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Fritz Norden blieb weit länger in London, als es ursprünglich bestimmt gewesen war; es gefiel ihm dort, er hatte sich eingearbeitet, man ließ ihn rasch vorwärts kommen und zahlte ihm früher Gehalt, als es sonst üblich war. Sein Einkommen, vereinigt mit dem reichlichen Wechsel von daheim, sicherte dem jungen Mann eine gute Eristenz; aber, an sorgloses Leben gewöhnt, gab er immer das aus, was er gerade hatte, ja, es kam vor, daß er zuweilen in Verlegenheit war und hier und da Schulden machte, unbedeutende allerdings muir, aber bei reiflicher Ueberlegung hätte Fritz sich sagen müssen, daß es ihm ein Leichtes gewesen wäre, mit seinen Einnahmen zu reichen.
Nur daß es ihm nicht einfiel, reiflich zu überlegen! Er war ja kein gewissenloser Verschwender, kein toller Spieler; die jungen Leute, mit denen er verkehrte, trieben es ganz anders wie er; sie warfen mit Tausenden um sich, und das Gold rollte ihnen wie Wasser zwischen den Händen durch; das tat ja Fritz gar nicht; er konnte sich eben nur nicht zwingen, gewissenhaft seine Ausgaben zu regeln und sich irgend einen hübschen Genuß, der ihn gerade lockte, zu versagen. Indessen, als er, nach einem mehr als dreijährigen Aufenthalt in London, England verlassen wollte, um nach Newyork zu gehen, da mußte er sich doch entschließen, seine Verpflichtungen zu überdenken, sich zu arrangieren, bevor er hinüberging, und es ergab sich, daß die Schwierigkeiten dieses Arrangements gar nicht so unbedeutend waren. Der junge Norden schrieb also kurz entschlossen an seinen Vater, ob er ihm helfen wolle und könne, und Norden der Aeltere schrieb umgehend zurück, natürlich wolle er, daher müsse er auch können, eine Wendung, die dem Sohn hätte zu denken geben müssen, wenn er nicht so vollauf mit seinen Uebersiedlungsplänen beschäftigt gewesen wäre. Er zahlte seine Gläubiger aus, machte seine Koffer zurecht, gab seinen guten Bekannten in einem der fashionabelsten Hotels von London ein solennes, fideles Abschiedsessen und dampfte nach Newyork hinüber.
Hier gestaltete sich sein Leben noch ungleich bewegter, als in der englischen Metropole. Das Handelshaus, in welches er eintrat, war eines der großartigsten von ganz Nordamerika, es hatte Weltruf, und unter den Kaufleuten galt es von vorneweg für eine hohe Vergünstigung, dort angestellt zu sein. Die Stellung, welche der junge Deutsche hier einnahm, war keine untergeordnete mehr; er hatte von dem Chef seines Londoner Bankgeschäftes die wärmsten Empfehlungen mitgebracht, er galt als ein in Geschäftssachen ganz ungewöhnlich befähigter Kopf; sichere Disposition, ein rascher, treffender Ueberblick zeichneten ihn vor allen aus, er kombinierte in Börsenaffairen oft mit überraschendem Geschick, man konnte ihm kleinere Spekulationen getrost allein überlassen. Der Chef des Hauses, der eine Deutsche zur Frau hatte und viel Sympathie für deutsches Wesen besaß, zog den klugen und liebenswürdigen jungen Mann zu seiner Familie heran, und Fritz tat nun einen Einblick in die unerhörte Verschwendung und Pracht, in den wahrhaft märchenhaften Reichtum dieser amerikanischen Geldfürsten, die sorglos ihr Gold auf die Straße ſtrömen lassen, sicher, daß es auf andere Weise wieder in ihre prunkenden Paläste hineinströmt. Solch ein Kaufherr, solch ein Börsenkönig willst du auch dereinst werden," dachte sich Frizz Norden, aber später, viel später! Jetzt hat es noch Zeit damit! Vorerst willst du einmal dein Leben genießen!"
