Einzelbild herunterladen

in( Stür und gereicht, it idjon fort Seite der er auf und

ide Sciter. ind! Wo ist

ch nach alleir Weiterfeit.) an den Sta

drrichön, jo

crüber( zum

t gelejen, id

ein Stompli eben Herren on der Land.

bekommen. den geben? it), du mußt terteit lints, terfeit lints), citer denten.

ministerium! d den Kanal Simmel wird fall.) Nach besonderes

den Metall

norwegischen hem Stil ge

pem deutschen den Flügel dessen Ge­nd anwesend

gsgelder ge

er Ehrlichkeit jder Bahn­ort eine Riste rn und zwar

auf einmal Tos geblieben

neldet wird, Selbstmord wurde das Renner bei m der Frau Ende März en. Sie hat nachden ihr des jüngiten

ten den tran­ause entlassen agen. Beide

In Michigania

infomsti 98Wor Se im Jahre dim Walde Läter set da lichem Zucht

ge beschäftigte ung stand die jezigen Bade

en der frühe Schönfelder,

igers". Der Grunde, die des Bilse. rfahrene an­

Berichte und

getreten war, zele" nannte. er als preußi­llerieregiment Jahre 1902 legt, betitelt: Offizierehren.

icher Bursche besaß und angcurt doch das Mädchen

opunft

Derte der Gaft.

Dorf fomme,

m'r ja immer

ich Guch nit

Stube. Er

in dem er Glachen ge­räch nahm er Gaft fort

baldigen

Mutter des agten nun wollt habe.

Ot", versezte

", sagte der

ann für den

8 bier war. wahrhaftig

nerfch Wert,

trägt ihm

=

gerichtspflege". In dieser Broschüre greift der Oberst ver-| Braine d'Allend, Cortenberg, Court- St. Etienne, Enghien, schiedene hohe Borgesetzte scharf an. Beschwerden des Obersten an den Kaiser und den König von Württemberg blieben er­gebnislos, sie trugen ihm sogar seinen Abschied ein, und ein ehrengerichtliches Verfahren, das der Oberst schließlich gegen sich beantragte, endete damit, daß ihm das Recht zum Tragen der Uniform cberkannt wurde. In der Verhandlung be­schloß das Gericht nach längerer Erörterung, zunächst zu feiner Orientierung die Broschüre zu studieren, und vertagte sich deshalb auf unbestimmte Beit.

Opfer der See. Ein Opfer ihres we use war­ben die Kolberger Fischer Franz Prey, Albert Vollendorf und Erich Neibel. Sie waren zum Fischfang auf See gefahren. Bei einem gegen 3 Uhr sich plötzlich erhebenden Wirbelsturm schlug das Boot voll und fenterte. Alle drei fanden den Tod in den Wellen.

Eine Schreckensfahrt mußte die Besaßung der österreichi­schen Barf Maria la Vecchia" durchmachen, die vom Lloyd­dampfer Prinzeß Frene" von ihrem untergehenden Schiff gerettet und nach Newyork gebracht wurden. Der Kapitän der Bark berichtete, daß die Segel des Schiffes, das sich auf der Fahrt von Venezuela nach Genua befand, vom Sturm in Stüde geriffen wurden. Vom 28. März bis 27. April fant das Schiff immer weiter, Zoll um Zoll, obgleich die Mannschaft unablässig an den Pumpen arbeitete. Zu diesen Arbeiten wurde auch der Koch herangezogen, der aber dabei erkrankte und liegen blieb, so daß die Mannschaft keine Mahl­zeiten mehr erhielt. Sieben Matrosen meuterten deshalb am 28. April, so daß der Kapitän sie mit dem Revolver in der Hand zwingen mußte, an den Pumpen weiter zu arbeiten, bis am 1. Mai bei Sonnenaufgang die Prinzeß Frene" in Sicht tam und alle rettete. Drei Tage und drei Nächte hin­durch hatte der Kapitän den Revolver nicht aus der Hand ge­legt.

Hus dem Gerichtsfaal.

