O
нал แล มอ
II V
фі лад) лај Бојо
sidney
81186)
Kleinen Bause hinzu, ich hab' gedacht, vielleicht würden Sie selbst so gut sein, und ihn sich einmal ansehen, Herr Doktor."
Ich drückte meine Freude aus, ihm dienen zu können, und fragte ihn, wer denn sein Kaplan wäre.
„ Er ist der Bruder von dem jungen Manne, den man für den" Mörder hält", erklärte Pater Johannes mit leiserer Stimme, während ich mit gespanntester Aufmerksamkeit zuhörte. Sie haben gewiß auch von der Geschichte gehört, Herr Doktor? Na, es ist eine sehr schlimme Sache, denn wenn Michael Creenan den Mord nicht begangen haben sollte, so werden sie doch den eigentlichen Täter ganz gewiß nicht kriegen, und wenn sie jenen armen Burschen hängen, dann töten sie gleichzeitig noch drei andere Menschenleben. Da ist einmal sein Bruder, den dieser Schlag ganz niedergeworfen hat, da ist seine arme Mutter, die, während sie den einen kranken Sohn pflegt, immer an ihren anderen denken muß, der im Kerfer liegt. Sie weint und klagt zwar nicht, aber vor Kummer wird ihr Haar weiß. Und drittens ist da Miß Ellen, die vom Gram wegen des schrecklichen Todes ihres Vaters ohnedies schon so hart mitgenommen ist und nun noch erleben muß, wie ihr Geliebter dem Tag entgegensieht, wo er das Schaffot besteigen soll.
Ich bat Pater Johannes, mir seine Meinung über den Mord zu sagen, er drängte jedoch darauf daß ich mit ihm sogleich wegfahren sollte, um seinen kranken Kaplan zu besuchen. Ich bestellte daher den Wagen und es dauerte nicht lange, so fuhren wir rasch dem Gebirge zu. Während der Fahrt fragte ich den Pfarrer, wie lange er schon seinen Kap
Ian fenne.
Seit achtzehn Jahren, Herr Doktor," antwortete er. Als ich hierher nach Mylrea kam als Kaplan, war er ein fleiner, schwächlicher Junge von sieben Jahren; aber schon damals bemutterte er seinen Bruder Michael, der doch nur zwei Jahre jünger und viel stärker war. Sie wuchsen zusammen auf zu ihrer Eltern Stolz und Freude. Die Mutter wollte durchaus haben, daß einer von ihren beiden Knaben Geistlicher werden sollte, und da Michael ein wilder, aus gelaffener Junge war, fiel ihre Wahl auf Anton, der für sein Alter ernst und gesetzt und dabei auch klug war. Er wurde also zu seiner Ausbildung nach Maynoth gesandt. Erst nach mehreren Jahren sah ich ihn wieder, und kaum hätte ich ihn wieder erkannt, denn ein großer, hübscher, junger Mann war er geworden, der fast ebenso schön wie Michael aussah. Er war nur brünett, statt blond und schlank, fast zu schlank für seine Größe, und seine Augen sahen auch nicht so finster drein wie die Michaels. Aber sein Blick war doch seltsam verstört, und ich fand auch bald die Ursache davon heraus.
Eines Tages kam er zu mir, um mich um Rat zu fragen. Pater Johannes, sagte er, bin ich schon zu weit gegangen, um noch zurücktreten zu können? Und muß ich durchaus auf's Seminar zurück, um Geistlicher zu werden? Nun, lieber Herr Doktor, ich war gerade an diesem Tage recht übel aufgelegt, und als ich sah, daß der Bursche unschlüssig war, versuchte ich es erst gar nicht, ihn festzuhalten. Ich klopfte ihm auf die Schulter, blickte ihm fest in die Augen und sagte zu ihm: Anton Creenan! Fühlst du nicht selbst in dir, daß du ganz und gar mit der Welt abgeschlossen hast, dann trete nicht in den heiligen Priesterstand, denn ein schweres Leben wartet deiner. So lange du hienieden auf Erden wandelst, muß du alle Banden lösen und alles, was in deinem Herzen ist, herausreißen, und nur die Pracht und Herrlichkeit des Priestertums bleibt bei dir. Ja, Herr Doktor, so redete ich mit ihm." Der Pfarrer machte in seiner Erzählung eine kleine Pause, während der ich ihn ganz erstaunt ansah.
