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Im Anschluß an die m inem„ aus eigner Erfahru Lurus im Heere dürfte ei geht, von allgemeinem In Die äußere Repräsent mann, ist für jeden, der in in früherer Zeit eine unbe auch eine schwere finanzie bei dem Studententum der ersten Entwidelungsi um die Eleganz des äu Mancher Vater stößt schn Gelder schicken muß, dam dieren, sondern auch seir alten patriarchalijchen Sto Dedikationschulden bezab amtenhierarchie in das m Kampfe durchhastete Gejel Formen gründlich verände der bei dem deutschen V fühlt auch das Bedürfnis, und beginnt mit seinem der Einfachheit der Sitte
Die Gefahren der
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einmal im öffentlichen Le Grade steigert, als das Vol Das Beanitentum und di
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äußere
wahr, Vater, ich darf Dich später in Deinem Arbeitszimmer
aufsuchen?"
Gewiß, Hellmut! Und sei vorsichtig, ich bitte Dich, um meinetwillen! Vergiß den großen Schirm nicht!"
" Ohne Sorge! Die Herren kommen mit mir?" Koßmann und Fersius begrüßten höflich ihren Prinzipal; der Junior drehte sich im Rahmen der Tür nochmals um und wandte dem Vater sein schönes, fröhliches Antlitz zu; es war feine Spur eines Leidens darin zu entdecken, und seine hohe Gestalt ging elastisch mit raschen Schrien durch die Glasgalerie davon.
Eine ganze Weile später erſt folgte ihm sein Vater mit schwerem, schleppendem Schritt; er brauchte lange, um zu dem andern Flügel des weitläufigen Gebäudes, der die Privaträume in sich schloß, hinüberzukommen, und endlich in seinem durch Jalousien verdunkelten Arbeitszimmer angelangt, ließ er sich mit der Haltung und Miene eines schwer bedrückten Mannes in einen weiten Lehnsessel zurückſinken.
3weites Kapitel.
Es war ein auffallend großer Schreibtisch, an welchem Friz Norden saß. Auf der Platte lagen Stöße von Heften, Büchern, Journalen, Zeitungen, losen Papieren, alle sehr ordentlich über einander geschichtet; der„ Herr" war von peinlicher Akkurateſſe in solchen Dingen und hatte es dahin gebracht, selbst einen japanischen Diener an deutsche Ordnung zu gewöhnen; seinen Bekannten klang dies unglaublich, aber der aufgeräumte Schreibtisch lieferte den Beweis.
Oberhalb der Platte des Tisches lief eine breite, schön ge= schnigte Galerie längs der Rückwand und den zwei Schmalfeiten. Sie war mit einigen geschmackvoll eingerahmten Bildern bestellt. Da war zunächst ein jugendlicher Frauentopf, ein sehr zart in Pastellfarben gehaltenes Porträt, ein liebliches schönes, lächelndes Gesicht, das, halb über die Schulter zurückgewendet, den Beschauer aus tiefbraunen Augen ansah. Es lag ein goldiger Glanz in diesen Augen, gleichsam als hätte ein Sonnenstrahl sich in ihnen gefangen, um für Lebenszeit dies reizende Antlitz zu erwärmen und zu durch strahlen. Um die leise geöffneten Lippen lag es wie helle Kinderlust Hellmuth Nordens Lippen und Augen waren es, die aus diesem Pastellbild lächelten, und ihm gehörte auch das üppige Blondhaar, das hier in weichen Locken auf den zarten Frauennacken herabfiel.
Um das Bild herumi gruppierten sich vier oder fünf andere: Hellmuth als kleiner Knabe, mit nackten Knieen, im Kinderfittelchen; Hellmut als ein reizendes Bürschchen von sechs bis acht Jahren, dann als Jüngling, einen schönen großen Hund an der Leine haltend- endlich Hellmuth, wie er heute war, mit seiner ungesuchten Eleganz, seinem seidenweichen kleinen Lippenbart und dem strahlenden Blick.
