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Hessischer Landtag.

Darmstadt, 2. März 1903. Erster Präsident Haas eröffnet die Sigung um 10 Uhr

20 Minuten.

Die Spezialberatung des Staatsvoranschlags wird fort­gesezt bei Kapitel 75, Förderung einzelner Zweige der Land­wirtschaft, Titel 3, Rindviehzucht. Abg. Weidner bedauert die Entwickelung der geftrigen Debatte und ist für Bewilli gung der Mittel und Einsetzung einer Kommission zur Be­ratung über die bestehenden Mißstände. Ministerialrat Braun legt nochmals seinen Standpunkt dar. Seine Ausführungen bezüglich der Buchtmethode für den Vogelsberg halte er vollkommen aufrecht. Es sei nicht von der Hand zu weisen, daß noch manches verbesserungsbedürftig sei, und er gebe die Versicherung, daß sich die Regierung mit diesen Wünschen beschäftigen werde. Abg. Sensfelder hält es nicht für an­gängig, baß man wegen der Meinungsverschiedenheiten in der Zucht der Vogelsberger Rasse eine Weiterbewilligung der Mittel ablehnen wolle. Staatsminister Rothe weist darauf hin, daß die Regierung mit den bedeutenden Ver­tretern der Landwirtschaft und in gemeinsamer, fortgesetter Prüfung der Arbeiten in jahrelanger, sorgfamer Arbeit für die Landwirtschaft gewirkt habe. In der Natur der Sache liege es, daß ein Erfolg in so furzer Zeit noch nicht zutage trete. Die Regierung werde nach wie vor die Bestrebungen der Landwirtschaft unterstüßen und die geforderten Mittel bewilligen, auch wenn man noch nicht überblicken könne, ob die aufgewendeten Mittel in der Tat richtig verwendet find. Abg. Haas hätte es für richtiger gehalten, wenn die unliebsame Debatte unterblieben wäre, die wieder gezeigt habe, daß Einigkeit und Disziplin in der Landwirtschaft nicht vorhanden sei und daß man wegen kleinlicher Fragen die großen Biele aus den Augen verliere. Nach mehrjährigen Erhebungen habe man einen Buchtplan für Hessen ausgear­beitet und darin die Zuchtmethoden für die einzelnen Pro­vinzen festgesezt. Die Viehzucht bringe der hessischen Landwirtschaft eine jährliche Einnahme von 5 Millionen Mark, und das sei das Wichtigste, was man im Auge be­halten müsse. Wegen des Streites um die Vogelsberger oder Simmentaler Kuh dürfe doch die gesamte hessische Landwirtschaft keine Not leiden.

Abg. Molthan erstattet nunmehr zunächst Bericht über das Kapitel 38, höhere Lehranstalten. Der dazu gestellte Antrag Dr. David auf Streichung von 10000 Mt. für die Vorschulen wurde von der Ausschußmehrheit abgelehnt, das von demselben Abgeordneten gestellte diesbezügliche Ersuchen an die Großh. Regierung solle nach der Budgetberatung gründlich beraten werden.

An der weiteren Debatte über die Position Rindvteh­zucht beteiligen sich die Abgg. Möllinger, Brauer, Reinhart Ert, Weidner, Wolf, Korell, Haas, Bähr und Dr. Heiden­reich, worauf die Position bewilligt wird. Die weiteren Positionen Schweinezucht, Biegenzucht, Geflügelzucht, Fisch­zucht, Bienenzucht und Bodenkultur, sowie der Titel sonstige Zweige der Landwirtschaft werden ohne größere Debatte bewilligt, ebenso Kapitel 76, Bergbau; 77 und 128, Kunst­Straßenwesen; 78, Handelskammern; 79, Förderung des taufmännischen Fortbildungsunterrichts; 80, Handwerkskammer 80a, Handwerfergenossenschaften; 82, Dampffeffelprüfung; 83, Eichwesen; 84, Zentralftelle für die Gewerbe und Landesgewerbeverein; 85, Chemische Prüfungs- und Aus­funftsstation; 86,' Gewerbliche Unterrichtsanstalten, sowie sonstige Förderung von Handwerk und Kunstgewerbe; 87, für funstgewerbliche und gewerbliche Zwecke.

