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grenze, die Revision der Strafprozeßordnung, die Meineids­frage, die Bestrafung des Kontraktbruchs, die Revisionen vor dem Reichsgericht, die Frage der Gesetzmäßigkeit des preußi­schen Ansiedlungsgeseßes u. s. w. u. s. w. In ähnlicher Weise geht die Debatte weiter und fast wie eine Erfrischung wirkt dazwischen eine Auseinandersetzung zwischen dem Sozial­demokraten Bernstein einerseits, dem Staatssekretär und den Abgg. Trimborn und v. Riepenhausen auf der anderen Seite über Koalitionsrecht und Terrorismus. Schließ­lich ging aber auch die Justizdebatte zu Ende; aber sie wäre unvollständig gewesen, wenn nicht auch diesen Etat die Polen zur Vorbringung ihrer besonderen nationalen Klagen be­nugt hätten. Staatssekretär Dr. Nieberding gab dabei die Erklärung ab, daß in der gegenwärtigen Zeit der anti­deutschen Agitation die vorjährige Resolution des Reichstags über die Führung polnischer Namen unausgeführt bleiben müsse, die Polen also in dieser Beziehung auf kein Entgegen­kommen rechnen dürfen.

Preussischer Landtag.

Haus der Abgeordneten.

( 32. Sizung.) RK. Berlin, 3. März. Etwas feuchtfröhlich begann die heutige Debatte: Zwei Weinproben wurden den Herren Volksvertretern in Aussicht gestellt und schmunzelnd willkommen geheißen. Be­fanntlich hat jüngst Herr v. Podbielski im Abgeordneten­hause eine Weinprobe von Gewächsen aus fiskalischem Besitz veranstaltet. Damit hat er Schule gemacht: Die Abgeord­neten Lotichius für den Rheingau und Wolff- Biebrich haben nämlich die Kollegen für einen Tag in der nächsten Woche auch zu einer Weinprobe eingeladen, die in den Erfrischungs­räumen des Abgeordnetenhauses vor sich gehen soll. Hierzu werden etwa 70 Marken vom Rhein und seinen Neben= flüssen in genügender Flaschenzahl bereit stehen". Und da aller guten Dinge drei sind, erhielt das Haus heute die Ein­ladung zu einer dritten Weinprobe: Vor Eintritt in die Tagesordnung nahm der Abg. für Kochem- Mayen, Dr. Rügenberg, das Wort, um unter allgemeiner Aufmerksamkeit in launiger Rede das Haus zu einer Moselweinprobe nach Ostern einzuladen. Der Moselwein soll nämlich bei der zweiten Weinprobe nicht vertreten sein. Unter fröhlichen Bravorufen und Heiterkeit schloß der Redner. Das nüchterne Thema des Bauetats fam aufs Tapet. Wie gestern, wurden auch heute faſt ausschließlich Lokalwünsche zur Sprache_ge= bracht. Schließlich wurde der Bauetat genehmigt. Morgen kommen die Eisenbahnen dran.

( 6. Sizung.)

Herrenhaus.

ranten sein, die beim Fortgehen einige Tausendrubenchme auf dem Schreibtisch des gestrengen Tschinownik vergessen"; els gibt auch Rechenfehler, die mitunter recht einträglich werden können. So auch fürzlich hier.

Sechzig junge hiesige Aerzte erhielten vor etwa zehn Tagen Order, zu den Lazaretten nach Chabazowsk und Wla­diwostok abzugehen. Fünf Tage Frist wurde ihnen gewährt, um ihre Privatangelegenheiten zu regeln und sich für die Reise zu rüsten. Jeder der jungen Mediziner bekam 1400 Mark ausgezahlt für Uniform und Reisespesen, d. h. un­gefähr die Hälfte von dem, was sie eigentlich dazu benötigten. Die Mehrzahl fügte sich, wenn auch murrend, in ihr Schicksal. Einer aber, gewißter als die andern, fand heraus, daß hier etwas faul sein müsse, und ging stracks ins Hauptquartier, um gegen die miserablen Diäten zu protestieren. Der Erfolg war nicht überraschend, aber doch wunderbar. Es wurde aufgedeckt, daß ein jeder der jungen Aerzte nicht auf 1400, sondern auf 2620 Mark Anspruch hatte. Es hatten sich also nicht weniger als 80 000 Mark auf diesem nicht mehr un­gewöhnlichen Wege verkrümelt. In welche Taschen sie ge­flossen sind, das wird wahrscheinlich auch die anberaumte strenge" Untersuchung kaum zu Tage fördern.