Nun, dazu sollte er in Newyork reichlich Gelegenheit finden! Der Amerikaner ist strebsam und tüchtig, er geht den aus aller Herren Länder herbeiziehenden Nationen mit gutem Beispiel voran, was Fleiß und Pünktlichkeit anlangt; hat er aber das, was er sein Tagewerk nennt, hinter sich, so gibt er sich, man könnte fast sagen, mit demselben Ernst und Pflichteifer dem Genuß hin; er hält ihn für notwendig, als brauchbares Gegengewicht zum ermüdenden Einerlei der Arbeit, Vergnügen muß sein!
In einem zweijährigen Aufenthalt in Newyork lernte Friz Norden eine ganze Menge nüßlicher faufmännischer Dinge und eine ganze Unmenge schädlichen Zeitvertreibs tennen Er tam fich ungeheuer gereift und erfahren vor, alg er Rd endlich entschloß, nach Hause zurückzukehren, um irgend eine amerikanischen Kenntnisse unterzubringen. Ah der Beimat fam, um so unlustiger ward die lieberfahrt brachte ihm cin un oat freilich von ihm mid als ihn
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sein Vater, der äußerlich stark gealtert, im übrigen aber un
verändert war, voll herzlichster Freude in die Arme schloß, das aber mit verdoppelter Kraft wiederkehrte, als er auch nur zehn Stunden im Vaterhause zugebracht hatte. Es zeigte sich sofort, daß er alle und jede Fühlung mit Deutschland und deutschen Verhältnissen verloren hatte, es kam ihm alles so unglaublich klein und eng, so spießbürgerlich und beschränkt vor, die deutschen Begriffe von kaufmännischer Ehrenhaftigkeit erschienen ihm lächerlich; er legte an alles einen großen und weiten Maßstab an, und mit seinent scharfen Blick durchschaute er den Unterschied sofort, verdie ſtockte sich aber darauf, die Ursachen dieses so stark in die Augen fallenden Unterschiedes nicht zu verstehen, Deutschen sollten Gott danken, daß sie an den Amerikanern ein so glänzendes Beispiel hätten, wie man es zu machen habe, und sollten aus allen Kräften darnach trachten, es ihnen gleichzutun, der gesamte deutsche Handel liege schmachvoll in den Windeln und könne andere Völker höchstens lehren, wie man es nicht anzufangen habe. Der alte Norden hörte seines Sohnes Auseinandersetzungen mit beipflichtender Miene an; er habe es ja immer gesagt, da drüben wäre erst das rechte Leben, und Fritz sei ihm nur ein neuer Beleg dafür. Indessen müsse man sich einmal hier durchhelfen, wie man eben könne; wer nicht über Millionen verfüge, könne doch ummöglich den Reformator spielen; er freue sich übrigens, dem Sohn mitteilen zu können, daß es ihm jetzt,„ nach den sieben mageren Jahren Egyptens", besser gehe, er habe die Verwaltung des bedeutenden Barvermögens eines minderjährigen reichen Erben übernommen, und werde dafür in angemessener Weise besoldet. Dazu nannte er eine Ziffer, die dem Sohn, nach seinen amerikanischen Begriffen gemessen, recht geringfügig erschien, aber Friß nickte nur lächelnd mit dem Kopf und freute sich der Genügsamkeit seines Vaters.
Er blieb eine Zeit lang daheim, denn erstens wollte der alte Norden gern mit dem stattlichen ausländischen Sohn Staat machen, zweitens stand man mitten im Sommer, wo die Erlangur einer guten Stelle doppelt zweifelhaft war, drittens end.ch hatte Roland v. Triberg seinen Besuch verheißen und kam zu Ende des Juni auf mehrere Wochen zu seiner Mutter auf Urlaub.
