Einzelbild herunterladen

n tönnen. She a

fer noch einen ber pegrib, mit seinen Hand, daß dieser

nb Habicht fahren Beite juchte. Dem

Kopfe geriffen und berendete."

al- Sustento

eilbaren Husten, Heise Stunden! In Tausende nkschreiben aus a. W

: Berlin, London, Par

is M. 1. Beitand: Sene m je 1 ge, Benzocure 0,005 für 50 Baftiuen. lann. Strassburg 1. E

rei versenden gross talog enth.ca.400pho gen über Cigarren, Ci en, Kau- u. Schnupf- 1 u. Sie werden sich übe

ets am allerbilligstersin en- u. Tabaklabriken. Sachsen,

wir unsern Haup er Stahlwaren, We ige, Waffen, Sense Parfümerien, Stöck Photographisch

30 Tage zur Pro

sendung.

a Nickel­

Es weiss

Der Stück nsendung chnahme ank- und

n vor.

ahr,

es.

Umtausch gerne

oder Betrag

siko als

gesch

erg, Markneukirchen

Nr. 53.

nente und Saiten aller nter Garantie, Katalog gratis

onnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel­fährlich Mr. 1.50.

Beatisbettagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Coifenblasen( wöchentlich).

Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Donnerstag, den 3. März 1904.

Gießener

13. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Ow heffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg 88 Fernsprechanschluß Nr. 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Beifung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Weibliche Kaufleute.

Unser CB.- Mitarbeiter hatte gestern eine Unterredung mit einem maßgebenden Beamten der Reichsregierung gehabt und hierbei sich namentlich über die Aussichten der Ver­leihung des Wahlrechts an weibliche Ges schäftsangestellte für die Kaufmannsgerichte in­formiert.

Dieses Verlangen, so betonte der Beamte, hat keinerlei Aussicht auf Erfüllung und zwar zunächst um der Kon­jequenzen willen. Würde man den Geschäftsangestellten weiblichen Geschlechts das Wahlrecht verleihen, so hieße das nichts anderes, als die Frauen durch amtlichen Einfluß po­litisch zu organisieren. Denn bekanntlich soll das Wahl­recht nur forporativ verliehen werden. Bevor also die Frauen­timmen mitgewogen werden könnten, müßten sie den Ver­einen beitreten. Was das aber bedeutet, kann man an den Agitationen der Frauenbewegung ermessen, die stets, wie alle auf eine Radikal reform hinwirkenden Vereinigungen, auf dem ertremsten Flügel stehen. Und eine Radikalforderung bertreten alle Frauenvereine, denn sie wollen durch die poli­tische Gleichstellung von Mann und Frau die jetzige Form des Männerstaates beseitigen. Wenn aber je einmal dieses helmbat Form Brinzip in unserer abendländischen Kultur fallen würde, dann wären die Konsequenzen nicht mehr zu übersehen. Denn sehen Sie sich," so bemerkte der genannte hochstehende Beamte, einmal um in der Welt, so werden Sie sich über­zeugen, daß alle Geschehnisse durch materielle Interessen be­dingt und vorbereitet werden. Auch die idealsten Forderungen berfolgen schließlich einen realen Zweck. Die ganze Er­r studiere werbstätigkeit aber wird durchaus vom Manne beherrscht. So war von jeher, und so wird es stets bleiben, weil nun doch einmal die Mehrheit des weiblichen Elements, auch wenn sie sich einen anderen Lebensgang wünschen und träumen mag, durch den häuslichen Pflichtenkreis völlig in Anspruch genommen wird."

nkenburg's

weltberühmt.

Sie bei Bedarf Haupt

g über Hüte etc.