Durch die schüßenden Jalousien und durch die purpurfarbenen Seidengardinen flimmert in schrägen Streifen die brennende japanische Sonne und setzt tanzende rote Lichter auf die stummen Bildnisse. Der Mann am Schreibtisch hat den Kopf schwer in beide Hände geſtützt, die Arme liegen auf der Platte des Tisches, und so starrt er mit trüben und heißen Augen empor in die schönen, lächelnden Gesichter derer, die ihm das Liebste sind auf der weiten Welt. Einmal irrt sein Blick seitwärts und haftet auf dem neben dem Schreibtisch hängenden Wandkalender mit goldenen Stäben; gerade zittert der Sonnenstrahl darüber hin und hebt hell das Datum heraus den achtzehnten September. Da stöhnt Frizz Norden auf wie aus tiefer, verwundeter Brust! Nicht genug, daß dieser Tag mit ewigen, glühenden, unauslöschlichen Lettern in seine Seele gegraben ist, nuß auch noch die Sonne, die helle, unerbittliche, kommen und mit ihrer goldenen Flamme ihm zurufen:" Sieh, das ist's! Das tateſt du! Und feiner weiß darum als du und ich!"
Nur er selbst? Nur die Sonne? Wirklich niemand sonst auf Gottes großer Erde?
Und vor den brennenden Augen des aufwärts blickenden Mannes versinkt die fremdartige Landschaft draußen, die Palmen und Zedern und die Bambusgebüsche, die weißen Häuser, das schimmernde Meer, die wunderlichen Menschen, ganz yapan verschwindet ihm, als wäre es nie gewesen. Er ist nicht länger Frederic Norden, Esquire, der angesehene überseeische Handelsherr, Frizz Norden ist er wieder, der frohe, harmlose Knabe, der ohne Sorgen aufwuchs in der norddeutschen lebhaften Hafenstadt!
Da ist sein Elternhaus zunächst! Ein stattliches, hohes Gebäude, dessen Rückseite auf den breiten Strom sieht, auf
welchem die stolzen Schiffe liegen.
Oft, oft fist
das lebhafte
Kind auf der kleinen Hintertrevpe und sieht in die rosige Glut, wie sie auf dem Wasser zittert, sich verstärkt und das Ganze in einen Feuerstrom verwandelt, auf dem die riesenhaften Dampfer unbeweglich liegen und die zierlichen Kähne hin und Kind auf die vielen Schiffe: wo kommen die wohl alle her wieder schaufeln. Mit großen, verwunderten Augen blickt das und wo fahren sie hin? Da kehrt sein Vater, der fröhliche, sorglose Mann, von seinem Kontor heim, und wie er sein Söhnchen ſo ſinnend findet, tritt er zu ihm, hebt es auf seinen Und als das Kind es ihm sagt, lächelt er und setzt sich rasch Arm und fragt zärtlich:„ Mein kleiner Friß, was denkst Du?" auf die Hintertreppe, nimmt den Sohn auf seine Kniee und beginnt, ihm bunte, phantastische Geschichten zu sagen von fremden, heißen Ländern, von schwarzen Menschen, farbenlingen, die durch die blaue Luft flattern, Korallen, die am prächtigen Pflanzen, schimmernden Vögeln und SchmetterGrund des Meeres wachsen, seltsamen Fischen und tausend anderen Dingen. Atemlos lauscht der Kleine und klammert wie unbewußt seine heißen Händchen um des Vaters Rechte; der lacht ihn von neuem an und sagt:„ Aber lernen mußt Du, Junge, reich mußt Du werden, dann wirst Du alles das sehen und haben, wirst mit Deinem eigenen Schiff über das blaue schwarzen Leute, die dort wohnen, Dir dienen und Dir alle Meer fahren und die fremden Länder besuchen, damit die ihre Schäße mitgeben, daß Du sie für vieles Geld daheim wieder verkaufen kannst. Aber lernen mußt Du, Junge, und reich mußt Du sein!"