Roland war immer noch Sekondeleutnant, es stand dazumal schlecht mit dem Avancement im Militär.
Das Wiedersehen der beiden Freunde war ein aufrichtig herzliches, aber es stellte sich bald heraus, daß sie sich durch die lange Trennung bedenklich auseinander gelebt hatten. Roland, durch sein einsames Leben und seine isolierte Stellung inmitten der Kameraden, mehr als je in den alten Traditionen Wurzel schlagend, durchdrungen von der Ueberzeugung, nur ein unantastbarer, stark zusammengefügter Adel, der wie ein hell strahlender Stern über den Völkern schwebe, sei imstande, einer Nation Halt und Kraft zu verleihen, und Frizz Norden, der sich in Amerika voller Ideen gesogen hatte, die seinem Freunde we rotes Sakobinertum, wie offenbare Revolution erschienen.... Fritz, der allen überlebten Kram aufgeräumt ſehen wollte, der über die Ehrwürdigkeit und Heiligkeit alter Institutionen lachte und nach frischer Luft verlangte, die die alte Dumpfheit ein für allemal verjagen solle es gab einen Mißklang gleich beim ersten Zusammensein!
Etwas zögernd fam daher auch Rolands Bitte heraus, ob ihn Friß vielleicht für einige Zeit auf das etwa zwei Stunden von der Stadt gelegene Gut eines entfernten Verwandten begleiten wolle, der sich kürzlich hier angekauft. Er werde sehr willkommen sein, man habe ihm- Roland ganz besonders aufgetragen, ein paar gute Freunde einzuführen.
" Der Vetter ist der einzige in unserer Familie, der einiges Vermögen besitzt," hatte Roland mit seinem melancholischen Lächeln gejagt, nach deinen heutigen überseeischen Begriffen ist's freilich nur eine Bagatelle jedoch es genügt ihm und seiner Familie, und setzt ihn sogar in den Stand, Gastfreundschaft im weitesten Sinn auszuüben. Man ist dort immer willkommen, und er wie seine Frau verstehen es gut, den Leuten plausibel zu machen, daß sie ihnen eine große Güte erweisen, anstatt selber welche zu empfangen."
Hat dein Vetter auch Kinder?" hatte Fritz gefragt.
" Ja, zwei Söhne, welche im Kadettenhause sind, und cin paar kleine Töchter. Tu wirst aber dort wahrschein lid viele von meinen Verwandten" inden, die allerlei
Brunnenkuren, Flußbäder und so weiter zum Vorwand nehmen, um auf Birkenfelde ihre Sommerfrische zuzubringen." ,, Was sind das für Verwandte?"
,, Ach, natürlich lauter arme Teufel wie ich! Mein Kusin Triberg von der zweiten Linie,- du weißt, seine Mutter war eine Bürgerliche, sonst eine brave Frau- dann der kleine Fähnrich Kostor, der junge Teßdorf von der Ritterakademie in Brandenburg- hat leider eine schwache Brust die Baronin Zernit, mittelalterliche Witwe, mit einem berzogenen Schlingel von Sohn und einem kleinen Mädchen, meine Kusine Helene v. Burg ,, Auch ein kleines Mädchen?"
In selbstquälerischer Absicht malte er sich aus, wie es nun sein würde, wenn Emmys liebe Gestalt für immer von Bord verschwunden wäre, wenn sie diesseits oder jenseits des Ozeans als Gattin jenes andern lebte und in ihrem jungen Glücke ihn so gänzlich vergaß, den sie einst„ ihren besten Freund" genannt hatte!
Das Herz schnuirt sich ihm zusammen vor unendlichem Weh, er hätte weinen mögen wie ein Kind. Und dann, wenn er weiter hineinblickte in ihr stilles Familien- und Herzensleben, wenn er jenen anderen sah, wie er sie mit liebenden Armen umfing, und wie die braunen Rehaugen ihm entgegenstrahlten, dann packte ihn eine wilde Wut. Mit unheimlich funkelnden Augen sog er sich an der verhaßten Geeiner tötlichen Umarmung.