RK. Berlin, 3. März. Die dem Herrenhause zugegangene Ansiedlungs­novelle wurde heute der ersten Beratung unterzogen. Die Novelle will das Ansiedlungswesen in der Weise regeln, daß alle Ansiedlungen, gleichviel ob es sich um Einzelanſied­lungen oder Kolonieanlagen handelt, von der Genehmigung der Kreisausschüsse abhängig gemacht werden. Außerdem sollen nur solche Ansiedlungen gestattet werden, gegen die der Präsident der Ansiedlungskommission nicht Einspruch erhebt. Die Ansiedlungstätigkeit der polnischen Parzellierungs­banken im Osten soll dadurch verhindert werden. In der De­batte wurde die letzterwähnte Bestimmung bereits von dem konservativen Redner v. Below- Salesfe angegriffen. Von den sonstigen Rednern ist namentlich noch die des Polen Fürsten Radziwill bemerkenswert, der die fragliche Bestim­mung in längerer Darlegung als Bruch der preußischen wie der Reichsverfassung bezeichnete. Die Minister v. Pod- bielski und Hammerstein traten entschieden für die Novelle ein. Die Novelle wurde schließlich einer Kommission überwiesen.

Ein ruffifcher Militär- Skandal.

A Warschau, 3. März.

in Uhr morgens ließ er ihn vom Lagerfeuer weg durch den Reiter Rieberger in den Busch schleppen und befahl diesem, pen Cain, einen Hererobastard, zu erschießen. Anfänglich zögerte der Reiter, dann schoß er auf den wehrlos Dalie­jenden. Die Kugel zerschmetterte den rechten Oberschenkel. Da rief der Bastard in deutscher Sprache: Warum erschießt hr mich?" Jett trat der Prinz hinzu und gab auf den Blutenden mit einem Dienstgewehr einen Schuß in den Kopf ab. Trotzdem lebte der Unglückliche noch und blieb bei vol­lem Bewußtsein. Da rief der Prinz: Ich kann nicht anders, er muß sterben!" Nun befahl er dem Kieberger, das Seiten­gewehr zu ziehen und den Cain zu erstechen. Der Reiter bollzog auch diesen Befehl und stach Cain wiederholt in die Herzgegend. Da aber der Bastard noch weitere Lebenszeichen von sich gab, bohrte ihm der Prinz den Ladestock ins Gehirn, bis Cain starb.- Die Zeugenbernehmungen fanden zum größten Teil unter Ausschluß der Deffentlichkeit statt.

Und unter das Rubrum Militärskandal gehört auch die Art, wie unter den Finländern Freiwillige" für den Krieg geworben werden. Man war nicht überrascht, als hier be­kannt wurde, daß in Wladiwostok, Moskau und Nischni- Now­gorod sich Freiwilligenkorps bildeten. Es sind Russen, die ihre Kraft und ihr Leben ihrem Vaterlande zur Ver­fügung stellen wollen; das ist ihr Recht und ihre Pflicht. Allein erstaunt war man, als hiesige Blätter in spaltenlangen Artikeln zu erzählen wußten von der Kriegsbegeisterung und der Opferwilligkeit, die sich in Finland geltend machen in Finland, das getreten und mißhandelt wird von der russischen Regierung, dessen Bevölkerung gezwungen wird, ihre nationale Eigenart aufzugeben oder unterzugehen! In jenen Berichten ist von einer bedeutenden Zahl Kriegs­freiwilliger die Rede, die sich gemeldet haben sollen, um ihr Blut für Rußland zu opfern. Heute wird aber bekannt, wie die finischen Freiwilligenkorps zustande gekommen sind: Man hat die Freiwilligen einfach kom man diert and mit Gewalt nach Ostasien geschickt. Das Verfahren in der Festung Sveaborg kann dabei als typisch gelten. Dort erschien der Generalgouverneur zur Parade, nach deren Be­endigung er an die versammelten Truppen eine Ansprache hielt, die unter anderen Verhältnissen geeignet gewesen wäre, den edelsten Patriotismus anzufachen. Er sprach von der Liebe des Zaren, von der Opferwilligkeit des Volkes und der Armee und endlich von der den anwesenden Regimentern erwiesenen besonderen Gunst, die in der Erlaubnis bestehe, sich als Freiwillige anzumelden. Diesen Gnadenbeweis werde sicher jeder einzelne Mann zu schäßen wissen und er fordere nunmehr Freiwillige auf, sich vor der Front zu melden. Als auch kein einziger Mann vor die Front trat, wiederholte der Generalgouverneur in großer Erregung seine Aufforderung und befahl dann vor Zorn zitternd dem Kommandierenden, die Leute zu strafen und die erforderlichen Mannschaften zur Teilnahme am Kriege zu kommandieren. So wird's gemacht!

