von Goethe plus Schiller und machte sogar einen Versuch, die Kurve der Herderschen Parabeln zu berechnen. In der Zeichenstunde dagegen wurden ihre geradlinigen Figuren besonders rühmend hervorgehoben.
Alle diese kleinen Verstöße hinderten jedoch nicht, ihr die Qualifikation vollkommener sittlicher Reife zu erteilen, und so ward sie denn am Ende des Sommers sauber konfirmiert, mit den wärmsten Segenswünschen für ihr ferneres Leben aus der Schule entlassen, erhielt ihr neues Herbstkleid noch um einige Zentimeter länger, so daß nun auch nicht mehr der Sohlenrand der Stiefel zu sehen blieb, und empfing durch Anfügung einer angemessenen Tournüre den letzten Stempel der vollen Jungfräulichkeit. So gerüstet trat sie in die gesellschaftliche Winterkampagne ein.
Es war Winter geworden. Das Haus des Kommerzienrats Gruber rüstete sich zu der ersten Tanzgesellschaft dieses Jahres.
Alma saß in Festkleidung erwartungsvoll allein in dem großen Saal. Der Armleuchter war schon angezündet, das Gas zischte leise, sonst wehte ein feierliches Schweigen der Erwartung durch den stattlichen Raum. Der Parketfußboden glänzte spiegelblank, und über die prächtigen Plüschmöbel glitten schimmernde Lichter. Der Flügel war tatenlustig geöffnet, Tische und Stühle beiseite gerückt, eine Menge Tassen und Gläser standen darauf verteilt; alles war in musterhafter Ordnung, die Gäste konnten kommen.
Es war aber auch Zeit, daß sie kamen! Almas Herz schlug mit jeder Minute unruhiger.
Mama könnte auch schon fertig sein," murmelte sie ärgerlich;„ daß sich Papa verspätet, ist freilich ſelbſtver ständlich!"
Sie wanderte ein paarmal den großen Saal auf und ab; ihr Herz schlug wahrhaftig ganz aufgeregt! War es denn möglich, daß sie Lampenfieber hatte, sie, Alma Gruber, die ihre ersten Schritte schon auf dem Parket gemacht und ihre ersten Worte in großer Gesellschaft gelallt hatte? Nein, wahrlich nicht, das konnte ihr nimmermehr passieren; es war nur so eigen, daß sie Fräulein Leinemann und Herrn Doktor Belling heute zum erstenmal als vollendete Dame entgegentreten solle, nicht mehr als Schülerin. Das war es, das machte ihr Sorge, sie war sich noch nicht recht klar darüber, in welcher Art sie sich vor ihnen benehmen mußte. Zwar Fräulein Leinemann- du lieber Gott, nein, die machte ihr wirklich keinen Kummer, die Sache war zu einfach und natürlich. So war's denn also wahrhaftig nur Doktor Belling, nur dieser Iwan der Schreckliche! Ja, wenn er ein alter Mann gewesen wäre, dann war alles einfach aber so! Sie konnte doch einem jungen Herrn, einem veritablen jungen Herrn der Gesellschaft nicht öffentlich die Ehrfurcht bezeigen, die sie vor ihm fühlte! Sie durfte ihm ja nicht einmal mehr den Stuhl zurechtrücken oder sonst eine vielmehr war all so etwas fleine Dienstleistung erweiſen jetzt seine Sache ihr gegenüber als einer Dame. Aber dieses auf den Kopf gestellte und unnatürliche Verhältnis festzuhalten und durchzuführen, da lag eben die Schwierigkeit! Wie war es möglich, sich ihm gelassen als gleichberechtigt an die Seite zu stellen, wo man sich doch so gar nicht gleichberechtigt fühlte? Wie war das durchzuführen ohne Erröten, Erschrecken, Stottern und Sichverwirren? Und welch ein Gaudium das für die übrige Gesellschaft, sie, Alma Gruber, als verlegenen Backfisch zu erblicken!