Mit feierlich ernſten Augen hatte das Kind da in seines Vaters Antlitz emporgesehen und langsam gesagt:„ Ich werde!"
allmählich weiterglimmend, zum verzehrenden Brande_anDamals war der erste Funken in seine Seele gefallen, der, wachsen sollte. Das Kind hatte durchaus nicht einschlafen können an diesem Abend; unablässig tanzten bunte Bilder an seinen wachen Augen vorüber, und so kam es, daß es hörte, trügt, dann steckt in unserem Friß das Zeug zu einem tüchtigen wie der Vater zur Mutter sagte:„ Wenn mich nicht alles Kaufmann; ich will alles tun, ihn dazu zu machen. Es ist Zeit, daß der Junge etwas lernt!
( Fortsetzung folgt.)
Ein Experiment.
Moralische Geschichte von Heinrich Bandlow. ( Schluß.) ( Nachdruck verboten.)
Friß Poggenstuhl warf sich sofort in seinen sonntäglichen lock, der noch neu war, soweit die Knöpf in Betracht kamen, hatte. Er begab sich eilfertig in das Hotel, und konnte den die seine Frau in diesem Jahre zum fünftenmal erneuert Gedanken nicht los werden, daß der Auftrag, um den es sich jetzt handelte, ihm bare zwei bis drei Mark in die Tasche schieben würde, und er schlug vergnüglich mit der Hand auf die Tasche, die einen Seufzer zurückgab. So ſtand er denn bald vor den beiden Herren und sagte:
meinem janzen Vermögen zu Diensten! Wat soll's denn sin?" ,, Sie hatten die Güte, mir zu infantieren; ich stehe mit Bier!" ,, Bitte-ähnehmen Sie Plazz!- Kellner, ein Glas
,, Nehmen Sie' t nich for übel, meine Herren, um dieſe Dageszeit trink ick keen Bier; ick bin' t vor Abendbrot nich gewöhnt!"
lung längere Zeit in Anspruch nehmen mußte, einige ButterDer Oberamtmann bestellte ihm sofort, weil die Verhandherrschaftlich schneiden lassen,„ mir is et am liebsten, wenn brote, und Fritz rief dem Kellner nach, er möge sie nicht so jespart zu wern!" det Brot nich zu dünne is, un am Belag braucht ooch nich
weiß, daß Sie sich gern einen Groschen verdienen Poggenstuhl," begann Doktor Lembke das Gespräch,„ ich „ Det stimmt!" warf Friz dazwischen.
„ Herr Oberamtmann Schelling und ich sind uns darum einig geworden, uns in unserer Angelegenheit an Sie zu wenden. Wir wissen vorher, daß Sie die Sache gut ausübel nehmen werden!" führen werden und hoffen, daß Sie unseren Vorschlag nicht
Th, wo wer ick! Kramen Se man den Vorschlag aus, wir wer'n wohl handeleins wer'n!"
Tag von früh bis spät in einer benachbarten Stadt bettelt; Wir brauchen nämlich einen Mann, der einen ganzen
dazu
wir haben Sie ausersehen, und nun will ich Ihnen auch die Gründe dazu auseinandersetzen!" ,, Ne- det lassen Se man, Herr Doktor!- Ick betteln?- Ne, is nich! Det kommt mir jrade so vor, als wenn Sie von unsern Herrn Bürgermeister verlangen wollten, er solle sich for Jeld uff'n Kamel sehen lassen!"
Fritz Poggenstuhl machte sich mit großer Gemütsruhe, und indem er den beiden Herren freundlich zunickte, über die Butterschnitten her, indem er, da er den Zweck von Messer und Gabel nicht einsah, sie zur Hand nahm und wacker davon abbiß. Diese Geſprächspause benutzte rasch der Oberamtmann, indem er ansing, zur Sache zu reden.