§ Wegen Kindesmordes zum Tode verurteilt wurde von dem Braunschweiger Schwurgericht die 25 Jahre alte Luise Richter aus Ditfurth. Sie wollte das Kind auf dem Bahn­hof Kreiensen erst aussehen, brachte es nach der Bedürfnis­anstalt, legte es dort nieder und ging fort. Da das Kind aber heftig schrie, so nahm sie es wieder mit in den Warte­saal. Bald darauf ging sie abermals nach dem Abort, ent­kleidete das Kind und stellte es mit den Füßen in den Abort­trichter. Auch diesmal schrie das Kind, und so nahm sie es wieder mit in den Wartesaal. Schließlich entfernte sie sich zum dritten Male aus dem Wartesaale, begab sich wieder zum Abort und steckte nun das Kind mit dem Kopfe nach unten in den Aborttrichter, klappte den Deckel zu und setzte sich darauf, bis das arme Geschöpf keinen Laut mehr von sich gab. Dann fuhr sie mit dem inzwischen eingelaufenen Zuge nach Einbeck. Sie erklärte, daß sie sich der Strafbarkeit ihrer Handlungsweise nicht bewußt gewesen sei. Dem Sachver­ständigen Physikus Dr. Roth gegenüber hat sie dagegen er­tlärt, daß sie von Anfang an die Absicht gehabt habe, das Kind zu beseitigen. Der Sachverständige ist der Ansicht, daß die Angeklagte mit Ueberlegung gehandelt hat und sich der Tragweite ihrer Handlung wohl bewußt gewesen ist.

§ Ein Herenprozeß" beschäftigte das Eisenacher Schöffen­gericht. Einer jungen Frau war ihr Kindchen erkrankt, und Die junge Mutter sowohl wie deren unverheiratete Schwester wußten sich das Leiden nur dadurch zu erklären, daß das arme Kind verheyt sei. Sie glaubten auch die schuldige Here in der Person einer alten Dame gefunden zu haben, die bei ihren im gleichen Hause wohnenden Angehörigen zu Besuch weilte. Da die beiden abergläubischen Schweſtern die Matrone auch offenkundig als Here bezeichneten und sie be­schuldigten, das Kind verhert zu haben, erfolgte eine Be­leidigungsflage. Im Termin versuchten die Angeklagten fogar, die Richtigkeit ihrer Beschuldigung zu beweisen. Da ihnen aber der Wahrheitsbeweis für ihre seltsamen Be­hauptungen trotz aller Mühe natürlich nicht gelang, wurden fie zu je 15 Mark Geldstrafe verurteilt.

Lokales.

6. Mai 1904.

* Der Großherzog hat folgenden Angehörigen des Großh. Gendarmerie Korps die Erlaubnis zur Anlegung der ihnen vom Deutschen Kaiser verliehenen Orden 2c. erteilt: dem Oberstleutnant Freiherrn von Normann für den Königl. Kronenorden III. Klasse; den Wachmeistern Pfeffer und Röppel für die Rote- Adler- Medaille; den berittenen

Gendarmen Dieß und Schäfer für die Kronen- Orden

Medaille.

-

* Der Großherzog hat dem Oberlandesgerichtsrat Forch in Darmstadt aus Anlaß seines 50jährigen Dienst jubiläums das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

* Der Großherzog hat den Steuerkommissär des Steuerfommissariats Beerfelden Georg Hoos in gleicher Diensteigenschaft in das Steuerkommissariat Hungen ver­ſetzt.

