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herzlicher Anhänglichkeit gegeben hat. Die Mir anvertraute Gabe, zu der Meine Land skinder in so überaus großer Bahl beigesteuert haben, ist mir um so teuerer, als nicht nur der Beitrag des Reichen, sondern auch das Scherflein des Armen darin enthalten ist. Allen den Spendern sage Ich von ganzem Herzen Dank. Die Freude, welche ihre Gabe Mir in dieser ernsten Zeit gebracht hat, soll unvergeffen bleiben. Die Mittel der Landesspende werde Ich zu wohltätigen oder gemeinnüßigen Zwecken verwenden. Ernst Ludwig. Wie die„ Darmstädter Zeitung" weiter meldet, dürfte sich die Landesspende einschließlich der Nachträge annähernd auf 70 000 Wart von etwa 85 000 Gebern belaufen.
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* Ernannt. Am 4. Januar wurde der Steueraufseher Wilhelm Wagner zu Gießen zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Alsfeld eruannt; an demselben Tage wurde der Pfandmeister Friedrich Schäfer zu Lindenfels in gleicher Diensteigenschaft in den Beitreibungsbezirk Friedbergbersetzt.
** Ernannt wurde am 29. Dezember v. J. der Kanzleigehilfe am Landgericht der Provinz Oberhessen Franz Tippel zum Kanzlisten bei diesem Gericht.
Turnverein Grünberg. Am Freitag gelangen in der Wirtschaft von Ph. Zimmermann die im Monat April zur Rückzahlung gelangenden Darlehensscheine zur
Auslosung.
** Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Am Donnerstag Abend wird in der Aula zu Gießen Dr. Hugo Grothe einen Vortrag halten über Mazedonien und Albanien", der Vortrag wird durch Lichtbilder unterstüßt. Am 3. Februar wird Prof. R. Hauthal aus La Plata( Argentinien) über Patagonien, am 1. März Prof. Dr. E. v. Drygaleft über die deutsche Südpolarexpedition. 1901-1903 sprechen.
** Zu den Kosten der höheren Vürgerschulen ist im Hauptstaatsroranschlag für 1904 ein Staatszuschuß von 69000 Mt. eingestellt. Solche Schulen bestehen z. u. a. in Grünberg, Alsfeld, Bußbach, Hungen, Lauterbach, Nidda, Schotten und Schlit An diesen wirfen insgesamt 44 akademisch gebildete und 71 seminarisch gebildete Lehrer.
** Eisenbahnzüge mit Gendarmerie bedeckung fonnte man vor Neujahr wieder auf der Strecke Kreuzthal- Marburg beobachten. Diese Maßregel ist wegen der vielen aus Westfalen in die Heimat reisenden Arbetter angeordnet. Man will dadurch vermeiden, daß Angetrunkene die Passagiere belästigen oder auf den Stationen Unfug verüben. In der Woche nach Nujahr wurde auf der genannten Strecke Gendarmeriedienst eingeführt da dann die meisten Arbeiter in das Industriegebiet zurückfahren.
** Lohnzahlung an militärübende Eisenbahner. Die Königl. Eisenbahndirektion Frankfurt publiziert im Amtsblatt", daß diejenigen Eisenbahnarbeiter welche mindestens ein Jahr ununterbrochen im Dienst der Verwaltung beschäftigt sind, bei militärischen Uebungen von nicht mehr als 14 Tagen/ ihres Lohnes weiterbeziehen, wenn sie verheiratet oder Ernährer bon Familienangehörigen sind. Bei länger als 14 Tagen dauernden Uebungen wird der bezeichnete Teilbetrag des Lohnes nur für die ersten 14 Tage gezahlt.