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von dieser Redenfart Gebrauch mache, obwohl ich weiß, daß Sie einen meinetwegen Widerspruch in sich schließt, denn mein- äh Vetter Max sagt, daß ein Mensch nicht bloß sich selbst ,, Wat sagen Sie, Herr Oberamtmann," warf Frizz wieder dazwischen,„ nich bloß mich ihm selbst?- Det hört sich jut an!"
teren Verhandlungen noch einzugreifen; er sah mit der Scheu, Jett gab es der würdige Oberamtmann auf, in die weidie die Unverfrorenheit immer auferlegt, auf den Tischlermeiſter, dem der Arzt nun klar machte, daß er den Ertrag des einen zum Betteln angesetzten Tages vorzeigen und vorzählen sollte, dann aber behalten dürfe. Außerdem solle er zehn Mark bar bekommen und sich später der Wohlgewogen
Verzeihen Sie, Herr Doktor, wenn ich dem Manne die - äh- Ueberzeugung beizubringen suche, daß es sich um die Befriedigung unseres— äh, äh— Wissensdurstes handelt" heit beider Herren versichert halten, und so nahm Frik Pog
„ Der is ebenso jut berechtigt wie jeder andere Durst," sagte Friz dazwischen.
Bitte, unterbrechen Sie mich- äh – nicht, damit die Entwicklung meines Gedankenganges nicht meinetwegen geſtört wird. Herr Doktor Lembke nämlich und ich, wir beide streiten uns-
,, Det is recht," bemerkte der Tischler wieder ,,, ick streite mir ooch janz jern, denn so lange wie eener streitet, kann keener wissen, wer Recht hat!"
Der Oberamtmann lehnte sich mißmutig zurück in seinen Stuhl und warf dem lächelnden Arzte einen hilfesuchenden Blick zu.
Poggenstuhl," nahm nun der Arzt das Wort,„ ich sehe, wir fangen die Sache verkehrt an. Also wollen Sie zehn Mark verdienen?"
genſtuhl mit der Verſicherung seiner vorzüglichen Hochachtung Abschied von den Herren,
An einem schönen Abend, der einen noch schöneren Morgen vcrsprach, wanderie Friß mit einem Bündel unter dem Arm aus der Stadt hinaus, nachdem er wohlgemut von seiner Frau Abschied genonimen und dem Arzt gesagt hatte, daß die Herren sich morgen abend wieder im Hotel zur Entgegennahme ſeines Berichtes einfinden möchten.
Nachbarstadt, und am nächsten Morgen trat aus dem SchupEr übernachtete in einem Heuschuppen in der Nähe der pen ein Bettler mit dem jammervollſten Hungerleidergesicht, mit einem Barte, der Aehnlichkeit mit einem Fußsack hatte, und einem Zylinderhut aus den Zeiten, als der alte Friß noch jung war. Sein Rock war ein abgelebter Pastoren- Ueberzieher mit so großen Taschen, daß darin das ganze Kirchſpiel versteckt werden konnte.
Tage reiche Erfahrungen in der Kunst des Bettelns und beEr gelangte bald in die Stadt und ſammelte an dieſent reicherte ſeine Menschenfenntnis durch die ſeltſamſten Erleb
,, Na, gewiß, erst recht! Aber von wejen die Bettelei, damit bleiben Sie mir vom Leibe! Fi Deubel! Wenn ick ooch äußerlich man schäbig bin, denn hab ick doch voch mein bisken Ehre! Eenem ollen Stück jutes Holz sieht ooch keen Mensch an, wat drin ſteckt, un't frigt erſt Wert, wenn's uff- niſſe. poliert wird! Uebrigens, wo der Herr Wirt wohl bloß die jute Butter her hat, die schmeckt ja großartig, da wer' ck mir mal erkundigen, dat ick die Quelle ooch meine Ollſch ſage!"