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Ihre innere Unruhe wuchs. Sie machte den Versuch, ihre Gleichberechtigung sich selbst zu beweisen. Warum brauchte sie jenen denn anders zu empfangen als beispielsweise alle jüngeren Offiziere, mit denen sie unbefangen und sogar, wie sie sich gestehen konnte, eher ein wenig von oben herab verfchrte? Wenigstens, was sich der Herr von Bodungen zum Beispiel von ihr gefallen ließ! Oder gar der kleine Mellenthin! War ein Mathematiklehrer denn mehr als ein Husarenoffizier? Kein Gedanke daran- im Gegenteil! Und die Tochter eines Kommerzienrats sollte nicht. Ihr Vater war ungeheuer reich! Und sie sollte jenem nicht ebenbürtig sein? Natürlich, selbstverständlich, mehr als das .. Ja, aber..
Ihre Unruhe war noch nicht beschwichtigt. Da tat sie einen verzweifelten Blick in den Spiegel, um sich jene unglückliche, verlegene, unebenbürtige Alma Gruber zu betrachten: und sie betrachtete sich. Immerhin stand ihr das rote Seidenkleid vortrefflich zu dem dunkeln Haar, und die Frisur selbst etwas auffallend konnte sie ja auf den ersten Blick scheinen, aber doch nur auf den ersten Blick, und dann sehr originell und so passend zu ihrem ganzen Gesicht,
so flott und kühn Herrgott, wenn sie an den Madonnenscheitel in der ersten Mathematikſtunde dachte! Wirklich, sie konnte sich sehen lassen, sie sah nach etwas aus— o ja, Alma Gruber war ihm doch ebenbürtig!
Die Ruhe war in ihr Herz zurückgekehrt; sie wäre bereit gewesen, ohne Vorübung einen König zu empfangen.
Wenn jetzt nur erst die Gäste da wären! Inzwischen trat ihre Mutter im Festschmuck herein, eine noch jugendliche Dame, ihrem Anzug nach sogar noch sehr jugendlich.
„ Hier ist noch etwas für dich," sagte sie, ihrer Tochter einen großen Strauß auserlesener Rosen überreichend. Wahrhaftig, wie ausgesucht zu deinem Kleid," fügte sie hinzu, die reizende Gestalt mit Befriedigung musternd;„ eine von den Rosen kannst du noch ins Haar stecken Herr von Bodungen schickt sie mit der Bitte, ihm den Kotillon zu reservieren, er könne leider erst später kommen."
Alma nahm den Strauß etwas langsam und sagte kühl: Paßt mir nicht! Wenn er etwas will, kann er zur rechten Zeit kommen."
Aber, Kind, er ist dienstlich verhindert; sonst kennst du ihn doch zur Genüge, um zu wissen"
fagt.
st mir ganz gleich. Meinen Kotillon habe ich ver
„ Nicht möglich! Aber an wen denn? Du hast doch niemand gesprochen!"
" Ist meine Sache! Ich bin kein Kind mehr, Mama." „ Nur zu sehr, fürchte ich fast. Sag mir doch, was denkst du dir eigentlich dabei, Herrn von Bodungen so kurz obachtet. Noch neulich auf der Promenade den schnei zu behandeln? Ich habe das schon öfter mit Bedauern be digsten und beliebtesten Offizier des Regiments-
„ Warum ist er so zudringlich? Er kann mir ja den Hof machen, natürlich, wie die anderen, aber nicht so! Ei läßt mich ja gar nicht los."
" Ich vermute also, daß er es ernst meint. Und du ,, Tue ich. Darum behandle ich ihn kurz. Ich mag ihn solltest auch erwachsen genug sein, es ernst aufzufassen." nicht."