** Das Militär Wochenblatt schreibt in seiner Nummer 146 zu dem Aufsage: Die Kriegsbriefe 1870/71" des Generals v. Kretschman und die hessischen Truppen: Unter Bezugnahme auf das Preßgeseh ersuchen uns die Töchter des verstorbenen Generals der Infanterie v. Kretschman um Aufnahme nachstehender„ Berichtigung. In Nr. 144 des Militär- Wochenblattes vom 22. Dezember d. Js. sagt Herr Generalmajor a. D. Keim, daß unser Vater, General v. Kretschman, die Vernichtung seiner Kriegsbriefe an seine Frau, unsere Mutter, gewünscht habe. Das ist unrichtig. Uns, seinen einzigen Kindern, ist von einem solchen Wunsch, der uns selbstverständlich Befehl gewesen wäre, niemals, weder durch eine mündliche oder schriftliche Aeußerung unseres Vaters noch durch die Vermittlung unserer Mutter, irgend etwas befannt geworden. Lily Braun, geb. v. Kretschman. Mascha Eckmann, geb. v. Kretschman." Hierzu bem rkt die Redaktion des penannten Blattes, daß Herr General Keim auf Sp. 3421 lediglich gesagt hat:„ Dieser( General v. Kretschman) hatte wohl auch selbst die Empfindung, daß seine Briefe das Licht der Deffentlichkeit in mancher Hinsicht nicht gut vertragen würden und deshalb deren Vernichtung vor finem Tode gewünscht." Herr General Keim stüßt sich hier natürlich auf die bekannte Erklärung des Herrn Oberleutnants v. Kretschman, in welcher dieser gegen die Veröffentlichung jeder Briefe Protest erhob. Davon, daß der Wunsch des Generals v. Kretschman seiner Gemahlin oder seinen Töchtern befannt geworden sei, steht in dem Auffage des Generals Reim fein Wort. Somit erledigt sich die Berichtigung" eigentlich von selbst. Nach unserer Auffassung bleibt es freilich recht bedauerlich, daß die nächsten Hinterbliebenen v. n jenem Wunsche nichts erfahren haben; durch seine Erfüllung hätten sie sonst dem Andenken an den Verstorbenen einen großen Dienst leisten können.
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Kunststeine aus Schiefer werden nach einem neu erdings patent erten Verfahren in der Weise herge= stellt, daß der fein gepulberte Schiefer, namentlich Kieselschiefer, mit verdünnter Salzsäure oder Salpetersäure oder ein Gemisch beider angefeuchtet, zu Formlingen gepreßt und durch Wasserdampf gehärtet wird.
)( Wieseck, 5. Jan. Sein 40jähriges Arbeitsjubiläum als Zigarrenmacher in der Zigarrenfabrik von Arnold Müller in Gießen feierte am Montag Herr Phil. Junker. I. erfreut sich allgemeiner Beliebtheit.
Krofdorf, 5. Jan. Der s. 8. wegen Unterschlagung berhaftete Bürgermeister Lichtenthäler ist aus der Unter
Rodheim a. d. Bieber, 5. Jan. Wie die Gesamtborstände der hiesigen Vereine neulich in einer Generalversammlung beschlossen, so soll der Geburtstag des Kaiſers in gemeinsamer Weise durch einen Festakts gefeiert werden. Derselbe ist für den Vorabend vorges sehen und wird durch einen großartigen Fackelzug eingeleitet werden.
suchungshaft entlassen. Die Verwaltung unserer Bürger-| Schöffengericht unter der Anklage, einen Schuhmann beleidigt meisterei wird vom Kreisamt versehen. zu haben, zu 45 bezw. 15 Mt. Geldstrafe verurteilt. Während Kniese das Urteil anerkannt, legte Giar Berufung ein und zwar wegen uurichtiger Kostenverteilung. Der Berufung wird stattgegeben und die von dem Schöffengericht ausgesprochene Gesamthaftung für die Auslagen, aufgehoben. Der Lehrer Richard Ulrich und der Bürgermeister Johannes Frigges von Gößen hatten sich vor dem Schottener Schöffengericht megen gegenseitiger Körperverlegung bezw. Bedrohung zu verantworten. Ersterer wurde zu 50 Mt. Geldstrafe verurteilt, während der letztere freigesprochen wurde. Auf Berufung des Ulrich und der Staatsanwaltschaft wird das Urteil insofern abgeändert, als daß der Angeklagte Frißges zu 30 Mt. Geldstrafe verurteilt und die Strafe des Ulrich auf dieselbe Höhe ermäßigt wird.