In Geldsachen versteht der russische Beamte keinen Spaß. Ist ihm das Verfügungsrecht über irgend welche Einnahmen oder Ausgabe des Reiches übertragen, so stellt er sich auf den ,, traditionellen" Standpunkt der russischen Beamtenhier­archie, der ein bekanntes lateinisches Wort frei ins Prak­tische übersetzt: Semper aliquid haeret= mmer muß et­was fleben bleiben. Der Beamte will leben und-ver­dienen: auf messen Kosten er lebt und verdient, ist ihm ziem­lich gleichgültig. Und zum Verlenen bieten Kriegszeiten iuit die rechte Gelegenheit. Es müssen nicht immer Liefe­

Der Wildhirt.

Wiederaufnahme des falles Hrenberg.

Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung.) ( Nachdruck verboten.) ,, Du Teufelsbraten, Du" knirschte Dingler. ,, Ja, Teufelsbraten!- der weiß aber, daß Du beim Lange nit bloß ein, nee, alle zwei Augen zu gedrückt hast, obwohl Du wußtest, daß er wildern ging und mit den Pferden in den Wald fuhr, um gefrebeltes Holz auf'm Wagen nach heim zu fahren. Der Tiophel fonnt Dir natürlich' s Maul nit schmier'n, Du Hunger bonschur, deshalb haste mir aufgepaßt.. Aber ich hab Dir's gezeigt, Du Lump! Siehste, die Büchse, die ich dort vorn hinlegen mußt', das is d'm Nau's Lange seine tennst'se so gang gut, ich weiß! Ich will birse geben, fannst' se ja dem Lange zeigen und ihn fragen, ob ihm vielleicht die Sprize bekannt is- He, willſt's tun?"

§ Berlin, 3. März.

Vor dem Kriegsgericht der 1. Gardedivision erschien heute, in derselben Angelegenheit bereits zum 4. Male, der frühere Mürassierleutnant, späterer Stationskommandant der süd­westafrikanischen Schußtruppe, Prinz Prosper Arenberg. Die Anklage, unter der er steht, lautet auf vorsätzliche Körper­cerlegung und Mord, begangen an einem eingeborenen Poli­zisten in Epuliro, unter gleichzeitigem Mißbrauch der Dienſt­gewalt. Prinz Arenberg war im September 1900 von dem­selben Kriegsgericht, vor dem er jetzt im Wiederaufnahme­perfahren steht, zum Tode verurteilt worden, welche Strafe durch kaiserliche Gnade in 15jährige Gefängnishaft ver. wandelt worden war. Prinz Arenberg verbüßte seine Strafe vor der Wiederaufnahme des Verfahrens zuletzt in Tegel.

,, Behalt Dein Ding, ich will's nit!" schrie der Forstlaufer, indem er sich erhob, und laß mich in Ruh!"

Wie es schien, hatten ihn die Worte Tiophels an einer sehr verwundbaren Stelle getroffen.

Kurpfulcherprozefs Schröter.

Sh. Tilsit, 3. März.