,, Sprechen Sie denn nicht vom Pater Antonius?" ,, Na freilich!"
,, Aber er ist doch Geistlicher?"
,, Damals war er es noch nicht", antwortete Pater Johannes, und damals fühlte er sich auch noch vollkommen als Laie. Freudig ging er von mir weg und ich dachte gar nicht mehr an die Angelegenheit. Da wurde ich im vergangenen Jahre benachrichtigt, daß ich einen neuen Kaplan hier zu erwarten hätte, und als dieser eintraf, war es fein anderer als... Anton Creenan. Wohl dieselbe Persönlichfeit, Herr Doftor, aber doch ein ganz anderer Mensch! Ich sprach mit ihm von früheren Zeiten, aber ich merkte bald, daß es jetzt anders mit ihm stand. Pater Johann, sagte er zu mir, indem er meine Hand ergriff- ich weiß es noch wie heute- Sie brauchen um mich keine Angst zu haben.
Ich schwöre Ihnen beim Allerhöchsten, daß ich mein Gelübde bis zu meinem Tode halten werde."
Der Pfarrer schwieg ergriffen. Erst nach einer Weile fragte ich:
Er hängt wohl sehr an seinem Bruder?"
Mutter ihr Kind! Kein Wunder, lieber Herr Doktor, daß Das ist nicht der richtige Ausdruck; er liebt ihn wie eine es den armen Mann zu Boden geworfen hat."
Landes durch eine so öde und verlassene Gegend, wie man Der Weg auf dem wir fuhren, führte in das Innere des sie selbst im westlichen Teile Irlands nur selten findet. Zu dunklen Moorlandes, und dahinter erhoben sich niedrige beiden Seiten der Straße erstreckten sich weite Flächen Berge, deren düsteres Aussehen von den darüber hängenden Räder unseres Wagens und von Zeit zu Zeit das Gefrächze Rgenwolken noch verstärkt wurde. Nur das Rasseln der eines Vogels unterbrachen die lautlose Stille.
Zweimal famen wir auch an einer Menge nahe beieinander ſtehender Hütten vorbei, denen die ehrenvolle Bezeichnung eines Dorfes" zu Teil wurde. In Lumpen gekleidete Männer, Frauen und Kinder standen an den Türen und grüßten ehrerbietigst den Priester. Später stieg die Straße, und nacherreichten wir schließlich ein hochgelegenes Plateau, in deſſen dem wir in die eigentliche Gebirgsgegend gekommen waren, Mitte ein mit Schiefer gedecktes Herrenhaus ſtand. Um dasselbe herum reihten sich grüne Parkanlagen und Wiesenland. An der Straße standen ein kleines Häuschen und ein großes Empfangstor; aber dem Häuschen fehlten das Dach und die Bewohner, und das Tor war aus den Angeln ge= fallen.
Früher waren die Creenans sehr reich", erklärte der Pfarrer, als wir durch das Tor fuhren, aber bei dem großen Bankbruche in Dublin verlor der alte Herr eine Menge Geld und kurze Zeit darauf starb er. Jezt bewirtschaftet seine Witwe das Gut, und da kommt nun das große Unglück über sie."
Wir waren an der Vorderseite dieses Hauses angelangt. In einem Augenblick war Pater Johannes vom Wagen herunter und klopfte mit seinem Regenschirm gegen die Türe, die auch sofort von einem frisch und munter aussehenden irischen Mädchen geöffnet wurde. Beim Anblick des Pfarrers schlug sie sittsam die Augen nieder und forderte uns auf, näher zu treten. Durch einen großen Flur famen wir in ein kleines Wohnzimmer, das nett und einfach möbliert war und an den Wänden auffallend viele Heiligenbilder aufwies; es mochte das Zimmer des jungen Priesters sein.
