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Lokales.

8. Januar 1904. ** Der Großherzog hat dem Briefträger Mickel in Gießen beim Scheiden aus dem Dienst das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen.

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Verliehen wurde: den Ober- Postassistenten Schade, Schliephacke, Stork und Weil in Gießen, Petri in Grünberg, und den Poftverwaltern Hölzel in Hunger, Philippi in Mücke, Schirmann in Lich und Winter in Beerfelden der Titel Poſtſekretär; den Ober- Telegraphen­assistenten Fuchs, Lenninger, Lippold und Pabst in Gießen Der Titel Telegraphensekretär; die Postassistenten Drescher, Flohr, Lucas, F. Müller und Rau in Gießen der Titel Ober- Postassistent; den Telegraphenassistenten Waas in Gießen den Titel Ober- Telegraphenassistent.

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** Feuer. Gestern Abend gegen 1/2 10 Uhr ertönten plöglich Feuersignale in Gießen. Es brannte die in der Lahnstraße liegende, dem Tiefbau- und Fuhrunternehmer Alb. Rübsamen gehörige Badeanstalt vollständig nieder. Durch die schnell herbeigeeilte Feuerwehr fonnte nur noch das getrennt danebenstehende Badehaus gerettet werden.

X Scharfschießen. Am verflossenen Sonntag wurde von mehreren Unbekannten in der Nähe der Straße nach Klein- Linden scharfe Schüsse abgegeben, wodurch die zahl­reichen Passagiere in ernste Gefahr gerieten. Die Schüßen sollen junge Leute gewesen sein, die sich mit Flobertschießen beluftigten. Die Gendarmerie hat die Untersuchung einge­

leitet.

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Die Ortsgruppe Gießen der hessischen Vereinigung für Volkskunde hält am Montag, den 11. Januar, abends 84 Uhr im Saale des Café Ebel ihren dritten Mitgliederabend ab. Auf der Tagesordnung steht als einziger Punkt ein Vortrag des Prof. Dr. Sticker. ( Siehe Inserat.)

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Eine Eigenthümlichkeit des neuen Jahres. Das neue Jahr 1904 zeigt eine seltene Eigenthümlichteit. Der Charfreitag fällt merkwürdigerweise auf den 1. April, Ostern ist somit am 3. April. Für alle die Städte, wo mit dem Wechsel des Quartals umgezogen wird, dürfte dieser Umstand besondere Schwierigteiten bringen. Nicht ganz so leicht zu merfen ist der Tag von Pfingsten, der 22. Mai. Das Heilige Christfest fält in diesem Jahre auf einen Sonntag. Kaisers Geburtstag ist am Mittwoch.

** Müssen Sendungen mit Nachnahme an­genommen werden? Eine für die Geschäftswelt wichtige Entscheidung. Die Frage, ob der Besteller einer Ware dei­pflichtet ist, diese mit Nachnahme anzunehmen, wurde unlängst von einer Bibilfammer in München in verneinendem Sinne entschieden. Ein Geschäftsmann hatte bei dem Reisenden einer Norddeutschen Firma einen größeren Posten Waren ( Delikatessen) bestellt. Zu seinem Erstaunen erhielt er diese Waren mit Nachnahme zugesandt, weshalb er die Annahme verweigerte. Die Firma bestand jedoch auf Annahme der Waren und erhob Klage. Diese wurde vom Amtsgericht fostenfällig abgewiesen, indem das Urteil u. a. ausführte, daß kein Besteller von Waren verpflichtet werden fönne, diese anzunehmen, wenn sie mit Nachnahme zugesandt wer­den, weil jedem Empfänger das gefeßliche Prüfungsrecht der Ware zustehe. Die Klägerische Firma legt Berufung beim Königl. Landgerichte ein. De betreffende Zivilkammer schloß sich jedoch der erstrichterlichen Anschauung an und wies die Berufung kostenfällig ab.

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heizt nicht mit Weihnachts bäume. Bur jebigen Zeit ist es angebracht, davor zu warnen. Tannenbäume in Defen und Kochherden zu verbrennen, Bekanntlich sind Tannenbäume sehr harzhaltig. Dieses Harz enthält Kohlenwasserstoff, der in Verbindung mit der heißen Luft starte Gase entwickelt. Durch diese Gase kann unter Umständen leicht der Ofen oder die Maschine gesprengt werden. Man tann sich von der Kraft dieser Gase selbst leicht überzeugen, wenn man einen Tannenzweig über brennendes Licht hält. Daß Licht wird unter dem Drucke der Ausströmung erlöschen. Man soll also stets nur kle nere Teile des Baumes auf einmal verbrenner, nicht größere Stücke. ** 300 000 atholiken zählt das Großherzogtun Sessen, welche sämtlich zur Diözese Mainz gehören und sich auf 19 Defanate und 174 Pfarreien verteilen. Die Zahl der Priester beträgt 307.