Blankenburg,

Bruno Grellmann,

" g a. Harz, Altstadt indung 1840.

die Gesundheits nzig u. allein aus Arduin nden Krankheiten. 1 Rar franto geg. Nachnahme ränt Saale( Bayern). beil. Garantle- Schein

r Aus ahl und vorzi

schmack gegen Nac

e oder Voreinsendu rages von 3 Mark an de, Gnadenberg Schl rüdergemeine.

te gratis und tranko,

JLTIS

Fahrräde

sämtl. Bestand- u. Z Auswahl am allerbilliga Robert Bensch Magdeburg S. Illust. Preisliste kost

eile kaufen Sie bei gri

100 waffenfähige Männer vorhanden. Auch die Bewohne von ta vi hat man nach Grootfontein gebracht, das ver. schanzt worden ist. Unter den Pferden, deren Zahl gering ist, kommen einzelne Fälle von Pferdesterbe vor.

Weiter liegt ein Telegramm des Gouverneurs Leut. wein vor, wonach der Gefreite Emil Fehr aus Hopfenau, Kreis Insterburg, bei einer Refognoszierung gefallen ist.

Das zehnstündige schwere Gefecht der Kolonne v. Estorff bei Otjihinanaka, von dem bereits berichtet wurde, hat auch die wohlverdiente

Kaiserliche Anerkennung

gefunden. Wie unser Berliner CB.- Mitarbeiter aus guter Quelle hört, hat der Kaiser bei seiner jüngsten Anwesen­heit in Kiel den Major v. Barse misch beauftragt, der Marine- Infanterie seine Glückwünsche zu dem Erfolge des zehnstündigen heißen Gefechts bei Otjihinanaka, bei dem 258 Mann des Seebataillons im feindlichen Feuer standen, auszusprechen. Gleichzeitig machte der Kaiser die Mitteilung, daß er nach Beendigung des Feldzuges in Deutsch- Südwest­afrika den daran beteiligt gewesenen Truppen Fahnen­bänder verleihen wolle.

Inzwischen ist nun auch der

zweite Truppentransport

aus der Heimat in Swakopmund eingetroffen und hat sofort den Marsch ins Innere angetreten. Am Dienstag warf der Dampfer Lucie Woermann" mit dem Marinetruppentrans­port unter Oberst Dürr und dem Verstärkungstransport für die Schutztruppe unter Hauptmann v. Bagens ki an Bord in Swakopmund Anker. Von dem Schußtruppenverstärkungs. transport gingen Infanteristen und Eisenbahner noch am Tage der Ankunft mit der Bahn nach Okahandja. Die Artilleriſten mit den Maschinengewehren und die Kavalle­riften traten am gestrigen Mittwoch die Fahrt nach Kubas, einer Eisenbahnstation vor Karibib, an.

Der Retwisan" sibt noch immer fest in der mittleren Hafen­einfahrt und sperrt diese soweit, daß Schiffe nur zwischen seinem Stern und der Ostseite der Einfahrt hindurch können, und auch das nur bei voller Flut. Alle Pferde und Ponies sind requiriert und wurden mit 250 Mart das Stück bezahlt. Nur noch wenige Droschken und Richschas sind vorhanden. Korn und Büchsenproviant sind reichlich vorhanden, ebenso große Vorräte von Cardiff- und Japankohle, etwa 60 000 Tons. An Mehl sind 250 000 Sack vorhanden, einige Ge­schäfte dürfen noch Handel treiben. Die Verkaufspreise sind indes von der Regierung festgesetzt. Truppen strömen fort­gesezt in die Stadt, deren Garnison jetzt aus 10 000 Mann besteht. Außer den Kriegsschiffen befinden sich nur neun Schiffe im Hafen drei Norweger, zwei Russen von der Freiwilligen Flotte, drei Dampfer der chinesischen Ostbahn und ein Brite, dessen Kapitän und Mannschaften indessen Port Arthur verlassen haben.

Damit ist das Expeditionskorps für Südwestafrika jetzt bollzählig. Die Operationen dürften sich jetzt fast durchweg gegen die im Norden des Schußgebiets stehenden Herero richten. Das eingangs erwähnte Outjo, von wo Müllendorff feine Meldung abgehen ließ, ist ebenso wie Waterberg noch ohne Entsatz. Zwischen beiden Stationen und unseren Trup­pen stehen noch starke Hererohorden, und es wird nicht ohne blutige Kämpfe abgehen, ehe die Straße zum Entsatz der Weißen im Norden der Kolonie freigemacht ist.