„ Helene? Nein! Die ist, denke ich, siebzehn oder acht ſtalt fest, die er hätte packen und umklammern mögen in zehn Jahre alt."
„ Und hübsch, nicht wahr?“
„ Nein,— hübsch, das ist nicht das Wort für sie!" Es war eine Pause eingetreten. Frizz brannte sich eine frische Zigarre an, Roland sah mit zusammengezogenen Brauen vor sich hin.
Gut denn," sagte Friz zuletzt,„ ich komme, Roland, und gern, wenn denn dieser liebenswürdige Vetter mich wirklich noch zu so vielen Kusins und Kusinen haben will! Ich weiß ohnehin nicht, wo ich mit meiner Zeit jeßt, ohne Beschäftigung, wie ich bin, in dieſem ſterilen Nest bleiben soll. Wann fahren wir hinaus?"
„ Wenn es dir recht ist, übermorgen." „ Sehr gut; also auf Wiedersehen!"
Und zur Zeit der Lindenblüte fuhren die beiden hinaus. Zur Zeit der Lindenblüte!
Den einsamen Mann, der in Yokohama an seinem Schreibtisch sitt, tief in Erinnerungen verloren, durchzittert es von Kopf bis zu Fuß. Damals! Wie dehnte sich ihm wohlig die Brust, als er an Rolands Seite hineinfuhr in den Gutshof, von schlichten, massiven Wirtschaftsgebäuden umringt, als sie vor dem gemütlichen, altväterischen Wohnhaus mit seinem gespitzten Giebel, den eine helle Taubenschar umflatterte, still hielten und dahinter die hochragenden massigen Baumwipfel der Linden gewahrten, bis zur höchsten Spitze mit Blüten überschüttet. Es war gegen Sonnenuntergang— ein wie herrlicher Sommerabend! So früh wie in dieſem ganz besonders heißen Jahr waren die Linden noch niemals in Blüte gewesen: der Junimonat war noch nicht zu Ende, und wenn wir Glück haben," hatte Roland unterwegs zu seinem Freunde gesagt, dann kann es sich leicht ereignen, daß wir noch eine verspätete Nachtigall zu hören bekommen."
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( Fortsetzung folgt.)
Des Steuermanns Rache.
Eine Erzählung aus dem Seeleben von A. v. Erbach. ( Nachdruck verboten.) ( Schluß.)
Er, Willy Burton, hatte aber die gleichen freundschaftlichen Gesinnungen dem andern nicht entgegenbringen können. Im Gegenteil; er em, fand diese liebenswürdige Art des Fremden wie einen Schlag ins Gesicht, denn so aufrichtig und natürlich wie Emmy war, konnte sie Evans wohl mitgeteilt haben, daß auch Burton um sie geworben und sie ihn abgewiesen hatte. Unüberwindlich und alles durchdringend, wie seine Liebe zu Emmy, so riesenstark und jeden edlen Trieb in ihm erstickend, wuchs auch der Haß gegen den glücklichen Nebenbuhler in Burtons Brust empor. Diese un gebändigte Naturkraft wollte hervor und alles, was sich ihrem Eigenwillen entgegenstellte, vernichten, zermalmen.
Das waren die Gedanken und Gefühle des ersten Steuermanns, als er an diesem milden Herbstabend an der Achter Reeling stand und nach dem glücklichen Brautpaar hinübersah, welches still den Sonnenuntergang bewunderte und dem die lauten Freuden der Schiffsgeselligkeit so schal und öde erschienen wie ihm selber.
Ja, der dort verdämmernde Tag brachte sie wieder ihrem Biele näher, erweiterte die Kluft, welche zwischen ihm und dem geliebtes Mäddeetan hatte.