Hierauf tritt Vertagung auf Donnerstag vormittag 9 Uhr ein.

Lokales.

3. März 1904.

** Landes- Universität. Während die landwirt­schaftliche Professur in Sießen früher nur ausschließlich als reine Hilfsprofessur für das Studium der Forst- und Veterinär­Suchen lohnte sich noch mehr. In einem kleinen Kasten unten allerlei Plunder fand Müller auch seine ihm gestohlene Uhr. Müller beschlagnehmte die gestohlenen Sachen und lieferte den Angler" troß seiner Versicherung die Gegenstände getauft zu haben im Gefängnis ein. Hier wurde der Bigeuner noch einer gründlichen förperlichen Durchsuchung unterworfen. In einer Tasche seiner Kleider fand sich ein sonderbarer Gegenstand, der dem Wachtmeister gänzlich un­bekannt war. Es war dies ein kleines Knäul dünner Kordel an deren einem Ende eine kleine Bleikugel befestigt war, die ringsum in kleinen Abständen etwa 8 kleine Hafen in Form fleiner Fischangeln zeigte. Der Zigeuner ließ sich Der Zigeuner ließ fich dann bewegen, zu erklären, was das Instrument für einen Zweck habe. Er sagte, es sei dies seine Angel die er zum Stehlen verwende. Er zeigte auch, wie diese Angel praktis angewandt werde, wie er die kleine Kugel auf den zu Stehlenden Gegenstand werfe, dieser dann durch die kleinen Hacken gefaßt und der Gegenstand dann herangezogen werde. Auf diese Weise hatte er die Wäsche aus dem Pfarrgarten geholt, auch die Uhr des Wachtmeisters hatte er durch das offenstehende kleine Fenster herausgeangelt. Nachdem er in der Wirtschaft zum Adler gehört, daß der Sohn des Wirts den Wachtmeister rufen solle, hatte sich der Angler" rasch entfernt und war, nachdem er in versteckter Stellung den Wachtmeister an sich vorüber gelassen, die Ortsstraße hinaus geeilt. An der Wohnung des Wachtmeisters, die ihm bekannt war, hatte er im Vorbeiziehen hieneingeguckt und hier hatte er die Uhr auf dem Tische liegen sehen. Der obere Fenster­

flügel stand offen und so gab es kein Besinnen für den Bigeuner, sofort seine Angel auf dem Tisch nach der Uhr zu werfen. Wenn auch der erste Wurf gefehlt hatte, der zweite brachte ihn aber in Besitz der Uhr mit Kette. Wegen seiner Geschicklichkeit im Angelwerfen hatten ihm die Zigeuner den Namen Angler" beigelegt. Selbstredend trug ihm diesmal seine Geschicklichkeit mehrere Monate Freiheitsstrafe ein. Wachtmeister Müller hatte nicht allein seine Uhr nebst Rette wieder, er war auch um eine für ihn sehr wertvolle Er­fahrung reicher.

A Frankfurt, 2. März. Die Recherchen der Polizeis

Wissenschaft galt, soll jeßt das Studium der Landwirtschaft als solches ausgebaut und für die Landwirtschaft des Groß- behörden nach dem Mörder des Kaufmanns Lichtenstein herzogtums nußbar gemacht werden. Früher wurden die studierenden Landwirte als Studierende der Naturwissen schaft" immatrikuliert, während dieselben von Ostern 1904 ab als Studierende der Landwirtschaft" in den Personal­listen der Universität gesondert geführt werden.- Die Aufnahme von Frauen in die hessische Landesuniversität wird durch neuere Bestimmungen des Ministeriums des Innern geregelt; Frauen können als Hospitantinnen aufge­nommen werden. Wird die Aufnahme gewährt, so hat sich die Hospitantin in ein besonderes Album einzuschreiben und erhält eine vom Rektor unterzeichnete Bescheinigung über die Aufnahme für das laufende Semester, eine Ausweiskarte und ein Meldungsbuch für den Besuch der Vorlesungen, und ein Meldungsbuch für den Besuch der Vorlesungen, ebenso für die Benüßung der Bibliothek.