Erster

20 Minuter

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Die letzte Verhandlung brachte das überraschende Ergeb­nis, daß der vielgewandte Magnetopath auch mit den Geistern in Verbindung zu stehen behauptete. Wenigstens einer gläu­bigen Patientin gegenüber, die er in anmutiger Abwechse­lung bald auf Tuberkulose, bald wieder auf Bandwürmer behandelte, und die jetzt erklärte, sie möchte den von ihm verschriebenen Farnwurzelertrakt nicht noch einmal nehmen, und wenn sie noch so viele Bandwürmer hätte. Im Gerichts­jaal leugnete Schröter seine Beziehungen zur vierten Dimen­sion ab. Dagegen bekräftigte er mit Emphase die Wahr­nehmungen dieser und einer zweiten Zeugin, daß er bei seinen Prozeduren mit den Händen schlackernde" Bewegungen ge­macht habe. Er erklärt, daß die durch sein Magnetisieren aus dem Körper herausgezogenen Krankheitsstoffe, das Dd", an seinen Händen hingen, und wenn er mit dem Magneti­sieren fertig sei, müsse er das Od abschlackern, sonst könne er sich mit der betreffenden Krankheit anstecken. Beisitzer Land­gerichtsrat Mirtsch: Der Angeklagte sagte, daß er die Odstoffe fortschleudere, um nicht angesteckt zu werden. Er wirft sie aber doch einfach in die Stube. Fürchtet er da nicht, daß sie umberfliegen und der Umgebung gefährlich werden können? Er immunisiert doch die Stoffe vor dem Abschütteln nicht? Angefl.: Wir Magnetiseure haben bestimmte Vorschriften, und wir glauben, daß es genügt, wenn wir die Odstoffe abschlackern. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Diese Auskunft des Angeklagten ist fast so einfach und bequem wie sein Vorschlag, durch den er die ihn er­müdenden langen Sigungen abkürzen will. Vielleicht können wir uns darauf einigen," so meint er zum Vorsitzenden ge­wandt, daß die Sachverständigen ihre fortwährenden 3wischenfragen unterlassen." Das Ei des Kolumbus! ( Fortsetzung folgt.)

Der Angeklagte, der im Gehrock erscheint, gibt seine Per­sonalien an. Er ist am 12. November 1875 auf Schloß Beverley in Belgien als Sohn des verstorbenen Herzogs von Arenberg und der Herzogin Leonore von Arenberg, geborenen Prinzessin von Arenberg, geboren. Er diente bei den west­fälischen Kürassieren und trat 1898 in die Schutztruppe über. Der Straftaten, die ihm zur Last gelegt werden, will sich der Angeklagte absolut nicht mehr besinnen, deshalb läßt der Vorsitzende sie aus den Anklageaften verlesen.

,, Na, wennste dem Lange sein Gewehr wiederbringſt, wirfte doch g'wiß zur Wurstsupp eingeladen, wannse is," höhnte Tiophel immer noch, um seine günstige Stellung dem armen alten Forstlaufer gegenüber recht tüchtig auszunußen. Diesem war allerdings jedes seiner Worte ein Stich ins Herz, denn wenn man ihm auch nicht beweisen konnte, daß er um die Wilddiebereien des ,, Langen" gewußt, so fonnte man aber doch feststellen, daß er von ihm die genannten Gegenstände, die ihm Tiophel aufzählte, empfangen hatte. Und das war zum

Prinz Arenberg hat danach den eingeborenen Polizisten Willy Cain, der, wie es hieß, heimlich auswandern wollte, erhaftet und in grausamer Weise zu Tode gemartert. Um

mindesten seht verdächtig.

Der alte Forstlaufer hing seine Flinte über die Schulter, wobei er seufzte und ächzte, und dann zog er wie ein begossener Pudel ab. Er nahm seinen Weg in gerader Richtung über das Feld hinab nach dem Dorfe.

Nun wahr Dich und komm mir sobald nit wieder ins Gehege!" rief ihm Tiophel höhnend nach. Heut haste noch mal Dein Fell ohne Loch nach heim geschleppt!"

Inzwischen war die Dämmerung hereingebrochen und Tiophel wartete, bis der alte Dingler verschwunden war. Dann ging er hin, hob sein Gewehr auf und begab sich nach der Wildhütte zurück.

Nab und Fern.

bewilligt, der Streichung Schulen wird Dei Ad mehrere Wi des Person gierung fei

O Die Untersuchung in der Frankfurter Mordaffaire hat jetzt gegen einen der Verhafteten, den Möbelträger Bruno Broß, hinreichend Material ergeben, um ihn weiter in Haft zu behalten. Der Verhaftete war kurz vor der Mordtat im Geschäft des ermordeten Klavierhändlers Lichtenstein, und erklärte, er wolle mit einem Wirt aus Offenbach wegen An­faufs eines Klaviers wiederkommen. Erhöht wurde der Ver­dacht noch dadurch, daß Groß sich im Besitze von 234 Mark, einer für seine Verhältnisse überaus großen Summe, befand. Groß hat ein ziemlich umfangreiches Strafregister aufzu­weisen.

Der Haufen Asche, unter dem seine Kartoffeln lagen, war mit einer weißen Schicht bedeckt. Tiophel nahm ein Stück Holz und scharrte sie auseinander wobei schön geröstete Kartoffeln zum Vorschein famen.