Aber, Alma, du wirst mir unbegreiflich. Was hast du ,, Nichts. Er ist forsch und ein famoser Tänzer." gegen diesen Mann einzuwenden?" ,, Alma! Nicht diese Studentenausdrücke!" „ Na, wenn mir doch keine besseren einfallen! Forsch ist er, gerade forsch, und darum nenne ich ihn so." " So sage doch kräftig, energisch, männlich wenn du willst, nur nicht dies burschikose Wort!"
schneidig,
„ Das paẞt alles nicht so gut wie forsch. Aber trotzdem kann ich ihn nun einmal nicht leiden. Er ist mir greulich ganz verhaßt. Er ist so unverschämt. Er spielt den Ueber legenen, wie kommt er dazu? Er ist mir noch lange nicht überlegen! Im Gegenteil, dumm ist er. Denke dir, neulich wußte er nicht einmal mehr den pythagoräischen Lehrsazz! Na, und so einen soll man ernst nehmen!"
Die Frau Kommerzienrätin sah ihrer Tochter prüfend ins Gesicht.
Liebe Alma," sagte sie langsam,„ ich will doch nicht hoffen die Einladung für diesen Herrn Belling- ,, Herrn Doktor Belling, Mama!"
Lag dir so auffallend am Herzen, obgleich er gar nicht Visite gemacht hatte ich will doch nicht hoffen, daß du den Kotillon für diesen Herrn reserviert hast?"
Alma wurde rot.
" So?" rief sie trotzig.„ Und warum willst du das nicht hoffen? Wenn es mir nun zufällig so paẞt?"
„ Dann würdest du zeigen, daß du noch ein rechtes Kind bist. Zunächst würde Herr von Bodungen sehr ver letzt sein-
Jst mir gerade recht!"
" Vielleicht sich ganz zurückziehen
„ Soll er tun, in Gottes Namen!"
Die Frau Kommerzienrätin wurde ärgerlich.
Du bist nicht recht gescheit!" sagte sie scharf.„ Dann möchte ich doch nur eins wissen: sage' mal, willst du diesen Herrn Schulmeister etwa heiraten?"
Alma machte ein vollkommen verblüfftes Gesicht. „ Mama!" rief sie erschrocken. Dann stieg ihr das Blut heiß in die Schläfen. Dann schwieg sie und starrte verwirrt zu ( Fortsetzung folgt.) Boden.
Des Ozeans zur Küste, sturmgefeit;
Doch rettungslos muß es zu Grunde gehen Im seichten Tümpel der Alltäglichkeit.
Wie Hans zu seiner Ilse kam.
( Fortseßung.)
Novelle von A. Wald.
( Nachdruck verboten.) Aber leicht ist die Sache nicht. Denn vorläufig ist, soweit ich in Erfahrung bringen konnte, auf Meilen in der Runde kein meiner würdiges Pendant vorhanden. Der Bastor ist zwar unverheiratet, aber samt seiner haushaltenden Schwester, wie Neuter sagt, längst ut de soldatenpflichtigen Johren rut," ich glaube, er feiert demnächst seinen siebzigsten Geburtstag. Der Doktor dagegen ist jung, doch sehr und dauerhaft beweibt, der Oberförster dito und die benachbarten Gutsbesitzer auch; denn Gutsbesizer, die hübsch und klug und liebenswürdig und, als vornehmste Eigenschaft, dabei auch ledig sind die Sorte eristiert nur in Romanen, in Wirklich keit gibt es die nicht.
Nun, kommt Zeit, kommt Nat. Sechs Wochen habe ich noch vor mir, da kann noch vieles anders werden. Uebrigens - auf das Gelbseidene, weißt du, das bei Gerson im Schaufenster mit dem weißen Spizenüberzug, das wir beide vor meiner Abreise per Distanze so oft behimmelten, kannst du deinen Professor immerhin schonend vorbereiten. Langsam beigebracht, schadet solche Eröffnung weniger, und er wird sich doch dreinfinden müssen, denn zum Spätherbst mache ich Hochzeit.