* Das Großh. Regierungsblatt Nr. 12, ausgegeben am 4. Mai, hat u. a. zum Inhalt eine Be­fanntmachung, die Ausführung des Gesetzes vom 8. August 1902 über die öffentlichen Sparkassen betreffend. Es heißt

darin:

In Gemäßheit des Artikels 2 des Gesetzes vom 8. August 1902 über die öffentlichen Sparkassen und der Berordnung vom 28. Februar 1903 über das Inkrafttreten dieses Gesezes sind:

die Bezirkssparkasse Langen,

die Bezirkssparkasse Ortenberg, die städtische Sparkasse zu Worms,

die Bezirkssparkasse Groß- Umstadt,

die Bezirkssparkasse Reinheim,

die Bezirkssparkasse Nidda,

die Bezirkssparkasse Groß- Bieberau,

die städtische Sparkasse zu Offenbach a. M.,

die Gemeindesparkasse Eschollbrücken, die Bezirkssparkasse Gießen,

die Bezirkssparkasse zu Laubach

als öffentliche Sparkassen anerkannt worden. K. Fernsprechverkehr. Vom 10. Mai ab ist Gießen zum Sprechverkehr mit Brüssel, Braine- le- Comte,

× Marburg, 4. Mai. Heute Abend fand die letzte Gembloux, Genappe, Hal, Nivelles, Vilvorde, Virginal Interessenten- Bei sammlung zur Erichtung der Haltestelle und Wavre zugelassen. Gesprächsgebühr: 3 Mt. Hierzu Marburg- Süd statt. Es waren noch 206 Mitglieder vor­sei bemerkt, daß wir vor einigen Tagen ein telephonisches handen. Die Interessenten- Vereinigung war vor etwa acht Gespräch mit Brüssel hatten und machten dabei die Wahr- Jahren gebildet worden, um die Hälfte des Baukapitals nehmung, daß die Verständigung mit unserem Geschäfts-( 15 000 Mt.) zur Errichtung der Haltestelle Marburg- Süd freund dort eine ganz vorzügliche war. zu beschaffen. Jetes Mitglied hat pro Jahr 5 Mr. zur Verzinsung und Tilgung des Baufapitals zu zahlen. Da nun die Kreisbahn Marburg- Ebsdorfer Grund in den Südbahnhof mündet, übernahm der Kreis die noch vorhan­dene Schuld der Interessenten. Es war noch ein Barver­vermögen von 1145 Mt. vorhanden. Es wurde beschlossen, diesen Betrag zu Aquisationszwecken für Errichtung einer Güter verladestelle am Südbahnhof bereit zu halten.

Die Arbeiten auf Oswaldsgarten für den nationalen Gesangswettstreit Gießen werden mit allem Eifer betrieben. Die Festhalle, welche eine Länge von 40 m und eine Breite von 30 m hat, ist zur Hälfte in ihrem Holzbau aufgestellt. Mit dem Bau des Haupteinganges, der entgegen früheren Gepflogenheiten etwas zurückgestellt wird, sodak also vor demselben mehr Plazz, z. B. für vorfahrende Chaisen und das Publikum überhaupt ist, hat man auch schon begonnen und eine in der Mitte des Festplates eingerammelte Fahnenstange zeigt uns bereits, wohin der Musikpavillon kommt. Der Fest und geschäftsführende Ausschuß hat nunmehr in Gemeinschaft mit dem Musik-, Gesangs- und Vergnügungsausschuß das endgültige ganze Festprogramm aufgestellt, wonoch für Pfingsten der Stadt Gießen abwechslungsvolle Tage bevor­stehen.

** Weißes Kreuz. Dienstag, den 10. Mai, abends von 9 bis 10 Uhr, findet im Konfirmandensaal der Markus­gemeinde, Kirchstraße 9, eine Versammlung für junge Männer statt. Forstmeister a. D. v. Rothkirch aus Berlin wird einen Vortrag über die Ziele und Bestrebungen des Weißen Kreuzes"( eine Sittlichkeitssache) halten. Jeder junge Mann, einerlei welchem Beruf oder Stande er angehört, ist herzlich hierzu eingeladen.( S. Inserat.)

