nicht in dem Maße, daß der gewollte Zweck dadurch vereitelt würde, er konnte sich also mit den an der Regierungsvorlage vorgenommenen Aenderungen ein­

Der Wildhirt.

Preussifcher Landtag. Haus der Abgeordneten.

( 69. Sigung.) RK. Berlin, 7. Mai. Zu Beginn der Sigung teilt der Vizepräsident Dr. Porsch mit, daß ein Gesezentwurf vom Minister des Innern, der Landwirtschaft und der öffentlichen Arbeiten eingegangen ist, der den Kontraktbruch ländlicher Arbeiter er­schweren soll. Der Entwurf sieht Strafer von 150 bis 600 Mark gegen Arbeitgeber oder Vermittler vor, die einem anderen zur Arbeit verpflichtete Dienstboten einstellen oder bermitteln. Dann trat das Haus in die Beratung über den Gesetzentwurf betr. Verwaltung gemein­schaftlicher Jagdbezirke, ein. Hierbei kam es zu einem heftigen Vorstoß der Redner der Konservativen und des Zentrums gegen die Regierung. Abg. Schulze- Pelkum ( fons.) erklärte: Meine Freunde sind durch diesen Gesetzent­wurf auf das unangenehmste berührt. Er berücksichtigt die früher von der Mehrheit beschlossene Resolution überhaupt nicht, dagegen schließt er sich an die der Minderheit an. Wir empfinden das als eine Mißachtung eines Mehrheits­beschlusses, gegen die wir energisch Verwahrung einlegen. ( Allgemeine Bewegung.) Redner beantragt Ueberweisung des Entwurfs an eine Kommission von 20 Mitgliedern.

Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.) Was, und da besinnt sich's noch! Da wärste Schläge wert, wennste den nit nähmst."

Landwirtschaftsminister v. Podbielski wies in tempe­ramentvoller Weise die Vorwürfe des Vorredners zurück. Dessen Forderungen liefen auf Gebiete hinaus, wo die Re­gierung gezwungen ist, auf keine Resolution mehr einzu­gehen. Mir hat man ja schon während meiner ganzen Ministerschaft abgeraten, die Jagdgesetzgebungsfrage anzu­rühren, weil da immer gleich der Lokalpatriotismus und Lokalegoismus in den Vordergrund tritt.( Vielfaches Schr richtig!) Bei der von konservativer Seite geforderten Wahl des Jagdvorstehers würde die Leidenschaft größer sein als bei den ernstesten Wahlen, bei denen es sich um das Wohl des Vaterlandes handelt. Da grüßt der Bruder den Bruder nicht mehr.( Stürmische Heiterkeit.) Vermeiden Sie den Wust von Aerger und Verärgerung. Abg. Her old( Zentr.) polemisiert heftig gegen den Landwirtschaftsminister. Die Ernennung des Gemeindevorstehers zum Jagdvorsteher hieße den Behörden ein Mitbestimmungsrecht über das Privateigen­tum zuschreiben.

In dieser Weise redeten beide Eltern eine Weile auf ihre Tochter ein. Sie machten es ihr an diesent Tage und denen, die noch folgten, so flar, daß sie feinen besseren friegen fönne, als den Burkhennersch Hannhenner, daß sie es schließlich selbst glaubte, schon weil der Hangcurt nicht mehr da war.

Nach allerlei Für und Wider geht schließlich die Vorlage an eine Kommission, ebenso der Entwurf des Wildschon­Gesetzes, das eine wesentlich freundlichere Aufnahme int Hause findet. Ohne jede Debatte werden drei kleinere Ge­setzentwürfe, darunter der über die Wechselproteſtſtunden, in zweiter beziehungsweise dritter Lesung angenommen.

Nach einigen Wochen kehrte der Freiersmann wieder, wie zufällig, als ob er im Dorfe abermals Geschäfte gehabt habe. Allein es wäre diesmal diese Vorsicht nicht mehr nötig gewesen, denn das Elschen war zu Gunsten des Burkhennersch schon genügend um­gestimmt. Als er fortging, ging er mit dem Bewußt­sein, dem Burkhennersch, seinem Auftraggeber, die günstigsten Aussichten eröffnen zu können. Letterer Surfte von jetzt an als officieller Freier das elterliche Haus Elschens betreten. Wenn die Freierei" gelang, so hatte der Durchtriebene" fein übles Geschäft dabei gemacht.

habe. Bei dieser Gelegenheit habe die hohe Frau ihrem leb­haften Interesse für das Mädchengymnasium Ausdruck ver­liehen und die Notwendigkeit solcher Einrichtungen aner­fannt.