Der Arzt ließ ihn ruhig ausreden und begann von neuem: ,, Hier sind bare zehn Mark!"
Er zählte das Geld auf den Tisch, und dem Tischler glänzten die Augen.
Und nun hören Sie zu. Herr Oberamtmann Schelling wird es nicht darauf ankommen, unter seinem alten Zeug etwas für Sie und ihre Kinder herauszusuchen, und so viel ich ihn kenne, hat Ihre Weigerung, zu betteln, auf ihn einen guten Eindruck gemacht!"
„ Sehr äh- guten!" sagte Herr Schelling beifällig.
„ Er wird sicherlich Sie im Auge behalten und dadurch kann sich ihre Lage doch recht günstig gestalten. Nehmen Sie Vernunft an, Mann, Sie sind zwar so eine Art Versuchskaninchen für uns; aber der Versuch kann zu Ihrem Glücke ausschlagen. Ich will garnichts davon sagen, daß es Ihr Bewußtsein erhöhen kann, durch einen Tag Fechten einer Wahrheit auf den Grund zu kommen; aber Sie müssen dies Fechten als eine Arbeit ansehen, die Sie uns leisten, und für die Sie Bezahlung erhalten. Ich glaube, daß es Ihnen nicht an der nötigen Begabung fehlt, so viel als möglich zusammen zu fechten, und weil ich dies glaube, habe ich Sie empfohlen, und nun wollen Sie mir einen Strich durch die Rechnung machen!"
Poggenstuhl grunzte, strich sich den Schnurrbart in der Weise, wie dies Leute tun, die nicht mit sich ins Klare kommen fönnen, und sagte:
,, Na, det muß ich sagen, ich bin über Ihren Vorschlag noch immer völlig faktisch!" Wieso
äh faktisch?" fragte der Oberamtmann mit etwas Hoffnung. Faktisch? Det heeßt, müssen Sie wissen, so viel als- gewissermaßen oder einigermaßen!"
„ Das verstehe ich noch weniger! Ich kann darin keinen äh, ähZusammenhang zu dem in Frage stehenden Gegenstand finden!"
Na, ich noch nich! Sie sind so' ne vornehme Herren und wissen det nich mal, un denn verlangen Sie von mir, dat' c mir noch jenauer ausdrücken soll!"
" Ich vermute, daß Sie sagen wollen, Meister, daß Sie jetzt in unsern Vorschlag einwilligen!"
,, Na ja, id sag't ja! Det hab ick ja man ebent gesagt!" „ Herr Doktor, Sie- äh übertreffen sich selbst in Ihrer - äh- glänzenden Beredtsamkeit gestatten Sie, daß ich
Zuerst hatte der Tischler sich vor dem Bettel gefürchtet vie heimlichen Etwas, das bißchen Stolz, das an seinem Meiſtervor dent schweren, dunklen Schatten eines unbekannten, unnamen klebte, ließ sich richt so leicht wegwischen. Ueberall, wo er auf ſeinem Bettelgange ein mitleidiges Auge ſah, ein freundliches Wort hörte, eine helfende Hand fand, empfand die Pfennige mit dem Gefühl der Beschämung in die Tasche, er das Peinliche und Demütigende seiner Lage und er schob das an der Annahme unverdienter Gelder immer haftet. Aber er hörte auch oft kurze, ablehnende Worte, die eine Art Troy in ihm erweckten und seine Stimmung wieder ins Gleichgewicht brachten. Er hielt es allmählich für das Richtigste, der Sache ihre heitere Seite abzugewinnen und jede Empfindlichkeit, die in ihm aufsteigen wollte, mit dem Troste von sich abzuschieben: Es dauert ja nur einen Tag! So blieb er bei erträglich guter Laune, die noch dadurch erhalten wurde, daß er zur Mittagszeit einige gute Stellen antraf, wo für ihn reichliches Eſſen abfiel. Er fand heraus, daß