Ausgabe 
9.4.1904 Erstes Blatt
 
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ministerium volle Aufmerksamkeit zu. Es hat dabei lebhaftes Interesse an dem Militärstiefel- Wettbewerb, den der Ver­band deutscher Schuhwarenhändler anläßlich seiner zweiten Fachausstellung zu Berlin im August d. J. abzuhalten beab­sichtigt. Im Frieden erfolgt die Stiefelversorgung des Heeres fast ohne Hinzuziehung der Privatindustrie durch die Be­kleidungsämter, aber bei dem plötzlich gesteigerten Bedarf bei einer Mobilmachung müssen die privaten Schuhfabriken mit herangezogen werden. Unsere Heeresverwaltung hat denn auch mit einer Anzahl solcher leistungsfähigen Fabriken Lieferungsverträge für bestimmte Mengen Militär- Schuh­werk abgeschlossen. Fast alle Militärbekleidungsstücke sind nach und nach wesentlich verbessert, der Militärstiefel dagegen nicht in demselben Maße, so daß man im Interesse besonders unserer Infanterie nur wünschen kann, daß bei diesem Wett­bewerb ein friegsbrauchbarer Stiefel gefunden wird. Das Kriegs ministerium hat dem Verbande deutscher Schuhwarenhändler nahe gelegt, den Ausstellern keinerlei Vorschriften bezüglich der Wahl der von ihnen zu fertigenden Modelle zu machen, um den Ideen der einzelnen vollen Spielraum zu gewähren.

Lokales.

9. April 1904.

A Bad Orb, 7. April. Gestern Morgen verschied hier, plößlich Herr Christian Schneider aus Schierstein Er war derjenige welcher s. 3. an alle Chriftiane Deutsch­lands einen Anruf erließ zu einer Ehrung für Christian

De wet.

Ueber die Baugenossenschaft des evangel. Arbeitervereins in Gießen

werden meistens auf gütlichem Wege beseitigt durch den Vorstand, auf der anderen Seite erfreuen sich die Mie­ter eines festen Wohnsites, sind also leicht eintretenden Veränderungen, wie das bei anderen Mietverhältnissen wohl vorkommen fann, nicht ausgesetzt.

Zum Schluß sei noch erwähnt, daß es der Genossen­schaft auch an Auszeichnungen nicht gefehlt hat; zwei Bor­standsmitglieder: Rendant Doering und Lackierer Ritsert wurden in den Vorstand des Ernst Ludwig- Vereins und der Erstgenannte auch noch in den aus drei Mitgliedern bestehenden Vorstand des am 7. Dezember 1903 gegründeten Verbandes der Bauvereine Hessens gewählt.

Aus dem Hungener Bezirk

Berscht*), 4. Aprel 1904.

Liewe Gevorrersche!