Nun leben wir ja allerdings in einer Zeit, die den Frauen neue Berufsarten erschlossen hat und ihnen im Erwerbs­ck u.Teegebäd leben vielfach neben dem Manne einen Platz anwies. Aus­gegangen ist diese Entwickelung hauptsächlich von Amerika und England, zwei Staaten, in denen das weibliche Element ziffernmäßig im Uebergewicht ist bezw. in denen die freieſten politischen Anschauungen herrschen. Gut, so wollen wir uns auch für die Beurteilung der mutmaßlichen weiteren Ent­wickelung wir geben hier immer nur die Meinung des befragten Beamten wieder an diese Staaten halten. Aber was sehen wir dort? In Amerika somohl wie in England geht die Beschäftigung von weiblichen Angestellten bedeutend zurück. Selbst als Maschinenschreiberinnen werden Damen nur noch ungern beschäftigt aus einem Grunde, der die unüberwindliche Verschiedenheit zwischen der männlichen und peiblichen Natur deutlich kennzeichnet. Die Dame ist billiger, gewiß. Aber sie ist auch anspruchsvoller bezüglich der dienst­lichen Verkehrsformen und weniger seßhaft als der Mann. Während dieser an Wert gewinnt, sobald er eine Verbindung für das Leben eingeht, weil er für eine Familie zu sorgen hat, gehen viele weibliche Elemente, und nicht selten gerade die tüchtigsten, in einem gewissen Lebensalter durch die Ver­heiratung dem Geschäfte und dem ganzen Geschäftsleben ver­loren. Wer sich einen Stamm von zuverlässigen Angestellten heranziehen will, darf auf keine Damen reflektieren, denn diese gehen immer nur unter Vorbehalten eine Verpflichtung ein und lösen das Dienstverhältnis, sobald sie einen Bund fürs Leben schließen. Es gibt aber unter den 60 000 weib­lichen Geschäftsangestellten nicht eine einzige, welcher der Trauschein nicht lieber wäre, als der schönste Dienstvertrag. So lange sie allerdings nur Angestellte sind, gerieren sie sich gern als Konkurrentinnen des Mannes mit der Aspiration auf politische Gleichberechtigung. Allein das ist nicht so ernst zu nehmen, wie manche Politiker es haben möchten, und die Regierung hat deshalb recht, wenn sie sich gegen eine Rechts­erweiterung wehrt, die, wie der Beamte lächelnd beifügte, nicht ohne Folgen bleiben kann. Wer ernstlich den Charakter des Männerstaates behaupten will, kann in keinem Punkte den Frauen ein Zugeständnis machen auch nicht in dem Wahlrecht für die Kaufmannsgerichte.

unsere Leser, bel

gen an ble in blefet

Firmen, beffelbe su en

27, Holzmarliftt. 4.

eßen.

st es,

Zeitung loftrischen Wellen herstellen konnte. Die erster unaufhörlich carauf finnen, wie man auf andere weils zie tung der Telegraphie entgegenstellten, ließen die Phyer möglich. Die Beschränkungen, die sich dadurch der Berner­

war eben bis vor kurzem allein durch die elektrischen Drähte

Fer

Soweit der Beamte. Wir geben, weil sie aus solchem Munde immerhin eine gewisse Bedeutung haben, seine Aeuße­" ungen gern wieder, ohne dazu Stellung zu nehmen.

Neue Nachrichten aus Südwestafrika

Der Krieg in Oftafien. Meldungen über neue Vorgänge auf dem Kriegsschau­platz liegen heute nicht vor, dagegen erfahren einige der be­reits bekannten eine intereſſante, von den bisherigen Ver­ſionen abweichende Beleuchtung.

Wie wir vorausgesagt haben, handelt es sich bei dem Zu­ſammentreffen zwischen Japanern und Russen in Korea um unbedeutende

Vorpostengefechte.

"

Weshalb der Branderangriff scheiterte.