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Lindenstruth, 5. Jan. Am Montag verunglückte im Winneröder Wald der aus Reiskirchen gebürtige in den 40er Jahren stehende Arbeiter Launsbach. Ein zum Umretßen der Bäume gebrauchter Haken rutschte aus und traf den Arbeiter derart ins Genic, daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte.
Münster bei Lich, 5. Jan. Unsere Gemeinde will eine Telephonleitung nach Laubach und eine Ortsbeleuchtung anlegen. Da das Dorf nicht so groß ist, genügen 8 Lampen. Pfarrer Koch hat der Gemeinde zu beiden Unternehmen 1500 Mt. geschenkt. Mit dem Bau einer werden, nachdem die Gemeinde Ettingshausen den eigenen Wasserleitung soll ebenfalls in Kürze begonnen Anschluß abgelehnt hat. Seitens des Kreisamts sind 500 Mark für die Vorarbeiten bewilligt worden. Lauter, 6. Jan. In seltener geistiger und körperlicher Frische begehen der Müller Johs. Hahn und seine Ehefrau Charlotte, geb. Schwabe, am Freitag das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Villingen, 5. Jan. Am Sonntag nachm. 2 Uhr findet bei Gastwirt Gg. Leidner eine Schäferversammlung statt.
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Buzbach, 4. Jan. Das vor 5 Jahren seitens der Stadt errichtete Elektrizitätswerk hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen sehr günstigen Abschluß erzielt, indem ein Ueberschuß von 9025 Mt. erzielt wurde. Der Reservefonds ist auf 51 885 Mt. gestiegen.
= Göttingen, 5. Januar. Für unsere Universität sind verschiedene wichtige Neueinrichtungen geplant, deren Ausführung für dieses Jahr in Angriff genommen ist. Das pflanzenphysiologische Institut und Museum des botanischen Gartens erhält einen bedeutenden Erweiterungsbau mit großem Hörsaal. An die medizinische Klinik wird eine hydrotherapentische Abteilung angegliedert, die schon im tommenden Sommer wird benutzt werden fönnen, und für die Frauenklinik ist der Bau einer septischen Baracke vorgesehen. Außerdem wird diese Klinik ein eigenes Wäschereigebäude mit Dampfbetrieb erhalten.
Stadttheater Gießen.
Der Erbförster.
Schauspiel in 5 Aufzügen von Otto Ludwig.
Als 6. Volksvorstellung ging gestern Abend das meisterhafte Schauspiel Otto Ludwigs in Szene und war auf das zahlreich erschienene Publikum von starter Wirkung. Einen großen Teil des Erfolges darf auch unser Ensemble in Anspruch nehmen, welches sich fast durchweg mit der nicht leichten Aufgabe, die scharf gezeichneten Gestalten Ludwigs treffend wiederzugeben, befriedigend abfand. Namentlich verdient Herr Linzen für seinen Erbförster genannt zu werden. Wenn er den alten Gerechtigkeitsfanatiker im Anfang wohl auch etwas zu mitteilsam und weichherzig gegeben hat, so fand er doch schon im zweiten Afte den richtigen Ton und zeigte sich in den Folgenden wieder als bühnensicherer Charakterdarsteller. Ausgezeichnet war Herr Achterberg, der den higköpfigen Forstgehilfen mit Feuer und Hingebung spielte und auch Herr Knabe machte seine Sache ganz nett. Dagegen fonnte uns Herr Haag in seiner Rolle als Güterbesiger Stein nicht recht gefallen. Besonders waren es seine Zornesausbrüche im zweiten Afte, als er seinem Sohn gegenüberstand, die trop des starken Stimmenaufwandes unvermittelt und gezwungen flangen und Herrn Pichler, der ohnehin etwas sehr ruhig spielte, seine Aufgabe noch erschwerten. Die um das Wohl der Kinder bangende Mutter gab Frau Kellermann recht ansprechend und Frl. Hellberg bewieß gestern Abend, daß sie mehr kann, als naive Konversation in einem Blumenthalschen Schwank zu drexeln. Sie war von einer echten gefühlswarmen Innigkeit, deren herzerfreuenden Töne durchaus natürlich, beinahe bühnenfremd flangen. Hoffentlich sehen wir auf diesem Gebiete bald wieder etwas von ihr. Als Möller hatte Herr Tamke Gelegenheitsid, als talentirten Intriganten Darsteller zu zeigen, Herr Telefy hatte den Buchjäger mit gewohntem Fleiße ausgearbeitet und Herr Heermann war als Wilddieb Frei ziemlich gut. Nur seine Arme scheinen ihm noch etwas im Wege zu sein. Die Regie tat- abgesehen von einigen zu schleppend gebrachten Szenen Schuldigkeit.