*[ Wa

mann A. Pfennigsto Straße Nr. ger Zeit b

Jagdunfall der Großherzogin Alice von Toskana. Wie aus Salzburg gemeldet wird, stürzte die Großherzogin Alice bon Toskana auf der Birkhahnjagd und brach den Unter­schenkel oberhalb des Knöchels. Die Großherzogin wurde mittels Tragbahre nach Salzburg gebracht. Die Großherzogin Alice, die Mutter der Gräfin Montignoso, ehemaligen Kron­prinzessin von Sachsen, steht im 55. Lebensjahre. Sie war, als sie den Unfall erlitt, bereits auf dem Rückweg von der Jagd begriffen, bei der sie einen großen Birkhahn erlegte. Der verhängnisvolle Sturz erfolgte auf völlig ebenem Boden. O Die Bochumer Pockenepidemie erloschen. Die Pocken­gefahr in Bochum fann als beseitigt gelten. Abgesehen von Der Ertranzung zweter inoer an inopocen no sett megr als einer Woche feine weiteren schweren Pockenfälle zu ver­zeichnen. Nach der amtlichen Liste sind vom November 1903 bis zum 28. April 1904 im ganzen 55 Pockenfälle festgestellt worden, die aber nicht nur diejenigen des Bezirks Bochum, sondern auch die von auswärts, wie Coesfeld, Olpe, Witten u. s. w. in sich begreifen. Zudem handelt es sich hierbei nicht allein um schwarze Pocken, es sind auch die leichteren Fälle mit einbegriffen. An der Seuche gestorben ist nur eine barm­herzige Schwester, während bei einer andern Frau der Tod erst bei Hinzutritt von Lungenentzündung eintrat.

Erregt wird die Debatte erst wieder bei Beratung des Entwurfs über die Errichtung eines Oberlandesge­richts in Düsseldorf. Justizminister v. S ch önstedt sieht eine starke von Lokalwünschen getragene Opposition voraus, und gleich der erste Redner, der konservative Abg. Schulze. Belkum, gibt ihm recht, indem er Verwahrung gegen eine Benachteiligung Westfalens einlegt. Abg. Trimborn ( 3tr.) haut in dieselbe Kerbe mit Rücksicht auf das Wohl­ergehen der Kölner, die immer stiefmütterlich behandelt würden. Schließlich wird die Sigung vertagt, ohne daß es zu einer Entscheidung kommt.

Also der Burkhennersch fam. Er verstand es auch, dem Mädchen wenigstens insoweit sich annehmbar zu machen, daß es ihn nicht ablehn e. Es erklärte, ihn nehmen" zu wollen, wobei es nur den Vorbehalt machte, das dies sobald noch nicht zu geschehen brauche. Damit war man ja auch einverstanden. Es durfte sich. wenn es dies nicht anders wollte, noch zwei bis drei Jahre des Bräustandes"( Brautstandes) freuen.

Dabei blieb es vorläufia. Der Burkhennersch batte

Nah und Fern.

Die Kaiserin und die Mädchengymnasien. Der Vor­sigende der Karlsruher Schulkommission hat dem Stadtrat mitgeteilt, daß die Kaiserin gelegentlich ihres jüngsten Aufenthaltes in der badischen Residenz dem Direktor des dor­tigen Mädchengymnasiums. Professor Keim, 211 sich befohlen sich das Elschen wenigstens gesichert und er brauchte feine Befürchtung zu haben, daß ein anderer käme und es ihm vor der Nase wegschnappte.

auch die

Karte do berzogen denen Wo

fiebenten es tam m

mitteln. Stadt bor nichts angu Parte, daß Beiten auch

Wirtschaft nad 7 Tag gewordene A[ W

König Ed Herzen d ten zu g Station Dudley& diefem, 3

troffen t Degen de

Worten: Die Stad geifterung feines Bei

gewählt n feinem H der Gefal aus den

einer Te phon bor mengefti die Num

fräulein

fallende

ganz rich

gestoßen schaft an,

fung gab,

in der fofort de

Vorzimm Boden b

* Gr

schweig. der Bur Wilhelm älteren

Albrecht

Student

A Dynamitattentat auf eine Klosterschule in Barcelona. Die hochgehende antiflerifale Strömung in Barcelona hat einen verbrecherischen Anschlag gegen eine dortige Klosterschule gezeitigt. Kurze Zeit, bevor die Zöglinge einer von Jesuiten geleiteten Schule die Anstalt verließen, explodierte dort eine Dynamitbombe; der Vorflur des Gebäudes wurde beschädigt, das Dach stürzte ein; der Pförtner der Anstalt wurde leicht verwundet.