** Für die Provinz Oberhessen hat sich mit dem Sitz in Alsfeld eine Viehhändlervereinigung gebildet zu dem Zweck, die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder zu

vertreten.

** Der deutsche Feuerwehrtag wird im nächsten Sommer in Mainz stattfinden. In dem Programm iſt u. a. eine Rheinfahrt nach Rüdesheim sowie ein Besuch verschiedener Nachbarrädte vorgesehen.

** Freier Zutritt zu den Bahnsteigen. Laut einer Verfügung des Eisenbahnministers vom 16. Dezember fann der frete Zutritt zu den Bahnsteigen je einem Begleiter von Blinden und Gelähmten auf dem Gange zu und von dem Eisenbahnzuge gewährt werden.

+ Die staatliche Brifettfabrik und Braun­fohlengrube Ludwigshoffnung" zu Wölfersheim ( Wetterau), zeigen bereits in ihrem ersten Geschäftsjahreine bedeutende Produktion, die Trockenanlagen sollen im Zwischen Laufe dieses Jahres vergrößert werden. Grube und Fabrik ist eine 20 Minuten lange Draht­seilbahn erbaut worden.

Hessische Sparkassen. Nach der neuesten Auſſtellung über den Stand der Sparkassen im Großherzog tum Hessen, besitzen dieselben ein Gesamtfapital von 228039 720 Mt; davon tominen auf die Provinz Starkenburg 105 068 001 Mt. auf Rheinhessen 83116 406 M., auf Oberhessen 39 855 313 Mt. In den letzten 20 Jahren hat sich das Einlagefapital ron jedem Einleger vermehrt: in Rheinhessen von 79,73 Mt. auf 216,34 Mt., in Starten­burg von 96,27 Mt. auf 205,42 Mt. and in Oberhessen bon 59,32 Mt. auf 185,08 mt. Die Provinz Rheinhessen hat im Sparen die größten Fortschritte g macht.

Die Unglücksfälle beim Holzfällen im Vogelsbero mehren sich in erschreckender Weise, nachdem wir vor einigen Tagen den zweiten Unglücksfall im Winneröder Wald melden konnten, liegen heute wiederum zwei Unglücks­fälle vor und zwar einer aus dem Grünberger Stadt­walt und von Weickardshain( siehe Weickardshain). Der Unglücksfall im Grünberger Stadtwald ging in genau derselben Weise vor sich wie im Winneröd.r Wald bei Scasen, beim umziehen eines Baumes glitt am Mittwoch Morgen ein Haken aus und fiel dem Arbeiter H. Kappes auf den Kopf. Zwar mußte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, doch ist der Unglücksfall im allgemeinen noch glück ich abgelaufen. Der im Winneröder Wald Ver­unglückte liegt noch schwer danieder. Diesen Unglücksfällen auf den tieferen Grund nachzugehen verlohnte sich wohl der Mühe, doch wollen wir es vorerst dabei belassen, mögten es uns aber nicht versagen, auf die Stendal'sche Baumrod­moschine hinzuweisen, vermittels der man dem zu fällenden Baum auch eine bestimmte Fallrichtung geben fann.

** Für unsere Eisenbahner. Minister Budde hat bestimmt, daß denjenigen Eisenbahn- Arbeitern, welche mindestens sechs Monate ununterbrochen im Dienst der Verwaltung beschäftigt sind und zur Ab­leistung ihrer Militärdienstzeit ausscheiden müssen, beim späteren Wiedereintritt die Militärzeit auf das Lohn= dienſtalter angerechnet werden soll. Auf diese Weise gelangen die Leute viel früher zu höheren Lohnsäßen wie seiher.

*** Dampf- Schnellbahnen. Als Versuchsfeld hat Minister Budde die Eisenbahnstrecke Kaff-Söttingen bis Hannover dazu auserschen, Versuche mit Dampf Schnell­bahnen zu macher, und wenn alles gut klappt, dann sind die anderen Vorbereitungen auch schon so weit, daß die erste Dampfshnellbahn in Deutschland auf der Strecke Frankfurt a. M.- Gießen- Marburg- Kaffel- Göttingen- Hannover bis Hamburg dem Betriebe übergeben und mit 100 bis 110 Kilometer Geschwindigkeit in der Stunde den Rekord aller auderen Expreßzüge des Kontinents mit Leichtigkeit schlagen tann.

