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paar Erkundigungen einziehen, ob sie„ drüben" ehrlich gewirtschaftet und sich eines guten Renomees erfreut hatten.
Nun, in dem Punkt konnte man hier ruhig sein! ,, Norden and Son" in Yokohama war eine solide, geachte Firma, der Vater galt für ein ganz hervorragendes Han delsgenie, und der Sohn, obgleich er noch keine dreißig Jahre zählte, sollte doch an dem Aufbau der geradezu glänzenden Verhältnisse und an der Größe, zu welcher die Firma sich aufgeschwungen, den tätigsten Anteil haben. Wer die Ruhe und Umsicht sah, mit welcher der junge Mann hier in Berlin fein neugegründets Lank- und Wechselgeschäft betrieb, wer Verständnis besaß für den sichern Ueberblick, den er dabei entfaltete, für die Maßregeln, die er traf, die geschäftlichen Verbindungen, die er hier einzugehen, dort zu vermeiden wußte, der glaubte es unbedingt, daß dieser Sohn" der Firma wirklich mit Erfolg in das väterliche Geschäft ein gegriffen und nicht bloß, wie so viele Söhne reicher Väter es taten, mit der Hand in den gefüllten Säckel gelangt hatte! Zudem war Hellmut Norden aus Yokohama ein reizen der Mensch, so reizend, daß selbst die kühle, vorsichtige Berliner Finanzwelt sich verhältnismäßig rasch für ihn erwärmte. Es lag ein eigener, fremartiger Reiz in diesem schönen, eleganten Manne, eine gewisse Kindlichkeit und Frische der Empfindung, die um so wunderbarer berührte, wenn man sah, wie verständig er disponierte, welch' hellen Verstand er besaß und wie nichts in seinem ganzen Wesen von unklarer Gefühlsschwärmerei, sondern alles von bewußtem Wollen und gesunder, planmäßiger Einsicht sprach. Aber hier war wirklich noch Idealismus, Begeisterungsund Genußfähigkeit, nichts von jener angeborenen_oder_anerzogenen Blasiertheit, die einen so großen Teil unserer heutigen männlichen Jugend vorzeitig zu abgelebten Greisen macht. Es machte die Leute oft förmlich stußig, wenn sie bemerkten, wie dieser Norden enthusiastisch sein, sich noch ereifern konnte, wie er schwungvoll zu reden und seine Ueberzeugung zu vertreten wußte... derselbe Mann, der so fühl und nüchtern an der Börse sein Für und Wider geltend zu machen verstand und entschieden ein guter Rechner war! Eben aber dies Gemisch von Intelligenz und Gemütswärme wirkte anziehend, und so kam es, daß Hellmut Norden in Berlin„ Mode" wurde, er wußte selbst nicht, wie, zumal er eine ſo wunderschöne junge Frau hatte. – Hildas zierliche Equipage mit den Goldfüchsen war bald ebenso bekannt im Tiergartenviertel und in der vornehmen Welt, wie Hellmuts zwei Reitpferde, Tamyris, die arabische Schimmelſtute, ein herrliches Geschöpf, um das die Berliner Sportsmen den Besizer vielfach beneideten, und Osman, der Rapphengst, noch nicht völlig zugeritten und in seiner allmählichen Vervollkommnung ein wahres Entzücken für jeden Kenner von Pferdefleisch, der ihn unter seines Herrn geübter und leichter Hand von Woche zu Woche sich veredeln sah. Hot- sumi endlich war vollends eine populäre Persönlichkeit geworden, fast jedermann im Tiergartenviertel kannte den Japaner, wie er gravitätisch und scheinbar unbekümmert, nur ab und zu aus seinen schmalen Augen einen raschen Seitenblick um sich werfend, in seiner Nationaltracht einherschritt, denn so sehr Hot- sumi in Yokohama auf europäisches Kostüm versessen gewesen war, um Aufsehen um jeden Preis zu erregen, so eifrig kultivierte er jezt in Berlin aus demselben Grunde seine japanische Tracht, den dunkelblauen Ueberwurf mit den weiten Aermeln, den breiten Bambushut, die Strohsandalen und den grellfarbigen Sonnenschirm aus Delpapier. Im Winter ließ er letzteres Schmuckstück natürlich zu Hause, und seine Nationaltracht bestand aus Wolle; fror es einige Grad, so fam seine Eitelkeit, sich auf der Straße zu zeigen und angaffen zu lassen, in ernstlichen Konflikt mit seiner japanischen Bequemlichkeit, die ihn unwiderstehlich zu seinem geliebten Kohlenbecken hinzog, das er, auf einer Matte fauernd, nur ungern verließ. Da er ziemlich fließend englisch sprach und auch über einiges Deutsch verfügte, so fam er sich noch bedeutender vor als sonst, wenn er auf halblaute Bemerkungen hinter seinem Rücken, plötzlich sich umwendend, eine passende Antwort zu geben wußte. Ich kann auch französisch," pflegte er oft zu sagen, wenn man ihn seiner Spradfertigfeit wegen lobte, aber das spreche ich nicht, denn ich gehöre zu Deutschen, und wie käme es mir zu, die Sprache ihrer Landesfeinde zu gebrauchen?" Tatsächlich beIdrar.fte sich seine Kenntnis der französischen Sprache Darauf, daß er es verstand, die Tageszeit zu bieten.