Nachdem wir eingetreten waren, schloß das Mädchen leise hinter uns die Tür und wandte sich dann an den Pater Johannes mit der Frage: Soll ich Mrs. Creenan rufen. Euer Hochwürden? Sie schläft unten."
,, Störe sie nicht, Nora!" antwortete er.„ Ich habe einen will. Geht es ihm heute besser?" neuen Doktor mitgebracht, der den Pater Antonius sehen
„ Ach nein, Euer Hochwürden", antwortet das Mädchen, und die Tränen traten ihr dabei in die Augen.„ Er befindet sich heute so schlecht, wie es gar nicht ärger sein kann." „ Der Arme! Führe uns zu ihm, Nora!"
Das Mädchen gab uns ein Beichen, ihr zu folgen, und verließ das Zimmer. Wir gingen wiederum über den Fluv, stiegen dann eine eichene Treppe hinauf und kamen in einen schmalen Gang, der zu beiden Seiten Türen hatte. Am Ende desselben lag ein Zimmer, dessen Türe halb offen stand. Der Pfarrer machte sie vollends auf, und wir traten ein.
Im ersten Augenblick konnte ich gar nichts sehen, nur schwere Atemzüge hörte ich, die ab und zu durch Seufzen und Stöhnen unterbrochen wurden. Dicke Vorhänge vor den Fenstern hielten das Licht völlig ab, und als ich einen Versuch machte, sie zurückzuziehen, sagte das Mädchen:„ Ich bitte Euer Gaden um Berzeihung, aber Mrs. Creenan hat es so angeordnet. Das Licht stört den Kranken."
,, Wenn ich ihm aber helfen soll, muß ich ihn doch zuerst sehen, und bei dieser Beleuchtung kann ich nichts machen." Sie zog darauf die Vorhänge ein wenig zur Seite, und ich konnte nun meinen neuen Patienten sehen.
( Fortsetzung folgt.))
Eine Frühlingsblume.
Novellette von Signild.
( Nachdruck verboten.)) Hier, Amt Neustadt! Es war auf dem Telephonamt der Kleinen Stadt Neustadt, und das junge Fräulein Viola Roos war am Apparat. Ihre klare Stimme erklang sowohl unaufhörlich und ihre schmalen weißen Hände flogen mit bewunderungswürdiger Sicherheit von der einen Nummer zur
anderen.
Sie war eine liebliche Erscheinung, blond und rosig mit großen, sehnsüchtigen blauen Augen.
Sie hatte eine unbeschreibliche Sehnsucht, die kleine Viola, eine Sehnsucht nach etwas so recht Merkwürdigem, etwas Wunderbarem. Sie war neunzehn Jahre, und noch nie aus Neustadt herausgekommen, wenigstens nicht aus der nächsten Umgebung, über die Anhöhe und über den Wald hinaus, der die Stadt auf drei Seiten umgiebt. Hiernach richtete Viola oft ihre Schritte, denn sie liebte die schöne, freie Gottesnatur über alles.
Eine kurze Pause war eingetreten, und die junge Telephoniſtin ſezte sich an das Fenster und blickte auf die Straße hinaus. Auf der Promenade sah sie einige junge Herren und Damen, die in munterer Unterhaltung auf- und niederschritten.
Viola beneidete die jungen Mädchen! Sie hatten Zeit, sich dort drüben im Sonnenschein zu ergehen, während sie hier drinnen fest gefettet war, und auf jeden Ruf zur Verfügung stehen mußte. Sie war mit diesen jungen Damen zusammen aufgewachsen und sie rechneten sie zu ihren Freundinnen. Und doch war ihr Verhältnis zu einander eigentümlich. Violas Eltern sie waren vor einigen Jahren gestorben hatten ihrer Armut und Kränklichkeit wegen ein sehr zurückgezogenes Leben geführt, und Viola hatte nie eine threr Freundinnen in ihrem Hause empfangen können. Daher kam es, daß auch ste nur selten zu ihnen gebeten wurde und ihr Verkehr sich auf Spaziergänge vor die Stadt beschränkte.