** Am 25. Januar d. Js. wird in Oberstein ( Nahe) cine von der Reichsbankstelle in Kreuznach ab= hängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Gir verkehr eröffnet und zugleich ermächt­tigt werden, auch Wechsel auf Idar einzuziehen. Wechsel auf Oberstein sowie auf Jdar, welche nach dem 24. Januar fällig werden von jezt ab von der Reichsbank angekauft; dieselben sind an die neue N benstelle zu girieren.

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** Der Blütenlese der neuesten Nr. der ,, Münch. Jugend" entnehmen wir: Der Grünberger Anzeiger" enthielt fürzlich folgende Notiz:" Ruppertsberg, 6. Dez. Heute fand hier die alle fünf Jahre übliche Kirchenvisitation durch Herrn Defan Münch von Schotten statt. Im Morgengottesdienst wurden die Katechismus­schulpflichtigen, im Nachmittagsgottesdienst die Schüler geprüft. Den Morgengottesdienst beehrte Se. Erlaucht der Graf von Laubach mit seinem Besuche." Ob sich der Herrgott wohl in gebührender Weise für die Herablassung Sr. Erlaucht bedankt hat?""

* Weichartshain, 8. Jan. Von einem Baumstamm zerschm ttert wurde gestern Morgen der in den 50 r Jahren stehende Holzarbeiter Schuch. Der Bedauernswerte truq im Wald einen Baumstamm und rutschte auf dem gefrorenen Boden aus, der Stanım schlug ihn auf den Kopf und zer­trümmerte die Schädeldeck, sodaß der Tod eintrat. Der von Grünberg herbeigerufene Arzt fonnte nur noch den Tod fonstatieren. Schuch war verheiratet und hinterläßt Frau und Kinder.

Saasen, 8. Jan. Mit knapper Not wurde gestern Nachmittag ein Unglücksfall verhütet. Ein Landwirt fuhr mit einem Wagen über einen Bahnübergang als plößlich die Barriere, die von dem nächsten Bahnposten misbedient wird, geschlossen wurde, so daß der Mann mit Wagen und Pferden sich zwischen der Barrtere auf dem Bahndamm be­fand. Glücklicherweise gelang es dem Mann sich noch recht­zeitig vor dem um eine Kurve von einem Abhang von Gießen kommenden Güterzug zu retten.

Frankfurt a. M. 7. Jan. Der Divisionspfarrer Falke in Mainz wurde mit der Führung des Militär­Oberpfarreramts des 18. Armeekorps betraut.

§ Offenbach a. M., 7. Jan. Die beiden vermißten Mädchen waren nach Frankfurt a. M. gegangen und dort im Kinderosyl aufgenommen worden. Sie sind wieder zu ihren Eltern zurückgebracht worden.

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< Darmstadt, 7. Jan. Hier sind heute drei Kinder des Dachdeckers Lauer, zwei Knaben und ein Mädchen, erstickt. Seute vormittag xplodierten etwa 30 Liter Natrium­Aethyflat in dem älteren Teile der chemischen Fabrik von Mert. Auzer dem beträchtlichen Mater alschaden erlitten zwei Arbeiter schwere Verlegungen.

× Usingen i. Taun., 6 Jan. Hierselbst soll ein Elektrizitätswerk errichtet werden. Die Anlagekosten swanken zwischen 60-80 000 Marf und die jährlichen Unterhaltungs­foften betragen 13-18 000 Mark.

Kassel, 6. Jan. Ein Kindesmord ist hier be­gangen worden, doch ist die unnatürliche Mutter bis jetzt noch nicht ermittelt worden.- Eine 72 jährige Greisin berübte heute in einem Anfall geistiger Um­nachtung Selbstmord.

waren in den drei verflossenen Wintern völlig eis­frei geblieben.

Vom Lande, 6. Jan. Erst mit dem heutigen Tage ist etwas gelindere Witterung eingetreten, was ganz besonders von unseren Landleuten allseitig erwünscht werden mußte. Dem ohne Schneedecke gebliebenen Lande ist ein solches lang anhaltendes Frostwetter e junge sicherlich nichts nüße, und Wintersaat muß offenbar Daß bei solch strengem Winter von 10 Grad R. auch unsere Bäche und selbst die Lahn zufrieren mußten, ist ganz natürlich. Damit zählt der heurige Winter zu den kältesten, denn unsere fließenden Gewässer

Schaden om haben.

Eingesandt.