* Die Invalidenversicherungsanstalt für das Großherzogtum Hessen hat im Jahre 1903 an Rentenzahlungen 1772000 m., an Beitragserstattung 153000 Mt., im Ganzen also 1925 000 mt. zur Aus­zahlung angewiesen. Als freiwillige Leistung hat sie außer­dem ca. 400000 Mt. für Heilverfahrenszwecke verwendet.

m Heuchelheim, 5. Mai. Die Frühjahrslehrer. tonferenz des Bezirks Gießen- Land wurde gestern hier abgehalten. Auf derselben sprach Kreisarzt Medizinalrat Dr. Haberkorn über Epidemische Krankheiten", wobei er namentlich in längeren Ausführungen erwähnte Diphtherie, Masern, Röteln, Scharlach und Keuchhusten. Kinder, die an Diphtheritis, Masern oder Scharlach erkranken, sind 4-6 Wochen aus der Schule zu lassen. Nach einigen statistischen Mitteilungen ist die Zahl der Todesfälle infolge Diphtherie seit Anwendung des Heilserums auf 5 Broz. gea funfen, 1893 Harben bei 1100 Erkrankungen nach 25 Proz., 1894= 21 Proz., 1895= 7 Proz. Von 347 Scharlach­fällen verliefen 3,7 Proz. tötlich.

*** Wißmar. Unser Kriegerverein feiert am 19. und 20. Juni sein 25 jähriges Stiftungsfest. Das Feft verdient von den benachbarten Brudervereinen be­achtet zu werden und ist ein recht zahlreiches Erscheinen der auswärtigen Kameraden nur am Plaze. Seit dem Jahre 1980, in welchem der Verein seine neue Fahne einweihte, ist dies das erste Fest wieder, hat sich aber in dieser langen Beit stets an allen auswärtigen Kriegerfesten gern und zahl­reich beteiligt.

Grünberg, 5. Mai. Der heutige Markt war, be­günstigt von schönsten Wetter, ein guter. An Rindvich ( etwa 50 Stück) wie meistens schwach, doch hohe Preise. An Schweinen waren rund 1000 Stück aufgetrieben. Die ziemlich hohen Preise gingen während dem Markte noch um 8-12 Mt. in die Höhe. Läufer durchschnittlich 80 Mt. bis darüber. Ferkel von 28 bis 52, sogar zu 70 Mt. und darüber das Paar. Der ganze Auftrieb wurde ausver­kauft. Auch die Geschäfte hatten einzeln gute Erfolge. In der Stadt natürlich waren sie besser.

A Grünberg, 6. Mai. Gestern Abend hielt der hiesige " Radfahrerverein 1904" in der Pinn" eine Sigung ab, in welcher u. a. eine Ausfahrt am nächsten Sonntag beschlossen wurde. Abfahrt früh 7 Uhr vom Gast­Hof zur Binn.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 7. Mai 1904. Windig, fühler, meist wolkig, zunächst Gewitterregen, später Regenschauer.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

In der Stadtkirche. Rogate, Sonntag, den 8. Mai. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Zugleich Christenlehre für die Neu­fonfirmierten aus der Marcus­gemeinde. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Schlosser. 11 Kinderkirche für die Matthäus­gemeinde. Pfarrer Dr. Schlosser. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler

"

Bugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus der Lulasgemeinde.

19

Vormittags 9.30 Uhr Pfarrer Dr. Naumann. 11 Uhr. Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Nächstfolgenden Sonntag nach allen Gottesdienstenen Kollekte für die kirchliche Versorgung der evangelischen Glaubensge­nossen im Auslande.

Himmelfahrttag, den 12. Mai. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Nauman. In der Friedhofskapelle Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Euler.

Batholische Gemeinde. Samstag, den 7. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 8. Mai. 5. Sonntag n. Ostern. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion.

"

"

"

8"

H

Die zweite heil. Messe.

um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 2.30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag u. Freitag Abend um 6.30 Uhr ist Mai-

Andacht

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.

In der Synagoge, Südanlage. Sabbathfeier am 7. Mai 1904.

Freitag Abend 7.20 Uhr. Samstag vorm. 8.00 Uhr. Nachmittags 4 00 Uhr.

Sabathausgang 8.40 Uhr.

Wochengottesdienst: Morg. 6.30 Uhr, Ab. 8.40 Uhr.