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Aus dem Gerichtssaal.
Streffammer.
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Gießen, 5. Januar 1904. unzüchtiger Abbildungen zu verantworten. Wegen Vergehens Ein Kaufmann zu Gießen hat sich wegen Verbreitung gegen§ 184 St.-G.-B. wird auf 30 Mt. Geldstrafe er-Der Schornsteinfeger Reinhard Eisenach von Lauterbach hatte nachts bei dem Wirt Keutzer dortselbst eingebrochen und eine große Anzahl Schmuckgegenstände qe stohlen. Unter Einbeziehung früher erkannten Strafen fommt das Gericht zu einer Gesamtzuchthausstrafe von 3 Jahren und zehn Monaten, nebst 6 Jahren Ehrverlust und Polizeiaufsicht. Der Knecht Otto Kroll von Blankenfelde stieg nachts in die Wohnung des Pächters auf dem Hof Eisenbach ein und entwendete Kleidungsstücke und dergleichen
Holz- Versteigerungen.
Odenhause n. Aus dem Gemeindewald sollen aus der Hand verkauft werden: ca. 300 Fftm. Fichten- Stammholz, hiervon ca. 1/3 Schnittholz und 2/3 Bauholz, bis zu 29 Meter Länge. Tas Holz lagert 1/4 Stunde von der Station Odenhausen entfernt. Gebote sind getrennt bis zum 18. Januar an die Großh. Bürgermeisterei Odenhansen einzureichen.
Die Kgl. Oberförsterei Krofdorf verkauft am Donnerstag, den 14. Januar 1904, vormitt. 10 Uhr, im Diftr. 77 und 78( pardt); Eichen= 47 Rm. Scheite Ebert'schen Saale zu Fronhausen: Schußb. Salzböden, u. Knüppel, 258 Rm. Rsr., Buchen 2 Rm. Felgenholz, 219 Rm. Scheite u. Knüppel, 2 Rm. Stockh., 989 Fm. Rsr. Schußb. Waldhaus, Distr. 55 und 58( Lindenschieb): Buchen = 1 Rm. Felgenholz, 811 Km. Scheite u. Knüppel 5 Rm. Stockh, 1108 Rm. Rsr.
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Grünberg. Aus den Distrikten Lichterwald, Igelshain, Schmidtbusch und Großer Finkenwald der Forstwartei Buchwaldstopf, Kasparshaag, Tränktopf und Dingerwald Azenhain, ferner aus den Distriften Heiligenberg, Bilsberg, der Forstwartei Lumda, desgleichen aus den Distritten Steinfaute, Beltershainer Wald, Älter Haag, Ochsenstall, Steinweg, Hoherod und Laubachskopf der Forstwartei Reinhardshain, sowie aus dem Distrikt Koppe der Forstwartei Harbach sollen 145 Fm. Fichtenschnittbauholz( von 30-49 3tm. mittl. Durchmesser) und 86 Fm. Fichtenbauholz( von 24-29 3tm. mittl. Durchmesser) auf dem Submissionswege verkauft Sortimenten, verschlossen und mit der Aufschrift: werden. Kaufliebhaber wollen ihre Gebote getrennt nach " Submis= sionsholzverkauf" versehen bis längstens den 19. d. Mts. bei der Großh. Oberförsterei Grünberg einreichen, woselbst die Eröffnung der Gebote am 20. d. Mts., vormittags halb zehn Uhr, in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten erfolgen wird. Es tönnen auch Gebote für einzelne Schläge oder Forstwarteien eingereicht werden.