Für die unter dieser Rubrik gebrachten Artikel übernehmen wir dem Bublifum gegenüber keine Verantwortung.

Leise Anfrage!

Wie kommt es, daß eine private Differenz zwischen dem Grünberger Rechtsanwalt und dit. Bürger die auf dem Wege der Privatklage ihre Erledigung hätte finden müſſen, ſtatt dessen von der Staatsanwaltschaft angenommen und auf Staats­foſten durchgeführt werden soll. Nach unserm gewöhnlichen Bürgerverstand fönnen wir nicht begreifen, was eine rein per­sönliche Privatbeleidigung für ein öffentliches Interesse haven soll, daß die Staatsanwaltschaft ganz gegen ihre sonstige Gepflogenheit die Verhandlung übernimmt. Wird der Ange­flagte in der Hauptverhandlung vor der Straffammer frei= gesprochen, wer zahlt dann die Kosten? der Rechtsanwalt oder der Staat, also der Steuerzahler? Wir bitten um Aufklärung durch eine sachkundige Feder.

Mehrere Geseßesunkundige. Wetterbericht.

( Wetterdienst zu Gieken: Peppler.)

Verlauf der Witterung von Mittwoch bis Donnerstag. Das östliche HOCH verschiebt sich langsam nach Süden. Die flachen Teiltiefs am Rande des HOCH's sind noch nicht abgezogen, sodaß das trübe, etwas fältere Wetter andauert. Im Westen Europas ist ein neues, sich weit nach Süden erstreckendes TIEF erschienen, welches von vielen Randtiefs umfreist, ostwärts vordringt, sodaß schon heute Mittag der Bind unter allmählicher Verstärkung nach Süden umläuft. Diese Drehung dürfte sich beim Weiterzuge des TIEF's nach Westen fortseßen; daher voraussichtliche Witterung für Freitag:

etwas milder, geringer Schnee, schwachwindig, trüb; für Samstag:

Taumetter, Schnee in Regen übergehend, windia.

Briefkasten.

G. Grünberg. Sie fragen warum der Kriegerverein Kaisers Geburtstag nicht in der Turnhalle feiert. Leider fönnen wir feine Auskunft darüber geben. Vielleicht der Vorstand des Kriegervereins.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

1. Sonntag nach Epiphanias, den 10.; Januar Landesmissionsfest. Nach allen Gottesdiensten Sammlung für die Heidenmission.

Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 9,30 Uhr: Pfarrer D. Drews. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markus­gemeinde. Pfarrer Schwabe.

Abends 5 Uhr: Pfr. D. Schlosser.

Montag, den 11. Jan., abends 8 Uhr, im Konfirman­densaal an der Kirchstraße Veremigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde.

Die Versammlung der fonfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde nimmt Sonntag, den 17. Januar wieder ihren Anfang.

Donnerstag, den 14. Jan., abens 8 Uhr, im unteren Konfirmandensaa, der Kirchir. Bibelstunde. Apostel­gesch. Kap. 9. Pfarrer Schwabe.

In der Johanneskirche. Vormittags 9 30 Uhr: Pfarrer Euler. meinde. Pfarrer Euler.

11 Uhr Kinderkirche für die Lukasge­Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Naumann. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johannesfuche. Text: Matth 10,

34-42.

Montag, den 11. Januar, abends 8 Uhr, Bibelst unde im Konfirmandensaal der Johannesfirche. Text: Jaf. 2, Pfarrer Euler.

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Batholische Gemeinde. Samstag, den 9. Januar. Nachmittags um 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 10. Januar. Sonntag nach Epiphanie Vorm. von 6,30 Uhr an: Gelegenheit zur hi. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Mess, vor und in derselben Austeilung der heil Kommunion. um 8 Uhr: Die zweite heil. Masse. Militärgottes­dienst mit Bredigt. um 9,30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 5,30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 9. Januar 1903. Borabend 4.15 Uhr. Samstag vorm. 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr.

Sabathausgang 5.30 Uhr.

Wochengottesdienst: Morg. 7.10 Uhr, Ab. 4.00 Uhr.

Marktberichte.

Frankfurter Heu- und Strohmarkt. 7. Jan. ( Amtliche Notierungen.) Heu per Zenter Mt. 3.30 bis 3.60, Stroh per Zentner Wit. 2.102.40.

Verantwortlich: für den politischen und Juseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaat": Fr. Oppermann

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Unibertroffen für Haut- u Ceintpflege: Rein, mild, sparsam. C. Naumann, Seifen- u. Parfümeriefabrik, Offenbach a.M.