Ohne daß sie es merken ließ, barg Viola aber eine große Lebenssehnsucht in sich. Sie wollte auch hinaus, auch etwas erleben, etwas Besonderes, etwas Großes schaffen. Es fehlte ihr aber an jedem Talent, das sie aus ihrer Einsamkeit an die große Welt ziehen konnte.
Ueber alles liebte Viola Blumen. Ohne Blumen konnte sie nicht arbeiten, und deshalb stand auch immer ein großes, grünes Glas mit einigen frischen Blumen an ihrem Fenster. Dieses war der einzige Lurus, den sie sich gestattete. Da flingelte es schon wieder.
Viola verband die beiden Leitungen miteinander, um halb in Gedanken dem Gespräche zu lauschen, was jetzt begann.
Wie entzückend es doch ist, deine süße Stimme zu hören", pernahm sie eine männliche Stimme.
,, Ach, wenn ich dich nur sehen könnte", lispelte eine weibliche.
Wie schade, daß ich dich telephonisch nicht küssen kann", sagte die männliche.
„ Wie närrisch di bist."
,, Ach, ich möchte doch so gern... Erschrocken trat die junge Telephonistin vom Apparat zurück.
Wie albern!" murmelte sie für sich, natürlich ein junges Brautpaar, das an nichts weiter als ihre junge Liebe denkt! Sind solche Kindereien aber wirkliche Liebe?" Sie hatte sie sich anders vorgestellt. Sie hatte sich einen Freund, einen Wann gewünscht, zu dem sie aufschauen, auf den sie sich stüßen konnte. Ernst sollte er sein, und sollte wie sie die Natur lieben und das viele Schöne genießen, das sie uns in so reichem Maße darbietet. Hierüber dachte ste immer wieder und wieder nach.
An einem schönen Tage im Frühling ging Viola in den Wald hinaus, um Frühlingsblumen zu suchen. Den ganzen Tag hatte sie sich nach dem Walde gesehnt, aber erst gegen abend war sie dienstfrei geworden.
Es war ein entzückender Frühlingsabend mit milder, weicher Luft, klar und still und mit den allerschönsten Farben.
Mit dem Hute tu der Hand durchwanderte Viola den Wald. Ihre Lippen und Augen lachten, denn jetzt, da sich ihre Seele an der Schönheit sättigte, war sie glücklich. Jetzt sehnte sie sich nicht mehr.
Sie pflückte einige Blümlein und setzte sich auf eine Moosbant, um mit über den Knieen gefalteten Händen sich in den Anblick des Sonnenunterganges zu vertiefen. Die Giebel
und Türme des Städtchens glänzten in rofigem Rot; die Schatten waren aber scharf und schwarz.
Die Sonne ging unter, und der Dunst wurde zu dichtem Nebel, das junge Mädchen blieb aber unbeweglich ſizen. Sie war nicht imstande, sich von der Frülingsstimmung loszureißen, die sich ihrer Sinne bemächtigt hatte.
Ein solcher herrlicher Frühlingsabend ist aber falsch und gefährlich, und hinter der lachenden Schönheit verbirgt er gar oft Kälte und Tod.
Als Viola sich endlich erhob, um den Heimweg anzutreten, fühlte sie, daß ihre Glieder kalt und steif waren. Sie merkte, daß es sie fror, und schon während der Nacht stellte sich Fieber ein.
Die Witwe, bei der sie wohnte, betrat am nächsten Morgen ihr Zimmer, um nachzusehen, warum sie nicht zur gewöhnlichen Zeit aufstehe. Die Alte war ganz erschrocken über ihre fieberheißen Wangen und die unnatürlich glänzenden Augen. Sie eilte sofort zu dem nächsten Arzt.