Hellmut Norden und seine Gattin waren also als zwei
Novitäten der Saison", wie Hilda sich lachend ausdrückte, in die Mode gekommen, sie hatten natürlich einige Besuche gemacht und einige Einladungen ergehen lassen, man hatte ihnen das erwidert, neue Bekanntschaften wurden gemacht, die Beziehungen knüpften sich mit erstaunlicher Schnelligkeit, denn Jugend und Schönheit haben es immer leicht im Leben, und da Hilda, troß ihres reizvollen Aeußern, entschieden nicht die Herrenwelt an sich zu feln suchte, sondern ganz offenbar in ihren eigenen Mann verliebt war, so nahmen es ihr auch die Damen weit weniger übel, daß sie wirklich schön war, und nannten sie eine Zierde ihrer Feste. Es regnete Einladungen, es gab Diners und Soupers und dejeuners dinatoris, es gab Eisfeste und Opernpremièren, es gab Maskenbälle, Nouts, Leseabende und Neitquadrillen. Die Toiletten, die Hilda für Herbst und Winter vorbereitet hatte, erwiesen sich als unzureichend, neue wurden angeschafft, und man sah auch im Hause selbst viel mehr Besuch, als man je gedacht hatte. Selten traf Hellmut seine Frau allein daheim an, wenn er von der Börse oder aus dem Geschäft kam, immer war eine oder ein paar Damen da, die Hilda„ liebste Freundin“,„ meine süße kleine Frau" oder„ mein Herz“ nannten und sie zu einer Spazierfahrt abholen, zu einem Theaterabend überreden kamen, oder es tauchten flotte Offiziere auf, die in Abwesenheit des Herrn Gemahls die „ Gnädige" zum Schlittschuhlauf auf der Rousseau- Insel oder zu einem Spazierritt im Tiergarten aufforderten. Waren sonst noch Damen dabei, dann nahm Hilda das ruhig an, Hellmut erlaubte es ihr ebenso ruhig, eifersüchtig war er nicht und hatte es auch wahrlich keineswegs nötig.
Aber das alles war anders, wie die beiden es sich gedacht, gewünscht, wie sie es sich hundertmal gemeinsam in Yokohama ausgemalt hatten! Von jenem gemütlichen, innigen Zusammenleben, wie sie es geplant, von den köstlichen Abenden, da sie zwei mit einander neben dem lohenden Kaminfeuer ſizen und plaudern oder lesen wollten, wurde absolut nichts! Auf Hellmuts Schreibtisch wurde das große, viereckige Couvert, das eine gestochene Einladungskarte enthielt, schon fast zur täglichen Erscheinung, und lag es einmal nicht da, nun, so hatten sie sicher selbst Besuch oder brachten den Abend in irgend einem Theater zu. War das nur der erste Winter in Berlin, der Reiz der Neuheit, oder würde es immer so weiter gehen? Jeder von ihnen bedauerte, das es so kommen mußte, jeder sagte sich aber auch, zu ändern sei es einmal nicht, und ob es nicht am Ende ganz gut wäre, nicht oft lange allein miteinander zu sein! Wer weiß! Sie waren glücklich miteinander, ganz gewiß, und sehr liebevoll und zärtlich, aber ein Schatten war da und blieb, das fühlten sie beide, darum kam ihnen das brausende Berliner Gesellschaftsleben ganz gelegen. Wer es Hellmut gesagt hätte, der in Yokohama jede Kriegslist aufwandte, um Hilda für sich allein zu haben, der mit jeder Viertelstunde, die ihm gehören konnte, geizte, daß ihm fremde Elemente willkommen sein würden, um ein Beisammensein mit seiner Frau zu vermeiden!