Und nun Schluß. Empfehle mich daher bestens deinem werten Herrn Gemahl und sei aus der Verbannung herzlichst gegrüßt von deiner
geb. Ilse Waldow, zukünftigen Frau so und so." P. S. An einer recht gut gelungenen Aquarellskizze Sichernde Rehe" arbeite ich hier immens fleißig, und zwar stehe ich dazu jeden Morgen schon vor vier Uhr auf, um die graziösen Tierchen auf einer Waldwiese, dem sogenannten ,, Elfenrain" wie poesievoll, nicht wahr? zu beobachten. Bitte also, liebste Helene, deinen Herrn Gemahl in meinem Namen doch recht herzlich, ob er nicht die große Güte haben würde, das Bild schon jetzt meinem Kunsthändler an der Friedrichstraße zu annonzieren. Ich würde euch so dankbar dafür sein. D. D.
So etwa lautete das Schreiben, und als ich ausgelesen, sah ich noch eine ganze Weile tiefsinnig, weltverloren auf das Briefblatt, oder richtiger das reizende Bildchen nieder. Es war zum Küssen, rein zum Küssen!
Ilse, Prinzessin Ilse!" so flüsterte ich leise, uns beiden könnte geholfen werden! Wie wär's, wenn wir dem Wink des Himmels folgten und unsere geistigen und leiblichen„ Plünnen zusammenschmissen..?" Sollt' nicht ein recht solider und dauerhafter Chestand daraus werden?"
Da schten der süße, kleine Mund zu lächeln und leise ein Ja zu flüstern, d ich besiegelte den Bund mit meinen bärtigen Lippen, auf jene uralte Manier, die wunderbarer Weise, von Adams Zeiten bis auf heut', noch immer in Mode geblieben ist; und dabei zielte ich bereits in Geiste kaltblütig auf den dicken Kerl im Briefe, der sich vermessen wollte, dies schlanke, entzückende Wesen mit seinen Pranken zu umarmen.
Nein, die war nur für mich prädestiniert und sollt' es über ihn hinweg zu meinem Glücke gehen, und sollt' ich auf dem Wege zur Traumg die kleine Ilse mit Gewalt entführen! Umsonst hat einer meiner würdigen Vorfahren nicht zu dem ehrsamen Geschäft der Raubritter gehört, und wenn der jüngste Evroß sich seiner würdig erwies, so war das eben nichts als Pltavismus.
Und eine mettere Folge davon war's wohl auch, daß ich nicht etroa mich bemühte, das duftige Fundobjekt an seine reizende Urgeberin zurückzuerstatten, wie jeder halbwegs anständige Mensch es doch getan haben würde, nein, ich verlorener Sohn- behielt nu allerdings nicht etwa das Gefundene, nein, so verkommen war ich doch noch nicht im Gegenteil, ergänzte sogar das niedliche Briefche noch um ein zweites Boftstriptum, eh' ich's dann eigenmächtig an die Adresse fandte, an die es ja doch gerichtet war. Run berte ich schon im Geiste dein entrüstetes: Also eine Urfundenfälschung und sans phrase und da schämtest du dich gar nicht?!"
auch nicht
Ser unich), bas
chen mit seinen energischen Seiratsplänen, die mir in ihrer schalkhaften und urgefunden Frische bei alledem stark imponierten, ein ganz klein wenig erst zu foppen und zu necken, ch' ich's für immer einfing, der ging mir über alles; denn ein Herzensbündnis, dem nichts derartig Prickelndes voraufgegangen, das ist für mich, nun wie ein Glas Champagner, der des Mousseur entbehrt.