hat deren langjähriger Direktor, Herr Rendant Doering, eine von ihm verfaßte Denkschrift, welcher außerdem noch Baupläne und Bilder von Häusergruppen bet­gefügt sind, herausgegeben. Die Schrift war ursprünglich, so sagt Herr Doering in seinem Vorwort, als Bericht für einen kleinen Kreis von Interessenten bestimmt. ging uns folgender Brief mit der Bitte um Abdruck zu: Auf Wunsch des Landeswohnungsinspektors für unser Hessen übernahm der Verfasser die Aufgabe, in der auf den 7. Dezbr. 1903 berufenen Versammlung der Ver­treter von Bauvereinen Hessens einen Vortrag über den Werdegang unserer Genossenschaft zu halten. Es wurde in dieser Versammlung der Wunsch geäußert, daß der Vortrag im Druck erscheine und so weiteren Kreisen zugänglich gemacht werde. Herr Doering ist ** Der Großherzog hat sich gestern von Rom jetzt diesem Wunſche nachgekommen und vor uns liegt das Büchelchen, welches in schlichter und einfacher Dar­nach Athen begeben und wird im Königlichen Palast da­stellung die Gründung und den Werdegang der Ge­daselbst Wohnung nehmen. ** Großh. Ministerium des Innern hat dem Ortsvor nossenschaft enthält. Die Bewegung, die sich überall in stant* zu Alsfeld die Erlaubmis erteilt, mit dem am 25. den 80er Jahren bemerkbar machte, der Wohnungsnot Juli d. J. stattfindenden Prämien- und Pferdemarkt zu steuern und der Arbeiterklasse Gelegenheit zur Er­eine Verlosung von Vieh und landwirtschaftlichen Gewerbung eines eigenen Heimes zu verhelfen, hatte den räten zu verbinden, auch ist der Vertrieb der Lose in der Herrn Rendant Doering veranlaßt, Pläne und Kosten­Provinz Oberhessen gestattet. anschläge von Herrn Pastor von Bodelschwingh in Bielefeld zu erheben, um in Gießen die Erbauung von Arbeiterhäuschen anzustreben. Damals mangelte es aber in unserer Stadt noch an genügenden Männern, welche diese soziale Bewegung unterstüßten und erst im Jahre 1894 nachdem 2 Jahre vorher der evangel. Arbeiterverein gegründet worden war- kam der Ruf, und zwar aus den Reihen der Interessenten selbst, nach Errichtung einer Baugenossenschaft. In den vor bereitenden Sizungen hatte man sich dahin ver­ständigt, weil sehr viele Interessenten Mitglieder des evang. Arbeieervereins waren resp. noch sind, daß die Baugenossenschaft zwar selbständig aber doch als ein Glied des evang. Arbeitervereins sein soll.

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**( Personalien.) Der Privatdozent an der Universität Bonn, Prof. Dr. Strack, wurde zum außerordentlichen Professor für Geschichte ernannt.

Bei den Kompagnie besichtigungen im 116. Infanterie- Regiment, die in Kürze stattfinden, wird außer dem Brigade- und Divisions Kommandeur der kommandierende General des 18. Armeekorps, Se. Ex. General der Inf. v. Lindequist, anwesend sein. Oberfriegsgericht. Der Musketier Dosch 12. Comp. Inf. Reg. Nr. 117 jest in der 4. Comp. Inf. Reg. Nr. 168, welcher vom Kriegsgericht wegen Diebstahl zu 3 Wochen strengen Arrest verurteilt war, wurde auf Berufung vom Oberkriegsgericht mangels Beweiss freige­sprochen. Dosch sollte in der Scheibenwerkstatt, wo er als Handwerker beschäftigt war, einen Schraubenzieher entwendet

haben.

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** Der Verein ehemaliger Jäger und Schüßen zu Gießen hält morgen Sonntag, im Vereinslokal Hotel Buschmann" seine Monats- Ver­sammlung ab. Der junge Verein, der erst seit einem Vierteljahr besteht, verfügt schon über eine große Anzahl Mitglieder. Wünschen wir demselben auch ferneres Blühen und Gedeihen.

H. Die Kolossalgeschwister. Wer es bis jetzt versäumt hat, sich die ansehnliche Familie einmal zu betrachten, hat Gelegenheit dies in den nächsten Tagen in Lony's Bier­feller nachzuholen. Man hat es hier nicht mit den, durch forzierte Mastfuren zu Wundertieren herangebildeten Geschöpfen zu tun, sondern die drei Leutcher sind wirklich von der Natur so überaus reichlich bedacht in jeder Beziehung, daß sich ein Besuch schon lohnt. Uebrigens läßt das jugendliche Alter der Drei für die Zukunft noch manches Große( und Dicke) er­hoffen, sodaß sie sich wohl später nach einem noch stärkeren Ausdruck wie Kolossal" umsehen müssen. Sodann wird noch ein winziges Fräuleinchen, welches den poetischen Namen Nouma Hawa führt, vorgezeigt. Wie wir hörten, will sich die 62 Ctm. große oder vielmehr kleine Dame nächste Woche" verheiraten. Wer aber Luft hat, sein Heim mit " So' ner ganzen kleinen Frau" zu schmücken, der spreche nur ruhig mal vor, vielleicht folgt ihm die Holde ja doch auf sein Schloß.

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** Der Verein der Küfer und Böttcher zu Gießen veranstaltet morgen auf der Liebigshöhe eine Abend- Unterhaltung, verbunden mit Verlosung und Tanz.