Er hatte richtig noch an demselben Tage, der jene stürmische Szene mit Hilda herbeigeführt, eine Unterredung unter vier Augen mit seinem Vater durchgesetzt... nicht ohne Mühe, da der Senior allerlei Ausflüchte, zuletzt seine angegriffene Gesundheit, zum Vorwand nahm. Das Resultat dieses Zwiegespräches war, wie die junge Frau richtig vorausgesagt und Hellmut selbst allerdings auch in der Stille gefürchtet hatte, gleich Null gewesen. Der Senior, nicht so jung und leidenschaftlich wie Hilda, überdies mit einer genügenden Frist versehen, sich zu fassen, sich auf eine wahrscheinliche Unterredung vorzubereiten, war ruhig und fest und undurchdringlich geblieben: er habe Hellmut nichts anzubertrauen, er wisse von keinem Geheimnis, es sei ja möglich, daß Hilda ein solches bewahre, jedenfalls set er aber nicht ihr Mitwisser, Hellmut möge sich beruhigen und keine Hirngespinste hegen! Zeugnen könne und wolle er zwar nicht, daß er gegen die junge Gattin seines Sohnes, soviel auch für sie spreche, von Anbeginn eine dunkle, unerklärliche Antipathie gehegt habe, die auch jetzt nicht gewichen sei- Hellmut solle sich besinnen, er habe es ihm bereits früher gesagt, auch daß sein Wesen gegen den Sohn dadurch beeinflußt, seine Stimmung ungleich gewesen sei, gebe er zu, er werde auch älter, fühle sich häufig nicht wohl... aber dies alles sei nichts Geheimnisvolles, und Hilda müsse, trotz ihrer rosigen Gesundheit, sicherlich gyste.
risch und nervös sein, um eine derartige Szene aufzuführen und sich mit einem Mysterium zu umgeben, das ihm wenigstens vollkommen undurchdringlich erscheine!
Was wollte, was konnte Hellmut tun? Er teilte seiner Gattin Wort für Wort die Rede seines Vaters mit, sie hatte inzwischen auch Zeit gefunden, sich zu fassen, sich bittere Vorwürfe über ihre leidenschaftliche Natur, die sie zu so schwer wiegenden Andeutungen hinreißen konnte, zu machen, hatte sich feierlich gelobt, künftig sehr auf ihrer Hut zu sein, und hörte Hellmut mit gesenkten Augen zu, ohne eine Silbe zu erwidern. Endlich hatte sie ihn gebeten, die ganze Szene zu vergessen, sein Vater habe recht, sie sei hysterisch und nervös, sehe alles zu schwarz, die Aufregungen der letzten Zeit, die Trennung von ihrem Bruder, alles das stürme auf sie ein und lasse sie die Dinge weit tragischer und wichtiger nehmen, als sie es verdienten; Hellmut möge, wenn er sie liebe, nicht mehr auf die ganze Angelegenheit zurückkommen und sie vergessen. Er kam nicht mehr darauf zurück, aber daß er sie nicht vergaß und von allen Ausflüchten Hildas, ihrer Nervosität und Schwarzseherei, kein einziges Wort glaubte, das wußte sie ebensogut als er selber.