Wie aus Tokio berichtet wird, haben sich die Offiziere der Brander, die beauftragt waren, den Hafen von Port Arthur zu sperren, zum Zeichen der Trauer über ihren Mißerfolg die Köpfe fahl scheren lassen. Die Leutnants Saito und Torisaki, welche die versenkten Dampfer Dschinsin" und Biuschin Waru" kommandierten, trafen, wie bereits ge­meldet, mit zwei Maschinisten und 25 Matrosen in einer chine­sischen Dschunke in Tschifu am 27. Februar ein. Die Ur­sache des Scheiterns jenes Versuches, die Hafeneinfahrt von Port Arthur zu blockieren, so erklärten sie, war ausschließlich die furchtbare Blendung, welche die von allen Seiten auf uns gerichteten Scheinwerfer hervorriefen. Diese hinderte uns, zu erkennen, wo wir uns befanden. Ueberdies stellte sich heraus, daß unsere Dampfer für den Zweck zu klein waren. Das wütende Feuer des Retwisan" und der Forts tat uns nichts und hi berte uns nicht: wir verloren nur einen einzigen Mann. Wir gingen ruhig vor Anker, setzten die Boote aus, stießen mit ihnen ab und ließen erst dann den Draht spielen, um die Schiffe in die Luft zu sprengen. Die Blendung durch die Suchlichter allein hinderte uns auch, die auf uns wartenden Torpedoboote zu erreichen. Als Admiral Togo nach Freiwilligen für das Wagnis rief, mel­deten sich über zweitausend Mann. Viele darunter schrieben die Bitte um Verwendung nach der Sitte der alten japanischen Ritter, der sogenannten Samurai, mit dem eigenen Blute.

Laut einem vom japanischen Kriegsministerium veröffent­lichten Bericht ist die russische Kavallerie bei Andschu und Phiöngjang geschlagen worden und die Bewohner dieses Teils von Korea gehen wieder ihrer gewöhnlichen Beschäftigung nach. Einzelheiten berichtet folgendes Telegramm:

enthält ein Telegramm, das der bekanntlich im Aufstands­gebiet weilende Kölner Redakteur Müllendorff in die Heimat entsandt hat. Die aus Outjo am 13. Februar ab­gegangene Meldung bringt außer den bereits bekannten Tatsachen u. a. folgende Mitteilungen: Die Herero haben bei dem Angriff an der Wasserquelle Otjorutatu zwei Häuptlinge und einen Großmann, der als Führer des Aufstandes in der dortigen Gegend galt, verloren. Im ganzen haben sie 26 Tote. In Grootfontein befinden sich 200( weiße) Flüchtlinge. Die Besatzung der Nebenstationen wird dort vereinigt. Mit den eingezogenen 60 Mann Truppen sind im ganzen

Bei dem Zusammenstoß der Russen und Japaner, der am Sonntagvormittag 9 Uhr etwa 1000 yards vom Nord­tor von Phiöngjang erfolgte, wurden nur wenige Schüsse abgegeben, worauf die Russen unter Mitnahme von zwei verwundeten Kosafen zurückgingen.

Truppenbeförderung über den Baikalsee.