Methodistengemeinde, Asterweg 16. Sonntag, den 8. Mai, vormittags 10 Uhr und nach­mittags 4 Uhr: Predigt. Nachm. 2 Uhr: Sonntags­

** Grünberg, 5 Mai. Zu unserer leßthin gebrachten Notiz betr. Grünberger Altertümer, berichten wir heute noch ergänzend, daß der Zunftstiefel von einem Schuh ſchule. Mittwoch, den 11. Mai, abends 81 Uhr: Bibel=

-

machermeister namens Trinkaus im Jahre 1745 ange­fertigt worden ist. aber noch viele alte Sachen von Wert für eine Altertums­Es liegen in Grünberg und Umgegend sammlung. Ein uraltes Petschaft, Petrus mit dem Him­melsschlüssel darstellend, das Siegel der Familie eines Lesers userer Zeitung ist, leider verloren gegangen.

**

Jnheiden, 5. Mai. Unser Gesangverein, Ein­tcacht" begeht am 17. und 18. Juli das Fest der Fahnen­weihe. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Der Verein bietet alles auf, den Festteilnehmern einige vergnügte Stunden zu bereiten. Sämtliche esangvereine der Umgegend sind eingeladen und haben ihre Beteiligung zum größten Händen unsres neuen Gastwirts Herrn Gg. Phil. Kuhl. Teil schon zugesagt. Die Festwirtschaft liegt in den

-

Hungen, 6. Mai. Der Kriegerverein veranstaltet am Sonntag, den 8. Mai, am Schüßenhaus ein Preisschießen, an dem auch Nichtmitglieder teilnehmen können.

*** Hungen, 5. Mai. Wie verlautet, soll in Kürze mit dem Bau einer größeren Anzahl Arbeiterhäuschen be­gonnen werden, ein Vorhaben, was wohl allseitig begrüßt werden wird.- Nächsten Montag findet hier Vich- und Krammartt statt.

** Hungen, 5. Mai. Der vor kurzem zum Kreis­geometer in Grebenhain ernannte Geometer I. Klasse Müller war in allen Kreisen sehr beliebt, sodaß seine Verseßung von Hungen allgemein bedauert wird.

F. C. Lich, 5. Mai. Die Hochzeit der Prinzessin Karoline zu Solms- Hohensolms- Lich mit dem Brinzen Chlodwig von Hessen, die hier am 10. Mai stattfinden sollte, ift infolge ernstlicher Erkrankung der Mutter der Prinzessin, der verwitweten Fürstin Agnes zu Solms- Hohensolms- Lich auf Schloß Hohensolms bis auf weiteres verschoben worden. Die Fürstin wird am 21. Mai 62 Jahre alt.

stunde.

-

Märkte im Mai.

Gießen: 10. Mai Vieh-, 11. Mai Krämermarkt. Hungen: 9. Mai Vieh- und Krämermarkt. Nid da: 11. Mai Vieh- und Krämermarkt. Alsfeld: 24. Mai Krämermarkt. Buzbach: 18. Mai Krämer- und 19. Mai Vieh­martt.

Schotten: Bullen- und Zuchtviehmarkt mit Prämis ierung.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14.

1

Es fönnen eingestellt werden:

4 landw. Arbeiter, 2 jüngere Schmiede, 1 Bauschlosser, jüngerer Wagner, 4 Schreiner, 2 Schneider, 1 Wäscherin, 2 Maler und Anstreicher, 2 Hausburschen, 1 Stallbursche, 1 Köchin, 10 Dienstmädchen, 2 Lauf­frauen, mehrere Arbeiter für ständige Arbeit.

Lackierer, 1 Bäcker, 1 Metzger, 2 Friseure, 1 Kaufmann, Lehrlinge: 1 Installateur, 2 Schreiner, 1 2 Kellner.

Es suchen Arbeit:

1 Steinhauer, 1 Spengler, 1 Installateur, 1 Schlosser, 1 Lagerarbeiter, 1 Bureaudiener, 1 Lauffrau. Lehrlinge: 2 Kaufleute.

Verantwortlich: für den politischen, vermischten und unter­haltenden Teil Albin Klein; für den lokalen Teil Karl Klose.

lgt)