Dann war die lange, beschwerliche Seereise gekommen und vorher der Abschied. Dieser durchbrach jählings die Scheidewand, welche die letzten Ereignisse zwischen Vater und Sohn aufgetürmt hatten. An der furchtbaren Erschütterung, die Frizz Norden umsonst zu unterdrücken strebte, an dem fast gegen seinen Willen hervorbrechenden Schmerzensschrei:„ Wie soll ich leben ohne dich?" merkte Hellmut, was die Trennung seinen Vater fostete, und er beschwor ihn leidenschaftlich, ihm bald nach Deutschland zu folgen. Die Antwort hierauf hatte ihm befremdlich geklungen:„ Ich komme, wenn ich fühle, daß ich sterben muß!" Diese fast pathetisch lautenden Worte wirkten aus dem Munde Nordens senior, dem jeder Gefühlsüberschwang zuwider war, doppelt merkwürdig. Noch befremdlicher war sein Abschied von Hilda gewesen, und Hellmuts ſtark erregter Argwohn verstärkte sich bedeutend, als er dies sah. Sein junges Weib gemann es nicht über sich, dem Vater ihres Gatten die Hand zu reichen. Bleich und bebend, mit niedergeschlagenen Augen, hatte sie dagestanden, ihre Lippen hatten sich gemüht, irgend etwas zu stammeln, und als der Senior festen Schrittes auf sie zugegangen war, ihre herabhängende, willenlose Hand ergriffen und sie auf die Stirn gefüßt hatte, da war das süße Gesicht, das Hellmut so sehr liebte, leichenhaft blaß geworden, und wieder ging ein Ausdruck des Grausens darüber hin, den sie mit Aufbietung aller ihrer Kräfte nicht zu bemeistern vermochte.
Unterwegs, auf hoher See, kamen dann die beiden nicht weiter auf jenes Thema zurück, Hellmut wollte sie nicht quälen, und er verſtand zu gut die stumme Bitte in ihrem Blick, wenn sie zu ihm aufſah! Oft aber, wenn sie beide auf dem Verdeck des Schiffes standen und der Sonne zusahen, wie sie in verschwenderischer Pracht goldige und rotgleißende Strahlengarben über die weiten Wasser streute, fam ihnen jener Abend in Erinnerung, als sie auf dem Aussichtstempel standen und die Sonne sinken sahen, und sie dachten an ihr feierliches Gelöbnis, einander nie etwas zu verschweigen! Dann wandte Hellmut wohl oft sein Haupt, ohne ein einziges Wort zu sprechen, und sah die schöne Frau an seiner Seite mit einem langen, fragenden Blick an, und sie verſtand ihn und ſah unſsäglich liebevoll zu ihm auf, mit zuckendem Munde und tränenschwere. Augen... aber ihre Lippen blieben stumm.
An diesem Februarvormittag, als es so unaufhaltsam schneite, stand Hilda, zufällig einmal ohne Besuch, am Fenster ihres Boudoirs und sah träumerisch hinaus. Das Boudoir war ein reizendes, mit lichtblauer Seide und einer Flut von weißen Spizen ausgefüttertes Nestchen, die Zimmerdecke glich einem strahlenförmig zusammengezogenen blauen Zeltdach, von leichten Silberstäben geſtützt, eine silberne Taube schwebte droben, mit ausgebreiteten Flügeln, und hielt sechs zierliche Ketten im Schnabel, an denen eine silberne Ampel hing. Leichte, graziös geformte Möbel aus Rosenholz standen auf dem dick geschorenen weißblauen Teppich umher, ein reizender Schreibtisch am Fenster, ein paar Sesselchen, eine bequeme Ruhebank im Hintergrunde, ein Blumentisch aus Silbergeflecht, zwischen dessen Blattpflanzen ein Käfig mit einem sanft flötenden Kanarienvögelchen stand ( Fortsetzung folgt.) das war die ganze Ausstattung.
Der Delinquent.
Novellette von F. Hechinger.
( Nachdruck verboten.)
Mit vergnügtem Lächeln trat sie aus dem Geschäft, in welchem sie als Verkäuferin angeſtellt wår.
Zwei junge Mädchen, ihre Kolleginnen, blickten ihr nach. Die eine fagte mit neidischem Lächeln:„ Wenn der Mensch Glück haben soll! Da geht die Agate nun mit ihrem Bräutigam, um die letzten Einkäufe für die Hochzeit zu besorgen. viel Geld muß ja nicht da sein, denn die Möbel haben ſie auf Leibkontrakt genommen.“
Ich habe ihr Hochzeitskleid gesehen! Das ist ein Staat! Weißer Atlas mit Spitzen!" erzählte die andere und gehässig fügte ſie hinzu:„ Sie hat ſelbſt mit der Schneiderin daran gearbeitet und wie die fragte:„ Sind Sie denn nicht abergläubig, Fräulein? Es heißt doch, wenn man ſelber am Hochzeitskleid mithilft, hat man Unglück!" Da lachte sie ausgelassen und rief:„ Ich will's drauf ankommen lassen." ährend die beiden ihr so nachredeten, schritt das Brautpaar Arm in Arm durch die Straßen.