Schu lang wollt aich auch mol besuche, awer es tauts aweil met'm beste Wille näit, us aalt koub schu seit zwo Woche näit en der Reih, troh woarme Imschleg en En­spreßinge däi er d'r Keurusch verschrewe hot; aach de Hannes flogt iwer Mageweih en aich hobs en d'r Seit. Wäih gihts dann auch deham en Traas, giht Dei Ahler noch uf die Grub. Woas mecht d'r al Bleyhannes, heure noch immer die Säu ünner de Weid? Heh trinkt aach gern sei Vertelche, awer zum Abedecker nach unge giht he net wirrer, bo weje em Schnäpsi. Wäi gihts dem Adam en dem Bleyschneirer, sänge se dann als noch emol obends beim Roobs Lui, wos mecht d'r Drejer& Hannier en sei Weibsleu, dere a ihrn Bräuem, hun aich neulich in Geiße geseh, er glawe em Lazeret bei de franke Soldate en helft, er aach Gefreirer woarn, da kann sich die Baulin gespanne. Schafft dann de Berschter Philipp ez wirrer uff d'r Grub, er so soft gescheid, wann he nur net manchmol so narrig wer.

Wäi dann met' m naue Schaulhaus, heert mer dann gor naut dovo en vo weje dem naue Wassergrom!

D'r junk Lehrer en Traas hot sich die Chresttog ver­lobt mit aner vom Rhei. Mer glaabt erscht, he det sich en Traas a suche, aich hat schuh woas munkle Hern.

Stiht dann ett uff em Weg nooch d'r Boh e Latern, orrer hots immer noch fa Aennering gegewe.

Schacko's Wilhelm saht mer om Sonntag, doß die Grub et en annere Herr hätt, wäi dann aweil merem Verdi nst. Woas mecht dann der Traaser Gesangverein, will he net deß Johr noch Geiße uff de Streit.

Sost häi noch alles bein Ale, de Christian hot sich uff d'r Grub die Hänn en die Nos verbrennt en leib en Hunge.

Der Schreinersch Heinrich hot die Feiertog Bräu. Ez muß aich schließe, dann us waz muß sei Ge­tränk ez hu. Schreib bal emol wis auch giht. Grüß mer die Lisbeth en die Fraa vom Herr Bürjermaster, sowie die annern Bekannte en aich verbleib met großem Gruß

Dei

Gevorrersche Annemarie.

*) Berstadt im Kreis Büdingen gemeint.

Am 23. Mai 1894 fand unter Leitung des Prof. Stamm als Vorsitzender des evang. Arbeitervereins in Gießen die Gründungsversammlung statt und die anwesenden 39 Personen nahmen den vorgelegten Statutentwurf an. In den Vorstand wurden gewählt Rechner H. Doering ( Direktor), Christ. Haas( Kassierer), Hauptlehrer Traber und Architekt Hamann. In den Aufsichtsrat wählte man Kommerzienrat Heyligenstaedt, Amtsrichter Dornseiff, Werk­führer Holm und Lackierer Jaf. Ritsert. Mit Ausnahme des Hauptlehrer Traber, welcher sein Amt wegen dienst­licher Arbeitsüberhäufung niederlegte( an seine Stelle trat das Aufsichtsratsmitglied Ritsert) ist der Vorstand heute noch derselbe; von den ursprünglich gewählten Aufsichtsrats­mitgliedern versehen drei noch ihr Amt, während Holm 1897 wegen Wegzug ausschied und durch Werfführer Schufft er­setzt wurde. An Stelle Ritsert trat Oberbriefträger Beck. Die Beschaffung von Baugelände und Ausführung der Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Bauten wird in der Denkschrift eingehend wiedergegeben. Die Genossenschaft ist hierbei von dem Gedanken geleitet worden, nicht in einer Gegend die Häuser zu bauen, um dadurch die Schaffung eines sog. Arbeiterviertels zu vermeiden. Zwischen der Grünbergerstraße und der Licherstraße, der heutigen Landmannstraße errichtete nun die Genossenschaft, nach Kauf des erforderlichen Geländes von der Stadt für 2 Mt. pro qm, 6 Einzelhäuschen und 5 Doppelhäuschen mit zusammen 16 Einzelwohnungen. Im Jahre 1897 wurde Gelände auf dem Seltersberg, ebenfalls von der Stadt, ge­fauft( pro qm zu 4 Mt.) und dort 2 Einzel- und 6 Doppel­häuschen mit zusammen 26 Familienwohnungen gebaut, die an der jetzigen Hillebrand- und Crednerstraße somie Mittel­weg liegen. Später von 1901 ab sind in derselben Gegend noch 1 Einzel- und 3 Doppelhäuschen sowie 4 größere Miets­Häuser, wovon eines mit Kleinkinderschule, an zusammen 42 Wohnungen errichtet. Im Bau begriffen sind gegenwärtig 5 Häuser. Der Grund und Boden für alle ihre Bauten enthält 9626 qm; der Gesamtherstellungswert der fertigen Häuser, ein­