" Ha," machte er schmunzelnd, die sein aber gut geraten. Da dran ist der alte Schmarozzer schuld, daß sie so hübsch geworden sein, denn sie haben recht lange, in der heißen Asche liegen können. Schad', daß ich fein Stück Spec d'rbei hab oder' n Stückchen Wild! Ich hab' lang nit gewagt, was zu schießen, aber ich denk, daß alleweil der alten Schnapsnase die Lust ver­gange is, mir noch mal in meinem Revier ins Gehege zn fommen."

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Eine Bergwerkskatastrophe wird aus Gleiwit gemeldet. Abends brach in dem Valeska- Flöß, der dem Fürsten Henckel bon Donnersmard gehörenden Schlesien- Grube ein Brand aus, vermutlich in Folge Explosion von Kohlenstaub. Acht Berglente kamen ums Leben; die Leichen sind bereits ge­Sorgen.

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Von einem Torpedoboot überfahren wurde im Hafen von Devonport die Dampfbarkasse des englischen Kreuzers Edgar". Das Boot wurde in zwei Teile zerschnitten. Die Insassen der Barkasse wurden aufgefischt mit Ausnahme eines Heizers, der nicht mehr auftauchte. Ein zweiter Heizer war so schwer verwundet, daß er bald darauf starb.

Er nahm eine der heißen Kartoffeln in die Hand und befreite sie, blaſend und fix in den Händen herum­werfend, von ihree schwarz gebrannten Schale. Sie rochu. dampfte itm gailappetitlich entgegen.' s is gut, daß ich noch' n Schlückchen Schnaps und paar Körner Salz da hab'. Na, bald werd ich auch wieder Fleisch d'rbei haben.' s is auch gut, daß ich den alten Hammel nit todt g'schlagen hab', sonst hättense mir morgen' n anderen Forstlaufer auf die Ferse aesett, vielleicht so'n

Finanzen.

bewilligt. Rapitel 99, Forftverwal 103, Baum immer meh namentlich d Abgg. Schle

Biegeleben, Röhler. Di weil das Ha Madh fe

© Einsturz cines Newyorker Hotels. Eine der großen Hotelneubauten Newyorks ist zusammengestürzt. Es war das Darlingtonhotel, das bercits bis zur Höhe von 12 Stockwerken emporgeführt war. Fünf Arbeiter wurden getötet, viele ver­wundet. Eine große Anzahl von Arbeitern wird vermißt. trammen, mit dem nit gut stuchen essen is, und dann wär's mit dem Wildern gefährlich."

Er ging in die Hütte, um sich Salz und Schnaps zu holen, worauf er sich gemächlich auf seinen Holzklog neben die heiße Asche setzte, von der immer noch Wärme ausströmte. Er sättigte sich in aller Gemüthsruhe an seiner frugalen Mahlzeit, zu der er dann und wann einen Schluck Branntwein nahm. Nachdem er damit zu Ende war, ergriff er seine Büchse nnd verschwand im Dunkel des Buchenwaldes.

Am anderen Morgen hatte Tiophel die Stücke eines Rehes, das er auf dem Anstand geschossen, in der Wildhütte liegen. Er war jest so dreist geworden, daß er es mit dem Verstecken des Wildpretes drüben in der Lehmkaute so eilig gar nicht mehr hatte. Er dachte sich, daß seine Mutter heute Morgen herauskommen würde; sie sollte dann das Wildpret mitnehmen und es sauer legen, damit es auf einige Zeit einen Vorrat bilden würde.

Der Herbstmorgen war von seltener Schönheit; die Luft athmete erquickende Feuchtigkeit, der Tau hing in dicken Tropfen an Gras und Blättern und die rot­braunen, lichtgelben und teilweise noch grünen Farben­töne des Waldes leuchteten in warmen Scheine der hellen Oftobersonne.

Tiophel saß schon, als die Sonne sich über den Wald da vor ihm erhob, auf seinem Kloh und schnitt wieder an seinen Birkenreisern. Da hörte er hinter sich, vom Felde herkommend, ein Hüoh,!" kurz und kräftig ausgestoßen und gleich darauf ein Raffeln und Schleifen. Als er hinsah, bemerkte er den Hangcurt, der mit einem Pfluge und zwei Pferden davor gefommen war, um einen neben dem Kartoffelstück" befindlichen Stoppel­acer umzupflügen.

( Fortsetzung folgt.)

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