Er war groß und blond, sie reichte ihm mit ihrem hübschen, braunen Rockenkopf gerade bis zur Schulter.
Sie sah ihn verliebt von der Seite an, doch auf seinem schönen Gesicht standen zwei Unmutsfalten.
,, Was hast du nur, Friz, du bist heute so verdrießlich." Ich habe Aerger im Geschäft gehabt," sagte er kurz. Er war Ingenieur in einer großen Fabrik und sie die Tochter einer kleinen Beamtenwitwe namens Hadung. Sie waren sich täglich auf der Straße begegnet. Das hübsche, 22jährige Mädchen mit den strahlenden blauen Augen war dem jungen Mann, der sechs Jahre mehr zählte, angenehm aufgefallen.
Er hatte sich ihr genähert, indem er in dem Handschuhund Kravattengeschäft, in welchem sie Direktrice war, seine Einkäufe machte.
Nach sechs Wochen schon waren sie verlobt.
Erfundigungen über ihn hatte sie nicht eingezogen; sie glaubte ihm aufs Wort, was er ihr zu sagen für gut befunden, gab ihm ihre kleinen Ersparnisse, damit er eine Maschine, die er erfunden, konstruieren und patentieren lassen sollte, kurz, sie vertraute ihm blindlings.
Sie hatte eine leidenschaftliche Zuneigung zu ihm gefaßt und war sehr eifersüchtig.
Und als er, wie um sie zu reizen, plötzlich zu erzählen begann, welches Glück er immer bei Frauen gehabt habe, da wendete sich ihr hübsches, volles Gesichtchen ihm ängſtlich zu.
Da war eine, die hieß Minna Kroll, welche er beinahe geheiratet hätte, wenn sie ihm nicht zu ungebildet gewesen wäre und noch aus einem anderen Grunde nicht.-- Er sah sie lauernd von der Seite an.
„ Dudu hast doch nicht etwa auch Geld von ihr angenommen?" stieß sie aufgeregt hervor und drückte krampfhaft seinen Arm.
„ Närrchen, warum deyn nicht, hast du mir's nicht auch gegeben?" lachte er spöttisch.
Ich ich bin doch deine Braut!——"
Sie war dem Weinen wirklich nahe und verschluckte mühsam ihre Tränen, dann ſagte sie nach einer kleinen Pause zaghaft:„ Wann gehen wir zum Standesamt, Friz? Du haſt mir doch versprochen, daß es bald ſein ſoll!“
Er lachte gezwungen und erwiderte mürrisch:„ Quäle mich doch nicht jeden Augenblick mit derselben Frage, Agate! Es muß heraus, ich habe meine Stellung verloren, wovon sollen wir denn leben?"
Ein Strahl des Glücks glitt über ihre Züge und verklärte dieselben.
Nun konnte sie sich seine Verstimmung erklären und sie rief zärtlich:" Was schadet das! Wir wohnen vorerst bei der Mutter. Ich verdiene ja; sie hat ihre Pension und du wirst auch wieder etwas passendes finden."
„ Es geht nicht Agate, du treibst mich noch zur Verzweiflung, es hat noch einen besonderen Grund
Sie waren am Tiergartenbahnhof angelangt; ziellos hatte ihr Weg sie bis dorthin geführt, jetzt standen sie still. " Das muß ja ein furchtbares Geheimnis sein, das du mir verschwiegen hast, Friedrich," versuchte Agate mit blassen Lippen zu scherzen. Sage mir's."
Du zwingst mich förmlich dazu! Ich bin bereits verheiratet."
werd daft benügt jagen, da pielen
nach
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Strengite
die Nied avern schwader den und
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friegsinitia
paner, für
gedeckt dur dringen.
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macht hab
Felfentürm wird. Da
außer Gefe Rußland,
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doch durch 2. Die auße Kriegspferd
faum gemad
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