Dieser, ein noch junger Herr, fam. Er war in der ganzen Stadt bekannt, eine hübsche, schlanke Erscheinung, eine in den ersten Kreisen des Städtchens vielbegehrte Persönlichkeit, auf die manche Schöne ihre Hoffnungen setzte.
Jetzt stand er vor Violas Bett, untersuchte sie flüchtig, horchte auf ihre Bruſt und fühlte ihren Puls.
Nach einer kurzen Besprechung mit der Wirtin schlug er der Kranken vor, ins Krankenhaus zu gehen.
„ Nein, nicht ins Krankenhaus", bat Viola.„ Lassen Sie mich hier. Ich werde schon gesund werden. Mit fremden Menschen in einem Zimmer zusammen zu liegen, ist mir unmöglich, und um einen Raum allein zu nehmen, dazu besize ich die Mittel nicht."
Der junge Arzt blickte das hübsche Mädchen mit milden Augen an und sagte:
Ich verspreche Ihnen, daß Sie es dort gut haben werden. Lassen Sie mich nur machen, Sie sollen sich nicht zu beklagen haben."
Und er ging. Doktor Stahl wußte selbst nicht, weshalb er sich der Fremden annahm, er wußte nur, daß das junge kranke Mädchen ihm von Herzen leid tat, so daß er nicht anders handeln konnte, als er jetzt handelte. Es trieb ihn eine ihm unbekannte Kraft, um der Wermsten alle Erleichterung zu schaffen, die er ihr zu leisten vermochte.
Viola wurde ins Krankenhaus gebracht und erhielt ein freundliches Zimmer mit Aussicht auf den Park, und auf dem Tische neben ihrem Bett stand das grüne Blumenglas mit Blumen, die ihr die Witwe täglich brachte.
Es war eine ungewöhnlich schwere Lungenentzündung, die die kleine Viola sich an dem schönen Frühlingsabend zugezogen hatte, und die Krankheit zehrte und nagte an ihrem Lebensfaden, der trotz des heldenmütigen Widerstandes, den der junge Körper leistete und trotz aller Waffen der ärztlichen Kunst, welche der junge Doktor anwandte, immer schwächer und schwächer wurde.
Seine ganze freie Zeit brachte Dr. Stahl im Krankenzimmer Violas zu. Eine Wärterin war immer um sie, oft löste er diese ab und nahm ihren Platz neben dem Bette der Kranken ein. Dann hielt er die kleine, heiße, unruhige Hand zwischen den seinen, und dies beruhigte ste und machte sie glücklich.
Dann erzählte sie von sich und ihrer unerklärlichen Sehnsucht nach dem Leben und einem Freunde.
Eines Tages fragte er sie, ob sie denn jemanden so von Herzen lieb habe.
Sie lächelte nur schwach und schüttelte den Kopf. Darauf sagte sie ohne Scheu:
" Ich bin so allein, so ganz ohne Schutz und Schirm, und ich sehne mich so sehr nach jemanden, zu dem ich festes, unbedingtes Vertrauen haben kann."
Wie muß dieser denn sein?"
" Er muß ſtark und lieb, klug und gut sein, und muß Geduld haben, um mich den rechten Weg durchs Leben zu führen doch jetzt ist dies alles nicht mehr nötig."
Dabei seufzte sie schwer.
Dem jungen Arzt traten Tränen in die Augen und seine Hand umschloß fester die ihrige. Wie gern hätte er sie am Leben erhalten und ihre Sehnsucht befriedigt.
Sie sind gut zu mir, Herr Doktor, und Sie meinen es ehrlich mit mir."
Sie blickte ihn mit ihren großen, klaren Augen an. Dann breitete sich ein glückliches Lächeln über ihre Lippen und sie senkte die Augenlider, sodaß die langen Augenwimpern einen Schatten auf ihre Wangen warfen.