** Ein Musketier der 10. Komp. des 116. Inf. Regts. hatte vorgestern Abend versäumt, seine beiden falschen Zähne beim Schlafengehen aus dem Munde zu entfernen, was zur Folge hatte, daß er dieselben nachts infolge Hustens hinunterschluckte. Er wurde alsbald in's Lazaret schließlich Grund und Boden, beträgt 294700 Mart. In aufgenommen und mit Röntgenstrahlen untersucht, ohne daß jedoch festgestellt werden konnte, wo sich die Zähne befinden. Der Bedauernswerte tlagt über heftige Schmerzen.

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sollte niemand, der falsche Zähne trägt, versäumen, dieselben abends vor dem Schlafengehen aus dem Munde zu nehmen. = Klein- Linden, 8. April. Auch der Gesangverein Arion" wird sich am Gesangswettstreit in Gießen be­teiligen. Wünschen wir dem Verein, daß seine Anstrengungen mit Erfolg gekrönt werden.

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Trais Horloff, 6. April. Unser Gesangverein macht unter der Leitung unseres jungen Lehrers, Herrn Zimmermann, große Fortschritte, sodaß er mit Stolz in die Zukunft blicken kann. Voraussichtlich wird er in diesem Jahre wieder an verschiedenen Sängerfesten

teilnehmen.

Nieder- Gemünden. Nachdem nunmehr das Emp- fangsgebäude auf dem hiesigen Bahnhofe durch den Umbau in allen seinen Teilen fertig gestellt ist, wird auch in Kürze eine Bahnhofswirtschaft in demselben eröffnet werden. Wer das Gebäude vor dem Umbau gekannt hat und dasselbe jetzt sieht, der muß zu der Ueberzeugung kom­men, daß hier die Eisenbahnverwaltung ein Gebäude ge­schaffen hat, welches jetzt der Neuzeit voll und ganz entspicht. Die ganze Anlage, zur welcher auf den Bahnsteigen noch zwei Renislampen gekommen sind, dürfen jetzt wohl mit an erster Stelle auf der ganzen oberhessischen Strecke stehen.

+ Fulda, 8. April. Der Historifer Geh. Sanitätsrat Dr. Schneider, in weiten Kreisen bekannt unter dem Namen ,, Rhönpapa", ist heute Nacht im Alter von 92 Jahren gestorben.

neuerer Zeit sind Unterhandlungen im Gange zum Erwerb von weiteren 130000 qm.

Ferner gibt Herr Rendant Doering über die Aufbringung der Mittel verständliche Mit teilungen, aus welchen zu ersehen ist, daß die Ge­nossenschaft vorsichtig und praktisch gewirtschaftet hat. Die erforderlichen Mittel wurden aufgebracht außer durch Einzahlungen der Mitglieder auf den Geschäfts­