Messerstecherei in der Kaserne. Einen verhängnisvollen Abschluß fand ein Bierfest, das dem in der Bauhofkaserne zu Mainz liegenden Mannschaften des 2. Bataillons vom Fußartillerieregiment Nr. 3 in Anerkennung einer vorzüg­lich abgelaufenen Bataillonsvorstellung gegeben wurde. Hier­bei tat ein aus der Nähe von Koblenz gebürtiger Kanonier des Guten zuviel und gerict derart in Wut, daß er plötzlich sein Messer zog und dasselbe einem Kameraden so heftig in die Brust stieß, daß die Klinge abbrach. Der Schwerverletzte, dessen Zustand ein sehr kritischer ist, mußte sofort dem Gar­nisonlazarett zugeführt werden. Der Täter wurde alsbald verhaftet; er ist bereits im Zivilverhältnis wegen schwerer Körperverletzung mit 3 Jahren Gefängnis vorbestraft. Seine rohe Tat hat für das ganze Bataillon auch noch un­angenehme Folgen gehabt, indem der den meisten Leuten schon für die nächste Zeit bewilligte 14tägige Urlaub ihnen wieder entzogen worden ist.

Er weilte den Sommer über fast jeden Sonntag bei seiner Brout. Weil er nun so oft im Dorfe ver­fehrte, so war er mit sämmtlichen Burschen nach und nach bekannt geworden. Trotzdem brauchte er die Vor­sicht, stets bei Zeite.. nach Hause zu gehen und nicht etwa die Nacht abzuwarten, denn er wußte aus Er­fahrung, daß es ihm schwerlich gelungen war, alle Dorfburschen ohne Ausnahme damit auszusöhnen, daß er um's Elschen erfolgreich freite, schon weil es ein so begehrenswertes Mädchen war, und darum hielt er Vorsicht für den besseren Teil der Tapferkeit, denn allzu großes Vertrauen durfte er nicht in die Freundschaft" der Dorfburschen sehen, selbst auch bei denen nicht, die er zu seinen Bekannten" zählte.

Bei seinem Umgang mit dem Elschen fühlte er es wohl heraus, daß es von einem gewissen Zwange be­herrscht wurde, wenn es ihn als Bräutigam hinnahm, daß es nicht dem freien Trieb der Liebe folgte, die das eine zum anderen hinzieht mit magischer Gewalt. Er ahnte, daß sein Herz immer noch am Hangcurt hing, den es aber lassen mußte, weil er ewig für es verloren war, und daß es unter dem Druck der Notwendigkeit litt, doch einmal heiraten müssen. Denn dies ver­langten nicht allein seine Eltern von ihm, auch die häuslichen Verhältnisse erforderten es gebieterisch. Darum hatte Elschen dem Zwange der Umstände sich gefügt und sich entschlossen, einen" zu heiraten, der ihm eigentlich vollständig gleichgiltig war."

Dies empfand wie gesagt, der Burkhennersch gar wohl, und es tat ihm wehe, daß er das Mädchen nicht zur Liebe für sich entflammen fonnte. Er ſelbſt aber

Ein Straßenaufruhr in Lehrte führte zu schweren Fol­gen. Bei einem Streit zwischen Zivilpersonen und Polizei­beamten erhielt der Polizeisergeant Wittlake 18 Messerstiche. Ein Zementarbeiter wurde von den Beamten, angeblich in Notwehr, erschossen. Die Verlegungen des Beamten sind sehr schwer, man zweifelt an seinem Aufkommen.