** Die preußische Unterrichts- Verwaltung wendet der Beseitigung des Mangels an Lehrkräften für Volks. schulen ihre besondere Aufmerksamkeit zu. Um befähigten unbemittelten Kindern die Lehrerlaufbahn zu erschließen, sind den Provinzial- Schulfollegien erhöhte Geldmittel zur Unter­stüßung würdiger und bedürftiger 8öglinge von staatlichen Präparandenanstalten zur Verfügung gestellt worden.

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Von der Eisenbahn. Für den Ausbau der Bahnlinte Leinefeld- Treysa im Interesse der Landes­verteidigung wurde bekanntlich im Reichshaushalt ein 80prozentiger Pauschalzuschuß in Höhe von 800 000 Mt. verlangt. Wie ein Telegramm aus Berlin meldet, hat jedoch die Budgetkommission des Reichstages diese Summe gestrichen, und zwar im Hinblick auf die projektierte Strecke Hersfeld- Niederaula- Alsfeld, deren strategische Bedeutung der Kriegsminister anerkannte.

In dem gestern Abend stattgefundenen Diskussions­Abend des Gewerbevereins Gießen wurde in ein­

sind bis jetzt noch ohne Ergebnis geblieben. Ermittelt wurde nur das Setlergeschäft in dem der verhängnisvolle Strid getauft wurde, auch soll nach der Frff. Ztg." der Käufer des Stricks gefunden sein. Allerdings ist noch nicht im geringsten erwiesen, daß die Strangulation mit jenem Strick oder von jenem Käufer ausgeführt wurde. Die Untersuchungen gegen Groß haben ebenfalls noch zu keinem Resultat geführt; doch wurde Groß in Untersuchungshaft behalten, da Verdachtsgründe gegen ihn vorliegen. Der Polizei waren bis gestern insgesamt 218 Mitteilungen in der Mordsache zugegangen; im ganzen wurden 40 Personen verhaftet. Augenblicklich fahndet man nach zwei Leuten, die dringend verdächtig sind, in die Angelegenheit eingeweiht zu sein.

) Darmstadt, 2. März. Der Inhaber des Bankhauses Carl Schade, welcher im Alter von 58 Jahren steht, ist nach Veruntreuung von mindestens einer halben Million Mart flüchtig gegangen. Schade hat auch die Privatdepots angegriffen und mitgenommen was er nur mitnehmen fonnte, an Bargeld hat er nur wenig zurückgelassen. Eine große Anzahl Bürger hat zum Teil ihr ganzes Vermögen verloren. Spekulationen des Flüchtigen follen die Bankkatastrophe herbeigeführt haben.

Aus Nassau, 2. März. Im Gemeindewald von Heckholzhausen wurde ein 40 Jahre alter Holzfäller von einer stürzenden Buche erschlagen.

Aus dem Gerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, 1. März 1904.