Marktberichte.
Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 434 Ochsen, 43 Bullen, 685 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 236 Kälber, 298 Schafe und Hämmel, 1679 Schweine. Aus Desterreich 000 Ochsen. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige, aus= gemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mt. 72-74, b) funge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mt. 66 bis 68, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mr. 61-64, d) gering genährte jeden Alters Mt.. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mt. 65-67, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mr. 62-64, c) gering genährte Mt. Kühe und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt 62-64, b) vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) mr. 58-60, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig aut entwickelte jüngere Kühe und Färs n( Stiere und Rinder) Mt. 48-50, d. mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 45-47, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-( Vollm.- Mast) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 82-84 Bfg.( Lebendgewicht) 48-49 Bfa., b) mittlere Maft- und gute Saugfälber( Schlachtge wicht) 73-77 fg,( Lebendgewicht) 43-47 Pfg., c) geringe Saug= fälber 60-63 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Bfg., Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Mastbämmel 66-68 Pfg., b) ältere Masthämmel 52-56 Pfa., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) 48-50 Pfa. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1½ Jahren ( Schlachtgewicht) 54-55 Pfg.,( Lebendgewicht) 43 Pfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 53 Pfg.,( Lebendgewicht) 42 Pfg. c) gering entwickelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 45-47 Pfg., Lebendgewicht-, d) ausländ. Schweine unter Angabe der Herfunft Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der Maift geräumt. Frankfurt a. M., 4. Januar. Frucht markt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt. 16.35-16.45, kurhessischer Mt. 16.40-16.50, norddeutsch. Mr. Kansas Mt. 17.60-18.90, Roggen, hiesiger Mt. 13.30 bis 13.50, russischer Mr. 14.50-14.75. Amerikaner Mt. 14.40 bis 14.75, Gerste, hiesige Mt. 15.40 bis 15.60, Pfälzer, Mt. 16.10 bis 16.30, fränkische Mt. 15.80, Riedgerste Mt. 15.75 bis 16 10, ungarische Mk. 15.70-15.90. Hafer, hiesiger Mt. 12 25-13.50, furhessischer Mr. 12.50-13.50, Württemberger Mt.
-- bis bayerischer Mt. 12.50-13.75, russischer Wcf. 13.50-14.75, Mais Mired Mt. 12.10-12.55, a Plata Mt. 11.40-11.90, meiner Mais Mr. 12.10-12.30, russischer Mr. 13 25-13.50. Alles pro 100 Kilo ab hier.
Wetterbericht.
( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.)
Verlauf der Witterung von Montag bis Dienstag. Das westliche TIEF ist nordostwärts abgezogen, Nach dem Abzug des TIEF'S dehnte sich heute das HOCH Feiltiefs verursachten heute Nacht leichte Schneefälle. wieder mehr über unser Gebiet aus, sodaß die Bevölfung dünner wurde und schwaches Aufklaren eiutrat. Doch ist wiederum ein neues TIEF über der Biskayasee erschienen, welches nordostwärts vordringt, daher für Mittwoch und Donnerstag bei leichtem Forst zeitweise trübes Wetter mit schwachem Schneefall zu erwarten.
Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den„ Gerichts," und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann
Sachen. Da er noch eine Anzahl Strafen zu verbüßen Drauß ist alles so prächtig
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Und es ist mir so wohl, Wenn mein'm Sdäß'le' nen Päckchen ,, Eureka" i hol, Dwie thut es dann gern wasche mit so frischem, frohen Einn, Denn im„ Eureka Packetchen" Sigt halt Gutes no drin. ( ,, Eurefa", bestes Waschpulver. Ueberall erhältlich pro Packet 15 Pfg.
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