So holte ich also meinen Crayon hervor und schrieb in möglichst ähnlichen kalligraphischen Zügen hinzu:
„ Liebste Helene, bevor ich den Brief definitiv schließe, muß ich noch etwas hinzufügen, so als allerneueſte Telagramme" und zwar etwas Hochwichtiges und Hocherfreuliches. Es eriſtiert nämlich alles Nähere hörst du später- jetzt oder richtiger schon seit einigen Jahrzehnten, ein gewisser Jemand, der mich ebenso liebt wie ich ihn! Im tiefsten Vertrauen gesagt, ein ganz entzückender Mann, liebenswürdig, ein ganz klein wenig unverschämt, doch nur so viel, wie ich's gerade gern habe, nicht allzu dumm, und sehen lassen kann er sich auch! Gut mittelgroß, etwas buckelig, feuerrote Haare mit viel Mondschein, grüne Augen, auf dem einen schielt er etwas was ihm übrigens ganz gut steht und dann stößt er obendrein auch so interessant mit der Zunge an. Sein Bild wird dir nächstens unterbreitet werden, damit du selber sehen kannst, ob ich seine Vorzüge übertrieben. Man sagt ja, daß die Liebe blind macht, und ich liebe ihn, unermeßlich und werde ihn daher auch heiraten! Den oder keinen! Und das Herrlichste ist, er will mich auch, mich oder keine!
Entschuldige auch bitte die eilige Schrift dieses Nachtrags aber das kommt wohl von der seelischen Erregung! Na, du kennst ja so was aus Erfahrung. Deine überglückliche Ilse."
Und diese empörende Fälschung schickte ich ab, tatsächlich ab und eröffnete mit dieser vielversprechenden und segensreichen Tätigkeit- denn das ist sie wirklich später geworden mein neues Arbeitsfeld, geladen, wie eine Leydener Flasche, mit Erwartung der Dinge, die da kommen würden.
Die allernächsten Tage wurde ich nun freilich von den neuen Verhältnissen, die mich umgaben, fast vollständig absorbiert, doch war ich sehr bald heimisch in dem traulichen Hause und wurde von den freundlichen Leutchen, dem brächtigen alten Herrn und seiner noch immer allerliebsten Frau Gemahlin, bis herunter zu der gebildeten" alten Hausmamsell, die jedem Gaste beim Empfang die Ehre anbot, Platz zu nehmen", sträflich verwöhnt. Nun, dafür war ich aber auch nicht nur ganz ungewöhnlich fleißig, sondern zeigte mich auch stets nur von der denkbar lieblichsten Seite.
Schon nach ganz kurzer Zeit ließ mich der Alte daher auch auf den Anstand gehen. Auf dem„ Elfenrain" sollte nämlich abends und morgens ein Kapitalbock austreten, ein „ ganz gerissener alter Kerl!"
Nun, du kannst dir denken, daß die Erlaubnis, d. h. solch' einem Rehbock nachzustellen, mich geradezu elektrisierte, und der alte Herr meinte daher mit resigniertem Lächeln: Ja, Assessor, tarieren Sie meine Großmut nicht zu hoch wär nicht der Knippel beim Hund gebunden, dann langte ich mir den Deubelsburschen selber!"
Früh vor vier Uhr schon machte ich mich am nächsten Morgen auf. Es war ein ziemlich weiter Weg, denn die Waldwiese lag hart an der Grenze jenes Nachbardorfes, das die reizende kleine Ilse als ihre Sommerfrische angegeben.
Vorsichtig, leise, wie ein echter Jägersmann, pürschte ich mich heran, damit nur ja das Wild" nicht schreckte. Und siehe da! Richtig, fern am Rande, unter den überhängenden Birkenzweigen, da stand der alte Herr. Großartig hatte er aufgesetzt, ein Kapitalgehörn! Vorsichtig, sichernd, mit erhobenem„ Grind" stand er da, und dicht daneben ästen die Ricke und ein Kitchen.
Da plötzlich schreckte er, und in hohen Fluchten zog das Rudel in das dichte Unterholz.
Ich spähte scharf zur Seite, nach dort, von wo aus sie vergrämt worden waren, denn hinter dem dichten Zweigwerk einer Fichte regte es sich. Ob nicht von jenem Hinterhalte aus die zierlichen Modelle" mit Absicht gar verscheucht wor den waren- um sie zu warnen vor dem mörderischen Jäger? Mir schien's meist so!
Mit raschen Schritten ging ich darauf zu da saß das Original, die schöne Malerin, in reizendem, leichtem MorgenEin wundervolles Haar- und das Gefichtchen! Der kleide!