Die Sonne war im Meer versunken. Graue Schleier breiteten über den verdunkelten Fluten sich aus. Nur ein blutig roter Streifen im Westen durchbrach noch das bleifarbene Gewölf, welches sich dort zusammenzog. Dumpf und hohl brausten und brandeten die Wellen. Ein kalter Wind ſtrich über das Schiff hin, welches mit immer gleichmäßiger Schnelligkeit sein Ziel verfolgte.
Immer stiller wurde es an Deck, immer dunkler um den einsamen Mann da oben, der jetzt allein war mit seinem großen Schmerz, allein mit seiner hoffnungslosen Liebe. Ein krampfartiges Erschüttern ging durch die hünenhafte Gestalt, und eine Träne stahl sich langsam über die gebräunten Seemannswangen.
Diese weiche Stimmung hielt aber nicht lange an. Aus dem Musiksalon tönte Klavierspiel herauf. Er mußte, wer der formvollendete Spieler war. Und dann erflang eine Stimme, so süß und schmelzend wie Nachtigallenschlag! Sie sang, und er begleitete sie. O, sie paßten gut zu einander! Sein Plak war hier an Deck; da gehörte er hin, ein rauher Seemann, dem feine solche holde Blume erblüht, von dem man nichts weiter verlangt als Pflicht und wieder Pflicht, ein ſtrenges Kommando und ab und zu etwas Brutalität.
So verging der Abend und es kam auf schwarzen Schwingen die Nacht. Sturm und Wellen wurden lauter. Die immer und starrte hinaus in die See, über deren dunkle Lichter im Schiffsinnern erloschen. Und da saß er noch Fläche hier und da weiße, geſpenſtige Gestalten hinhuschten- die Schaumkämme der sich türmenden und überſtürzenden Wogen.
Willy Burtons Augen blickten tief hinein in die graue Nebelwand. Das Nachtteleskop in seiner Hand gestattete ihm, jedwede Verdichtung des Nebels um einen schwarzen Stern zuerst zu erkennen und darnach seine Kommandos zu geben.
Aber selbst in diesem Augenblick konnte er die Gedanken an das nicht bannen, was ihn mit tausend Qualen folterte, die Gedanken an seine hoffnungslose Liebe, an seine lebenslängliche Vereinsamung und an das Glück, das jenent andern blühte, dem es mühelos, wie eine reise Frucht, in den Schoß gefallen war. O, jener andere! Und er dagegen! Das war ihre Leyte gemeinsame Meerfahrt vor ihrer Verheiratung. Und dann? Ja- dann! Es gibt Leiden, welche selbst die Zeit nicht heilt, nicht lindert, ein Leben ohne Licht, ohne Frieden, ein Erdentraum, der mit schrecklichen Geschichten erfüllt ist, eine Marter für Geist in grau wie diese Nebelwand malte sich ihm fortan die und Körper ohne Ende. Und da lag es jetzt vor ihm. Grau Welt. Seine Zeit war um; er mochte abschließen mit dem Leben und seinen Freuden.
Er hätte jetzt schlafen müssen, um zur Mitternachtswache auf und frisch zu sein. Aber ihn duldete es nicht in der dumpfen, engen Kabine. Die eingeschlossene, heiße Luft hätte ihn erstickt. Und was da in seiner Brust wühlte, es konnte nicht zur Ruhe kommen. Er brauchte den Sturm und das Meer und die freie Bewegung hier oben. Er war ein Seemann und dieses sein natürliches Element. In fieberhafter Aufregung harrte er der Stunde entgegen, wo die bekannten acht Glockenschläge ihn als Kommandierenden auf die Kommandobrücke riefen.
Nun stand er oben, ein schwarzer, unheildrohender Schatten über dem stampfenden und stöhnenden Schiffskoloß, der weite Furchen in die schwarze Wasserfläche riß.
Und dann glitt es über das Meer daher, grau und düster, wie eine Wolkenwand. Immer näher fam es, immer mehr
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