Der vielfach vorbestrafte Arbeiter Jakob Fischbach aus

gehender Weise über den neuer Steuer- Gesez- Entwurf Eckelshausen prellte einen Gastwirt zu Gießen um gesprochen. Derselbe sieht eine ganz gewaltige Ver- einen ansehnlichen Betrag und nahm einem Arbeitskollegen än berung in der Besteuerung der einzelnen Berufe und einige Kleidungsstücke mit; auch beschwindelte er eine Frau Klassen vor. Es iſt darum jezt Sache der Bevölkerung, um etwa 3 Mt. Mit Rücksicht auf die vielen Vorstrafen erkannte das Gericht auf 2 Jahre und 6 Monate Zuchthaus, daß sie sich den Entwurf einmal näher ansieht und bei passenden Belegenheiten, in Versammlungen oder speziellen sowie auf eine Geldstrafe von 450 Mt., sprach ihm die Beratungen die Wünsche und Bedenken äußert. Dem Sekretär bürgerlichen Ehrenrechte ab und stellte ihn unter Polizeiauf­der Handelskammer, Herrn Dr. Knipper, welcher in der sicht. Der 13 jährige Schüler Mathias Dreißer von gestrigen Gewerbevereins- Versammlung in furzen aber ver- Friedberg stieg in die Wohnung des Schlossers Karl ständlichen Zügen über die geplante neue Steuer sprach, Dönges dortselbst ein und entwendete neben einem Geldbe= wurde gedankt für sein freiwilliges Referat. In der sich trag eine Uhr und eine Anzahl Zigarren, wofür er mit anschließenden Diskussion, an welcher sich besonders die einem Monat Gefängnis bedacht wurde.- Der Maler Herren Kommerzienrat Heyligenstaedt, Weißbindermeister Nikolaus Bleeker aus Emden war angeklagt, in der Alice­Petri II., Schlossermſtr. Dörr u. Spenglermſtr. Appel beteilig- ftraße zu Gießen einen Einbruchsdiebstahl versucht zu haben. Er mußte aber mangels Beweis freigesprochen werden; da­ten, tamen allgemein zustimmende Aeußerungen für den neuen Dieser ganze gegen wurde er der Bettelei für überführt erachtet und zu Gesetz- Entwurf nicht zum Ausdruck. hochwichtige Punkt kommt nun auf der nächsten Be- 6 Wochen Haft rerurteilt; auch hielt es das Gericht für - Der zirksversammlung der Gewerbevereine unseres Kreises zur angezeigt ihn dem Arbeitsheus zu überweisen. Maurer Hrch. Roth von Michelnau ist wegen Körperver­näheren Besprechung; die Handwerker mögen sich also in ihrem eigenen Intresse recht zahlreich zu derselben einfinden. legung begangen an seiner Ehefrau, seinem Stiefsohn, seiner Hauswirtin und einer Anzahl Gäste der Wirtschaft Rau zu Micheinau angeklagt. Er hantirte mit Bistole, Messer und Biergläsern, er scheute sich nicht einen 85jährigen Greis un­veranlaßt zu mißhandeln und bedrohte und beleidigte wen er nur sah. Das Gericht erkannte auf 1 Jahr 6 Monate Gefängnis und drei Wochen Haft, Einziehung der Pistole und Publikationsbefugnis. Ein Urteil des Schöffengerichts Nidda das den nämlichen Angeklagten wegen ähnlicher Ver­

** Stadttheater Gießen. Freitag, 4. März, geht als elfte und vorletzte Voltsvorstellung Shakespeares Othello" in Szene. Die abgerundete Vorstellung die bei Bresse wie Bublifum sich gleicher Anerkennung zu erfreuen hatte, dürfte sicherlich starken Besuchs zu gewärtigen haben.

Der Sonntag bringt Göthes Egmont" mit Beethovens Musik. Diese Ankündigung sollte entschieden ein volles Sonntagshaus erzielen. Damit die Direktion für die außer ordentlichen Aufwendungen die die diese Vorstellung beoingt, einigermaßen entschädigt wird. Die Beethovensche Musik wird bei verstärktem Orchester von Herrn Musikdirektor Krause geleitet, die Regie führt Direktor Steingoetter. Das Klärchen wird ein Gast, Frl. Dülfer, 3. Zt. am Stadttheater in Kaiserslautern, spielen; die Dame fommt für nächstes Jahr eventuell für das Fach der Sentimentalen in Betracht.

* Zu der eingeleiteten Sammlung zwecks Stiftung einer locke für das Linienschiff Hessen", der sog. Hessenglocke", wird mitgeteilt, daß bereits auch andere deutsche Bundesstaaten und Provinzen den Schiffen, bie thre Namen tragen, Batengeschenke gewidmet haben. So wurde einigen derselben ein großes Bild oder das Silber­gerät für die Offiziermesse gestiftet. Gaben, gegen die frei­lich eingewendet werden kann, daß sie nur für einen Teil der Besagung bestimmt erscheinen und für die ein allgemeines Interesse wohl nicht zu wecken gewesen wäre. Eine foftbare seidene Fahne, wie sie die Brandenburg" von der Provinz dieses Namens erhalten hat, erscheint ein allzu vergängliches Geschenk. Die überaus glückliche Anregung, dem Schiffe Hessen" eine funstvolle Gl de zu widmen, ist bei der am 18. September v. Js. durch den Großherzog vollzogenen Taufe des Schiffes gegeben worden und findet überall sym­patischen Anilang. Der Entwurf der Glocke soll einem deutschen Künstler übertragen werden.