Die Russen haben die Schienenlegung über das Eis des Baikalsees glücklich beendet, und in Gegenwart des Ver­tehrsministers Chilkom donnerte der erste aus 25 Wagen be­stehende Zug mit Truppennachschüben über die gefesselten Wogen. Der Fußmarsch der Truppen über den See forderte große Opfer. Man spricht davon, daß etwa 1000 Leuten die Füße erfroren sind. Die Stürme, die auf dem Baikalsee herrschen, sind von furchtbarer Gewalt und bereiten in der guten Jahreszeit dem Verkehr die größten Gefahren. Jetzt kommt der Schnee hinzu, und in diesem Unwetter bei schreck­licher Kälte müssen die russischen Bataillone viele Kilometer zurücklegen. Man wird an die Schrecken erinnert, die wäh­rend des Krimkrieges den Marsch der russischen Truppen durch die Steppen Südrußlands nach der Krim begleiteten, wo ganze Kompagnien im Schneesturm zu grunde gingen. Aber die Gefahr ist auch durch den Bahnbau nicht völlig be­seitigt. Im Eise des Baikalsees bilden sich nämlich ganz plöglich breite flaffende Risse, in denen schon viele Schlitten spurlos verschwunden sind. Ein ähnliches Schicksal kann trop aller Vorsichtsmaßregeln auch einmal einem Bahnzug beschieden sein. Beim Bau der Bahn waren große Schwierig. feiten zu überwinden. Die Eisdecke bildet nämlich nicht etwa eine glatte Fläche, vielmehr schieben sich durch die Strömungen und die Winde die Schollen wild durcheinander und türmen sich hoch auf, so daß die Oberfläche erst geebnet werden muß. Man hat die Strecke nicht gerade geführt, sondern im Bogen von der Station Baifal am westlichen Ufer nach Tanchoi, damit die Linie der Eisbrecher nicht be­rührt wird, die beim Eintreten der milden Jahreszeit mög­Ichst früh beginnen sollen, die Rinne zu öffnen. Sie über­winden Eis bis zu drei Fuß Dicke.

Eine Reise des Zaren nach dem Kriegsschauplak wird in Aussicht gestellt und durch die bedrohliche Situation in Port Arthur begründet. Man sagt: Port Arthur ist eine neue Auflage Sebastopols. Man vergleicht Dalny mit Eu­patoria, Alerejem mit Nachimow, den Retwisan" mit dem Kriegsschiff Drei Heilige", den Goldenen Berg mit dem Malakom und dem Kurgan, die Sibirische Bahn mit der Simferopoler Chaussee u. s. w. Das Erscheinen des Zaren in der Mandschurei würde zweifellos die höchste Begeisterung unter den Soldaten hervorrufen. Der Gesundheitszustand des Zaren läßt nichts zu wünschen übrig, so daß er den Stra= pazen des Krieges würde troßen können. Wenn der Zar auf den Kriegsschauplab ginge, entspräche er nur dem im russi­schen Herrscherhause üblichen Brauch. Kaiser Nikolaus 1. nahm an dem russisch- türkischen Krieg 1828/29 und am Krimkrieg teil, der seine Gesundheit so erschütterte, daß er an den Folgen zugrunde ging. Alerander II. war beim letten russisch- türkischen Krieg vom Anfang bis zum Fall Plewnas.

Wie es in Port Arthur aussicht schildert der von dort am lezten Freitag ausgewiesene Di­rektor einer englischen Firma, der jetzt in Niutschwang ein­getroffen ist. Er schreibt: Der Petropavlovst und die Sevastopol" sind im Marinehafen repariert worden, ihre Beschädigungen waren auf Deck und in Vorsteven. Die Ma­rineverwaltung läßt jetzt ein Schlammdock konstruieren, und zwar neben der Eisenbahnstation zwischen der alten und neuen Stadt, um dort den Besarewitsch" ausbessern zu können.

Der Ausbruch von Epidemien wird von sachverständiger Seite als schreckliche Folgeerschei­nung des Krieges befürchtet. Nach russischen Meldungen soll bei den durch das schlechte Wetter start mitgenommenen japanischen Truppen in Korea bereits der Typhus gefährlich grassieren. Aber auch Rußland hat allen Grund, für seine nach Ostasien entsandten Söhne in dieser Hinsicht besorgt zu sein. Der Russische Invalide", das Organ des Kriegs­ministeriums, veröffentlicht einen Erlaß an die Militär­behörden, in welchem diese aufmerksam gemacht werden, alle sanitären Maßregeln zu ergreifen, um den Ausbruch von Epidemien zu verhindern, weil in diesem Kriege die Gefahr bestehe, daß verheerende Krankheiten größere Opfer fordern, als die feindlichen Kugeln bringen. Speziell in den chine­sischen Gebieten seien die sanitären Verhältnisse so schlechte, daß es außerordentlicher Anstrengungen bedürfen werde, um nicht verheerenden Epidemien den Weg in die Reihen dex russischen Krieger zu ebnen.