anteil durch Darlehen, die u. a. von dem Verband der Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften der Provinz Oberhessen, von der Invalidenversicherungsanstalt Gr. Hessen, von der Plock'schen Stiftung und von der Spar- und Leihkasse in Gießen entnommen wurden; außerdem hat die Genossenschaft 312 prozentige Inhaber­Obligationen zum Betrage von 37900 ME. ausgegeben. Die Stadt hat sich zur Uebernahme der Bürgschaft für neue Darlehen bis zu 50000 mf. bereit erklärt. Die von dem Baumeister der Genossenschaft, Architekten G. Hamann in Gießen, entworfenen Projekte weisen gute Grundrißaufteilungen auf, die äußere Ausstattung der Häuser ist sehr gut gelungen. Die Schrift enthält hierzu bildliche Darstellungen nebst Grundrißzeichnungen mehrerer Häusergruppen der Genossenschaft und gerade durch Beifügung dieser Bilder und einiger Tabellen über die Höhe der Kauf- und Mietpreise usw. wird die praktische und den Bedürfnissen des kleinen Mannes entsprechende Tätigkeit der Genossenschaft ins rechte Licht gesetzt.

Was das Mietverhältnis anbelangt, auch darüber äußert sich der Verfasser; eventuelle Differenzen

Aufgebote.

Am 2 April. Karl Nesseldreher, Soldat dahier mit Marie Schunt in Heuchelheim. Otto Baul Hoffmann, Kaiserl. Landrichter in Zabern mit Elisabeth Schäcker dahier. 5. Heinrich Eise, Lackierer dahier mit Karoline Johanna Elisabeth Löber hierselbst. Caspar Joseph Schmitt, Lehr­amtsassessor in Worms mit Johanna Maria Theresia Eichenauer dahier. Karl Julius Philipp, Uhrmacher dahier mit Rosa Franziska Katharina Volz in Schwegingen. Ludwig Fien, Bierbrauer dahier mit Anna Gertraud Burk in Biedenkopf. 6. Karl Keil, Weißbinder dahier mit Elisabethe Menz, geb. Kühn hierselbst. 7. Friedrich Heinrich Förster, Optifer in Wilhelm Luh, Loko­Weßlar mit Helene Hammel dahier motiv- Hilfsheizer dahier mit Emma Dorothea Gehl in Fulda. Eheschließungen.

Am 2. April. Gustav Franz Hennig, Schriftseter dahier mit Elisabethe Eich in Frankfurt a. M. Ludwig Adolf Hahn, Grabsteinhändler in Gladenbach mit Dina

Marie Langsdorf dahier. Peter Margolf, Fuhrmann dahier

mit Margarete Wirth hierselbst. Hermann Deuster, Schreiner dahier mit Marie Honig in Appenrod. Friedrich Gustav Wittmann Gärtner dahier mit Anna Röhrig hierselbst. Hugo Herbert, Portier in Friedberg mit Elisa Minna Reibeling hierselbst. August Gottschalk, Gefangenaufseher in Buzbach mit Johanna Bellof dahier. Heinrich Theodor Rudolf Weber, Kunst- u. Handelsgärtner dahier mit Katharine Anna Margarete Binz Hierselbst. 6. Gustav Emil Ludwig Konrad Kullmann, Bankbeamter in München mit Clothilde Louise Wilhelmine von Kreß dahier.

Geborene.

Am 27. März. Dem Schlosser Friedrich Diehl ein Sohn. 28. Dem Arbeiter Friedrich Volz ein Sohn, Fried­rich Karl. 31. Dem Kellner Ludwig Riehl eine Tochter, Rosa Toni Hedwig Lucie. 2. April. Dem Lokomotivführer Arnold Handloser ein Sohn, Friedrich Wilhelm Arnold. Dem Sergeanten Karl Gottfried Burger ein Sohn, Erich August Karl. Dem Schreiner Ferdinand Sauer ein Sohn, August Konrad. Dem Viehhändler Karl Johannes Born ein Sohn. 6. Dem Fuhrmann Heinrich Leimberger eine Tochter.

Gestorbene.

Am 1. April. Johann Georg Lauer, 45 Jahre alt, Wirt dahier. Eduard Hanau, 55 Jahre alt, Seifenfabrikant dahier. 3. Baltafer Müller, 51 Jahre alt, Schußmann dahier. 5. Margarete Zinn geb. Gerhardt, 51 Jahre alt, Ehefrau des Straßenfehrers Georg 8inn dahier. 6. Heinrich Balser, 65 Jahre alt, Landwirt dahier. Christoph Ludwig

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