Ein deutscher Ostafrikadampfer gestrandet. Wie aus Hamburg gemeldet wird, ist der Dampfer Kurfürst" der deutschen Ostafrikalinie bei Sagres an der südportugiesischen Küste gestrandet. Das Schiff ist mitten durchgebrochen und gilt als total verloren. Bergungsdampfer versuchen aller­dings noch, den Dampfer zu bergen. Das Gepäck ist in Lissa­bon gelandet. Sämtliche Passagiere werden mittels eines holländischen Dampfers nach Lissabon gebracht. Von dort werden sie, soweit Platz vorhanden, mit dem am 7. Mai von Lissabon abgehenden Dampfer Prinzessin Victoria Luise", die übrigen mit dem am 10. Mai Lissabon verlassenden Dampfer Prinz Sigismund" nach Hamburg befördert.

[ Ein glücklicher Ausgang.] In der Eßlinger Zei­tung" findet sich folgende Nachricht aus Nuith: Der neu­ernannte Flurschütze erblickte gestern nachmittag in unmittel­barer Nähe des Ortes, an der Hedelfinger Straße, eine schadenlaufende Henne. Er erlegte dieselbe zwar durch einen wohlgezielten Schuß aus seinem Dienstgewehr, traf aber auch zugleich die vor ihrer Scheune arbeitende nichtsahnende, etwa 40 Jahre alte ledige Pauline Bluthardt in den Kopf. Ein Teil der Ladung, welche ziemlich stark gewesen zu sein scheint, ging in das im Hintergrund stehende Scheunentor. Die Verletzte befindet sich in ärztlicher Behandlung; der an dem Scheunentor angerichtete Schaden ist jedoch unbedeu­tend." Diese Meldung beweist eine große Zärtlichkeit Scheunentor!

für das

-

liebte es in der Tat viel zu sehr, als daß er es hätte aufgeben sollen, weil es ihm nicht gleichfalls in Liebe zugetan war. Der junge Bursch besaß ein gutes Herz und es war sicher, daß er einst das Elschen auf den Händen tragen würde, wenn er es erst zur Frau hatte, Auch hoffte er darauf, daß doch noch seine Liebkosungen und Aufmerksamkeiten, mit denen er nach dem ganzen Taft, der ihm zu Gebote stand, das Mädchen überhäufte den von ihm erstrebten 8wed erreichen und das Eis brechen würden.

Nepomu

mordber

feuerte

einen S

Darauf

ins Be auf der ift bede

Geschä

im Gd um 812

pflichtig

gaben f

melbet;

n.

Gefel

Gieß

unterzo

halb 11

schule f

wies, w

auch in

brachte.

Lehrmeis

direft be

Gäfte d

Handelsta

mehrere 2

werbebere fammer

figende de

eröffnete

Wagner,

fefretär G

Es war an einem Sonntag im Juni, als der Burkhennersch' sich wieder zum Besuche nach seiner hüb­schen Braut begab. Der Weg dahin war ihm test so bekannt, daß er ihn, wie man so sagt, mit verbundenen Augen gefunden haben würde. Er mußte erf cine Stunde durch offenes Feld, um dann etwa dretotertel Stunden lang durch Wald zu gehen. Der Weg, den er hierbei zu nehmen hatte, war ein viel begangener Fußpfad, weil die Straße, welche beide Ortschaften ver­band, in weitem Bogen um den Wald herumführte.

In: Walde sangen die Vögel und der Kuckuck schrie nah und weit in den Fernen des tiefen Buchen dickichts. Der Hannhenner fühlte sich heute Morgen recht glücklich, an seinem boll kommenen Glück nagte nur die Sorge um das geliebte Elschen, dessen Zuneigung er immer noch nicht zu erringen vermochte. Jetzt führte ihn sein Weg eine fahle mit Haidekraut bewachsene Anhöhe hinauf, über deren Kamm hinweg der Pfad am Rande eines steilen Absturzes lief, in dessen Tiefe Steinschutt und Felsstücke durcheinander lagen, welche verrieten, daß hier einmal vor langer Zeit schon der Versuch gemacht worden war, einen Steinbruch anzulegen, den man aber seiner geringen Ergiebigkeit oder vielleicht seines lockeren Gesteins wegen nicht weiter abaebaut hatte.( Forts. folgt)

fchienenen

Der Gefell

mahnte,

finitig a

fonnten.

Engelbad

Ingen d

und dan

Arbeit.

Gießen n

Stelle

für das

gierungst

bewunder