Höflichkeit eine Münze sei, die Jeder sebst prägen und als echt verausgaben darf, und die oft genug gegen die Landesmünze umgesetzt wird, daß die Tugenden der Barmherzigkeit und des Mitleids mehr unter den Menschen wohnen, als er je geglaubt hatte. Am Abend machte er noch Strümpfe zu Geld; er bekam zwanzig Pfennig für das Paar- sie waren noch das fünffache wert. Das Brot aus seinen Taschen verkaufte er þfundweiſe an den Herbergsvater und dafür ließ er sich ein Abendbrot geben. Dann wanderte er nach Hause und bei Einbruch der Nacht trat er in das Hotel seiner Stadt. Er hatte zuerst noch einen Kampf mit dem erhabenen Kellner zu bestehen, der ihn ebenso wenig erkannte wie Schelling und Doktor Lembke. Als er endlich vorgelassen war, berichtete er kurz und bündig, daß er fünf Mark 37 Pfennig erbettelt habe, und er zählte das Geld in viel Kupfer und wenig Nickel vor; er nahm sein Honorar von zehn Mark in Empfang und wurde angewiesen, am nächsten Tage nach Schellings Gut zu wandern und für seine Familie abgelegtes Zeug in Empfang zu nehmen.
Der Oberamtmann war von seiner Ansicht bekehrt worden, und Doktor Lembke hatte mit seiner Meinung, daß der Bettel seinen Mann ganz gut ernähre, recht behalten.
Was soll ich nun noch viel hinterher erzählen! Der gütige Oberamtmann Schelling schickte bald darauf in die Stadt zu Poggenstuhl, da er eine kleine, leichte Arbeit für ihn hatte. Friz kam aber nicht, da er gerade zufällig bereits anderweitig beschäftigt war. Nach weiteren sechs Wochen entsann sich der Oberamtmann wieder des Tischlers bei irgend einer Gelegenheit und schickte wieder zu ihm. Poggenstuhls Frau ließ dem
Drang nady einem prun
Ständen
das reidheren der daß sie mit den reideren bindungen unterhalten und da das Studententum f ihrem äußeren Auftreten diesen größer Anforderungen an d stellen, als es früher der steht die Gefahr, daß Hüchtige Intelligenzen dem mchen. Hierzu kommt dan idkajtsleben aber bei
in Vorrecht
Beamten der Gegenwar Infrativerer Verwertung bietet, als der Staat es ve und das Offizierkorps vo Entwertung durch den Ver figen Mitgliedern. Mitgliedern des
Die neueste Entwidel higen Geſellſchaftsid Repräsentation, ist also r ver bei Zeiten begegnet ro ondern auch vom sozialen chwa die Rückkehr zu den
der jebigen
Das Kri Widersprüche über auch der heute vorliegen
mehr von der kommenden dem Beamtentum und de
geeignete Einwirkung von dier ungesunde Sang zum
äußerlicher Fruntjude zu macht, sondern der innere genezogen werden, daß
im
Lage mit jeder neuen Me fernen Often. Bie dungen fich ein Bild bo ist völlig unmöglich).
ftimmt gemeldet wird eine neue entschieden
ndessen darf dabei ni mommen, verlautet au Die russische Auffassu Diese angeblich japani berföhnlichen Char England fommen, al ficheinlich Erfindungen fi halten werden, wird auch Stellen geteilt. Was die jetzt der japanischen
bereits mitteilten, wird v
Seite bestätigt; in Rußla
gang der Sache so über
heutigen Donnerstag, den
Nikolaus
in der Lage
werdende Nachri Daran ändert, so wir Entendung russischer R japanischer Truppen an mehr soll beides auf eine
Smed dieser Truppenber
Befahr einer großen