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Besizwechsel. Die Kunst- und Handelsgärtnerei der Frau Karl Berger Wtw. in Gießen, Marburgerstr. 100, mit Ladengeschäft am Kirchenplatz 9, ging für den Preis von 34 000 Mt. an den Kunstgärtner Gustav Wittmann aus Halle a. d. Saale über.

Garbenteich, 2. März. Die Spar- und Darlehens­kasse hat das lezte Jahr mit einem Kassenumsag von 150 000 Mt. abgeschlossen. Der Geschäftsgang war gut. Es kommt eine Dividende von 5 Prozent zur Ausschüttung. Die aus dem Vorstand statutengemäß ausscheidenden Mitglieder wur­den wiedergewählt.

Alsfeld, 2. März. Am Samstag Nachmittag halten die drei landw. Vereine des Kreises Alsfeld, der landw. Bezirksverein, der Zuchtverein und das landw. Kränzchen eine gemeinschaftliche Generalversammlung mit folgender Tagesordnung ab: Uebernahme der Geschäfte der Einkaufs­tommission der landw. Vereine des Kreises Alsfeld auf die Oberhessische Getreidelagerhausgenossenschaft Alsfeld und Zurücknahme des der Einkaufskommission seitens der genannten drei Vereine gewährten Kredits." Referenten sind die Herren Dekonomierat Leithiger- Alsfeld und Gutspächter Dehlsen Dozelrod.

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gehen zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt hatte, wurde von der Kammer bestätigt. Zum Schlusse wurde Siegmund Jakob von Niedergemünden, Christof Meyer von Friedberg und Hans von Hill aus Assenheim, in ihrer Abwesenheit, wegen Entziehung der Wehrpflicht zu je 300 Mt. Geldstrafe verurteilt. Das im Inlande liegende Ver­mögen der Verurteilten wurde zur Deckung von Strafe und Kosten beschlagnahmt.

Holz- Versteigerungen.

Lumda. Am Freitag, 4. März, vorm. 11 Uhr, wird versteigert: 37 Kiefern- Stämme, 14 Fichtenstämme, 44 Fichtenderbstangen und 95 Rm. Kiefern- Rundscheit,-Knüppel, Reisig und-Stöcke. Zusammenkunft im Distrikt Bornberg.

Laubach. Am Samstag, 5. März, vorm. 10 Uhr anfangend, werden im Distrikt Riffelsbach 1090 Rm. Buchen­Scheit,-Prügel,-Reiſer und-Stockholz versteigert.

Marktberichte.

Bieken, 3. März Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Pfd. 0.90-1.00 wt., Hühnereter 2 Stüd 12-14 Bfg., Enteneter St. 8 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pig.. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Big., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd t. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd C.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse per Pfd. 65-70 fg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 60-72 fg. Saweine­Bfg., Hammelfietsch per Pfd. 44-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 Mr., Zwiebeln per 3t. Mt. 7.00-10.00, Alepfel per Centner 20-25 Mt. Milch per Liter 18 Vfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

fetsch gesalzen per fund 0.76 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 44-70

Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen Berantwortlich: fär den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts-" und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann

Eine der

wichtigsten Fragen

unserer Ernährung ist die eines gesunden, ange­nehmen billigen Frühstücks- und Vesper­Getränkes. Diese Frage, die früher manchem Fa­milienvater und mancher Hausfrau viel Stopfzerbrechen machte, kann jegt als praktisch beantwortet gelten, seit a threiner's Malzkaffe im Handel ist und überall Eingang und Anklang gefunden hat.- Echt nur in Packeten mit dem Bild des Prälaten Kneipp als Schutzmarke.